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DE20210598U1 - Vorrichtung zum Führen einer Schublade - Google Patents

Vorrichtung zum Führen einer Schublade

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DE20210598U1
DE20210598U1 DE20210598U DE20210598U DE20210598U1 DE 20210598 U1 DE20210598 U1 DE 20210598U1 DE 20210598 U DE20210598 U DE 20210598U DE 20210598 U DE20210598 U DE 20210598U DE 20210598 U1 DE20210598 U1 DE 20210598U1
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DE
Germany
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drawer
stop member
locking
pawls
stop
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Application number
DE20210598U
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Moll System & Funktionsmoebel GmbH
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Moll System & Funktionsmoebel GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/42Vertically-oriented drawers, i.e. drawers where the height exceeds the width
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

G 22135 - dlmh 3. Juli 2002
Moll System- und Funktionsmöbel GmbH, 73344 Gruibingen Vorrichtung zum Führen einer Schublade
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen einer Schublade in einem Aufnahmeraum eines Schubladenkastens, mit beiderseits der Schublade mit ihrer Längsrichtung in Schieberichtung der Schublade feststehend anzuordnenden Führungsleisten, mit denen die Schublade in Gebrauchslage in Führungseingriff steht, und mit einer Anschlageinrichtung zum Sichern der Schublade in ihrer in den Schubladenkasten eingeschobenen Schließstellung gegen ein weiteres Einschieben und in ihrer ausgezogenen Offenstellung gegen ein weiteres Herausziehen aus dem Schubladenkasten.
Derartige Vorrichtungen sind in vielfältiger Weise bekannt. Dabei handelt es sich regelmäßig um einen nur an seinem einen Ende offenen Aufnahmeraum des Schubladenkastens. Es gibt jedoch Anwendungsfälle mit beidenends offenem Aufnahmeraum, so dass die Schublade umgesetzt und von jedem offenen Ende her in den Aufnahmeraum eingesetzt werden kann.
Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die eine mit einfachen Mitteln zu realisierende Anschlageinrichtung aufweist, die unabhängig davon wirksam ist, ob man bei einem beidenends offenen Aufnahmeraum die Schublade vom einen oder vom anderen Ende des Aufnahmeraums her in den Schubladenkasten einsetzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Anschlageinrichtung an mindestens einer Führungsleiste zwei in Führungsleisten-Längsrichtung mit einem dem Verschiebeweg der Schublade zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Offenstellung entsprechendem Abstand zueinander angeordnete, aufeinander zu gerichtete und in Querrichtung entgegen einer Federkraft nach seitlich außen bewegbare Sperrklinken als Anschlagelemente aufweist, denen ein an der zugewandten Schubladenseite angeordnetes Anschlagglied zugeordnet ist, derart, dass beim Einschieben der Schublade von außen her das Anschlagglied über die ihm zuerst begegnende und dabei federnd ausweichende Sperrklinke gleitet und sodann zwischen die beiden Sperrklinken gelangt und zwischen diesen gefangen ist.
Bei einer solchen Vorrichtung liegen unabhängig davon, von welchem Ende her die Schublade in den Aufnahmeraum eingeschoben wird, die gleichen Verhältnisse vor. Lediglich die Funktionen der beiden Sperrklinken werden vertauscht. Die zuvor der Schließstellung zugeordnete Sperrklinke bildet bei umge-
setzter Schublade den der Offenstellung zugeordneten Anschlag. Für die andere Sperrklinke gilt das Umgekehrte.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind nicht nur einfacher Natur und kostengünstig zu verwirklichen. Sie sind auch einfach in der Handhabung, da die Schublade ohne sonstige Handgriffe lediglich in den Aufnahmeraum eingeschoben werden muss. Die Anschlageinrichtung ist dann von selbst wirksam. ;
Zweckmäßigerweise ist das Anschlagglied entfernbar an der Schublade angeordnet. Will man in einem solchen Falle die Schublade ganz herausziehen, muss man nur das betreffende Anschlagglied entfernen. Andernfalls, wenn es sich um ein feststehend angeordnetes Anschlagglied handeln würde, müsste man mit einem geeigneten schmalen Werkzeug zwischen Schublade und Führungsleiste greifen, um die betreffende Sperrklinke nach seitlich außen zu drücken, so dass die Sperrklinke aus dem Bewegungsweg des Rastglieds beim Herausziehen der Schublade gebracht wird.
Ferner kann vorgesehen sein, dass das Anschlagglied in Schubladen-Längsrichtung versetzbar an der Schublade angeordnet ist. Auf diese Weise lässt sich die Position der Schließstellung und der Offenstellung verändern.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, dass das Anschlagglied in mit Bezug auf die in halber Länge der Schublade angeordnete Querebene spiegelbildlichen Stellungen an der Schublade anbringbar ist. Bei einer solchen Ausführungsform muss man die Schublade nicht umdrehen, wenn sie vom entgegengesetzten Ende des Aufnahmeraums her in diesen eingesetzt werden soll. Die Schublade kann vielmehr unter Beibehaltung ihrer Orientierung umgesetzt werden, wenn man das; Anschlagglied zum entgegengesetzten Endbereich der Schublade hin versetzt.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Möbelstück in Gestalt eines Beistellcontainers mit einem aus dem Möbelkorpus ausziehbaren Auszugteil, das einen Schubladenkasten mit einem Aufnahmeraum für im dargestellten Falle zwei Schubladen bildet, in Schrägansicht,
Figur 2 eine der beiden in dem Schubladenkasten angeordneten Schubladen zusammen mit den zugehörigen Füh-
rungsleisten in vergrößerter Stirnansicht gemäß Pfeil II in Figur 1,
Figur 3 eine der beiden Führungsleisten in gesonderter Darstellung in Seitenansicht von der entgegengesetzten Führungsleiste her gesehen, entsprechend Pfeil III in Figur 2,
Figur 4 die Führungsleiste gemäß Figur 3 im horizontalen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV,
Figur 5 die Schublade nach den Figuren 1 und 2 in Draufsicht von oben im Maßstab der Figuren 3 und 4,
Figur 6 die Schublade zusammen mit den beiden Führungsleisten im der Figur 4 entsprechenden horizontalen Längsschlitz in etwas verkleinerter Darstellung, wobei die Schublade von rechts außen her in den Aufnahmeraum eingesteckt wird und sich an beiden Seiten das jeweilige Anschlagglied noch außerhalb des Zwischenraums zwischen den beiden Sperrklinken befindet,
Figur 7 die Anordnung nach Figur 6, wobei die Schublade bis nahezu in die Schließstellung eingeschoben ist und
Figur 8 wiederum die gleiche Anordnung wie in den Figuren 6 und 7 mit ganz in die Schließstellung eingeschobener Schublade.
Aus Figur 1 ist ein verfahrbarer Beistellcontainer l als beispielhaftes Möbelstück ersichtlich, der einen behälterartigen, mittels Rollen 4 verfahrbaren Möbelkorpus 2 aufweist, in dem ein Auszugteil 3 untergebracht ist, das in horizontaler Richtung gemäß Pfeil V aus dem Möbelkorpus 2 herausgezogen werden kann und im herausgezogenen Zustand für den Benutzer zugänglich ist. Figur 1 zeigt das Auszugteil 3 in seiner nach außen gezogenen Stellung. Das Einschieben in den Möbelkorpus 2 erfolgt in Richtung entgegen Pfeil V.
Das Auszugteil 3 bildet einen Schubladenkasten 6 mit einem Aufnahmeraum 7 zur Aufnahme von übereinander angeordneten Schubladen 8, wobei im dargestellten Falle zwei solche Schubladen vorhanden sind.
Der Aufnahmeraum 7 wird seitlich von zwei Seitenwänden 9, 10 des Schubladenkastens 6 begrenzt. Vorne und hinten ist der Aufnahmeraum 7 dagegen offen. In Figur 1 ist die offene Vorderseite dem Betrachter zugewandt. Die entgegengesetzte, ebenfalls offene Rückseite ist dagegen verdeckt. Aufgrund der symmetrischen Anordnung kann an sich nicht von Vorderseite und Rückseite gesprochen werden, so dass diese vorliegend so-
zusagen gleichberechtigt als offene Enden des Aufnahmeraums bezeichnet werden. Die zwischen den beiden offenen Enden des Aufnahmeraums 7 verlaufende Richtung entspricht der Schubladen-Längsrichtung 11 und verläuft rechtwinkelig zur Auszugrichtung 5.
Die beiden Schubladen 8 sind jeweils mittels einer Führungsvorrichtung an den Seitenwänden 9, 10 geführt. Dabei liegen bei den beiden Schubladen die gleichen Verhältnisse vor, so dass es genügt, nachstehend nur eine Schublade bzw. deren Führung zu beschreiben.
Die jeweilige Führungsvorrichtung weist zwei Führungsleisten 12, 13 auf, die mit ihrer Längsrichtung der Längsrichtung Il der Schublade 8 entsprechend (diese fällt mit der Verschieberichtung der Schublade 8 zusammen) beiderseits der Schublade 8 feststehend an den Seitenwänden 9, 10 angeordnet werden. Die beiden Führungsleisten 12, 13 sind gleich ausgebildet und weisen jeweils eine Führungsnut 14 auf, die an den beiden Enden der jeweiligen Führungsleiste 12, 13 offen ausmündet. Die Führungsnut 14 dient zur Aufnahme eines Führungssteges 15 an der Schublade 8, so dass die Schublade 8 in Führungseingriff mit den beiden Führungsleisten 12, 13 steht. Das Einsetzen der Schublade 8 erfolgt durch stirnseitiges Einschieben der Führungsstege 15 in die offenen Enden der Führungsnuten 14.
Die Führungsvorrichtung enthält ferner eine Anschlageinrichtung zum Sichern der jeweiligen Schublade 8 in ihrer in den Schubkasten eingeschobenen Schließstellung (Figuren 1 und 8) gegen ein weiteres Einschieben und in ihrer ausgezogenen Offenstellung (nicht dargestellt) gegen ein weiteres Herausziehen aus dem Schubladenkasten 6. Die Schublade 8 schlägt also sowohl beim Einschieben als auch beim Herausziehen gegen einen Anschlag an, so dass sie einerseits eine definierte Schließstellung einnimmt und andererseits nicht unabsichtlich ganz aus dem Schubladenkasten 6 herausgezogen werden kann.
Die Anschlageinrichtung weist bei jeder Führungsleiste 12, zwei an dieser in Längsrichtung 11 mit Abstand zueinander angeordnete Sperrklinken 16, 17 als Anschlagelemente auf, deren Abstand voneinander dem Verschiebeweg der Schublade 8 zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Offenstellung entspricht. Die beiden Sperrklinken 16, 17 sind ferner aufeinander zu gerichtet, d.h. sie sind mit ihren einander abgewandten Enden gelenkig an der jeweiligen Führungsleiste 12, 13 befestigt. Aufgrund der gelenkigen Anordnung können sich die Sperrklinken 16, 17 in der Abstandsrichtung zwischen den beiden Führungsleisten 12, 13 entsprechender Querrichtung bewegen. Dabei können die Sperrklinken 16, 17 aus ihrer von der Schublade 8 freien Ausgangsstellung (siehe beispielsweise Figur 4) entgegen einer Federkraft nach seitlich außen in Richtung von der eingeschobenen Schublade 8 weg bewegt werden.
Den beiden Sperrklinken 16, 17 jeder Führungsleiste 12, 13 ist ein an der zugewandten Schubladenseite angeordnetes Anschlagglied 18 zugeordnet. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass beim Einschieben der Schublade 8 von außen her (Figur 6) das jeweilige Anschlagglied 18 zur Anlage an die ihm zuerst begegnende Sperrklinke 17 gelangt, so dass die Sperrklinke 17 entgegen der Federkraft seitlich nach außen hin ausweicht und das Anschlagglied 18 über die Sperrklinke 17 hinweggleiten kann. Auf diese Weise gelangt das Anschlagglied 18 zwischen die beiden Sperrklinken 16, 17, zwischen denen es gefangen ist. Die beiden Sperrklinken 16, 17 bilden dann also jeweils einen Anschlag, gegen den das betreffende Anschlagglied 18 in der Schließstellung bzw. in der Offenstellung der Schublade 8 läuft.
Schiebt man die Schublade in Figur 6 also weiter nach links, gleitet das jeweilige Anschlagglied 18 an der zugewandten Sperrklinke 17, die dabei ausweicht, vorbei und tritt in den Zwischenraum zwischen den beiden Sperrklinken 16, 17 ein.
Da die beiden Sperrklinken 16, 17, wie erwähnt, aufeinander zu gerichtet sind, kann das jeweilige Anschlagglied 18 nur beim Einschieben der Schublade von außen her über die ihm zuerst begegnende Sperrklinke 17 hinweggleiten. Beim Auftreten einer Kraft auf die beiden Sperrklinken 16, 17 von dem Zwi-
schenraum zwischen ihnen her versperren die Sperrklinken 16, 17 dem Anschlagglied 18 dagegen den Weg nach außen.
Es ist ersichtlich, dass sich die Schublade 8 in Figur 6 anstelle von rechts auch von links her einsetzen lässt. Die beiden Sperrklinken 16, 17 vertauschen dann lediglich ihre Rolle, da das Anschlagglied 18 dann über die Sperrklinke 16 gleitet und über diese hinweg in den Zwischenraunv zwischen den beiden Sperrklinken 16, 17 gelangt. Befindet sich das jeweilige Anschlagglied 18 unverändert an der Schublade 8, muss die Schublade um 180° umgedreht werden, wenn sie von der entgegengesetzten Seite her in den Aufnahmeraum 7 eingebracht und dabei in Führungseingriff mit den beiden Führungsleisten 12, 13 gebracht wird.
Beim Ausführungsbeispiel sind, wie erwähnt, an beiden Führungsleisten 12, 13 jeweils zwei Sperrklinken 16, 17 angeordnet, denen ein an der Schublade 8 sitzendes Anschlagglied 18 zugeordnet ist. Prinzipiell würde es jedoch genügen, wenn nur eine der Führungsleisten zwei solche Sperrklinken aufweisen würde. Die Schublade würde dann in der Schließstellung und in der Offenstellung allerdings nur einseitig anschlagen.
Die Sperrklinken 16, 17 bilden jeweils eine dem benachbarten Führungsleistenende zugewandte, schräg verlaufende äußere Auflauffläche 19, gegen die das Anschlagglied 18 beim Ein-
• t
schieben der Schublade 8 von außen her läuft, so dass das Anschlagglied ausweicht.
Des Weiteren ist vorgesehen, dass die Schublade sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung verrastet ist und nur nach Überwinden einer Haltekraft, die nicht besonders groß sein muss, aus der Schließstellung bzw. der Offenstellung bewegt werden kann. Hierzu bilden die Sperrklinken 16,
17 ferner an ihren einander zugewandten Endbereichen eine innere Auflauffläche 20 für das Anschlagglied 18, wobei zwischen der inneren Auflauffläche 2 0 und der äußeren Auflauffläche 19 eine Rastvertiefung 21 angeordnet ist. Die damit verbundene Wirkungsweise lässt sich anhand der Figuren. 7 und 8 erläutern.
Wie bereits erwähnt, gelangt das jeweilige Rastglied 18, schiebt man die Schublade 8 in Figur 6 weiter nach links, über die Sperrklinke 17 in den Zwischenraum zwischen den beiden Sperrklinken 16, 17. Bei weiterem Verschieben der Schublade 8 in dieser Richtung trifft das jeweilige Anschlagglied
18 gegen die innere Auflauffläche 2 0 der anderen Sperrklinke 16 (Figur 7), die dadurch etwas nach seitlich außen ausweicht, bis das Anschlagglied 18 zur Rastvertiefung 21 der Sperrklinke 16 gelangt (Figur 8). Die Sperrklinke 16 federt dann zurück, so dass das Anschlagglied 18 in der Rastvertiefung 21 sitzt. Die Schublade 8 nimmt dann ihre Schließstel-
lung ein. Ein weiteres Verschieben der Schublade 8 nach links ist nicht möglich, da die Rastvertiefung 21 so konturiert ist, dass beim Ausüben einer Kraft auf die Schublade 8 und somit auf das Anschlagglied 18 nach links die Sperrklinke 16 keine Ausweichbewegung ausführen kann. In entgegengesetzter Richtung, wenn man in Figur 8 die Schublade 8 nach rechts zieht, übt das Anschlagglied 18 dagegen eine nach seitlich außen gerichtete Schwenkkraft auf die Sperrklinke; 16 aus, so dass sich die Schublade 8 nach Überwinden dieser Kraft in die entgegengesetzte Offenstellung ziehen lässt, in der das Anschlagglied 18 über die schräg verlaufende innere Auflauffläche 2 0 der Sperrklinke 17 gleitet und in die Rastvertiefung 21 der Sperrklinke 17 gelangt.
Die Sperrklinken 16, 17 können, wie beim Ausführungsbeispiel, von einstückig an die jeweilige Führungsleiste 12, 13 angeformten Federzungen gebildet werden. Zweckmäßigerweise bestehen die Führungsleisten 12, 13 und somit die Sperrklinken 16, 17 aus geeignetem Kunststoffmaterial. Der einstückige Übergang der jeweiligen Federzunge zum sonstigen Material der betreffenden Führungsleiste ist so ausgebildet, dass sich eine gelenkige Verbindung ergibt.
Will man die betreffende Schublade 8 ganz aus dem Aufnahmeraum 7 des Schubladenkastens 6 herausziehen, kann man, sieht man keine anderen Maßnahmen vor, mit einem geeigneten schma-
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len Werkzeug an der Schublade vorbei zu den beiden betreffenden, beiderseits der Schublade angeordneten Sperrklinken greifen und diese nach seitlich außen biegen, so dass die Schublade freikommt. Biegt man in den Figuren 7 und 8 die beiden Sperrklinken 17 nach außen, kann die Schublade nach rechts herausgezogen werden. Bei einem Herausziehen in entgegengesetzter Richtung würde man mit dem Werkzeug die anderen Sperrklinken 16 nach außen biegen.
Um dieses umständliche Vorgehen zu vermeiden, ist beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Anschlagglieder 18 von außen her entfernbar an der Schublade 8 angeordnet sind. Entfernt man die Anschlagglieder 18, kann die Schublade 8 ohne weiteres ganz herausgezogen werden.
Zweckmäßigerweise sind die Anschlagglieder 18 von der Schubladen-Oberseite her zugänglich.
Die Anschlagglieder 18 können jeweils als ein Steckglied ausgebildet sein, das in Steckverbindung mit der Schublade steht.
Beim Ausführungsbeispiel ist das jeweilige Anschlagglied 18 zweischenkelig ausgebildet, so dass es von zwei in Längsrichtung 11 mit Abstand zueinander angeordneten Anschlaggliedschenkeln 22, 23 gebildet wird, von denen einer der Schließ-
stellung und der andere der Offenstellung der Schublade zugeordnet ist. Hierzu können die Anschlagglieder 18 von einem U-förmig gebogenen Bügel 24 gebildet werden. Der die beiden Schenkel 22, 23 verbindende Verbindungssteg 25 des Bügels 24 kann oben aus der Schublade ragen und somit leicht ergriffen werden.
Prinzipiell könnten der Schließstellung und der Offenstellung auch jeweils ein gesondertes Einzel-Anschlagglied zugeordnet sein, die man jeweils für sich in Stellung bringen kann. Diese Variante ist nicht dargestellt.
Die Anschlagglieder 18 sind in vertikaler Richtung entfernbar eingesteckt, so dass sie zwischen die Schubladenseiten und die Führungsleisten ragen, wie aus Figur 2 ersichtlich ist. Hierzu kann jede einer mit Sperrklinken 16, 17 versehenen Führungsleiste 12, 13 zugewandte Schubladen-Seitenwand 26, 27 einen, beim Ausführungsbeispiel an der Oberseite, nach seitlich außen abstehenden Randsteg 2 8 aufweisen, an dem Stecklöcher 2 9 zum Durchstecken des jeweiligen Anschlagglieds 18 angeordnet sind. Seitlich außen ist an dem Randsteg 28 der bereits erwähnte Führungssteg 15 angeordnet.
Die Anschlagglieder 18 sind in Schubladen-Längsrichtung 11 versetzbar an der Schublade angeordnet. Hierzu ist an jedem Randsteg 2 8 eine Reihe von Stecklöchern 2 9 ausgebildet. Dabei
ist es in jedem Falle vorteilhaft, dass das jeweilige Anschlagglied 18 in mit Bezug auf die in halber Länge der Schublade angeordnete Querebene spiegelbildlichen Stellungen an der Schublade anbringbar ist.
Will man die Schublade 8 aus dem Schubladenkasten 6 ganz entfernen, braucht man nur die Anschlagglieder 18 herauszuziehen, so dass die Schublade von den Sperrklinken 16, 17 freikommt. Vor dem erneuten Einsetzen der Schublade, was vom anderen offenen Ende des Aufnahmeraums 7 her erfolgen kann, bringt man die Anschlagglieder 18 wieder an der Schublade an. Will man die Schublade in der gleichen Orientierung wie zuvor von der anderen Seite des Aufnahmeraums her einschieben, bringt man die Anschlagglieder 18 in zu der genannten Querebene spiegelbildlicher Lage an der Schublade an. Soll die Schublade dagegen seitenverkehrt eingesetzt werden, steckt man die Anschlagglieder 18 in die gleichen Stecklöcher 2 9 wie vorher.

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Führen einer Schublade in einem Aufnahmeraum eines Schubladenkastens, mit beiderseits der Schublade mit ihrer Längsrichtung in Schieberichtung der Schublade feststehend anzuordnenden Führungsleisten, mit denen die Schublade in Gebrauchslage in Führungseingriff steht, und mit einer Anschlageinrichtung zum Sichern der Schublade in ihrer in den Schubladenkasten eingeschobenen Schließstellung gegen ein weiteres Einschieben und in ihrer ausgezogenen Offenstellung gegen ein weiteres Herausziehen aus dem Schubladenkasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlageinrichtung an mindestens einer Führungsleiste (12, 13) zwei in Führungsleisten-Längsrichtung mit einem dem Verschiebeweg der Schublade (8) zwischen ihrer Schließstellung und ihrer Offenstellung entsprechendem Abstand zueinander angeordnete, aufeinander zu gerichtete und in Querrichtung entgegen einer Federkraft nach seitlich außen bewegbare Sperrklinken (16, 17) als Anschlagelemente aufweist, denen ein an der zugewandten Schubladenseite angeordnetes Anschlagglied (18) zugeordnet ist, derart, dass beim Einschieben der Schublade (8) von außen her das Anschlagglied (18) über die ihm zuerst begegnende und dabei federnd ausweichende Sperrklinke (16, 17) gleitet und sodann zwischen die beiden Sperrklinken (16, 17) gelangt und zwischen diesen gefangen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinken (16, 17) eine dem jeweiligen Führungsleistenende zugewandte äußere Auflauffläche (19) für das jeweilige Anschlagglied (18) bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinken (16, 17) an ihren einander zugewandten Endbereichen eine innere Auflauffläche (20) für das jeweilige Anschlagglied (18) bilden, wobei zwischen der inneren Auflauffläche (20) und der äußeren Auflauffläche (19) eine in der Schließstellung bzw. in der Offenstellung das Anschlagglied (18) aufnehmende Rastvertiefung (21) angeordnet ist, derart, dass das jeweilige Anschlagglied (18) beim Eintreffen an einer der Sperrklinken (16, 17) vom Zwischenraum zwischen den beiden Sperrklinken her über die innere Auflauffläche (20) der dabei federnd ausweichenden Sperrklinke gleitet und in die Rastvertiefung (21) gelangt und bei Bewegung in entgegengesetzter Richtung zur anderen Sperrklinke hin unter federndem Ausweichen der Sperrklinke wieder aus der Rastvertiefung (21) austritt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinken (16, 17) von einstückig an die jeweilige Führungsleiste (12, 13) angeformten Federzungen gebildet werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Anschlagglied (18) von außen her entfernbar an der Schublade (8) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Anschlagglied (18) von der Schubladen- Oberseite her zugänglich ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Anschlagglied (18) ein Steckglied ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagglied (18) zweischenkelig ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagglied (18) von einem U-förmig gebogenem Bügel gebildet wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Anschlagglied (18) in Schubladen-Längsrichtung versetzbar an der Schublade (8) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagglied (18) in mit Bezug auf die in halber Länge der Schublade (8) angeordnete Querebene spiegelbildlichen Stellungen an der Schublade (8) anbringbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede einer mit Sperrklinken (16, 17) versehenen Führungsleiste (12, 13) zugewandte Schubladen- Seitenwand (26, 27) eine nach seitlich außen abstehenden Randsteg (28) mit mindestens einem Steckloch (29) für das als Steckglied ausgebildete Anschlagglied (18) aufweist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1344985A3 (de) * 2002-03-15 2006-08-23 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Backofen und Backwagen
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