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DE20209602U1 - Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Parasiten in Bienenstöcken - Google Patents

Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Parasiten in Bienenstöcken

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Publication number
DE20209602U1
DE20209602U1 DE20209602U DE20209602U DE20209602U1 DE 20209602 U1 DE20209602 U1 DE 20209602U1 DE 20209602 U DE20209602 U DE 20209602U DE 20209602 U DE20209602 U DE 20209602U DE 20209602 U1 DE20209602 U1 DE 20209602U1
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DE
Germany
Prior art keywords
strip
parasites
bee
beehives
bees
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20209602U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DANY BIENENWOHL GmbH
Original Assignee
DANY BIENENWOHL GmbH
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Publication date
Application filed by DANY BIENENWOHL GmbH filed Critical DANY BIENENWOHL GmbH
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Publication of DE20209602U1 publication Critical patent/DE20209602U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K51/00Appliances for treating beehives or parts thereof, e.g. for cleaning or disinfecting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

19.06.2002 - 1 - DA 2002/01
Beschreibung
Die Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Bienenparasiten aus Bienenstöcken.
Derartige Parasiten, stellen ein großes Problem für Bienenvölker dar.
Wird die Biene von Parasiten befallen, hat dies zum Teil dramatische Auswirkungen zur Folge. So etwa bei der sogenannten "Varroatose", einer Parasitose der erwachsenen Bienen, Larven und Puppen, die durch die Milbe Varroa de- structor verursacht wird. Sie stellt zur Zeit weltweit das schwerwiegendste Problem der Bienenzucht und -haltung dar: die wirtschaftlichen Schäden an den Bienenvölkern, die durch die Varroatose verursacht werden, übersteigen die aller anderen Bienenkrankheiten zusammen - ganz abgesehen von den finanziellen Einbußen, die durch mangelnde Bestäubung der Nutzpflanzen entstehen.
Die Parasitenvermehrung verläuft nicht gradlinig, sondern zeigt ab Mitte des Sommers eine stark ansteigende Kurve, so daß nach einer langsamen Startphase mit wenigen Parasiten die Vermehrung ein ungeahntes Ausmaß annimmt. So kann bei einer Milbe Anfangsbefall im Winter die Vermehrungsrate auf 500 Milben bis zum Herbst ansteigen.
Der Starke Befallsanstieg im Hochsommer (erste Anzeichen für Varroaschäden, ungeschlüpfte Brut, verkrüppelte Bienen u.a.) bleibt in den meisten Fällen unentdeckt bzw.
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wird noch immer zu wenig beachtet, da die Völker auch ihrer Honigleistung gut sind.
Gerade in dieser Zeit verringert sich die Bienenzahl (Sommerbienen „gehen ab"). Dagegen erhöht sich der Befallsgrad mit Varroamilben drastisch (Anzahl der Milben pro Bienen) und somit erkranken immer mehr Bienen. Als Folge könnte sich, eine Verkürzung der Lebensdauer, ein Ausfall der altersspezifischen Arbeiten, der Abnahme der Leistungsfähigkeit und eine starke Verbreitung der Faktorenkrankheiten und Virusbefall ergeben.
Wirklich schwerwiegende Konsequenzen hätte der Ausfall der Honigbiene als Bestäuberin von ca. 80% der Nutz- und Wildpflanzen: Verschiebungen im Ökologischen Gleichgewicht würden nicht nur zu einer Verarmung der Flora, sondern auch der Fauna führen. Letztlich wäre die Umwelt starken Veränderungen unterworfen.
Die Varroatose der Honigbiene Apis mellifera ist eine der gefürchtetsten Erkrankungen, da es sich um eine "junge" Parasitose ohne Wirt-Parasit-Gleichgewicht handelt. Die Unmöglichkeit, die Bienenvölker zu heilen, führt ohne regelmäßige, flächendeckende und sachgerechte Bekämpfung des Parasiten zu Totalverlusten. Der Schaden am Bienenbestand durch Varroatose beträgt in der Bundesrepublik Deutschland knapp 15 Mio. Euro pro Jahr.
Um diesen katastrophalen Folgen entgegenzuwirken und die Honigbiene zu retten, wurden bis jetzt verschiedene Vorrichtungen und Verfahren geschaffen, die Milbenplage der-
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art zu bekämpfen, dass die Behandlung die möglichst geringe Auswirkungen auf die Bienen hat.
Zur Bekämpfung der Schädlinge sind schon Verfahren bekannt, bei welchen das befallene Bienenvolk unter eine Gasatmosphäre gesetzt wird, welche die Milben vernichtet, von den Bienen aber vertragen wird.
Der Nachteil besteht darin, dass die Durchführung dieses Verfahrens erst nach der ernte durchgeführt werden kann.
In einem Weiteren Verfahren wird Oxalsäure von außen in das Bienenvolk verdampft. Dieses System weist verschiedene Nachteile aus: das erste Problem ist, dass eine unkontrollierte Menge Oxalsäuredampf nach außen entweicht, mit Gefahr für den Anwender.
Weiterhin stellt das Aufdämpfen einer Mischung von oben oder von unten in den Bienenstock eine nicht homogene Verteilung des Wirkstoffes dar. Eine solche Behandlung ist deswegen nicht so effektiv und auf jedem Fall unkontrollierbar. Außerdem, kann sie nur während der Brutlosenzeit (Oktober - Februar) durchgeführt werden.
Darstellung der Erfindung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Bienenparasiten aus Bienenstöcken herzustellen, die eine Behandlung zur Brutzeit ermöglicht, welche keinerlei Auswirkungen auf die Honigbiene und den Verbraucher hat und welche eine
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einfache, günstige und kontrollierbare Anwendung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß des Gegenstandes des Patea-tEinspruchs 1.
Der im Pnspruch 1 definierte Streife ist ein aus reinem Fichtenholzschliff hergestellter Streife (1), welcher eine Länge von 100 bis 300 mm und eine Breite von 30 bis 40 mm aufweist.
Oben befindet sich eine Lochung (3) von 3 bis 10 mm, durch welche ein Fixiermittel (2) gesteckt wird, um den Streife im Bienenstock zu fixieren. Als Fixiermittel wird vorzugsweise ein Draht oder ein Stäbchen verwendet. Die Streifen haben im Bereich der Lochung ein säurefreies Griff stück (A) von ca. 25 mm um den Streife im neutralen Bereich anzufassen und einzusetzen. Das ist besonders vorteilhaft für Personen, die zu Allergien neigen sowie für Leute mit hochempfindlicher Haut.
Dieser Bereich wird von den Bienen nicht benagt, so dass eine optimale Fixierung gewährleistet werden kann.
Der Streifenbereich (B) wird bei der Herstellung mit einer Emulsion aus Oxalsäure, Zitronensäure und ätherischen Ölen getränkt und anschließend getrocknet.
Die Bienen nagen die mit den Säuren durchsetzten Streifen ab und verteilen die Substanzen im Bienenstock auf alle Stockinsassen.
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Die Parasiten werden somit systematisch getroffen, verlassen die Biene und verenden. Alle Parasiten und insbesondere die Varroamilbe werden mit der Anwendung der Streifen erheblich dezimiert.
Um eine längere Lagerfähigkeit zu garantieren, werden die Streifen mit einer Folie beschichtet, welche eine optimale Licht- und Feuchtigkeitsschutz gewährleistet.
Die Vorteile, die solche Streifen aufweisen sind mehrere.
Die große Saugfähigkeit des Materials verhindert den Verlust von Substanzen und ermöglicht gleichzeitig sowohl eine wirksame Reibung des Körpers der Bienen auf der Streifesoberfläche, was schon mechanisch eine Abnahme der Kristalle garantiert, als auch einen guten Kontakt der Bienen mit dem Wirkstoff ohne Leimung oder Bleichung.
Als besonders vorteilhaft für die folgende Verteilung der Substanzen in Bienenstock erweist sich das ununterbrochene Abnagen der Streifen: bei dieser Vorgang gelangen über längeren Zeit die feine Kristalle der Wirkstoffe in den Bienenstock, was für die Parasiten schädlich ist.
Die Wirksamkeit und die Ausbeute dieser Methode sind sehr hoch: 5 ml Emulsion für einen Streife halten ca. 8 bis 20 Tage an. Weiterhin da ständig neue Milben aus der Bienenbrut schlüpfen, bringen diese Streifen eine zusätzliche Langzeitwirkung.
Außerdem, je nach dem „Putztriebverhalten" eines Bienenvolkes werden die Streifen in ca. 3 Wochen und länger völlig abgetragen.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Parasiten in Bienenstöcke, gekennzeichnet durch einen mit einer atoxischen schädlingsabweisenden Emulsion getränkten Streifen (1), welcher in Bienenstöcke fixiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die atoxische schädlingsabweisende Emulsion aus Oxalsäure und Zitronensäure ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (1) eine Lochung (3) aufweist, durch die ein Fixiermittel (2) für die Fixierung im Bienenstock gesteckt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixiermittel (2) ein Draht oder ein Stäbchen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (1) an der Lochung (3) ein säurefreies Griffstück (A) für das Anfassen und Einsetzen aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (1) lufttrocken ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (1) mit einer Licht- und Feuchtigkeitsschutz Folie beschichtet sind.
DE20209602U 2002-06-20 2002-06-20 Vorrichtung zur Dezimierung und Entfernung von Parasiten in Bienenstöcken Expired - Lifetime DE20209602U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007037905A3 (en) * 2005-09-15 2008-05-29 Mann Lake Ltd Pesticide strips for control of mites in honeybees
US10757921B1 (en) 2016-02-09 2020-09-01 Christopher Garrett Wood Beehive treatment systems
EP4491022A1 (de) * 2023-07-12 2025-01-15 Zafeiropoulos, Stefanos Herstellung einer oxalsäureemulsion, die auch die bienenkolonien schützen kann

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