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DE20208121U1 - Stabzündspule und Außenblech einer Stabzündspule - Google Patents

Stabzündspule und Außenblech einer Stabzündspule

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Publication number
DE20208121U1
DE20208121U1 DE20208121U DE20208121U DE20208121U1 DE 20208121 U1 DE20208121 U1 DE 20208121U1 DE 20208121 U DE20208121 U DE 20208121U DE 20208121 U DE20208121 U DE 20208121U DE 20208121 U1 DE20208121 U1 DE 20208121U1
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DE
Germany
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ignition coil
spark plug
outer panel
longitudinal slot
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DE20208121U
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Audi AG
Pulse GmbH and Co KG
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Audi AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/12Ignition, e.g. for IC engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P3/00Other installations
    • F02P3/02Other installations having inductive energy storage, e.g. arrangements of induction coils
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

IG 4207
Th/Schu/Eb
Stabzündspule und Außenblech einer Stabzündspule
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stabzündspule sowie ein Außenblech für eine Stabzündspule, insbesondere für den Einsatz in einer Brennkraftmaschine.
Zündspulen, insbesondere Stabzündspulen, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Diese dienen hauptsächlich zur Erzeugung der Zündhochspannung für nach dem Otto-Prinzip arbeitende Brennkraftmaschinen. Eine solche Zündspule umfasst in der Regel einen Magnetkreis, der aus einem von einer Primär- bzw. Sekundärspule umschlossenen Hauptkern sowie aus Rückschlusselementen besteht. Die Primärwicklung wird über eine Steuerelektronik mit einer Versorgungsspannung beaufschlagt. Die Steuerelektronik kann dann den Primärstrom unterbrechen, wodurch durch die Sekundärspule Hochspannungsimpulse zur Beaufschlagung einer mit der Zündspule verbundenen Zündkerze erzeugt werden.
Für den Hochspannungstransformator einer Stabzündspule wird ein magnetisches Rückschlussblech verwendet, das vorzugsweise ein zusammengefalztes zweiteiliges Blech darstellt. Weiterhin wird für den Anschlussbereich, in dem die Stabzündspule mit einer Zündkerze in Kontakt kommt, ein aus zwei Einzelteilen zusammengesetztes Abschirmblech eingesetzt. Dabei wird das magnetische Rückschlussblech üblicherweise aus Trafoblech gebildet, das zum Schutz gegen Korrosion mit einer galvanischen Beschichtung überzogen werden muss. Die Abschirmbleche sind in der Regel zur mechanisehen Fixierung auf der Zündkerze, insbesondere dem Kerzensechskant, wegen der Federwirkung aus Edelstahl gebildet. Ferner dient das Abschirmblech aus Gründen der elektromechanischen Verträglichkeit (EMV) zur Abschirmung der durch die Funken bedingten Impulsstörer, sowie mittels einer Lochung zur Belüftung des innenliegenden Silikonschlauches.
Zur Befestigung der Zündspule an der Zündkerze wird im Stand der Technik vorgeschlagen, eine Hülse als Rückschlussblech so auszugestalten, dass dieses mit dem an dem Gehäuse der Zündkerze vorgesehenen Mehrkant,
2······ &ngr; • · t
insbesondere Sechskant in Eingriff steht und in diesem Bereich, der auch als Steckerbereich bezeichnet wird, auffederungsfähig ist. Diese federnde Eigenschaft des Steckerbereichs wird durch Schlitze in dem Rückschlussblech im Steckerbereich erzeugt. Eine solche Stabzündspule ist in der DE 296 17 417 U1 beschrieben.
Die mechanische Verbindung zwischen dem Rückschlussblech und dem Gehäuse wird hierbei ausschließlich durch die in dem Steckerbereich vorgesehenen Schlitze und einen gegebenenfalls vorgesehenen, diesen umgebenden Federring, erzielt. Insbesondere bei Vibration oder Stößen kann diese Verbindung relativ leicht gelöst werden, was zu einer Trennung der Zündspule von der Zündkerze führen kann, dadurch einen Verbrennungsaussetzer hervorrufen und ein erneutes Starten der Brennkraftmaschine problematisch machen kann.
Der Nachteil der bekannten Bleche besteht daher zum einen in der aufwendigen Montage und den hohen Bauteilkosten, insbesondere bei mehrteiligen Rückschluss- und Anschlussblechen und zum anderen in der relativ schwachen mechanischen Verbindung, die durch herkömmliche Bleche zwischen der Zündspule und der Zündkerze erzielt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Außenblech für eine Stabzündspule, sowie eine Stabzündspule zu schaffen, wobei das Außenblech sowohl der Funktion als Abschirmblech der Zündspule als auch der Funktion der Befestigung an der Zündkerze ausreichend gerecht wird, und das/die darüber hinaus einfach und kostengünstig herzustellen ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe ideal durch ein Außenblech gelöst werden kann, das einteilig ausgestaltet ist und bei dem die Kräfte zur mechanischen Verbindung mit der Zündkerze nicht ausschließlich von einem Steckerbe reich geliefert werden.
Die Aufgabe wird daher erfindungsgemäß gelöst durch ein Außenblech für eine Stabzündspule, das im wesentlichen zylindrisch ausgestaltet ist, zumindest einen Bereich für die Aufnahme der Stabzündspule, zumindest einen Bereich für die Aufnahme zumindest eines Teils einer Zündkerze und einen Steckerbereich zur Verbindung mit einem Teil der Zündkerze aufweist, da-
durch gekennzeichnet, dass das Außenblech einteilig ausgestaltet ist und über seine gesamte Länge einen Längsschlitz aufweist.
Im Steckerbereich tritt das Außenblech unmittelbar mit dem Gehäuse, insbesondere mit dem Sechskant, der Zündkerze in Kontakt. Durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Längsschlitz in dem Außenblech, kann die über diesen Bereich erzielte mechanische Verbindung zwischen dem Außenblech und der Zündkerze optimiert werden und die Herstellung des Außenblechs und die Montage werden zusätzlich vereinfacht. Bezüglich der mechanischen Verbindung erlaubt der erfindungsgemäß vorgesehene Längsschlitz nämlich eine Festlegung eines Durchmessers des Außenblechs im Bereich der Zündspule oder des oberen Teils der Zündkerze, der so gewählt werden kann, dass durch diesen, beispielsweise verringerten, Durchmesser eine größere mechanische Klemmkraft auf den Sechskant der Zündkerze aufgebracht werden kann, als wenn der Durchmesser, wie bei einem Außenblech ohne Schlitz über dessen Gesamtlänge fest vorgegeben ist. Weiterhin werden durch den erfindungsgemäßen Längsschlitz Wirbelstromverluste vermieden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß durch den Längsschlitz die Ableitung von Wärme deutlich verbessert wird.
Weiterhin weist die Ausgestaltung des Außenblechs, in dem über seine gesamte Länge ein Schlitz vorgesehen ist, einen erheblichen Vorteil bei der Herstellung auf. So kann dieses beispielsweise aus Flachmaterial durch Biegen hergestellt werden. Auch das Einbringen von Lochungen zur Lüftung kann daher bei dem erfindungsgemäßen Außenblech einfach, beispielsweise an dem Flachmaterial vor dem Biegevorgang, erfolgen.
Vorzugsweise ist in dem Außenblech in dem Steckerbereich zumindest ein zusätzlicher Längsschlitz vorgesehen. Dieser kann in dem Steckerbereich dazu beitragen, dass das Außenblech und damit die Zündspule auf den Sechskant der Zündkerze aufgesteckt werden kann. Durch den Schlitz in diesem Bereich kann der Steckerbereich nämlich aufgefedert werden und über den Sechskant, der in der Regel eine größere radiale Abmessung aufweist als der Innendurchmesser des Außenblechs, geschoben werden.
Als Material für das Außenblech wird vorzugsweise ein Edelstahl, vorzugsweise ein ferritischer Edelstahl verwendet. Durch diese Materialwahl kann zum einen der Rückschluss für den magnetischen Kreis durch das Außen-
blech realisiert werden ohne die elektrischen Ausgangswerte der Zündspule zu beeinträchtigen. Für bestimmte Kennwerte können sich hierdurch sogar Vorteile ergeben. Zum anderen weist ein ferritischer Edelstahl eine gute Korrosionsbeständigkeit auf. Ein zusätzlicher Veredelungsschritt, wie dieser bei Trafoblechen durch Galvanisierung erfolgen muss, kann daher entfallen. Schließlich weist ein solcher ferritischer Edelstahl eine hohe Langzeitstabilität und eine Federwirkung auf, die insbesondere für das Verrasten auf dem Kerzensechskant wichtig ist.
Zur Verringerung des Innendurchmessers kann das Außenblech mindestens ein Klemmmittel aufweisen. Dieses Klemmmittel bewirkt eine radial nach innen gerichtete Kraft, die zur Halterung der Zündspule auf der Zündkerze beitragen kann. Vorzugsweise ist dieses Klemmmittel im Bereich zur Aufnahme eines Teils der Zündkerze an dem Außenblech angeordnet. Durch diese Position kann die Klemmkraft im Steckerbereich zwischen dem Außenblech und dem Kerzensechskant optimal verbessert werden.
Das Klemmmittel kann außen auf das Außenblech aufgebracht sein, z.B. in Form eines Federrings. Bevorzugt stellt das Klemmmittel aber ein Rastmittel dar. Die durch dieses Klemmmittel gebildete Rastverbindung zwischen den beiden Seiten des Längsschlitzes kann vorzugsweise gelöst werden. Dies ist für den Ein- und Ausbau der Zündspule vorteilhaft.
Üblicherweise wird das Rastmittel beim Zündspulenhersteller gerastet werden. Allerdings kann auch vorgesehen sein, daß dies zur Verbesserung des Sitzes der Zündspule auf der Zündkerze von der Werkstatt oder anderen kundigen Personen durchgeführt werden kann. Wird daher bei einer bevorzugten Ausführungsform die Zündspule mit dem Außenblech mit geöffnetem Rastmittel auf die Zündkerze aufgebracht, ist keine große Kraft notwendig, um das Außenblech mit seinem Steckerbereich über den Sechskant der Zündkerze zu schieben. Nach dem Positionieren der Zündspule und des Außenblechs kann durch Einrasten des Rastmittels die Klemmkraft auf den Steckerbereich durch Verringerung des Durchmessers des Außenblechs erhöht werden, wodurch ein guter mechanischer Festsitz der Zündspule auf der Zündkerze erreicht wird. Soll die Zündspule, z.B. zum Auswechseln, von der Zündkerze getrennt werden, kann das Rastmittel erneut gelöst werden und die Zündspule mit dem Außenblech abgezogen werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Klemmmittel an einer Kante des Außenblechs, die die eine Seite des Längsschlitzes darstellt, vorgesehen und wirkt mit der anderen Seite des Längsschlitzes zusammen. Bei dieser Ausführungsform wird das Klemm- oder Rastmittel nicht als ein gesondertes Bauteil außen auf den Aufnahmebereich aufgebracht. Vielmehr ist hierbei ein Mittel an einer Seite des Längsschlitzes in einer Position im Aufnahmebereich befestigt oder eingearbeitet und wirkt mit einem auf der gegenüberliegenden Seite des Längsschlitzes oder in der Nähe der gegenüberliegenden Seite vorgesehenen Mitteln zusammen.
Bevorzugt ist hierbei eine Ausführungsform, bei der das Klemmmittel eine Lasche umfasst, die an einer Kante des Außenblechs, die die eine Seite des Längsschlitzes darstellt, vorgesehen ist, wobei die Lasche mit einem auf der anderen Seite des Längsschlitzes vorgesehenen radialen Vorsprung zusammenwirken kann. Die Lasche erstreckt sich in Umfangsrichtung über die Kante des Längsschlitzes, an der diese vorgesehen ist, und reicht vorzugsweise auch über die gegenüberliegende Kante des Längsschlitzes hinaus.
An der Lasche können Verbindungsmittel, wie Rastnasen oder Aussparungen, vorgesehen sein. In einer Ausführungsform umfasst das Klemmmittel einen Haken und eine damit in Eingriff bringbare Aussparung. Ist eine Lasche an einer der Seiten des Längsschlitzes vorgesehen, so kann an dieser wahlweise der Haken oder die Aussparung vorgesehen sein. Vorzugsweise wird die Lasche die Aussparung aufweisen und mit einem beispielsweise an der Außenseite des Außenblechs in der Nähe der gegenüberliegenden Seite des Längsschlitzes angebrachten Haken zusammenwirken. Dadurch kann die Notwendigkeit von spitzen Vorsprüngen, die in das Innere des Außenblechs gerichtet sind, vermieden werden.
Das Klemmmittel ist vorzugsweise so an dem Außenblech vorgesehen, dass dieses im geschlossenen Zustand den Durchmesser des Außenblechs in dem Bereich zur Aufnahme eines Teils der Zündkerze verringert. Diese Verringerung des Durchmessers, die zu einer gewünschten Klemmkraft führen kann, kann dadurch erzeugt werden, dass die Position von mindestens einem der auf beiden Seiten des Längsschlitzes vorgesehenen Klemmmittelteile von dem Längsschlitz weg in Umfangsrichtung versetzt ist.
• ·
Zur Auslegung der elektrischen und magnetischen Eigenschaften der Spule, beispielsweise der Erhöhung der Funkenenergie, kann ein mehrlagiges Außenblech eingesetzt werden. Ein solches Außenblech kann beispielsweise aus zwei Lagen bestehen. Vorzugsweise ist ein solches mehrlagiges Außenblech so ausgestaltet, dass die zusätzliche Lage, oder die zusätzlichen Lagen, sich ausschließlich über den Bereich des Außenblechs erstrecken, in dem sich im eingebauten Zustand die Wicklung der Zündspule in dem Außenblech befindet.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Stabzündspule, die zumindest einen Kern, eine diesen Kern zumindest teilweise umgebende Primär- und Sekundärspule, und ein zumindest diese Bestandteile aufnehmendes, im wesentlichen zylindrisches Außenblech umfasst, wobei die Stabzündspule dadurch gekennzeichnet ist, dass das Außenblech ein einteiliges Außenblech darstellt, das über seine gesamte Länge einen Längsschlitz aufweist.
Die Stabzündspule ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass das Außenblech in dem Bereich zur Aufnahme mindestens eines Teils der Zündkerze Klemmmittel aufweist.
Die Vorteile dieser Stabzündspule und mögliche Ausführungsformen wurden bereits unter Bezug auf das Außenblech beschrieben und gelten für die Stabzündspule entsprechend.
In der erfindungsgemäßen Stabzündspule kann in dem Außenblech zumindest in dem Bereich für die Aufnahme eines Teils der Zündkerze eine elastische Füllmasse vorgesehen sein. Diese stellt vorzugsweise ein Silikonformteil, wie beispielsweise einen Silikonschlauch dar, der sich zumindest über den Bereich des Isolators der Zündkerze erstreckt. Durch diese Füllung, kann eine zusätzliche Isolierung geschaffen werden.
Die Begriffe „in Umfangsrichtung" und „längs", wie diese in dieser Beschreibung verwendet werden, beziehen sich auf die Achse des im wesentlichen zylindrischen Außenblechs.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen, die sich auf mögliche Ausführungsbeispiele der Erfindung beziehen, beschrieben. Es zeigen:
Figur 1: eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Außenblechs;
Figur 2: eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Außenblechs mit darin aufgenommener Zündkerze;
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Figur 2a: eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform von Klemmmitteln an dem erfindungsgemäßen Außenblech sowie einen Teilschnitt durch diese Ausführungsform;
Figur 3a: eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform von Klemmmitteln an dem erfindungsgemäßen Außenblech sowie einen Teilschnitt durch diese Ausführungsform;
Figur 3b: eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform von Klemmmitteln an dem erfindungsgemäßen Außenblech; und
Figur 4: eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform von Klemmmitteln an dem erfindungsgemäßen Außenblech sowie einen Teilschnitt durch diese Ausführungsform.
In Figur 1 ist ein Außenblech 1 für eine Stabzündspule gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Dieses Außenblech 1 weist in axialer Richtung einen Steckerbereich 11, einen Aufnahmebereich 12 für einen Teil 23 einer Zündkerze 2 sowie einen Bereich 13 zur Aufnahme der Zündspule auf. Über die gesamte Länge des Außenblechs 1 erstreckt sich ein Längsschlitz 15. In dem Aufnahmebereich 12 sind Belüftungslöcher 18 vorgesehen, die zur Belüftung eines Silikonschlauches, der in diesem Bereich in dem Außenblech vorgesehen ist und später beschrieben wird, dienen. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich der Bereich in dem Belüftungslöeher 18 vorgesehen sind bis in den unteren Teil des Bereichs 13 zur Aufnahme der Zündspule.
In der dargestellten Ausführungsform ist im oberen Bereich des Aufnahmebereichs 12 ein Klemmmittel 14 vorgesehen. Dieses umfasst eine Lasche 141. Die Lasche 141 ist an einer Kante des Außenblechs, die die eine Seite des Längsschlitzes 15 bildet, vorgesehen. Wie dargestellt, kann die Lasche 141 auf beiden axialen Seiten von Aussparungen umgeben sein. Die Lasche 141 ist im Bereich, in dem diese mit dem Außenblech 1 in Verbindung steht, in radialer Richtung leicht nach außen gebogen und erstreckt sich anschließend parallel zu dem äußeren Umfang des Außenblechs 1. An dem der Befestigung zu dem Außenblech abgewandten Seite weist die Lasche 141 eine Aussparung 142 auf. Diese kann mit einem radialen Vorsprung auf der gegenüberliegenden Seite des Längsschlitzes 15 zusammenwirken. In der dargestellten Ausführungsform ist der radiale Vorsprung auf einer sich in Umfangsrichtung in Richtung des Längsschlitzes erstreckenden Nase angebracht.
Wie sich aus Figur 1 entnehmen lässt, kann das Außenblech in den Bereichen zur Aufnahme der Zündspule 13, im Aufnahmebereich 12 und im Steckerbereich 11 verschiedene Durchmesser aufweisen. Diese nehmen vorzugsweise von dem Bereich 13, in dem die Zündspule aufgenommen ist, zu dem Steckerbe reich 11 ab.
In Figur 2 ist das Außenblech schematisch in der Lage dargestellt, die es einnimmt, wenn dieses auf die Zündkerze aufgebracht wird. Die Zündkerze 2 weist einen Einschraubbereich 22 auf, über den diese in einen Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine (nicht dargestellt) eingeschraubt werden kann. An diesen Einschraubbereich 22 der Zündkerze 2 schließt sich als weiterer Teil des Zündkerzengehäuses ein Mehrkant 21, in der Regel ein Sechskant, an, der insbesondere für den Eingriff eines Schraubschlüssels zur Befestigung der Zündkerze 2 in dem Zylinderkopf dient. Von diesem Mehrkant 21 erstreckt sich der Isolationskörper 23 (im folgenden auch als Isolator bezeichnet), an dessen Ende ein Anschlussbolzen 24 vorgesehen ist, über den die Zündkerze 2 mit der Zündspule in Eingriff gebracht werden kann.
Auf diese Zündkerze 2 wird im eingebauten Zustand in einer Brennkraftmaschine das Außenblech 1 der Stabzündspule (nicht dargestellt) aufgebracht, das in Figur 2 schematisch dargestellt ist. Dieses Außenblech 1 greift mit dem Steckerbereich 11 auf den Sechskant 21 der Zündkerze ein.
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In Figur 2a ist eine erste Ausführungsform eines Klemmmittels 14 an dem Außenblech 1 im Aufnahmebereich 12 dargestellt. Der Steckerbereich 11 ist in der dargestellten Ausführungsform so ausgestaltet, dass ein weiterer Längsschlitz 111, der sich nur über den Steckerbereich 11 erstreckt, vorgesehen ist. Dieser kann die Flexibilität im Steckerbereich 11 erhöhen und dadurch das Aufschieben des Außenblechs 1 auf den Sechskant 21 der Zündkerze 2 erleichtern.
Das Klemmmittel 14 umfasst in der dargestellten Ausführungsform eine Lasehe 141, in der eine im wesentlichen dreieckige Aussparung 142 vorgesehen ist. Die Lasche 141 greift von der Seite des Längsschlitzes 15, an der diese befestigt bzw. ausgebildet ist, über einen gewissen Winkelbereich der gegenüberliegenden Seite des Längsschlitzes 15. In diesem Winkelbereich ist auf der der Lasche 141 gegenüberliegenden Seite des Längsschlitzes 15 ein Haken 143 vorgesehen. Dieser kann auf der Außenseite des Außenblechs 1 aufgeschweißt oder auf eine andere bekannte Art befestigt sein. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass der Haken 143 aus dem Material des Außenblechs 1 gebildet und lediglich radial nach außen gebogen ist.
Der Haken 143 kann mit der Aussparung 142 in Eingriff gebracht werden. Besonders bevorzugt ist der Haken 143 so ausgebildet, dass dieser eine Spitze aufweist, die parallel zu der Achse des Außenblechs 1 oder auch geneigt in Richtung weg von dem Längsschlitz 15 gerichtet ist. Dadurch kann ein versehentliches Herausrutschen aus der Aussparung 142 der Lasche 141 vermieden werden. Zusätzlich ist der Haken 143 vorzugsweise so ausgestaltet, dass der Abstand des radial äußeren Bereichs des Hakens 143 zu dem Außenblech 1 in Richtung auf den Längsschlitz 15 zu abnimmt. Durch diese Ausgestaltung kann eine zusätzliche Klemmung des Hakens 143 in der Lasche 141 und damit eine Vermeidung des Herausrutschens bewirkt werden.
In Figur 3a ist eine weitere Ausführungsform des Klemmmittels 14 gezeigt. Bei dieser wird der Haken 143 durch eine von dem Außenblech 1 in radiale Richtung nach außen gebogene Lasche 146 gebildet, die in eine Aussparung 142, die wie in der Ausführungsform von Figur 2a in einer sich in Umfangsrichtung erstreckenden Lasche 141 vorgesehen ist, eingreift.
In Figur 3b ist eine Ausführungsform gezeigt, in der die Aussparung 142 einen kreisrunden Querschnitt aufweist und mit einem im wesentlichen zylindrischen Vorsprung 144 zusammenwirken kann. Dieser im wesentliche zylindrische Vorsprung kann durch einen Durchzug in dem Außenblech 1 gebildet werden. Bevorzugt weist dieser eine Anlaufschräge auf, die ein Herausspringen des Durchzugs 144 aus der Aussparung 142 verhindert. Insbesondere kann dieser Vorsprung 144 konisch ausgebildet sein, wobei sich der größere Durchmesser des konischen Vorsprungs an der dem Außenblech 1 abgewandten Seite befindet.
In Figur 4 ist schließlich eine Ausführungsform des Klemmmittels dargestellt, bei dem in dem Außenblech 1 auf der der Lasche 142 gegenüberliegenden Seite eine keilförmige Lasche 145 gebildet ist. Diese kann durch Vorsehen einer Nut geschaffen werden, wobei die Nut die Keilform beschreibt und der in der Nut liegende Teil radial nach außen gebogen ist. Diese keilförmige Lasche 145 greift in der dargestellten Ausführungsform in eine im wesentlichen quadratische Aussparung 142 ein.
Zusätzlich kann, wie insbesondere in den Figuren 2a und 3a gezeigt, in dem Außenblech 1 eine elastische Schicht 16, vorzugsweise in Form eines Silikonschlauches vorgesehen sein, dessen Innendurchmesser 17 im wesentlichen dem äußeren Durchmesser des Isolators 23 der Zündkerze 2 entspricht. Der äußere Durchmesser liegt vorzugsweise an der Innenseite des Außenblechs 1 an.
Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr können auch andere Klemmmittel eingesetzt werden. Diese können in Form eines gesonderten Bauteils, wie einem Federring oder einer anderen um den gesamten Umfang des Außenblechs anzubringenden streifenförmigen Vorrichtung, vorgesehen sein. Es liegt aber auch im Sinne der Erfindung, andere Rastmittel als die in den Figuren dargestellten zu verwenden. So können Rastnasen oder andere Hakenformen verwendet werden. Auch die Aussparungen können je nach dem gewählten Mittel, mit dem diese zusammenwirken, eine geeignete Geometrie aufweisen. Die Aussparungen, die mit Vorsprüngen zusammenwirken können, können auch in dem Außenblech vorgesehen sein und mit einem Vorsprung zusammenwirken, der auf der Innenseite einer Lasche vorgesehen sein kann.
Die für das Klemmmittel gegebenenfalls vorgesehenen Laschen und Haken können an dem Außenblech auf verschiedenen Arten angebracht sein. Diese können beispielsweise gefalzt, angeschweißt oder gerollt sein.
Das erfindungsgemäße Außenblech kann auch mehrere der beschriebenen Klemmmittel gleichzeitig aufweisen. Vorzugsweise sind diese in dem Aufnahmebereich des Außenblechs angeordnet, bzw. werden dort angebracht, um die gewünschte Klemmwirkung im Steckbereich zu erhöhen.
Es ist aber auch möglich, bei geeigneter Wahl der Geometrie, wie beispielsweise des Durchmessers des Außenblechs, und geeigneter Wahl des Materials, beispielsweise ein Material mit hoher Federkraft, eine ausreichende Stabilität und Federkraft zu erzielen, ohne das gesonderte Klemmmittel an dem Außenblech vorgesehen sein müssen.
Der Längsschlitz ist vorzugsweise in axialer Richtung in dem Außenblech vorgesehen. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung diesen unter einem Winkel zu der Achse des Außenblechs in dem Außenblech vorzusehen.
Für die Ausgestaltung der Konstruktion des Bereiches des Anschlusses an die Zündkerze kann auf bekannte Konstruktionen von Kerzensteckern zurückgegriffen werden.
Das erfindungsgemäße einteilige Außenblech bringt somit sowohl technische als auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile.

Claims (15)

1. Außenblech für eine Stabzündspule, das im wesentlichen zylindrisch ausgestaltet ist, zumindest einen Bereich (13) für die Aufnahme der Stabzündspule, zumindest einen Bereich (12) für die Aufnahme zumindest eines Teils (23) einer Zündkerze (2) und einen Steckerbereich (11) zur Verbindung mit einem Teil (21) der Zündkerze (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenblech (1) einteilig ausgestaltet ist und über seine gesamte Länge einen Längsschlitz (15) aufweist.
2. Außenblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses zumindest in dem Steckerbereich (11) mindestens einen zusätzlichen Längsschlitz (15) aufweist.
3. Außenblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenblech aus ferritischem Edelstahl besteht.
4. Außenblech nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mindestens ein Klemmmittel (14) aufweist.
5. Außenblech nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) im Bereich (12) zur Aufnahme eines Teils (23) der Zündkerze (2) angeordnet ist.
6. Außenblech nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) ein Rastmittel darstellt.
7. Außenblech nach Anspruch 4, 5 oder 6, soweit dieser auf einen der Ansprüche 2 oder 3 zurückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) an einer Kante des Außenblechs (1), die die eine Seite des Längsschlitzes (15) darstellt, vorgesehen ist und mit dem Außenblech (1) auf der anderen Seite des Längsschlitzes (15) zusammenwirkt.
8. Außenblech nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) eine Lasche (141) umfasst, die an einer Kante des Außenblechs (1), die die eine Seite des Längsschlitzes (15) darstellt, vorgesehen ist, wobei die Lasche (141) mit einem an der anderen Seite des Längsschlitzes (15) vorgesehenen Vorsprung (143, 144, 145, 146) zusammenwirken kann.
9. Außenblech nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) einen Haken (143) und eine damit in Eingriff bringbare Aussparung (142) umfasst.
10. Außenblech nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (14) so an dem Außenblech (1) vorgesehen ist, das dieses im geschlossenen Zustand den Durchmesser des Außenblechs (1) in dem Bereich (12) zur Aufnahme eines Teils (23) der Zündkerze (2) verringert.
11. Außenblech nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenblech mindestens zwei Lagen aufweist.
12. Stabzündspule, die zumindest einen Kern, eine diesen Kern zumindest teilweise umgebende Primär- und Sekundärspule, und ein zumindest diese Bestandteile aufnehmendes, im wesentlichen zylindrisches Außenblech (1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenblech (1) ein einteiliges Außenblech (1) darstellt, das über seine gesamte Länge einen Längsschlitz (15) aufweist.
13. Stabzündspule nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenblech (1) in dem Bereich (12) zur Aufnahme mindestens eines Teils (23) der Zündkerze (2) Klemmmittel (14) aufweist.
14. Stabzündspule nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Außenblech (1) zumindest in dem Bereich (12) für die Aufnahme eines Teils (23) der Zündkerze (2) eine elastische Füllmasse (16) vorgesehen ist.
15. Stabzündspule nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Füllmasse ein Silikonformteil (17) darstellt, das sich zumindest über den Bereich des Isolators (23) der Zündkerze (2) erstreckt.
DE20208121U 2002-05-24 2002-05-24 Stabzündspule und Außenblech einer Stabzündspule Expired - Lifetime DE20208121U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102278257A (zh) * 2011-07-07 2011-12-14 西北工业大学 带有电磁干扰屏蔽装置的发动机点火系统

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