DE2020369A1 - Anordnung zum Abstimmen eines Empfaengers fuer elektrische Signale - Google Patents
Anordnung zum Abstimmen eines Empfaengers fuer elektrische SignaleInfo
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- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
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Description
PHW. 4033.
jw/rv.
Patenfanwalt
•,Anmelder: M. V. PHILIPS' 3L0E.LAMFENFABRIEKEI
•,Anmelder: M. V. PHILIPS' 3L0E.LAMFENFABRIEKEI
Ak»e: PHU- 4053
24. April 1970
"Anordnung zum Abstimmen eines Empfängers für elektrisch· Signale".
Abstimmen eines Empfängers für elektrische Signale» wobei die Abstimmung
dadurch erfolgt, dass einer oder mehreren elektronisch steuerbaren Reaktanzen eine veränderliche Abstimmspannung zugeführt wird, und wobei
diese Abstimmspannung beliebig einem aus einer Anzahl einstellbarer Potentiometer entnommen wird.
Bei Empfängern, die auf eine Anzahl von SenderSignalen abstimmbar sindt wird die Bedienung durch Anwendung einer Abstimmvorrichtung
mit voreinstellbarer Senderwahl wesentlich erleichtert# welche Abstimmvorrichtung beispielsweise mit einer Anzahl Druckknopf· versehen
ist, wobei die Betätigung eines dieser Druckknopfe automatisch die richtige
Abstimmung auf eines der zu empfangenden Sendersignal· bewerkatel-
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ligt. Bel Smpfängern, die »ittels Drehkondensatoren oder mittel· Abstimminduktivitäten
mit verschiebbarem Kernen abstimmbar Bind, wird die voreinstellhare Senderwahl mit einer verhältnismässig verwickelten
■eohanisohen Druckknopfeinheit erhalten, wobei die Betätigung eines
Druokknopfes eine bestimmte zuvor eingestellte Verdrehung der Achse der
Drehkondensatoren bzw. Verschiebung der Kerne der Abstimainduktivitäten
verursacht und wobei zugleich duroh Betätigung eines der Druckknopfβ ein
zuvor betätigter Druckknopf zurückspringt.
Die Tatsachef dass Empfänger bekannt wurden, die mittels elek-
w tronisoh steuerbarer Reaktanzen, wie beispielsweise Kapazitätsdioden,
abatimmbar sind, hat die Verwirklichung der voreinstellbaren Senderwahl
wesentlich erleiohtert. Dazu werden eine Anzahl Einstellpotentiometer
in parallelschaltung an eine meistens stabilisierte Speisespannung angeschlossen. Die Sohiebekcntakte der Potentiometer sind über Je einen
gesonderten Schalter mit einer gemeinsamen zu den Kapazitätsdioden führenden Leitung verbunden. Daduroh, dass ein Schalter sich schliesst,
wird die Spannung des zugehSrenden Schiebekontaktes, die durch Voreinstellung
dieses Schiebekontaktes auf den gewünschten Wert gebracht ist, ■t den Kapazitätsdioden zugeführt und damit wird der Empfänger auf das
gewünschte Sendersignal abgestimmt.
Eine derartige AbsWarnvorrichtung enthält aber nooh in beträch
tigliehem Masse mechanisch bewegliche Teile und zwar die genannten
Schalter, die Druckknopfβ, mit denen diese Schalter betätigt werden, sowie
ein Verriegelungssystem, mit dem ein betätigter Druckknopf in dieser
Stellung festgehalten wird, und das beim Betätigen eines Druokknopfes einen zuvor betätigten Druckknopf zurückspringen lässt.
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Anordnung der eingangs beschriebenen Art eu echaffen, In der keine oder
nahem keine mechanisch beweglichen Teile -vorhanden Bind» und die erfindungegea&ese
Anordnung ist gekennzeichnet durch eine Anzahl hetStigharer Signalgeber, von denen jeder eine bistabile Triggerschaltung alt eine«
Ruhezustand und eines Arbeitssustand steuert« die bei Bet&tigung des «ugehörenden
Signalgebers vom Ruhezustand in den Arbeitszustand Übergeht» durch eine alt allen bistabilen Triggersohaltungen gekoppelte elektrische
Verriegelungsvorrichtung, die bei» Übergang einer der bistabilen Trigger'
schaltungen voa Ruhesuetan* in den Arbeitssustand Jede andere zuvor la
Arbeltecustand befindliche bistabile Triggerschaltung in den Ruhesustand
bringt» wobei jede bistabile Trlggersohaltung einen elektronischen
Schalter steuert, der «wischen einer vorzugsweise stabilisierten Speisespannungequelle
und eines der einstellbaren Potentiometer liegt und der
nur, wenn sich die zugehörende Triggersohaltung la Arbeitszustand befindet, dieses veränderliche Potentiometer ait der Speiseepannungsquelle
verbindet, sowie durch Mittel, die alle veränderlichen Potentloaeter
alt einer gemeinsamen Leitung iua Zuführen der Abstimaspannung su den
elektronisch steuerbaren Reaktansen verbinden·
Eine sehr einfach su betltigende und suverltssig funktion- ,
ierende Anordnung wird erhalten, wenn in den bistabilen Triggersohaltungen Gasentladungsröhren verwendet werden, die duroh Signalgeber ge- ;
xündet werden, die aus meat swei aetalllsohen Teilen bestehen, »wischen
denen duroh eine kurse Berührung alt einer Fingerspitse eine ohmache
Verbindung hergestellt wird. Bei einer derartigen Torrichtung kann die elektrieche Verriegelungsvorrichtung, die dafür sorgt, dass beia Zünden
einer Gasentladungsröhre, jede andere Basentladungeröhre automatisch erlischt, durch einen einsigen Widerstand gebildet werden, der in den
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gemeinsamen Kathodenleitungen bzw. Anodenleitungen sämtlicher Gasentladungsröhren
liegt«
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemtssen Anordnung ist»
dass die vorzugsweise stabilisierte Speisespsnnungsquelle, die zur Speisung
der veränderlichen Potentiometer dient, immer durch nur eines dieser
Potentiometer belastet wird» da die übrigen veränderlichen Potentiometer
■ittels ihrer angehörenden elektronischen Schalter von dieser Speisespannungsquelle
getrennt sind·
Ausfuhrungsbeispiel® der Erfindung BiRd in den Zeichnungen
dargestellt und werden in folgenden nSher beschrieben» Es zeigent
Fig» 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemSssen
Anordnung^
Fig» 2 ein zweites Aueführungsbeispiel eines Teils der Anordnung
nach der Erfindung,
Figo 3 ein drittes Aueftthrungsbeispiel eines Teils der Anordnung
nach der Erfindung»
Fig. 1 zeigt auf schematische Weise einen Empfänger alt eines Abstimmte!! 1, an das eine Antenne 2 angeschlossen werden kann
und das beispielsweise auf nicht näher dargestellte Weise eine Hochfrequeniveret&rkerstufe.
eine Mischstufe und eine Ossillatorstufe enthalten
kann· Ausserdem enthalt der Empfinger einen Teil 3, in den ein das
Zwischenfrequenzausgangssignal des Abstlmmelementes 1 verstärkender
Zwischenfrequenzverstärker, ein Demodulator und ein Niederfrequenzverstärker
aufgenommen sind. Das vom Teil 3 gelieferte Signal wird einem
Lautsprecher 4 zugeführt. Der detaillierte Aufbau des Empfängers kann
konventionell sein und ist daher nicht näher dargestellt.
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genannter Kapazitätsdioden 5a» 5b und 5ο abstimmbar, von denen beispielsweise
eine Diode zur Abstimmung eines hochfrequenten Vorkreises, eine zur Abstimmung eines hochfrequenten Zwischenkreises und eine zur Abstimmung
eines Oszillatorkrei-ses dient· In der Figur ist von diesen Kapazitätsdioden
nur die gleichmässige Kopplung dargestellt.
Fig. 1 zeigt weiter eine Anzahl Bedienungseinheiten 6, 7 und 8j davon dienen die Bedienungseinheiten 6 und 7 zur Abstimmung auf je
ein zuvor einstellbares Senderaignal. Sie Anzahl dieser Bedienungseinheiten
lässt sich beliebig erweitern, wenn es erwünscht iet, mehrere
Sendersignalabstimmungen zuvor einzustellen. Me Bedienungseinheit 8 |
dient zur Abstimmung des Empfängers mit Hilfe eine· Abstimmknopfes 9
und einer damit zusammenarbeitenden Senderskala 10. Die Bedienungseinheiten
sind gleich aufgebaut, und daher wird nur der Aufbau der Bedienungeeinheit 6 näher beschrieben.
Die Bedienungseinheit 6 enthält eine Gasentladungsröhre 11 mit einer Kathode 12, einer Anode 13 und einer Zündelektrode 14. Dit
Kathode 12 ist über einen für sämtliche Gasentladungsröhren der Bedienungseinheiten
gemeinsamen Kathodenwiderstand 15 mit der negativen Klemme einer Speisespannungsquelle 16 verbunden. Die Anode 13 ist über
die Reihenschaltung aus zwei Widerständen 17 und 18 sowie über einen
dieser Reihenschaltung parallelgeschalteten Kondensator 19 mit einer
Leitung 20 verbunden, die an die positive Klemme der Speisespannung·,·»
quelle 16 angeschlossen ist. Die Zündelektrode 14 iet über einen Kondensator
21 mit der Kathode 12 und über einen Widerstand 22 mit einem metallischen Teil 23 ein·· Signalgeber· 24 verbunden* Dieser Signalgeber
besteht aus zwei gegeneinander isolierten, fest angeordneten metallischen Teilen 23 und 23, von denen der Teil 25 mit Kaase verbunden ist. Die
Gasentladungsröhre 11 enthält weiter noch eine Yorionisierungeelektrode
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26, die Über einen Widerstand 27 nit der negativen Klemme der Speise-Spannungsquelle
16 verbunden ist und wodurch eine Vorionisierung der Röhre 11 aufrechterhalten wird, welche die Zündung der Haupt»ündung
swischen der Kathode und Anode erleichtert»
Ton einem Schalttransistor 28 ist die Emitterelektrode mit
der Leitung 20 und die Basiselektrode mit dem gemeinsamen Punkt zwischen den Widerständen 17 und 18 verbunden. Die Kollektorelektrode dieses
Transistors ist Über die Widerstandstrecke eines einstellbaren Potentiometers
29 mit einer Leitung 30 verbunden. Zwischen die Leitungen 20 und
30 ist eine noch naher su beschreibende stabilisierte Speisespannungsquelle
31 angeschlossen· Der Sohiebekontakt des Potentiometers 29 ist
über eine Trenndiode 32 an eine Leitung 3? angeschlossen. An diese Leitung
sind lugleioh die Sohiebekontakte der Potentiometer der übrigen
Bedienungseinheiten, über je eine Trenndiode angeschlossen. Die Spannung
der Leitung 33 wird über einen Widerstand 34 den Kapasitltsdioden
5a, 5b und 5o des Abstimmteiles 1 zugeführt*
Vorausgesetst wird» dass die Gasentladungsröhre in einer der
Bedienungseinheiten, beispielsweise in der Bedienungseinheit 7t gesundet
und die Röhre in der Bedienungseinheit 6 gelöscht ist. Die Schaltungsanordnung
ist derart bemessen, dass die an der Gasentladungsröhre der Einheit 7» anliegende Spannung die der Spannung der Quelle 16 absüglich
des Spannungsabfalls am Widerstand 15 und des Spannungsabfalls an den
AnodenviAerständen dieser Röhre entspricht, etwas grosser ist als die
Brennspannung der Röhre. Da an den Anodenwiderstanden 17 und 18 in der
Bedienungseinheit 6 keine Spannung abfUIt, ist die Spannung an der
Röhre 11 der Einheit 6 wesentlich grosser als die Brennspannung* Unter
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diesen UaetEnden kann die Röhre 11 der Einheit 6 dadurch gezündet werden,
dass die Zündelektrode 14 Über einen sehr hohen Wideretand mit einer
Spannung verbunden wird, die gegenüber der Kathode 12 verhKltnisattesig
positiv iat. Dafür wird nun dadurch gesorgt, daaa beispielsweise mit
einer Fingerepitee die beiden Leiter 23 und 25 de« Signalgebers 24
gleichseitig berührt werden* wodurch Über den Widerstand der Finger- :
spits· (1-5 Hfl) und den Widerstand 22 «in» hoohohftige galvanische Verbindung
zwischen der Zündelektrode 14 und Mas·· hergestellt wird· Der Kondensator 21 dient dasu, der Zündelektrode 14 wthrend der Zündung der
RBhre 11 den da*u erforderlichen Stro» su liefern·
Sobald die Röhre 11 ge»und·t 1st, flieset «in verhaltnie-■tssig
grosser Stro» daduroh, da di· Anodenspannung di«ser Röhre infolge
des Anodenkondensators 19 noch tin· kurs· Periode hoch bleibt* Der gros-■e
Stroe verursacht einen grossen Spannungsabfall an geaeinssJten Katho- .
demriderstand 15* Dadurch und durch die Tatsache, dass di· Anodenspannung
der Röhre in der Bedienungseinheit 7 noch kurs· Zeit Wesen des sugehBrigen
Anodenkondensator· niedrig bleibt» sinkt dl· Spannung an
dieser Röhre bis unter die Brennspantrang, so da·· die Röhre erlischt·
j dann die Anodenspannung dieser Röhre; es bleibt jedoch genügend Spannungi
an der Röhre voj^anden, tn diese leitend su halten« auch wenn die Finge»
spitse vom Signalgeber 24 »eggenoswen wird.
Der Anodenetroe der gesundeten Röhre 11 der Einheit 6 verur- :
eaoht as Widerstand 18 einen Spannungsabfall, der de· Eeitter-Basisübergang
de· Sohalttransistors 28 sugeffihrt wird und diesen Transistor in
den leitenden Zustand bringt* Der Transistor 28 wird so weit ausgesteuert
dass er sioh lsi S&ttigungesustand befindet und daher praktisch einen
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Kurzschluss zwischen der Emitter- und Kollektorelektrode bildet. Das
Potentiometer 29 liegt nun über den Transistor 26 zwischen den durch
die Leitungen 20 und 30 gebildeten Klemmen der stabilisierten Speieespannungsquelle
31· Ei© am Schiebekontakt dep Potentiometers auftretende
einstellbare Spannung wird über die Trenndiode 32 und den Widerstand
34 den Kapaaltätsdioden 5a» 5to und 5o zugeführt. Die Trenndioden verhindern,
dass die von einer Bedienungseinheit gelieferte Abstimmspannung
durch die einstellbaren Potentiometer der anderen Bedienungseinheiten
beeinflusst werden kann.
Wie obenstehend bereite beschrieben wurde, sorgt der gemein»
»axe Kathodenwiderstand 15 dafür, dass lituaer nur eine der Bedienungseinheiten,
nSaslioh diejenige Bedienungseinheit, deren Gasentladungsröhre
ssuletzt gesundet wurde, im Betrieb 1st und die übrigen Bedienungseinheiten
ausser Betrieb sind« Die Einstellung auf ein Sendersignal erfolgt
dadurch, dass eine Bedienungseinheit eingeschaltet und das Potentiometer 29 dieser Bedienungseinheit derart eingestellt wird» dass auf dieses
Sendersignal abgestimmt wird. Venn splter dieselbe Bedienungseinheit
durch Betätigung ihres Signalgebers aufs neue eingeschaltet wird, wird
automatisch auf dasselbe Send®rsignal abgastimast.
Vorsugsweise enthalt jede Bedienungseinheit eine optische
Anseigevorrichtung, beispielsweise eine Lampe» die Licht ausstrahlt,
wenn sich die betreffende bistabile ?riggersohaltung in Arbeitezustand
befindet, und die erlischt, wenn die bistabil« Triggerschaltung sioh
la Buhezustand befindet* Auf diese Weise ist deutlich ersichtlich, welche
von den Bedienungseinheiten la Betrieb 1st. Bei der Vorrichtung nach
Pig. 1 können die Gasentladungsröhren selbst als optische Anseigevorrlchtungen dienen«
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Sas Potentiometer der Abstimmeinheit 8 let mit dem Abstimm-ν
knopf 9 und der Senderskala 10 mechanisch gekuppelt. Dadurch, dass diese Bedienungseinheit eingeschaltet wird» kann daher auf normale Weise mit Hilfe des Abstimmknopfee 9 abgestimmt werden. Die Zündelektrode der Gasentladungsröhre der Bedienungseinheit 8 ist Über einen Widerstand 35 und einen Kondensator 36 an eine Weohselspannungsquellev beispielsweise eine der Netsspannung entnommene Wechselspannung, aus welcher der Empfanger gespeist wird, angeschlossen. Mit Hilfe dieser Massnahme wird erreicht, dass die Bedienungseinheit θ und damit die normale Betätigung mit Hilfe des Abstimmknopfes 9 heim Einschalten des Smpfängers auto- * statisch eingeschaltet wird.
knopf 9 und der Senderskala 10 mechanisch gekuppelt. Dadurch, dass diese Bedienungseinheit eingeschaltet wird» kann daher auf normale Weise mit Hilfe des Abstimmknopfee 9 abgestimmt werden. Die Zündelektrode der Gasentladungsröhre der Bedienungseinheit 8 ist Über einen Widerstand 35 und einen Kondensator 36 an eine Weohselspannungsquellev beispielsweise eine der Netsspannung entnommene Wechselspannung, aus welcher der Empfanger gespeist wird, angeschlossen. Mit Hilfe dieser Massnahme wird erreicht, dass die Bedienungseinheit θ und damit die normale Betätigung mit Hilfe des Abstimmknopfes 9 heim Einschalten des Smpfängers auto- * statisch eingeschaltet wird.
Die stabilisierte Speisespannungsquelle 36 enthält awei in
Reihe geschaltete Zener-Dioden 37 und 38, an die über einen Reihenwiderstand
39 eine Speisespannungsquelle angeschlossen ist, so dass an den beiden Zener-Dioden eine stabilisierte Spannung auftritt· Diese stabilisierte
Spannung wird zwei Einstellpotentiometern 40 und 41 zugeführt,
deren Schiebekontakte mit den Leitungen 30 bzw. 20 verbunden sind» Mit
Hilfe dieser Einstellpotentiometer können die Spannungen der Leitungen 20 und 30 gegenüber Massenpotential und damit die beiden Enden des Abstiaaberelohea
auf den richtigen Wert eingestellt werden« I
In jeder Bedienungseinheit sind zwisohen des Schiebekontakt
des Potentiometers 29 und den beiden Enden dieses Potentiometers Widerstand«
42 und 43 angeordnet, mit denen erreicht wird, dass bei Änderung
des Schiebekontaktes des Potentiometers 29 eine nahezu linear verlaufende Änderung der Abstimmung erhalten wird·
Wenn eine Bedienungseinheit durch Betätigung ihres Signalgebers
eingeschaltet und damit die zuvor eingeschaltete Bedienungsein-
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heit ausgeschaltet wird, ändert sich die an der Leitung 33 vorhandene
Abstimmspannung· die den Kapazit&tsdioden zugeführt wird, sprungweise,
wodurch in Lautsprecher des Empfängers ein starker Schaltschlag hörbar
wird. Uh dies zu vermeiden ist eine monostabile Triggerschaltung 44 mit
einer Zeitkonstante von ca· Is aufgenommen, die durch den während der
Umschaltung von einer Bedienungseinheit auf eine andere am Widerstand 15 auftretenden Spannungsimpuls gestarter wird· Der ca· 1s dauernde
Ausgangsspannungsimpuls der monostabilen Triggersohaltung wird fiber eine
Leitung 45 dem Teil 3 des Empfingers, beispielsweise einer in diesem
Teil vorhandenen NiederfrequenzverstErkerstufe zugeführt, woduroh diese
Stufe kurze Zeit gesperrt wird.
Für die In Fig· I dargestellte Schaltungsanordnung sind viele
Abwandlungen auglioh. So kSnnen beispielsweise die Schal^transistoren
28 aus den Kathodenleitungen der Gasentladungsröhren gesteuert werden,
und die Aufgabe des Widerstands 15 kann durch einen gemeinsamen Widerstand in den Anodenleitungen der Gasentladungsröhren erfüllt werden·
Bei Verwendung in beispielsweise tragbaren Smpfingern hat man nicht die für die Gasentladungsröhren erforderliche hohe Speisespannung
von ca. 300 V zur Verfügung. Sie Gasentladungsröhren werden dann
mit Vorteil durch andere bekannte bistabiler Triggerschaltungen ersetzt, die beispielsweise aus Transistoren bestehen« bei denen der Ausgang
eines ersten Transistors, mit dem Eingang eines zweiten und der Ausgang
des zweiten mit dem Eingang des ersten Transistors verbunden ist« Die
Signalgeber 24 können dabei durch Druokkanftikte gebildet werden, die
eine niederohmige Verbindung herstelllen· Wenn die Verwendung eines
Signalgebers bevorzugt wird, bei dem eine hochohmige Verbindung beispielsweise
durch eine Fingerspitze hergestellt wird, wird der Signal-
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geber vorzugsweise an di« Basiselektrode eines bipolaren in Enitter-Bchaltung
betriebenen Transistors angeschlossen, an dessen Kollektorelektrode ein verh<nianlaaig hochohmiger Kollektorwiderstand (15OkOhJt)
angeschlossen ist* Ss hat sich herausgestellt, dass eine derartige Schaltung
bereits bei niedriger Speisespannung (6V) sehr suverlKssig funktioniert,
vorausgesetzt, dass ein Transistor »it niedriges Kollektor»trom
(*.B,<5/£a) bei offener Basiselektrode verwendet wird·
Sie Trenndioden 32 kttanen durch Verwendung der in Fig. 2
dargestellten Schaltungsanordnung eingespart werden· Dabei sind die
Potentiometer 29 al· veränderbarer Widerstand geschaltet und alle Ober
einen gemeinsamen Widerstand 46 mit 4er Leitung 30 verbunden* Sie Abstimmspannung der KapaaitKt«dioden wird dem gemeineamen Widerstand 46
entnommen und Ober eine Diode 47 «nd den Widerstand 34 den Kapasitltsdioden
sugefOhrt. Die fOr Atm 8PeX1TStVOBi der kapaait&tadioden in Ansohlussriohtung
gesohaltete Diode 47 dient als Temperaturausgleioheelement.
Bei annehmender Temperatur nimmt die Kapttitftt der Xepeaitttadioden
au· Die Spannung an der Diode 47 nimmt jedoch bei Zunahme der Temperatur ab; dadurch nimmt Ale Spannung an den lapaaitttadioden au,
wodurch die Kapaaitatssmnahm* ausgeglichen wird* In der Schaltungsanordnung
naoh Fig· 1 wird dieser Temperaturauegleieh dureh die eingeschalte- (j
te Trenndiode 32 herbeigeftthrt·
Fig· 3 seigt «in getndertea Ausffihrungabelapiel einer erfindungagemteaen
SeheJLtungaanordnmngt wodmroh die 8ehaltungaanordnung fttr
einen ampfinger, deaaen Abstimmteil 1 ait BiIf* eine« Bereiohsuaichaltere
48 awiaohen awei Abatiaaibereiohen umaohaltbar iat, beiepielawciae
einen Hundfunkempftnger fflr Kittalwellen- und Langwellenempfang, geeig-.
net ist.
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Jede der Bedienungseinheiten 6 und 7 enthält zwei einstellbare Potentiometer 29 und 2?., deren Schiebekontakte über Trenndioden
32 und 32, mit den zu den Kapazitätsdiode:* des Abstimmelementes 1
führenden Widerstand 34 verbunden sind. Zwischen den beiden einstellbaren Potentiometern und dem Kollektor des Schalttransistors 28 liegt
ein Schalter 49» der ait dem Bereicheumschalter 48 des Empfingers verbunden
istf und der bei Mittelwellenempfang das Potentiometer 29 mit
den Kollektor des Schalttransistors 28 und bei Langwellenempfang das
Potentiometer 29. sit diesem Kollektor verbindet. Sämtliche Potentio»
meter 29 dienen daher zur Voreinstellung von iss Mittelweilenfoereich
liegenden Sendereignalen und sämtliche Potentiometer 29- zur Voreinstellung
von im Iiangwellenbereloh liegenden SenderSignalen. Das Potentiometer der Bedienungseinheit 8, das* wie bei Fig· I beschrieben wurde«
mit dem Abstiinknopf de® Empfängers verbunden ist, dient star Mittelwellen«
sowie zur Ltmgtrellenabstiaaung.
Wenn die Bereichsumschaltung des Ahstianteilfes 1 elektronisch,
beispielsweise unter Verwendung von Sehaltdioden dadurch erfolgt, dass
diesem Abetl&Belemeni Schaltepannungen zugeführt werden, kann jede Bedienungseinheit
6» 7» β aer erfln&ungsgealteen Schaltungsanordnung mit
einem voreinstellharrn Schalter versehen werden, der die Schaltspannungen
für das Ahstimrfelemerat 1 liefert, und der über beispielsweise
den Sch<transistor 2© oder Über einen oder mehrere andere von der
bistabilen Triggerschaltung elektronisch gesteuert« Schalter gespeist
wird.
Es sei bemerkt, dass sich die erfindungsgemSsse Schaltungsanordnung
durchaus sum Gebrauch in einem Empfinger mit fernsteuerung eignet, wobei die Signalgeber in einer in einem Abstand vom Empfänger
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befindlichen Einheit angeordnet sind, und wobei die Signale der Signal·
geber beispielsweise drahtlos auf die unterschiedlichen bistabilen Triggerschaltungen übertragen werden·
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Claims (2)
- -14- PHH. 4033PATENTANSPRUCH Et9 Anordnung sun Abatinmen eines Empfängers für elektrische Signalet wobei die Abstimmung dadurch erfolgt, dass einer oder mehreren elektronisch steuerbaren Reaktanzen eine veränderliche Abstimmspannung zugeführt wird, und wobei diese Abstimmspannung beliebig einen aus einer Anzahl einstellbarer Potentiometer entnommen wird, gekennzeichnet durch eine Anzahl betätigbarer Signalgeber (24)» von denen jeder eine bistabile Trigger schaltung (11, 17, 18) mit einem Ruhesustand und einem Arbeitszustand steuert, die bei Betätigung des sugehSrenden Signalgebers vom Ruhezustand in den Arbeitszustand übergeht, durch eine mit allen bistabilen Triggerschaltungen gekoppelte elektrische Yerriegelungsvor-Itrichtung, die beim Übergang einer der bistabilen Triggerschaltungen vom Ruhesustand in den Arbeitszustand jede andere zuvor im Arbeitszustand befindliche bistabile Triggerschaltung in den Ruhesustand bringt, wobei jede bistabilen Triggerschaltung einen elektronischer Sohalter (28) steuert, der zwischen einer vorzugsweise stabilisierten Speisespannungsquelle (31) und einem der einstellbaren Potentiometer (29) liegt und der nur wenn die zugehörige Triggerschaltung sioh im Arbeitszustand befindet, dieses veränderliche Potentiometer mit der Speisespannungsquelle verbindet, sowie durch Mittel, die alle einstellbaren Potentiometer mit einer gemeinsamen Leitung (33) zum Zuführen der Abstimmspannung zu den elektronisch steuerbaren Reaktanzen (5·» 5b, 5c) verbinden.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der elektrischen Signalgeber (24) zwei gegeneinander isolierte, in einigem Abstand voneinander angeordnete leitende Teile (23,25) enthält, wobei die Betätigung durch gleichzeitige Berührung beider Teile mit beispielsweise einer Fingerspitze erfolgt.
3· Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,0098A5/1390-15- PHH. 4033.dass jede der bistabilen Triggerschaltungen eine Gasentladungsröhre (11) alt einer Diode (13), einer Kathode (12), und einer Zündelektrode (14) enthllt, welche letstere alt dea sugehSrenden Signalgeber (24) verbunden ist, und wobei die Anoden-Kathodenstroaleitung eine Iapedans enthllt, der die Steuerspannung für den angehörenden elektronischen Schalter (28) entnoaaen wird«4· Anordnung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Verriegelungsvorrichtung durch eine Iapedans (15) gebildet wird, die in die geaeinsaaen Anoden- Kathodenstroaleltungen slatlioher bistabiler Triggerechaltungen (12) aufgenoaaen ist» und die derart beaeseen ist, dass bei Zündung einer der OasentladungsrBhren die Anoden-Kathodenspannung slatlieaer anderer OaaentladungsrShren bis unter die Brennspannung dieser ftShren sinkt«5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennseiohnet, dass der Schiebekontakt eines der einstellbaren Potentioaeter alt einer Sender-Bkala (1O) und einea Abstiasfcnopf (9) aeohanlsoh verbunden ist» und dass die sur linechaltung dieses veränderlichen Potentioaeters dienende bistabile Triggerschaltung alt Mitteln versehen ist» welche dl··· bistabileTriggerschaltun« beia Einschalten des lapftngers in den Arbeitssuotand |■ i bringen· - \6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennseiohnet, dass jede \ bistabile Triggerechaltung eine optische Aneeigevorriohtmng enthalt, die den Arbeitssustand der bistabilen Triggersohaltung optisch anseigt. \7. Anordnung nach Anspruch 3 «Ad 6, dadurch gekennseiohnet, dass die QasentladttAtssBhrf (12) Jeder bistabilen Triggersohaltuag »ugleioh als optische Anieigevorrichtung wirksaa ist. . ; 8* Anordnung nach Anspruch 1* dadurch fekennselehnet, dass jedes009845/1380 \-16- PHN. 4033.der als veränderbarer Wideretand geschalteten Potentiometer (2<?) einerseits tiber einen d@r elektronischen Schalter (2©) mit der einen Klemme (20) und andererseiti Über ©ine» fir eSmtlieh© veränderbaren Widerstünde gemeinsamen Widerstand (46) mit der anderen Kloaiao der vorzugsweiße stabilisierten SpeiBespannungsquolle ¥@rbund@a 1st und dass die Abstimnepannung für die elektronisch steuerbare» R®_aktaasea diesen g@E©insaaen Widere fand ©ntnomisffisi wird. (Fig» 2)9, Anordnung naefa Anep&*uefe 1» dadurch gökennsoioha«r>5 9 jedes &©reinstellbarem Poteaatioastei? eineroeite Über ©inen dor elektronischen Schalter (28) alt &ev @in©n Klesoo und &»d©rereeite rait der anderen KleiBEisB der voraugeweisa stabillniertera Sp@i@espimiiungsqtt@ll@ ves?biuiä@n ist und dass; die SofcieMtositaki© oMmtiichsr veränderliplter Potontioaeter über je eine Trenndioä® (;5g) en die gemoinsaso Leitung (33) ra der AbfötiaKspgiisnung asu &®n 0l@k'lronißoh steuerbar©» Heak'tan%@n angoaohlosBG'K sinö.10« ÄKordnarag nseh ÄBsprweh 1, dadurch gakormseichwat, das» einevon allen bistabilea friggerasehaltuBgün (12) gesteuert® Monostabil«(44) mit ®imm Arbeitszwstani aifid eine» Ruheiuatani imt» öi© vos Emhsswsßtanä iß den Avteei^ssustaiifl übergeht» eobali W eine des? bi@tß.ij£l<3Ji frigg©reeheltimg®si v©m Huthesustand in d@n Arbeite- »uetenÄ tritt» vMä d®3?©a 4ußg9Jige@pߣ!iratang d@r »«snostabileji Triggeroohaltun« dio Signßlwi©derg»bs wSfe^DKd d©@ Irbeitnsustandee >Isr «onostabilen11· Anordnung sia@ts Aaepruoh 1 mn Abstlasse« eines SiapfiSngern ait•ine» BereiohsmffiBQimltWt, ö&durefe gffik©KBx©icha@iis dass asu Mindestensder blffltab.t?.eR fa?igges?®eha!tragen aeto@r# ©iasteilbare Potentio-(39 f 29,) gehören» die vscJisalweise alt Hilf® ©iaes Mit den BereloheuiBsehalter verbundenen Schalters (49) ©inaehaltbar aißd, (Fig,300§S4B/13@0-17- PHH. 4053.12· Anordnung nach Anspruch 1 au» Abetinaen eines Empfängers alt einer elektronischen Bereichsumschaltung unter Zuführung von Schaltspannungen, dadurch gekennzeichnet} dass für jede bistabile Triggerschaltung ein voreinsteilbarer Schalter vorhanden ist, der die genannten Schaltspannungen liefert und der über einen oder mehrere von dieser bistabilen Triggerschaltung gesteuerte elektronisch« Schalter gespeist wird.009645/1380
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2129890A1 (de) * | 1971-06-16 | 1972-12-21 | Standard Elek K Lorenz Ag | Schaltung zur Korrektur des Temperaturganges von Abstimmanordnungen |
| FR2387550A1 (fr) * | 1977-04-15 | 1978-11-10 | Philips Nv | Selecteur de canaux pour recepteur de television |
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- 1970-04-30 ES ES379212A patent/ES379212A1/es not_active Expired
- 1970-08-11 GB GB3862970A patent/GB1304105A/en not_active Expired
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