[go: up one dir, main page]

DE20206230U1 - Hohlboden mit Brandschutz - Google Patents

Hohlboden mit Brandschutz

Info

Publication number
DE20206230U1
DE20206230U1 DE20206230U DE20206230U DE20206230U1 DE 20206230 U1 DE20206230 U1 DE 20206230U1 DE 20206230 U DE20206230 U DE 20206230U DE 20206230 U DE20206230 U DE 20206230U DE 20206230 U1 DE20206230 U1 DE 20206230U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floor
fire protection
fire
stand
hollow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20206230U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weiss-Ausbausysteme De GmbH
Original Assignee
Weiss Ausbausysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE20202759U external-priority patent/DE20202759U1/de
Application filed by Weiss Ausbausysteme GmbH filed Critical Weiss Ausbausysteme GmbH
Priority to DE20206230U priority Critical patent/DE20206230U1/de
Publication of DE20206230U1 publication Critical patent/DE20206230U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/941Building elements specially adapted therefor
    • E04B1/942Building elements specially adapted therefor slab-shaped
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/948Fire-proof sealings or joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/024Sectional false floors, e.g. computer floors
    • E04F15/02447Supporting structures
    • E04F15/02458Framework supporting the panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/024Sectional false floors, e.g. computer floors
    • E04F15/02447Supporting structures
    • E04F15/02464Height adjustable elements for supporting the panels or a panel-supporting framework
    • E04F15/0247Screw jacks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/02044Separate elements for fastening to an underlayer
    • E04F2015/02105Separate elements for fastening to an underlayer without load-supporting elongated furring elements between the flooring elements and the underlayer
    • E04F2015/02127Separate elements for fastening to an underlayer without load-supporting elongated furring elements between the flooring elements and the underlayer adjustable perpendicular to the underlayer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Hohlboden, insbesondere einen Doppel- bzw. Hohlraumboden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie einen Ständer, eine Bodenplatte, eine Brandschutzplatte und eine Brandschutzwanne für ein derartiges Bodensystem.
Seit über 3 5 Jahren werden aufgeständerte Doppelböden mit einem z.B. Standardplattenraster von 600 &khgr; 600 mm (jedes Raster ist möglich bis 1.000 mm Kantenlänge) in Büros, Schaltwarten-, Technik-, Labor-, Ausstellungsräumen etc. eingebaut. Dabei wird die Bodenlage über Ständer auf einem Grundboden aufgeständert, so dass zwischen der begehbaren Bodenlage und dem Grundboden ein Hohlraum verbleibt, der für Installationen wie Luftkanäle, Telefon- und Stromleitungen etc. genutzt werden kann, ohne den über der Bodenebene liegenden Büro- oder Wohnraum zu beeinträchtigen.
Die Bodenplatten sind dabei beispielsweise als
Platten aus Kalziumsulfat, Spanplatten - jeweils mit oder ohne Umleimer - oder Leichtbeton, oder als mit Beton, Leichtbeton, Gips oder Anhydrit (CaSC>4) auch gemischt ausgegossene Metallwannen ausgeführt.
Seit ca. 15 Jahren werden Hohlraumböden in aufgeständerter Bauweise mit den folgenden Merkmalen 0 verbaut:
a) Aufgeständerte Böden mit Trägerplatten, welche oberseitig mit einer Estrich- oder Gipsaufgießung versehen werden.
35
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjir.; ;..* ·**; ;**· ·**·
Dieter Weiss, Schwäbis£]\©münd >·* &Igr; '. .'
b) Aufgeständerte Böden mit Trägerplatten, die oberseitig eine einschichtige oder zusammengeklebte zweischichtige Gipsplattenauflage aufweisen, so dass die Platten in Trockenbauweise verlegbar sind.
5
Hierbei sind im Sinne des Brandschutzes verschiedene gesetzliche Bestimmungen und Normen zu beachten.
Beispielsweise müssen Bodenaufbauten über 2 00 mm lichte Höhe nach den Landesbauordnungen der Bundesländer den Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F 3 0 bei Brandversuchen nach DIN 4201 Teil 2 genügen, wobei die Bodenplatten vom Hohlraum aus betrachtet zumindest schwer entflammbar nach Baustoffklasse Bl und die Ständer aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen müssen, die eine Schmelztemperatur oberhalb 700 0C aufweisen. Diese Temperaturangabe verhindert beispielsweise den Einsatz von Aluminium-Unterkonstruktionen.
0 Nach Maßgabe der Materialprüfungsanstalten der Länder ist dabei mit eineir Belastung von 550 N/ Platte (600 &khgr; 600 mm) &xgr; 1,5 kN/qtn Verkehrslast (entspricht ca. 55 kg/Platte &Xgr; 150 kg/ qm) zu prüfen. Alternativ werden die Mindestanforderungen für die Tragfähigkeit von Fluchtwegen mit einer Prüflast von 750 N/ Platte = 2 kN/qm Verkehrslast geprüft (DIN 1055).
Die noch nicht veröffentlichte, aber in Kraft getretene DIN EN 12825 für Doppelböden bzw. DIN EN 13213 0 für Hohlböden, weist zur Beurteilung des Brandschutzes auf die prEN 13 66-1 für Doppel- und Hohlböden hin. Weiterhin werden aber die vorstehend genannten Lasten bei der Materialprüfung zugrunde gelegt. Die Prüfungen werden also weiterhin mit einer Mindestlast (Verkehrslast) von 5 1,5 kN durchgeführt.
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung (JiTr, ;··· .··.
Dieter Weiss, Schwäbisch fewiund .* '. &idiagr; .* ; Ii".
Aktenschränke bringen es im Bürobereich jedoch oft auf 400 kg Gewicht, so dass 200 kg und mehr auf eine Doppelbodenplatte wirken. Sehaltschränke haben ein Gewicht von mind. 400 kg (teilweise bis zu 4 t), so dass die Belastungen der Böden entsprechend hoch liegt. Das bedeutet, dass die vorgeschriebenen Prüfungen der Doppelbzw. Hohlraumböden unter zu geringen Lastannahmen durchgeführt werden. Wenn entsprechend schwere Schränke auf die normierten Doppelböden gestellt werden, ergeben sich Sicherheitsprobleme.
Grundsätzlich können höhere Belastungsanforderungen
der gesamten Unterkonstruktion dadurch bewältigt werden, dass im Vergleich zu den bisher verwendeten Standardunterkonstruktionen größer dimensionierte Stahlprofile eingesetzt werden.
Dabei treten jedoch gravierende Nachteile auf: Die Montageleichtigkeit ist nicht mehr gegeben und die Rohdeckenbelastung wird durch den erhöhten Materialeinsatz zusätzlich erhöht (z.B. durch Durchbiegung der Rohdecke). Ferner müsste für jede Doppelbodenhöhe und Laststufe des Doppelbodens ein separater Brandschutznachweis mit einem Prüfzeugnis geführt werden. Außerdem ist bei Doppelbodenplatten eine Erhöhung der Brandlastsicherheit durch Verstärkung bzw. Erhöhung der Plattenstärke mit den derzeitig auf dem Markt befindlichen Materialien nicht zu bewerkstelligen.
0 In der deutschen Gebrauchsmusterveröffentlichung DE 297 07 740 Ul werden Doppelbodenständer bzw. -stützen vorgeschlagen, die mit einem Feuerschutzmantel versehen sind. Dabei ist jeweils am Auflageteller und an der Bodenplatte der Stütze ein rohrförmiger Mantel befestigt.
5 Diese Ummantelungen überlappen dabei teleskopisch. Auf diese Weise kann zwar ein Brandschutz von gattungsgemäßen
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fi>i»v ·
Dieter Weiss, Schwäbisch fe&ijnd *.*::*.·· : ··· * '· .' l"l '. '. ··
Doppelbodenstützen realisiert werden. Allerdings sind zur dort zwingend erforderlichen Befestigung der Ummantelungen an den Stützen Modifikationen der Stützengeometrie nötig, so dass nur teure, da extra angefertigte Stützen Anwendung finden können.
Zusätzlich zu den Anforderungen an die Tragfähigkeit des Bodens im Brandfall, stellt sich das Problem, wie dem Boden weitere sinnvolle Sicherheitsfunktionen für den Brandfall übertragen werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hohlboden, insbesondere einen Doppelboden, zu schaffen, der unter Beibehaltung einfacher Montage und bei geringen Herstellungskosten die Sicherheitsanforderungen selbst bei hoher Belastung erfüllt, sowie einen für diesen Doppelboden geeigneten Doppelbodenständer und eine; für diesen Doppelboden geeignete Bodenplatte .
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Doppelbodens mit den Merkmalen des .Anspruchs 1, bezüglich des Ständers mit den Merkmalen des .Anspruchs 17, bezüglich der Bodenplatte mit den Merkmalen des Anspruchs 28, bezüglich der Brandschutzplatte mit den Merkmalen des Anspruchs 3 9 und bezüglich der Brandschutzwanne mit den Merkmalen des Anspruchs 4 0 gelöst.
Gemäß einem ersten Aspekt der im Wesentlichen vom 0 ersten Teilmerkmal des kennzeichnenden Teils der Ansprüche 1 und 2 8 getragen ist, gelingt es, mit dem erfindungsgemäßen Doppelboden bzw. Ständer für Doppelböden, die thermische Beanspruchung der Bodenständer im Brandfall wirksam zu vermindern, während 5 auf bekannte, in Massenfertigung hergestellte und damit billige Bauelemente zurückgegriffen werden kann. So kann
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung &phgr;**;. ·*** ·"..·*..". --
Dieter Weiss, Schwäbisch femünd .** : ,'
der erfindungsgemäße Hohlboden wie bei einem herkömmlichen Hohl- oder Doppelboden mit standardmäßig dimensionierten Ständern abgestützt sein. Diese Ständer weisen ein leicht dimensioniertes Abstützrohr auf, das innen hohl ist und an seinem einen Ende an einer Bodenplatte befestigt (z.B. geschweißt) ist und an seinem anderen, nach oben offenem Ende ein Innengewinde aufweist. In dem Innengewinde sitzt dabei eine höhenverstellbare Schraube, mit der evtl. vorhandene Unebenheiten des Untergrunds unter dem Doppelboden ausgeglichen werden können und deren Schraubenkopf zu einer Auflageplatte für die Bodenplatten ausgestaltet ist.
Ausgehend von der Überlegung, dass bei einem Brand, beispielsweise einem Schwelbrand eines auf dem Grundboden verlegten Kabels soviel Hitze entsteht, wie Sauerstoff zur Brandentwicklung zur Verfügung steht, ist es ein Grundgedanke der Erfindung, durch Verringerung des vom Hohlboden eingeschlossenen Luftvolumens einer allzu starken Hitzeentwicklung vorzubeugen. Vorteilhaft wird dazu gemäß Anspruch 3 eine Zwischenschicht, insbesondere im Wesentlichen luftdichte Zwischenschicht, zwischen der Grundbodenebene und der begehbaren Bodenebene eingezogen, so dass bei einem Brand unter- oder überhalb der Zwischenschicht jeweils nur ein Teil des vorhandenen Luftvolumens zur Verbrennung beitragen kann. Gleichzeitig ist durch die Zwischenschicht die Bodenlage gegen die brandgefährdeten, auf dem Grundboden verlegten 0 Installationen abgeschirmt. Insbesondere im Fall großer lichter Höhen, bei denene auch entsprechend mehrere Zwischenschichten eingezogen werden können, hat sich eine solche Verminderung der zur Verfügung stehenden Verbrennungsluft als wirksam erwiesen. Insbesondere eine 5 Reduzierung der abgeteilten lichten Höhen auf Werte unterhalb 200 mm, die ja auch der Gesetzgeber als
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjr ;.·***
Dieter Weiss, Schwäbisch feinünd
, Rauchgasabdichtung fjV.·.·*** *"::*"··"· ."..** ."."·;,·'
kritisch ansieht (ab dieser Höhe gilt eine schärfere Brandschutzprüfung mit höherer Feuerwiderstandsklasse F 30), hat sich als vorteilhaft herausgestellt.
Einfach zu realisieren und damit kostengünstig ist es, gemäß Anspruch 4 eine mit mehreren Ständern ausgeführte Stützenkonstruktion einzubauen, bei der auf einem unteren Ständer eine Zwischenschicht, sowie ein oberer Ständer aufliegt, der wiederum die Bodenlage abstützt. Der obere Ständer kann dabei auch mit dem unteren Ständer verbunden sein, beispielsweise verschweisst, vernietet, verschraubt, zusammengesteckt, etc. Auch ist es denkbar, dass die Zwischenschicht mit dem unteren oder oberen Ständer verbunden ist, um auf diese Weise die Stabilität der Gesamtkonstruktion zu erhöhen.
Vorteilhaft im Sinne eines einfachen Aufbaus ist es dabei gemäß Anspruch 5 weiterhin, den Aufbau eines Hohlbodens ohne Zwischenschicht einfach zu doppeln, also auf einem ersten Hohlboden einen baugleichen zweiten Hohlboden aufzusetzen. Durch die verwendeten Gleichteile (untere Stütze entspricht der oberen Stütze, die Zwischenschicht kann aus dem gleichen Bodenbelag wie der begehbaren Boden aufgebaut werden) können Teilekosten und Montageaufwand gering gehalten werden. Dabei kann einerseits Ständer direkt auf Ständer gesetzt werden, so dass die Zwischenschicht auf der Grundplatte des oberen Ständers aufliegt -and diesen in seiner Stellung fixiert.
0 Andererseits wäre es auch denkbar, den gedoppelten Hohlboden auch Schicht um Schicht aufzubauen,- auch ein seitlicher Versatz der oberen zu den unteren Ständern wäre denbar, um auf diese Weise eine gleichmäßigere Lastverteilung zu erzielen.
[File.ANM\WE5715Bi.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung Sir*... ;·'· Dieter Weiss, Schwäbisch pjnünd
· &idigr;
Wenn der Zwischenboden aus eng aneinander anliegenden Bodenplatten oder einer Fließestrichschicht mit entsprechenden Schalungselementen gebildet ist, ist der untere Raum vom oberen im wesentlichen luftdicht abgeteilt. Auch ein Aufbau des Zwischenbodens aus speziellen Brandschutzplatten aus speziell wärmedämmendem Material, die untenstehend nch weiter beschrieben werden, wäre denkbar.
Ein anderer Grundgedanke der Erfindung bezieht sich auf die Ständer des Doppelbodens:
Die standardmäßigen Bodenständer weisen ein relativ leicht dimensioniertes, innen hohles Abstützrohr auf. Unter Hitzeeinwirkung sind somit die (hohlen) Abstützrohre der Ständer der schwächste Punkt der gesamten Bodenkonstruktion. Dort könnte im Brandfall eine höhere Belastung, auftreten als durch die normierten Prüfverfahren geprüft, mit der Folge, dass die Stützen 0 der Böden ausknicken könnten.
Um dieses Ausknicken der Ständer im Brandfall wirksam zu verhindern, wird zumindest den Ständern gemäß Anspruch 6 eine nicht brennbare/ schwer entflammbare Verkleidung zugeordnet. Derartige Ständer sind in Anspruch 17 beschrieben, wobei als Brandschutz auch eine dickere Wandstärke des Abstützrohrs möglich ist. Somit ist gewährleistet, dass der Doppelboden im Brandfall hohen Belastungen standhält, da eine Verkleidung der Ständer die thermische Beanspruchung der Bodenständer wirksam vermindert.
Solche Ständer können bei einem Hohlboden für sich oder - beispielsweise bei großen lichten Höhen - in 5 Kombination mit der vorstehend beschriebenen Volumenreduzierung durch Zwischenschichten eingesetzt
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fS» t..
Dieter Weiss, Schwäbisch GnJ&fid .· : ! ·.::.. *:.*:: ! : ·:
werden. Eine jedem der Ständern individuell zugeordnete Brandschutzverkleidung wird weiter unten beschrieben. Alternativ dazu kann gemäß der Ausführungsform nach Anspruch 15 als Brandschutzverkleidung der Ständer eine zumindest teilweise Verfüllung des vom Hohlboden eingeschlossenen Hohlraum vorgesehen sein. Dabei können als Verfüllungsmaterial Brandschutzmatten, Steinwolle etc. verwendet werden. Auf diese Weise kann eine individuelle Brandschutzverkleidung (s.u.) der einzelnen Ständer durch ein Einlegen von als Meter- bzw. Massenware billig erhältlichen Verfüllungsmaterials ersetzt werden. Dadurch wird einerseits ein schnell anzubringender und effektiver Brandschutz erzielt und andererseits eine vorteilhafte Reduzierung des Verbrennungsluft-Volumens erreicht. Die Verfüllung schirmt dabei sowohl die Ständer als auch die Platten von eventuell auftretenden Schwelbränden an unter der Verfüllung verlegten Kabelleitungen u.a. ab.
Dieser Brandschutzeffekt betrifft bei der Verfüllung des Hohlraums auch die Bodenplatten des Hohlbodens, falls die brandgefährdeten Leitungen unterhalb der Verfüllung verlegt sind. Der Brandschutzeffekt kann aber noch verbessert werden, wenn auch die Bodenplatten zusätzlich entsprechend geschützt sind.
Vorteilhaft wird deshalb gemäß Anspruch 7 der vom Hohlboden eingeschlossene Unterbodenraum, in dem brandgefährdetete Installationen, wie beispielsweise 0 Elektro- oder Rechnernetzwerkleitungen verlegt werden, durch eine Brandschutzbarriere nicht nur von den Ständern, sondern insgesamt von der gesamten Bodenkonstruktion separiert. Mit der erfindungsgemäßen Abschirmung ist somit sichergestellt, dass sich die 5 standardmäßig beispielsweise aus Kalziumsulfat, Beton oder aus einer Spanplatte bestehenden Bodenplatten, die
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung «*,......
Dieter Weiss, Schwäbisch GiMWid .· ; · .:::.. * : : ; : ; ·:
bei der Prüfung nach F 3 0 relativ schnell versagen, im Brandfall nicht mehr verbiegen. Durch eine zusätzliche Verbrennungsluft-Vcdumenreduzierung mttels einer Zwischenbodenebene kann die Brandfestigkeit noch weiter erhöht werden.
Mit der Erfindung ergibt sich dabei der zusätzliche, vorteilhafte Nebeneffekt, dass sich der Bodenverleger auch weiterhin auf die Normierung der Bodenplatten und Bodenständer nach herkömmlicher Maßgabe der Materialprüfungsanstalten verlassen kann. Er muss, um seiner Prüf- und Hinweispflicht nachzukommen, nicht dazu übergehen, bei Böden über 2 00 mm lichte Hohlraumbodenhöhe eine zusätzliche bzw. ergänzende und aufwendige Überprüfung mit den tatsächlichen, in den in der jeweiligen Ausschreibung genannten Lasten (Punkt- oder Verkehrslasten) von z. B. 2 kN, 3 kN, 4 kN oder 5 kN unter der genormten Brandbeanspruchung (für F 3 0 Feuerwiderstand mit einer Temperatur von bis zu 980 0C) durchführen und die Böden konstruktiv entsprechend auslegen. Dabei hat sich sogar gezeigt, dass mit der erfindungsgemäßen Konstruktion des Hohlbodens sogar Anforderungen nach F60/ F90 erfüllt werden können.
Um eine normgerechte (Brandschutznorm F 30) Hitzeabschirmung sicherzustellen, ist es notwendig, dass die Ständer einer thermischen Belastung von mindestens 980 0C standhalten.
0 Die Brandschutz &zgr; Verkleidung kann dabei gemäß Anspruch 19 aus einer Brandschutzrohrhülse bestehen. Dabei sind die Abmessungen und das Gewicht der verwendeten Ständer klein im Verhältnis zu den Abmessungen und dem Gewicht, die eine Stütze bzw. Ständer ohne Verkleidung aufweisen müsste, um im Brandfall nicht zu versagen. Überdies sind
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung JfiPt..j ··· ·· ·. ..
Dieter Weiss, SchwäbiechJGfrnund .' · · * .· ;
die erfindungsgemäßen Ständer sowohl wirtschaftlich herzustellen als auch montagefreundlich.
Vorteilhaft ist die Brandschutzrohrhülse aus einzelnen Segmenten zusammensetzbar, beispielsweise aus Rohrschalenteilen, die mit dem Abstützrohr und untereinander verklebt werden. Dieser Aufbau gewährleistet eine einfache Montage der Ständer. Feuerfeste, asbestummantelte Stahlträger sind bereits bekannt. Eine solche feuerfest verkleidete Stahlstütze weist ein Stahlrohr auf, das auf einer Platte aufgeschweißt und mit feuerfesten Mantelelementen verkleidet sein kann, die zu Halbschalen segmentiert sind und im Stumpfstoß aneinander und mit dem Rohr verklebt sind. Eine solche Verkleidung der Feuerwiderstandsklasse F 90-A wird beispielsweise von der Firma Promat unter der Marke PROMATUBE angeboten.
Da das Abstützrohr der Ständer das am meisten belastete Teil des Bodens ist, genügt es, wenn gemäß Anspruch 22 die Brandschutzverkleidung auf der gesamten Höhe des Abstützrohres vorgesehen ist.
Bei einer alternativen Bauform erstreckt sich die Brandschutzverkleidung über die gesamte Höhe des Ständers. Auf diese Weise gelingt es, den durch den Doppelboden eingeschlossenen Hohlraum komplett zu isolieren, auch wenn die Brandschutzverkleidung nach oben hin erst direkt unter den Bodenplatten vorgesehen ist.
30
Wenn zudem die entsprechenden Brandschut&zgr;rohrhülsen gemäß Anspruch 24 einen Innendurchmesser aufweisen, der groß genug ist, um den gesamten, restlichen Ständer innerhalb der Hülse aufzunehmen, kann bei der Montage des 5 Doppelbodens die Brandschutzhülse einfach und zeitsparend über den Ständer gestülpt werden.
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjir*j &Ggr;**' .**..*·,.·*. ."..·· .··.····
Dieter Weiss, Schwäbisch Ciiiünd .·' ' » ·* '· Ii". .* ·' ·
In einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform nach Anspruch 21 besteht die Brandschutzverkleidung der Ständer aus einem dämmschichtbildenden Anstrich. Dabei können Anstriche, die unter Hitzeeinwirkung eine Dämmschicht ausbilden, insbesondere eine Kunstharz-Stahlbeschichtung, wie beispielsweise der Marke "PROMAPAINT" der Firma Promat, oder ein Brandschutzschaum auf der Baustelle bei der Verlegung des Bodens aber auch schon vorab bei der Fertigung der Ständer aufgebracht werden, beispielsweise durch Aufsprühen. Auch im Handel erhältliche Anstriche, die im Brandfall aufschäumen, lassen sich hier einsetzen, insbesondere ein soganntes Brandschutz-Coating mit im Brandfall endothermer Wirkung, beispielsweise der Marke PROMASTOP der Firma Promat.
Im Sinne einer überschaubaren Anzahl von Einzelteilen auf der Baustelle ist es, wenn die - alternativ aus Rohrhülsen(-segmenten) oder aus einem Anstrich/ 0 Beschichtung/ Aufschäumung gebildete Brandschutzverkleidung eng aim Ständer anliegt, vorzugsweise mit diesem verbunden ist. Eine einfache Handhabung der Ständer ist somit gewährleistet. Überdies können die Ständer so schon vorab in einem eigenen Prozess komplett mit Brandschutz versehen werden und müssen auf der Baustelle nur noch aufgestellt werden.
Wie obenstehend erwähnt, ist es über den Schutz der Ständer hinaus aber auch wünschenswert, die 0 Gesamtkonstruktion des Bodens gegen Feuer in dem Hohlraum unterhalb der Bodenplatten zu schützen (beispielsweise Kabelbrand u.a.). Mit der Weiterbildung nach Anspruch 7 kann durch eine Barriere, die die Bauteile des Doppelbodens vom eingeschlossenen Hohlraum (zwischen den 5 Bodenplatten des Doppelbodens und dem Betonboden unter
[File:ANM\WE5715B1 .doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fiii»vj··· ·
Dieter Weiss, Schwäbisch feMönd .· \ · ' .*
• ••-&Igr;&Ogr;· ··» * t * &iacgr;
den Ständern des Doppelbodens) trennt, der gesamte Doppelboden thermisch vom Brandherd abgeschirmt werden.
Denn bei individuell verkleideten Ständern sind zwar die hochbelasteten, zum Ausknicken neigenden Abstützrohre geschützt; eine Abschirmung der Bodenplatten ist aber schon deshalb sinnvoll, um ein Verbiegen bzw. Durchbrechen oder Schmelzen der Bodenplatten im Brandfall zu verhindern. Es soll nicht nur ein Wegknicken der Stützen verhindert werden, sondern auch die Hitzeeinwirkung auf den gesamten Büro- oder Aufenthaltsraum oberhalb des Doppelbodens reduziert werden, so dass eine zu schnelle Hitzeausbreitung als Gefahrenquelle für die anwesenden Personen umgangen wird.
Dem Personenschutz trägt aber auch ein weiterer Grundgedanke der Erfindung Rechnung, der sich im zweiten Teilmerkmal des kennzeichnenden Teils der Ansprüche 1 und 28 niederschlägt und der für sich allein bereits einen 0 vollständigen Erfindungsgedanken darstellt, für den
gesondert Schutz beansprucht wird. Allerdings lässt sich dieser Lösungsgedanke mit dem vorstehend diskutierten gegenständen kombinieren, die auf den ersten beiden Aspekten der Erfindung beruhen.
25
Weil erfindungsgemäß eine Brandschutzversiegelung der Doppelbodenplatten gegen Rauchaustritt im Brandfall vorgesehen ist, wird der Boden höchsten Sicherheitsanforderungen, beispielsweise im Büro- EDV-0 und Tagungsbereich gerecht. Die Räume oberhalb der Bodenebene können wirksam gegen sich im Brandfall entwickelnden Rauch und durchschlagende Flammen abgeschirmt werden. Es wird verhindert, dass im Raum oberhalb des Hohlbodens befindlichen Personen durch den 5 im Brandfall entstehenden Rauch zu Schaden kommen. Somit
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung Sür«.;. #·· ^*·
Dieter Weiss, Schwäbisch GrSVtihd .* : : .*
wird ihnen genügend Zeit gegeben, um sich im Brandfall in Sicherheit zu bringen.
Mit dem Begriff "Versiegelung" soll eine Maßnahme bezeichnet werden, die zumindest im Brandfall als solche arbeitet. Bei einem Boden, der aus stumpf oder angeschrägt aneinandergelegten Bodenplatten besteht, ist diese Brandschutz-Versiegelung vorzugsweise im Bereich der Stoßfugen vorgesehen und dichtet den Boden spätestens im Brandfall gegen den umgebenden Raum ab. Bei einem derartigen geschlossenen Brandschutzsystem können keine Dämpfe oder Gase, beispielsweise von schwelenden PVC-Kabelummantelungen, in den Raum oberhalb der Bodenebene entweichen.
Im Sinne einer zeitsparenden Bodenverlegung kann ein derartiger Boden aus erfindungsgemäßen Bodenplatten aufgebaut werden, die eine randseitige Beschichtung aufweisen, mittels der die Bodenplatten gegeneinander abgedichtet sind, dass heißt, die die Stoßfuge zwischen den Bodenplatten spätestens im Brandfall geschlossen ist. Die Beschichtung hat eine feuerhemmende und gegen Rauch abdichtende Wirkung, so dass Personen, die sich im Raum oberhalb des Doppelbodens befinden im Brandfall genügend Zeit zur Flucht bleibt. Auch Rettungskräfte oder Feuerwehr können in einer rauchfreien Umgebung ungehindert und schneller operieren.
Vorzugsweise sollte daher der Rauchaustritt 0 mindestens 2 0 - 25 Minuten lang verhindert werden können. Gemäß Anspruch 32 wird dies mittels Bodenplatten erreicht, deren randseitige Schutzbeschichtung auf den Seitenflächen der Bodenplatten aufgetragen ist, so dass sie sich im verlegten Zustand des Bodens in den Stoßfugen zwischen den Bodenplatten befindet. Die Beschichtung besteht dabei vorzugsweise aus bei höheren Temperaturen,
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung für.... ..^ .... ^.. . .
Dieter Weiss, Schwäbisch QrTfTrTd * .* · · * .* : ::**... .* \ I \ Il
d.h. im Brandfall aufschäumendem Material, so dass im Brandfall die Stoßfugen geschlossen werden und der Hohlraum unter und der Raum über dem Boden wirkungsvoll rauchdicht voneinander getrennt sind. Als besonders wirkungsvoller, aufschäumender Schutz gegen " Rauchgasentweichung im Brandfall haben sich dabei beispielsweise Anstriche der Marken "Promapaint", "Promadur" der Firma Promat oder eine Promat-Imprägnierung erwiesen.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Schutzbeschichtung auf die maximale Breite der auftretenden Stoßfugen abgestimmt ist. Die maximale Breite der Stoßfugen wird dabei von Maßtoleranzen der Bodenplatten und Montageungenauigkeiten beim Verlegen der Bodenplatten bestimmmt.
So haben beispielsweise Bodenplatten aus Kalziumsulfat, Spanplatten - jeweils mit oder ohne Umleimer oder Leichtbeton, sowie Bodenplatten, die aus einer mit Beton, Leichtbeton, Gips oder Anhydrit (CaSO4) ausgegossenen Stahlwanne bestehen laut Anwendungsrichtlinien zur Norm DIN EN 12 825 bzw. den Sicherheitsrichtlinien des Bundesverbandes Systemböden e.V. eine Toleranz von bis zu 0,5 mm gegenüber Kantenlängenabweichungen und/oder Abweichungen von der Rechtwinkligkeit der Platten sowie deren Geradheit.
Zusätzlich treten während der Montage Ungenauigkeiten ode Fehler auf, die sich in vergrößerten Stoßfugen 0 niederschlagen können. Auch kann es im Laufe der Zeit zu schwindenden Plattenaußenabmessungen kommen, wenn die vorgeschriebene Luftfeuchtigkeit im Nutzraum unterschritten wird, wie es speziell bei für EDV-Anlagen genutzten Räumen, aber auch bei allen sonstigen Räumen häufig vorkommt.
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjf-.t ;·♦· .··. .··. .··.
Dieter Weiss, Schwäbisch (Srniind ·* · · ·*
Um eine zuverlässige Rauchgassperrschicht zu bilden, wird die Stärke des aufschäumenden Materials im Spalt daher mindest so gewählt, dass die maximale Breite der Stoßfuge durch den bei Hitzeentwicklung entstehenden Schaum derart überbrückt wird, dass kein Durchtrittskanal für Rauchgase mehr verbleibt.
Alternativ dazu wäre auch eine Ausgestaltung der randseitigen Schutzbeschichtung aus elatischem Material denkbar, das sich durch seine Elastizität der jeweiligen Spaltbreite anpasst, oder ein Auftrag, bei dem die Schutzbeschichtung entweder auf einer elastischen Schicht sitzt oder eine derartige Schicht trägt.
Vorteilhaft weist die Bodenplatte gemäß Anspruch 34 einen umlaufenden Randkragen auf. Auf diese Weise lassen sich die Platten mittels spezieller Stahlwannen mit einem solchen abstehenden Rand fertigen. In diesem Fall weichen die einander in der Stoßfuge gegenüberliegenden Seitenflächen zweier Platten unterhalb der aneinander anliegenden Kragen nach hinten zurück, so dass ein breiter Spalt vorhanden ist. Um diesen Spalt zu überbrücken, ist daher die randseitige, umlaufende Rauchabdicht-Beschichtung unterhalb des Kragens auf den zurükgesetzten Seitenflächen der Bodenplatte vorgesehen.
Die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung kann dabei gemäß Anspruch 35 aus Feuerschutzsilikon bestehen. Dies ist besonders 0 vorteilhaft bei breiten Stoßfugen, insbesondere bei Metallwannen mit abstehdem Umlaufkragen und zurückgesetzten Seitenflächen. Das Silikon wird dabei in einer Stärke von 1-2 mm aufgetragen und kann im Brandfall Fugen bis zu 20 mm komplett ausschäumen. In einer alternativen Ausführungsform gemäß Anspruch 36 ist dagegen ein Feuerschutzcoating vorgesehen. Das Coating
[File.ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjjf·., ;··· ,··. .··. ,··.
Dieter Weiss, Schwäbisch Sriund .'I '. .*
hat sich als besonders günstig bei engen Stoßfugen erwiesen, wie sie bei Standardbodenplatten ohne abstehenden Kragen auftreten, denn es lässt einen hauchdünnen Auftrag von 0,2 - 0,5 mm zu. Dies ist vorteilhaft, da bei eng aneinander anschließenden Standardbodenplatten ein stärkerer Auftrag beim Verlegen zu Problemen beim Einpassen der Bodenplatten führen könnte und unter Umständen wieder abgekratzt werden würde. Das Coating lässt sich dabei auf einfache Weise aufwalzen. Auch der Einsatz eines Feuerschutzkitts ist hier gemäß Anspruch 37 möglich.
Schliesslich weist die Bodenplatte in der
Ausführungsform nach Anspruch 3 8 als randseitige Rauchsperre aufschäumende Brandschutzstreifen auf, die wie Brandschutzsilikon - besonders für breite Spalte geeignet sind.
Die rauchdichte Abdichtung des Hohlbodens könnte aber beispielsweise auch durch das nachträgliche Auftragen eines im Brandfall aufschäumenden Brandschutzkitts beim Verlegen der Bodenplatten erreicht werden.
Die randseitige, feuerhemmende bzw. rauchdichte S chutzbe Schichtung kann dabei für sich allein oder in Kombination mit der schon im wentliehen luftdichten, unterseitig an den Bodenplatten angebrachten Hitzesperrschicht vorgesehen sein. Eine Kombination bewirkt dabei ein besonders hohes Maß an Sicherheit, da sowohl eine 0 Hitzesperrschicht als auch eine Versiegelung gegen Rauch vorgesehen ist. Ist ein solcher Boden zusätzlich mit den brandschutzverkleideten, gegen Ausknicken gesicherten Ständern ausgestattet, kann sogar allerhöchsten Sicherheitsanforderungen entsprochen werden.
35
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fjjs».. ·.·· .·*..**..·*.
Dieter Weiss, Schwäbisch (Srfiufid '.'I I .*
Um auch insgesamt für die vorstehend genannte
Barriere, bzw. Hitzesperrschicht eine normgerechte (Brandschutznorm F 30) Hitzeabschirmung sicherzustellen, ist die Barriere gemäß Anspruch 8 so ausgelegt, dass sie einer thermischen Belastung von mindestens 980 0C standhält.
Gemäß Anspruch 9 besteht die zumindest schwer brennbare Barriere dabei aus der feuerfesten/ feurhemmenden Verkleidung der Ständer und einer unterseitigen Beschichtung der Bodenplatten.
Diese unterseitige Beschichtung einer jeweiligen Bodenplatte ist dabei in der bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 29 als an der Bodenplatte befestigte Brandschutzplatte (beispielsweise eine Gipsplatte oder eine Platte aus feuerbeständigen Gewebe, z.B. Steinwolle) vorgesehen. Die unterseitig an den Doppelbodenplatten befestigten Gipsplatten weisen z.B. eine Stärke von 15 mm bei Brandschutzklasse F 30 auf. In der alternativen Aus führungs form naLch Anspruch 3 0 besteht sie aus einem eine Hitzedämmschicht bildenden Anstrich, beispielsweise einem Brandschutzschaum. Auch eine Beschichtung mit speziellen wärmeabweisenden Materialien (z.B. Teflon) wäre denkbar. Ebenso könnten eine Kombination Brandschutzplatte/Hitzedämmschicht bildender Anstrich eingesetzt werden.
Es ist auch möglich, die Brandschutzplatten nicht an 0 Bodenplatten zu befestigen, sondern sie bei der Verlegung des Doppelbodens auf die Auflageplatten der Bodenständer aufzulegen. Gemäß dieser Alternative wird gemäß Anspruch 11 auf einer zweiten Ebene eine feuerfeste/ feuerhemmende Zwischenschicht bzw. Zwischendecke unterhalb der 5 Bodenplatten eingezogen, die mit der Verkleidung der Ständer abschliesst. Zwischen Bodenplatten und
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung iüo&ldquor; ···· #··&phgr; #··# <··&phgr;
Dieter Weiss, Schwäbisch fewiund .* &iacgr; &Idigr; .*
i &idigr;
feuerfester Schutz- bzw. Zwischenschicht wird auf dieser Weise ein Puffer geschaffen, so dass eine Erhitzung der Bodenplatten noch wirkungsvoller vermieden werden kann. Zudem können somit beispielsweise besonders unternehmenskritische Leitungen auch oberhalb des abgetrennten Hohlraums verlegt werden und sind gegen Brand und Überhitzung geschützt. Die Zwischenschicht besteht in der Weiterbildung nach Anspruch 12 aus Brandschutzplatten der oben genannten Art, also beispielsweise Gips oder hitzebeständige Fließe, die auf der Ummantelung bzw. Brandschutzverkleidung der Ständer aufliegen und so abgestützt sind. Auf diese Weise wird auch der schon obenstehend erwähnte Effekt der Verbrennungsluft-Volumenreduzierung erreicht.
Um den Hohlraum vollständig einzuschliessen, sind die Brandschutzplatten, bzw. der Brandschutzanstrich der Bodenplatten mit den Rohrhülsen zu verbinden. Bevorzugt werden dabei gemäß Anspruch 10 oder 13 die 0 Brandschutzplatten unterhalb der Bodenplatten gegen die Verkleidung bzw. Ummantelung der Ständer mittels eines Brandschutzkitts abgedichtet. Der Brandschutzkitt weist dabei bevorzugt eine Eigenelastizität auf, da er bei Belastung des Doppel-/Hohlraumbodens eine Durchbiegung erfährt, die nur ein elastisches Band zerstörungsfrei aufnehmen kann. Anstatt des Brandschutzkitts kann auch ein Brandschutzdichtband oder ein aufschäumender Anschlussstreifen vorgesehen sein.
0 Vorteilhaft ist es dabei, wenn Brandschutzplatten gemäß Anspruch 3 9 eingesetzt werden, die randseitig eine Beschichtung aufweisen, die im Brandfall aufschäumt und den Raum unterhalb der Brandschutzplattenebene zusätzlich gegen Rauch abdichtet. Auf diese Weise gelingt es entweder, eine zweite, redundante Sicherheit gegen Rauchaustritt aus dem Raum unter dem Hohlboden zu
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fj#·^ j··· ,*·..*·..*·. .**.."* .**. "&Iacgr; .**. I I .1
Dieter Weiss, Schwäbisch (Srstifid .'Il .'I II". .''.I'. Ill
schaffen oder - alternativ - billige, Standardbodenplatten zu verwenden und trotzdem eine Rauchsperre im Boden bereitzustellen.
Im Fall, dass als Zwischenschicht eine zweite Ebene aus Brandschutzplatten eingezogen wird, die auf der Ummantelung bzw. Brandschutzverkleidung der Ständer aufliegen und so abgestützt sind, weisen die Brandschutzplatten bevorzugt konkave Ausnehmungen an ihren Ecken auf. Auf diese Weise gelingt es, die Platten abdichtend stumpf aneinander anzulegen. Denn die Schrauben der Ständer bzw. die nichtverkleideten Abschnitte der Ständer oberhalb der Zwischenebene können durch die auf diese Weise gebildeten, kreisförmigen Öffnungen geführt werden. Auch ein Verkleben der Brandschutzplatten untereinander ist möglich. Alternativ dazu wären aber beispielsweise auch vier- oder mehreckige Ausnehmungen denkbar, durch die die nichtverkleideten Abschnitte der Ständer, insbesondere bei Ständern, die 0 entsprechend geformte Auflageteller für die Bodenplatten aufweisen, oberhalb der Zwischenebene geführt werden.
Gattungsgemäße Hohlböden, unter denen oft die gesamte Elektro- Netzwerk- und/ oder Belüftungs- bzw. Klimaanlageninstallation untergebracht ist, weisen zumeist in den Boden eingelassene Einsätze auf, über die der Raum an das entsprechende System angeschlossen ist, so beispielsweise Unterflursteckdosen, Lüftungsgitter über Belüf tuiigskanalaustritten, Netzwerkdosen, Telefonverteilerdosen etc. Vorteilhaft werden auch diese besonders brandgefährdeten - Elemente gegen den
potenziell brandgefährdeten Hohlraum unterhalb der Bodenebene abgeschirmt. Da die Einsätze regelmäßig tiefer als die Bodenplatten sind, stehen sie unterseitig über.
Bei einer eingezogenen Brandschutzschicht auf einer zweiten Ebene sind diese Bauelemente dabei zwar zumindest
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung tür....... .. .. ^..^ .... ^.. . . ^.
Dieter Weiss, Schwäbisch C&Wnd * .' ! : * .* I \ I". .' ''.Il \ I \
&bull; *
&bull; · »»4 tä.'i
dann gegen Brand geschützt, wenn sie nicht durch die Brandschutzebene hindurch ragen. Zumindest bei der Ausführungsform mit direkt unterseitig an den Bodenplatten anschliessendem Brandschutz, ist es aber vorteilhaft, gemäß Anspruch 14 unterhalb der in den Boden eingelassene Einsätze jeweils ein eigenes Brandschutzelement vorzusehen, um die Brandschutzbarriere durchgängig über die gesamte Fläche des Raums zu halten. Als Brandschutzelement kommt dabei eine Brandschutzplatte (falls die Einsätze über die Bodenplatten nach unten nicht überstehen), ansonsten eine Brandschutzwanne in Betracht, die beispielsweise unterseitig mit den Brandschutzplatten unter den Bodenplatten verschraubt werden kann. Auch ein Brandschutzschaum oder ein sonstiger, dämmschichtbildender Anstrich wäre denkbar.
Vorteilhafter Weise werden aber gemäß Anspruch 4 0 Brandschutzwannen eingesetzt, die einen umlaufenden Kragenflansch aufweisen, an dem sie mit der Boden- bzw. 0 Brandschutzplatte befestigt werden können und der ebenfalls mit einer Rauchgasversiegelung der obenstehend beschriebenen Art beschichtet ist. Auf diese Weise wird eine auch an den in den Boden eingelassenen Elektroelementen durchgängige Rauchgassperre verwirklicht.
Ebenfalls denkbar wäre es, nur jeweils die ausgeknickgefährdeten Abstützrohre und die - häufig aus Kunststoff bestehenden - Einsätze mit dem Brandschutz zu 0 versehen, da auf diese Weise die Hauptgefahrenquellen gegen Brand abgeschirmt sind. Des weiteren denkbar wäre es an diesen hochgefährdeten Abschnitten der Hohlbodenkonstruktion einen höherwertigen Brandschutz als den weniger gefährdeten Abschnitten vorzusehen, z. B. an 5 den aus Vollmaterial bestehenden, aus dem hohlen Abstützrohr hervorstehenden Schrauben und unterhalb der
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung &idigr;&iacgr;&Igr;':..;**· .", .**. .".
Dieter Weiss, Schwäbisch pönünd .·* · · .·*
(evtl. aus wenig brandgefährdetem Material, wie beispielsweise Marmor bestehenden) Bodenplatten.
Die Erfindung ist aber nicht auf die genannten Ausführungsformen beschränkt, insbesondere wäre es denkbar, falls weitere Stahlprofile unterhalb der Brandschutzverkleidung angeordnet werden sollen, etwa horizontal eingebaute Profile bei einer Schaltwartenkonstruktion, diese ebenfalls mit einer entsprechenden Brandschutzverkleidung auszustatten.
Auch ist die Erfindung nicht auf Doppelböden mit
Bodenplatten beschränkt. Insbesondere könnten auch Hohlraumböden mit Estrich-Belägen (z.B. Anhydrit-Fließestrich) oder mit im Nut-Federsystem zu verlegenden Bodenauflagen erfindungsgemäß brandgesichert werden.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
20
Die einzelnen Merkmale der Ausführungsformen gemäss den Ansprüchen lassen sich, soweit es sinnvoll erscheint, beliebig kombinieren.
Nachfolgend werden anhand schematischer Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. l eine Schnittansicht durch einen Ausschnitt 0 einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Doppelbodens;
Fig. 2 eine Schnittansicht durch einen Ausschnitt
einer weiteren A.us führungs form des erfindungsgemäßen Doppelbodens;
35
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fST·.
Dieter Weiss, Schwäbisch CSrflund
Fig. 3 eine Schnittansicht durch einen Ausschnitt einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Doppelbodens;
Fig. 4 eine Schnittansicht durch einen Ausschnitt einer abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Doppelbodens;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine zum Aufbau einer Brandschutzzwischenschicht verwendeten Brandschutzplatte;
Fig. 6 einen Ausschnitt eines mit Segmenten einer Brandschutzrohrhülse verkleideten Ständers;
Fig. 7 eine Aus führungs form der Erfindung bei einem Hohlraumboden mit Fließestrich; und
Fig. 8 eine Aus führungs form der Erfindung bei einem Trockenhohlraumboden;
20
Fig. 9 eine Schnittansicht durch einen Boden gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung, zusätzlich mit einem brandgeschütztem Einsatz;
Fig. 10 eine weitere Aus führungs form des erfindungsgemäßen Hohlbodens;
Fig. 11 noch eine weitere Aus führungs form des erfindungsgemäßen Hohlbodens;
30
Fig. 12 eine letzte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hohlbodens;
Fig. 13 und 14 eine Aus führungs form der erfindungsgemäßen Bodenplatte in Kavalierperspektive und als Teilschnitt;
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fpr·., ;··· .··. .··. .··,
Dieter Weiss, Schwäbisch ^rjiünd #·* · · ,·*
l 111% * !
*■·■· » &diams; · ··*■· «■ » &igr;
«■· ·· · ti
Fig. 15 und 16 eine weitere Aus fuhrungs form der erfindungsgemäßen Bodenplatte in Kavalierperspektive und als Teilschnitt;
5
Fig. 17 und 18 noch eine weitere Aus fuhrungs form der erfindungsgemäßen Bodenplatte in Kavalierperspektive und als Teilschnitt;
Fig. 19 eine zusätzliche Aus fuhrungs form der erfindungsgemäßen Bodenplatte in Kavalierperspektive und
Fig. 20 eine Schnittansicht dieser Ausfuhrungsform der Bodenplatte in einem erfindungsgemäßen Hohlboden.
15
Fig. 21 eine schematische Schnittansicht
erfindungsgemäß verlegter Bodenplatten, anhand der stellvertretend für die in den Fig. 13 bis 20 gezeigten Ausfuhrungsformen die Funktion der randseitigen Schutzbeschichtung der Bodenplatten gezeigt wird.
Der in Figur 1 gezeigte Doppelboden 1 ist vollständig gegen den von ihm umschlossenen Hohlraum unterhalb der Ebene der Bodenplatten 5 hitzeisoliert bzw. brandgeschützt. Er weist Ständer 10 auf, die aus einem Abstützrohr 14 bestehen, dass auf einer Grundplatte 12 angeschweißt ist xind oberseitig ein Innengewinde hat, in dem eine Schraube 18 höhenverstellbar eingeschraubt ist und mit einer Kontermutter 20 auf der gewünschten Höhe gesichert ist. Die Schraube trägt wiederum oberseitig eine Auflageplatte 22, auf der die eigentliche Bodenschicht aufliegt. Diese wird gebildet von Bodenplatten 5, die unterseitig mit Brandschutzplatten 6 versehen sind. Der Ständer befindet sich dabei vollständig innerhalb einer Brandschutzrohrhülse 24. Die Brandschutzplatten 6 liegen auf den Auflageplatten der Ständer auf und sind
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung K«»v j··· .·*..·*..**, .*·..** .**.**".**. I I
Dieter Weiss, Schwäbisch fcSnund .''.'. .' '. II". .'*.:: : :
·· ·» C ti
mit dem oberen Endabschnitt der jeweiligen Brandschutzrohrhülse 24 mittels eines vorzugsweise elastischen Brandschutzkitts verbunden.
Als nächstes wird auf Figur 2 bezug genommen, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Doppelbodens 100 zeigt. Hierbei finden Ständer 110 Anwendung, die mit einem Brandschutzanstrich bzw. einer Brandschutzverschäumung 124 versehen sind. Die Brandschutzverschäumung 124 erstreckt sich vom Unterboden unter der Grundplatte 12 über die gesamte Höhe des Abstützrohrs 14 bis zur Einstell- bzw. Kontermutter 20. Zwar ist der Ständer somit auf Höhe der aus dem Abstützrohr überstehenden Schraube 18 nicht gegen Hitzeeinwirkung gesichert. Da jedoch nicht zu erwarten ist, dass der Vollquerschnitt der Schraube 18 abknickt, ist dennoch eine wirkungsvolle Isolierung des Ständers 110 geschaffen. Auf der Auflageplatte des Ständers kommen wieder analog zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform Bodenplatten 5 zu liegen, die allerdings anstatt unterseitigen Brandschutzplatten einen Brandschutzanstrich 106, also beispielsweise einen Schaum oder eine Teflonbeschichtung aufweisen. Auch diese Ausführungsform des Doppelbodens ist - abgesehen von den Schrauben 18, Muttern 20 und Auflageplatten 22 der Ständer 110
vollständig gegen den Hohlraum unter der Ebene der Bodenplatten hitzeresistent abgedichtet.
Die in Figur 3 gezeigte Ausführungsform weist neben 0 Ständern 224, die ebenfalls nur bis zum Oberende des Abstützrohrs 14 ummantelt sind und auf denen Bodenplatten 5 abgestützt sind eine Zwischendecke bzw. -ebene auf, die aus Brandschutzplatten 206 besteht. Die Verkleidung des Abstützrohrs 14 ist als Rohrhülse 224 ausgeführt, die an dem Abstützrohr 14 anliegt und vorzugsweise mit diesem verklebt ist. Beispielsweise könnten die Rohrhülse 224
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung JjTr1. ;··· .**..·*..·*. ."..** .".""..". I '.
Dieter Weiss, Schwäbi^hfeSTilnd ." &iacgr; t ·* JiI**. .* *. I I I '.
&bull; ··
aus zwei Rohrschalenhälften bestehen. Je vier Brandschutzplatten 206 liegen dabei auf einer der Rohrhülsen 224 auf. Wie zu erkennen ist, ist dabei eine Öffnung nötig, durch die sich die Schraube 18 erstreckt. Diese Öffnung wird dadurch gebildet, dass die Brandschutzplatten 206 an ihren Ecken konkave Ausnehmungen 209 aufweisen, wie unter Bezugnahme auf Fig. 5 anzumerken ist.
Aus der Figur 4 wird deutlich, dass das Prinzip der Erfindung nicht nur bei Doppelböden mit einer aus Bodenplatten bestehenden Oberkonstruktion eingesetzt werden kann, sondern bei beliebigen Anordnungen der eigentlichen Bodenschicht, also beispielswesie auch bei Schaltwartenkonstruktionen mit eingebauten Gestellen für die Aufnahme von Sehaltschränken oder Maschinen, Apparaten etc..
Während die Brandschutzbarriere 206, 224 im Wesentlichen wie in der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform mittels Brandschutzplatten 206 in einer Zwischenebene und Brandschut&zgr;rohrhülsen 224 um die Ständer 310 ausgestaltet ist, weisen die Auflageplatten 322 Flansche auf, an denen Querprofile 326, 328 angeschraubt sind. Die Querprofile 326 bilden hier das Bett der Bodenplatten 5, die gegen die Querprofile 328 elastisch seitlich abgestützt sind, welche die Gestelle für entsprechende Sehaltschränke bilden.
0 Figur 6 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Stützrohre, wobei eine segmentierte Brandschutzrohrhülse 324 Verwendung findet. Die einzelnen Segmente 24a sind als Rohrhalbschalen ausgeführt, die mit dem Abstützrohr und im Stumpfstoß miteinander verbunden werden.
[File:ANM\WE5715B1 .doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung SiTr4. j··· %··# #··% %%
Dieter Weiss, Schwäbi&h fcmtihd . * &iacgr; J . *
·■· ·· * ti
Des Weiteren zeigt Fig. 7 einen Hohlraumboden mit einer Brandschutzbarriere 6, 24 nach der schon in Figur 1 gezeigten Art. Dabei ist allerdings die eigentliche Bodenschicht nicht, durch Platten gebildet, die jeweils an ihren Ecken auf den Auflagetellern der Ständer aufliegen, sondern durch größere Schalungselemente 55, die unterseitig mit einer Brandschutzplatte 6 und/oder einem Brandschutzschaum wärmeisoliert sind und über einer Trennlage 56 mit Estrich 57 bestrichen sind.
10
Figur 8 zeigt einen Boden, bei dem die Bodenplatten mit einem Nut-Feder-System verlegt sind.
Auch Fig. 9 zeigt einen Boden der eingangs beschriebenen Art, bei dem allerdings der Hohlraum unterhalb der Hohlbodenebene mit einer Brandschutzmatte 424 verfüllt ist. Als Verfüllungsmaterial wäre dabei auch Steinwolle oder ein unbrennbares Schüttgut denkbar. Ein Verfüllung mit einem Schüttgut kann dabei besonders kostengünstig realisiert werden. Die Verfüllung 424 ist dabei bis auf Höhe; des Oberendes der Abstützrohre 14 der Ständer vorgesehen, so dass diese komplett mit dem Brandschutzmaterial umgeben sind. Aber auch die weiter oben liegenden Bereiche, insbesondere die Unterseiten der Bodenplatten 5, sind aufgrund der Wärmedämmung der Verfüllung gegen Erhitzung geschützt.
Des Weiteren ist der Fig. 10 ein Hohlboden in der schon in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform zu entnehmen, 0 wobei in eine der Bodenplatten 5 ein Einsatz 53 0 für eine Unterflursteckdose eingelassen ist. Der Einsatz 530 ist dabei in eine Ausnehmung der Bodenplatte eingesetzt und schliesst oberseitig mit einem Anlageflansch aus Plastik mit der Bodenplatte ab. Unterseitig steht der Einsatz aus 5 der Bodenplatte hervor, d.h. auch die unter der Bodenplatte 5 mit dem Einsatz 53 0 angeordnete
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung Sir.... . .
Dieter Weiss, Schwäbhfch cjtond .· : : .· : ' **·. .''.Jt '. \
Brandschutzplatte 6 muss eine entsprechende Öffnung aufweisen. Um die Brandschutzabschirmung wieder zu vervollständigen, ist daher unter dem Einsatz 539 eine zugeordnete Brandschutzplatte 532 angeordnet, die mit gestrichelt eingezeichneten Schrauben an der Brandschutzplatte 6 befestigt ist.
Bei dem in Fig.. 11 gezeigten Doppelboden 600 wird der Brandschutz der Ständer 114 dadurch bewerkstelligt, dass der Ständer 114 im Vergleich zu herkömmlichen Abstützrohren eine Verstärkung 624 des Stützenrohrs aufweist. Die gesteigerte Materialdicke bewirkt dabei, dass die Ständer an ihrem im Brandfall versagensanfälligsten Element, dem relativ dünnwandigen Abstützrohr, gegen Einknicken geschützt sind. Wie schon bei den in den Fig. 2 und 9 gezeigten Ausführungsformen ist an der Schraube 18 des jeweiligen Ständers keine Brandschutzverkleidung vorgesehen. Aufgrund des Vollquerschnitts der Schraube 18 ist aber auch hier nicht zu erwarten, dass der Ständer an der Schraube 18 einknickt. Auf der Auflageplatte 22 des Ständers kommen wieder analog zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform Bodenplatten 5 zu liegen, an denen unterseitig Brandschutzplatten 6 angeordnet sind. Ebenso wäre anstatt dessen ein B randschutz anstrich 106 wie in der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform denkbar.
Schließlich ist in Fig. 12 eine Aus führungs form der Erfindung gezeigt bei der der eingeschlossene Hohlraum in 0 zwei Kammern separiert wird. Wie bereits erwähnt wird auf diese Weise das Verbrennungsluft-Volumen reduziert. Der durch Gleichteile realisierte und damit kostengünstige Zweifach-Hohlraumboden weist dazu baugleiche untere Ständer 10b und obere Ständer 10a auf. Der Auflageteller, 5 bzw. die Grundplatte des oberen Ständers 10a liegt dabei jeweils auf der Auflageplatte des unteren Ständers 10b
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung für·...
Dieter Weiss, Schwäbi&h EäWnd * ." * * * .· · ' ···. ' .· \ · · · · '·
auf. Auf der Grundplatte des oberen Ständers 10a sind Bodenplatten 5b einer eingezogenen Zwischenschicht abgelegt, auf dem Auflageteller des oberen Ständers 10a die Bodenplatten 5a des begehbaren Bodens. Die Bodenplatten 5a sind mit den Bodenplatten 5b baugleich, weisen allerdings an ihren Ecken konkave Ausnehmungen auf, so dass eine Öffnung gebildet wird, durch die das Abstützrohr der oberen Bodenplatte verläuft.
Die in den Figuren 13 und 14 dargestellten Bodenplatte 805 ist auf Basis einer mit Anhydrit 806a gefüllten Metallwanne 806b aufgebaut. Die Metallwanne weist dabei einen umlaufenden Kragen 807 auf, der einen abstehenden, oberen Seitenrand bildet. Unterhalb des Seitenrands ist auf den vier Seitenflächen umlaufend ein Brandschutzstreifen 808 aufgebracht, der im Brandfall aufschäumt und die jeweilige Stoßfuge vollständig ausfüllt und somit gegen Rauch abdichtet.
In den Fig. 15 und 16 ist eine weitere Ausführungsform der Brandschutzbodenplatte 905 dargestellt, die aus einer mit einem Beton/Anhydrit-Gemisch 906a gefüllten Metallwanne 906b besteht. Dabei weist die Platte auf den durch die Metallwanne 906b gebildeten Seitenflächen eine 5 aus einem sogenannten Coating bestehende, aufschäumende Brandschutzbeschichtung 908 auf.
Des Weiteren zeigen die Figuren 17 und 18 eine aus
einem mit Leichtbeton 956a gefüllten Stahlrahmen 956b bestehende Brandschutzbodenplatte 955, die sowohl unterseitig als auch randseitig mit Brandschutzmaterial versehen ist:
Eine unterseitige Beschichtung 106, die im Brandfall 5 aufschäumt, verhindert die direkte Flammeneinwirkung auf die Platte 955. Dagegen ist randseitig ein Auftrag von
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung filt...
Dieter Weiss, Schwäbisch $ijiWid * ." i : * ." i \\", '.''''.Il Il
-2§g-
Brandschutzsilikon 958 vorgesehen, dass unter Hitzeeinwirkung aufschäumt und so die Stoßfugen zwischen den in einem Hohlboden verlegten Bodenplatten rauchgasdicht versiegelt.
. '
Fig. 19 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bodenplatte als Holz- bzw. Gipsplatte 965, die randseitig mit einem Umleimer 966 versehen ist. Auf dem Umleimer ist ein Brandschutzkitt 968 aufgetragen.
10
In Fig. 20 wird diese Bodenplatte 965 in einem in einem Hohlboden verlegten Zustand gezeigt. Die Bodenplatte 965 ruht dabei auf einem Doppelbodenständer 10, der von einer Brandschutzhülse 24 umgeben ist. Die Brandschutzhülse 10 ist gegen die Bodenplatte 965 mit einem Brandschutzkitt 968 abgedichtet. Auf diese Weise wird eine zweifache Schutzfunktion erfüllt:
&bull; gegen Verrauchung der Räume oberhalb der Bodenebenen bei Feuer unter dem Boden
&bull; gegen Durchknicken der Stützen durch die dabei entstehende Hitzeentwicklung
Aus Fig. 21 wird die Funktion des obenstehend beschriebenen, randseitig an den Bodenplatten angebrachten Brandschutzstreifens deutlich. Es sind zwei nebeneinander angeordnete Bodenplatten gezeigt, die jeweils als mit Füllgut gefüllte Metallwannen mit einem Umlaufkragen ausgeführt sind. in der sich bei der 0 Verlegung der Platten ergebenden Stoßfuge liegen sich die randseitig an den Seitenflächen der Bodenplatten angebrachten Brandschutzstreifen gegenüber. Im Brandfall entwickelt sich Rauchgas, das in Richtung des mit R beziechneten Pfeils aufsteigt. Durch die im Brandfall 5 entstehende Wärme fangen die Brandschutzstreifen an, aufzuschäumen (strichpunktierten Pfeile), so dass
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung füi...
Dieter Weiss, Schwäbisch '
innerhalb kurzer Zeit die Schaummassen des linken und rechten Brandschutzstreifens aufeinander treffen, so dass die Stoßfuge vollständig abgedichtet ist. Ein geringer, zu vernachlässigender Teil des Rauchgases kann dabei während der Aufschäumphase in den Raum oberhalb der Bodenebene austreten, wie durch den gestrichelt dargestellten Pfeil D gezeigt. Die Masse der Rauchgase verbleibt allerdings im Raum unterhalb der Bodenebene, so dass nach dem Aufschäumen der Brandschutzstreifen eine wirksame Rauchgassperre entstanden ist. Da die Bodenplatten schon durch ihr Eigengewicht in ihrer Lage stabiliert werden, kann es durch die aufschäumende Masse auch nicht zu einer Verschiebung der Bodenplatten kommen. Überschüssiges Material wird daher nach unten oder oben aus der Stoßfuge hervorquellen.
Selbstverständlich sind Abweichungen von den gezeigten Varianten möglich, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
20
Insbesondere könnten die in den Fig. 1, 7 und 8
gezeigten Rorhülsen auch einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, so dass sie aus Brandschutzplatten der schon zur Erstellung der Feuerabschirmung an der Unterseite der Bodenplatten erstellten Art gefertigt werden könnten.
Abweichend von den gezeigten Ausführungsformen können auch Ständer Anwendung finden, die ein Abstützrohr aufweisen, dessen Innendurchmesser in enger Toleranz mit 0 einem bei der Montage einzuschiebenden Stützenoberteil steht, wobei das Stützenoberteil wiederum ein Gewinde aufweist, auf dem eine Mutter höhenverstellbar vorgesehen ist und eine Auflage- bzw. Kopfplatte, auf der die Bodenlage aufliegt.
[File:ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung fJiT·.. ····
Dieter Weiss, Schwäbisch gü
Des Weiteren wäre es auch denkbar, weitere Bauelemente des Hohlbodens mit dem erfindungsgemäßen Brandschutz zu versehen, beispielsweise Rohrverkleidungen mit Brandschutzrohrhülsen oder mit einem Rauchgasversiegelungskitt versehene Plastikeinlegeringe bereit zu stellen, zum Einlegen in Öffnungen genormter Größe in der Bodenlage, die zur Aufnahme der Einsätze, wie Steckdosen etc. dienen, und so zwischen Einsatz und Öffnung abdichten. Auch entsprechende Rohrverkleidungen sind denkbar, die an Mauerdurchbrüchen zu Nebenzimmern eingesetzt werden können.
Die Erfindung besteht also aus einem Doppel- bzw.
Hohlraumboden 1; 100; 200; 3 00, insbesondere mit einer lichten Höhe über 200 mm, bei dem eine Lage stumpf aneinander gelegte Bodenplatten 5; 305 auf Ständern 10; 110; 210; 310 ruht, sowie aus geeigneten Ständern 10; 110; 210; 310 wobei den Ständern 10; 110; 210; 310 zur Vermeidung des Ausknickens eine Brandschutzverkleidung 24; 124; 224 zugeordnet ist.
Für die Brandschutzverkleidung bzw. für die schwer brennbaren Barrieren zur thermischen Absicherung der den Hohlboden tragenden Konstruktion können alle Materialien herangezogen werden, die als wärmedämmende Feuerschutzschicht in Frage kommen. So kann beispielsweise auch eine Manschette aus Glas- bzw. Steinwolle verwendet werden, die den Ständer zumindest über eine maßgebliche Längenerstreckung umgibt. Entsprechende Materialien 0 können auch für die feuerfeste Abschirmung des Bodenbelags Anwendung finden.
[File.ANM\WE5715B1.doc] Beschreibung, 18.04.02
, Rauchgasabdichtung Km·...···. .· ·· ..
&bull; ·· · ··'..·
Dieter Weiss, Schwäbisch fcMiJnd .* I I .'
Bezugszeichenliste
Doppel- bzw. Hohlraumboden 1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700
Barriere 6, 24; 106, 124; 206, 224; 6, 24,
Bodenplatten 5; 3 05; 5a, 5b;
805; 905; 955; 965
unterseitige Beschichtung 6;
Brandschutzplatten an Bodenplatten 6
Anstrich der Bodenplatten 106
horizontale Zwischenschicht 206 Brandschutzplatten der horizontalen Zwischenschicht
Brandschutzkitt 8
konkave Ausnehmungen 209
Stützenkonstruktion/ Ständer 10; 110; 210;
310; 10a, 10b
Grundplatte 12
Abstützrohr 14,
Schraube 18
Kontermutter 20
Auflageplatte 22;
Brandschutzverkleidung 24; 124; 224; 324; 424; 624
Brandschutzrohrhülse 24; 224;
Einzelsegmente 24a
Anstrich des Ständers 124
Auffüllung 424
Verstärkung des Stützenrohrs 624
Querprofile 326,
Einsatz für Unterflur-Steckdose 530
Brandabdeckung des Einsatzes 532
Schalungselemente 55
Trennlage 56
Estrich 57
Metallwanne 806b; 906b
[FiieAjM\wE57ioA.doq &Agr;&tgr;&phgr;&idiagr;&udigr;&tgr;&egr;. 25.03.2002
verzinkter Stahlrahmen 956b;
Füllgut 806a; 906a; 956a
Umlaufkragen 807
Umleimung 966
aufschäumender Brandschutzstreifen 808
aufschäumendes Brandschutzcoating 908
aufschäumendes Brandschutzsilikon 958
aufschäumender Brandschutzkitt 968
&phgr; 25.03.2002
HohbodQlmit BfaniSdlUz

Claims (40)

1. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700), insbesondere Doppel- bzw. Hohlraumboden, insbesondere mit einer lichten Höhe über 200 mm, bei dem eine Bodenlage beispielsweise in Form von stumpf aneinander gelegten oder mit Nut- und Federverbindung oder Falzverbindung verlegten Bodenplatten (5; 305; 5a, 5b), insbesondere Bodenplatten nach einem der Ansprüche 28-38 auf einer Stützenkonstruktion (10; 110; 210; 310; 10a, 10b), insbesondere einer aus Ständern nach einem der Ansprüche 17-27 aufgebauten Stützenkonstruktion, aufliegt, dadurch gekennzeichnet dass
die Gesamtkonstruktion des Hohlbodens (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700) unter Beibehaltung der Bauteilgeometrie so ausgelegt ist, dass
sie erhöhten Punktlasten auch bei feuergefährdeter Umgebung standhält und/oder dadurch, dass
eine Versiegelung des Hohlraums unter der Bodenlage gegen Rauchgasaustritt im Brandfall vorgesehen ist.
2. Hohlboden (700) nach Anspruch 1, bei dem die Bodenlage aus stumpf aneinander gelegten Bodenplatten besteht, dadurch gekennzeichnet dass sich die Versiegelung im Bereich der Stoßfugen befindet und die Stoßfugen im Brandfall abdichtet.
3. Hohlboden (700) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass das brennbare Sauerstoffvolumen unterhalb der Bodenebene reduziert ist, wobei unterhalb der Bodenlage (5a) zumindest eine Zwischenschicht (5b) eingezogen ist.
4. Hohlboden (700) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet dass die Zwischenschicht (5b) und obere Ständer (10a) auf unteren Ständern (10b) aufliegen bzw. mit diesen verbunden sind, wobei auf den oberen Ständern (10a) die Bodenlage aufliegt.
5. Hohlboden (700) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet dass die Bodenlage und die Zwischenschicht von baugleichen Bodenplatten (5a, 5b), insbesondere Bodenplatten nach den Ansprüchen # gebildet werden und die unteren und oberen Ständer (10b, 10a) baugleich sind.
6. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest den Ständern (10; 110; 210; 310) zur Vermeidung des Ausknickens eine Brandschutzverkleidung (24; 124; 224; 324; 424; 624) zugeordnet ist.
7. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile des Hohlbodens vom eingeschlossenen Hohlraum durch eine zumindest schlecht brennbare Barriere (6, 24; 106, 124; 206, 224; 6, 24, 532; 6, 624; 5b, 6b) getrennt sind.
8. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest schlecht brennbare Barriere (6, 24; 106, 124; 206, 224; 6, 24, 532; 6, 624) einer Erhitzung auf zumindest 980°C standhält.
9. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere (6, 24; 106, 124) aus einer zumindest unterseitigen und zumindest schlecht brennbaren Beschichtung (6; 106) der Bodenlage und der Brandschutzverkleidung (24; 124; 624) der Ständer (10; 110) gebildet ist.
10. Hohlboden (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest unterseitige und zumindest schlecht brennbare Beschichtung (6) der Bodenlage gegen die Brandschutzverkleidung (24) der Ständer (10) mit einem Brandschutzkitt (8) oder einem vorzugsweise elastischen Brandschutzband aus zumindest schwer brennbarem Material abgedichtet sind (Fig. 1).
11. Hohlboden (200; 300) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere (206; 224) durch die Brandschutzverkleidung (224) der Ständer (210; 310) und eine zumindest schlecht brennbare, horizontale Zwischenschicht (206) unterhalb der Bodenplatten (5; 305) gebildet ist (Fig. 3, 4).
12. Hohlboden (200; 300) nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest unterseitige und zumindest schlecht brennbare Beschichtung der Bodenlage oder die Zwischenschicht (206) aus zumindest schwer brennbaren Brandschutzplatten (206), insbesondere Brandschutzplatten nach Anspruch 39, besteht, die auf der Ummantelung (224) der Ständer (210; 310) aufliegen (Fig. 3, 4).
13. Hohlboden (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzplatten (6) gegen die Brandschutzverkleidung (24) der Ständer (10) mit einem Brandschutzkitt (8) oder einem vorzugsweise elastischen Brandschutzband aus zumindest schwer brennbarem Material abgedichtet sind (Fig. 1).
14. Hohlboden (500), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bodenlage (5) Öffnungen vorgesehen sind, in die Einsätze oder Becher mit Installationselementen eingelassen sind, wobei die Einsätze unterseitig durch ein zugeordnetes Brandschutzelement (532), beispielsweise eine Brandschutzplatte oder -wanne oder einen dämmschichtbildenden Anstrich und insbesondere eine Brandschutzwanne nach Anspruch 40, vom eingeschlossenen Hohlraum getrennt sind (Fig. 10).
15. Hohlboden (400) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (424) durch eine zumindest teilweise Verfüllung (424) des vom Hohlboden (400) eingeschlossenen Hohlraums, insbesondere mit Brandschutzmatten oder Steinwolle, vorgesehen ist (Fig. 9).
16. Hohlboden (1; 100; 200; 300; 400; 500; 600; 700) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (24; 124; 224; 324; 424; 624) und/oder weitere Komponenten der schwer brennbaren Barriere aus wärmedämmenden Material besteht.
17. Höhenverstellbarer Ständer (10; 110; 210; 310) für einen Doppel- bzw. Hohlraumboden, insbesondere nach einem der Ansprüche 1-13, mit
einer Grundplatte (12),
einem Abstützrohr (14; 114), das an einem axialen Ende auf der Grundplatte angebracht ist, und an seinem anderen axialen Ende ein Innengewinde aufweist, und
einer Schraube (18) mit einem Schraubenkopf, der als eine Auflageplatte (22; 322) zum Abstützen von Bodenplatten (5; 305) ausgebildet ist, wobei
sich die Schraube verstellbar in dem Innengewinde des Abstützrohrs befindet und durch eine Kontermutter (20) am der Grundplatte gegenüberliegenden Ende des Abstützrohrs gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer zumindest bereichsweise umfangsseitig eine Brandschutzverkleidung (24; 124; 224; 324; 624) oder eine Verstärkung (624) (Fig. 11) aufweist.
18. Ständer (10; 110; 210; 310) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (24; 124; 224; 324; 624) einer Erhitzung von zumindest 980°C standhält.
19. Ständer (10; 210; 310) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (24; 224) aus einer Brandschutzrohrhülse (24; 224; 324) besteht, beispielsweise in Form einer Manschette aus Glas- oder Steinwolle.
20. Ständer (10; 210; 310) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzrohrhülse (324) aus zusammensetzbaren, einzelnen Segmenten (24a) besteht (Fig. 6).
21. Ständer (110) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (124) aus einem dämmschichtbildenden Anstrich (124), insbesondere einem Brandschutzschaum, besteht.
22. Ständer (110; 210; 310) nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (124; 224) auf der Gesamthöhe des Abstützrohrs (14) vorgesehen ist.
23. Ständer (110; 210; 310) nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (124; 224) eng an dem Abstützrohr (14) anliegt.
24. Ständer (10) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzrohrhülse (24) auf der Gesamthöhe des Ständers vorgesehen ist und einen Innenumfang aufweist, der groß genug ist, dass der gesamte Ständer (10) in die Brandschutzrohrhülse (24) einbringbar ist.
25. Ständer (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (24; 124; 224) aus wärmedämmenden Material besteht.
26. Ständer (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützenrohr (14) eine Füllung mit einem unbrennbaren Material aufweist, so dass es nicht ausknicken kann.
27. Ständer (10) nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzverkleidung (424) zumindest teilweise aus einer Auffüllung (424) des umgebenden Raumes mit unbrennbarem Schüttgut, insbesondere mit Brandschutzmatten oder Steinwolle, besteht.
28. Polygonale Bodenplatte (5) für einen Doppel- bzw. Hohlraumboden, insbesondere nach einem der Ansprüche 1- 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine unterseitige, zumindest schlecht brennbare Beschichtung aufweist und/oder eine randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Beschichtung.
29. Bodenplatte (5) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die unterseitige, zumindest schlecht brennbare Beschichtung (106) aus einer an der Bodenplatte (5) befestigten Brandschutzplatte (6), insbesondere einer Brandschutzplatte nach Anspruch 39, aus zumindest schlecht brennbarem Material besteht (Fig. 1).
30. Bodenplatte (5) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die unterseitige, zumindest schlecht brennbare Beschichtung (106) aus einem dämmschichtbildenden Anstrich (106), insbesondere einem Brandschutzschaum, besteht (Fig. 2).
31. Bodenplatte (5) nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandschutzplatten (206) mit den Bodenplatten (5) abmessungsgleich sind und an ihren Ecken konkave Ausnehmungen (209) aufweisen (Fig. 3, 4).
32. Bodenplatte (5) nach einem der Ansprüche 28-31, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung, aus einem auf den Seitenflächen umlaufend aufgetragenen, unter Temperatureinwirkung aufschäumenden Material besteht.
33. Bodenplatte (5) nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des aufschäumenden Materials auf die Maßtoleranzen der Bodenplatten und Montageungenauigkeiten beim Verlegen der Bodenplatten abgestimmt ist.
34. Bodenplatte (5) nach einem der Ansprüche 28-33, gekennzeichnet, durch einen umlaufenden Randkragen, wobei die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung auf den gegenüber dem Randkragen zurückgesetzten Seitenflächen umlaufend aufgetragenen ist.
35. Bodenplatte (5) nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung aus Feuerschutzsilikon besteht.
36. Bodenplatte (5) nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung aus einem Feuerschutzcoating besteht.
37. Bodenplatte (5) nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung aus einem Feuerschutzkitt besteht.
38. Bodenplatte (5) nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitige, feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung aus einem Brandschutzstreifen besteht.
39. Brandschutzplatte (6; 206), insbesondere zur Verwendung gemäß Anspruch 12, 13 oder 29 mit einem randseitigen, feuerhemmenden bzw. gegen Rauch abdichtenden Schutzbeschichtung, die unter Temperatureinwirkung aufschäumt.
40. Brandschutzwanne, insbesondere zur Verwendung gemäß Anspruch 14 mit einem umlaufenden Kragenflansch, der eine feuerhemmende bzw. gegen Rauch abdichtende Schutzbeschichtung aufweist, der unter Temperatureinwirkung auf schäumt.
DE20206230U 2002-02-05 2002-04-19 Hohlboden mit Brandschutz Expired - Lifetime DE20206230U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20206230U DE20206230U1 (de) 2002-02-05 2002-04-19 Hohlboden mit Brandschutz

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20201739 2002-02-05
DE20202759U DE20202759U1 (de) 2002-02-05 2002-02-21 Hohlboden mit Brandschutz
DE20204864 2002-03-26
DE20206230U DE20206230U1 (de) 2002-02-05 2002-04-19 Hohlboden mit Brandschutz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20206230U1 true DE20206230U1 (de) 2002-07-04

Family

ID=27219643

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20206230U Expired - Lifetime DE20206230U1 (de) 2002-02-05 2002-04-19 Hohlboden mit Brandschutz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20206230U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2767390A1 (de) * 2013-02-15 2014-08-20 Lindner Ag Bodenplatte und Verfahren zu deren Herstellung
EP3032000A3 (de) * 2014-12-01 2016-07-20 Vaiktec, S.A. Bodenfliese
EP3144439A1 (de) * 2015-09-21 2017-03-22 Franz Oberndorfer GmbH & Co KG Platte, insbesondere boden- bzw. deckenplatte für ein bauwerk
EP3196382A1 (de) * 2016-01-19 2017-07-26 R&M International GmbH Schalldämmender boden, insbesondere für schiffe
USRE49817E1 (en) 2016-07-01 2024-01-30 O'keeffe's, Inc. Mechanism for supporting and positioning a glass floor unit

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2767390A1 (de) * 2013-02-15 2014-08-20 Lindner Ag Bodenplatte und Verfahren zu deren Herstellung
EP3032000A3 (de) * 2014-12-01 2016-07-20 Vaiktec, S.A. Bodenfliese
EP3144439A1 (de) * 2015-09-21 2017-03-22 Franz Oberndorfer GmbH & Co KG Platte, insbesondere boden- bzw. deckenplatte für ein bauwerk
AT517824A1 (de) * 2015-09-21 2017-04-15 Franz Oberndorfer Gmbh & Co Kg Platte, insbesondere Boden- bzw. Deckenplatte für ein Bauwerk
AT517824B1 (de) * 2015-09-21 2017-10-15 Franz Oberndorfer Gmbh & Co Kg Platte, insbesondere Boden- bzw. Deckenplatte für ein Bauwerk
EP3196382A1 (de) * 2016-01-19 2017-07-26 R&M International GmbH Schalldämmender boden, insbesondere für schiffe
USRE49817E1 (en) 2016-07-01 2024-01-30 O'keeffe's, Inc. Mechanism for supporting and positioning a glass floor unit

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3256660B1 (de) Fugendichtungselement und dichtanordnung mit derartigem fugendichtungselement
EP3080502B1 (de) Vorrichtung zur durchführung von rohren oder kabeln durch eine gebäudeöffnung
EP0940512B1 (de) Plattenförmiges Brandschutzelement in Sandwich-Bauweise
DE102017118005A1 (de) Trockenbau-Trennwandsystem sowie Verfahren zur Montage eines derartigen Trockenbau-Trennwandsystems
EP3532681B1 (de) Multifunktionale deckenkonstruktion
EP3586050B1 (de) Brandschutzelement
AT509470B1 (de) Schnelleinbau-brandschutzmodul
DE2821191C2 (de) Gemeinsame Durchführung für Rohrleitungen und Kabel durch Wände oder dgl. aus Beton, Stahlbeton oder Spannbeton
DE20206230U1 (de) Hohlboden mit Brandschutz
DE19714625C2 (de) Holztafelbaustruktur
DE102014003033A1 (de) Brandschutzvorrichtung für eine Wand oder Decke zum Einsetzen in eine Lüftungsleitung
DE19860974C1 (de) Wärme-und/oder Schalldämmelement
DE20202759U1 (de) Hohlboden mit Brandschutz
WO2005046016A1 (de) Brandschutzvorrichtung, anordnung zum einbau einer brandschutzvorrichtung sowie verfahren zur herstellung einer anordnung, sowie brandschutz-kabeldurchführung
DE3707254C2 (de) Feuergedämmter Doppelboden
DE19848887C1 (de) Wandbauelement und Anschlußdose
DE9320234U1 (de) Abdichtung gegen das Eindringen gefährlicher Gase, insbesondere Radon, aus dem Baugrund
DE102009008408B4 (de) Beheizbares Gebäude mit einer Abgasleitung
EP0034705A2 (de) Feuerabschlussvorrichtung für eine Wanddurchlassöffnung, insbesondere in Bauwerken mit raumunterteilenden Wandelementen
DE19857383A1 (de) Wärme- und/oder Schalldämmelement
DE3209287A1 (de) Unterdeckenkonstruktion fuer fluchtwege in gebaeuden
DE2701904A1 (de) Vorgefertigter verfliester nassraum
EP4502443A1 (de) Brandabschottung für leitungen in gebäuden
DE3517976A1 (de) Doppelboden
DE3938398A1 (de) Deckenelement

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20020808

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: WEISS-AUSBAUSYSTEME GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: WEISS-AUSBAUSYSTEME GMBH, 73527 SCHWAEBISCH GMUEND, DE

Effective date: 20020729

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: WEISS-AUSBAUSYSTEME GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: WEISS, DIETER, 73527 SCHWAEBISCH GMUEND, DE

Effective date: 20021021

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20081101