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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft ein Fallschutzband für ein Auffanggerät.
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Stand der Technik
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Personen, die auf einer großen Höhe arbeiten, werden aufgefordert, ein Fallschutz-Oberteil oder einen Fallschutzgurt zu tragen. Das Fallschutz-Oberteil oder der Fallschutzgurt wird über ein Fallschutzband mit einem Auffanggerät verbunden, um die Person während ihrer Arbeit oder Tätigkeit auf einer großen Höhe abzusichern.
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8 zeigt ein herkömmliches Fallschutzband 40, das eine Außenlage 42 und eine Innenlage 41 umfasst, wobei die Innenlage 41 von der Außenlage 42 umhüllt ist. Die Innenlage 41 weist eine Vielzahl von Kettfäden 411 auf. Die Außenlage 42 besteht aus einer Vielzahl von Kettfäden 421 und einer Vielzahl von Schussfäden 422, die ineinander gewoben sind. Die Innenlage 41 wird unmittelbar von der Außenlage 42 umhüllt, wodurch sich das Fallschutzband zusammensetzt.
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Bei dem herkömmlichen Fallschutzband 40 der eingangs genannten Art bestehen jedoch folgende Mängel. Die Innenlage 41 ist von der Außenlage 42 umhüllt, kann aber nicht von der Außenlage 42 gespannt und befestigt werden. Wenn die Außenlage 42 durch das Abreiben z.B. an der Außenwand eines Gebäudes, eines Gerüsts oder eines Metallbleches beschädigt wird, werden sich die Kettfäden 411 der Innenlage 41 an der beschädigten Stelle nach außen auflösen. Aufgrund dessen, dass die Kettfäden 411 locker sind, reisst das Fallschutzband 40 sehr leicht (siehe 9), wodurch die Sicherheit des Benutzers gefährdet wird. Zudem ist bei dem herkömmlichen Fallschutzband 40 nicht möglich, die Innenlage 41 zu spannen und zu befestigen. Deshalb kann die Festigkeit des Fallschutzbandes 40 nicht effektiv erhöht werden.
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Aufgabe der Erfindung
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fallschutzband zu schaffen, mit dem die beim Stand der Technik genannten Mängel beseitigt werden.
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Technische Lösung
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Fallschutzband mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Die Erfindung stellt ein Fallschutzband bereit. Das Fallschutzband umfasst eine Außenlage und eine Innenlage, wobei die Innenlage von der Außenlage umhüllt ist und aus einer Vielzahl von Kettfadensträngen und einer Vielzahl von Schussfäden besteht, die ineinander gewoben sind, wobei jeder Kettfadenstrang mehr als einen ersten Kettfaden umfasst. Die Außenlage besteht aus einer Vielzahl von zweiten Kettfäden und einer Vielzahl von zweiten Schussfäden, die ineinander gewoben sind. Die Innenlage wird unmittelbar von der Außenlage umhüllt, wodurch sich das Fallschutzband zusammensetzt. An dem Fallschutzband ist eine Vielzahl von Bindefäden angeordnet, die um die zweiten Schussfäden und die ersten Schussfäden hintereinander gewickelt sind. Durch das Binden der gewickelten Bindefäden sind die Innenlage und die Außenlage miteinander verbunden. Dadurch ist die Innenlage gespannt und befestigt.
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Über das erfindungsgemäße Fallschutzband wird ein Fallschutz-Oberteil oder ein Fallschutzgurt an einer Person, die auf einer großen Höhe arbeitet, mit einem Auffanggerät verbunden, um die Person während ihrer Arbeit oder Tätigkeit abzusichern. Wenn die Person abstürzt oder das Fallschutzband an Gegenständen reibt, sodass die zweiten Kettfäden der Außenlage von der Außenwand des Gebäudes, eines Gerüsts oder eines Metallbleches beschädigt werden, bleiben die Kettfäden durch die Bindefäden weiter so fest gebunden, dass es nicht vorkommt, dass sich die Kettfäden an der beschädigten Stelle nach außen auflösen. Dadurch, dass due Kettfäden zusammengebunden bleiben und sich nicht auflösen, reisst das Fallschutzband nicht, was zu einer Erhöhung der Sicherheit beiträtgt. Zudem ist die Innenlage des erfindungsgemäßen Fallschutzbandes so gespannt und befestigt, dass die Festigkeit des Fallschutzbandes erhöht wird.
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Figurenliste
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In den Zeichnungen ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt.
- 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel im zusammengebauten Zustand.
- 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel in 1.
- 3 zeigt eine Schnittansicht einer Röhre der erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel in 1.
- 4 zeigt eine schematische Darstellung des Betriebszustandes der erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel in 1.
- 5 zeigt eine schematische Darstellung der umlaufenden Bewegung der Kugeln auf der erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel in 1.
- 6 zeigt schematisch, wie sich die Kugel in der Röhre unter Einwirkung der Gewindegänge teilbei der erfindungsgemäßen Kugelumlaufspindel seitlich umdreht.
- 7 zeigt eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Kugelumlaufspindel.
- 8 zeigt eine schematische Darstellung der Struktur eines herkömmlichen Fallschutzbandes.
- 9 zeigt eine schematische Darstellung eines durch Reiben gerissenen herkömmlichen Fallschutzbandes in 8.
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Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
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Im Folgenden werden Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung anhand der detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels und dessen Darstellung in den beigefügten Zeichnungen beschränkt.
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Wie in 1 bis 4 gezeigt ist, bezieht sich die Erfindung auf ein Fallschutzband. Das Fallschutzband 10 umfasst eine Außenlage 12 und eine Innenlage 11, wobei die Innenlage 11 von der Außenlage 12 umhüllt ist und aus einer Vielzahl von Kettfadensträngen 111 und einer Vielzahl von Schussfäden 112 besteht, die ineinander gewoben sind, wobei jeder Kettfadenstrang 111 mehr als einen ersten Kettfaden 1111 umfasst. Die Außenlage 12 besteht aus einer Vielzahl von zweiten Kettfäden 121 und einer Vielzahl von zweiten Schussfäden 122, die ineinander gewoben sind. Die Innenlage 11 wird unmittelbar von der Außenlage 12 umhüllt, wodurch sich das Fallschutzband 10 zusammensetzt. An dem Fallschutzband 10 ist eine Vielzahl von Bindefäden 20 angeordnet, die hintereinander um die zweiten Schussfäden 122 und die ersten Schussfäden 112 gewickelt sind. Durch das Binden der gewickelten Bindefäden 20 sind die Innenlage 11 und die Außenlage 12 miteinander verbunden, wodurch die Innenlage 11 gespannt und befestigt wird.
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Erfindungsgemäß besteht der Kettfadenstrang 111 aus drei ersten Kettfäden 1111, die ineinander gewoben sind.
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Erfindungsgemäß besteht der Kettfadenstrang 111 aus drei ersten Kettfäden 1111, die ineinander gewoben sind, wobei zwei von den drei ersten Kettfäden 1111 jeweils von oben und unten über eine Mehrzahl (drei) von den ersten Schussfäden 112 verlaufen und dann sich überkreuzen, während der andere erste Kettfaden 1111 ununterbrochen um die ersten Schussfäden 112 gewickelt ist.
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Erfindungsgemäß handelt es sich bei den ersten Kettfäden 1111, den zweiten Kettfäden 121, den ersten Schussfäden 112 und den zweiten Schussfäden 122 um Multifilament-Polymerfäden. Die Multifilament-Polymerfäden bestehen aus ultraviolettstrahlungsbeständigen, flüssigkristallinen aromatischen Polyesterfasern, die auch Flüssigkristallpolymere genannt werden.
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Erfindungsgemäß ist das Fallschutzband 10 so ausgebildet, dass die Außenlage 12 im Ganzen die Innenlage 11 umhüllt.
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Über das erfindungsgemäße Fallschutzband 10 wird ein Fallschutz-Oberteil oder ein Fallschutzgurt an einer Person, die auf einer großen Höhe arbeitet, mit einem Auffanggerät 30 verbunden (siehe 1), um die Person während ihrer Arbeit oder Tätigkeit abzusichern. Wenn die Person abstürzt oder das Fallschutzband 10 an Gegenständen so reibt (siehe 5 und 6), dass die zweiten Kettfäden 121 der Außenlage 12 von der Außenwand des Gebäudes, eines Gerüsts oder eines Metallbleches beschädigt werden, bleiben die Kettfäden 121 durch die Bindefäden 20 weiter so fest gebunden, dass es nicht vorkommt, dass sich die Kettfäden 121 an der beschädigten Stelle nach außen auflösen. Dadurch, dass due Kettfäden 121 zusammengebunden bleiben und sich nicht auflösen, reisst das Fallschutzband 10 nicht (siehe 7), was zu einer Erhöhung der Sicherheit beiträtgt. Zudem ist die Innenlage 11 des erfindungsgemäßen Fallschutzbandes 10 so gespannt und befestigt, dass die Festigkeit des Fallschutzbandes 10 erhöht wird.
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Obwohl die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels detailliert beschrieben worden ist, ist für den Fachmann selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern dass vielmehr Abwandlungen in der Weise möglich sind, dass einzelne Merkmale weggelassen oder andersartige Kombinationen von Merkmalen verwirklicht werden können, solange der Schutzbereich der beigefügten Ansprüche nicht verlassen wird. Die Offenbarung der vorliegenden Erfindung schließt sämtliche Kombinationen der vorgestellten Einzelmerkmale mit ein.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Fallschutzband
- 11
- Innenlage
- 111
- Kettfadenstrang
- 1111
- erster Kettfaden
- 112
- erster Schussfaden
- 12
- Außenlage
- 121
- zweiter Kettfaden
- 122
- zweiter Schussfaden
- 20
- Bindefaden
- 30
- Auffanggerät