DE20207453U1 - Rechengutpresse - Google Patents
RechengutpresseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
- B30B9/12—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
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Description
Anwaltsakte: 152.201
UWA GmbH & Co. KG
Umwelt - Wasser - Abwasser Minderheideweg 2
32425 Minden
Rechengutpresse.
Die Erfindung betrifft eine Rechengutpresse in Form einer Schneckenrohrpresse zum Entwässern von in Kläranlagen anfallendem Rechengut.
Die Schneckenrohrpresse besitzt mindestens einen Rechengutaufgabebereich und einen Endbereich, der als Entwässerungsbereich mit einem nachgeschalteten Austragrohr ausgebildet ist. Im Inneren des Pressenrohres ist eine rotierbare Schneckenwelle angeordnet, die sich axial über alle Bereiche der Schneckenrohrpresse erstreckt
«I (It
und die im Rechengutaufgabebereich im wesentlichen als Förderschnecke und im Entwässerungsbereich im wesentlichen als Preßschnecke ausgebildet ist.
Rechengutpressen dieser Art sind aus dem DE 296 20 607 Ul bekannt. Sie besitzen ein im wesentlichen horizontal angeordnetes Pressenrohr und eine Schneckenwelle, die sich durchgehend in einem Stück jeweils über alle Arbeitsbereiche der Schneckenrohrpresse (z.B. einem Rechengutaufgabebereich, einem Rechengutwaschbereich und einem Entwässerungsbereich) bis hin zu dem mittels einer Flanschverbindung an den Entwässerungsbereich angeflanschten Austragrohr erstrecken. Das Austragrohr, dient dabei als Transportrohr bis hin zu einem Sammelcontainer o.dergl., in den das entwässerte Rechengut abgeworfen wird.
Rechengutpressen dieser Art sind insbesondere wegen des hohen Drucks, der innerhalb des Entwässerungsbereichs im Rechengut aufgebaut werden muß, verschleiß- und damit reparaturanfällig.
Der Verschleiß tritt vornehmlich an den Schneckengangwandungen im Entwässerungsbereich und an den Führungsleisten der Schnecke auf, die innerhalb des Entwässerungsbereichs an der Innenwand des Pressenrohres angeordnet sind. Bei jeder Inspektion der Schneckenrohrpresse müssen diese Verschleißzonen genauer überprüft werden, und der dafür aufzubringende
Montage- und ggfs. Reparaturaufwand ist erheblich.
Die Aufgabe der Erfindung bestand darin, eine Rechengutpresse der vorgenannten Art zu entwickeln, die einen geringeren Inspektions-, Montage- und Reparaturaufwand benötigt.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst, und auch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 2 tragen zur Verringerung des vorgenannten Aufwandes bei.
Nach der Lehre der Erfindung kann das Entwässerungsbereichs-Teilstück der Schneckenrohrpresse komplett, d.h. einschließlich des in diesem Bereich arbeitenden Schneckenwellenstücks ausgebaut werden und gesondert von den übrigen Arbeitsbereichen der Schneckenrohrpresse inspiziert und ggfs. repariert werden.
Dabei können die Stillstandszeiten der Rechengutpresse auf ein Minimum reduziert werden, wenn das ausgebaute Entwässerungsbereichs-Teilstück sogleich durch ein in der Werkstatt vorbereitetes überholtes oder neuwertiges Teilstück ersetzt wird.
Im Ergebnis lassen sich damit für eine Rechengutpresse der erfindungsgemäßen Art erstmalig auch unterschiedliche
Inspektionsintervalle realisieren, nämlich kürzere Inspektionsintervalle für das besonders verschleiß-beanspruchte Entwässerungsbereichs-Teilstück und längere Inspektionsintervalle für die vorgeschalteten übrigen Arbeitsbereiche der Schneckenrohrpresse, die weniger verschleiß-belastet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Rechengutpresse läßt sich der Inspektions-, Montage- und ggfs. Reparaturaufwand generell auch dadurch klein halten, daß das Entwässerungsbereichs-Teilstück besser (weil montagefreundlich austauschbar) an die jeweils gegebene Struktur und Konsistenz des Rechengutes angepaßt werden kann. Nicht jedes Rechengut benötigt zum Zwecke der Entwässerung einen gleich hohen Druckaufbau und/oder dieselbe Art und Anordnung von Entwässerungsöffnungen in der Mantelfläche des Pressenrohres. Der Verschleiß und der Inspektionsbedarf werden geringer, wenn das jeweilige Rechengut mit einem entsprechend angepaßten Druckaufbau entwässert wird.
Der Druckaufbau im Entwässerungsbereichs-Teilstück wird auch wesentlich von dem Gegendruck bestimmt, der sich in dem nachgeschalteten Austragrohr einstellt. Die Lehre der Erfindung sieht deshalb gemäß Anspruch 2 vor, daß zumindest ein erstes Teilstück des nachgeschalteten Austragrohrs mittels beidendig vorgesehener Flanschverbindungen auswechselbar ist. Hierdurch kann auf einfache Weise der Gegendruck im Austragrohr durch Aus-
wechseln des ersten Teilstücks des Austragrohrs verändert werden. Praktische Versuche der Anmelderin haben gezeigt, daß hierdurch oftmals schon wesentliche Verbesserungen des Verschleißverhaltens im Entwässerungsbereichs-Teilstück von Rechengutpressen erzielt werden können.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Rechengutpresse der erfindungsgemäßen Bauart.
Die schematisch dargestellte Rechengutpresse 10 besteht im wesentlichen aus dem Pressenrohr 11 mit einer innenliegenden Schneckenwelle 12, die mittels des Getriebemotors 13 rotierend angetrieben wird.
Zum Fördern, Entwässern und Abwerfen des entwässerten Rechengutes benötigen solche Rechengutpressen mindestens den dargestellten Rechengutaufgabebereich A und den Entwässerungsbereich B. Dazwischen können je nach Bauart der Rechengutpresse weitere Arbeitsbereiche angeordnet sein, z.B. ein Rechengutwaschbereich (nicht dargestellt).
Die Schneckenwelle 12 ist im Schneckengutaufgabebereich A im wesentlich als Förderschnecke konzipiert bzw. ausgelegt, und in dem Entwässerungsbereich B wirkt die
Schneckenwelle im wesentlichen als Preßschnecke, z.B. infolge einer geringeren Schneckengangsteigung. Demzufolge wird das Rechengut im Entwässerungsbereich B verdichtet und dadurch entwässert, und das im Rechengut enthaltene Wasser wird über die Entwässerungsöffnungen 14 und die Sammelleitung 15 in das Rechengerinne zurückgeführt. Das entwässerte und verdichtete Rechengut wird über das Austragrohr 16 z.B. in einen Sammelcontainer abgeworfen.
Wesentlich ist, daß das Pressenrohr 11 am Beginn des Entwässerungsbereiches B mittels einer dort angeordneten Flanschverbindung 17 teilbar ist, und zwar in Kombination mit einer am Beginn des . Entwässerungsbereiches teilbaren Scheckenwelle (z.B. bei der Bezugsziffer 18 mittels einer Vierkant-Scherstiftverbindung o.dergl.), so daß nach gleichzeitigem Lösen der üblicherweise endseitig am Entwässerungsbereich B vorhandenen Flanschverbindung 19 zum Anflanschen des Austragrohres 16 das gesamte Entwässerungsbereichs-Teilstück aus der Rechengutpresse herausgenommen werden kann.
Claims (2)
1. Rechengutpresse in Form einer Schneckenrohrpresse zum Entwässern von in Kläranlagen anfallendem Rechengut, dadurch gekennzeichnet,
- die Schneckenrohrpresse besitzt mindestens einen Rechengutaufgabebereich und einen Endbereich, der als Entwässerungsbereich mit einem nachgeschalteten Austragrohr ausgebildet ist,
- im Inneren des Pressenrohres ist eine rotierbare Schneckenwelle angeordnet, die sich axial über alle Bereiche der Schneckenrohrpresse erstreckt und die im Rechengutaufgabebereich im wesentlichen als Förderschnecke und im Entwässerungsbereich im wesentlichen als Preßschnecke ausgebildet ist,
- daß das Pressenrohr (11) am Beginn des Entwässerungsbereiches B mittels einer dort angeordneten Flanschverbindung (17) teilbar ausgebildet ist,
- und zwar in Kombination mit einer am Beginn des Entwässerungsbereichs B zwischen ihrer Ausbildung als Förderschnecke und ihrer Ausbildung als Trennschnecke teilbaren Schneckenwelle.
2. Rechengutpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- daß zumindest ein erstes Teilstück des nachgeschalteten Austragrohrs mittels beidendig vorgesehener Flanschverbindungen auswechselbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20207453U DE20207453U1 (de) | 2002-05-11 | 2002-05-11 | Rechengutpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20207453U DE20207453U1 (de) | 2002-05-11 | 2002-05-11 | Rechengutpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20207453U1 true DE20207453U1 (de) | 2002-09-26 |
Family
ID=7971065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20207453U Expired - Lifetime DE20207453U1 (de) | 2002-05-11 | 2002-05-11 | Rechengutpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20207453U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2314446A3 (de) * | 2009-10-23 | 2011-11-16 | M. & N. Electrical and mechanical services Limited | Schneckenpresse |
| DE102005006523B4 (de) * | 2005-02-11 | 2014-11-06 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Mäh- und Vertikutiermaschine |
-
2002
- 2002-05-11 DE DE20207453U patent/DE20207453U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005006523B4 (de) * | 2005-02-11 | 2014-11-06 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Mäh- und Vertikutiermaschine |
| EP2314446A3 (de) * | 2009-10-23 | 2011-11-16 | M. & N. Electrical and mechanical services Limited | Schneckenpresse |
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