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DE602005004362T2 - Neues Zusammensetzungsverfahren einer Anordnung einer Zündkerze und einer Spule durch Benützung eines Einspannungsmoments mit Hilfe des Spulenkörpers - Google Patents

Neues Zusammensetzungsverfahren einer Anordnung einer Zündkerze und einer Spule durch Benützung eines Einspannungsmoments mit Hilfe des Spulenkörpers Download PDF

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DE602005004362T2
DE602005004362T2 DE602005004362T DE602005004362T DE602005004362T2 DE 602005004362 T2 DE602005004362 T2 DE 602005004362T2 DE 602005004362 T DE602005004362 T DE 602005004362T DE 602005004362 T DE602005004362 T DE 602005004362T DE 602005004362 T2 DE602005004362 T2 DE 602005004362T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spark plug
housing
envelope
shell
inductive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602005004362T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602005004362D1 (de
Inventor
Xavier 78140 Jaffrezic
Andre 92100 Agneray
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Renault SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Renault SA filed Critical Renault SA
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Application granted granted Critical
Publication of DE602005004362T2 publication Critical patent/DE602005004362T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/08Mounting, fixing or sealing of sparking plugs, e.g. in combustion chamber
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
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  • Spark Plugs (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die Notwendigkeiten einer Leistungssteigerung und einer Verringerung der Verschmutzung führen zu immer größeren Anforderungen an die Architektur der Motoren. Diese Anforderungen zeigen sich insbesondere beim Zündsystem in immer kleineren Zündkerzendimensionen sowie in einer Verringerung der Radialdimensionen des Zugriffschachts auf die Zündkerze, um insbesondere den verfügbaren Raum im Zylinderkopf zu vergrößern, um den Durchgang neuer Kühlkanäle zu ermöglichen: die Verringerung des Raums für die Zündkerze und ihren Zugriffschacht führt unter anderem zur Herstellung von Spulen des Typs „Stiftspulen", die direkt im Zugriffschacht auf die Zündkerze angeordnet sind.
  • Dennoch sind einerseits auf Grund des Unterschiedes der Lebensdauer zwischen der eigentlichen Zündkerze und ihrer Spule sowie andererseits der Standardisierungszielsetzungen der Komponenten (jeder Motortyp erfordert nämlich eine spezifisch angepasste Zündkerze, während ein Spulentyp der Zündkerze mehreren Motortypen gemein sein kann) die Zündkerze und ihre Spule meistens getrennt, und die einzige zwischen ihnen bestehende Verbindung ist nun elektrischen Typs, wobei der mechanische Halt jedes der Elemente auf unabhängige Weise gewährleistet wird, auch im Falle der vorher erwähnten „Stiftspulen".
  • Überdies wird nach einer im Stand der Technik gut bekannten Montageart das Einspannungsmoment der Zündkerze im Allgemeinen an das Gehäuse der Zündkerze angelegt, wobei das Gehäuse herkömmlicherweise ein männliches Gewinde, das dazu bestimmt ist, mit einem komplementären weiblichen Gewinde zusammenzuwirken, das in dem Zylinderkopf vorgesehen ist, und ein Element umfasst, das für das kontrollierte Anziehen der Gewindeeinheit bestimmt ist. Eine solche Montageart erfordert nun die Verwendung eines spezifischen Werkzeugs, das um die Spule und die Zündkerze in den Zugriffschacht der Zündkerze geführt wird: eine solche Ausführung erfordert somit, dass insbesondere um die Spule und im Zugriffschacht zur Zündkerze ein freier Raum vorhanden ist, der außerhalb der Montage- und Demontagevorgänge der Zündkerze nicht verwendet wird. Nun widerspricht das Vorhandensein eines solchen Raums den vorher erwähnten Dimensionsanforderungen.
  • Im Nachfolgenden ist mit „unterer" der Teil einer Zündkerze bezeichnet, der dazu bestimmt ist, der Brennkammer eines Verbrennungsmotors am nächsten zu sein, und mit „oberer" der der Zündkerze gegenüber liegende Teil bezeichnet.
  • Mit „dünne leitende Schicht" ist auch ein Material bezeichnet, das eine starke elektrische Leitfähigkeit besitzt, eine metallische Schicht eines nicht magnetischen Materials mit einer Dicke mindestens gleich oder größer als die Hautdicke im betreffenden Frequenzbereich, d. h. zwischen 1 Megahertz und 10 Megahertz, die eine Funktion der elektromagnetischen Abschirmung sicherstellt. Die starke elektrische Leitfähigkeit der Materialien ist analog zu jener des Kupfers oder des Silbers, Referenzmaterialien auf diesem Gebiet (der Wert der elektrischen Leitfähigkeit des Kupfers ist 5,9 × 10–7 Siemens pro Meter und jene des Silbers ist größer als jene des Kupfers).
  • Es sind verschiedene Arten der Montage einer Zündkerze und ihrer Spule bekannt, bei denen der um die Einheit für den Durchgang eines Werkzeugs zur mechanischen Montage der Zündkerze auf dem Zylinderkopf des Motors reservierte Raum auf ein Minimum reduziert ist.
  • Das Dokument EP 1249907 beschreibt somit beispielsweise ein Verfahren zur Montage einer Zündkerze und ihrer Spule, bei dem der Zugriffschacht auf die Zündkerze von einer gewissen Zahl von glatten, im Wesentlichen zylindrischen, konzentrischen Löchern gebildet ist, deren jeweilige Durchmesser derart angepasst sind, dass sie mindestens einen im Wesentlichen sauf die Achse des Schachts senkrechten Sitz bilden, wobei eine Stützfläche der Zündkerze senkrecht auf die gemeinsame Achse der Zündkerze und des Zugriffschachts am Sitz zur Anlage gelangt, wobei die Positionierung der Zündkerze mit Hilfe eines überragenden Elements erfolgt, das sich auf dem unteren Teil der Zündkerze befindet und dazu bestimmt ist, mit einem komplementären Absatz zusammenzuwirken, der in den Wänden des Zugriffschachts vorgesehen ist. Bei der in dem Dokument EP1249907 vorgesehenen Vorrichtung wird nun eine Kappe, die von einem im Wesentlichen zylindrischen röhrenförmigen Teil, der von einem im Wesentlichen flachen Flansch begrenzt ist, dessen Außendurchmesser größer als der Durchmesser des Zugriffschachts ist, und dessen Fläche im Wesentlichen auf die Achse des röhrenförmigen Teils und des Zugriffschachts senkrecht ist, gebildet ist, auf dem oberen Teil der Zündkerze angeordnet. Die Abmessungen der Kappe sind derart vorgesehen, dass, wenn der im Wesentlichen flache Flansch auf der Oberseite des Zugriffschachts der Zündkerze aufliegt, das Ende des röhrenförmigen Teils der Kappe auf einem Teil der Zündkerze zur Anlage gelangt und so einen Halt der Zündkerze in ihrem Zugriffschacht durch Kompression sicherstellt: das Festklemmen der Einheit erfolgt durch Schrauben des im Wesentlichen flachen Flansches auf die Oberseite der Brennkammer. Bei der in dem Dokument EP1249907 dargestellten Vorrichtung ist die Spule ferner in die Kappe integriert, wobei der elektrische Kontakt zwischen der Spule und der Zündkerze mit Hilfe einer Spiralfeder gewährleistet ist, die bei der Positionierung der Kappe komprimiert wird.
  • Eine solche Vorrichtung erfordert allerdings, auch wenn sie es ermöglicht, die Notwendigkeit des Vorsehens eines Raums, der spezifisch für den Durchgang eines Anziehwerkzeugs im Zugriffschacht zur Zündkerze bestimmt ist, zu vermeiden, die Herstellung einer großen Zahl von Präzisionsteilen.
  • Sie ist ferner nur unperfekt an Funkfrequenzplasmazündkerzen angepasst, insbesondere auf Grund der Art der Verbindung zwischen der Zündkerze und ihrer jeweiligen Spule.
  • Ebenso schlägt die Veröffentlichung EP0969575 eine Zündkerze in Verbindung mit einer Spule vor. Die Zündkerze dieser Veröffentlichung ist ein herkömmliches Funkenzündkerzenmodell und umfasst keinen kapazitiven Teil, wie bei den Funkfrequenzplasmazündkerzen.
  • Eine Funkfrequenzplasmazündkerze umfasst nämlich im Allgemeinen einen oberen, im Wesentlichen induktiven Teil, der hauptsächlich von der Spule der Zündkerze und einer Hülle gebildet ist, die eine Abschirmung des im Wesentlichen induktiven Teils bildet, und einen im Wesentlichen kapazitiven unteren Teil, der hauptsächlich aus einer koaxialen Struktur besteht, wobei sich die Gesamtheit wie ein LC-Resonator verhält. Nun ist bekannt, dass die Kontinuität und die Qualität der elektrischen Verbindung zwischen den verschiedenen Komponenten eines solchen Resonators eine wesentliche Rolle bei der Optimierung seiner Leistungen spielen. Überdies müssen die Abmessungen der Elemente des Resonators in Abhängigkeit vom Funkfrequenzfunktionsbereich definiert werden, um die Leistungen des Resonators zu optimieren: insbesondere muss die Länge des im Wesentlichen kapazitiven Teils möglichst gering sein, damit der Wert der Kapazität gering bleibt; ferner muss der Durchmesser des im Wesentlichen induktiven Teils möglichst groß sein, damit der Wert des Überspannungskoeffizienten des so gebildeten Resonators optimal ist. Diese Anforderungen setzen nun ein Überdenken der Ausführungs- und Montageart der Elemente der Einheit, die den vorher erwähnten Resonator bildet, voraus.
  • Das Dokument DE-C-19723784 beschreibt eine Zündkerze nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die vorliegende Erfindung soll eine Montagevorrichtung vorschlagen, bei der die Verbindung zwischen der Spule und den anderen Elementen, die die Zündkerze bilden, sowohl die elektrische Kontinuität als auch eine mechanische Kopplung gewährleistet, wobei sie das Anbringen der so gebildeten Einheit ermöglicht, ohne ein Werkzeug um die Spule einführen zu müssen, um auf dem Gehäuse der Zündkerze zur Auflage zu gelangen.
  • Vorzugsweise wird die Erfindung für eine Funkfrequenzplasmazündkerze angewandt.
  • Die Erfindung erreicht ihr Ziel mit einer Zündkerze nach Anspruch 1.
  • Erfindungsgemäß umfasst der im Wesentlichen kapazitive Teil der Zündkerze insbesondere ein Gehäuse, das eine im Wesentlichen zylindrische zentrale Elektrode umgibt, die die Rolle einer Hochspannungselektrode innehat, und ist der im Wesentlichen induktive Teil der Zündkerze aus einem oder mehreren Materialien hergestellt und hat eine Ausführung, die es ermöglicht, ein Einspannungsmoment auf das Gehäuse der Zündkerze zu übertragen.
  • Vorzugsweise besitzt das Gehäuse auf der Außenseite seines Teils, der dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors, der mit der Zündkerze ausgestattet ist, am nächsten ist, eine geeignete Form für die Anbringung und Befestigung der Zündkerze auf dem Zylinderkopf, wobei die Zündkerze ferner an ihrem Ende, das ihrem Ende gegenüber liegt, das dem Zylinderkopf am nächsten ist, ein Anschlusselement, das mit einer Anschlussvorrichtung verbunden ist, wobei das Anschlusselement eine entsprechende Form aufweist, die dank der Übertragung eines Einspannungsmoments vom im Wesentlichen induktiven Teil auf das Gehäuse die Verwendung eines einfachen und Platz sparenden Werkzeug für die Anordnung und Befestigung der Zündkerze auf dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors ermöglicht.
  • Vorzugsweise wird das Einspannungsmoment vom Umfang des im Wesentlichen induktiven Teils der Zündkerze übertragen, und die Erfindung kann nun eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
    • – die Hülle des im Wesentlichen induktiven Teils ist eine dünne metallische Folie, die auf das Gehäuse der Zündkerze geschweißt ist, und ist aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit hergestellt oder auf ihrer Innenseite mit einer dünnen leitenden Schicht aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit überzogen;
    • – die Hülle des im Wesentlichen induktiven Teils und das Gehäuse der Zündkerze sind aus einem einzigen metallischen Stück aus einem Material hergestellt, das eine starke elektrische Leitfähigkeit aufweist, oder sind auf der Innenseite mit einer dünnen leitenden Schicht aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit überzogen,
    • – die Hülle des im Wesentlichen induktiven Teils ist eine Manschette aus einem Polymermaterial, die auf ihrer Außenseite mit einer dünnen leitenden Schicht aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit überzogen ist,
    • – die Hülle ist aus einem Polymermaterial hergestellt, und der Teil des Gehäuses, der dazu bestimmt ist, mit der Hülle in Kontakt zu sein, umfasst eine Prägung komplementär zur Prägung, die auf dem Querschnitt der Hülle vorgesehen ist, und die dünne leitende Schicht erstreckt sich bis zu der auf dem Querschnitt der Hülle vorgesehenen Prägung, um einen elektrischen Kontakt zwischen den beiden Prägungen zu gewährleisten.
    • – Alternativ wird das Einspannungsmoment von dem zentralen Element des im Wesentlichen induktiven Teils der Zündkerze übertragen, und die Erfindung kann nun eines oder mehrer der folgenden Merkmale aufweisen:
    • – das zentrale Element des im Wesentlichen induktiven Teils hat die Form eines Dorns, der einen erweiterten Durchmesser in seinem Teil nahe dem Gehäuse der Zündkerze aufweist,
    • – der Dorn ist aus einem Isoliermaterial hergestellt,
    • – der Dorn weist in seinem Teil nahe dem Gehäuse der Zündkerze eine im Wesentlichen polygonale Form auf, und die komplementäre Form zu dieser im Wesentlichen polygonalen Form ist in dem Gehäuse der Zündkerze verwirklicht,
    • – ein dritter Teil ist radial in eine gemeinsame Lagerung des Dorns und des Gehäuses der Zündkerze eingesetzt,
    • – der dritte Teil ein Stück, das in die gemeinsame Lagerung in eine im Wesentlichen auf die gemeinsame Achse des zentralen Elements des im Wesentlichen induktiven Teils und des Gehäuses der Zündkerze senkrechte Richtung eingesetzt ist,
    • – der dritte Teil ist ein Keil, der in die gemeinsame Lagerung in eine im Wesentlichen zur gemeinsamen Achse des zentralen Elements des im Wesentlichen induktiven Teils und des Gehäuses der Zündkerze senkrechte Richtung eingesetzt ist,
    • – eine Isoliermanschette ist um das zentrale Element des im Wesentlichen induktiven Teils angeordnet, und die Außenseite der Isoliermanschette ist mit einer dünnen leitenden Schicht aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit überzogen,
    • – die dünne leitende Schicht eines Materials mit starker elektrischer Leitfähigkeit, die auf die Isoliermanschette aufgebracht ist, ist durch eine dünne leitende Schicht eines Barrierematerials geschützt oder in eine Polymerfolie integriert, die unter Vakuum auf die Außenseite der Isoliermanschette aufgebracht wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der Studie der nachfolgenden Beschreibung hervor, die sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht, in denen die Erfindung bei ihrer Anwendung für eine Funkfrequenzplasmazündkerze beschrieben ist, wobei:
  • 1 eine schematische Schnittansicht der Funkfrequenzplasmazündkerze entlang ihrer Längsachse ist,
  • die 2A und 2B schematische Schnittansichten einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung entlang ihrer Längsachse sind, bei der das Einspannungsmoment vom Umfang des im Wesentlichen induktiven Teils übertragen wird,
  • die 3 und 4 perspektivische Ansichten des Gehäuses der Zündkerze und der Hülle des im Wesentlichen induktiven Teils nach zwei Varianten der in 2B dargestellten Ausführungsart sind,
  • 5 eine schematische Schnittansicht einer alternativen Ausführungsart der Erfindung entlang ihrer Längsachse ist, bei der das Einspannungsmoment von dem zentralen Elemente des im Wesentlichen induktiven Teils übertragen wird,
  • die 6A und 6B schematische Schnittansichten von zwei Varianten der alternativen Ausführungsart der Erfindung, die in 5 dargestellt ist, entlang ihrer Längsachse sind.
  • Im Nachfolgenden ist dasselbe Element mit demselben Bezugszeichen auf allen Figuren bezeichnet.
  • Wie 1 zeigt, wie vorher beschrieben wurde, umfasst eine Funkfrequenzplasmazündkerze 1 von allgemeiner im Wesentlichen zylindrischer Form hauptsächlich einen im Wesentlichen kapazitiven unteren Teil C und einen im Wesentlichen induktiven oberen Teil I, wobei die Teile C und I von im Wesentlichen länglicher Form und in Serie angeschlossen sind und eine gemeinsame Längsachse Z umfassen.
  • Der im Wesentlichen kapazitive Teil C umfasst insbesondere ein Gehäuse 2, das dazu bestimmt ist, mit der Masse verbunden zu werden, und das eine zentrale im Wesentlichen zylindrische Elektrode 3 mit der Achse Z umgibt, die die Rolle einer Hochspannungselektrode innehat. Ein Isolator 4 ist zwischen dem Gehäuse 2 und der zentralen Elektrode 3 angeordnet, wobei der Isolator 4 derart ausgeführt ist, dass er die Funken zwischen den Elektroden 2 und 3 führt. Auf im Stand der Technik gut bekannte Weise besitzt das Gehäuse 2 auf seiner Außenfläche seines unteren Teils, der dem Zylinderkopf des Verbrennungsmotors, der mit der Zündkerze 1 ausgestattet ist, am nächsten ist, eine geeignete Form um die Zündkerze 1 auf dem Zylinderkopf anzubringen, zu halten und festzuklemmen (beispielsweise aber auf nicht einschränkende Weise, wie in 1 dargestellt: ein Gewinde).
  • Der im Wesentlichen induktive Teil I der Zündkerze 1 umfasst seinerseits eine Wicklung 5, deren Achse vorzugsweise im Wesentlichen mit der Achse Z der zentralen Elektrode 3 und der Zündkerze 1 zusammenfällt. Die Wicklung 5 ist überdies von einer Hülle 6 umgeben, die vorzugsweise aus einem nicht magnetischen leitenden Material hergestellt und dazu bestimmt ist, die elektromagnetischen Emissionen der Zündkerze 1 zu verringern die Rolle einer Abschirmung zu erfüllen, wobei die Abmessungen der Hülle 6 derart berechnet sind, dass die Gefahren eines Durchschlagens zwischen der Wicklung 5 und der Hülle 6 minimiert werden. Um die Durchschlaggefahren, die Quellen für störende Energieableitungen sind, weiter zu verringern, ist vorzugsweise ein Isolator 7 zwischen der Wicklung 5 und der Hülle 6 angeordnet, und die Wicklung 5 ist um ein volles Element 8, das aus einem nicht magnetischen Isoliermaterial hergestellt ist, verwirklicht. Bei der Ausführungsart der in 1 dargestellten Funkfrequenzplasmazündkerze ist ein komplementärer Isolator 9 ferner zwischen dem Isolator 7 und dem Isolator 4 angeordnet, der das Gehäuse 2 und die zentrale Elektrode 3 trennt, wobei ein elektrisch mit dem Gehäuse 2 verbundener Teil 10 die Verbindung zwischen der Halterung der Isolatoren 4, 7 und 9 sicherstellt.
  • Die Materialien und Ausführungs- und Montagearten dieser verschiedenen Elemente sind derart definiert und eingesetzt, dass jeder Lufteinschluss im Bereich der Schnittstellen, der auch Quelle für Durchschlagen und Verluste ist, maximal begrenzt wird.
  • Eine Strommesswicklung 11 ist ebenfalls um die Wicklung 5 vorgesehen, und eine Anschlussvorrichtung 13, die mit einem Stecker 12 (in den Figuren nicht detailliert) verbunden ist, ist am oberen Ende der Zündkerze 1 angeordnet. Ein Ende der Wicklung 5 ist mit dem Stecker 12 verbunden, das andere Ende der Wicklung 5 ist durch geeignete Mittel 14 (in den Figuren nicht dargestellt) mit einem inneren Ende der zentralen Elektrode 3 verbunden.
  • Wie vorher erwähnt, verhält sich eine solche Zündkerze 1 wie ein Resonator LC, bei dem der kapazitive Teil und der induktive Teil in Serie angeordnet sind, und bei dem der kapazitive Teil C von dem Gehäuse 2, der zentralen Elektrode 3, dem Isolator 4, der zwischen der zentralen Elektrode 3 und dem Gehäuse 2 angeordnet ist, und von den inneren Nebenkapazitäten, die mit der Geometrie der Zündkerze 1 verbunden sind, gebildet ist, wobei der im Wesentlichen induktive Teil I hauptsächlich von der Wicklung 5, dem Isolator 7 und der Hülle 6 gebildet ist.
  • Um die Nebenkapazitäten maximal zu verringern, (wie dies oben erwähnt ist, sind die Leistungen des so gebildeten Resonators umso besser, als der Wert der Kapazität des kapazitiven Teils gering ist) muss die Länge der Verbindung zwischen dem im Wesentlichen kapazitiven Teil C und dem im Wesentlichen induktiven Teil I möglichst gering sein. Ebenso ist der Überspannungskoeffizient des Resonators LC, der von dem im Wesentlichen induktiven Teil I und dem im Wesentlichen kapazitiven Teil C, die in Serie angeordnet sind, gebildet ist, umso besser, als der Durchmesser des im Wesentlichen induktiven Teils I groß ist. Schließlich muss die elektrische Qualität der Verbindung zwischen den im Wesentlichen kapazitiven C und induktiven Teilen I (insbesondere elektrische Kontinuität) auch maximal sein, um die Leistungen des Resonators zu optimieren.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung schlägt vor, eine starre Verbindungsart zwischen gewissen Elementen jedes der im Wesentlichen kapazitiven C und im Wesentlichen induktiven Teile I einzuführen, und es durch den Einsatz von Materialien und Formen, die die Übertragung eines Einspannungsmoments von dem im Wesentlichen induktiven Teil I auf den im Wesentlichen kapazitiven Teil C ermöglichen, zu gestatten, dass die Verbindung zwischen den Teilen C und I der Zündkerze 1 optimal sowohl auf mechanischer Ebene als auch auf elektrischer Ebene hergestellt werden kann.
  • Wie nun beschrieben wird, wird das Einspannungsmoment insbesondere auf das Gehäuse 2 der Zündkerze 1 übertragen, wobei diese Übertragung des Einspannungsmoments entweder durch den Umfang des im Wesentlichen induktiven Teils I (erste Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die in den 2A, 2B, 3 und 4 dargestellt ist) oder durch das zentrale Element 8 des im Wesentlichen induktiven Teils I (zweite Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die in den 5, 6A und 6B dargestellt ist) erfolgen kann. Ferner sind in Abhängigkeit von der Natur der gewählten Materialien und insbesondere in Abhängigkeit von den thermomechanischen Eigenschaften insbesondere des Isolators 7 mehrere Varianten jeder der Ausführungsarten der Erfindung möglich.
  • Die 2A und 2B sind schematische Schnittansichten entlang der Längsachse Z einer Funkfrequenzplasmazündkerze 1 von Varianten der ersten Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der das Einspannungsmoment für die Herstellung der Verbindung zwischen dem im Wesentlichen kapazitiven Teil C und dem im Wesentlichen induktiven Teil I der Zündkerze 1 vom Umfang des im Wesentlichen induktiven Teils I übertragen wird. Der Hauptvorteil dieses Übertragungstyps besteht darin, dass er die mechanischen Spannungen auf den größten verfügbaren Radius an die Stelle überträgt, an der die Wirkung von Hebelarmen optimal ist, wobei dadurch die mechanischen Spannungen auf die eigentlichen Materialien minimiert werden. Bei dieser Ausführungsart der Erfindung bedeutet die Übertragung des Einspannungsmoments des im Wesentlichen induktiven Teils I auf den im Wesentlichen kapazitiven Teil C nun die Übertragung eines Torsionsmoments von der Hülle 6 auf das Gehäuse 2.
  • 2A stellt eine Ausführungsart der Erfindung dar, bei der die Hülle 6 metallisch ist und so auch die Rolle einer vorher erwähnten Abschirmung erfüllt. Nach bekannten Industrieverfahren kann die Hülle 6 aus verschiedenen metallischen Materialien und nach unterschiedlichen geeigneten Techniken hergestellt sein; sie kann insbesondere als Beispiel und auf nicht erschöpfende Weise gleichzeitig mit dem Gehäuse 2 (durch Schmieden oder Ziehen) hergestellt oder auf das Gehäuse 2 nach getrennter Herstellung der beiden Teile geschweißt sein (Schmieden des Gehäuses 2 und Ziehen/Walzen der Hülle 6).
  • Zwei Varianten sind je nach der Dicke der Hülle 6 möglich.
  • Bei einer ersten Variante ist die Dicke der Hülle 6 gering (zum Beispiel ist sie im Wesentlichen kleiner oder gleich 0,5 mm): in diesem Fall wird der Isolator 7, der zwischen der Spule 5 und der Hülle 6 angeordnet ist, derart gewählt, dass er zum mechanischen Halt der Einheit beiträgt, wobei er in fester und nicht komprimierbarer Form vorhanden ist. Auch in diesem Fall wird die Verbindung durch Schweißen der Hülle 6 auf das Gehäuse 2 bevorzugt.
  • Bei einer zweiten Variante ist die Dicke der Hülle 6 größer (typischerweise ist sie im Wesentlichen größer oder gleich 0,5 mm): in diesem Fall reicht der innere mechanische Halt der Hülle 6 aus, um mechanisch die Übertragung eines Torsionsmoments auf das Gehäuse 2 zu gewährleisten, und der Isolator 7 kann nun in Form eines Druckgases oder einer Isolierflüssigkeit mit geringem Dehnungskoeffizienten vorhanden sein. In diesem Fall wird nun die Herstellung der Hülle 6 und des Gehäuses 2 in einem Stück bevorzugt.
  • Bei diesen beiden Varianten muss die Innenseite der Hülle 6 mit einer Schicht von einigen Dutzend Mikrometer Dicke (typischerweise 30 bis 50 μm beispielsweise) eines Materials mit starker elektrischer Leitfähigkeit (beispielsweise und nicht einschränkend: Silber oder Kupfer) überzogen sein, um die Funkfrequenzleitfähigkeit der Hülle 6 zu verbessern und die Verluste durch Hauteffekt innerhalb derselben zu begrenzen.
  • Unabhängig von der gewählten Variante wird bei dieser Ausführungsart der Erfindung die Übertragung des Einspannungsmoments (hier Torsionsmoments) von dem im Wesentlichen induktiven Teil I auf den im Wesentlichen kapazitiven Teil C der Zündkerze durch die starre metallische Verbindung erzielt, die bei der Herstellung zwischen der Hülle 6 und dem Gehäuse 2 durch eines der vorher beschriebenen Mittel hergestellt wird (gleichzeitige Herstellung der Hülle und des Gehäuses durch Schmieden oder Ziehen, oder getrennte Herstellung, dann starrer Zusammenbau der Hülle 6 und des Gehäuses 2, beispielsweise durch Schweißen).
  • 2B stellt eine Ausführungsart dar, bei der die Hülle 6 aus einem Isoliermaterial des Typs Polymer hergestellt ist. Da diese Materialien eine geringere mechanische Härte als die metallischen Materialien aufweisen, muss die Hülle 6 nun eine relativ große Dicke (im Wesentlichen und zum Beispiel von einigen Millimetern) aufweisen, um die Übertragung des Einspannungsmoments auf das Gehäuse 2 ermöglichen zu können. Überdies muss das für die Herstellung der Hülle 6 verwendete Material in diesem Fall einen dielektrischen Verlustfaktor derselben Ordnung wie jener des Materials des Isolators 7 aufweisen. Bei dieser Ausführungsart der Erfindung kann der Isolator 7 unterschiedslos von einem Druckgas oder einer Isolierflüssigkeit mit geringem Ausdehnungskoeffizienten gebildet sein.
  • Es ist anzumerken, dass, um die Abschirmfunktion des im Wesentlichen induktiven Teils I zu sichern, die Außenfläche der Hülle 6 bei dieser Ausführungsart der Erfindung mit einer Schicht von einigen Dutzend Mikrometer Dicke (typischerweise und als nicht einschränkendes Beispiel: 30 bis 50 μm) aus einem Material mit starker elektrischer Leitfähigkeit (beispielsweise und auf nicht einschränkende Weise: Silber oder Kupfer) überzogen ist: das Aufbringen dieses Überzugs auf die Außenfläche und nicht auf die Innenfläche der Hülle 6 ermöglicht es nämlich nun, den Außendurchmesser des im Wesentlichen induktiven Teils I leicht zu vergrößern, wodurch der Überspannungskoeffizient des von den Teilen C und I gebildeten Resonators, wie vorher beschrieben, verbessert wird.
  • Bei dieser Ausführungsart der Erfindung wird die Übertragung des Einspannungsmoments zwischen dem im Wesentlichen induktiven Teil I und dem im Wesentlichen kapazitiven Teil C der Zündkerze durch eine geeignete Formung der Schnittstelle zwischen dem Gehäuse 2 und der Hülle 6 erzielt, von der zwei Varianten in den 3 und 4 dargestellt sind.
  • 3 stellt eine Formungsart des Gehäuses 2 und der Hülle 6 dar, bei der der Teil der Hülle 6, der dazu bestimmt ist, mit dem Gehäuse 2 in Kontakt zu kommen, die Form einer männlichen Prägung 15 hat, und eine weibliche Prägung 16, die zur männlichen Prägung 15 komplementär ist, ist auf dem Teil des Gehäuses 2 ausgeführt, der dazu bestimmt ist, mit der Hülle 6 in Kontakt zu kommen.
  • Alternativ und wie in 4 dargestellt, ist die männliche Prägung 15 auf dem Teil des Gehäuses 2 ausgeführt, der dazu bestimmt ist, mit der Hülle 6 in Kontakt zu kommen, und die zur männlichen Prägung 15 komplementäre weibliche Prägung 16 ist auf dem Teil der Hülle 6 ausgeführt, der dazu bestimmt ist, mit dem Gehäuse 2 in Kontakt zu kommen.
  • Es ist anzumerken, dass die Geometrie der männlichen 15 und weiblichen Prägungen 16, die in den 3 und 4 dargestellt sind, als nicht einschränkendes Beispiel gezeigt ist, und dass die Form der Prägungen 15 und 16 im Allgemeinen insbesondere in Abhängigkeit von den verwendeten Materialien und den Herstellungskosten anzupassen ist.
  • Es ist auch anzumerken, dass das Prinzip der Herstellung einer männlichen Prägung 15 und einer komplementären weiblichen Prägung 16, wie soeben erwähnt, bei der Ausführungsart der Erfindung, die in 2B dargestellt ist, auch auf die Herstellung der Verbindung zwischen der Hülle 6 und dem Anschlusselement 13, das dazu bestimmt ist, den elektrischen Anschlussstecker 12 der Zündkerze 1 an ihre Versorgungsvorrichtung aufzunehmen, umgelegt werden kann.
  • Die 5, 6A und 6B sind schematische Schnittansichten entlang der Längsachse Z einer Funkfrequenzplasmazündkerze 1 gemäß der Erfindung, der Varianten der zweiten Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der das Einspannungsmoment für die Herstellung der Verbindung zwischen dem im Wesentlichen kapazitiven Teil C und dem im Wesentlichen induktiven Teil I der Zündkerze 1 durch das zentrale Element des im Wesentlichen induktiven Teils I übertragen wird. Ein wesentlicher Vorteil dieser Übertragungsart besteht darin, dass sie es ermöglicht, die Gesamtheit des äußeren Raums der Wicklung 5 des im Wesentlichen induktiven Teils I freizugeben, und dass sie für den Isolator 7 die Verwendung von Materialien ermöglicht, die mit der Temperatur große Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
  • Für dieser Übertragungsart des Einspannungsmoments und wie in 5 dargestellt, ist das zentrale Element 8, um das die Wicklung 5 verwirklicht ist, in Form eines Dorns ausgeführt, der in seinem dem Gehäuse 2 am nächsten liegenden Teil einen erweiterten Teil 17 von komplementärer Form und Abmessung zur inneren Form des Gehäuses 2 aufweist, um die mechanische Kopplung mit dem Gehäuse 2 sicherstellen zu können. Beispielsweise kann die äußere Form des erweiterten Teils 17 auf nicht einschränkende Weise im Wesentlichen polygonal sein, wobei eine komplementäre Prägung zu der im Wesentlichen polygonalen Form in dem Gehäuse 2 hergestellt ist. Alternativ und auf nicht einschränkende Weise kann ein Verbindungselement (in 5 nicht dargestellt) auch in eine gemeinsame Lagerung des Gehäuses 2 und des erweiterten Teils 17 des zentralen Elements 8 eingesetzt sein: dieses Element kann beispielsweise und auf nicht erschöpfende Weise ein Keil, der im Wesentlichen parallel zur Längsachse Z der Zündkerze 1 gemäß der Erfindung eingesetzt ist, oder ein Stück sein, das im Wesentlichen senkrecht auf die Längsachse Z der Zündkerze 1 eingesetzt ist.
  • Vorzugsweise wird eine abgerundete Form einem spitzen Winkel im Bereich der Erweiterung 17 des zentralen Elements 8 vorgezogen, um die mechanischen Spannungen und somit die Gefahren eines elektromagnetischen Durchschlagens in dieser Zone zu begrenzen.
  • Bei dieser Ausführungsart kann die vorher erwähnte Funktion der Abschirmung, die durch die Hülle 6 gewährleistet ist, durch verschiedene Mittel erzielt werden, die in den 6A und 6B dargestellt sind.
  • 6A stellt eine Ausführungsart dar, bei der die Hülle 6, die den Isolator 7 umgibt, der um die Wicklung 5 angeordnet ist, eine Folie von einigen Dutzend Mikrometer Dicke (typischerweise und auf nicht einschränkende Weise 75 bis 150 μm) ist, die aus einem Material hergestellt ist, das eine starke elektrische Leitfähigkeit aufweist, oder die auf ihrer Fläche, die mit dem Isolator 7 in Kontakt ist, mit einer dünnen leitenden Schicht eines Materials mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit (beispielsweise und nicht einschränkend: Silber oder Kupfer) überzogen ist, um, wie bereits vorher beschrieben, die elektromagnetische Qualität der Einheit zu bewahren. Falls der Isolator 7 einen starken Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, ist die Hülle 6 vorzugsweise in polygonaler Form um den Isolator 7 gewickelt: der Isolator 7 kann sich somit ausdehnen, wobei er zu einer im Wesentlichen zylindrischen äußeren Form zusammenläuft, ohne eine zusätzliche mechanische Spannung auf dem Umfang der Hülle 6 hervorzurufen.
  • 6B stellt eine alternative Ausführungsart dar, bei der die Hülle 6 durch das Aufbringen einer dünnen leitenden Schicht 18 (beispielsweise und nicht einschränkend einer Schicht von 30 bis 50 μm Dicke) aus einem Material mit einer starken elektrischen Leitfähigkeit (Silber oder Kupfer beispielsweise und nicht einschränkend) auf die Außenfläche des Isolators 7 ersetzt ist.
  • Nach einer in 6B dargestellten Ausführungsart und aus Gründen der Vereinfachung der Herstellung und der Kostenreduktion kann die dünne leitende Schicht 18 auf eine Polymerfolie aufgebracht werden, die selbst unter Vakuum auf den Isolator 7 aufgebracht wird. Vorzugsweise ist in den beiden erwähnten Fällen die dünne leitende Schicht 18 nach außen und insbesondere vor den Oxydations- oder Korrosionserscheinungen, die ihre elektrischen Leistungen beeinträchtigen können, durch eine dünne leitende Schicht aus einem geeigneten Schrankenmaterial (beispielsweise und nicht einschränkend: eine Lackschicht oder eine Polymerfolie) geschützt.
  • Bei allen vorher erwähnten Ausführungsarten ist die elektrische Kontinuität der Einheit der Zündkerze 1 gemäß der Erfindung durch das Anschlusselement 13 vollständig hergestellt, das für den Anschluss des Steckers 12 an die elektrische Versorgung der Zündkerze 1 bestimmt ist.
  • Vorzugsweise weist das Element 13, das in einer starren Form insbesondere mit der Hülle 6 (beispielsweise und nicht einschränkend mit Hilfe eines der Mittel des Typs der soeben für die Verbindung der Hülle 6 mit dem Gehäuse 2 beschriebenen) verbunden ist, eine Form auf, die an die Verwendung eines einfachen Spannwerkzeugs für die Anbringung und die Befestigung der Zündkerze 1 im Zylinderkopf des Motors angepasst ist.
  • Es zeigt sich auch, dass eine erfindungsgemäße Zündkerze angebracht und aus ihrem Zugriffschacht gezogen werden kann, ohne dass es notwendig ist, ein spezifisches Werkzeug um die Zündkerze einzuführen: es ist somit nicht notwendig, in dem Zugriffschacht für die Zündkerze einen Raum für den Durchgang des spezifischen Werkzeugs vorzusehen, der nur für die Montage- und Demontagevorgänge der Zündkerze verwendet wird.
  • Es ist anzumerken, dass das Prinzip der starren Verbindung mechanischer und elektrischer Art zwischen den beiden Teilen einer Zündkerze (eigentliche Zündkerze und ihre Spule), das hier bei seiner Anwendung für eine Funkfrequenzplasmazündkerze beschrieben und vorzugsweise für diesen Zündkerzentyp bestimmt ist, auf jeden konventionellen Zündkerzentyp übertragbar ist.

Claims (13)

  1. Zündkerze (1) für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeugs von allgemeiner im Wesentlichen zylindrischer Form, umfassend hauptsächlich einen im Wesentlichen kapazitiven Teil (C), der dem Zylinderkopf des Motors am nächsten ist, und umfassend ein Gehäuse (2), das eine zentrale Elektrode (3) umgibt, die im Wesentlichen zylindrisch ist und die Rolle einer Hochspannungselektrode spielt, und einen im Wesentlichen induktiven Teil (I), der am weitesten vom Zylinderkopf des Motors entfernt ist, wobei die im Wesentlichen kapazitiven (C) und im Wesentlichen induktiven Teile (I) in Serie angeschlossen sind, um einen Resonator LC zu bilden, umfassend eine gemeinsame Längsachse, die im Wesentlichen mit der Längsachse (Z) der Zündkerze (1) zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, dass: – der im Wesentlichen induktive Teil (I) von einer Hülle (6) umgeben ist, deren Abmessungen und Materialien insbesondere für die Verwirklichung einer elektromagnetischen Abschirmung des im Wesentlichen induktiven Teils (I) geeignet sind, – der im Wesentlichen kapazitive Teil (C) und der im Wesentlichen induktive Teil (I) der Zündkerze (1) miteinander mechanisch und elektrisch durch eine einzige starre Vorrichtung verbunden sind, die es ermöglicht, ein Einspannungsmoment des im Wesentlichen induktiven Teils (I) auf den im Wesentlichen kapazitiven Teil (C) zu übertragen.
  2. Zündkerze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung des Einspannungsmoments durch den Umfang des im Wesentlichen induktiven Teils (I) der Zündkerze (1) erfolgt.
  3. Zündkerze (1) nach Anspruch 2, bei der die Hülle (6) metallisch ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (6) und das Gehäuse (2) ein einziges Stück bilden.
  4. Zündkerze (1) nach Anspruch 2, bei der die Hülle (6) eine dünne metallische Folie ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (6) auf das Gehäuse (2) geschweißt ist.
  5. Zündkerze (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Hülle (6) mit einer dünnen leitenden Schicht eines Materials mit starker elektrischer Leitfähigkeit überzogen ist.
  6. Zündkerze (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (6) eine Manschette aus einem Polymermaterial ist, und dass die Außenseite der Hülle (6) mit einer dünnen leitenden Schicht eines Materials mit starker elektrischer Leitfähigkeit überzogen ist.
  7. Zündkerze (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Gehäuses (2), der dazu bestimmt ist, mit der Hülle (6) in Kontakt zu sein, eine Vertiefung (16) komplementär zur Vertiefung (15), die auf dem Querschnitt der Hülle (6) vorgesehen ist, umfasst und dass sich die dünne leitende Schicht bis zu der auf dem Querschnitt der Hülle (6) vorgesehenen Vertiefung erstreckt.
  8. Zündkerze (1) nach Anspruch 1, bei der der induktive Teil (I) insbesondere eine Wicklung (5) umfasst, die um ein zentrales Element (8) ausgeführt und von einer Isoliermanschette (7) umgeben ist, wobei die Isoliermanschette (7) selbst von der Hülle (6) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung des Einspannungsmoments durch das zentrale Element (8) erfolgt.
  9. Zündkerze (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zentrale Element (8) an seinem am nächsten zum Gehäuse (2) befindlichen Ende einen erweiterten Teil (17) von komplementärer Form zur Form der Innenseite des Gehäuses umfasst, um eine starre mechanische Verbindung mit dem Gehäuse (2) zu gewährleisten.
  10. Zündkerze (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erweiterte Teil (17) des zentralen Elements (8) und das Gehäuse (2) eine gemeinsame Lagerung umfassen, die dazu bestimmt ist, ein Element aufzunehmen, das die Verbindung zwischen dem erweiterten Teil (17) und dem Gehäuse (2) gewährleistet.
  11. Zündkerze (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der die Hülle (6) eine Folie von einigen Zehntel Mikrometer Dicke eines leitenden Materials ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (6) in polygonaler Form um die Isoliermanschette (7) gewickelt ist.
  12. Zündkerze (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (6) auf ihrer Innenseite mit einer dünnen leitenden Schicht eines Materials, das eine starke elektrische Leitfähigkeit aufweist, überzogen ist.
  13. Zündkerze (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Isoliermanschette (7) mit einer dünnen leitenden Schicht (18) eines Materials, das eine starke elektrische Leitfähigkeit aufweist, überzogen ist.
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