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DE20207782U1 - Wasser- und nährstoffspeichernde/-liefernde Vegetationshilfe mit Erosionschutzwirkung - Google Patents

Wasser- und nährstoffspeichernde/-liefernde Vegetationshilfe mit Erosionschutzwirkung

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DE20207782U1
DE20207782U1 DE20207782U DE20207782U DE20207782U1 DE 20207782 U1 DE20207782 U1 DE 20207782U1 DE 20207782 U DE20207782 U DE 20207782U DE 20207782 U DE20207782 U DE 20207782U DE 20207782 U1 DE20207782 U1 DE 20207782U1
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vegetation
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water
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DE20207782U
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INST GETREIDEVERARBEITUNG
IGV INSTITUT fur GETREIDEVERARBEITUNG GmbH
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INST GETREIDEVERARBEITUNG
IGV INSTITUT fur GETREIDEVERARBEITUNG GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/30Ground coverings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K17/00Soil-conditioning materials or soil-stabilising materials
    • C09K17/52Mulches

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Soil Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, 14J58 BCTgftciz-flfchbrfcfc Z 1 ,? GBM 09/02 IGV/NR
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Bodensubstratbildende, wasser- und nährstoffspeichernde sowie nährstoffliefernde, überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehende Vegetationshilfe zur Vermeidung von Wasser- und Winderosion sowie zur Begrünung an extremen Standorten
Kurzbezeichnung: Wasser- und nährstoffspeicherndeMiefernde Vegetationshilfe mit Eirosionsschutzwirkung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine wasser- und nährstoffspeichernde sowie über die biologisch abbaubaren Bestandteile und Zuschlagstoffe nährstoffliefernde, überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehende Vegetationshilfe mit Erosionsschutzeffekt.
Der weltweite Bedarf an Vegetationshilfen zur Begrünung von erosionsgefährdeten Flächen ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen.
Die Eingriffe des Menschen in die natürliche bodendeckende Vegetationsentwicklung im Zusammenhang mit Infrastrukturmaßnahmen, zunehmender touristischer Nutzung natürlicher Areale sowie sich ständig ausbreitende urbane Bebauung führen zu einem gewaltigen Anstieg der Gefahr von Bodenerosion.
Verursacht durch Einflüsse des Menschen und auch durch makroklimatische Veränderungen reicht in vielen Gebieten der Erde die natürliche Reproduktion der bodendeckenden Vegetation nicht mehr aus. Die Folgen sind mikroklimatische Veränderungen und zunehmende Versteppung - Desertifikation. Desertifikation und Bodenerosion sind zu einem weltweiten Problem geworden.
IGV Institut fur Getreideverarbeitung GmbH, l4558Öer^hllz;Äehbrfeclce*^* &ldquor;£. GBM 09/02 IGV/NR
Stand der Technik
Es sind verschiedene Produkte bzw. Methoden zur Vermeidung von Bodenerosion und als Vegetationshilfen bekannt.
Weit verbreitet ist der Einsatz von Fertigrasen. Spezielle Gräser werden gezielt kultiviert. Nach zwei Vegetationsperioden werden mittels Rasensodenschneider verarbeitungsfähige Rasenteppiche vom Unterboden getrennt.
Zur Gewinnung größerer Rollrasenbahnen wird beispielsweise im deutschen Gebrauchsmuster G 823 1033.5 vorgeschlagen, zwischen den Schichten aus Erde und Substrat, in welche die Rasensaat eingebracht wird, eine netzartige Struktur aus Holzwolle einzubringen, um zu verhindert, dass die Rollrasenbahnen unter ihrem Eigengewicht auseinanderbrechen. Beim Schälen, Aufrollen und Verlegen werden die stabilisierenden netzartigen Strukturen zusammen mit den Wurzeln erfaßt und auch verarbeitet.
Nachteil der Rollrasenbahnen ist ein erheblicher vorbereitender Kultivationsaufwand. Infolge großer spezifischer Masse entstehen hohe Aufwendungen für Transport und Verlegung, insbesondere wenn größere Flächen an Böschungen und steilen Hängen bearbeitet werden müssen. Für ein sicheres Anwachsen von Rollrasen bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung des Unterbodens und einer speziellen Pflege der verlegten Flächen.
Zur Sicherung erosionsgefährdeter Flächen kommen im zunehmenden Maße begrünungsfördernde Matten, sogenannte Geotextiiien als Vegetationshilfen zum Einsatz. Durch Weben, Flechten, Binden, Nähen oder Kleben werden Pflanzenfasern, Flachs, Hanf, Kokos, Getreidestroh, Schilf, Baumwolle, Papier und ähnliche verrottbare Materialien zu organischen Geotextiiien verarbeitet.
Aus nicht oder nur bedingt verrottbaren Rohstoffen und Abprodukten aus Polypropylen, Amiden und dgl. hergestellte Vegetationsmatten werden als synthetische Geotextiiien bezeichnet.
Bei der Herstellung von Geotextiiien können Pflanzensamen durch Verkleben und Verpressen integriert werden.
Geotextilmatten sollen nach ihrer Verlegung Bodenerosion vermeiden, den Boden beschatten, Luftkonvektion an der Bodenoberfläche reduzieren und damit eine bessere Keimung der integrierten Pflanzensamen ermöglichen.
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IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, l455#Bergh4l£-kehhiic\*#.' .:&ldquor;. GBM 09/02 IGV/NR
Ein wesentlicher Nachteil herkömmlicher Geotextilien ist es, dass diese keine nennenswerten wasserspeichernden Eigenschaften besitzen. Der Begrünungseffekt hängt wesentlich von den mikroklimatischen Bedingungen für die Pflanzenentwicklung ab.
Bekannt sind verschiedenartige Anspritzbegrünungen. Dazu werden unterschiedliche Mischungen z.B. aus Holzabfällen, Flachsschäben, Stroh, Strohabfällen, Altpapier, Kompost, Erden, mineralische Zuschlagstoffen mit Pflanzensamen kombiniert. Die Mischungen sind fließ- und pumpfähig. Die plastische Masse wird mittels geeigneter Pumpen auf zu begrünende Flächen aufgespritzt.
Um die Stabilität der Aufspritzung zu sichern, werden Bindemittel z.B. Methylzellulose verwendet.
Beispielgebend wird eine Anspritzmethode im DE 19851626 beschrieben.
Vorteil der Methoden zur Begrünung mittels Anspritzung ist eine relativ einfache Handhabung zur Kombination und Mischung verschiedenartiger Rohstoffe und eine praktikable Lösung der Materiaiausbringung.
Ein Nachteil ist, dass die angespritzten Massen aufgrund ihrer pastösen Konsistenz eine sofortige Erosionsschutzwirkung haben und leicht weggespült werden können. Erst nach einer gewissen Zeit tritt eine Verfestigung bzw. Aushärtung der auf den Baukörper aufgetragenen Erosionsschutzschicht ein. Der Witterungsverlauf während und nach der Ausbringung entscheidet über den Begrünungserfolg.
Eine weitere im DE 3838899 beschriebene Methode ist die Kombination einer Anspritzung mit einer strukturgebenden Schicht z.B. einer Nylonschlingmatte der Be- und Entwässerungsmatte. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Anspritzung eine gewisse Stabilität sowie Eigenschaften eines Wasserspeichers oder eine Drainage erhält.
Ein Nachteil der Anspritzbegrünung ist ein relativ hoher technischer Aufwand am Ort des Verbaus mit Mischer, Pumpe, Förderleitungen, Wasserbereitstellung, Antriebsaggregat.
IGV Institut fur Getreideverarbeitung GmbH, l|55äBergheh-llg^Äickes.: .1. . GBM 09/02 IGV/NR
Die bisher beschriebenen Produkte haben den Nachteil, dass die verwendeten Materialmischungen eine geringe Wasserspeicherkapazität haben und der Begrünungserfolg in starkem Maße von der natürlichen Niederschlagsverteilung abhängig
ist. Ein geringer Wasserspeicher führt in Trockenperioden dazu, dass keimende Pflanzensamen und Jungpflanzen Trockenschäden erleiden.
Nach dem Patent DE 195 17905 C 2 wird der beschriebene Nachteil dadurch vermieden, dass eine Stoffgemischmasse vorwiegend aus proteinhaltigen pflanzlichen Rohstoffen wie z.B. Roggenmahlprodukte, mit Wasser vermischt und verschäumt wird. In diesen Schaum werden Pflanzenfasern gemischt. Das Gemisch wird zu Platten mit Dicken von 15 bis 25 mm geformt, getrocknet und anschließend mit Pflanzensamen versehen.
Ein hoher Luftanteil in den Platten, verbunden mit einem verfahrensbedingten Aufschluß der Getreideproteine sowie der Verkleisterung von Stärke ermöglichen eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit des Werkstoffs.
Das von der Vegetationshilfe aufgenommene Wasser steht Mikroorganismen und Pflanzensamen für ihre Entwicklung zur Verfügung.
Diesem Vorteil bei der Anwendung von verschäumten Pflanzplatten stehen jedoch auch Nachteile gegenüber. In der praktischen Anwendung von Pflanzplatten hat sich gezeigt, dass die Plattensegmente eine sehr aufwendige und sorgfältige Vorbereitung des Baukörpers benötigen um einen gleichmäßigen Kontakt mit dem Untergrund zu realisieren. Dieser ist notwendig um einen lückenlosen Begrünungserfolg und Erosionsschutz zu erzielen. Weiterhin ist die Handhabung der relativ sperrigen Platten am Hang oder an der Böschung problematisch. Die ungenügende Flexibilität der Platten wurde von den Kunden bemängelt.
Es zeigt sich bei den Pflanzplatten, daß die Pflanzen vorwiegend in den Löchern und Randbereichen der Platte wachsen. Auf dem Material der Platten selbst kommt es zu keiner Besiedelung.
IGV Institut für Getreideverarbeitung Gmbfil 145$ Ber|hcfcisehbrüake; # #! GBM 09/02 IGV/NR
Zielstellung
Ziel der Erfindung ist eine wasser- und nährstoffspeichemdeZ-liefernde, überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehenden Vegetationshilfe mit Erosionsschutzwirkung. Die beschriebene Erfindung soll in der Zeit zwischen dem Aufbau des Begrünungssystems und der Wurzelbildung eine flexible, leichte Abdekkung mit Wasser- und Nährstoffspeicher darstellen. Der Wasser- und Nährstoffpuffer der Vegetationshilfe garantiert ein schnelles Keimen des Saatgutes bzw. ein schnelles Anwachsen von Pflanzenballen oder Keimlingen und damit eine schnelle Entwicklung einer geschlossenen Pflanzendecke. Die Nachteile von Geotextilien (sehr geringer Wasser- und Nährstoffspeicher) und der verschäumten Pflanzplatte DE 195 17905 (zu inflexibel, zu wenig und zu kleine Löcher für die Pflanzenentwicklung) sollen mit der Erfindung vermieden werden, indem eine Stoffgemischmasse aus pflanzlichen Rohstoffen rasterförmig auf eine Geotextilie aufgetragen wird (Ronden). Die Form der aufgetragenen Stoffgemischmasse (Ronden) soll dabei variabel sein. Es sind alle möglichen geometrischen Gebilde und Verteilungsmuster auf dem Geotextil anwendbar.
Zusätzliche Vorteile der Erfindung ergeben sich aus:
&bull; der beliebigen Anpassung der Vegetationshilfe an die Standort- oder anwendungsabhängige Wasserspeicherfähigkeit.
&bull; der beliebigen Anpassung an den Grad der Erosionsgefährdung des Standortes durch entsprechenden Abdeckungsgrad des Untergrundes mit der Vegetationshilfe.
&bull; der beliebigen Anpassung der Vegetationshilfe an die Standort- bzw. anwendungsbedingt auftretende Zugbelastung.
&bull; der beliebigen Anpassung an die Standort- bzw. anwendungsbedingte Nährstoffversorgung des Bodens.
Desweiteren soll die Erfindung auch in der Kombination mit Anspritzbegrünungen ihre Verwendung finden. Dabei dient das Gewebe als Armierung. Die Ronden der Erfindung liefern zusätzlich Nährstoffe und dienen darüberhinaus als Wasser- und Nährstoffspeicher.
IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbPC 145§I Be^hcSztRehbrüekei " ' GBM 09/02 IGV/NR
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Lösung
Die Stoffgemischmasse ist rasterförmig 5 bis 25 mm dick auf oder unter beliebige organische oder synthetische Gewebe oder Geflechte verteilt, so dass ein dreidimensional bewegliches Geflecht mit stoffgemischhaltigen Abschnitten (Ronden) und masselosen Zonen (verbesserte Lochfunktion) entsteht. Form und Verteilung der Ronden sind beispielgebend in der beiligenden Skizze dargestellt. Die Skizze zeigt ein textiles Flächengebilde mit 1, die Stoffgemischmasse (Ronden) mit 2 und die von der Masse freien Bereiche mit 3.
Die masselosen Zonen sind hier größer als bei der verschäumten Pflanzplatte und bieten den Pflanzen so mehr Freiraum für eine ungehinderte Entwicklung bei gleichzeitigem Schutz gegen Erosion sowie einem Nährstoff- und Wasserspeicher.
Die Anpassung der innovativen Vegetationshilfe an die Standort- oder anwendungsabhängige Wasserspeicherfähigkeit wird durch Veränderung der Rondendicke von 5-25 mm und des flächenmäßigen Anteils realisiert. Eine weitere Möglichkeit den Wasserspuffer der Vegetationshilfe zu erhöhen, ist der Einsatz von wasserabsorbierenden Polymeren in der Rezeptur der Stoffgemischmasse.
Durch Veränderung des Anteiles der Rondenflache an der Gesamtfläche der Vegetationshilfe von 20% bis 80% und des Flächengewichtes von 260 g/m2 bis 3000 g/m2, ist es möglich eine beliebige Anpassung an die Erosionsgefahr am Standort durch entsprechenden Abdeckungsgrad des Untergrundes mit der Vegetationshilfe zu bewirken.
Die Standort- und anwendungsabhängigen Zugbelastungen können durch verschiedene Gewebearten aufgenommen werden.
Durch die Modifikation der Rezeptur bzw. durch die flächenmäßigen Anteile der Ronden ist eine beliebige Anpassung an die Standort- bzw. anwendungsbedingte Nährstoffversorgung des Bodens möglich. Beispielsweise ist durch einen höheren mineralischen Anteil in der Stoffgemischmasse die Nähstoffspeicherfähigkeit maximierbar bzw. durch die qualitative und quantitative Variation der biologisch abbaubaren Bestandteile das der Vegetationshilfe mitgelieferte Nährstoffpotential einstellbar.
In der Kombination mit einer Anspritzbegrünung liefert die erfindungsgemäße Vegetationshilfe den sofortigen Schutz gegen Erosion.

Claims (18)

1. Bodensubstrat bildende, wasser- und nährstoffspeichernde/-liefernde, überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehenden Vegetationshilfe mit Erosionsschutzwirkung, bestehend aus einem textilen Flächengebilde und einer Stoffgemischmasse in gleichmäßigen Abständen (Ronden) bestehend aus organischen Rohstoffen, mineralischen Zuschlagstoffen und einem Bindemittel.
2. Vegetationshilfe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einsatz von Geweben, Geflechten, Vliesen u. ä. als textiles Flächengebilde.
3. Vegetationshilfe nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch textile Flächengebilde aus Pflanzenfasern, beispielsweise Flachs, Hanf, Kokos, Baumwolle, Jute.
4. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch textile Flächengebilde aus Kunstharzfasern, beispielsweise aus Polypropylen, Amiden und Acrylaten.
5. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Stoffgemischmasse aus organischen Rohstoffen, beispielsweise Trester, Melasse, Schäben, Pflanzenfasern, Sägespäne, Zellulose, Kompost, Federmehl, Hornspäne.
6. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Stoffgemischmasse mit wasserabsorbierenden, polymeren Zusatzstoffen.
7. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Stoffgemischmasse mit mineralischen Zuschlagstoffen, beispielsweise Ton, Lehm, Kieselgur, Kalk.
8. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Stoffgemischmasse mit einem biogenen Bindemittel, beispielsweise Getreidemahlprodukte, Stärke, modifizierte Stärke, modifizierte Zellulose.
9. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine rasterförmig aufgebrachte Stoffgemischmasse (Ronden).
10. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Höhe der Ronden von 0,5 bis 2,5 cm.
11. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine beliebige geometrische Form der Ronden und einem beliebigem Verteilungsmuster der Ronden.
12. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Wasseraufnahmekapazität von bis zum sechsfachen Gewicht der Vegetationshilfe.
13. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Abdeckung des Untergrundes von 20-80%
14. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein Flächengewicht von 260 g/m2 bis 3000 g/m2.
15. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch einen Erhalt der Struktur für mindestens 6 Monate nach der Ausbringung.
16. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch ein Nährstoffdepot für eine volle Vegetationsperiode.
17. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen sofortigen Erosionsschutz nach der Ausbringung.
18. Vegetationshilfe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch einen variabel einstellbaren pH-Wert.
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