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DE20210065U1 - Elektrodenhalter für eine Widerstandspressschweißvorrichtung - Google Patents

Elektrodenhalter für eine Widerstandspressschweißvorrichtung Download PDF

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DE20210065U1
DE20210065U1 DE20210065U DE20210065U DE20210065U1 DE 20210065 U1 DE20210065 U1 DE 20210065U1 DE 20210065 U DE20210065 U DE 20210065U DE 20210065 U DE20210065 U DE 20210065U DE 20210065 U1 DE20210065 U1 DE 20210065U1
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DE
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electrode
electrode holder
holder according
coupling
coupling part
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DE20210065U
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MIYACHI EUROPE GMBH, DE
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PECO WELDING SYSTEMS GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/31Electrode holders and actuating devices therefor
    • B23K11/314Spot welding guns, e.g. mounted on robots

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Abstract

Elektrodenhalter mit mindestens einer lösbar angeordneten Elektrode (3,4) für eine Widerstandspressschweißvorrichtung (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenhalter (7) eine steckbare Wechselkupplung (8) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Elektrodenhalter für eine Widerstandspressschweißvorrichtung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Aus der Praxis ist es bekannt, Elektrodenhalter über eine Zapfenverbindung lösbar an einer Widerstandspressschweißvorrichtung zu befestigen. Am Elektrodenhalter ist die Elektrode über eine Spannklemme lösbar befestigt. Zum Wechsel der Elektrode ist Werkzeug erforderlich. Eine Verstellung der Elektrode zur Verschleißkompensation ist kaum möglich, weil hierbei das genau eingestellte Maß für die freie Elektrodenlänge verloren geht. Außerdem sind die Elektrodenstellungen nicht reproduzierbar.
  • Die DE 692 11 267 T2 zeigt einen Elektrodenhalter, der als drehbarer Revolverkopf mit mehreren Elektroden und mit einer Schraubbefestigung ausgebildet ist. Die Elektroden werden bei Bedarf durch Drehen des Revolverkopfes gewechselt. Im Revolverkopf werden sie durch Klemmbacken seitlich gehalten und durch interne Stellschrauben axial positioniert. Die Elektrodenstellung ist nur in Axialrichtung reproduzierbar.
  • Aus der DE 41 17 697 C2 ist eine andere Widerstandsschweißvorrichtung bekannt, bei welcher der obere Elektrodenhalter als Revolverkopf mit mehreren unterschiedlichen Elektroden und mit einer Rasteinrichtung ausgebildet ist. Die Unterelektrode ist als Elektrodenplatte ausgebildet, die seitlich verschiebbar ist.
  • Die DE 101 27 112 A1 befasst sich mit einem Schweißkopf konventioneller Bauart, der mit einem Drucksensor ausgestattet ist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen besseren Elektrodenhalter aufzuzeigen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
  • Durch die steckbare Wechselkupplung können einerseits die Elektroden schnell ausgetauscht und passgenau positioniert werden. Dabei können beliebige unterschiedliche Elektrodentypen, z.B. zentrische Rundelektroden, Doppelelektroden oder auch eine Flachelektrode wahlweise am gleichen Elektrodenhalter angebracht und beim Wechsel getauscht werden.
  • Die Wechselkupplung erlaubt es dank ihrer konzentrischen Ausbildung zur Elektrodenachse ferner, die Elektrode reproduzierbar in unterschiedliche Drehstellungen zu bringen und hierdurch den Verschleiß zu kompensieren sowie die Elektrodenstandzeit zu verlängern. Die Wechselkupplung ist vorzugsweise als steck- und drehbare Schnellwechselkupplung ausgebildet, wobei zum Trennen und Verbinden der Kupplungsteile kein Werkzeug benötigt wird.
  • Für einen sicheren Halt im Betrieb ist eine Verbindungssicherung vorgesehen, welche die Kupplungsteile in der Kupplungsstellung fixiert. Vorteilhafterweise können trotzdem noch die Kupplungsteile relativ zueinander verdreht werden. Die Wechselkupplung besitzt ferner eine Rasteinrichtung, welche für die Reproduzierbarkeit der Kupplungsdrehstellungen vorteilhaft ist. Durch eine geschickte Auslegung der Rasteinrichtung wird beim Einrasten zugleich die Verbindungssicherung automatisch betätigt. Der Elektrodenhalter kann ferner eine Schutzgaszuführung aufweisen, die in Anpassung an die Wechselkupplung ebenfalls eine geeignete Steckverbindung für den Schutzgasanschluss aufweist. Am Elektrodenhalter lässt sich ferner eine Kraftmesseinrichtung anbauen, was alternativ oder zusätzlich zur Schutzgaszuführung geschehen kann. Die Gestaltung des Elektrodenhalters erlaubt hierbei eine besonders kraft- und präzisionsgünstige Positionierung des Kraftmesssensors, vorzugsweise eines piezo-elektrischen Kraftaufnehmers.
  • Bei einem Drehen der Elektrode mittels der Wechselkupplung bleibt die eingestellte freie Elektrodenlänge erhalten. Eine Nachjustierung ist nicht erforderlich. Falls der Verschleiß zu groß geworden ist und die Elektroden eine die Elektrodenlänge verkürzende Nachbearbeitung benötigen, kann mittels einer besonders an die Wechselkupplung angepassten Einstellvorrichtung die freie Elektrodenlänge schnell und passgenau wieder einjustiert werden.
  • Der Elektrodenhalter mit Wechselkupplung kann an neuen Schweißgeräten angebaut sein. Er lässt sich aber auch bei Altgeräten nachrüsten oder umrüsten.
  • Die Kontaktfläche für den Stromübergang liegt bei der Wechselkupplung auf einer geschützten Innenfläche des Elektrodenhalters. Hier ist immer eine unterstützende Wirkung der Schweißkraft vorhanden, um den Anpressdruck auf die Kontaktfläche zu vergrößern bzw. konstant während der Schweißung zu halten. Weiterhin ist die verborgen in der Ringnut liegende Anlagefläche gegen Staubablagerung geschützt und wird durch das Prinzip des Eindrehens stets sauber gehalten.
  • In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
  • 1: eine Widerstandspressschweißvorrichtung mit einem Elektrodenhalter und einer Wechselkupplung in Seitenansicht,
  • 2 und 3: eine Draufsicht, eine geklappte sowie geschnittene Seitenansicht des Elektrodenhalters mit der Wechselkupplung,
  • 4 und 5: ein Kupplungsteil mit der Elektrode in Seitenansicht und geklappter Unteransicht,
  • 6 und 7: eine Draufsicht auf das andere gabelförmige Kupplungsteil und einen zugehörigen Längsschnitt gemäß Schnittlinie VII-VII von 6,
  • 8 bis 11: verschiedene Ausgestaltungsvarianten des Elektrodenhalters mit Schutzgaszuführung und Kraftmesseinrichtung,
  • 12 bis 15: verschiedene Elektrodenformen in Ansicht von unten und
  • 16 bis 18: eine Einstellvorrichtung für die Elektrode mit Kupplungsteil in teilweise geschnittener Seitenansicht, Draufsicht und Stirnansicht.
  • 1 zeigt in Seitenansicht eine Widerstandspressschweißvorrichtung (1), die zum elektrischen Widerstandsschweißen von nicht dargestellten Bauteilen unter Anpressung von ein oder zwei Elektroden (3,4) dient. Die Widerstandspressschweißvorrichtung (1) besitzt einen sog. Schweißkopf (2), welcher aus einem Ständer und zwei Elektrodenköpfen besteht, die in Richtung der Elektrodenlängsachse (6) relativ zueinander beweglich am Ständer gelagert sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind in beiden Elektrodenköpfen gleichartige Elektrodenhalter (7) lösbar und um eine Befestigungsachse (48) schwenkbar sowie ggf. auch verschiebbar befestigt. Die Elektrodenhalter (7) weisen jeweils eine vorzugsweise stabförmige Elektrode (3,4) sowie eine Wechselkupplung (8) auf. Der Schweißstrom wird vorzugsweise der oberen Elektrode (3) und deren Elektrodenhalter (7) über einen externen Stromanschluss (32) zugeführt. Der vorzugsweise obere Elektrodenhalter (7) kann außerdem eine Schutzgaszuführung (14) und alternativ oder zusätzlich eine Kraftmesseinrichtung (15) gemäß der nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen von 8 bis 11 aufweisen.
  • Die Widerstandspressschweißvorrichtung (1) besitzt ferner eine geeignete Steuerung zum Betätigen und Bewegen der Elektrodenköpfe und zum Schalten des Schweißstroms. Beim Elektrodenvorschub wird dabei vorzugsweise der Weg gemessen. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn die freie vorstehende Länge der Elektroden (3,4) exakt bekannt und eingehalten wird. Über den gemessenen Weg kann in Schweißposition am Bauteil festgestellt werden, ob die Bauteilabmessungen innerhalb der Toleranz liegen oder nicht. Für die Annäherung der Elektroden beim Schweißen kann außerdem mit einer Kraftregelung anhand der nachfolgend näher beschriebenen Kraftmesseinrichtung (15) gearbeitet werden.
  • Der Elektrodenhalter (7) besteht aus einem Ausleger oder Arm und einem quer dazu hochstehenden Verbindungszapfen (17) für die verstellbare Befestigung in einer Zapfenaufnahme (49) an den Elektrodenköpfen. Durch den konzentrischen Verbindungszapfen (17) ist eine Drehverstellung um die mit der Zapfenachse zusammenfallende Befestigungsachse (48) möglich.
  • Der Elektrodenhalter (7) ist elektrisch gegenüber der Zapfenaufnahme (49) und den Elektrodenköpfen isoliert. Der Verbindungszapfen (17) besitzt einen Spannkonus (18), auf dem eine Isolierhülse (19) aufgezogen ist, welche mittels einer schematisch dargestellten Spannvorrichtung auf dem Spannkonus (18) aufgezogen und zugleich in der Zapfenaufnahme (49) kraftschlüssig verspannt werden kann. Ein weiterer Isolierkörper (20), z.B. in Scheibenform, isoliert den Elektrodenhalter (7) elektrisch gegenüber den benachbarten Wänden des Elektrodenkopfes. Der Verbindungszapfen (17) ist mitsamt der Befestigungsachse (48) parallel zur Elektrodenachse (6) ausgerichtet.
  • Zur Veränderung des Elektrodenabstandes ist eine Verstelleinrichtung (21), z.B. die in 2 und 3 dargestellte Langlochführung vorhanden, mit der der Ausleger des Elektrodenhalters (7) quer zum Verbindungszapfen (17) verstellt werden kann. Der Spannkonus (18) hat hierfür plane Seitenwände, die formschlüssig an den Langlochwänden anliegen und beim Anziehen der Spannvorrichtung die nötige Abstützung bieten.
  • Der Elektrodenhalter (7) besitzt eine nachfolgend näher beschriebene Wechselkupplung (8) für die Elektrode(n) (3,4), welche in der bevorzugten Ausführungsform sowohl einen schnellen Elektrodenwechsel, als auch eine Elektrodenverstellung und insbesondere -drehung ohne Werkzeuge ermöglicht. Die Wechselkupplung (8) ist hierzu vorzugsweise als Schnell-Wechselkupplung sowie als kombinierte Steck- und Drehkupplung ausgebildet. Über die Wechselkupplung (8) wird auch der Schweißstrom übertragen.
  • Das eine vorzugsweise aufnehmende Kupplungsteil (9) besteht aus dem vorerwähnten Ausleger mit dem Verbindungszapfen (17) und weist eine Aufnahmegabel (10) auf. Das andere wechselbare, steck- und drehbare Kupplungsteil (11) ist als Stecker gestaltet und besitzt einen umfangseitig angeordneten und nach außen vorstehenden Steckkranz (12), der mit der Aufnahmegabel (10) in lösbaren Kupplungseingriff gebracht werden kann. Die Verbindung kann durch eine Verbindungssicherung (45) gesichert werden. Zusätzlich oder alternativ kann eine Rasteinrichtung (13) vorhanden sein.
  • 2 bis 7 verdeutlichen die Ausgestaltung der Kupplungsteile (9,11). Die Aufnahmegabel (10) ist quer zur Elektrodenachse (6) ausgerichtet, wobei ihre Gabelarme mit ihrer Innenseite zur Bildung eines Ringbereichs (23) konzentrisch zur Elektrodenachse (6) angeordnet sind. Der Ringbereich (23) erstreckt sich über einen Bogenwinkel, der größer als 180° ist. An der stirnseitigen Gabelöffnung (22) sind die Gabelarme mit geraden parallelen Innenwänden versehen, wobei die Gabelöffnung (22) enger als die maximale Breite des Ringbereichs (23) ist. Es entsteht ein schmaler gerader Einführschlitz, der sich anschließend im Ringbereich (23) erweitert.
  • In der Aufnahmegabel (10) ist eine Ringnut (24) konzentrisch zur Elektrodenachse (6) angeordnet, welche ebenfalls einen erweiterten Ringbereich und eine verengte Gabelöffnung mit geraden Nutenwänden aufweist. In der Ringnut (24) können vorzugsweise an der zur Schweißstelle gerichteten Unterseite ein oder mehrere Rastelemente (25,26) angeordnet sein. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um federnd gelagerte Rastkugeln. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel sind mehrere Rastkugeln (25,26) gleichmäßig im Kreisbogen zentrisch um die Elektrodenachse (6) verteilt angeordnet. Sie wirken mit nachfolgend näher erläuterten Rastöffnungen (27) der Elektrode (3,4) zusammen. Die Rastkugeln (25,26) sind vorzugsweise jeweils auf zwei oder mehr unterschiedlich großen Teilkreisen angeordnet. Die Rastöffnungen (27) sind dabei vorzugsweise auf einem einzigen gemeinsamen und ebenfalls konzentrischen Teilkreis angeordnet. Durch diese Gestaltung treten nur die Rastkugeln (25) des einen Teilkreises in Rasteingriff mit den Rastöffnungen (27). Die anderen Rastkugeln (26) wirken als Andrückelemente. Diese Anordnung kann auch vertauscht werden.
  • 6 und 7 verdeutlichen die weitere Gestaltung des einen Kupplungsteils (9) und des Auslegers mit der Verstelleinrichtung (21) bzw. Langlochführung. Ferner ist ersichtlich, dass zwischen der Langlochführung (21) und der Aufnahmegabel (10) eine quer liegende durchgehende Kühlbohrung (31) mit Anschlussgewinden im Ausleger vorhanden ist. Der Stromanschluss (32) befindet sich an der der Aufnahmegabel (10) gegenüber liegenden Rückseite des Auslegers. Durch die quer liegende Kühlbohrung (31) kann gezielt der Übergangsbereich zwischen der Aufnahmegabel (10) und dem Verbindungszapfen (17) gekühlt werden. An der Unterseite der Aufnahmegabel (10) sind im Bereich der Rastkugeln (25,26) Schraubbohrungen mit Stellschrauben sowie Federelementen zum Anpressen der Rastkugeln (25,26) vorhanden.
  • Das andere und vorzugsweise als Stecker ausgebildete Kupplungsteil (11) ist mit der Elektrode (3,4) verbunden. Dieses Kupplungsteil (11) ist das Wechselteil. Es weist hierzu einen im Wesentlichen konzentrisch zur Elektrodenlängsachse (6) ausgerichteten Korpus auf, der einerseits den vorerwähnten umfangseitig überstehenden Steckkranz (12) besitzt und andererseits eine oberhalb hiervon angeordnete kreisscheibenförmige Schulter (28) aufweist. Der Schulterdurchmesser entspricht dem Innendurchmesser des Ringbereichs (23) der Gabelinnenwand. Der Durchmesser des Steckkranzes (12) und der Innenwand der Ringnut (24) sind ebenfalls gleich. Die Schulter (28) und der Steckkranz (12) liegen in Kupplungsstellung mit ihren Seitenwänden am Ringbereich (23) und der Ringnut (24) an. Die Höhe des Steckkranzes (12) ist etwas geringer als die Ringnuthöhe.
  • Beim Schweißen liegt der Steckkranz (12) mit seiner Oberfläche unter der Einwirkung der Elektrodenkraft plan an der Oberwand der Ringnut (24) an. Über diese Kontaktfläche wird der Schweißstrom innerhalb der Wechselkupplung (8) sicher übertragen. Beim Wechseln und beim Drehen der Elektrode (3,4) reiben die in Kontakt stehenden Wände von Schulter (28), Steckkranz (12), Ringbereich (23) und Ringnut (24) aneinander und werden hierdurch gereinigt. Dabei werden insbesondere Stromübergangsbereiche sauber gehalten.
  • Unterhalb des Steckkranzes (12) hat der Korpus eine zentrische Zylinderform. Das Kupplungsteil (11) besitzt eine mittige axiale Durchgangsöffnung und am unteren Korpusbereich eine Spanneinrichtung (36) mit Klemmschlitz und Spannschrauben zur klemmenden Aufnahme der stangenförmigen Elektrode (3,4). An ihrem unteren Ende hat die Elektrode (3,4) einen Elektrodenkopf (5), der entsprechend der jeweiligen Schweißaufgabe gestaltet ist.
  • An der oben liegenden Schulter (28) und dem Steckkranz (12) ist seitlich jeweils ein Paar Schlüsselflächen (29,30) angeordnet, die parallel zueinander ausgerichtet sind. Die unterschiedlichen Schlüsselweiten entsprechen der jeweiligen Breite der Gabelöffnung (22) im oberen Innenwandbereich der Gabelarme und der Ringnut (24). Die gegenüber den ansonsten zylindrischen Seitenwänden abgeflachten Schlüsselflächen (29,30) wirken zusammen mit den vorgenannten Abflachungen an der Aufnahmegabel (10) als Verbindungssicherung (45). Ein Einführen des steckerartigen Kupplungsteils (11) ist nur mit entsprechend parallel ausgerichteten Schlüsselflächen (29,30) möglich. Innerhalb des Ringbereichs (23) kann das Kupplungsteil (9) dann verdreht werden, wodurch es die in 2 gezeigte Sperrstellung einnimmt und nicht mehr aus dem gabelförmigen anderen Kupplungsteil (9) herausgezogen werden kann.
  • Wie 4 und 5 verdeutlichen, sind die vorerwähnten Rastöffnungen (27), die vorzugsweise als auf die Rastkugeln abgestimmte Rastpunkte ausgebildet sind, an der Unterseite des Steckkranzes (12) angeordnet. Sie sind dabei derart im Drehwinkel gegenüber den Schlüsselflächen (29,30) ausgerichtet, dass eine Rastverbindung nur bei einer Drehung des steckerförmigen Kupplungsteils (11) und einem Schließen der Verbindungssicherung (45) eintritt. Wenn die Rastverbindung eingreift, ist die Wechselkupplung (8) automatisch geschlossen und die Elektrode (3,4) in ihrer Lage gesichert.
  • Am Steckkranz (12) können mehrere Rastöffnungen (27) auf einem vorzugsweise gemeinsamen zur Elektrodenachse (6) konzentrischen Teilkreis angeordnet sein. Das Kupplungsteil (11) und die eingespannte Elektrode (3,4) können hierdurch in der Aufnahmegabel (10) zwei oder mehr unterschiedliche Drehstellungen einnehmen, z.B. 2x180°, 3x120°, 4x90° etc.. Auf diese Weise kann die Elektrode (3,4) mit ihrem Elektrodenkopf (5) in wählbaren Winkelschritten verdreht werden, um insbesondere bei abgeflachten Elektrodenköpfen (5) Einbrände und andere Verschleißerscheinungen zu kompensieren, indem ein anderer noch unverbrauchter Bereich des meistens in der Breite überdimensionierten Elektrodenkopfes (5) in Einsatzstellung gebracht wird.
  • Hierbei ist es möglich, die Rastkugeln (25,26) nach dem gleichen Verteilungsschema anzuordnen. Die Verteilung kann alternativ variieren, wobei auch die Verteilung der Rastöffnungen (27) entsprechend differieren kann. Hierdurch lassen sich z.B. für unterschiedliche Elektrodenformen unterschiedliche Rastverteilungen schaffen. Bei der einen Elektrodenform werden nur die einen Rastkugeln (25) mit ihrer entsprechenden Winkelverteilung in Rasteingriff genommen, während die anderen Rastkugeln (26) auf die hier plane Oberfläche des Steckkranzes (12) drücken und als zusätzliche federnde Anpresselemente wirken. Bei der anderen Elektrodenform ist die Rastöffnungsverteilung auf die Rastkugeln (26) abgestimmt, wobei dann die Rastkugeln (25) als federnde Andrückelemente wirken. Wenn mehrere Rastöffnungen (27) vorhanden sind, ist ihre Winkelverteilung auf die entsprechende Winkelverteilung der zugehörigen Rastkugeln (25,26) abgestimmt. Dies hat den Vorteil, dass in jeder Drehstellung der Elektrode (3,4) mehrere Rastkugeln (25,26) und Rastöffnungen (27) gleichzeitig in Eingriff treten und somit eine größere Führungs- und Positioniersicherheit bieten. Bei einer vereinfachten Ausführung genügt allerdings auch ein Rasteingriff von nur einer Rastkugel und einer Rastöffnung. Durch die Positionierung der Rastkugeln (25,26) und der Rastöffnungen (27) sind beliebige Größen und Positionierungen der Drehwinkel möglich. Hierbei können die Drehstellungen auch untereinander differieren.
  • 8 bis 11 verdeutlichen verschiedene Ausbaustufen des Elektrodenhalters (7).
  • In 8 ist die einfachste Ausführungsform dargestellt, die auch der Gestaltung von 2 und 3 entspricht. Hier besitzt der Elektrodenhalter (7) nur die Elektrode (3,4) und die Wechselkupplung (8) mit der Rasteinrichtung (13).
  • Die sich hieraus ergebenden Bewegungsmöglichkeiten für die Elektrode (3,4) sind durch Pfeile dargestellt.
  • In der Variante von 9 ist zusätzlich an den Elektrodenhalter (7) von 8 eine Schutzgaszuführung (14) angebaut, die ein Widerstandsschweißen unter Schutzgasatmosphäre ohne Beeinträchtigung der Dreh- und Wechselfunktion der Elektrode (3,4) ermöglicht. Die Schutzgaszuführung (14) besteht aus einem konzentrisch zur Elektrodenachse (6) angeordneten Spülrohr (33), welches die Elektrode (3,4) mit seitlichem Abstand umschließt und mit Abstand oberhalb des Elektrodenkopfes (5) endet. Das Spülrohr (33) ist mit dem steckerförmigen Kupplungsteil (11) vorzugsweise drehfest verbunden und bewegt sich bei einer Drehverstellung der Elektrode (3,4) mit. Am Spülrohr (33) ist über einen geeigneten Drehanschluss ein quer abstehender Anschlussstutzen (34) angeordnet, über den das Schutzgas in den verschiedenen Drehstellungen der Elektrode (3,4) und des Spülrohres (33) seitlich zugeführt werden kann.
  • An den Anschlussstutzen (34) ist rückseitig die Schutzgasleitung (35) angeschlossen, wobei hier vorzugsweise eine lösbare Steckverbindung (46) besteht.
  • Die Schutzgasleitung (35) wird über einen mit dem Elektrodenhalter (7) verbundenen Leitungshalter (47) gestützt und vorzugsweise klemmend fixiert. Die Schutzgasleitung (35) besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einem zumindest weitgehend biegesteifen Rohr (50), welches an der Rückseite über eine Dichtung und längsverstellbar am Anschlussstutzen (34) eingesteckt ist. Am gegenüber liegende Ende des Rohres (50) ist ein vorzugsweise flexibler Zuführschlauch (51) aufgesteckt.
  • Durch die Drehlagerung zwischen Anschlussstutzen (34) und Spülrohr (33) kann die Elektrode (3,4) in der vorbeschriebenen Weise in der Kupplungsstellung beliebig gedreht werden. Die Schutzgasleitung (35) bleibt hierbei in ihrer Ausgangsposition. Beim Öffnen der Wechselkupplung (8) wird auch die Steckverbindung (46) gelöst. Das Rohr (50) erstreckt sich parallel zur Wechselrichtung, so dass beim Abziehen des Kupplungsteils (11) automatisch die Steckverbindung (46) gelöst wird. Beim Anstecken eines neuen Kupplungsteils (11) wird sie in gleicher Weise automatisch wieder geschlossen. In Abwandlung der gezeigten Ausführungsform kann die Steckverbindung (46) auch zwischen dem Rohr (50) und dem Schlauch (51) bestehen, wobei das Rohr (50) in diesem Fall längsverschieblich im Halter (47) geführt ist. Bei einer Verdrehung oder Verschiebung des Elektrodenhalters (7) gegenüber der Zapfenaufnahme (49) im Elektrodenkopf gibt es keine Beeinträchtigung.
  • In der Variante von 10 ist der Elektrodenhalter (7) von 8 zusätzlich mit einer Kraftmesseinrichtung (15) versehen, welche die Dreh- und Wechselfunktion der Elektrode (3,4) nicht beeinträchtigt. Die Kraftmesseinrichtung (15) besteht aus vorzugsweise einem einzelnen elektrischen Kraftmesssensor (37), der in geeigneter Weise, z.B. als piezo-elektrischer Druckaufnehmer ausgebildet ist. Mit dem Sensor (37) wird die beim Schweißen auftretende Elektrodenkraft gemessen, mit der die beiden Elektroden (3,4) gegeneinander und gegen das Werkstück gepresst werden. Über die Messung der Elektrodenkraft kann der Schweißprozess geregelt werden. Hierfür ist der Kraftmesssensor (37) mit einer entsprechenden Steuerung verbunden, welche den oder die Antriebe des Schweißkopfes (2) beaufschlagt.
  • Der Kraftmesssensor (37) ist vorzugsweise auf der Verbindungslinie zwischen der Elektrodenachse (6) und dem Verbindungszapfen (17) bzw. der Befestigungsachse (48) und mit einem bestimmten Abstand zur Elektrodenachse (6) positioniert. Diese Positionierung bleibt sowohl bei einem Elektrodenwechsel, als auch bei einer Dreh- oder Schiebeverstellung des Elektrodenhalters (7) gegenüber der Zapfenaufnahme (49) erhalten. Eine Nachjustierung des Kraftmesssensors (37) ist in diesen Fällen nicht erforderlich.
  • Der Kraftmesssensor (37) ist auf der Oberseite des Auslegers bzw. Elektrodenhalters (7) in geeigneter Weise befestigt und nimmt die von der Elektrode (3,4) über den Elektrodenhalter (7) auf den Elektrodenkopf bzw. die Zapfenaufnahme (49) geleitete Elektrodenkraft auf. Auf der Oberseite ist der Sensor (37) mit einer Kugelkalotte bedeckt, um eine möglichst kleine punktweise Kontaktfläche zu bieten. Die Kraftübertragung erfolgt mittels einer Brücke (39), die ebenfalls auf der Oberseite des Elektrodenhalters (7) angebaut ist und die über ein rückseitiges Auflager (41) mit dem Elektrodenhalter (7) bzw. dem Ausleger durch eine Schraubverbindung oder dgl. fest verbunden ist. Die Brücke (39) bietet eine Durchgangsöffnung für den Spannkonus (18) bzw. den Verbindungszapfen (17) und kann an der Oberseite ebenfalls eine Verstelleinrichtung (21) bzw. Langlochführung aufweisen. Auch der scheibenförmige Isolierkörper (20) ist auf der Brücke (39) angeordnet. An der der Elektrode (3,4) zugewandten Seite besitzt die Brücke (39) unten eine Ausnehmung und einen hierdurch gebildeten auskragenden Brückenarm (40), der auf der Kugelkalotte (38) in definierter Position mit sicherem Kontakt aufliegt. Der Kraftmesssensor (37) ist zwischen dem Brückenarm (40) und dem Elektrodenhalter (7) fest eingespannt und misst die Elektrodenkraft. Durch seine Positionierung sind Kippfehler oder andere negative und den Messwert verfälschende Außeneinflüsse ausgeschlossen.
  • 11 verdeutlicht eine weitere Variante, bei der am Elektrodenhalter (7) sowohl die vorbeschriebene Schutzgaszuführung (14), wie auch die beschriebene Kraftmesseinrichtung (15) unter Beibehaltung der Dreh- und Wechselfunktion angeordnet sind. Ergänzend ist noch anzumerken, dass bei einer Verdrehung des Elektrodenhalters (7) um die Befestigungsachse (48) sowohl die Schutzgaszuführung wie auch die Kraftmesseinrichtung (15) entsprechend mitbewegt werden, so dass keine Neujustierung oder Nachjustierung erforderlich ist.
  • 12 bis 15 zeigen verschiedene Elektrodenformen in einer Ansicht von unten auf den Elektrodenkopf (5). Hierbei sind auch die Rastöffnungen (27) sichtbar, wobei im vorliegenden Fall zwei einander diametral gegenüber liegende Rastöffnungen (27) vorhanden sind. In der Variante von 12 ist die zylindrische Elektrode (3,4) mit einer verjüngten Spitze am Elektrodenkopf (5) ausgerüstet und als sogenannte Punktelektrode ausgebildet. 13 zeigt eine Variante mit einer im Durchmesser breiteren Elektrode (3,4) und einem planen Elektrodenkopf (5).
  • 14 und 15 zeigen sogenannte Formelektroden, bei denen es auch auf die Drehwinkelstellung ankommt. In der Variante von 14 ist ein gegenüber dem zylindrischen Schaft der Elektrode (3,4) schmälerer und rechteckförmiger Elektrodenkopf (5) dargestellt. 15 zeigt eine weitere Variation einer Doppelelektrode mit zwei parallelen zylindrischen Elektroden (3,4), die beidseits und konzentrisch zur zentralen Elektrodenachse (6) angeordnet sind. In den Ausführungsformen von 14 und 15 ist die sog. Elektrodenachse (6) die Zentralachse des Kupplungsteils (11). In weiteren nicht dargestellten Varianten kann der Elektrodenkopf (5) an der Schweißkontaktstelle eine andere räumliche Formgebung aufweisen, z.B. Anpressbuckel oder ein oder mehrere angepasste Nuten zur formschlüssigen Aufnahme von zu verschweißenden Drähten bei der Lampenherstellung. Die angepassten Formgebungen können in Überzahl und drehgerechter Verteilung vorhanden sein. Zudem können die Schäfte und Köpfe der Elektroden jede andere beliebige Form aufweisen.
  • Bei Verschleiß, z.B. durch Abbrand verkürzt sich die freie vorstehende Länge der Elektrode (3,4) und macht ein Nachjustieren erforderlich. Ein Nachjustierten kann auch bei neuen oder nachgearbeiteten Elektroden oder aus anderen Gründen durchgeführt werden. Hierfür wird die in vorteilhafter Weise angepasste Einstellvorrichtung (16) von 16 bis 18 eingesetzt. 16 zeigt die Seitenansicht, 17 die Draufsicht und 18 die Stirnansicht gemäß Pfeil VIII von 16.
  • Die Einstellvorrichtung (16) besteht aus einem Gestell (42), welches mit ein oder mehreren Aufnahmen (43) für ein oder mehrere Elektroden (3,4) versehen ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei solche Aufnahmen (43) vorhanden, um ein aus oberer und unterer Elektrode (3,4) bestehendes Elektrodenpaar in einer Aufspannung einstellen zu können. Die Aufnahmen (43) besitzen eine ähnliche Gabelform wie das Kupplungsteil (9) und dienen zur formschlüssigen präzisen Aufnahme der Kupplungsteile (11) und insbesondere der Steckkränze (12). Hierbei können die Aufnahmen (43) ebenfalls eine Rasteinrichtung (13) aufweisen, die mit derjenigen der Wechselkupplung (8) korrespondiert, wobei an den mit Ringnut ausgerüsteten Aufnahmen (43) Rastkugeln (25) angeordnet sind, deren Anordnung auf die Rastöffnungen (27) am Steckkranz (12) abgestimmt sein kann.
  • Mit der Einstellvorrichtung (16) wird die freie Elektrodenlänge auf das vorgegebene und erforderliche Maß eingestellt. Zudem kann die Drehlage der Elektrode (3,4) eingestellt werden. Hierfür sind geeignete Stellmittel (44) vorhanden, die z.B. in der gezeigten Ausführungsform aus fluchtend zu den Elektroden (3,4) angeordneten Stellschrauben (44) mit planen oder an die Elektrodenkopfform angepassten Anlageflächen bestehen. Durch Veränderung des Schraubenendes gegenüber der Aufnahme (43) kann die Elektrodenlänge variiert werden. Außerdem kann die benötigte Winkelstellung einer Form-Elektrode (3,4) im Kupplungsteil (11) dank der mit der Wechselkupplung (8) korrespondierenden Rasteinrichtung (13) an der Einstellvorrichtung (16) verändert und genau justiert werden.
  • Zur Verstellung der Elektroden (3,4) werden in der Aufnahme (43) die beiden Schrauben der Spanneinrichtung (36) am unteren Korpusbereich gelöst und der Klemmschluss mit den Elektroden (3,4) aufgehoben. Die Elektroden (3,4) können nun in der Länge verschoben und in Anschlag mit den Stellschrauben (44) gebracht werden. Anschließend wird die Spannvorrichtung (36) wieder angezogen.
  • Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform sind in verschiedener Weise möglich. So können die verschiedenen Gestaltungsmerkmale der verschiedenen Ausführungsformen beliebig untereinander vertauscht, kombiniert und anderweitig verändert werden. Hierbei auch die Zuordnung der Kupplungsteile (9,11) vertauscht werden, wobei das Wechselteil (9) mit der Elektrode (3,4) die Gabelform hat und das andere stationäre Kupplungsteil (11) steckerartig ausgebildet ist. Ferner kann die konstruktive Gestaltung der Kuppelelemente variieren und statt Gabel und Stecker andere mit definierter Lage form- oder kraftschlüssig verbindbare Bauformen aufweisen.
  • Die Schutzgaszuführung (14) hat selbstständige Bedeutung und kann mit Vorteil auch bei konventionellen oder anderen Elektrodenhaltern (7) eingesetzt werden. Hierbei kann auf die Steckverbindung (46) ggf. verzichtet werden. Gleiches gilt für die Kraftmesseinrichtung (15). Auch sie lässt sich mit Vorteil bei konventionellen und anderen Elektrodenhaltern (7) einsetzen. Die Befestigung des Elektrodenhalters (7) am Elektrodenkopf kann statt mit dem Verbindungszapfen (17) auf jede andere beliebige Weise realisiert werden, wobei auch auf Verstellmöglichkeiten verzichtet werden kann.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Widerstandspressschweißvorrichtung
    2
    Schweißkopf
    3
    Elektrode oben
    4
    Elektrode unten
    5
    Elektrodenkopf
    6
    Elektrodenachse
    7
    Elektrodenhalter
    8
    Wechselkupplung
    9
    Kupplungsteil, Aufnahme
    10
    Aufnahmegabel
    11
    Kupplungsteil, Stecker
    12
    Steckkranz
    13
    Rasteinrichtung
    14
    Schutzgaszuführung
    15
    Kraftmesseinrichtung
    16
    Einstellvorrichtung
    17
    Verbindungszapfen
    18
    Spannkonus
    19
    Isolierhülse
    20
    Isolierkörper
    21
    Verstelleinrichtung, Langlochführung
    22
    Gabelöffnung
    23
    Ringbereich
    24
    Ringnut
    25
    Rastelement, Rastkugel auf erstem Teilkreis
    26
    Rastelement, Rastkugel auf zweitem Teilkreis
    27
    Rastöffnung, Rastpunkt
    28
    Schulter
    29
    Schlüsselfläche, Abflachung an Schulter
    30
    Schlüsselfläche, Abflachung an Steckkranz
    31
    Kühlbohrung
    32
    Stromanschluss
    33
    Spülrohr
    34
    Anschlussstutzen
    35
    Schutzgasleitung
    36
    Spanneinrichtung
    37
    Kraftmesssensor
    38
    Kugelkalotte
    39
    Brücke
    40
    Brückenarm
    41
    Auflager
    42
    Gestell
    43
    Aufnahme für Elektrode
    44
    Stellmittel, Stellschraube
    45
    Verbindungssicherung
    46
    Steckverbindung
    47
    Halter
    48
    Befestigungsachse
    49
    Zapfenaufnahme
    50
    Rohr
    51
    Schlauch

Claims (18)

  1. Elektrodenhalter mit mindestens einer lösbar angeordneten Elektrode (3,4) für eine Widerstandspressschweißvorrichtung (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenhalter (7) eine steckbare Wechselkupplung (8) aufweist.
  2. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselkupplung (8) zwei lösbar verbundenen Kupplungsteile (9,11) aufweist, wobei das eine Kupplungsteil (9) mit der Widerstandspressschweißvorrichtung (1) verbindbar ist und das andere Kupplungsteil (11) die Elektrode (3,4) trägt.
  3. Elektrodenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile (9,11) um die Elektrodenachse (6) drehbar miteinander verbunden sind.
  4. Elektrodenhalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile (9,11) eine Verbindungssicherung (45) aufweisen.
  5. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile (9,11) eine Rasteinrichtung (13) aufweisen.
  6. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenhalter (7) eine Schutzgaszuführung (14) aufweist.
  7. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenhalter (7) eine Kraftmesseinrichtung (15) aufweist.
  8. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kupplungsteil (9) eine Aufnahmegabel (10) und das andere Kupplungsteil (11) einen Steckkranz (12) aufweist.
  9. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (3,4) mit dem Steckkranz (12) verbunden ist.
  10. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmegabel (10) eine Ringnut (24) zur lösbaren Aufnahme des umfangseitig vortretenden Steckkranzes (12) aufweist.
  11. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungssicherung (45) aus einer am Eingang verengten Gabelöffnung (22) der Aufnahmegabel (10) und einer achszentrischen Schulter (28) mit Schlüsselflächen (29,30) am Steckkranz (12) besteht.
  12. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (13) ein oder mehrere achszentrisch angeordnete Rastelemente (25,26), vorzugsweise federnde Rastkugeln, in der Ringnut (24) und mindestens eine Rastöffnung (27) am Steckkranz (12) aufweist.
  13. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rastelemente (25,26) auf unterschiedlichen Teilkreisen angeordnet sind.
  14. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzgaszuführung (14) ein die Elektrode (3,4) mit Abstand umschließendes und mit der Elektrode (3,4) verbundenes Spülrohr (33) aufweist, welches über einen drehbaren Anschlussstutzen (34) und eine lösbare Steckverbindung (46) an eine Schutzgasleitung (35) anschließbar ist.
  15. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftmesseinrichtung (15) einen Kraftmesssensor (37) mit einer Kugelkalotte (38) und einer kraftübertragenden Brücke (39) aufweist.
  16. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftmesssensor (37) zwischen der Elektrodenachse (6) und einer parallelen Befestigungsachse (48) des Elektrodenhalters (7) und mit definiertem Abstand zur Elektrodenachse (6) angeordnet ist.
  17. Elektrodenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsteil (11) eine Spannvorrichtung (36) zur lösbaren kraftschlüssigen Verbindung mit der Elektrode (3,4) aufweist.
  18. Einstellvorrichtung für Elektroden eines Elektrodenhalters nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtung (16) ein Gestell (42) mit mindestens einer Aufnahme (43) für die Elektrode (3,4) oder ihr Kupplungsteil (11) und mindestens ein Stellmittel (44), vorzugsweise eine Stellschraube, zur Einstellung der freien Elektrodenlänge und/oder der Elektroden-Drehwinkelstellung aufweist.
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