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TECHNISCHES GEBIET
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Die Erfindung betrifft einen Behälter. Außerdem betrifft die Erfindung Verbesserungen von Komponenten von Behältern.
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HINTERGRUND
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Behälter, beispielsweise Taschen, Rucksäcke, Wannen, Boxen oder Körbe, die speziell dafür entwickelt wurden, Ausrüstung für verschiedene Outdoor-Aktivitäten zu transportieren, sind im Stand der Technik bekannt. Als ein derartiger Behälter ist beispielsweise ein „Gear hauler“ bekannt. Dabei handelt es handelt sich um ein robustes und vielseitiges Verstau- und Transportsystem für den Außenbereich, das sicherstellt, dass alle notwendigen Gegenstände gut organisiert und leicht zugänglich sind.
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Es existieren Behälter, die mit Trennwandsystemen versehen sind, die eine Unterteilung des Innenraums ermöglichen. Bekannte Systeme nutzen häufig Trennwände mit Klettverschlüssen, um modulare Fächer zu schaffen. Bei bekannten Anordnungen verlieren die Trennwände oft ihre strukturelle Integrität oder lösen sich. Dies führt zu einer unzureichenden Trennung der Inhalte, insbesondere bei sperrigen oder schweren Gegenständen. Zudem neigen konventionelle Systeme durch wiederholte Belastung zum Verschleiß, was eine unerwünschte Verlagerung der Trennwände begünstigt.
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Ein Nachteil bekannter Vorrichtungen besteht darin, dass sie entweder zu komplex und schwer handhabbar sind oder nicht die notwendige Stabilität und Flexibilität bieten. Zudem fehlt es oft an Möglichkeiten, den Innenraum variabel zu unterteilen oder Zubehör sicher zu befestigen.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Behälter für den Transport und die Aufbewahrung von Gegenständen zu schaffen. Insbesondere ist es eine Aufgabe, einen Behälter anzugeben, der eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit aufweist oder eine verbesserte Unterbringung von Gegenständen ermöglicht.
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Die Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen beschriebenen Gegenstände gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Gemäß einer Ausführungsform ist ein Behälter geschaffen. Der Behälter kann eine Tasche sein, beispielsweise eine Duffel Bag. Der Behälter kann eine Box, eine Wanne oder ein Korb sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter einen Boden, einen Stützrahmen, eine flexible Seitenwand, beispielsweise eine flexible Faltwand, und wenigstens zwei Stützanordnungen auf. Die flexible Seitenwand, auch Faltwand genannt, ist mit dem Boden und mit dem Stützrahmen verbunden. Die Stützanordnungen sind dazu eingerichtet, den Stützrahmen am Boden abzustützen. Jede Stützanordnung ist zwischen einem Aufstellzustand und einem Verstauzustand überführbar. Im Aufstellzustand stützt die Stützanordnung den Stützrahmen gegen den Boden ab, wodurch die flexible Faltwand gestrafft wird. Im Verstauzustand stützt die Stützanordnung den Stützrahmen nicht gegen den Boden ab und gestattet ein Zusammenfalten der flexiblen Faltwand.
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Jede Stützanordnung kann zwei parallel zueinander vorgesehene längliche Stützelemente aufweisen. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Behälter leicht auf- und abgebaut werden kann und platzsparend verstaut werden kann, wobei das Stützelement aufgrund der zwei Stützelemente die Seitenwand oder Faltwand besser abstützen kann. Auf diese Weise kann beispielsweise eine von oben betrachtete eckige Seitenwand mit abgerundeten Ecken in den abgerundeten Ecken besser gestützt werden, sodass es beispielsweise möglich ist, Ecken mit größeren Radien zu verwirklichen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jede Stützanordnung einseitig entweder fest an den Stützrahmen gekoppelt oder fest an den Boden gekoppelt. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützanordnung am Behälter gehalten ist und nicht als loses Teil vorgesehen ist.
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Gemäß einer Ausführungsform weist jede Stützanordnung ein an dem Stützrahmen schwenkbar befestigtes Ende und ein freies Ende auf. Das freie Ende ist am Boden abstützbar. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützanordnung auf einfache Weise positioniert werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Stützanordnung im Aufstellzustand arretierbar. Dies verhindert ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen des Behälters.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Boden Aufnahmeabschnitte zum Abstützen der Stützanordnung auf. Der Boden kann so gestaltet sein, dass zumindest die Aufnahmeabschnitte eine Stützgeometrie aufweisen oder durch die Stützgeometrie verwirklicht sind. Die Stützgeometrie blockiert ein Bewegen eines abgestützten Endabschnitts der Stützanordnung nach innen. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützanordnung sicher und stabil am Boden gehalten wird.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Stützgeometrie eine Vertiefung oder einen Vorsprung auf. Die Stützgeometrie kann der Umfangsgeometrie des Bodens folgend ausgebildet sein. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützanordnung präzise positioniert werden kann und für die Stützanordnung eine an die Außenkontur des Behälters angepasste Abstützung ermöglicht wird.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Boden eckig ausgebildet. Der Boden kann beispielsweise rechteckig oder quadratisch sein.
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Gemäß einer Ausführungsform kann sich die Stützgeometrie zumindest entlang der Ecken oder um die Ecken, beispielsweise abgerundeten Ecken, des Bodens erstrecken.
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Gemäß einer Ausführungsform ist an jeder Ecke eine Stützanordnung derart vorgesehen, dass die Stützelemente eine Abstützung am Boden beidseits der Ecke ermöglichen. Die Stützelemente sind in einem Abstand zueinander gehalten. Dann, wenn die Stützanordnung im Aufstellzustand ist, kann sich ein Bereich der Stützgeometrie zwischen den Stützelementen erstrecken oder kann zwischen diesen aufgenommen sein.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Stützelemente an einer von dem Stützrahmen entfernten Stelle miteinander gekoppelt.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Stützanordnung einen Gewebeabschnitt mit zwei voneinander beabstandeten Taschen auf. Jeweils ein Stützelement kann in jeweils einer Tasche aufgenommen sein. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützelemente sicher und beweglich zueinander gehalten werden.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Stützanordnung einen Gewebeabschnitt auf. Die beiden Stützelemente sind in einem Abstand zueinander an den Gewebeabschnitt angenäht. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützelemente stabil und flexibel gehalten werden.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Stützanordnung einen Gewebeabschnitt auf. Die beiden Stützelemente können in einem Abstand zueinander in den Gewebeabschnitt eingenäht sein.
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Gemäß einer Ausführungsform bestehen die Stützelemente aus einem formstabilen Material. Das Material kann beispielsweise Kunststoff, ein faserverstärkter Kunststoff wie Fiberglas oder Metall sein. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützelemente robust und langlebig sind.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Stützelemente als Stäbe ausgebildet. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützelemente leicht und dennoch stabil sind.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Boden formstabil ausgebildet. Der Boden kann beispielsweise eine formstabile Bodenplatte aufweisen. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Behälter eine stabile Basis hat.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jede Stützanordnung schwenkbar am Stützrahmen befestigt. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Stützanordnung einfach positioniert werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die flexible Faltwand ein textiles Material auf. Das Material kann insbesondere Stoff oder Gewebe sein. Zwei benachbarte Stützanordnungen können an einer von dem Stützrahmen entfernten Stelle über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sein. Der Verbindungsabschnitt kann beispielsweise ein Netz sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter zumindest einen Boden, eine Seitenwand und eine an der Seitenwand vorgesehene Befestigungsanordnung auf. Der Boden kann wie zuvor beschrieben ausgestaltet sein, insbesondere mit der Stützgeometrie. Die Seitenwand kann die zuvor beschriebene flexible Faltwand sein. Der Boden kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Der Behälter kann Funktionen und Merkmale aufweisen, wie sie in anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand definiert gemeinsam mit dem Boden einen Innenraum. Die Befestigungsanordnung stellt zumindest zwei unterschiedliche Befestigungsarten bereit. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass verschiedene Gegenstände, beispielsweise Trennwände oder Raumteiler, flexibel im Innenraum befestigt werden können. Zudem ermöglicht die Befestigungsanordnung eine Befestigung eines Gegenstands in unterschiedlichen Zuständen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Befestigungsanordnung als erste Befestigungsart für eine Rastverbindung konfiguriert. Ein erster Rastverbindungspartner der Rastverbindung kann als ein erstes Befestigungselement an einem zweiten Befestigungselement einer zweiten Befestigungsart vorgesehen sein. Das zweite Befestigungselement kann an der Seitenwand vorgesehen sein. Der erste Rastverbindungspartner kann beispielsweise ein männlicher Teil eines Druckknopfes sein. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass Gegenstände auf zwei unterschiedliche Arten sicher und einfach befestigt werden können.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die zweite Befestigungsart eine Einhakverbindung. Das zweite Befestigungselement weist einen ersten Einhakverbindungspartner auf.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der erste Einhakverbindungspartner eine Schlaufe auf. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Befestigung einfach und sicher ist.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Befestigungselement an einem Befestigungsabschnitt ausgebildet. Der Befestigungsabschnitt kann mehrere zweite Befestigungselemente aufweisen. Alle Befestigungselemente können als Schlaufen ausgebildet sein. Die Schlaufen können durch bereichsweises, beispielsweise punktuelles, Befestigen (beispielsweise Annähen) eines Bands an der Seitenwand gebildet werden. Das Band kann beispielsweise ein textiles Band sein. Eine Schlaufe kann jeweils durch einen unbefestigten Bandabschnitt zwischen zwei benachbarten Befestigungspunkten des Bandabschnitts an der Seitenwand gebildet sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter ferner eine Raumteilungsanordnung auf. Die Raumteilungsanordnung kann verwendet werden, um den Innenraum variabel in einen ersten Aufbewahrungsraum und einen zweiten Aufbewahrungsraum zu unterteilen. Die Raumteilungsanordnung weist eine in den Innenraum einsetzbare und an unterschiedlichen Positionen arretierbare Trennvorrichtung auf. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Innenraum flexibel unterteilt werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Trennvorrichtung für eine Befestigung an der Befestigungsanordnung in zumindest einer der zumindest zwei Befestigungsarten eingerichtet.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Trennvorrichtung für die erste Befestigungsart konfiguriert. Ein zweiter Rastverbindungspartner der Rastverbindung, beispielsweise ein weiblicher Teil eines Druckknopfes, kann als ein erstes Befestigungsteil an der Trennvorrichtung vorgesehen sein. Das erste Befestigungsteil ist mit der Befestigungsanordnung am Behälter koppelbar.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Trennvorrichtung für die zweite Befestigungsart konfiguriert. Ein zweiter Einhakverbindungspartner der Einhakverbindung, beispielsweise ein Haken, kann als ein zweites Befestigungsteil an der Trennvorrichtung vorgesehen sein. Das zweite Befestigungsteil kann mit der Befestigungsanordnung am Behälter koppelbar sein.
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Gemäß einer Ausführungsform kann die Trennvorrichtung als Tasche ausgebildet sein. Die Tasche kann zwei Seitenwandabschnitte aufweisen, die über zwei Verbindungsabschnitte miteinander verbunden sind. Die Verbindungsabschnitte können flexible Abschnitte sein oder starre Abschnitte sein.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Seitenwandabschnitte für die zweite Befestigungsart konfiguriert und/oder sind die Verbindungsabschnitte für die erste Befestigungsart und/oder die zweite Befestigungsart konfiguriert.
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Gemäß einer Ausführungsform ist an jedem Seitenwandabschnitt ein zweiter Einhakverbindungspartner, beispielsweise ein Haken, vorgesehen. Beispielsweise können zwei zweite Einhakverbindungspartner vorgesehen sein, wobei jeweils ein zweiter Einhakverbindungspartner an jeweils einem Ende von entgegengesetzten Enden der Seitenwandabschnitte vorgesehen sein kann.
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Gemäß einer Ausführungsform ist an jedem Verbindungsabschnitt zumindest ein zweiter Rastverbindungspartner, beispielsweise ein weiblicher Teil eines Druckknopfes, vorgesehen. Beispielsweise können zwei zweite Rastverbindungspartner vorgesehen sein.
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Gemäß einer Ausführungsform ist an jedem Verbindungsabschnitt zumindest ein zweiter Einhakverbindungspartner, beispielsweise ein Haken, vorgesehen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Trennvorrichtung als zusammenschiebbare Tasche ausgebildet. Die Tasche kann im ausgezogenen Zustand auf zwei Befestigungsarten an der Seitenwand befestigbar sein. Im zusammengeschobenen Zustand kann die Tasche als platzsparende Trennwand dienen. Bei der Nutzung als Trennwand kann zur Befestigung nur eine Befestigungsart verwendet werden oder zur Verfügung stehen.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter zumindest einen Boden, eine Seitenwand und eine an der Seitenwand vorgesehene Befestigungsanordnung auf. Der Boden kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Der Behälter kann Funktionen und Merkmale aufweisen, wie sie in anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand definiert gemeinsam mit dem Boden einen Innenraum. Die Befestigungsanordnung dient zum Befestigen einer in den Innenraum einsetzbaren Trennvorrichtung an unterschiedlichen Positionen und/oder in unterschiedlichen Zuständen. Die Trennvorrichtung kann Merkmale und Funktionen aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Auf dem Boden ist eine Arretierstruktur vorgesehen. Die Arretierstruktur stellt vorbestimmte Positionierungsabschnitte für die Trennvorrichtung bereit. Die Positionierungsabschnitte halten die eingesetzte Trennvorrichtung in Position. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Trennvorrichtung einfacher positioniert werden kann und einen besseren Seitenhalt bereitstellt.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die vorbestimmten Positionierungsabschnitte der Arretierstruktur ungleichverteilt. Die Abstände zwischen den Positionierungsabschnitten variieren. Auf diese Weise können unterschiedliche Haltepositionen für unterschiedlich konfigurierte Trennvorrichtungen bereitgestellt werden.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jeder Positionierungsabschnitt eingerichtet, einen unteren Endabschnitt der Trennvorrichtung aufzunehmen.
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Gemäß einer Ausführungsform weist jeder Positionierungsabschnitt Vertiefungen, Aussparungen oder Vorsprünge auf.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Arretierstruktur in den Boden integriert ausgebildet. Die Arretierstruktur kann insbesondere einteilig mit dem Boden ausgebildet sein.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Positionierungsabschnitte so vorgesehen, dass diese die Trennvorrichtung in zwei unterschiedlichen Zuständen in Position halten können. Die Zustände können einem ausgezogenen Zustand und ein zusammengeschobener Zustand der Trennvorrichtung entsprechen.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Positionierungsabschnitte so vorgesehen, dass die Trennvorrichtung an unterschiedlichen Positionen gehalten werden kann. Dies ermöglicht eine Unterteilung des Innenraums in unterschiedliche große Aufbewahrungsräume.
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Gemäß einer Ausführungsform ist die Trennvorrichtung als zusammenschiebbare Tasche ausgebildet. Die Tasche weist Seitenwandabschnitte auf. Die Seitenwandabschnitte sind mit einem flexiblen Abschnitt verbunden. Die Positionierungsabschnitte können als Rillen zur Aufnahme eines unteren Endes der Seitenwandabschnitte ausgebildet sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter zumindest einen Boden, eine Seitenwand und einen flexiblen Deckel auf. Der Boden kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Der Behälter kann Funktionen und Merkmale aufweisen, wie sie in anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand definiert gemeinsam mit dem Boden einen nach oben offenen Innenraum. Der Deckel verschließt eine Zugangsöffnung zum Innenraum. Der Deckel weist kann zumindest eine vordefinierte Faltstelle aufweisen. Um die Faltstelle ist ein erster Deckelabschnitt in Bezug auf einen zweiten Deckelabschnitt kontrolliert faltbar. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Deckel kontrolliert und reproduzierbar gefaltet werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Deckel zwei der Faltstellen auf. Die Faltstellen sind in einem Abstand voneinander vorgesehen, beispielsweise in gegenüberliegenden Endabschnitten des Deckels. Die Faltstellen definieren gemeinsam einen vorbestimmten länglichen Faltabschnitt. Entlang dem Faltabschnitt kann der Deckel gefaltet werden. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Deckel präzise und kontrolliert gefaltet werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Deckel zumindest eine Verstärkungsstruktur auf. Die Verstärkungsstruktur definiert die Faltstelle.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Verstärkungsstruktur zwei längliche Elemente auf. Die länglichen Elemente können beispielsweise Stäbe sein. Die länglichen Elemente können an dem Deckel in Verlängerung zueinander und beabstandet voneinander getragen sein.
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Gemäß einer Ausführungsform erstrecken sich die länglichen Elemente parallel zu einem Deckelrand.
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Gemäß einer Ausführungsform ist am Deckelrand ein Reißverschlussband einer Reißverschlussverbindung zum Öffnen und Schließen des Deckels angebracht. Ein kooperierendes Reißverschlussband kann am Behälterrand vorgesehen sein. Die länglichen Elemente sind am Reißverschlussband befestigt. Damit ist keine zusätzliche Befestigungsstelle im Deckel erforderlich.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die länglichen Elemente aus einem formstabilen Material gefertigt. Das Material kann beispielsweise Kunststoff, Metall oder ein Verbundmaterial sein. Das Verbundmaterial kann beispielsweise faserverstärkter Kunststoff sein. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die länglichen Elemente robust und langlebig sind. Das Deckelmaterial kann ein flexibles Material sein, beispielsweise ein forminstabiles Material.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Deckel so konstruiert, dass Falten oder Brüche am Faltabschnitt vermieden werden. Dazu kann ein vorbestimmter Abstand zwischen den länglichen Elementen vorgesehen sein. Dieser Abstand ermöglicht ein im Wesentlichen knickfreies Falten des Deckelmaterials. Dies macht den Deckel langlebiger.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Deckel so konstruiert, dass er durch Umklappen des ersten Deckelabschnitts auf den zweiten Deckelabschnitt teilweise geöffnet werden kann. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Zugang zum Innenraum flexibler ist.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Deckel so konstruiert, dass er durch Umklappen oder Entfernen des zweiten Deckelabschnitts gemeinsam mit dem ersten Deckelabschnitt vollständig geöffnet werden kann. Der Deckel kann vom Behälter vollständig abnehmbar sein oder einseitig am zweiten Deckelabschnitt fest mit dem Behälter verbunden sein.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der erste Deckelabschnitt in der gefalteten Position mittels an den Deckelabschnitten vorgesehenen Halteeinrichtungen an dem zweiten Deckelabschnitt arretierbar. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Deckel sicher und stabil in einem gefalteten Zustand gehalten werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform weisen die Halteeinrichtungen Verbindungspartner einer Magnetverbindung auf. Die Verbindungspartner sind so an den Deckelabschnitten positioniert, dass diese dann, wenn der erste Deckelabschnitt auf den zweiten Deckelabschnitt geklappt ist, einander anziehen und die Deckelabschnitte aneinanderhalten. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass der Deckel einfach und sicher arretiert werden kann.
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Gemäß einer Ausführungsform sind die Halteeinrichtungen mittels einer stoffschlüssigen Verbindung am Deckel befestigt. Dies vermeidet zusätzliche Perforationen im Deckelmaterial, wie sie beispielsweise bei Nähten vorhanden sind. Die Halteeinrichtungen können auch in das Deckelmaterial integriert sein. Die stoffschlüssige Verbindung kann beispielsweise Kleben oder Schweißen sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter zumindest einen Boden und eine Seitenwand auf. Der Boden kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand kann Merkmale aufweisen, wie sie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Der Behälter kann Funktionen und Merkmale aufweisen, wie sie in anderen Ausführungsformen beschrieben sind. Die Seitenwand definiert gemeinsam mit dem Boden einen Innenraum. Die Seitenwand weist eine Anbringanordnung auf. Die Anbringanordnung dient zum Befestigen einer in den Innenraum einsetzbaren Trennvorrichtung, beispielsweise als Alternative oder zusätzlich zu der hierin beschriebenen Befestigungsanordnung. Die Anbringanordnung ist zur Befestigung der Trennvorrichtung außerhalb eines zum Verstauen von Gegenständen vorhandenen Nutzraums des Behälters eingerichtet. Dadurch, dass eine Befestigung außerhalb des Nutzraums erfolgt, wird vermieden, dass sich die Befestigung durch Einwirkung von Gegenständen im Nutzraum unbeabsichtigt löst.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Anbringanordnung einen Trennwandbefestigungsabschnitt auf. Der Trennwandbefestigungsabschnitt ist vom Nutzraum wegorientiert.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Trennwandbefestigungsabschnitt einen ersten Verbindungspartner einer formschlüssigen Verbindung auf.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der erste Verbindungspartner ein erster Teil einer Rastverbindung. Der erste Verbindungspartner kann beispielsweise ein Teil eines Druckknopfes sein.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Anbringanordnung ein an der Seitenwand befestigtes Stützbauteil auf. Der Trennwandbefestigungsabschnitt ist an dem Stützbauteil der Seitenwand zugewandt vorgesehen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist zwischen der Seitenwand und dem Stützbauteil ein Aufnahmeraum zur Aufnahme eines Kopplungsabschnitts der Trennvorrichtung geschaffen. Seitenwand und Stützbauteil bilden somit einen Doppelwandabschnitt, wobei der Kopplungsabschnitt der Trennvorrichtung zwischen Seitenwand und Stützbauteil positioniert werden kann. Der Kopplungsabschnitt ist zur Kopplung an den Trennwandbefestigungsabschnitt eingerichtet.
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Gemäß einer Ausführungsform weist das Stützbauteil zumindest eine Durchgangsöffnung auf. Der Kopplungsabschnitt der Trennvorrichtung ist durch die Durchgangsöffnung hindurchführbar. Dann kann der Kopplungsabschnitt mit dem Trennwandbefestigungsabschnitt gekoppelt werden. Ein Vorteil dieser Konfiguration liegt darin, dass die Trennvorrichtung sicher befestigt wird.
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Gemäß einer Ausführungsform ist das Stützbauteil als Wandelement mit mehreren Durchgangsschlitzen ausgebildet. Der Trennwandbefestigungsabschnitt ist an zumindest einem sich zwischen benachbarten Durchgangsschlitzen erstreckenden Wandelementabschnitt vorgesehen. Der Trennwandbefestigungsabschnitt kann auch durch diesen Wandelementabschnitt gebildet sein.
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Gemäß einer Ausführungsform ist eine Trennvorrichtung geschaffen, die einen Wandabschnitt und zumindest einen Kopplungsabschnitt aufweist. Der Kopplungsabschnitt kann zur Kopplung an den Trennwandbefestigungsabschnitt eingerichtet sein.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Kopplungsabschnitt zum Einführen in einen Aufnahmeraum zwischen einer Seitenwand und einem Stützbauteil des Behälters ausgebildet.
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Gemäß einer Ausführungsform kann jeder Kopplungsabschnitt einen zu einem Verbindungspartner an der Anbringanordnung passenden Verbindungspartner aufweisen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jeder Kopplungsabschnitt in der Art eines beweglichen Flügels an dem Wandabschnitt vorgesehen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jeder Kopplungsabschnitt um eine Schwenklinie schwenkbar am Wandabschnitt vorgesehen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist jeweils ein Kopplungsabschnitt an jeweils einem Ende von zwei entgegengesetzten Enden des Wandabschnitts vorgesehen.
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Gemäß einer Ausführungsform ist der Kopplungsabschnitt plattenartig ausgebildet.
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Gemäß einer Ausführungsform weist der Behälter die Trennvorrichtung auf.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Erfindung wird unter Bezugnahmen auf die beigefügten Figuren beschrieben.
- 1 zeigt eine Ansicht von oben auf einen offenen Behälter.
- 2 zeigt unterschiedliche Darstellungen eines Bodens.
- 3 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Behälters und einer Trennwand, die über dem Behälter positioniert ist.
- 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Behälters, in den die Trennwand eingesetzt ist.
- 5 zeigt eine Seitenansicht einer Trennwand.
- 6 zeigt ein Stützbauteil einer Anbringanordnung zur Befestigung einer Trennvorrichtung.
- 7 zeigt eine Trennvorrichtung, die an der Anbringanordnung befestigt werden kann.
- 8 zeigt einen Behälter, in den mehrere Trennvorrichtungen eingesetzt sind, von denen jede den in 7 gezeigten Aufbau hat.
- 9 zeigt einen Behälter mit einem geschlossenen Deckel.
- 10 zeigt einen Behälter mit einem teilgeöffneten Deckel, bei dem ein erster Deckelabschnitt relativ zu einem zweiten Deckelbauteil verschwenkt ist.
- 11 zeigt einen Behälter, bei dem der Deckel vollständig geöffnet ist, wobei der erste Deckelabschnitt an den zweiten Deckelabschnitt gefaltet ist.
- 12 zeigt eine Detailansicht einer Faltstelle und eines Faltabschnitts des Deckels.
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Die Figuren sind schematisch und nicht maßstabsgetreu. Gleiche Bezugszeichen werden für gleiche Elemente verwendet.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Ausführungsformen und Modifikationen werden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
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1 zeigt eine Ansicht von oben auf einen offenen Behälter 100. Der Behälter 100 weist einen Boden 110, einen Stützrahmen 120, eine Seitenwand 102, beispielsweise eine flexible Faltwand 130, und wenigstens zwei Stützanordnungen 140 auf. Zudem weist der Behälter 100 einen Deckel 400 auf, der in der gezeigten Konfiguration geöffnet ist.
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Der Boden 110 kann formstabil ausgebildet sein und kann beispielsweise eine formstabile Bodenplatte aufweisen. Der Boden 110 kann eckig ausgebildet sein, beispielsweise rechteckig oder quadratisch, insbesondere mit abgerundeten Ecken. Die flexible Faltwand 130 verbindet den Stützrahmen 120 mit dem Boden 110. Die flexible Faltwand 130 besteht vorzugsweise aus einer dünnen, flexiblen Folie oder Bahn aus Kunststoffmaterial, kann jedoch auch aus einem Textilmaterial ausgebildet sein oder ein solches aufweisen.
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Jede Stützanordnung 140 ist zwischen einem Aufstellzustand und einem Verstauzustand überführbar. Im Aufstellzustand (gezeigt in 1) stützt die Stützanordnung 140 den Stützrahmen 120 gegen den Boden 110 ab und strafft die flexible Faltwand 130. Die Stützanordnung ist dabei vertikal angeordnet. Im Verstauzustand stützt die Stützanordnung 140 den Stützrahmen 120 nicht am Boden 110 ab, wodurch ein Zusammenfalten der flexiblen Faltwand 130 ermöglicht wird. Im Verstauzustand können die Stützanordnungen um 90 Grad geschwenkt sein und so positioniert sein, dass sich diese horizontal oder parallel zum Boden 110 erstrecken. Dies ermöglicht eine platzsparende Verstauung des Behälters 100.
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Jede Stützanordnung 140 weist zwei parallel zueinander vorgesehene längliche Stützelemente 141 auf. Diese Stützelemente 141 bestehen aus einem formstabilen Material, beispielsweise Kunststoff, einem faserverstärkten Kunststoff wie Fiberglas, oder Metall. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Stützelemente 141 als Stäbe ausgebildet.
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Die Stützanordnungen 140 können einseitig entweder fest an den Stützrahmen 120 oder fest an den Boden 110 gekoppelt sein. Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform weist jede Stützanordnung 140 ein an dem Stützrahmen 120 schwenkbar befestigtes Ende 142 und ein freies Ende 143 auf, das am Boden 110 abstützbar ist.
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Der Boden 110 weist Aufnahmeabschnitte 111 zum Abstützen der Stützanordnung 140 auf, wie auch in 2 in der auf der rechten Seite gezeigten Schnittdarstellung durch den rechten oberen Eckbereich des Bodens 110 gut zu erkennen ist. Diese Aufnahmeabschnitte 111 können eine Stützgeometrie 112 aufweisen, die ein Bewegen oder Verrutschen eines abgestützten Endabschnitts 143 der Stützanordnung 140 nach innen blockiert. Dies erhöht die Stabilität und Sicherheit des Behälters 100 während der Nutzung. Die Stützgeometrie 112 kann eine Vertiefung oder einen Vorsprung aufweisen und ist der Umfangsgeometrie des Bodens 110 folgend ausgebildet. Die Stützgeometrie 112 kann sich zumindest entlang der abgerundeten Ecken oder um die Ecken des Bodens 110 erstrecken.
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An jeder Ecke des Behälters 100 kann eine Stützanordnung 140 derart vorgesehen sein, dass die Stützelemente 141 eine Abstützung am Boden 110 beidseits der Ecke oder an unterschiedlichen Positionen entlang der Ecke ermöglichen. Dabei sind die Stützelemente 141 in einem Abstand zueinander gehalten, sodass sich dann, wenn die Stützanordnung 140 im Aufstellzustand ist, ein Bereich der Stützgeometrie 112 zwischen den Stützelementen 141 erstreckt oder zwischen diesen aufgenommen ist.
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Die Stützanordnung 140 kann einen Gewebeabschnitt 144 aufweisen, der zwei voneinander beabstandete Taschen 145 aufweist. In jeder Tasche 145 kann ein Stützelement 141 aufgenommen sein. Alternativ können die Stützelemente 141 an den Gewebeabschnitt 144 angenäht oder in diesen eingenäht sein.
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Die Stützelemente 141 können an einer von dem Stützrahmen 120 entfernten Stelle miteinander gekoppelt sein. Dies kann durch eine geeignete Verbindungsvorrichtung erfolgen, die die Stützelemente 141 in einem festen Abstand zueinander hält. Zwei benachbarte Stützanordnungen 140 können an einer von dem Stützrahmen 120 entfernten Stelle über einen Verbindungsabschnitt 150, beispielsweise ein Netz, miteinander verbunden sein.
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Wie in 2 gezeigt, kann an der Seitenwand 102 eine Befestigungsanordnung 200 vorgesehen sein. Die Befestigungsanordnung 200 kann zumindest zwei unterschiedliche Befestigungsarten bereitstellen. In einer Ausführungsform ist die Befestigungsanordnung 200 als erste Befestigungsart für eine Rastverbindung konfiguriert. Ein erster Rastverbindungspartner 201 der Rastverbindung, beispielsweise ein männlicher Teil eines Druckknopfes, kann als ein erstes Befestigungselement 202 an einem zweiten Befestigungselement 203 einer zweiten Befestigungsart vorgesehen sein, das an der Seitenwand 102 vorgesehen ist.
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Die zweite Befestigungsart kann eine Einhakverbindung sein, wobei das zweite Befestigungselement 203 einen ersten Einhakverbindungspartner 204 aufweist. Der erste Einhakverbindungspartner 204 kann eine Schlaufe 205 sein. Das zweite Befestigungselement 203 kann an einem Befestigungsabschnitt 206 ausgebildet sein, wobei der Befestigungsabschnitt 206 mehrere zweite Befestigungselemente 203 aufweisen kann. Alle Befestigungselemente 203 können als Schlaufen 205 ausgebildet sein, wobei die Schlaufen 205 durch bereichsweises, beispielsweise punktuelles, Befestigen eines Bands 207 an der Seitenwand 102 gebildet sein können. Eine Schlaufe 205 ist jeweils durch einen unbefestigten Bandabschnitt 208 zwischen zwei benachbarten Befestigungspunkten 209 gebildet.
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Wie auch in 1 dargestellt, kann eine Raumteilungsanordnung 300 zum variablen Unterteilen des Innenraums 104 in einen ersten Aufbewahrungsraum 301 und einen zweiten Aufbewahrungsraum 302 im Behälter angeordnet werden. Die Raumteilungsanordnung 300 weist eine in den Innenraum 104 einsetzbare und an unterschiedlichen Positionen arretierbare Trennvorrichtung 303 auf. Die Trennvorrichtung 303 ist für eine Befestigung an der Befestigungsanordnung 200 in zumindest einer der zumindest zwei Befestigungsarten eingerichtet.
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Die Trennvorrichtung 303 kann für eine erste Befestigungsart konfiguriert sein. Ein zweiter Rastverbindungspartner 321, beispielsweise ein weiblicher Teil eines Druckknopfes, kann als erstes Befestigungsteil 322 an der Trennvorrichtung 303 vorgesehen sein. Dieses erste Befestigungsteil 322 kann mit einer Befestigungsanordnung 200 am Behälter 100 gekoppelt werden. Die Trennvorrichtung 303 kann somit sicher und lösbar am Behälter 100 befestigt werden, indem der zweite Rastverbindungspartner 321 mit einem ersten Rastverbindungspartner 201 an der Befestigungsanordnung 200 verbunden wird. Diese Konfiguration ermöglicht eine einfache und schnelle Montage und Demontage der Trennvorrichtung 303.
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Die Trennvorrichtung 303 kann alternativ oder zusätzlich für eine zweite Befestigungsart konfiguriert sein. Ein zweiter Einhakverbindungspartner 324, beispielsweise ein Haken 308, kann als zweites Befestigungsteil 325 an der Trennvorrichtung 303 vorgesehen sein. Dieses zweite Befestigungsteil 325 kann ebenfalls mit der Befestigungsanordnung 200 am Behälter 100 gekoppelt werden. Die zweite Befestigungsart bietet eine alternative Möglichkeit, die Trennvorrichtung 303 sicher am Behälter 100 zu befestigen, indem der zweite Einhakverbindungspartner 324 in einen entsprechenden ersten Einhakverbindungspartner 204 an der Befestigungsanordnung 200 eingehakt wird.
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Die Trennvorrichtung 303 kann als Tasche 304 ausgebildet sein. Die Tasche 304 kann zwei Seitenwandabschnitte 306 aufweisen, die über zwei Verbindungsabschnitte 307 miteinander verbunden sind. Die Seitenwandabschnitte 306 können eine höhere Steifigkeit aufweisen als die Verbindungsabschnitte 307. Die Seitenwandabschnitte 306 können starr sein. Die Verbindungsabschnitte 307 können entweder flexible Abschnitte oder starre Abschnitte sein. Diese Konfiguration ermöglicht es, die Tasche 304 an verschiedene Anforderungen anzupassen, beispielsweise hinsichtlich Flexibilität und Stabilität. Die Seitenwandabschnitte 306 und die Verbindungsabschnitte 307 können jeweils für die erste Befestigungsart, die zweite Befestigungsart oder beide Befestigungsarten konfiguriert sein.
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In einer Ausführungsform sind die Seitenwandabschnitte 306 für die zweite Befestigungsart konfiguriert. An jedem Seitenwandabschnitt 306 kann ein zweiter Einhakverbindungspartner 324, beispielsweise ein Haken 308, vorgesehen sein. Es können beispielsweise zwei zweite Einhakverbindungspartner 324 vorgesehen sein, wobei jeweils ein zweiter Einhakverbindungspartner 324 an jeweils einem Ende von entgegengesetzten Enden der Seitenwandabschnitte 306 angeordnet sein kann. Diese Anordnung ermöglicht eine stabile und sichere Befestigung der Tasche 304 am Behälter 100 durch Einhaken der Haken 308 in entsprechende erste Einhakverbindungspartner 204, insbesondere Schlaufen 205, an der Befestigungsanordnung 200.
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In einer weiteren Ausführungsform ist an jedem Verbindungsabschnitt 307 zumindest ein zweiter Rastverbindungspartner 321, beispielsweise ein weiblicher Teil eines Druckknopfes, vorgesehen. Es können beispielsweise zwei zweite Rastverbindungspartner 321 vorgesehen sein. Diese Rastverbindungspartner 321 ermöglichen eine einfache und lösbare Befestigung der Tasche 304 am Behälter 100 durch Verbinden mit entsprechenden ersten Rastverbindungspartnern 201 an der Befestigungsanordnung 200.
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Die 3 und 4 zeigen beispielhaft, wie eine Trennvorrichtung 303 in den Behälter 100 eingesetzt wird. Die Trennvorrichtung 303 kann eine Trennwand sein, die an gegenüberliegenen oberen Enden Haken 308 als Befestigungsmittel aufweist. Diese Trennvorrichtung 303 kann von oben in den Behälter 100 eingesetzt werden, wie in 4 gezeigt. Dabei werden die Haken 308 in an der Behälterinnenwand vorgesehene Schlaufen 205 eingehakt.
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Die Trennvorrichtung 303 kann als zusammenschiebbare Tasche 304 ausgebildet sein. Die Tasche 304 ist im ausgezogenen Zustand auf zwei Befestigungsarten an der Seitenwand 102 befestigbar. Beispielsweise kann diese in die beschriebenen Schlaufen 205 eingehakt sein und gleichzeitig über die Rastverbindung an die Seitenwand 102, 130 gekoppelt sein. Im zusammengeschobenen Zustand, in der die Tasche 304 als platzsparende Trennwand dient, kann diese über nur eine Befestigungsart gehalten sein, beispielsweise in die Schlaufen eingehakt sein. Die Tasche 304 kann Seitenwandabschnitte 306 aufweisen. Die Seitenwandabschnitte 306 sind mit einem flexiblen Abschnitt 307 verbunden. Ein oder mehrere Rastverbindungspartner können an dem flexiblen Abschnitt 307 vorgesehen sein.
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Wie in 2 gut zu erkennen ist, kann auf dem Boden 110 eine Arretierstruktur 113 vorgesehen sein. Die Arretierstruktur 113 kann vorbestimmte Positionierungsabschnitte 114 für die Trennvorrichtung 303 bereitstellen. Die Positionierungsabschnitte 114 können die eingesetzte Trennvorrichtung 303 in Position halten. Die vorbestimmten Positionierungsabschnitte 114 der Arretierstruktur 113 können ungleichverteilt sein. Die Abstände zwischen den Positionierungsabschnitten 114 können variieren.
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Jeder Positionierungsabschnitt 114 kann eingerichtet sein, einen unteren Endabschnitt 305 der Trennvorrichtung 303 aufzunehmen. In der im unteren Bereich von 2 dargestellten Schnittansicht durch den Boden ist angedeutet, wie ein unterer Endabschnitt 305 im Positionierungsabschnitt 114 aufgenommen ist.
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Jeder Positionierungsabschnitt 114 kann Vertiefungen, Aussparungen oder Vorsprünge aufweisen, wobei in der gezeigten Ausführungsform Vertiefungen vorgesehen sind. Die Arretierstruktur 113 kann in den Boden 110 integriert ausgebildet sein. Die Arretierstruktur 113 kann einteilig mit dem Boden 110 ausgebildet sein. Die Positionierungsabschnitte 114 können so vorgesehen sein, dass diese die Trennvorrichtung 303 in zwei unterschiedlichen Zuständen, einem ausgezogenen Zustand und einem zusammengeschobenen Zustand, in Position halten können. Die Positionierungsabschnitte 114 sind so vorgesehen, dass die Trennvorrichtung 303 an unterschiedlichen Positionen gehalten werden kann. Wie bereits vorstehend erwähnt, kann die Trennvorrichtung 303 als zusammenschiebbare Tasche 304 ausgebildet sein. Die Positionierungsabschnitte 114 können als Rillen zur Aufnahme eines unteren Endes der Seitenwandabschnitte 306 ausgebildet sein.
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Der Behälter 100 kann einen Deckel 400 zum Verschließen einer Zugangsöffnung 401 zum Innenraum 104 aufweisen, wie in den 9 bis 12 dargestellt.
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Der Deckel 400 weist zumindest eine vordefinierte Faltstelle 402 auf. Um diese Faltstelle 402 ist ein erster Deckelabschnitt 403 in Bezug auf einen zweiten Deckelabschnitt 404 kontrolliert faltbar. Der Deckel 400 kann zwei der Faltstellen 402 aufweisen. Die Faltstellen 402 können in einem Abstand voneinander vorgesehen sein, beispielsweise an gegenüberliegenden Deckelenden. Die Faltstellen 402 können gemeinsam einen vorbestimmten länglichen Faltabschnitt 405 definieren. Entlang dem Faltabschnitt 405 ist der Deckel 400 faltbar.
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Der Deckel 400 kann zumindest eine Verstärkungsstruktur 406 aufweisen. Die Verstärkungsstruktur 406 definiert die Faltstelle 402. Die Verstärkungsstruktur 406 kann zwei längliche Elemente 407 aufweisen, beispielsweise Stäbe. Die länglichen Elemente 407 können an dem Deckel 400 in Verlängerung zueinander und beabstandet voneinander getragen sein. Ist der Deckel vollständig geschlossen, können sich benachbarte Elemente der Deckelabschnitte auf einer gedachten Linie erstrecken oder versetzt zu einer solchen gedachten Linie angeordnet sein.
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Die länglichen Elemente 407 können sich parallel zu einem Deckelrand 408 erstrecken. Am Deckelrand 408 kann ein Reißverschlussband 409 angebracht sein. Die länglichen Elemente 407 können am Reißverschlussband 408 befestigt sein.
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Die länglichen Elemente 407 können aus einem formstabilen Material gefertigt sein, wie beispielsweise Kunststoff, Metall oder einem Verbundmaterial, beispielsweise faserverstärktem Kunststoff.
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Der Deckel 400 kann so konstruiert sein, dass Falten oder Brüche am Faltabschnitt 405 vermieden werden. Dazu kann ein vorbestimmter Abstand zwischen benachbarten länglichen Elementen 407 benachbarter Deckelabschnitt vorgesehen sein. Der Abstand ermöglicht ein im Wesentlichen knickfreies Falten, da genügen Raum für das Umbiegen des Deckelmaterials zur Verfügung steht.
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Der Deckel 400 kann so konstruiert sein, dass er durch Umklappen des ersten Deckelabschnitts 403 auf den zweiten Deckelabschnitt 404 teilweise geöffnet werden kann (siehe 10). Der Deckel 400 kann so konstruiert sein, dass er durch Umklappen oder Entfernen des zweiten Deckelabschnitts 404 gemeinsam mit dem ersten Deckelabschnitt 403 vollständig geöffnet werden kann (siehe 11).
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Der erste Deckelabschnitt 403 kann mittels an den Deckelabschnitten 403, 404 vorgesehenen Halteeinrichtungen 410 an dem zweiten Deckelabschnitt 404 in der gefalteten Position arretierbar sein. Die Halteeinrichtungen 410 können Verbindungspartner einer Magnetverbindung aufweisen, wie in den 9 bis 11 angedeutet. Die Verbindungspartner können so an den Deckelabschnitten 403, 404 positioniert sein, dass diese dann, wenn der erste Deckelabschnitt 403 auf den zweiten Deckelabschnitt 404 geklappt ist, einander anziehen und die Deckelabschnitte 403, 404 aneinanderhalten. Die Halteeinrichtungen 410 können mittels einer stoffschlüssigen Verbindung, beispielsweise Kleben oder Schweißen, am Deckel 400 befestigt sein. Die Halteeinrichtungen 410 können in das Deckelmaterial integriert sein oder in eine Tasche am Deckelmaterial eingebettet sein.
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Wie in den 6 bis 8 dargestellt, kann die Seitenwand 102 eine Anbringanordnung 500 zum Befestigen einer in den Innenraum 104 einsetzbaren Trennvorrichtung 303 aufweisen. Die Anbringanordnung 500 ist zur Befestigung der Trennvorrichtung 303 außerhalb eines zum Verstauen von Gegenständen vorhandenen Nutzraums 106 des Behälters 100 eingerichtet. Die Anbringanordnung 500 weist einen Trennwandbefestigungsabschnitt 502 auf. Der Trennwandbefestigungsabschnitt 502 ist vom Nutzraum 106 wegorientiert. Der Trennwandbefestigungsabschnitt 502 weist einen ersten Verbindungspartner 504 einer formschlüssigen Verbindung auf. Der erste Verbindungspartner 504 ist ein erster Teil einer Rastverbindung, beispielsweise ein Teil eines Druckknopfes.
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Die Anbringanordnung 500 weist ein an der Seitenwand 102 befestigtes Stützbauteil 506 auf. An dem Stützbauteil 506 ist der Trennwandbefestigungsabschnitt 502 der Seitenwand 102 zugewandt vorgesehen. Zwischen der Seitenwand 102 und dem Stützbauteil 506 ist ein Aufnahmeraum 508 zur Aufnahme eines Kopplungsabschnitts 310 der Trennvorrichtung 303 geschaffen. Der Kopplungsabschnitt 310 ist zur Kopplung an den Trennwandbefestigungsabschnitt 502 eingerichtet. Das Stützbauteil 506 weist zumindest eine Durchgangsöffnung 510 auf. Durch die Durchgangsöffnung 510 ist der Kopplungsabschnitt 310 der Trennvorrichtung 303 hindurchführbar. Der Kopplungsabschnitt 310 ist dann mit dem Trennwandbefestigungsabschnitt 502 koppelbar.
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Die Trennvorrichtung 303 kann wie in 7 dargestellt ausgebildet sein, und insbesondere den Kopplungsabschnitt 310 an entgegengesetzten Enden aufweisen. Die Kopplungsabschnitte 310 sind in der Art von beweglichen Flügeln an einem Wandabschnitt 316 vorgesehen, wobei jeder Kopplungsabschnitt 310 um eine Schwenklinie 314 schwenkbar am Wandabschnitt 316 vorgesehen ist. An jedem Kopplungsabschnitt 310 ist ein zu dem Verbindungspartner 504 der Anbringanordnung 500 korrespondierender Verbindungspartner 312 vorgesehen. Die Verbindungspartner können Teile einer Druckknopfverbindung sein.
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Das Stützbauteil 506 kann als Wandelement 512 mit mehreren Durchgangsschlitzen 514 ausgebildet sein, wie in den 6 und 8 gezeigt. Der Trennwandbefestigungsabschnitt 502 kann an zumindest einem sich zwischen benachbarten Durchgangsschlitzen 514 erstreckenden Wandelementabschnitt 516 vorgesehen sein.
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BEZUGSZEICHEN
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- 100
- Behälter
- 102
- Seitenwand
- 104
- Innenraum
- 106
- Nutzraum
- 110
- Boden
- 111
- Aufnahmeabschnitte
- 112
- Stützgeometrie
- 113
- Arretierstruktur
- 114
- Positionierungsabschnitte
- 120
- Stützrahmen
- 130
- Flexible Faltwand
- 140
- Stützanordnung
- 141
- Stützelemente
- 142
- Schwenkbar befestigtes Ende
- 143
- Freies Ende
- 144
- Gewebeabschnitt
- 145
- Taschen
- 150
- Verbindungsabschnitt
- 200
- Befestigungsanordnung
- 201
- Erster Rastverbindungspartner
- 202
- Erstes Befestigungselement
- 203
- Zweites Befestigungselement
- 204
- Erster Einhakverbindungspartner
- 205
- Schlaufe
- 206
- Befestigungsabschnitt
- 207
- Band
- 208
- Unbefestigter Bandabschnitt
- 209
- Befestigungspunkte
- 300
- Raumteilungsanordnung
- 301
- Erster Aufbewahrungsraum
- 302
- Zweiter Aufbewahrungsraum
- 303
- Trennvorrichtung
- 304
- Tasche
- 305
- Unterer Endabschnitt
- 306
- Seitenwandabschnitte
- 307
- Flexibler Abschnitt
- 308
- Haken
- 310
- Kopplungsabschnitt
- 312
- Verbindungspartner
- 314
- Schwenklinie
- 316
- Wandabschnitt
- 321
- zweiter Rastverbindungspartner
- 322
- erstes Befestigungsteil
- 324
- zweiter Einhakverbindungspartner
- 325
- zweites Befestigungsbauteil
- 400
- Deckel
- 401
- Zugangsöffnung
- 402
- Faltstelle
- 403
- Erster Deckelabschnitt
- 404
- Zweiter Deckelabschnitt
- 405
- Faltabschnitt
- 406
- Verstärkungsstruktur
- 407
- Längliche Elemente
- 408
- Deckelrand
- 409
- Reißverschlussband
- 410
- Halteeinrichtungen
- 500
- Anbringanordnung
- 502
- Trennwandbefestigungsabschnitt
- 504
- Erster Verbindungspartner
- 506
- Stützbauteil
- 508
- Aufnahmeraum
- 510
- Durchgangsöffnung
- 512
- Wandelement
- 514
- Durchgangsschlitze
- 516
- Wandelementabschnitt