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Gegenstand der Gebrauchsmusteranmeldung ist ein Hundegeschirr für die Stadt, in erster Linie für Hunde, aber auch für andere vierbeinige Haustiere. Das Hundegeschirr für die Stadt ist dank der Form seines Griffs am Rückenelement sehr handlich und ermöglicht ein rasches Zugreifen aus allen Richtungen, was ein Ergreifen in Notsituationen im Stadtverkehr gewährleistet.
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Die Entwicklung von Geschirren für Tiere lässt sich am besten anhand der Entwicklung von Hundeausrüstung veranschaulichen, denn Hunde sind die sozialisierten Tiere, die am engsten mit dem Menschen verbunden sind. Tiergeschirre werden seit Tausenden von Jahren zum Ziehen von Lasten entwickelt und verwendet.
Ähnlich wie Zugtiere werden Hunde seit Jahrtausenden zum Ziehen und Tragen verschiedener Lasten eingesetzt, um dem Menschen zu helfen. Dafür wurden den Hunden Geschirre angelegt, die ähnlich wie das Pferdegeschirr auf verschiedene Art und Weise gestaltet waren. Die Geschirre lassen sich je nach ihrer Konstruktion in Halsgeschirr, Sielengeschirr (Brustgeschirr) oder Kummetgeschirr einteilen. Bei der Entwicklung der Geschirre spielte die Tätigkeit der skythischen, hunnischen und ungarischen Reitervölker eine große Rolle. Bei ihren kontinentübergreifenden Eroberungen konnten sie sich für den Transport nur auf Zugtiere verlassen, sodass es von entscheidender Bedeutung war, die Effizienz ihrer Ausrüstung zu steigern. Auf dem Gebiet der Entwicklung von Hundegeschirren haben die in kalten Klimazonen lebenden amerikanischen Ureinwohner ebenfalls einen wertvollen Beitrag geleistet.
In der Entwicklungsgeschichte der Tiergeschirre stand bis zum Ersten Weltkrieg die Optimierung der Zugkraft im Fokus. Der hervorragende Orientierungssinn des Hundes wurde durch die Vorteile der heutigen Technologien unterstützt. Ihr verstärkter Einsatz zeigt sich auch in der Optimierung der Ausrüstung und ihrer Erprobung in neuen Bereichen. Während des Ersten Weltkriegs wurden Hunde, die für Kurierdienste eingesetzt wurden, auch mit Bekleidung ausgerüstet, die es ihnen ermöglichte, möglichst große Gegenstände am Körper zu tragen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden zur Unterstützung sehgeschädigter Personen Blindenhunde mit einem speziellen Geschirr eingesetzt. Blindenhunde sind auch heute noch ein hervorragendes Beispiel für die auf höchstem Niveau erfolgende Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Ein Blindenhund wird zum Beispiel eingesetzt, um einer sehbehinderten Person im Straßenverkehr zu helfen.
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Die für Blindenhunde verwendeten Geschirre sind meist Sielengeschirre (Brustgeschirre), um die Handhabung zu erleichtern. Bis heute hat der Griff an den Geschirren eine große Bedeutung, denn er dient der geführten Person als Halteelement. Es handelte sich dabei um die ersten Entwicklungen, bei denen ergänzende Teile angebracht wurden, die über das Hundegeschirr hinausragen. Die Richtung der Ausbuchtung dieser Teile erfolgte zur geführten Person hin, also entgegen der Laufrichtung. Dadurch waren sie zum Festhalten und zum Führen der sehbehinderten Person geeignet. Der vorrangige Anwendungsort dieser Geschirre war bereits die Stadt.
Die Entwicklung der Hundegeschirre im 20. Jahrhundert wurde stark von der Beziehung des Hundes zum Menschen und der gesellschaftlichen Akzeptanz des Hundes beeinflusst.
Mit der Entwicklung der Hundehaltungskultur wurde es im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu einer allgemein anerkannten Massenerscheinung, Hunde in Städten und zu Hobbyzwecken zu halten. Zu dieser Zeit wurde zum Beispiel die bisherige gegenseitige Abhängigkeit zwischen Schlittenhunden und Menschen durch eine starke emotionale Bindung zwischen Mensch und Hund ersetzt.
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Die stärkere Bindung an den Hund führte dazu, dass die Menschen immer mehr Zeit mit dem Hund verbringen wollten. Daher wurde eine Reihe neuer Hundeausrüstungen benötigt.
Die verschiedenen Leinen- und Halsbandvariationen sind im Alltag zum unabkömmlichen Zubehör geworden. Das zunehmend schnelllebige und Modetrends folgende urbane Leben prägte ihr Aussehen. Die Verwendung von Hundegeschirren wurde Ende des 20. Jahrhunderts üblich. In immer mehr Ländern wurde vorgeschrieben, dass bei der Ausbildung und Arbeit mit Diensthunden ein Hundegeschirr oder eine bestimmte Art von Hundegeschirr (z. B. die deutsche Kenndecke) verwendet werden muss. Die dabei verwendeten Geschirre entsprachen zunächst weder im Hinblick auf ihre Ästhetik noch auf ihre Nutzbarkeit den Ansprüchen der städtischen Hobby-Hundehalter. Für die Alltags-Hundehalter war ein Halsband die bevorzugte Methode. Die Größeneinstellung und das Anlegen der bis dahin auf dem Markt befindlichen Hundegeschirre für die Nutzung auf der Straße war zu kompliziert und Erklärungsmaterial, das die korrekte Einstellung und Verwendung der Geschirre erläuterte, fehlte auf dem Markt vollständig. Es lässt sich sagen, dass Hundegeschirre bis zum Ende des 20. Jahrhunderts weder in besonderem Maße ästhetisch ansprechend waren noch eine praktische Lösung für Hobby-Hundehalter boten, sodass sie sich nicht massenhaft verbreiteten.
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Damit die Hundegeschirre sich im alltäglichen Gebrauch verbreiten konnten, mussten sie gleichzeitig ein auffälliges Design und alltagstaugliche, praktische Funktionen für den städtischen Verkehr aufweisen. Dies wurde verwirklicht, als in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Sielengeschirr mit Sattelgriff, das so genannte „Powerharness“, auf den Markt kam. Es hatte einen auffälligen, reflektierenden Sattelteil, einen mit Klettverschluss verstellbaren Brustgurt und mit Klettverschluss fixierbare Schilder am Sattel, auf denen beliebige Beschriftungen angebracht werden konnten. Es war das erste Mal, dass auch ein präzisionsgefertigter, serienmäßig hergestellter Griff an den Geschirren vorhanden war, der sowohl in der äußeren Erscheinung als auch in Bezug auf die Stabilität einen erheblichen Mehrwert darstellte.
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Die stabile und sichere Konstruktion des Brustgeschirrs mit Sattelteil machte auch den Alltags-Hundehaltern den grundlegenden Zweck und die Funktion des Hundegeschirrs bewusst. Ein Hundegeschirr ist ideal zum Führen, Halten und eventuell Heben des Hundes und bequemer als ein Halsband. In den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts wurde den Anwendern auch bewusster, dass aufgrund ihrer spezifischen Gestaltung verschiedene Arten von Geschirren für unterschiedliche Aktivitäten ideal sind.
Ein Großteil der Familienhunde sind Stadtbewohner. Zusätzlich zu ihren kurzen, täglichen Spaziergängen wird ihr Leben meistens jeweils durch einen langen Wochenendausflug bereichert. Für beide Aktivitäten ist so, wie der Hundebesitzer zwischen seinen Straßenschuhen und Freizeit- oder Wanderschuhen wählt, das angemessen konstruierte Hundegeschirr zu wählen.
Die heutigen Nachfolger der früheren, für das Ziehen von Lasten optimierten Tiergeschirre sind die Y-Hundegeschirre. Diese Art von Geschirr ist heutzutage das ideale Zubehör für Wander- und Laufsportarten. Für den städtischen Alltag ist allerdings ein robusteres, auch als Warnweste fungierendes, leicht und schnell anlegbares Brustgeschirr ideal. Dieses Geschirr eignet sich auch besser für die Befestigung von Zubehör, das der sicheren Bewegung des Hundes dient. Bei der Beurteilung von Stadtgeschirren kommt es vor allem darauf an, wie gut sie insgesamt die Fähigkeit des Hundes zum Anhalten, zum Zurückhalten, zum Überwinden von Treppen oder anderen Bodenhindernissen und zur guten Sichtbarkeit des Hundes unterstützen können. Wenn der Hund älter ist, Mobilitäts- oder Sensibilitätsprobleme oder sogar psychische Probleme hat, kann das reizstarke Stadtleben eine Belastung für ihn darstellen. Einer der Bereiche, in denen die Brustgeschirre mit Sattelteil getestet wurden, war zwischen 2009 und 2019 das Ausführen von in Rehabilitation befindlichen Hunden im Tierheim. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Robustheit des Brustgeschirrs mit seinem an der Brust anliegenden Brustgurt und dem körpernahen Sattelteil eine mentale Unterstützung für Hunde sein kann, die in der Bewegung unsicher sind. Das Tier verbindet das Gefühl, das sattelähnliche Teil eng an seinem Körper zu tragen, unbewusst mit der unterstützenden Anwesenheit des Hundebesitzers. Besonders wichtig ist der Griff des Geschirrs, der sich leicht am Sattel befestigen lässt und es dem Hundeführer ermöglicht, den Hund leicht neben sich zu halten, um unsichere Situationen zu vermeiden. Auf diese Weise wird dem Hund Stress erspart bzw. kann das Maß des Stresses an die Toleranzfähigkeit des Hundes angepasst werden. Darüber hinaus trat für in der Stadt gehaltene Hunde die Verwendung von Geschirren mit Griffen in den Vordergrund. Die Steifheit und die Wölbung des Geschirrgriffs können auch in Notsituationen entscheidend sein, in denen es vor allem darauf ankommt, den Hund zu stoppen und zu kontrollieren.
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Der Geschirrgriff, der den Stand der Technik revolutionierte, erinnert an die Lösung des unter der Nr. 3691 eingetragenen ungarischen Gebrauchsmusters. Die Neuheit der Entwicklung liegt in dem Gummibandverschluss des Griffs. Der Griff kann sich in der Vegetation verfangen, wenn der Hund losgelassen wird, zum Beispiel beim Laufen. Daher dient die Idee der Sicherheit des Hundes, indem der zum Verfangen gefährdete Griff nicht nur in flachem Zustand fixiert, sondern teilweise auch abdeckt wird.
Bei der Beschäftigung mit dem Hund in der Stadt geht es jedoch in erster Linie um das Ausführen an der Leine und das Spielen auf Hundeplätzen. Im ersteren Fall ist es gut, wenn der Griff immer greifbar ist. Auf dem Hundeplatz ist es sinnvoll, das Geschirr mit einer einzigen Bewegung vom Hund abzunehmen. Deshalb ist das Verschließen des Griffs bei Geschirren für die Stadt zweitrangig. Ein viel wichtiger Gesichtspunkt ist, dass der Griff zum Ergreifen und Halten des Hundes an unserer Seite optimal geeignet ist.
Das europäische Muster 003851013-0001 zeigt einen auf das Geschirr ergonomisch perfekt abgestimmten Griff, der für den professionellen Einsatz durch Polizeikräfte bestimmt ist. Der Griff ragt jedoch nicht im richtigen Winkel aus der Scheitelebene des Geschirrs heraus, um dem Benutzer zu ermöglichen, diesen in Notsituationen zu fassen. Der Griff ist nicht als Fortsetzung der Linie des Brustgurtes am Rückenelement befestigt, sodass nur eine schmale Fläche zum plötzlichen Ergreifen besteht.
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Die vorliegende Entwicklung zielt darauf ab, einen Geschirrgriff zu schaffen, der im Stadtverkehr ideal zu handhaben ist und so die Möglichkeit bietet, in Notsituationen zuzugreifen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die Richtung der Wölbung des Griffs. Dieser sollte zweckmäßigerweise nach hinten, in Richtung des Hundeführers ausgebuchtet sein und über die Scheitelebene des Geschirrs hinausragen. Die Form und die Gestaltung des Griffs sollten bruchsicher und geradlinig verlaufend sein, wodurch ein plötzliches Greifen aus allen Richtungen ermöglicht wird.
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Ein wichtiger Entwicklungsaspekt ist, dass der Griff idealerweise aus der Scheitelebene des Rückenelements hervorragen sollte. Das Hervorragen und die Form des Griffs sollten die Anbringung und Verwendung des Leinenbefestigungselements und der dazu passenden Leine ermöglichen. Der Griff sollte der Teil des Geschirrs sein, der am weitesten über die Scheitelebene hinausragt. Das Leinenbefestigungselement sollte weniger aus der Scheitelebene herausragen als der Griff, da vermieden werden sollte, während der Benutzung das Leinenbefestigungselement anstelle des Griffs zu greifen.
Eine zu lösende Aufgabe ist des Weiteren die Dimensionierung des Griffs und die Bestimmung der idealen Position seiner Befestigung und Gestaltung. Die Gestaltung des Griffmaterials verhindert die Möglichkeit der Dehnung und der unerwünschten Verformung. Gegebenenfalls muss bei absichtlichem Verdrehen des Griffs eine innere Verstärkung dafür sorgen, dass der Griff bei Beendigung der Krafteinwirkung in seine ursprüngliche Stellung zurückspringt.
Ziel ist ein Textilgriff, vorzugsweise mit einem strapazierfähigen Riemen, der auch mit einer flexiblen Innenverstärkung versehen werden kann. Ziel ist, Griff und innere Verstärkung fest miteinander zu verbinden, um die Faltung des Griffs zu verhindern.
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Die bestehenden Aufgaben werden durch die im Muster genannten Konstruktion gelöst.
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Gegenstand des vorliegenden Gebrauchsmusters ist ein Hundegeschirr für die Stadt, hauptsächlich für Hunde und andere vierbeinige Haustiere, mit einem Rückenelement, einem Brustgurt, einem Gurt unter der Brust und einem Griff. Das Rückenelement wird durch ein Umrandungselement begrenzt und hat eine Scheitelebene, die entlang der Achsenlinie der Wirbelsäule des Hundes verläuft und mit dem Rücken des Tieres bündig ist. Auf der Scheitelebene ist ein Leinenverbindungselement angebracht, das in entgegengesetzter Richtung zum Kopf des Tieres verläuft.
Die durch das Leinenbefestigungselement verlaufende Achsenlinie teilt das Rückenelement des Hundegeschirrs für die Stadt in zwei gleiche Teile.
Der Gurt unter dem Brustkorb wird unter dem Brustkorb des Tieres hindurchgeführt und ist auf beiden Seiten der Achsenlinie am Rückenelement befestigt, wobei mindestens eine Seite durch ein Verbindungselement abnehmbar ist.
Der Brustgurt, der am Brustbein des Tieres verläuft, ist durch jeweils einen Nahtstreifen auf beiden Seiten der Achsenlinie am Rückenelement befestigt.
Am Rückenelement ist auf beiden Seiten der Achsenlinie in Fortsetzung der Linie des Brustgurtes je ein Deckungselement angebracht. Die Deckungselemente sind stoffkontinuierlich mit dem Brustgurt gestaltet und werden durch die Nahtstreifen vom Brustgurt getrennt. Die Deckungselemente bedecken das Rückenelement in der Fortsetzung des Brustgurtes. Die Breite der Deckungselemente beträgt 90-110 % der Breite des Brustgurts.
In einer bevorzugten Ausgestaltung werden die Deckungselemente auf der dem Brustgurt abgewandten Seite unter das sich an das Rückenelement anschmiegende Umrandungselement geführt und gemeinsam am Rückenelement befestigt. Ein Umrandungselement ist ein Saumband oder eine innere Naht, das/die den Umriss des Rückenelements definiert.
Das Rückenelement verfügt über einen Griff, der sich auf beiden Seiten der Wirbelsäule in Richtung der Deckungselemente erstreckt und mit je einem Befestigungsstreifen am Rückenelement befestigt ist. Der Griff besteht aus je einem Stielteil und je einem abgedeckten Teil auf beiden Seiten der Rückenlinie. Die Stielelemente verlaufen von den Deckungselementen beginnend entlang dem Rückenelement und sind oberhalb der Scheitelebene in der Linie der Achsenlinie stoffkontinuierlich miteinander verbunden. Der Griff ist oberhalb der Scheitelebene gebogen, wobei der am weitesten von der Scheitelebene entfernte Punkt die Ausbuchtungsspitze ist, die sich in einem Abstand von mindestens 3 cm von der Scheitelebene befindet.
Die abgedeckten Teile sind mit den Stielteilen stoffkontinuierlich unter den Deckungselementen verbunden. Die abgedeckten Teile, bedeckt von den Deckungselementen, befinden sich zwischen dem Rückenelement und den Deckungselementen. An den abgedeckten Teilen befinden sich die Befestigungsstreifen. Der Griff wird nur durch die abgedeckten Teile mit Hilfe der Befestigungsstreifen am Rückenelement befestigt. Der Griff ist nicht über die Stielteile mit dem Rückenelement verbunden, d. h. die Stielteile stehen vom Rückenelement ab. Die Stielteile bilden mit der Scheitelebene aus Richtung des Leinenbefestigungselements einen Beta-Winkel von 95-120 Grad. Die Stielteile bilden mit den Deckungselementen aus Richtung des Brustgurts einen Alpha-Winkel von 95-130 Grad. Der Griff hat eine gradlinige Linienführung.
In einer bevorzugten Ausgestaltung besteht der Griff aus einem textilen Gurtband, in dem sich zumindest zwischen den Rändern der Deckungselemente, die näher an der Scheitelebene liegen, d. h. in den Stielteilen, eine innere Verstärkung befindet. Die innere Verstärkung besteht bevorzugterweise aus Kunststoff. Die innere Verstärkung und der Textilgurt sind miteinander verbunden, wobei diese Verbindung bevorzugterweise eine Naht ist.
In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung besteht der Griff aus extrudiertem Kunststoff.
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Ein Beispiel für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Hundegeschirrs für die Stadt gemäß dem Gebrauchsmuster wird auf den folgenden Abbildungen detailliert vorgestellt:
- 1: Zeigt das Hundegeschirr für die Stadt in Seitenansicht.
- 2: Zeigt das Hundegeschirr für die Stadt in Obenansicht.
- 3: Zeigt den A-A-Schnitt des Griffs gemäß 2.
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1 zeigt das 1 Hundegeschirr für die Stadt in Seitenansicht. Das 1 Hundegeschirr für die Stadt besteht aus einem 2 Rückenelement, 6 Brustgurt, 7 Gurt unter dem Brustkorb und einem 10 Griff. An das 2 Rückenelement wird der 6 Brustgurt zwischen den beiden Schultern des Tieres am Brustbein entlang befestigt und ist am 9 Deckungselement durch den 6a Nahtstreifen verbunden. Das 2 Rückenelement ist von einem 13 Umrandungselement umgeben.
Am 2 Rückenelement befindet sich in Fortsetzung des 6 Brustgurtes das 9 Deckungselement, das zusammen mit dem 6 Brustgurt stoffkontinuierlich gestaltet ist und vom 6 Brustgurt durch den 6a Nahtstreifen getrennt wird. Das 9 Deckungselement wird an der dem 6 Brustgurt am weitesten entfernten Kante des 2 Rückenelements unter dem 13 Umrandungselement hindurchgeführt und zusammen mit dem 13 Umrandungselement am 2 Rückenelement befestigt.
Der 7 Gurt unter dem Brustkorb wird unter der Brust des Tieres entlanggeführt und ist mit dem 2 Rückenelement durch das 8 Anschlusselement lösbar verbunden.
Der am Rücken des Tieres anliegende Teil des 2 Rückenelements ist die 4 Scheitelebene, an der ein 5 Leinenbefestigungselement angebracht ist, das in entgegengesetzte Richtung zum Kopf des Tieres verläuft.
Der 10 Griff ragt aus dem 2 Rückenelement über die 4 Scheitelebene hinaus, wobei der Punkt, der am weitesten von der 4 Scheitelebene entfernt ist, die 10c Ausbuchtungsspitze ist. Der 10d abgedeckte Teil befindet sich unter dem 9 Deckungselement, zwischen dem 2 Rückenelement und dem 9 Deckungselement, und ist vom 12 Befestigungsstreifen am 2 Rückenelement befestigt. Der 10a Stielteil ist aus dem 10d abgedeckten Teil stoffkontinuierlich gebildet, verläuft entlang des 2 Rückenelements und endet oberhalb der 4 Scheitelebene. Der 10a Stielteil bildet mit dem 9 Deckungselement aus Richtung des 6 Brustgurtes einen 95-130 Grad betragenden α-Winkel. Der 10a Stielteil bildet mit der 4 Scheitelebene einen 95-120 Grad betragenden β-Winkel.
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2 zeigt das 1 Hundegeschirr für die Stadt in Obenansicht. Das 2 Rückenelement des 1 Hundegeschirrs für die Stadt wird durch die durch das 5 Leinenbefestigungselement verlaufende 3 Achsenlinie in zwei gleiche Teile geteilt. Der 6 Brustgurt ist durch je einen 6a Nahtstreifen auf beiden Seiten der 3 Achsenlinie am 2 Rückenelement befestigt. Am 2 Rückenelement befindet sich als Fortsetzung des 6 Brustgurtes auf beiden Seiten der 3 Achsenlinie je ein 9 Deckungselement. Die 9 Deckungselemente sind mit dem 6 Brustgurt stoffkontinuierlich gestaltet und ab den 6a Nahtstreifen wird das 2 Rückenelement in der Fortsetzung des 6 Brustgurts abgedeckt und am entferntesten Punkt vom 6 Brustgurt unter dem 13 Umrandungselement hindurchgeführt.
Der 10 Griff verläuft überspannend oberhalb des 2 Rückenelements. Auf jeder Seite der 3 Achsenlinie befindet sich ein 10a Stielteil, wobei die 10a Stielteile von den 9 Deckungselementen ausgehen und entlang der 3 Achsenlinie stoffkontinuierlich zusammenlaufen. Am Treffpunkt der beiden 10a Stielteile des 10 Griffs befindet sich im Bereich oberhalb des 5 Leinenbefestigungselements die 10c Ausbuchtungsspitze.
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3 zeigt den A-A-Schnitt des in 2 dargestellten 10 Griffs. Im 10 Griff befindet sich eine 11 innere Verstärkung.
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Dank der Gestaltung des 10 Griffs des 1 Hundegeschirrs für die Stadt gemäß dem Gebrauchsmuster ist der 10 Griff ideal handlich und kann dank der Art der Befestigung am 2 Rückenelement aus allen Richtungen gegriffen werden. Die Position des 10 Griffs des 1 Hundegeschirrs für die Stadt ist in Bezug auf die 4 Scheitelebene entscheidend, denn sie ermöglicht, dass der Besitzer den Hund auch beim Greifen stabil halten kann. Dadurch, dass die 10a Stielteile neben dem 2 Rückenelement verlaufen, wird Platz für das von der Seite erfolgende Greifen geschaffen. Die 11 innere Verstärkung des 10 Griffs verhindert eine Verformung des 10 Griffs und führt dazu, dass das 1 Hundegeschirr für die Stadt umfassend zur Sicherheit beim täglichen Spaziergang beiträgt.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Hundegeschirr
- 2
- Rückenelement
- 3
- Achsenlinie
- 4
- Scheitelebene
- 5
- Leinenbefestigungselement
- 6
- Brustgurt
- 6a
- Nahtstreifen
- 7
- Gurt unter dem Brustkorb
- 8
- Anschlusselement
- 9
- Deckungselement
- 10
- Griff
- 10a
- Stielteil
- 10c
- Ausbuchtungsspitze
- 10d
- abgedeckter Teil
- 11
- innere Verstärkung
- 12
- Befestigungsstreifen
- 13
- Umrandungselement