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DE102004035263B3 - Werkzeughalter einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeughalter einer Werkzeugmaschine Download PDF

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DE102004035263B3
DE102004035263B3 DE200410035263 DE102004035263A DE102004035263B3 DE 102004035263 B3 DE102004035263 B3 DE 102004035263B3 DE 200410035263 DE200410035263 DE 200410035263 DE 102004035263 A DE102004035263 A DE 102004035263A DE 102004035263 B3 DE102004035263 B3 DE 102004035263B3
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Germany
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tool holder
receiving housing
housing
tool
receptacle
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Bernd Schrempp
Karlheinz Dipl.-Ing. Jansen
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WTO Werkzeug Einrichtungen GmbH
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WTO Werkzeug Einrichtungen GmbH
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool
    • B23B29/12Special arrangements on tool holders
    • B23B29/20Special arrangements on tool holders for placing same by shanks in sleeves of a turret
    • B23B29/205Special arrangements on tool holders for placing same by shanks in sleeves of a turret the tools being adjustable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/18Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for positioning only

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Abstract

Ein Werkzeughalter 4 einer Werkzeugmaschine ist an einer Werkzeughalteraufnahme 1 angeordnet. Eine Ausrichteinrichtung 7 für die relative Lageeinstellung des Werkzeughalters 4 sieht in einem Aufnahmegehäuse 8 einen Exzenter 14 vor. Dadurch ist eine rein formschlüssige Positionierung realisiert, welche nach Ausbau und anschließendem Einbau des Werkzeughalters 4 erhalten bleibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter einer Werkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Die EP 0 962 280 A2 zeigt einen Werkzeughalter einer Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art. Um den Werkzeughalter an einer Werkzeughalteraufnahme der Werkzeugmaschine befestigen zu können, weist der Werkzeughalter einen Werkzeughalterschaft auf, welcher in eine korrespondierende Bohrung der Werkzeughalteraufnahme eintaucht und dort mittels eines Klemmstückes fixiert ist. Um den Werkzeughalter exakt ausrichten zu können, ist eine Ausrichteinrichtung zwischen dem Werkzeughalter und der Werkzeughalteraufnahme vorgesehen. Mittels dieser Ausrichteinrichtung ist eine Verschwenkbewegung des Werkzeughalters bezüglich der Werkzeughalteraufnahme mit dem Werkzeughalterschaft als Schwenkachse durchführbar. Die Ausrichteinrichtung weist einen Ausrichtzapfen auf, welcher fest mit der Werkzeughalteraufnahme verbunden ist. Auf diesen Ausrichtzapfen ist ein Führungsteil in Form eines Kulissensteins aufgesteckt, welcher zu diesem Zweck eine Mittenbohrung aufweist, welche etwas größer ist als der Durchmesser des Ausrichtzapfens. Fixiert wird das Führungsteil auf dem Ausrichtzapfen dergestalt, daß in dem Führungsteil eine Anschlagschraube eingeschraubt ist, welche gegen den Ausrichtzapfen preßt. Das Führungsteil mit seiner Anschlagschraube sowie ein Aufnahmegehäuse sind relativ zueinander längsverschiebbar gelagert. Dabei ist auf der einen Seite zwischen dem Führungsteil und dem Aufnahmegehäuse ein Kraftspeicher in Form von Tellerfedern abgestützt. Auf der anderen Seite ist in das Aufnahmegehäuse ein Betätigungsteil in Form einer Schraube eingedreht. Die Befestigung des Aufnahmegehäuses an dem Werkzeughalter erfolgt über Festlegschrauben. Die Funktionsweise ist wie folgt: Der Kulissenstein des Führungsteils verbleibt aufgrund der Verschraubung durch die Anschlagschraube in seiner festgelegten Position auf dem Ausrichtzapfen. Bei Betätigen der Betätigungsschraube bewegt sich das Aufnahmegehäuse und damit der Werkzeughalter um eine vorgebbare Wegstrecke. Die Verschiebung des Aufnahmegehäuses auf dem Führungsteil bzw. dem Kulissenstein erfolgt dabei unter der Kraftwirkung des Kraftspeichers. Dieser kann durch äußere Kräfte überbrückt werden mit der Folge des Verlustes der Position.
  • Die US 4 836 725 zeigt einen einstellbaren Werkzeughalter in Werkzeugmaschinen. Der Werkzeughalter für das Werkzeug ist dabei mittels einer Exzenterhülse verstellbar angeordnet.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeughalter einer Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art mit einer verbesserten Ausrichteinrichtung für die relative Lageeinstellung des Werkzeughalters zu schaffen.
  • Die technische Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch einen Werkzeughalter mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Dadurch ist eine verbesserte Ausrichteinrichtung für die relative Lageeinstellung des Werkzeughalters bezüglich zur Werkzeughalteraufnahme geschaffen. Die Grundidee besteht darin, daß erfindungsgemäß eine feste Verbindung zwischen der Werkzeughalteraufnahme und dem Aufnahmegehäuse geschaffen ist, während das Aufnahmegehäuse in Verstellrichtung beweglich mit dem Werkzeughalter verbunden ist. Das Aufnahmegehäuse wird dabei über geeignete Elemente so gehalten, daß es sich nur in Verstellrichtung bewegen kann. Dadurch ist eine Möglichkeit geschaffen, daß kein Kraftspeicher notwendig ist, der durch äußere Kräfte überbrückt werden könnte und damit die Position verliert. Vielmehr ist mittels der erfindungsgemäßen Ausrichteinrichtung eine rein formschlüssige Positionierung möglich. Bei dem Verstellelement handelt es sich um einen Exzenter. Konkret erfolgt die Verstellbewegung zwischen dem Aufnahmegehäuse und dem Werkzeughalter über eine Exzenterbuchse. Der Exzenter wird dadurch gebildet, daß die Bohrung der Exzenterbuchse exzentrisch zur Außenkontur angebracht wird. Typischerweise liegt dies im Bereich von wenigen zehntel Millimeter. Der Außendurchmesser der Exzenterbuchse bewegt sich in einem Langloch oder einer größeren Bohrung. In der Bohrung der Exzenterbuchse befindet sich ein Stift, welcher fester Bestandteil des Werkzeughalters ist, indem er beispielsweise in das Gehäuse des Werkzeughalters eingepreßt worden ist. Zur Drehung der Exzenterbuchse kann ein Sechskantschlüssel vorgesehen sein, welcher in einen korrespondierenden Innensechskant der Exzenterbuchse gesteckt wird. Die Ausgangslage der Exzenterbuchse kann durch eine Markierung angezeigt werden. Der Exzenter ist somit im Aufnahmegehäuse drehbar gelagert und wirkt bei einer Drehbewegung dergestalt, daß der Werkzeughalter verschwenkt wird. Somit erfolgt die relative Lageeinstellung dadurch, daß das Aufnahmegehäuse durch eine Exzenterverstellung relativ zum Werkzeughalter verschoben werden kann. Durch Drehen des Exzenters kann dabei sehr feinfühlig die relative Lage eingestellt werden. Über diese Exzenterwirkung ist im übrigen eine wesentlich feinfühligere Verstellung in beiden Richtungen möglich als dies beispielsweise mittels einer Schraube mit Feingewinde möglich ist. Das Verhältnis beträgt dabei ca. 1:5 bis 1:10. Aufgrund einer leichten Verspan nung und der geometrischen Verhältnisse beim Exzenter ist eine ungewollte Verstellung des Systems durch äußere Kräfte ausgeschlossen. Insbesondere ist kein Kraftspeicher notwendig, der durch äußere Kräfte überbrückt werden könnte und damit die Position verliert. Das Exzentersystem ermöglicht vielmehr eine reine formschlüssige Positionierung. Durch eine entsprechende Lage des Exzenters ist schließlich eine optimale Zugänglichkeit auf Drehzentren gegeben.
  • Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2 schlägt eine einfache konstruktive Realisierung der festen Verbindung zwischen der Werkzeughalteraufnahme und dem Aufnahmegehäuse mittels eines Fixierstiftes vor.
  • Die Weiterbildung hiervon gemäß Anspruch 3 hat den Vorteil, daß damit eine konstruktiv einfache lösbare Fixierung des Werkzeughalters an der Werkzeughalteraufnahme geschaffen ist. Es ist lediglich erforderlich, das Aufnahmegehäuse des Werkzeughalters über den der Werkzeughalteraufnahme zugeordneten Stift zu stecken und anschließend durch Anziehen des Gewindestiftes den Stift der Werkzeughalteraufnahme im Aufnahmegehäuse fest einzuklemmen. Dadurch ist eine feste, allerdings lösbare Verbindung zwischen dem Aufnahmegehäuse und der Werkzeughalteraufnahme geschaffen.
  • Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 schlägt eine – bevorzugte – Variante der beweglichen Verbindung zwischen dem Werkzeughalter und der Ausrichteinrichtung vor. Die Grundidee besteht darin, daß das Aufnahmegehäuse in Verstellrichtung beweglich zum Werkzeughalter verbunden ist, wobei es über geeignete Elemente so gehalten ist, daß es sich nur in Verstellrichtung bewegen kann. Dies wird gemäß dieser Variante durch zwei Schrauben in entsprechenden Langlöchern realisiert.
  • Durch die Weiterbildung hiervon gemäß Anspruch 5 wird über Kraftspeicher das Aufnahmegehäuse leicht gegen den Werkzeughalter gedrückt, damit eine Verstellung möglich ist, ohne daß die Gefahr des Abhebens besteht.
  • Als Alternative zu dem Schrauben/Langloch-System kann die bewegliche Verbindung zwischen dem Werkzeughalter und dem Aufnahmegehäuse gemäß Anspruch 6 auch durch eine Nut/Feder-Führung erfolgen.
  • Eine weitere Weiterbildung schlägt schließlich Anspruch 7 vor. Die Grundidee besteht darin, daß in Verstelleinrichtung die Exzenterbuchse durch einen Gewindestift sowie gegebenenfalls durch ein zusätzliches, dazwischen eingeordnetes Formteil radial spielfrei gegen die gegenüberliegende Wand der Bohrung gedrückt wird. In Querrichtung zur Verstellbewegung kann sich die Exzenterbuchse hingegen frei bewegen. Die Exzenterbuchse wird somit durch den Gewindestift und das Formteil leicht verformt, so daß eine spielfreie, jedoch nicht klemmende Verbindung zwischen dem Stift und der Exzenterbuchse entsteht. Somit ist die Verstelleinrichtung durch die gleichzeitig innen und außen geklemmte Exzenterbuchse spielfrei.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines an einer Werkzeughalteraufnahme angeordneten Werkzeughalters einer Werkzeugmaschine wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
  • 1 eine – teilweise geschnittene – Seitenansicht der Vorrichtung;
  • 2 eine – ebenfalls teilweise geschnittene – Oberansicht der Vorrichtung in 1;
  • 3 eine Rückansicht der Vorrichtung in 1 im Bereich der Ausrichteinrichtung in vergrößerter Darstellung;
  • 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A in 3;
  • 5 einen Schnitt entlang der Linie B-B in 3.
  • An einer nicht dargestellten Werkzeugmaschine ist eine Werkzeughalteraufnahme 1 angeordnet. Diese weist eine Bohrung 2 auf. Außerdem ist an dieser Werkzeughalteraufnahme 1 ein senkrecht abstehender Stift 3 vorgesehen.
  • Weiterhin weist das System einen Werkzeughalter 4 auf. Dieser weist unterseitig einen Werkzeughalterschaft 5 auf, mittels welchem der Werkzeughalter 4 an der Werkzeughalteraufnahme 1 der Werkzeugmaschine fixiert wird. Die Fixierung kann dabei mittels eines – nicht dargestellten – Klemmstücks erfolgen. Außerdem weist der Werkzeughalter 4 einen Stift 6 auf, welcher fester Bestandteil des Werkzeughalters 4 ist, indem er in das Gehäuse des Werkzeughalters 4 eingepreßt worden ist.
  • Schließlich weist das System eine Ausrichteinrichtung 7 auf, mittels welcher der Werkzeughalter 4 bezüglich der Werkzeughalteraufnahme 1 in einer Verschwenkbewegung ausgerichtet werden kann. Diese Ausrichteinrichtung 7 weist ein Aufnahmegehäuse 8 auf. Dieses ist mittels einer Bohrung 9 auf den Stift 3 der Werkzeughalteraufnahme 1 aufgesetzt und mittels eines im Aufnahmegehäuse 8 angeordneten Gewindestiftes 10 fixiert. Dadurch ist eine feste Verbindung zwischen der Werkzeughalteraufnahme 1 und dem Aufnahmegehäuse 8 geschaffen.
  • Während die Verbindung zwischen der Werkzeughalteraufnahme 1 und dem Aufnahmegehäuse 8 fest ist, ist die Verbindung zwischen dem Aufnahmegehäuse 8 der Ausrichteinrichtung 7 und dem Werkzeughalter 4 beweglich. Die Verbindung erfolgt dabei über zwei Schrauben 11, welche in den Werkzeughalter 4 eingedreht sind. Die Schäfte der Schrauben 11 durchragen dabei korrespondierende Langlöcher 12, welche im Aufnahmegehäuse 8 ausgebildet sind. Zwischen den Köpfen der Schrauben 11 und dem Aufnahmegehäuse 8 ist jeweils ein Kraftspeicher 13 beispielsweise in Form von Tellerfedern angeordnet. Durch diese Kraftspeicher 13 wird das Aufnahmegehäuse 8 leicht gegen den Werkzeughalter 4 gedrückt, damit zwar eine Verstellung in Längsrichtung der Langlöcher 12 möglich ist, aber kein Abheben.
  • Als Verstelleinrichtung dient ein Exzenter 14. Zu diesem Zweck weist das Aufnahmegehäuse 8 eine Bohrung 15 auf, in welcher eine Exzenterbuchse 16 drehbar angeordnet ist. Diese Exzenterbuchse 16 ist dabei auf den Stift 6 des Werkzeughalters 4 aufgesteckt. Gegen die Exzenterbuchse 16 drückt von außen ein Gewindestift 17 über ein Formteil 18. Die Exzenterbuchse 16 wird durch den Gewindestift 17 und das Formteil 18 leicht verformt, so daß eine spielfreie, aber nicht klemmende Verbindung zwischen dem Stift 6 und der Exzenterbuchse 16 entsteht.
  • Die Funktionsweise ist wie folgt:
    Nachdem der Werkzeughalter 4 an der Werkzeughalteraufnahme 1 befestigt worden ist, indem das Aufnahmegehäuse 8 mit seiner Bohrung 9 auf den Stift 3 der Werkzeughalteraufnahme 1 aufgesteckt und mittes des Gewindestiftes 10 fixiert worden ist, kann mittels der Ausrichteinrichtung 7 eine Lageeinstellung des Werkzeughalters 4 bezüglich zur Werkzeughalteraufnahme 1 durchgeführt werden. Aufgrund der leichten Verspannung und der geometrischen Verhältnisse ist eine ungewollte Verstellung des Systems durch äußere Kräfte ausgeschlossen. Durch Drehung der Exzenterbuchse 16 kann dabei sehr feinfühlig die relative Lage eingestellt werden. Zur Drehung wird ein Sechskantschlüssel in den Innensechskant der Exzenterbuchse 16 gesteckt, wobei die Ausgangslage der Exzenterbuchse 16 durch eine Markierung angezeigt werden kann. Beim Drehen der Exzenterbuchse 16 wird dabei das Aufnahmegehäuse 8 entweder in die eine oder in die andere Richtung längs der Langlöcher 12 bewegt.
  • Bei einem Wechsel des Werkzeughalters 4 wird der Gewindestift 10 gelöst. Anschließend ist das Aufnahmegehäuse 8 frei beweglich zur Werkzeughalteraufnahme 1, so daß der Werkzeughalter 4 sehr leicht entnommen werden kann. Die Position des Aufnahmegehäuses 8 relativ zum Werkzeughalter 4 ändert sich dabei nicht.
  • Beim Wiedereinsetzen des Werkzeughalters 4 in die Werkzeughalteraufnahme 1 wird die Bohrung 9 des Aufnahmegehäuses 8 wieder über den Stift 3 gesteckt. Anschließend wird über den Gewindestift 10 wieder eine feste Verbindung zwischen dem Aufnahmegehäuse 8 und der Werkzeughalteraufnahme 1 hergestellt. Dadurch, daß sich geometrisch nichts geändert hat, ist die Wiederholgenauigkeit der relativen Lage zwischen dem Werkzeughalter 4 und der Werkzeughalteraufnahme 1 sehr hoch. Sie ist typischerweise geringer als 0,01 mm auf 60 mm Meßlänge.
  • 1
    Werkzeughalteraufnahme
    2
    Bohrung
    3
    Stift
    4
    Werkzeughalter
    5
    Werkzeughalterschaft
    6
    Stift
    7
    Ausrichteinrichtung
    8
    Aufnahmegehäuse
    9
    Bohrung
    10
    Gewindestift
    11
    Schraube
    12
    Langloch
    13
    Kraftspeicher
    14
    Exzenter
    15
    Bohrung
    16
    Exzenterbuchse
    17
    Gewindestift
    18
    Formteil

Claims (7)

  1. Werkzeughalter (4) einer Werkzeugmaschine, mit einem Werkzeughalterschaft (5) zur Befestigung des Werkzeughalters (4) an einer Werkzeughalteraufnahme (1), mit einer Ausrichteinrichtung (7) zwischen dem Werkzeughalter (4) und der Werkzeughalteraufnahme (1) für eine Verschwenkbewegung des Werkzeughalters (4) bezüglich der Werkzeughalteraufnahme (1) um den Werkzeughalterschaft (5), die Ausrichteinrichtung (7) mit einem dem Werkzeughalter (4) sowie der Werkzeughalteraufnahme (1) zugeordneten Aufnahmegehäuse (8) für ein mit dem Werkzeughalter (4) in Wirkverbindung stehendes Verstellelement, wobei das Aufnahmegehäuse (8) beweglich mit dem Werkzeughalter (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegehäuse (8) fest und unbeweglich mit der Werkzeughalteraufnahme (1) verbunden ist, daß am Werkzeughalter (4) ein Stift (6) fest angeordnet ist, daß der Stift (6) in eine Bohrung (9) des Aufnahmegehäuses (8) ragt und daß auf dem Stift (6) in der Bohrung (9) als Verstellelement eine Exzenterbuchse (16) eines Exzenters (14) in dem Aufnahmegehäuse (8) drehbar gelagert ist.
  2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Verbindung zwischen der Werkzeughalteraufnahme (1) und dem Aufnahmegehäuse (8) mittels eines in beiden Teilen angeordneten Stiftes (3) erfolgt.
  3. Werkzeughalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (3) fest mit der Werkzeughalteraufnahme (1) verbunden ist, daß der Stift (3) in eine korrespondierende Bohrung (9) im Aufnahmegehäuse (8) eingreift und daß als lösbare Fixierung des Stiftes (3) in der Bohrung (9) ein im Aufnahmegehäuse (8) angeordneter Gewindestift (10) vorgesehen ist.
  4. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Verbindung zwischen dem Werkzeughalter (4) und dem Aufnahmegehäuse (8) durch zwei Schrauben (11) erfolgt, welche in in Verstellrichtung sich erstreckenden Langlöchern (12) des Aufnahmegehäuses (8) angeordnet sind.
  5. Werkzeughalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schrauben (11) und dem Aufnahmegehäuse (8) jeweils ein Kraftspeicher (13) angeordnet ist.
  6. Werkzeughalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Verbindung zwischen dem Werkzeughalter (4) und dem Aufnahmegehäuse (8) durch eine Nut/Feder-Führung erfolgt.
  7. Werkzeughalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aufnahmegehäuse (8) ein Gewindestift (17) angeordnet ist, welcher an der Außenmantelfläche der Exzenterbuchse (16) unmittelbar oder mittelbar angreift.
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