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DE20208732U1 - Krankenbett zur Dekubitus-Prophylaxe - Google Patents

Krankenbett zur Dekubitus-Prophylaxe

Info

Publication number
DE20208732U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
foot
hospital bed
patient
head
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20208732U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROTH EMIL JOHANN
Original Assignee
ROTH EMIL JOHANN
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Filing date
Publication date
Application filed by ROTH EMIL JOHANN filed Critical ROTH EMIL JOHANN
Priority to DE20208732U priority Critical patent/DE20208732U1/de
Publication of DE20208732U1 publication Critical patent/DE20208732U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/001Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons with means for turning-over the patient

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

Roth 201.30 G I I ·.« Patenlarawilt Kleinsyehn ·
BESCHREIBUNG
Krankenbett zur Dekubitus-Prophylaxe
Die Erfindung betrifft ein Krankenbett mit einer Vorrichtung zur Dekubitus-Prophylaxe (Vermeiden des Wundliegens des Patienten).
Um das Wundliegen eines Patienten zu vermeiden, wird dieser bei einem Aufenthalt in Kliniken oder in Pflegestationen von Fachkräften häufig umgebettet, das heißt, vom Rücken auf den Bauch oder von einer Seite auf die andere Seite gedreht. Bei einem Aufenthalt zu Hause oder in Altenheimen ohne Fachpersonal bereitet das Umbetten große Schwierigkeiten, weil bei unsachgemäßer Handhabung dem Patienten große Schmerzen zugefügt werden können. Aus diesem Grund werden diese Patienten nur selten umgebettet, was zu einem mehr oder weniger starken Wundliegen führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Krankenbett anzugeben, mit dem ein Umbetten auf einfache Weise ohne Fachpersonal und ohne Schmerzen für den Patienten möglich ist und wobei das Umbetten sogar ohne fremde Hilfe von dem Patienten selbst gesteuert werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein Patient auch durch ungeschulte Personen auf einfache Weise so oft wie nötig schmerzfrei umgebettet werden kann, wobei das Umbetten sogar ohne fremde Hilfe durch den Patienten selbst s teuerbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Krankenbett,
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein solches Krankenbett mit Blick zum fußseitigen Ende (rechts in Fig. 1) und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kopfseite eines solchen Krankenbetts.
Die Vorrichtung zur Dekubitus-Prophylaxe besteht sowohl am Kopfteil 9 als auch am Fußteil 11 des Krankenbetts aus je einer ringförmigen U-Schiene 13, in der eine Rahmenkonstruktion 6, 7, 8 drehbar gelagert ist, in dessen mittleren Bereich vier Führungsschienen 7 das kopfseitige Ende mit dem fußseitigen Ende der
Roth 201.30 G · ·*·· Pateniariwalt^Kl^insfehrj·
Rahmenkonstruktion 6, 7, 8 verbinden. Sowohl das kopfsseitige Ende als auch das fußseitige Ende der Rahmenkonstruktion 6, 7, 8 ist als Schwenklager ausgebildet und besteht aus je einer runden Platte 6, 8, die an ihrem Rand vier in die ringförmige U-Schiene 13 eingreifende Rollen 12 trägt.
Die Führungsschienen 7 können außer der einen dargestellten Spalte mehrere übereinander angeordnete (nicht dargestellte) Spalten in Form eines Rechens aufweisen. In diese Spalten sind zwei als Auflage für eine Matratze dienende Lattenroste 2 einschiebbar, deren Latten 3 durch Stoffgurte oder Gummibänder 4 miteinander verbunden und auf je einer Welle 5 nach Art eines Rollladens aufwickelbar sind, wobei je eine Welle 5 an dem kopfseitigen und an dem fußseitigen Ende der Rahmenkonstruktion 6, 7, 8 jeweils innerhalb eines Abdeckkastens 15 angebracht sind.
Auf der Welle 5 befindet sich ein (nicht dargestelltes) Zahnrad mit Sperrklinke zur kontrollierten Drehung der Welle 5 zum Lockern und Spannen des Lattenrosts 2 und zum Stoppen der Drehbewegung der Welle 5 sowie ein Handrad 14, das zum Aufwickeln des Lattenrosts 2 auf der Welle dient. Der Lattenrost 2 kann mit der Hand aus dem Abdeckkasten 15, beispielsweise am Kopfende, herausgezogen und in je einer frei wählbaren Spalte der Führungsschienen 7 eingeschoben und bis zum Fußende des Krankenbetts gezogen und an der dortigen runden Platte befestigt werden, beispielsweise mit Karabinerhaken.
Roth 201.30 G \ « !.» PatentarwaaM^leinsfehrj·
Die Latten 3 des Lattenrosts 2 bestehen aus Holz, Kunststoff oder Aluminium, die mit Stoffgurten oder Gummibändern 4 mit Textilverstärkung eingefasst und verbunden sind. Die beiden Lattenroste 2 können mehrere über ihre Länge verteilte (nicht dargestellte) Sicherheitsgurte mit Sicherheitsschlössern aufweisen, mit denen der Patient angeschnallt werden kann. Die Wellen sind so montiert, dass der eine Lattenrost 2 von dem Kopfende aus in Richtung zum Fußende hin durch die Spalten der beiden unten liegenden Führungsschienen hindurchgezogen und an der runden Platte 8 befestigt werden kann, während der andere Lattenrost 2 von dem Fußende aus in Richtung zum Kopfende hin durch die Spalten der beiden anderen, oben liegenden Führungsschienen 7 hindurchgezogen und an der runden Platte 6 befestigt werden kann. Beide Lattenroste 2 bilden im ausgezogenen Zustand einen Raum, der durch Verwenden der passenden Spalten der Führungsschienen 7 an die Körpergröße des Patienten angepasst werden kann.
Die Vorrichtung gegen das Wundliegen funktioniert auf folgende Weise:
Der untere Lattenrost 2 ist ausgerollt und an der runden Platte 8 befestigt. Der Lattenrost 2 dient als Auflage für eine Matratze oder eine Steppdecke mit Bettlaken und Kissen und gestattet einen gesunden und erholsamen Schlaf. Nachdem der Patient eine längere Zeit mit dem Rücken auf dem Lattenrost 2 mit Steppdecken, Betttuch und Kissen gelegen hat, soll er nun in die Bauchlage gebracht
Roth 201.30 G J ! !.. Päter&frwalt Kleinseehn *
werden. Zuerst wird der Patient mit den Sicherungsgurten und den Gurtschlössern festgeschnallt. Der obere Lattenrost 2 wird dann aus dem Abdeckkasten 15 herausgezogen. Dabei wird der Lattenrost 2 durch die der Körpergröße des Patienten entsprechende Spalte der Führungschiene 7 gezogen und an der runden Platte 6 befestigt. Dann wird die komplette Vorrichtung um die Längsachse 1 langsam um etwa 180° gedreht. Durch Spannen oder Lockern des Lattenrosts 2 mit dem Handrad 14 kann man den Patienten absenken, bis er auf dem unteren Lattenrost 2 aufliegt. Der nun oben liegende Lattenrost 2 wird dann von der runden Platte 8 gelöst und durch Drehen des Handrads 14 innerhalb des Abdeckkastens 15 wieder auf die Welle 5 aufgerollt. Der Patient kann auf dem Bauch liegend die nächste Zeit verbringen, bis er wieder in die Rückenlage gedreht werden will.
Dieses Krankenbett gegen Wundliegen ist nicht nur für den privaten Bereich ohne Fachpersonal geeignet, sondern auch für Kliniken, Altenheimen und Pfegestationen, um dem ohnehin schon stark belasteten Personal die Arbeit zu erleichtern und das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern.
Die Rahmenkonstruktion 6, 7, 8 kann auch mit motorischen Antrieben versehen sein, um den Ablauf des Umbettens automatisch ablaufen zu lassen, wobei der Patient durch Betätigen einer Taste den Vorgang auch selbst einleiten könnte.
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Claims (6)

1. Krankenbett mit einer Vorrichtung zur Dekubitus- Prophylaxe, gekennzeichnet durch eine in Längsrichtung des Bettgestells (9, 10, 11) sich erstreckende Rahmenkonstruktion (6, 7, 8), die in je einem Schwenklager am Kopfteil (9) und am Fußteil (11) des Bettgestells (9, 10, 11) um dessen Längsachse (1) schwenkbar gelagert ist und zwei Lattenroste (2) aufweist, die symmetrisch zur Längsachse (1) des Bettgestells (9, 10, 11) um 180° zueinander versetzt anbringbar oder angebracht sind.
2. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten (3) der Lattenroste (2) durch Stoffgurte oder Gummibänder (4) miteinander verbunden sind und dass jeder Lattenrost (2) auf einer an dem kopfseitigen oder an dem fußseitigen Ende der Rahmenkonstruktion (6, 7, 8) drehbar gelagerten, mit einem Handrad (14) oder motorisch betätigbaren Welle (5) nach Art eines Rollladens aufwickelbar ist, während die Enden der Latten (3) in zwei parallel zu der Längsachse (1) des Bettgestells (9, 10, 11) sich erstreckenden Führungsschienen (7) verlaufen, die das kopfseitige Ende mit dem fußseitigen Ende der Rahmenkonstruktion (6, 7, 8) verbinden.
3. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten (3) der Lattenroste (2) mit jeweils einem Ende an einer parallel zur Längsachse (1) des Bettgestells (9, 10, 11) verlaufenden, an der Rahmenkonstruktion (6, 7, 8) drehbar gelagerten Welle und mit dem anderen Ende an einem parallel zur Längsachse (1) des Bettgestells (9, 10, 11) verlaufenden Verbindungsstab befestigt sind.
4. Krankenbett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das kopfsseitige Ende als auch das fußseitige Ende der Rahmenkonstruktion (6, 7, 8) als Schwenklager ausgebildet ist und aus je einer runden Platte (6, 8) besteht, die an ihrem Rand wenigstens drei in einer ringförmigen U-Schiene (13) laufende Rollen (12) trägt.
5. Krankenbett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass je eine ringförmige U-Schiene (13) an dem Kopfteil (9) und an dem Fußteil (11) des Bettgestells (9, 10, 11) befestigt ist, wobei das Kopfteil (9) und das Fußteil (11) durch zwei Seitenteile (10) starr miteinander verbunden sind.
6. Krankenbett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit motorischen Antrieben ausgerüstet ist, die über eine Fernbedienung steuerbar sind.
DE20208732U 2002-06-04 2002-06-04 Krankenbett zur Dekubitus-Prophylaxe Expired - Lifetime DE20208732U1 (de)

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DE20208732U1 true DE20208732U1 (de) 2003-02-20

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DE20208732U Expired - Lifetime DE20208732U1 (de) 2002-06-04 2002-06-04 Krankenbett zur Dekubitus-Prophylaxe

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113768707A (zh) * 2021-08-15 2021-12-10 洪福景 翻身床

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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