DE2021040C3 - Lasthebevorrichtung fur an der Unter seite von Flugzeugen festlegbare Lasten - Google Patents
Lasthebevorrichtung fur an der Unter seite von Flugzeugen festlegbare LastenInfo
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Description
lö-ί. daß die Leitvorrichtungen auf jeder Seite der
EIv :ie durch die Schützfülirungen aus zwei gekn.
unten Steuerkurven bestehen, die an ihren tie.fstgckyenen
Stellen durch einen nach unten gebogenen Sihciiclbereich miteinander verbunden sind.
Durch eine derartige Ausbildung der Laslhebevorrciming
wird erreicht, daß die Festlegeelemente tv in Anheben der Last zuverlässig auch dann in die
Sciilit/.führungcn gelangen, wenn sich die Last vor ikm Zusammenwirken der Festlegcelemente mit den
I ^vorrichtungen senkrecht zu der gewünschten 1; !legestellung ausgerichtet hatte.
viemäß einer sehr vorteilhaften Weiterbildung der
?■■ -.or angegebene.! Lasthebevorrichtung liegt einer
d Scheitelbereiche tiefer a1 der andere Scheitelberc
_-h. um beim Anhoben der Last zunächst ein Festig
■-clement in Zusammenwirkung mit einer Leitvori-,.:;'ti:ng
zu bringen, wodurch vermieden wird, daß λ cn eines Hin- und Herschwingens der Last die
ί -!egeelemcnte auf jeweils "leiche Seiten der Leit-
\- !richtungen in Richtung auf eine einzige Schlitzfi
'.rung hin gelangen und so das «eitere Anheben
·.' ■ Last blockieren.
Λ eitere Ausgestallungen der Lasthebevorrichtung
I Jen im übrigen Gegenstand der anliegenden Ans;,üche3
bis 11. Einige Ausführungsformen werden n...jhl"olgcnd unter Bezugnahme auf die Zeichnung
e: usutert. Es stellt dar
!ig. 1 einen Hubschrauber mit einer an seiner I:nterseite vorgesehenen Lasthebevorrichtung,
F i g. 2 und 3 genauere Darstellungen eine- Ausfiihrungsform der Lasthehevorrichtune,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 nach F ι iz. 3,
F- i g. 5 eine abgewandelte Ausführungsform der
Leitvorrichtungen mit versetzten Scheitelbereichen,
F i g. 6 eine weitere Ausführungsform einer Lasthebevorrichtung, wobei die Scheitelbereiche sich
vom Flugzeugrumpf aus verschieden tief nach -abwärts erstrecken,
F i g. 7 einen Schnitt durch einsn Lastbalken mit
Tetrafluoräthylen-Beschichtung,
F i g. 8 eine andere Ausführungsform der Leitvorrichtungen,
F i g. 9 eine vergrößerte Ansicht eines Lastbalkens und
Fig. 10 eine nochmals andere Ausführungsform der LeitvorrichtMngen.
In Fig. 1 ist ein Hubschrauber mit einem Rumpf
12 und einem Haiipirotor 14 dargestellt. Der übliche
Heckrotor ist weggelassen. Der Hauptrotor 14 und der Heckrotor werden durch ein oder mehrere Triebwerke
18 angetrieben. Der Rumpf 12 ist in Fig. 1 teilweise im Schnitt dargestellt, um die Lasthebevorrichtung
20 besser zeigen zu können.
Die Lasthebevorrichtung 20 enthält eine Winde 22, die entweder manuell oder durch einen Motor
angetrieben werden kann. Die Winde 22 ist im Rumpf 12 durch eine übliche Abstützvorrichtung 24
getragen. Durch die Winde 22 wird das Hubseil 26 entweder auf- oder abgewickelt, um die Last, welche
am Seil 26 befestigt ist, entweder anzuheben oder zu senken. Das freie Seilende ist an einem Lastbalken
28 an einer Stelle zwischen dessen Enden angeschlossen. Seile 30 und 32 oder andere Verbindungsmittel
sind an gegenüberliegenden Seiten des Lastbalkens 28 mit der Last M verbunden.
Um die Last 34 beim Anheben in eine gewünschte Lage zu bringen, berührt der Liistbalken 28 einen
Fiihrungsrahmen 40 und wird dadurch geführt, wie im folgenden ausführlich beschrieben wird. Während
in Fig. 1 der Lastbalken 28 in Längsrichtung zum
Flugzeugrumpf angeordnet ist, sei erwähnt, daß je nach Form und Größe der Last der Fiihrungsrahmen
40 so ausgeführt sein kann, daß die Last in jede gewünschte Endstellung, z. B. quer zum Flug/.eucrumpf,
gebracht werden kann.
ίο In den F i g. 2 bis 4 ist der Führungsrahmen deutlicher
dargestellt. Er ist so angebracht, daß der Lastbalken 28 in seiner Festlegestellung quer zum Flugzeugrumpf
liegt. Der Führungsrahmen 40 ist am Rumpf 12 des Flugzeuges durch übliche Mittel, z.B.
einer. Befestigungsring 42 angeschlossen. Der Befestigungsring
ist an der Bodenfläche des Rumpfes 12 durch Schrauben 44 befestigt. Zwei im wesentlichen
U-förmige Stäbe, die als Steuerkurven 46 und 48 dienen, sind mit dem Ring 42 verbunden und erstrecken
sich im wesentlichen senk'~cht zum Rumpf 12 vom Befestigungsring 42 aus nac abwärts.
Die U-förmigen Stäbe sind in im wesentlichen gleichen
Abständen auf gegenüberliegenden Seiten der Ebene 47 (Fig. 4) angeordnet und verlaufen xunächst
parallel zur Ebene 47, um Schhtzführungen 50 für den Lastbalken 28 zu begrenzen. Die parallelen
Schenkel 52 und 54 der Steuerkurven 46 und 48 (s F i g. 2) sind senkrecht /um Rumpf 12 angeordnet
und liegen in einer Ebene senkrecht zur Ebene 47 des Lastbaikens 28. Die Stäbe enthalten Verbindungsstücke
56 und 58, die sich an die Schenkel 52 und 54 anschließen und mit denselben die U-förmigen
Stäbe bilden. Die Verbindungsstücke 56 und 58 verlaufen nach außen in entgegengesetzten Richtungen
von der Ebene 47 weg. wie am besten aus F i g. 3 hervorgeht. Die Verbindungsstücke 56 und 58 sind
vorzugsweise symmetrisch mit Bezug auf die Ebene 47 und bilden eine vergrößerte Einiührungsöffnung
60 zu den Schlitzführungen 50 hin. Die Scheitclbereiche 62 und 64 der U-förmigen Stäbe liegen am
weitesten vom Rumpf 12 entfernt und sind in einer Ebene 66 angeordnet, die senkrecht zur Ebene 47
der Endlage des Lastbalkens 28 verläuft. Um zu verhindern, daß dann, wenn beim Anheben der Lastbalken
28 parallel zu der Ebene 66 versetzt ist, der Lastbalken an der falschen Seite einer der beiden
Leitvorrichtungen geführt wird, liegen die Scheitelbereiche 62 und 64 auf verschiedenen Seiten der Ebene
66, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform oder in Verbindung mit
der Ausführungsform nach Fig. 5 können sich die U-förmigen Stäbe verschieden weit vom Rumpf 12
abwärts erstrecken, so daß der Lastbalken 28 zuerst einen dei beiden Schcitelbereich?: 62 oder 64 berührt
und somit die Leitwirkung eines U-förmigcn Stabes zuerst oeginnt und der Lastbalken 28 aus der Ebene
66 heia"sbewegt wird, bevor der Lastbalkcn 28 den anderen U-förmigen Stab berührt. Wie am besten in
F i g. 6 dargestellt ist, kann ein U-förmiger Stab länger
als der andere U-förmige Stab sein, um diese Wirkung zu erreichen.
Damit weder der Rumpf 12 noch die Lasthebevorrichtung 20 beim Hebevorgang beschädigt werden,
ist, wie in F i g. 3 dargestellt ist, ein Stoßdämpfer 70, z. B. ein üblicher Luft-Öl-Dämpfer, in den
Schlitzführungen 50 oder an anderer Stelle vorgesehen, um die Bewegung des Lastbalkens 28 kurz vor
Erreichen der Endstellung abzudämpfen. Auf diese
Weise wird ein Anschlagen des Lastbalkens 28 am ausführlicher beschrieben wird, ist das einzige Hub-Rumpf
12 verhindert. seil 26 am Lastbalken 28 zwischen dessen Enden
Um die Reibung zwischen dem Lastbalken 28 und entweder durch eine Schwenkverbindung oder durch
j den Leitvorrichtungen 40 zu verringern, sind Rollen einen Lasthaken angeschlossen.
j 72 und 74 an der Oberkante des Lastbalkens 28 an- 5 Es sind mehrere Möglichkeiten der Verbindung
j gebracht. In einer anderen Ausführungsform des zwischen dem Lastbalken 28 und der Last sowie zwi-
! Lastbalkens 28 (Fig. 7) kann dieser an seiner Ober- sehen dem Lastbalken 28 und der Winde gegeben. So
S seite über die gesamte Länge oder nur an bestimmten kann z. B., wie in F i g. 9 bei 120 dargestellt ist, ein
Stellen abgerundet sein und in dieser Form verwen- einziges Hubseil 26 schwenkbar mit dem oberen
det werden, oder die abgerundeten Stellen des Last- io Ende des Lastbalkens 28 verbunden sein. Die Last
balkens 28 können zusätzlich mit einer Beschichtung ist über die vier Seile 82 bis 88 an den Balken 28 an-
80 aus einem Material mit guten Gleiteigenschaften, geschlossen, und die Seile 82 bis 88 sind schwenkbar
z.B. Tetrafluoräthylen, versehen sein. Die Beschich- mit den Schäkeln 112 und 114 verbunden. In Vertung
80 ist auf den Balken 28 aufgeklebt und verrin- bindung mit der Ausführungsform nach F i g. 9 wird
gert die Reibung zwischen dem Lastbalken 28 und 15 vorzugsweise eine Trennvorrichtung 122 verwendet,
den Leitvorrichtungen 40. die aus einem feststehenden Messer 123 und einem
Aus den F i g. 2 bis 4 ist ersichtlich, daß in der beweglichen Messer 125 besteht und vom Piloten in
Lasthebevorrichtung 20 der Lastbalken 28 und die üblicher Weise zu betätigen ist, um das Hubseil 26
Last 34, die am Balken mittels Seilen 82, 84, 86 und abzutrennen, wenn die Last abgeworfen werden soll.
88 befestigt ist, an zwei Stellen 90 und 92 in den ao Der Vorteil der Ausführungsform nach Fig.9 ist
SchlitzfUhrungcn festgelegt ist, wenn der Lastbalken darin zu sehen, daß kein Lasthaken zwischen dem
28 sich in der Endstellung befindet. Somit hat die Hubseil 26 und dem Lastbalken 28 vorgesehen ist, so
Vorrichtung in diesen Zustand die Vorteile einer daß das Gewicht des Lasthakens, beispielsweise etwa
Zweipunktaufhängung, obwohl nur ein Hubseil vor- 40 kg, nicht dauernd vom Flugzeug mitzuführen ist.
gesehen ist. »5 Durch die Abtrennvorrichtung 122 kann die gesamte
! Wenn die Last 34 durch eine mechanisch angetrie- Konstruktion nach Fig.9 leicht abgeworfen werden.
! bene Winde angehoben wird, bei der immer ein Durui Lösen der Verbindung bei 120 kann das Flug-
! Nachlaufen auftritt, ist es vorteilhaft, einen Endschal- zeug eingesetit werden, ohne daß der Lastbalken 28
ter 96 in Verbindung mit den Schlitzführungen 50 an und die Verbindungsmittel zwischen dem Hubseil 26
einer bestimmten Stelle vor der oberen Grenzstellung 30 und dem Lasi balken 28 mitgeführt werden müssen.
! des Lastbalkens 28 vorzusehen, so daß, wenn der Eine noch;nah andere Ausführungsform der Leit-Lastbalken
den Endschalter 96 betätigt, der An- vorrichtunger. 40 ist in Fig. 10 dargestellt. In dieser
j triebsmotor der Winde abgeschaltet wird, damit ein Ausführungslorm ist der Führungsrahmen durch
j hartes Anschlagen des Lastbalkens 28 am Flugzeug- einen Ring 42 am Flugzeug angeschlossen und be
ä rumpf 12 verhindert wird, wodurch das Seil 26 be- 35 steht aus einem Zylinder 140, der konzentrisch zur
\ schädigt werden könnte. Achse 142 angeordnet ist, welche im wesentlichen
t In F i g. 8 ist eine andere Vorrichtung zum Befesti- senkrecht zum Rumpf 12 steht. Das untere Ende des
gen der Leitvorrichtungen 40 am Rumpf 12 darge- Zylinders 140 hat solche Form, daß eine kontinuierstellt,
wobei der Lastbalken 28 in seiner Endstcüung liehe Leitkurve 144 gebildet ist, welche an zwei
quer zum Rumpf liegt. Die U-förmigen Stäbe sind an *o Schlitzführungen 50 anschließt sowie symmetrisch
I-Träger 100 und 102 angeschlossen, die ihrerseits geformte Ränder 146 und 148 begrenzt, die sich an
am Rumpf 12 durch Konsolen 104 und 106 befestigt gegenüberliegenden Seiten der Schlitzführungen 50
sind. Die Konsolen 104 und 106 können z. B. durch erstrecken und zu zwei Scheitelbereichen 62 und 64
' eine Schraubverbindung an die Träger und den laufen. Falls erwünscht, können die Schlitzführungen
h Rumpf angeschlossen sein. Der Lastbalken 28 ist in 45 50 an oder nahe dem Ring 42 liegen.
F i g. 8 in der für den Flug geeigneten Endlage darge- Es sei erwähnt, daß in den Ausführungsformen
U stellt, und die Last 34 ist über Seile 82 bis 88 an den nach den Fig.2 bis6 und nach Fig.8 der Füh-Lastbalken
angeschlossen. Die Seile 82 bis 88 sind rungsrahmen 40 schnell vom Flugzeug abnehmbar
s an den Punkten 108 und 110 schwenkbar mit der ist. Somit braucht der Führungsrahmen 46 nicht vom
Last verbunden und führen zu Schäkeln 112 und 114 50 Flugzeug mitgeführt zu werden, wenn keine Lasten
an gegenüberliegenden Enden des Lastbalkens 28. zu befördern sind, und es ergeben sich in diesem
Bei der Ausführungsform nach Fig.8 weist die Palle keine unerwünschten Wirbel und zusätzliche
kleinste Fläche 116 der Last 34 im Festlcgezustand Gewichtsvergrößerungen.
nach vorn, so daß während des Fluges minimale Wir- Obschon bei der obigen Beschreibung die Verwen-
bel erzeugt werden und die Stabilität der Last maxi- 55 dung eines Lastbalkens erwähnt ist, ist es für den
mal ist, da eine Vierpunktaufhängung verwendet Fachmann selbstverständlich, daß kein Lastbalken
wird. Diese Stabilität wird noch dadurch erhöht, daß 28 verwendet werden muß, wenn die Last schon mit
die Vierpunktaufhängung von zw;i Festpunkten an geeigneten Vorsprüngen als Festlegeelemente vorge-
den Schäkeln 112 und 114 infolge der Einspannung sehen ist, weiche beim Anheben mit dem Führungs-
des Lastbalkens 28 an den zwei quer zum Rumpf lie- 60 rahmen 40 in Verbindung kommen und dabei die
gendcn Stellen 90 ond 92 ausgeht. Wie später noch Last in die gewünschte Lage bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3^86
Claims (9)
1. Lasthebevorrichtung für an der Unterseite durch gekennzeichnet, daß die abgerundete Seite
von Flugzeugen in einer bestimmten Lastlage 5 des Tragbalkens (28) mit einer Abdeckung (80)
festlegbare, mittels eines Seilzugcs in Einpunkt- von niedrigem Reibungskoeffizient versehen ist.
aufhängung gehaltene Lasten mit mindestens 11. Lasthebevorrichtung nach einem der An-/.wei
an der Flugzeugunterseite fluchtend an- sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
geordneten, nach unten offenen Schlitzführungen, ein Endschalter vorgesehen ist, welcher von der
die mit der Last verbundene Festlegeelemente in io Last oder dem Tragbalken (28) in der Endstelangehobenem
Zustand der Last aufnehmen und lung betätigbar ist, um den Hubvorgang abzumit
an beiden Seiten der Schlitzführungen bezug- schalten.
lieh einer vertikal durch die Schlitze beider Füh-
rungen verlaufenden Ebene angeordneten Leitvorrichtungen, die sich von dnem tiefstgelegenen, 15 Die Erfindung bezieht sich auf eine Lasthebevorim
größten Abstand von der Ebene durch die richtung für an der Unterseite von Flugzeugen in
Schlitzführungen befindlicrjcn Bereich zu den einer bestimmten Lastlage festlegbare, mittels eines
Mündungen der Schlitzführ'iingen hin erstrecken, Seilzuges in Einpunktaufhängung gehaltene Lasten
dadurc! gekennzeichnet, daß die Leit- mit mindestens zwei an der Flugzeugunterseite fluchvorrichtungen
auf jeder Seite der Ebene durch 20 lend angeordneten, nach unten offenen Schlitzfühdie
Schlitzführungen (50) aus zwei gekrümmten rungen, die mit der Last verbundene Festlegeele-Steueikvrven
(46, 48, 146, 148) bestehen, die an mente in angehobenem Zustand der Last aufnehmen
ihren tiefstgelegenen Stellen durch einen nach un- und mit an beiden Seiten der Schlitzführungen beten
gebogenen Scheiteibcrcich (62, 64) niiteinan- züglich einer vertikal durch die Schlitze beider Fühder
\i rbunden sind. 25 rungen verlaufenden Ebene angeordneten Leitvor-
2. lasthebevorrichtung nach Anspruch 1, da- richtungen, die sich von einem tiefstgelegenen, im
durch gekennzeichnet, daß einer der Scheitelbe- größten Abstand von der Ebene durch die Schlitzreiche (62, 64) tiefer liegt als der andere Scheitel- führungen befindlichen Bereich zu den Mündungen
bereich (Fig. 6). j der Schlitzführungen hin erstrecken.
3. Las.Hebevorrichtung! nach Anspruch 1 30 Lasthebevorrichtungen dieser Art, wie sie aus der
oder2, dadurch gek:nnzei-';inet, daß die Scheitel- britischen Patentschrift 805 750 bekannt sind, haben
bereichc (62, 64) ar gegenüberliegenden Seiten den Vorteil, daß wegen der Verwendung nur eines
einer Ebene (66) liegen, c": senkrecht auf der einzigen Seilzuges die Einrichtungen zum Anheben
Ebene durch die Schlitzführungen (50) steht und der Last sehr einfach und verhähnismäßig leicht sind
die die Strecke zwischen dien beiden Schlitzfüh- 35 und daß zum Abwerfen der Last nur ein einziges Seil
rungen (50) halbiert (Fig. 5|). gekappt oder ein einziger Haken geöffnet werden
4. Lasthebevorrichtung !nach einem der An- muß, wodurch gefährliche Flugzustände vermieden
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die werden, welche bei Vielpunutaufhängung der Last
Schlitzführungen (50), die iSteuerkurven (46, 48) auftreten können, wenn die Aufhängung nicht an
und die Scheitclbereiche (6ίί, 64) von zwei im we- 40 sämtlichen Punkten gleichzeitig aufgehoben wird,
sentlichen U-förmigen Stäben gebildet werden. Schließlich bewirkt das Festlegen der Last in den
5. Lasthebevorrichtung inach einem der An- Schlitzführungen, daß sich die Last nicht während
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die des Fluges in eine einen großen Luftwiderstand oder
Schlitzführungen (50), dif Steuerkurven (146, ein Giermoment erzeugende Lage mit Bezug auf das
148, 62, 64) und die Sclicitelbereiche (62, 64) 45 Flugzeug ausrichtet.
von dem unterer. Rand ein;s Hohlzylinders (140) Nachteilig ist aber bei Lasthebevorrichtungen der
von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt eingangs beschriebenen Art, daß das Einfahren der
gebildet sind (Fig. 10). : Last bzw. der damit verbundenen Festlegeelemente
6. Lasthebevorrichtung nach einem der An- in die Schlitzführungen, ausgehend von einer beliebispruchc
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die *->
gen Stellung der Last mit Bezug auf das Flugzeug, Schliizführungcr. (50) und !die Steuerkurven (46, Schwierigkeiten bereitet, da bei der bekannten Last-48
bzw. 146, 148) durch sdinell lösbare Verbin- hebevorrichtung die Leitvorrichtungen als verhältnisdunnsmittcl
am Flugzeugrumpf (12) befestigt mäßig kurze Spitzen von den Enden der Schlitzfühsind.
: rungen schräg nach unten in einer Ebene wegstehen
7. Lasthebevorrichtung nach einem der An- 55 die senkrecht zu der durch die Schlitzführungen gesprüche
I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich legten Vertikalcbene gerichtet ist. Die Leitvorrich·
in jeder Schlitzführung (50'; ein Schläge der Fest- tungen der bekannten Lasthebevorrichtung könnet
legeclemente (z. B. 28) abifangender Puffer (70) daher die Festlegeelemente nur dann erfassen, wem
befindet. J die Last durch Manövrieren des Flugzeugs bereits ii
8. Lasthebevorrichtung nach einem der An- 60 eine annähernd ausgerichtete Stellung gebracht wor
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den ist.
Fcstlegcelemente von einerjn Tragbalken (28) ge- Durch die Erfindung soll demgemäß die Aufgabi
bildet sind und am oberen jEnde des Tragbalkens gelöst werden, eine Lasthebevorrichtung der ein
(28) Rollen (72, 74) angeordnet sind, welche bei gangs beschriebenen Art so auszugestalten, daß eil
Berührung mit den Steuejrkurven (46, 48 bzw. 65 Festlegen der Last während des Anhebens aus eine
146, 148) an diesen abrollciji. beliebigen Drehstellung mit Bezug a\it die Einpunkt
9. Lasthebevorrichtung j nach einem der An- aufhängung möglich ist.
snrüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gc
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