DE20210000U1 - Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern o.dgl. aufweist - Google Patents
Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern o.dgl. aufweistInfo
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Description
19.06.2002
G 22 134 - dial
Moll System- und Funktionsmöbel GmbH, 73344 Gruibingen
Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern od.dgl. aufweist
Die Erfindung betrifft ein Möbelstück mit einem Möbelfach, das unten durch einen Fachboden begrenzt wird und im Bereich seiner offenen Oberseite zwei in Fach-Längsrichtung verlaufende, in Querrichtung mit Abstand zueinander angeordnete und jeweils einer Fachseite zugewandte Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern od.dgl. aufweist.
Bei einem solchen System handelt es sich um eine sogenannte Hängeregistratur. Dabei werden die Hängeordner od.dgl. von oben her eingebracht und mittels einer an ihrem Rücken angeordneten Halteeinrichtung auf die Stäbe aufgesetzt. Üblicherweise sind solche Möbelfächer nur für diesen Zweck geeignet, so dass sie, sollten sich die Bedürfnisse ändern und die Hängeregistratur nicht mehr benötigt werden, ungenutzt bleiben
Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Möbelfach vielseitiger verwendbar zu machen. Die dafür vorgesehenen Maßnahmen sollen möglichst einfach und billig zu verwirklichen sein.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Möbelfach an seinen beiden den Stäben benachbarten und parallel zu diesen verlaufenden Fachseiten offen ist und dass dem Möbelfach ein loses, im Querschnitt L-artiges Ablage- und Anschlag-Winkelstück mit zwei im wesentlichen rechtwinkelig zueinander stehenden Winkelstückschenkeln zugeordnet ist, das in zwei seiten vertauschten Lagen mit einem seiner Winkelstückschenkel in horizontaler Lage auf die beiden Stäbe auflegbar ist, wobei der andere Winkelstückschenkel entweder an der einen oder der anderen Fachseite vertikal nach unten hin absteht, so dass der eine Winkelstückschenkel mit seiner Oberseite eine Ablagefläche und der andere Winkelstückschenkel eine Anschlagfläche für von der jeweils entgegengesetzten Fachseite her in das Möbelfach gestellte Stehordner od.dgl. bildet.
Somit kann das Möbelfach praktisch mit einem Handgriff so umgerüstet werden, dass an seiner Oberseite eine Abstellfläche vorhanden ist und dass man auf den Fachboden Stehordner stellen kann, die an der der jeweiligen Einstellseite entgegengesetzten Fachseite gegen die Anschlagfläche gestoßen werden können. Dabei kann das beidseitig offene Möbelfach wahlweise
von beiden Seiten her genutzt werden. Hierzu ist es nur erforderlich, das Winkelstück in entgegengesetzter Lage anzuordnen.
Zum Erhalt dieser Funktionserweiterung ist lediglich das genannte Winkelstück erforderlich, das ein einfaches und billiges Zusatzteil ist.
Bei alledem kann man das Möbelfach weiterhin für eine Hängeregistratur nutzen, wenn man das Winkelstück wegnimmt.
Die Erfindung ist insbesondere für ein Möbelstück geeignet, bei dem das Möbelfach von einem aus einem Möbelkorpus ausziehbaren Auszugteil gebildet wird.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Möbelstück in Gestalt eines Beistellcontainers mit einem aus dem Möbelkorpus ausziehbaren Auszugteil, das ein Möbelfach gemäß vorliegender Erfindung bildet, dem ein Ablage- und Anschlag-Winkelstück zugeordnet ist, in Schrägansicht,
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Fig. 2 das Winkelstück in vergrößerter Einzeldarstellung in Schrägansicht,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 1 im Vertikalschnitt gemäß der durch die Pfeile III-III angegebenen Schnittebene, wobei der Möbelkorpus weggelassen ist, und
Fig. 4 bis 8 der Fig. 3 entsprechende Schnittdarstellungen, wobei das Ablage- und Anschlag-Winkelstück jeweils in einer anderen Lage eingesetzt ist.
Aus Fig. 1 ist ein verfahrbarer Beistellcontainer 1 als beispielhaftes Möbelstück ersichtlich, der einen kastenartigen Möbelkorpus 2 ausweist, in dem ein Auszugteil 3 untergebracht ist, das in horizontaler Richtung gemäß Pfeil 4 aus dem Möbelkorpus 2 herausgezogen werden kann und im herausgezogenen Zustand für den Benutzer zugänglich ist. Fig. 1 zeigt das Auszugteil 3 in seiner nach außen gezogenen Stellung. Das Einschieben in den Möbelkorpus erfolgt in Richtung entgegen Pfeil 4.
Die Führungseinrichtung, mit der das Auszugteil 3 ausziehbar mit dem Möbelkorpus 2 verbunden ist, ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. Solche Führungseinrichtungen sind allgemein üblich.
Das Auszugteil 3 enthält ein Möbelfach 5, das unten durch einen Fachboden 6 begrenzt wird und an seiner Oberseite 36 offen ist. Im Bereich der offenen Oberseite 36 des Auszugteils 3 sind zwei in der Ausziehrichtung 4 entsprechender Fach-Längsrichtung 7 verlaufende Stäbe 8,9 feststehend am Auszugteil 3 angeordnet, die in Querrichtung 10 zueinander beabstandet und dabei jeweils einer der beiden Fachseiten 11 bzw. 12 zugewandt sind. Die beiden Stäbe 8,9 dienen zum hängenden Halten von Hängeordnern 13 od.dgl., von denen in Fig. 5 einer strichpunktiert angedeutet ist. Es handelt sich um eine übliche Hängeregistratur, wobei die Hängeordner 13 an ihrem im eingesetzten Zustand oben angeordneten Rücken eine Halteeinrichtung aufweisen, die von zwei in Längsrichtung des Rückens vorstehenden Stiften 14,15 od.dgl. gebildet wird. Beim Einsetzen des jeweiligen Hängeordners 13 durch die offene Oberseite zwischen den beiden Stäben 8,9 hindurch gelangen die Stifte 14,15 od.dgl. auf die Stäbe 8,9, so dass der Ordner hängend gehalten wird.
Das Möbelfach 5 ist nicht nur an seiner Oberseite 36 sondern auch an den beiden in Querrichtung 10 mit Abstand zueinander angeordneten Fachseiten 11,12 offen. Diese beiden Fachseiten 11,12 werden beim Herausziehen des Auszugteils 3 aus dem Korpus 2 zugänglich. Sie werden von den beiden Seiten des Auszugteils 3 gebildet. Dem Möbelfach 5 ist ferner ein im Querschnitt L-artiges Ablage- und Anschlag-Winkelstück 16
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zugeordnet, das ein loses und somit gesondertes Teil ist, das nur im Bedarfsfalle eingesetzt wird und ansonsten weggelassen werden kann. Das Winkelstück 16 bildet zwei im wesentlichen rechtwinkelig zueinander stehende Winkelstückschenkel 17,18. Im Anwendungsfall ist das Winkelstück 16 so ausgerichtet, dass sich seine zwischen seinen beiden Schenkeln 17, 18 verlaufende Eckkante 19 in Längsrichtung 7 erstreckt. Die in dieser Richtung gemessene Länge des Winkelstücks 16 entspricht im wesentlichen der in der gleichen Richtung gemessenen Länge des Faches 5.
Das Ablage- und Anschlag-Winkelstück 16 wird zweckmäßigerweise von einem abgewinkelten Metallblechteil gebildet.
Mit Hilfe des Winkelstücks 16 kann das Möbelfach 5 anderen Verwendungen als der Aufnahme von Hängeordnern od.dgl. zugeführt werden. Dies geht zunächst aus den Fig. 3 und 4 hervor, wobei die Fig. 3 der Situation in Fig. 1 entspricht. Gemäß den Fig. 1 und 2 ist in diesem Falle das Winkelstück 16 mit seinem Winkelstückschenkel 17 in horizontaler Lage auf die beiden Stäbe 8,9 von oben her aufgelegt, wobei der andere Winkelstückschenkel 18 an der einen Fachseite 11 vertikal nach unten hin absteht. Das so angeordnete Winkelstück 16 bildet mit seinem einen Winkelstückschenkel 17 eine obere Abdeckung des Faches 5, so dass der Winkelstückschenkel 17 mit seiner Oberseite eine Ablagefläche für beliebige Gegenstände bildet.
• ·
Ferner können von der dem anderen Winkelstückschenkel 18 entgegengesetzten Fachseite 12 her Stehordner od.dgl. in das Möbelfach 5 und dabei auf den Fachboden 6 gestellt werden, wobei der Winkelstückschenkel 18 einen Anschlag bildet, bis zu dem hin die Stehordner od.dgl. eingeschoben werden können.
Die das Winkelstück 16 in dieser Lage haltenden Stäbe 8,9 sind ohnehin vorhanden, so dass für die Halterung des Winkelstücks 16 keine weiteren Maßnahmen vorgesehen werden müssen. Somit kommt den Stäben 8,9 die Doppelfunktion zu, dass sie zum einen bei von ihnen entferntem Winkelstück 16 zum Halten von Hängeordnern 13 od.dgl. dienen und zum anderen das Winkelstück 16 an Ort und Stelle halten, wenn die Hängeregistratur nicht benötigt und dafür eine obere Abstellfläche oder das untere Einstellen von Stehordnern od.dgl. erwünscht ist.
Der Winkelstückschenkel 17, der auf die Stäbe 8,9 aufgelegt wird, weist in Querrichtung 10 eine entsprechende Breitenabmessung auf, dass er über die beiden Stäbe 8,9 reicht. Dies entspricht etwa der Breite der offenen Oberseite 36 des Faches 5.
Der andere Winkelstückschenkel 18 ist dagegen schmäler, so dass er sich nur ein Stück weit über die Fachseite 11 nach unten erstreckt. Der Winkelstückschenkel 18 könnte jedoch auch breiter, beispielsweise gleich breit wie der erstgenannte
Winkelstückschenkel 17 sein, so dass er beispielsweise bis zum Fachboden 6 nach unten ragt.
Das Winkelstück 16 kann auch in einer zur aus den Fig. 1 und 3 hervorgehenden Lage seitenverkehrten Lage auf die Stäbe 8, 9 gelegt werden, so dass sich wiederum der Winkelstückschenkel 17 auf den Stäben 8,9 befindet, der andere Winkelstückschenkel 18 jedoch an der anderen Fachseite 12 nach unten ragt. Diese Lage geht aus Fig. 4 hervor. In diesem Falle bildet also der Winkelstückschenkel 17 wieder einen oberen Abschluss für das Fach 5 und somit eine Ablagefläche und der andere Winkelstückschenkel 18 eine Anschlagfläche für auf den Fachboden 6 gestellte Stehordner od.dgl., die jedoch jetzt von der offenen Fachseite 11 her eingesetzt werden.
Die Fig. 5 und 6 zeigen weitere Möglichkeiten der Verwendung des Winkelstücks 16. Dabei handelt es sich um zwei seitenverkehrte Lagen, in denen jeweils der gleiche Winkelstückschenkel 17 auf den Fachboden 6 gelegt ist, während der andere Winkelstückschenkel 18 an der einen oder anderen Fachseite 11 bzw. 12 nach oben hin absteht. Dabei liegt der breitere Winkelstückschenkel 17 auf dem Fachboden 6, so dass dieser im wesentlichen ganz abgedeckt ist. Befindet sich das Winkelstück 16 in einer dieser Lagen, können die beiden Stäbe 8,9 für das Einhängen von Hängeordnern 13 od.dgl. verwendet werden, so dass das Winkelstück 16 sozusagen eine Nichtgebrauchsstellung ein-
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nimmt. Es ist jedoch auch möglich, Stehordner od.dgl. auf den Winkelstückschenkel 17 zu stellen, wobei der hochstehende Winkelstückschenkel 18 einen Anschlag für die Stehordner od.dgl. bildet.
Im Falle der Fig. 7 und 8 handelt es sich wiederum um zwei seitenvertauschte Lagen des Winkelstücks 16, bei denen das Winkelstück 16 ebenfalls mit einem seiner Winkelstückschenkel, hier jedoch mit dem schmäleren Schenkel 18, auf dem Fachboden 6 anliegt, so dass der andere Winkelstückschenkel 17, hier der breitere Schenkel, an der einen oder anderen Fachseite
11 bzw. 12 vertikal nach oben hin absteht. Auf diese Weise wird eine Abdeckung für die ansonsten offene Fachseite 11 bzw.
12 gebildet, so dass das Fach 5, sieht man von der Oberseite
der
36 ab, nur von/entgegengesetzten Fachseite 12 bzw. 11 her zugänglich ist. In diesen Fällen kann man in das Fach 5 beliebige Gegenstände einstellen, so beispielsweise wiederum Stehordner od.dgl.. Der hochstehende Winkelstückschenkel 17 begrenzt die Einstelltiefe und bildet wiederum eine Anschlagfläche.
Zweckmäßigerweise entspricht der vertikale Abstand zwischen dem Fachboden 6 und den Stäben 8,9 im wesentlichen dem horizontalen Abstand zwischen den beiden Stäben 8,9, so dass das Fach 5 im den Fig. 3 bis 8 entsprechenden Querschnitt eine im wesentlichen quadratische Gestalt aufweist. Auf diese Weise
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begrenzt der breitere Winkelstückschenkel 17 in den aus den Fig. 3 und 4 hervorgehenden Lagen praktisch die gesamte Fach-Oberseite 6 und in den aus den Fig. 7 und 8 hervorgehenden Lagen praktisch die gesamte Fachseite 11 bzw. 12.
Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass das Winkelstück 16 prinzipiell auch zwei gleich breite Winkelstückschenkel aufweisen kann.
Das Möbelstück, beim Ausführungsbeispiel das Auszugteil 3, weist zwei jeweils einem der Stäbe 8,9 benachbarte, sich in Längsrichtung 7 erstreckende Streben 20,21 auf, die den Stäben 8,9 zur jeweiligen Fachseite 11 bzw. 12 hin unter Bildung eines Steckspaltes 22 bzw. 23 vorgelagert sind. Die beiden Steckspalte 22,23 weisen eine Spaltbreite auf, die mindestens der Wandstärke des Winkelstücks 16 entspricht, so dass das Winkelstück 16 mit seinem betreffenden Winkelstückschenkel in oder durch den jeweiligen Steckspalt 22, 23 gesteckt werden kann. Hierdurch wird das Winkelstück 16 in seiner jeweiligen Lage festgelegt. Im Falle der Fig. 3 und 4 ist der Winkelstückschenkel 18 durch den Steckspalt 22 bzw. 23 gesteckt, so dass das Winkelstück 16 in Querrichtung 10 nicht verrutschen kann. Im Falle der Fig. 7 und 8 ist der hochstehende Winkelstückschenkel 17 in oder durch den jeweiligen Steckspalt 22 bzw. 23 gesteckt, so dass sich auch hier eine Fixierung in Querrichtung 10 ergibt.
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Ferner ist vorgesehen, dass der Fachboden 6 beidseitig seitlich außen an den Fachseiten 11,12 jeweils durch einen in Längsrichtung 7 verlaufenden, nach oben hin etwas vorstehenden Randsteg 24 bzw. 25 begrenzt wird, der einen Seitenanschlag für den auf den Fachboden 6 gelegten Winkelstückschenkel bildet, wie aus den Fig. 5 bis 8 ersichtlich ist.
Das Fach 5 wird in Längsrichtung 7 einerseits durch eine Vorderwand 26 und andererseits durch eine Rückwand 27 begrenzt. Die beiden Stäbe 8,9 und die beiden Streben 20,21 verlaufen zwischen diesen beiden Wänden 26,27. Dabei sind die beiden Wände 26, 27 im Bereich der Oberseite 6 außer durch die Stäbe 8,9 nur durch die Streben 22,23 miteinander verbunden, so dass die Streben 22,23 zur Aussteifung des Auszugteils 3 dienen.
Mindestens einer der Winkelstückschenkel, im Falle unterschiedlich breiter Winkelstückschenkel mindestens der breitere Winkelstückschenkel 17, kann mit rutschhemmenden Mitteln 28 versehen sein, so dass das Winkelstück 16, beispielsweise wenn es mit diesem Schenkel 17 auf dem Fachboden 6 liegt, gegen ein Verrutschen gesichert ist. Die rutschhemmenden Mittel 28 können von stellenweise angebrachten Antirutschelementen beispielsweise aus gummiartigem Material gebildet werden.
Claims (10)
1. Möbelstück mit einem Möbelfach, das unten durch einen Fachboden begrenzt wird und im Bereich sener offenen Oberseite zwei in Fach-Längsrichtung verlaufende, in Querrichtung mit Abstand zueinander angeordnete und jeweils einer Fachsette zugewandte Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern od. dgl. aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelfach (5) an seinen beiden den Stäben (8, 9) benachbarten und parallel zu diesen verlaufenden Fachseiten (11, 12) offen ist und dass dem Möbelfach (5) ein loses, im Querschnitt L-artiges Ablage- und Anschlag-Winkelstück (16) mit zwei im wesentlichen rechtwinkelig zueinander stehenden Winkelstückschenkeln (17, 18) zugeordnet ist, das in zwei seitenvertauschten Lagen mit einem seiner Winkelstückschenkel in horizontaler Lage auf die beiden Stäbe (8, 9) auflegbar ist, wobei der andere Winkelstückschenkel entweder an der einen oder an der anderen Fachseite vertikal nach unten hin absteht, so dass der eine Winkelstückschenkel (17) mit seiner Oberseite eine Ablagefläche und der andere Winkelstückschenkel (18) eine Anschlagfläche für von der jeweils entgegengesetzten Fachseite her in das Möbelfach (5) gestellte Stehordner od. dgl. bildet.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück (16) in zwei weiteren seitenvertauschten Lagen mit einem seiner Winkelstückschenkel auf den Fachboden (6) legbar ist, so dass der andere Winkelstückschenkel entweder an der einen oder an der anderen Fachseite vertikal nach oben hin absteht.
3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Winkelstückschenkel (17, 18) in Richtung von der Eckkante zwischen den beiden Winkelstückschenkeln weg eine unterschiedliche Breite aufweisen, wobei ein Winkelstückschenkel (17) etwas breiter als der Abstand zwischen den beiden Stäben (8, 9) und der andere Winkelstückschenkel (18) schmäler ist.
4. Möbelstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden weiteren seitenverkehrten Lagen entweder der breitere Winkelstückschenkel (17) oder der schmälere Winkelstückschenkel (18) auf dem Fachboden (6) liegt.
5. Möbelstück nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Fachboden (6) und den Stäben (8, 9) im wesentlichen dem Abstand zwischen den Stäben (8, 9) entspricht.
6. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Stäben (8, 9) jeweils eine sich in Längsrichtung (7) erstreckende Strebe (20,21) unter Bildung eines Steckspaltes (22, 23) nach seitlich außen hin benachbart ist, wobei der Steckspalt eine mindestens der Wandstärke des Winkelstücks (16) entsprechende Spaltbreite aufweist.
7. Möbelstück nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (6) seitlich außen durch in Längsrichtung (7) verlaufende, nach oben hin etwas vorstehende Randstege (24, 25) begrenzt wird, die einen Seitenanschlag für den auf den Fachboden (6) gelegten Winkelstückschenkel bilden.
8. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Winkelstückschenkel, im Falle unterschiedlich breiter Winkelstückschenkel mindestens der breitere Winkelstückschenkel (17), mit rutschhemmenden Mitteln (28) versehen ist.
9. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablage- und Anschlag-Winkelstück (16) von einem abgewinkelten Metallblechteil gebildet wird.
10. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelfach (5) von einem aus einem Möbelkorpus ausziehbaren Auszugteil (3) gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20210000U DE20210000U1 (de) | 2002-06-28 | 2002-06-28 | Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern o.dgl. aufweist |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20210000U DE20210000U1 (de) | 2002-06-28 | 2002-06-28 | Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern o.dgl. aufweist |
Publications (1)
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|---|---|
| DE20210000U1 true DE20210000U1 (de) | 2002-09-05 |
Family
ID=7972631
Family Applications (1)
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| DE20210000U Expired - Lifetime DE20210000U1 (de) | 2002-06-28 | 2002-06-28 | Möbelstück mit einem Möbelfach, das Stäbe zum hängenden Halten von Hängeordnern o.dgl. aufweist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20210000U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112401514A (zh) * | 2020-11-17 | 2021-02-26 | 伍钟 | 一种用于薪酬绩效档案存放的存放架 |
-
2002
- 2002-06-28 DE DE20210000U patent/DE20210000U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112401514A (zh) * | 2020-11-17 | 2021-02-26 | 伍钟 | 一种用于薪酬绩效档案存放的存放架 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20021010 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050706 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: MOLL FUNKTIONSMOEBEL GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: KLAFS SAUNABAU GMBH & CO. KG MEDIZINISCHE TECHNIK, 74523 SCHWAEBISCH HALL, DE Effective date: 20080528 |
|
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