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DE20208388U1 - Bausatz zum Errichten von zerlegbaren Bauwerken - Google Patents

Bausatz zum Errichten von zerlegbaren Bauwerken

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Publication number
DE20208388U1
DE20208388U1 DE20208388U DE20208388U DE20208388U1 DE 20208388 U1 DE20208388 U1 DE 20208388U1 DE 20208388 U DE20208388 U DE 20208388U DE 20208388 U DE20208388 U DE 20208388U DE 20208388 U1 DE20208388 U1 DE 20208388U1
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cube
holes
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connecting cube
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DE20208388U
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  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Pfeiffer
P81203GM
F/My/jr
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zum Errichten von zerlegbaren Bauwerken, mit Stäben von Kreis- oder Kreisringquersehnitt, mit Verbindungswürfeln, die an den Kreis- oder Kreisringquersehnitt der Stäbe angepasste Einsteckbohrungen aufweisen, wobei durch Einstecken der Stäbe in die Einsteekbohrungen der Verbindungswürfel Bauelemente von flächiger und/oder räumlicher Anordnung gebildet werden, und mit Sicherungselementen, die in quer zur Längsachse der Stäbe verlaufender Anordnung die Stäbe in der eingesteckten Stellung im Verbindungswürfel arretieren.
In dem DE 93 14 402 Ul ist eine vergleichbare Tragkonstruktion beschrieben, bei der durch Verbindungswürfel jeweils paarweise verlaufende Stäbe hindurchgesteckt und verschraubt werden. Die quadratisch geformten Einstecköffnungen in den Verbindungswürfeln erstrecken sich orthogonal in den drei Hauptrichtungen des Würfels.
Die Stäbe, die als vierkantige Rohre ausgebildet sind, werden durch Sicherungselemente in Form von Schrauben und Muttern in den Verbindungswürfeln arretiert.
Mit der bekannten Tragkonstruktion lassen sich Bauwerke zusammensetzen, bei denen die einzelnen flächigen Bauelemente stets nur senkrecht zueinander verlaufen, wie das beispielsweise bei Gerüsten der Fall ist. Zudem ist nachteilig, daß das Sichern der einzelnen Stäbe in den Verbindungswürfeln mittels Schrauben ein zeitraubender und damit teurer Vorgang ist. Demgegenüber besteht ein Bedarf nach Bauwerken, die eine von dem strengen orthogonalen Raster abweichende Konzeption haben und dennoch schnell, kostengünstig und ohne besondere Werkzeuge auf- und abgebaut werden können.
Aufgabe. der Erfindung ist es daher, einem Bausatz der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem stabile Bauwerke von besonderer Form, insbesondere auch dach- und kuppeiförmige Strukturen, schnell auf- und abgebaut werden können, wobei das
aufgebaute Bauwerk dennoch stabil beschaffen sein soll. Das Bauwerk soll also mehrmals an unterschiedlichen Stellen als stabile Struktur zur Verfügung stehen und im aufgebauten Zustand wie ein stabiles Gebäude verwendet werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung dadurch, daß in jedem Verbindungswürfel mindestens sechs Einsteckbohrungen paarweise in der folgenden Anordnung vorgesehen sind:
a) sämtliche Einsteckbohrungen sind Durchgangsbohrungen;
b) die Achsen sämtlicher Einsteckbohrungen schneiden sich im geometrischen Mittelpunkt des Verbindungswürfeis;
c) die Achsen des ersten Paares der Einsteckbohrungen verlaufen in einer Ebene, die sich parallel im gleichen Abstand von zwei ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen des Verbindungswürfels zwischen diesen befindet, und schneiden die weiteren Außenflächen des Verbindungswürfels in deren Mitten;
d) die Achsen des zweiten Paares der Einsteckbohrungen verlaufen symmetrisch schräg und einander kreuzend in der ersten Diagonalebene des Verbindungswürfels, die senkrecht zu den ersten einander gegenüberliegenden Außenflächen des Verbindungswürfels steht;
e) die Achsen des dritten Paares der Einsteckbohrungen verlaufen symmetrisch schräg und einander kreuzend in der zweiten Diagonalebene des Verbindungswürfels, die senkrecht zu den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen des Verbindungswürfels und gleichfalls senkrecht zu der ersten Diagonalebene des Verbindungswürfels verläuft.
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Der erfindungsgemäße Bausatz besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten, nämlich den Stäben, dem Verbindungswürfel und den Sicherungselementen. Das Bauwerk kann somit ohne spezielle Werkzeuge allein durch Ineinanderstecken der genannten Teile an beliebigen Orten schnell auf- und wieder abgebaut werden. Ist ein Stab in der korrekten Stellung innerhalb des Würfels, so wird er durch das Sicherungselement in der gewünschten Stellung arretiert. Durch die besondere Winkelstellung der verschiedenen Einsteckbohrungen zueinander können in geschickter Weise orthogonale Strukturen auch
mit schräg verlaufenden, dach- oder kuppeiförmigen Strukturen beliebig verbunden werden.
Ein mit einem derartigen Bauwerk erstelltes Gebäude ist zum Beispiel auf Messeständen, Jahrmärkten, Ausstellungen und Volksfesten sehr gut zu verwenden. Es kann aber auch für dauerhafte Bauwerke nützlich sein, die immerhin mehrere Jahre an einem bestimmten Ort verwendet werden sollen, so zum Beispiel als Abdeckung über in einem Freigelände befindlichen Bädern oder dergleichen. Durch die einfache Art des Trennens und Zusammenbauens sind auch spätere Änderungen eines bereits errichteten Bauwerkes stets leicht möglich.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Bausatzes besteht darin, daß ein viertes Paar von Einsteckbohrungen mit seinen Achsen in der Ebene des ersten Paares von Einsteckbohrungen und durch die Kanten des Verbindungswürfels verlaufend angeordnet ist. Die in der Mittelebene des Verbindungswürfels zwischen den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen des Würfels befindliche Mittenebene enthält bei dieser Ausführung vier Einsteckbohrungen, die durch den Würfel hindurch gehen und untereinander jeweils einen Winkel von 45 Grad bilden. Bei dieser Ausgestaltung sind weitere Varianten des zu erstellenden Bauwerkes zu erzielen, was sich in der Praxis als sehr vorteilhaft erwiesen hat.
Die Montage mittels des erfindungsgemäßen Bausatzes wird gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung dadurch besonders einfach, daß senkrecht zu den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen des Verbindungswürfels verlaufende Sicherungsbohrungen vorgesehen sind, welche als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind, die Einsteckbohrungen des ersten und ggs. des vierten Paares kreuzen und in ihrem Durchmesser an die als Stifte ausgebildeten Sicherungselemente angepaßt sind.
Nach dieser Ausbildung weist der Verbindungswürfel somit einen „Kranz" von Sicherungsbohrungen auf, welche senkrecht durch die beiden ersten einander gegenüberliegenden Außenflächen des Würfels hindurch laufen und durch die sämtliche Stäbe, die in die Einsteckbohrungen des ersten und vierten Paares eingesteckt sind,
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zuverlässig und auf einfache Weise in ihrer eingesteckten Stellung verriegelt werden können.
Für die Einsteckbohrungen des zweiten und dritten Paares ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß in den Verbindungswürfel ausgehend von den Einsteckbohrungen des zweiten und dritten Paares weitere, zur Aufnahme von stiftförmigen Sicherungselementen bestimmte Sicherungsbohrungen vorgesehen sind, die nahe den ersten Außenflächen angeordnet sind, senkrecht von den Einsteckbohrungen ausgehen und als Durchgangsbohrungen zu benachbarten Einsteckbohrungen des zweiten und dritten Paares oder zu den Kanten der weiteren Außenflächen des Verbindungswürfels geführt sind.
Dabei wird in weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung vorgesehen, daß die stiftförmigen Sicherungselemente mit einem verdickten Kopf versehen sind, der bei hängender Einbaulage ein Durchfallen durch die Sicherungsbohrungen nach unten verhindert.
Durch die in der vorstehend geschilderten Weise ausgeführten Sicherungsbohrungen und — elemente genügt es, die Sicherungselemente einfach in hängender Lage in die zugehörigen Sicherungsbohrungen einzuschieben, ohne daß die Gefahr des Herausfallens besteht. Es ist bei der Montage lediglich darauf zu achten, daß die Möglichkeit des hängenden Einbaus auch tatsächlich benutzt wird.
Dabei genügen normale zylindrische Stifte. In Anwendungsfällen, in denen auch Probleme der Rüttelsicherheit oder der Verhinderung des Mißbrauches im Vordergrund stehen, können jedoch auch Sicherungselemente nach Art von Kerbstiften oder dergleichen vorgesehen werden, die dann mit einem gewissen Presssitz in den zugehörigen Sicherungsbohrungen sitzen. Dabei muß lediglich die Möglichkeit vorgesehen sein, daß diese Stifte gleichfalls wieder leicht entfernt werden können.
Für die Neigung der Einsteckbohrungen des zweiten und dritten Paares untereinander bestehen Wahlmöglichkeiten. Je nach der Einbaulage bestimmter Elemente des zu errichtenden Bauwerkes kann der gegenseitige Winkel variiert werden. In der Praxis hat
sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Achsen der Einsteckbohrungen des zweiten und dritten Paares untereinander jeweils einen Winkel zwischen 46 und 90 Grad, vorzugsweise zwischen 67 und 72 Grad einschließen. Diese Winkelgrade sind besonders dann von Vorteil, wenn dachförmige oder kuppelartige Strukturen errichtet werden sollen.
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Grundsätzlich ist die Herstellung des Verbindungswürfels aus verschiedenen Elementen möglich. Bei höher beanspruchten Bauwerken, die länger benutzt und oftmals auf- und abgebaut werden sollen, ist es am sichersten, wenn der Verbindungswürfel aus Stahl besteht. Die Herstellung der Einsteckbohrungen, die dann schräg zu einzelnen Flächen des Verbindungswürfels verlaufen müssen, ist dennoch durch die Verwendung von Zylinderschaftfräsern auf den üblichen Fräsmaschinen kostengünstig und mit großer Genauigkeit möglich. In Fällen von geringerer Beanspruchung oder wenn das Gewicht der einzelnen Teile von Bedeutung ist, kommt aber auch eine Ausführung der Verbindungswürfel in Aluminium, Kunststoff oder Holz in Frage. Der erfindungsgemäße Bausatz ist zum Beispiel in der Ausführung aus Holz besonders als Turngerät für kleinere Kinder gefragt und kann auch als Baukasten für Kinder in Betracht gezogen werden.
In besonders vorteilhafter Weise läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Bausatz ein Bauwerk erstellen, das die Gestalt einer gleichseitigen Pyramide mit quadratischer Grundfläche und eine Höhe hat, die gleich der Kantenlänge des Grundflächen-Quadrates ist. Mit fünf Verbindungswürfeln und acht Stäben wird dadurch eine Pyramide erstellt, die ein leichtes, gefälliges Aussehen hat. Dabei haben die fünf Verbindungswürfel dieselbe Form; sie werden lediglich in unterschiedlicher Einbaulage verwendet. Bei dem an der Spitze der Pyramide befindlichen Verbindungswürfel sind die schon genannten ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen waagerecht angeordnet, wie das auch bei den Verbindungswürfeln der Grundfläche der Fall ist.
Selbstverständlich sind auch Pyramiden mit anderen Proportionen als vorstehend genannt erstellbar. Derartige Bauwerke können als Abdeckeinrichtungen für Eingänge, Wasserflächen oder Schächte in Freigeländen sehr nützlich sein.
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Die weitere Ausgestaltung eines mit dem erfindungsgemäßen Bausatzes erstellten Bauwerkes erfolgt in vorteilhafter Weise dadurch, daß an den Stäben des Bauwerkes Flächenelemente mittels Schnapp- und/oder Steckverbindungen befestigt sind.
Insbesondere bei größeren Stückzahlen können auf diese Weise normierte Elemente vorgefertigt werden, die sich an Ort und Stelle schnell montieren lassen und mehrfach verwendbar sind.
Grundsätzlich eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, sogar ständig benutzbare Bauwerke zu erstellen, die nach längerem Gebrauch dennoch durch leichten Abbau und Wiederaufbau bei einem Umzug mitgenommen werden und erneut benutzt werden können.
Die Erfindung wird anschließend in einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert.
In den Figuren ist das Folgende dargestellt:
Figur 1 zeigt ein mit dem erfindungsgemäßen Bausatz errichtetes Bauwerk in der Form einer gleichseitigen Pyramide, wo zwei der Eckpunkte vergrößert herausgezeichnet sind.
In Figur 2 ist einer der zu dem erfindungsgemäßen Bausatz gehörenden Verbindungswürfel vergrößert dargestellt.
Figur 3 zeigt den Verbindungswürfel gemäß Figur 2 in schematischer Darstellung, wobei es vor allem auf die Bezeichnung der Flächen, Eckpunkte und Schnittebenen ankommt.
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Figur 4 ist eine geschnittene Darstellung der waagerechten Mittelebene des Verbindungswürfels gemäß Figur 3.
Figur 5 enthält eine Darstellung der zweiten, in Figur 3 senkrecht verlaufenden Diagonalebene.
In Figur 6 ist die erste der beiden in Figur 3 senkrecht verlaufenden Diagonalebenen dargestellt.
In Figur 1 ist ein Bauwerk 1 in der Form einer gleichseitigen Pyramide mit quadratischem Grundriß gezeigt. Diese Pyramide ist aus Stäben 2 zusammengesetzt, die aus Rohren mit kreisringförmigen Querschnitt bestehen. Es kommen jedoch auch Stäbe mit einem Querschnitt in der Form eines Vollkreises in Frage. Der Werkstoff kann je nach Verwendungszweck des Bauwerkes unterschiedlich sein. Bei hohen Anforderungen ist die Verwendung von Stahlrohren angezeigt, während für ein Klettergerüst auf Kinderspielplätzen oder einen Bausatz zur Handhabung von Kindern eine Ausführung aus Holz vorzuziehen wäre. Im vorliegenden Beispiel hat die Pyramide einen quadratischen Grundriß, so daß die Stäbe an der Grundfläche alle die Länge 1 aufweisen. Die lotrecht über der Grundfläche gemessene Höhe der Pyramide hat denselben Wert, also ebenfalls die Größe 1. An den Eckpunkten sind die Stäbe 2 mittels Verbindungswürfeln 3 zusammengesetzt.
Die Figurl läßt bereits erkennen, daß die Verbindungswürfel 3 Einsteckbohrungen aufweisen, die in ihrem Querschnitt nach Form und Größe an den der Stäbe 2 angepaßt sind. In Figur 1 links oben sind die Einstecköffhungen 5 bis 12 bezeichnet, und es ist bereits zu erkennen, daß für den links unten näher dargestellten Verbindungspunkt an der Grundfläche derselbe Verbindungswürfel verwendet wird wie an der Spitze.
Eine ins einzelne gehende Darstellung des Verbindungswürfels ist Gegenstand der Figur 2.
Zum besseren Verständnis der Geometrie des Verbindungswürfels ist dieser in Figur 3 noch einmal in abstrakter Darstellung gezeigt, wobei es vor allen Dingen auf die exakte Angabe der Eckpunkte, Schnittebenen und Kanten ankommt. Davon abgesehen, enthält Figur 3 eine der Figur 2 analoge Darstellung.
Der Würfel hat erste Außenflächen 17 und 18, die einander gegenüberliegen und in der Darstellung gemäß den Figuren 2 und 3 waagerecht liegende Flächen bilden. Diese ersten Außenflächen sind durch die Eckpunkte ABFE und CDHG festgelegt. In der Mitte
zwischen diesen beiden Ebenen befindet sich eine gleichfalls waagerecht verlaufende gedachte mittlere Ebene 23, die durch die Eckpunkte KLMN festgelegt ist. In dieser gedachten Ebene verlaufen die Achsen eines ersten Paares von Einsteckbohrungen 5 und 6, die zum Einstecken von Stäben 2 vorgesehen sind. Dabei hat die Einsteckbohrung 5 die Achse a und die Einsteckbohrung 6 die Achse b. Die Bohrungen und ihre Achsen schneiden sich naturgemäß im Mittelpunkt der mittleren Ebene 23, wie das aus Figur 4 ersichtlich ist.
Durch den Würfel lassen sich sodann eine erste Diagonalebene 24 mit den Eckpunkten AFHC und eine zweite Diagonalebene 25 mit den Eckpunkten EBDG legen, wobei die Diagonalebenen auf den ersten Außenflächen 17, 18 und der mittleren Ebene 23 senkrecht stehen. Diese Diagonalebenen sind in den Figuren 5 und 6 dargestellt.
Wie aus Figur 5 hervorgeht, sind durch die zweite Diagonalebene 25 zwei Einsteckbohrungen 9 und 10 gebohrt, deren Achsen mit e und f bezeichnet sind. Die Einsteckbohrungen sind Durchgangsbohrungen, verlaufen symmetrisch schräg zueinander und durchqueren beide den geometrischen Mittelpunkt des Würfels.
In analoger Darstellung zeigt Figur 6, daß die erste Diagonalebene 24 gleichfalls durch zwei symmetrisch schräg verlaufende Einsteckbohrungen 7 und 8 durchquert wird, die sich im geometrischen Mittelpunkt des Würfels schneiden. Dabei ist die Achse der Einsteckbohrung 7 mit g und die Achse der Einsteckbohrung 8 mit h bezeichnet. Somit sind alle bisher aufgeführten Einsteckbohrungen paarweise vorhanden, wobei die Einsteckbohrungen 5 und 6 ein erstes Paar, die Einsteckbohrungen 7 und 8 ein zweites Paar und die Einsteckbohrungen 9 und 10 ein drittes Paar bilden.
Bei höheren Anforderungen an die Vielseitigkeit des verwendeten Verbindungswürfels kann noch ein viertes Paar von Einsteckbohrungen vorgesehen werden, das mit 11 und 12 bezeichnet ist und deutlich aus den Figuren 4 und 6 hervorgeht. Die Einsteckbohrungen 11 und 12 haben Achsen mit der Bezeichnung d und c.
Figur 4 läßt deutlich erkennen, daß vier Einsteckbohrungen vorhanden sind, die sich jeweils in einem Winkelabstand von 45 Grad voneinander befinden. Die Einsteckbohrungen 5 und 6 des ersten Paares verlaufen senkrecht und durch die Mitten der weiteren Außenflächen 19, 20, 21 und 22 des Verbindungswürfeis. Die Einsteckbohrungen 7, 8 bzw. 9, 10 des zweiten und dritten Paares durchsetzen die ersten Außenflächen 17 und 18 des Verbindungswürfels, während die Einsteckbohrungen 11, 12 des vierten Paares durch die Würfelkanten 13, 14, 15 und 16 des Verbindungswürfels hindurchgefühlt sind.
Mit der Verdeutlichung gemäß den Figuren 3 bis 6 wird die Lage der Einsteckbohrungen 5 bis 12 in ihrer paarweisen Anordnung auch in der räumlichen Darstellung gemäß Figur 2 deutlich.
Zur Verdeutlichung sind in Figur 2 auch noch die auf die Figuren 4 bis 6 hinweisenden Schnittlinien IV, V und VI eingetragen.
In den Figuren 2 sowie 5 und 6 sind mit 26 Sicherungsbohrungen bezeichnet, durch die stiftformige Sicherungselemente 4 durchgehend durch den ganzen Verbindungswürfel durchgesteckt werden können. Beim Einsetzen muß darauf geachtet werden, daß sich der verdickte Kopf 28 des stiftformigen Sicherungselementes stets oben befindet, weil dann die Sicherungselemente nicht unbeabsichtigt herausfallen können, womit die Sicherung aufgehoben wäre.
Weitere Sicherungsbohrungen sind in den Figuren 2 und 6 mit 27 bezeichnet. Sie verlaufen senkrecht zu den Einsteckbohrungen 7, 8 und 9, 10 des zweiten und dritten Paares und sind vorteilhaft nach außen zu den Würfelkanten geführt. Es ist aber auch möglich, diese weiteren Sicherungsbohrungen 27 zu benachbarten Einsteckbohrungen durchzuführen, von denen aus das Sicherungselement im Falle der Nichtbenutzung hindurch geführt werden kann. Wenn sich die weitere Sicherungsbohrung 27 nahe genug der ersten Außenfläche 17 oder 18 befindet, können die Sicherungselemente allerdings auch von außen durch die Stäbe 2 hindurch in das Material des Verbindungswürfels eingeführt werden, wobei dann ein Durchbohren nach außen bis in die Würfelkanten nicht unbedingt erforderlich ist.
• ·
Entscheidend ist allein, daß Sicherungsstifte mit verdicktem Kopf stets hängend angeordnet werden, so daß sie sich im Betrieb nicht unbeabsichtigt lösen können.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß die Sicherungselemente nach Art von Klemm- oder Kerbstiften ausgeführt sind, die mit einer gewissen Spannung in den Sicherungsbohrungen sitzen. Hierbei muß allein darauf geachtet werden, daß sie im Bedarfsfall auch wieder leicht entfernt werden können.
In Figur 2 ist weiterhin eine Verankerungsöffnung 29 zu erkennen, welche die Möglichkeit gibt, stiftförmige Sicherungselemente, die schon in die Stäbe eingesetzt sind, nochmals an der Würfeloberfläche zu sichern. Das kann zum Beispiel durch Fortsätze an den Sicherungselementen oder verankernde Drahtbügel, Ringe oder dergleichen erfolgen.
Wie die Figuren 5 und 6 verdeutlichen, besteht für den Winkel, den die symmetrisch schräg verlaufenden Einsteckbohrungen eines zusammengehörenden Paares miteinander bilden, eine gewisse Wahlmöglichkeit, die zu unterschiedlichen Ausgestaltungen des zu erstellenden Bauwerkes die Möglichkeit bietet. Ein bevorzugter Winkelbereich erstreckt sich zwischen 46 und 90 Grad, besonders bevorzugt ist der Bereich von 67 bis 72 Grad.
Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn pyramidenförmige Bauwerke erstellt werden sollen, wie das in Figur 1 dargestellt ist.
Verbindungselemente in der Form von Würfeln haben den Vorteil, daß sie beim Transport besonders kompakt gelagert und verpackt werden können. Dennoch kann man mit einem einzigen Typ eines Verbindungswürfels unterschiedliche Eckpunkte verwirklichen, wie das gleichfalls Figur 1 erkennen läßt. Als Material für derartige Verbindungswürfel kommt im Falle von hoher Belastung besonders Stahl in Frage, wobei sich die schräg zur Würfeloberfläche verlaufenden Einsteckbohrungen des ersten und zweiten Paares sowie auch die durch die Würfelkanten verlaufenden Einsteckbohrungen des vierten Paares mit Hilfe von Zylinderschaftfräsern wirtschaftlich und mit großer Genauigkeit herstellen lassen.
Ebenso ist jedoch eine Herstellung der Verbindungswürfel aus Aluminium oder Kunststoff denkbar. Da der erfindungsgemäße Bausatz zudem für viele Anwendungsfalle in Betracht kommt, sind auch Verbindungswürfel aus Holz ohne Weiteres möglich. Der beschriebene Bausatz kommt nämlich auch als Kinderspielzeug in Frage, wobei dann die Geschicklichkeit von Kindern verbessert werden kann. Auch bei Spiel- und Klettergerüsten für kleinere Kinder ist erfahrungsgemäß der Werkstoff Holz bevorzugt.
Mit den Teilen des Bausatzes wird zunächst nur ein Gerüst mit den äußeren Konturen des zu erstellenden Bauwerkes angefertigt. Dieses kann aber sehr schnell durch Flächenelemente vervollständigt werden, die mittels Schnapp- oder Steckverbindungen an den Stäben befestigt werden. In vielen Fällen wird es sich dabei um Flächenelemente aus Glas oder transparentem Kunststoff handeln. Ebenso kann aber an Flächenelemente aus Metall, Faserplatten und dergleichen gedacht werden, wenn eine Benutzung zu Wohnoder Aufenthaltszwecken in Betracht gezogen wird.
Besonderes Anwendungsgebiet für den beschriebenen Bausatz ergibt sich, wenn in einem Freigelände Schächte, Treppeneingänge oder Wasserflächen überdacht werden sollen.
Mit dem erfindungsgemäßen Bausatz lassen sich derartige Bauwerke schnell, ohne spezielle Fachkenntnisse und ohne eigens dafür einzusetzende Werkzeuge erstellen, und es kommt dennoch ein stabiles Bauwerk zustande, das allen normalen Anforderungen genügt. Erforderlichenfalls ist es schnell wieder zu zerlegen, kann an anderer Stelle schnell wieder erstellt werden und ist dadurch mehrfach verwendbar.
• · t ·
f »a
Pfeiffer
P81203GM
F/My/jr
12
Bezugsziffernliste
1 Bauwerk
2 Stab
3 Verbindungswürfel
4 Sicherungselement
5,6 Einsteckbohrung (erstes Paar)
7,8 Einsteckbohrung (zweites Paar)
9,10 Einsteckbohrung (drittes Paar)
11,12 Einsteckbohrung (viertes Paar)
13,14, 15, 16 Kanten des Einsteckwürfels
17,18 erste Außenflächen
19,20,2122 weitere Außenflächen
23 Ebene
24 erste Diagonalebene
25 zweite Diagonalebene
26 Sicherungsbohrung
27 weitere Sicherungsbohrung
28 verdickter Kopf
29 Verankerungsöffnung

Claims (10)

1. Bausatz zum Errichten von zerlegbaren Bauwerken (1), mit Stäben (2) von Kreis- oder Kreisringquerschnitt, mit Verbindungswürfeln (3), die an den Kreis- oder Kreisringquerschnitt der Stäbe (2) angepasste Einsteckbohrungen (5 bis 12) aufweisen, wobei durch Einstecken der Stäbe (2) in die Einsteckbohrungen (5 bis 12) der Verbindungswürfel (3) Bauelemente von flächiger und/oder räumlicher Anordnung gebildet werden, und mit Sicherungselementen (4), die in quer zur Längsachse der Stäbe (2) verlaufender Anordnung die Stäbe (2) in der eingesteckten Stellung im Verbindungswürfel (3) arretieren, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Verbindungswürfel (3) mindestens sechs Einsteckbohrungen (5 bis 10) paarweise in der folgender Anordnung vorgesehen sind:
a) sämtliche Einsteckbohrungen (5 bis 10) sind Durchgangsbohrungen;
b) die Achsen sämtlicher Einsteckbohrungen (5 bis 10) schneiden sich im geometrischen Mittelpunkt des Verbindungswürfels (3);
c) die Achsen des ersten Paares der Einsteckbohrungen (5, 6) verlaufen in einer Ebene, die sich parallel im gleichen Abstand von zwei ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen (17, 18) des Verbindungswürfels zwischen diesen befindet, und schneiden die weiteren Außenflächen (19 bis 22) des Verbindungswürfels (3) in deren Mitten;
d) die Achsen des zweiten Paares der Einsteckbohrungen (7, 8) verlaufen symmetrisch schräg und einander kreuzend in der ersten Diagonalebene (24) des Verbindungswürfels (3), die senkrecht zu den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen (17, 18) des Verbindungswürfels (3) steht;
e) die Achsen des dritten Paares der Einsteckbohrungen (9, 10) verlaufen symmetrisch schräg und einander kreuzend in der zweiten Diagonalebene (25) des Verbindungswürfels (3), die senkrecht zu den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen (17, 18) des Verbindungswürfels (3) und gleichfalls senkrecht zu der ersten Diagonalebene (24) des Verbindungswürfels (3) verläuft.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein viertes Paar von Einsteckbohrungen (11, 12) mit seinen Achsen in der Ebene des ersten Paares von Einsteckbohrungen (5, 6) und durch die Kanten (13 bis 16) des Verbindungswürfels (3) verlaufend angeordnet ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht zu den ersten, einander gegenüberliegenden Außenflächen (17, 18) des Verbindungswürfels (3) verlaufende Sicherungsbohrungen (26) vorgesehen sind, welche als Durchgangsbohrungen ausgebildet sind, die Einsteckbohrungen (5, 6 bzw. 11, 12) des ersten und ggs. des vierten Paares kreuzen und in ihrem Durchmesser an die als Stifte ausgebildeten Sicherungselemente (4) angepasst sind.
4. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verbindungswürfel (3) ausgehend von den Einsteckbohrungen (7, 8; 9, 10) des zweiten und dritten Paares weitere, zur Aufnahme von stiftförmigen Sicherungselementen bestimmte Sicherungsbohrungen (27) vorgesehen sind, die nahe den ersten Außenflächen angeordnet sind, senkrecht von den Einsteckbohrungen (7, 8; 9, 10) ausgehen und als Durchgangsbohrungen zu benachbarten Einsteckbohrungen (7, 8; 9, 10) des zweiten und dritten Paares oder zu den Kanten (13 bis 16) der weiteren Außenflächen (19 bis 22) des Verbindungswürfels (3) geführt sind.
5. Bausatz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftförmigen Sicherungselemente (4) mit einem verdickten Kopf (28) versehen sind, der bei hängender Einbaulage ein Durchfallen durch die Sicherungsbohrungen (26, 27) nach unten verhindert.
6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Einsteckbohrungen (7, 8 bzw. 9, 10) des zweiten und des dritten Paares untereinander jeweils einen Winkel zwischen 46 und 90 Grad, vorzugsweise zwischen 67 und 72 Grad einschließen.
7. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungswürfel (3) aus Stahl besteht.
8. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zu erstellende Bauwerk (1) die Gestalt einer gleichseitigen Pyramide mit quadratischer Grundfläche und eine Höhe hat, die gleich der Kantenlänge des Grundflächen-Quadrates ist.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stäben (2) des Bauwerkes (1) Flächenelemente mittels Schnapp- und/oder Steckverbindungen befestigt sind.
10. Verbindungswürfel (3) zum Aufbau von pyramidenförmigen Bauwerken (1) mittels Stäben (2), die in Einsteckbohrungen (5 bis 12) des Verbindungswürfels (3) einzustecken sind, mit den Merkmalen gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 sowie 6 und 7.
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