DE20206327U1 - Vorrichtung zur Abschirmung von in Verlängerung zueinander montierten Fenstern - Google Patents
Vorrichtung zur Abschirmung von in Verlängerung zueinander montierten FensternInfo
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Description
Vorrichtung zur Abschirmung von in Verlängerung zueinander montierten Fenstern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abschirmung zumindest eines ersten und eines zweiten in Verlängerung zueinander montierten Fensters, wobei für jedes Fenster eine separate flexible Bahn von Abschirmmaterial vorgesehen ist, welche in Führungsschienen zum Anbringen entlang den Fensterseiten geführt und in einem Abschirmkasten hinein und heraus verschiebbar ist.
Es sind Abschirmvorrichtungen bekannt, insbesondere Rollläden, die normalerweise einen Abschirmkasten aufweisen, der in der montierten Stellung auf einem Fenster so weit über die Dachdeckung herausragt, dass es nicht möglich ist den Abschirmkasten an der Oberkante eines Fensters zu montieren, wenn in unmittelbarem Anschluss an dieses ein zweites Fenster vorgesehen ist. Es gibt Rollläden, wo dieses Problem
2.0 durch Anbringen eines Rollladenkastens an der Unterkante eines unteren Fensters und eines Rollladenkastens an der Oberkante eines oberen, anstossenden Fensters gelöst worden ist. Dies erfordert mittlerweile, dass der untere Rollladen von einem besonderen Typ ist, der über die Fensterfläche von unten und schräg nach oben ausgezogen werden kann. Da dies ein Entgegenwirken der vom Eigengewicht des Panzers stammenden Kräfte erfordert, weist diese Art von Rollläden zur Hilfe beim Ausziehen typisch ein System mit Schnurzügen auf, was die Konstruktion kompliziert.
WO 00/66870 beschreibt zwei in Verlängerung zueinander angeordnete Fenster, die mit einem· einzelnen auf der Oberkante des oberen Fensters montierten Rollladenkasten versehen sind, von wo über beide 5 Fenster ein durchgehender Panzer heruntergerollt werden kann. Der Panzer wird in Führungsschienen geführt, die jede in einen oberen und einen unteren Abschnitt geteilt sind, derart, dass die oberen Ab-
schnitte aus ihrer Grundstellung heraus geschwenkt werden können, was ein teilweises Öffnen des Fensters ermöglicht, gleichzeitig damit, dass dieses vom Panzer gedeckt ist. Es ist jedoch ein Nachteil, dass das 5 obere Fenster nicht geöffnet werden kann, wenn das untere Fensters vom Panzer gedeckt ist, was darauf zurückzuführen ist, dass der Panzer in dieser Situation von den oberen zu den unteren Abschnitten der Führungsschienen verläuft und dadurch diese im Verhältnis zueinander festhält.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Abschirmvorrichtung anzuweisen, die auf einfache Weise ein Abschirmen zweier in gegenseitiger Verlängerung angeordneter Fenster, jedes mit seiner separaten flexiblen Abschirmmaterialbahn, ermöglicht.
In bezug darauf ist die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass ein erster der Abschirmkästen zum Anbringen beim Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster,verschoben über die Glasfläche des ersten Fensters, eingerichtet ist, zu dessen Abschirmung mit Hilfe des Kastens und dessen zugehöriger Bahn von Abschirmmaterial.
Durch ein derartiges Anbringen des Abschirmkastens des unteren Fensters, so dass dieser ein Stück über 5 die Scheibenfläche dieses Fensters verschoben ist, wird für den Kasten Platz geschaffen ohne dass dieser die Aussicht durch das Fenster wesentlich beeinträchtigt, da das untere Fenster normalerweise gegenüber der Bodenhöhe im Deckenraum so niedrig platziert ist, 0 dass man den Abschirmkasten nicht durch die Scheibe sehen kann, da die Blendrahmenkonstruktion zwischen den zwei Fenstern diesbezüglich deckt. Es kann somit ein Abschirmkasten der üblichen Art verwendet werden, obwohl die Blendrahmen der Fenster dicht aneinander angeordnet sind, und beide Fenster können vollständig unabhängig voneinander abgeschirmt werden. Ferner kann eines der Fenster gegebenenfalls geöffnet werden, auch wenn ein anderes Fenster mit Hilfe der fle-
xiblen Bahn von Abschirmmaterial abgeschirmt ist.
Der erste Abschirmkasten kann Führungsschienen mit einer Länge aufweisen, die kleiner und vorzugsweise mindestens 5% weniger als die Länge der Lichtöffnung des ersten Fensters in dessen Längsrichtung ist. Dadurch kann die gesamte Glasfläche des ersten Fensters abgeschirmt werden, da der Abschirmkasten an sich einen Teil dieser Fläche abschirmt.
Die flexible Abschirmmaterialbahn eines zweiten Abschirmkastens zum Abschirmen der Glasfläche des zweiten Fensters kann vorteilhaft in eine ausgestreckte Länge verschiebbar sein., in der sie in den Blendrahmen des ersten Fensters hineinragt. Bei voll ausgestreckter flexibler Bahn kann verhindert werden, dass sich Eis und Schnee an der Unterkante des zweiten Fensters ansammeln und durch das Fenster hineinfallen, wenn dieses geöffnet wird.
Zumindest einer der Abschirmkästen kann Führungsschienen aufweisen, deren dem Kasten gegenüberliegende Enden zwischen einer Grundstellung und einer ausgeschwenkten Stellung schwenkbar sind. Dies ermöglicht zumindest ein teilweises Öffnen des betreffenden Fensters, auch wenn die flexible Bahn von Abschirmmaterial voll ausgestreckt ist, und es kann so-5 mit ein Lüften vorgenommen werden, gleichzeitig damit, dass gegen Sonnenlicht abgeschirmt wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform grenzen die schwenkbaren Enden der Führungsschienen des zweiten Abschirmkastens in der Grundstellung an eine Aussen-0 seite des ersten Abschirmkastens an. Auf diese Weise kann die zweite Bahn von Abschirmmaterial ganz nach unten zu dem ersten Abschirmkasten geführt werden, und es kann somit verhindert werden, dass sich zwischen den Fenstern Niederschläge ansammeln und durch eines der Fenster fallen können, wenn dieses geöffnet wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die schwenkbaren Enden der Führungsschienen des
zweiten Abschirmkastens über eine Querversteifung untereinander verbunden, die eine Wassernase in Form eines längsverlaufenden Flansches aufweist, der in der Grundstellung in Längsrichtung der Führungsschienen in den ersten Abschirmkasten hineinragt. Dadurch wird gesichert, dass Regenwasser, Tauschnee oder dergleichen in der voll ausgestreckten Stellung der zweiten Abschirmmaterialbahn mittels der Wassernase von dieser zweiten Bahn zu dem ersten Abschirmkasten und über die erste Abschirmmaterialbahn nach unten laufen kann, derart, dass diese nicht unter den ersten Abschirmkasten und über das erste Fenster hinweg laufen.
Zum Montieren auf der Querversteifung zwischen zwei Führungsschienen können mit Vorteil Haken zum Eingriff mit einem aufschliessbaren Flügelrahmen des zweiten Fensters vorgesehen sein. Auf diese wird gesichert, dass die Führungsschienen mit der Bahn von Abschirmmaterial bei geschlossenem Fenster in der eingeschwenkten Grundstellung festgehalten werden, so dass das Abschirmmaterial beispielsweise aufgrund von starkem Wind nicht aus der Grundstellung herausschwenken kann.
Des weiteren kann vorteilhaft ein Sturmprofil zum Montieren auf einem aufschliessbaren Flügelrahmen des zweiten Fensters vorhanden sein, welches Sturmprofil in der geschlossenen Stellung des Fensters zwischen dem Flügelrahmen des zweiten Fensters und jenem Flügelrahmen oder Blendrahmen des die Scheibe tragenden ersten Fensters eine abschirmende Brücke bildet. Wenn die zweite Bahn von Abschirmmaterial ganz oder teilweise hochgezogen ist, wird in der geschlossenen Stellung des zweiten Fensters gewährleistet, dass Niederschläge von der zweiten Scheibe über das Sturm-5 profil hinweg und über die erste Scheibe hinunter strömen können, so dass sich die Niederschläge nicht im Bereich beim Übergang zwischen den Blendrahmen der beiden nebeneinander montierten Fenster anhäufen kön-
nen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist zumindest der erste Abschirmkasten zum Montieren im Verhältnis zum Blendrahmen derart eingerichtet, dass zwischen dem Abschirmkasten und dem ersten Fenster eine Passage gebildet wird, die sich in der Breitenrichtung im wesentlichen über die ganze Ausdehnung des Fensters erstreckt. Wenn die zweite Bahn von Abschirmmaterial hochgezogen ist, können Schnee, Eis und Wasser, die auf die zweite Scheibe fallen, unter dem ersten Abschirmkasten passieren und über die erste Scheibe hinweg auf das Dach laufen, wodurch in dieser Situation ein Wegleiten von Niederschlägen von der zweiten Scheibe gesichert ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung mindestens zwei Rollläden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand Beispielen von Ausführungsformen und unter Hinweis auf die schematische Zeichnung näher erläutert, in welcher Zeich-0 nung
Fig. 1 und 2 Perspektivansichten einer erfindungsgemässen Rollladenvorrichtung sind,
Fig. 3 ein längsverlaufendex Schnitt durch die in Fig. 1 und 2 gezeigte Rollladenvorrichtung ist, und
Fig. 4 und 5 vergrösserte Ausschnitte von Details in Fig. 3 sind.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Abschirmvorrichtung 1, die mit Hilfe von Profilen 2 auf Blendrahmen 3,5 in Verlängerung zueinander eingebauten Dachfenstern S, 6 in einem Schrägdach 7 montiert ist. Die Profile 2 sind entlang der Längsseiten 3, 4 der Blendrahmen montiert und dienen, ausser als Montagebeschläge für die Abschirmvorrichtung 1, auch zum Abschirmen der Fenster 5, 6 gegen Sonnenlicht und Witterung entlang deren Seiten. Auf jeder Längsseite der Blendrahmen 3, 4 sind die Profile 2 in nicht näher gezeigte Abschnitte eingeteilt, so dass auf jeder Längsseite drei Profilabschnitte in Verlängerung zu-
einander vorgesehen sind, nämlich ein Abschnitt für jedes Fenster und ein zwischen diesen angeordneter Verbindungsabschnitt. Die Fenster sind derart montiert, dass ein Oberteil 8 des Blendrahmens 3 des ersten Fensters 5 an einem Unterteil 9 des Blendrahmens 4 des zweiten Fensters 6 anliegt, siehe Fig. 3. In der gezeigten Ausführungsform weist das unten liegende, erste Fenster 5 eine Scheibe in Form einer Doppelscheibe 10 auf, die im Blendrahmen fest montiert ist, und das oben platzierte, zweite Fenster 6 hat eine Scheibe 11, die in einem im Blendrahmen 4 aufschliessbar eingebauten Flügelrahmen 12 montiert ist, wobei der Flügelrahmen auf bekannte Weise um eine waagrechte Achse schwenken kann. Die Scheibe 11 des oberen Fensters ist mit einer durchgehenden Schraffierung gezeigt, ist aber typisch, ebenso wie die Scheibe 10 des unteren Fensters 5, eine Mehrschichten-Isolierscheibe.
Zum Abdecken des unteren Fensters 5 ist auf den Profilen 2 in Abstand von der Aussenseite der Scheibe 10 des Fensters 5 ein Rollladenkasten 13 montiert, in welchen ein Panzer 14 auf bekannte Weise um eine nicht gezeigte Achse aufgerollt werden kann. Der Panzer 14 ist in der gezeigten Aus führungs form als flexibel verbundene Lamellen 15 ausgebildet, deren Enden in entlang den Seiten des Fensters 5 angeordneten Führungsschienen 16, 17 geführt werden, wobei diese auf den Profilen 2 der Rollladenvorrichtung 1 montiert sind, der Panzer 14 kann jedoch auch auf andere geeignete Weise, beispielsweise in Form eines Rollos, ausgebildet sein. Die Führungsschienen 16, 17 sind an ihren dem Rollladenkasten 13 gegegenüberliegenden freien Enden 18 in Richtung zur Dachoberfläche abgerundet, so dass das freie Ende des Panzers 14 ganz 5 nach unten bis auf das Niveau der Scheibe 10 bei der Aussenkante des Blendrahmens 3 geführt werden kann, wodurch das Fenster 5 gegenüber der Umgebung gut abgedeckt wird. Da der Rollladenkasten 13 in Abstand
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von der Oberfläche der Scheibe 10 des unteren Fensters montiert ist, können Niederschläge, die auf die obere Scheibe 11 fallen sollten, unter dem Rollladenkasten 13 und über die untere Scheibe 10 hinweg passieren, von wo der Niederschlag durch eine kleinere Öffnung 19, die sich zwischen dem unteren Fenster 5 und dem freien Ende des Panzers 14 befindet, selbst bei ganz ausgerolltem Panzer, auf die Dachoberfläche hinaus passieren kann, siehe Fig. 5.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, ist der untere Rollladenkasten 13 beim Übergang zwischen dem unteren Fenster 5 und dem oberen Fenster 6 derart angeordnet, dass der Rollladenkasten 13 über die untere Scheibe 10 hinein verschoben, d.h. ausserhalb der Lichtöffnung des unteren Fensters 5 liegt, welche Lichtöffnung sich in Längsrichtung des Fensters von einer unteren Innenkante 20 zu einer oberen Innenkante 21 des Blendrahmens 3 erstreckt. .Die zu dem unteren Rollladenkasten 13 gehörenden Führungsschienen 16, 17 weisen eine Länge auf, die kleiner ist als der Abstand zwischen der unteren und oberen Innenkante 20, 21 des Blendrahmens 3 von Fenster 5, typisch 5% kleiner als dieser Abstand, und wie aus den Figuren hervorgeht, sind die Führungsschienen 16, 17 in der 5 gezeigten Ausführungsform so kurz, dass eine Oberkante 22 des Rollladenkastens 13 ungefähr ausserhalb der oberen Innenkante 21 des Blendrahmens 3 zu liegen kommt. Auf diese Weise wird vermieden, dass der Rollladenkasten 13 über das obere, zweite Fenster 6 0 hineinragt, was an einem Öffnen dieses Fensters hindern würde. Da das untere Fenster 5 im allgemeinen im Verhältnis zur Bodenhöhe im Raum, wo die Dachfenster 5, 6 angeordnet sind, niedrig eingebaut ist, wird man innerhalb des Raumes normalerweise den 5 Rollladenkasten 13 nicht sehen können, oder gegebenenfalls nur einen kleineren Teil davon, da der Blendrahmen 3 die Aussicht auf den Rollladenkasten 13 deckfen einer Oberkante des oberen Fensters 6 ist ein
zweiter Rollladenkasten 23 angeordnet, der vom Blendrahmen 4 des oberen Fensters 6 ein wenig hervorsteht und über das Dach hinausragt, so dass er nicht über die Scheibe 11 des Fensters 6 hineinragt. Ein Panzer 24 kann entsprechend dem Panzer 14 von dem oberen Rollladenkasten 13 abgerollt werden, und ist in gegenüber zum Rollladenkasten 23 schwenkbar montierten Führungsschienen 25, 2 6 geführt, so dass die dem Rollladenkasten gegenüberliegenden freien Enden der Führungsschienen 27, 2 8 aus den Profilen 2 herausgeschwenkt werden können. Somit ist ein teilweises Öffnen des oberen Fensters 6 möglich, auch wenn der obere Panzer 24 bis zu den Enden 27, 28 der Führungsschienen 25, 26 voll ausgerollt ist, wie in Fig. 1 gezeigt. Die Enden 27, 2 8 der Führungsschienen 25, 2 6 sind über eine Querversteifung 2 9 verbunden, wobei die Querversteifung mit einer Wassernase 30 versehen ist, die in der in Fig. 4 gezeigten Grundstellung der Führungsschienen 25, 2 6 von der Querversteifung 2 9 0 in Richtung über den unteren Rollladenkasten 13 hinweg abschrägt, so dass Niederschlag, der auf den oberen Panzer 24 in dessen voll ausgestreckten Stellung fällt, von der Wassernase 3 0 über den unteren Rollladenkasten 13 hinweg und auf den unteren Panzer 14 hinabgeleitet wird. In dieser Situation kann vollständig verhindert werden, dass Niederschläge auf die Scheiben 10, 11 hinab dringen. Die Querversteifung 2 9 liegt in der nach innen geschwenkten Stellung der Führungsschienen 25, 26 an einer Oberseite 22 des unteren Rollladenkastens 13 dicht an, und hier kann gegebenenfalls ein Dichtungselement, wie etwa eine Gummileiste, vorgesehen sein, die beispielsweise auf der Querversteifung 29 oder auf der Oberseite des unteren Rollladenkastens 13 befestigt ist.
5 Eine andere Art, auf welche beim Übergang zwischen den zwei Fenstern 5, 6 ein Ansammeln von Niederschlag verhindert werden kann, ist eine Ausgestaltung der Oberseite des unteren Rollladenkastens 13 derart,
dass sie von einem Mittelbereich ausgehend nach unten gegen beide Seiten des Fensters 5 abschrägt, so dass Niederschläge vom Übergangsbereich zwischen den Fenstern auf das Dach hinaus geleitet werden.
Unter Hinweis auf Fig. 4 ist der Flügelrahmen 12 des oberen Fensters 6 an dessen Unterkante mit einem aus extrudiertem Aluminiumsprofil ausgeformten Sturmprofil 31 versehen, das in der geschlossenen Stellung des Flügelrahmens 12 des oberen Fensters von diesem und ein wenig über den Rahmen 8 des unteren Fensters 5 hinein verläuft, und hier in eine Anzahl Haken 32 eingreift, die auf der Querabsteifung 2 9 zwischen den Führungsschienen 25, 2 6 des oberen Panzers montiert sind. Wenn das obere Fenster 6 geschlossen ist, können Niederschläge, die auf die obere Scheibe 11 fallen, über das Sturmprofil 31 hinweg auf die untere Scheibe 10 und von dieser weiter nach unten auf das Dach strömen, und es wird verhindert, dass sich Niederschläge beim Übergang zwischen den zwei Fenstern 5, 6 in jener Situation ansammeln, wo der obere Panzer 24 ganz oder teilweise aufgerollt ist, das obere Fenster 6 aber geschlossen ist. Da das Sturmprofil 31 in die Haken 32 eingreift, wird ferner gewährleistet, dass die Führungsschienen 25, 26 des oberen Panzers in ihrer in Fig. 4 gezeigten nach innen geschwenkten Grundstellung festgehalten werden, wenn das obere Fenster 6 geschlossenen ist.
Unter Hinweis auf Fig. 4 ist der Flügelrahmen 12 des oberen Fensters 6 an dessen Unterkante mit einem aus extrudiertem Aluminiumsprofil ausgeformten Sturmprofil 31 versehen, das in der geschlossenen Stellung des Flügelrahmens 12 des oberen Fensters von diesem und ein wenig über den Rahmen 8 des unteren Fensters 5 hinein verläuft, und hier in eine Anzahl Haken 32 eingreift, die auf der Querabsteifung 2 9 zwischen den Führungsschienen 25, 2 6 des oberen Panzers montiert sind. Wenn das obere Fenster 6 geschlossen ist, können Niederschläge, die auf die obere Scheibe 11 fallen, über das Sturmprofil 31 hinweg auf die untere Scheibe 10 und von dieser weiter nach unten auf das Dach strömen, und es wird verhindert, dass sich Niederschläge beim Übergang zwischen den zwei Fenstern 5, 6 in jener Situation ansammeln, wo der obere Panzer 24 ganz oder teilweise aufgerollt ist, das obere Fenster 6 aber geschlossen ist. Da das Sturmprofil 31 in die Haken 32 eingreift, wird ferner gewährleistet, dass die Führungsschienen 25, 26 des oberen Panzers in ihrer in Fig. 4 gezeigten nach innen geschwenkten Grundstellung festgehalten werden, wenn das obere Fenster 6 geschlossenen ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann das obere Fenster 6 geöffnet werden, ungeachtet, dass das unte-0 re Fenster 5 mittels seines Panzers 14 abgeschirmt ist, wenn der obere Panzer 24 in seinem Rollladenkasten 23 ganz oder teilweise aufgerollt ist. In dieser Situation befinden sich die Führungsschienen 25, 26 des oberen Panzers 24 in ihrer eingeschwenkten Grund-Stellung.
Die Rollladenvorrichtung 1 kann mit Vorteil in existierenden Fenstern, deren Blendrahmen dicht aneinander eingebaut sind, nachmontiert werden, da das
Montieren der erfindungsgemässen Rollladenvorrichtung keine Modifikationen der Fenster erfordert.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) zur Abschirmung zumindest eines ersten und eines zweiten in Verlängerung zuein- ander montierten Fensters (5, 6), wobei für jedes Fenster eine separate flexible Bahn von Abschirmmaterial (14, 24) vorgesehen ist, welche in Führungsschienen (16, 17, 25, 26) zum Anbringen entlang den Fensterseiten geführt und in einem Abschirmkasten (13, 23) hinein und heraus verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster (13) der Abschirmkästen zum Anbringen beim Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster (5, 6), verschoben über die Glasfläche des ersten Fensters (5), eingerichtet ist, zu dessen Abschirmung mit Hilfe des Kastens (13) und dessen zugehöriger Bahn von Abschirmmaterial (14).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschirmkasten (13) Führungsschienen (14, 15) mit einer Länge aufweist, die kleiner und vorzugsweise mindestens 5% weniger als die Länge der Lichtöffnung des ersten Fensters (5) in dessen Längsrichtung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Bahn von Abschirmmaterial (24) des zweiten Abschirmkastens (23) zum Abschirmen der Glasfläche des zweiten Fensters (6) in eine ausgestreckte Länge verschiebbar ist, in der sie (24) über einen Blendrahmen (3) des ersten Fensters (5) hineinragt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Abschirmkästen (23) Führungsschienen (25, 26) aufweist, deren dem Kasten gegenüberliegende Enden zwischen einer Grundstellung und einer nach aussen geschwenkten Stellung schwenkbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Enden der Führungsschienen (25, 26) des zweiten Abschirmkastens (23) in der Grundstellung an eine Aussenseite (22) des ersten Abschirmkastens (13) angrenzen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Enden der Führungsschienen (25, 26) des zweiten Abschirmkastens (23) über eine Querversteifung (29) untereinander verbunden sind, die eine Wassernase in Form eines längsverlaufenden Flansches (30) aufweist, der in der Grundstellung in Längsrichtung der Führungsschienen (25, 26) über den ersten Abschirmkasten (13) hineinragt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Montieren auf der Querversteifung (29) zwischen zwei Führungsschienen (25, 26) Haken (32) zum Eingriff mit einem aufschliessbaren Flügelrahmen (12) des zweiten Fensters (6) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sturmprofil (31) zum Montieren auf einem aufschliessbaren Flügelrahmen (12) des zweiten Fensters (6) vorhanden ist, welches Sturmprofil (31) in der geschlossenen Stellung des Fensters (6) zwischen dem Flügelrahmen (12) des zweiten Fensters (6) und jenem Flügelrahmen oder Blendrahmen (3) des die Scheibe (10) tragenden ersten Fensters (5) eine abschirmende Brücke bildet.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der erste Abschirmkasten (13) zum Montieren im Verhältnis zum Blendrahmen (3, 4) derart eingerichtet ist, dass zwischen dem Abschirmkasten (13) und dem ersten Fenster (5) eine Passage gebildet wird, die sich in der Breitenrichtung im wesentlichen über die ganze Ausdehnung des Fensters erstreckt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei Rollladen umfasst.
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2002
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