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DE202024102126U1 - Zugwagen-Layout, das für einen Rollstuhlzugang zu einem Abteil angepasst ist - Google Patents

Zugwagen-Layout, das für einen Rollstuhlzugang zu einem Abteil angepasst ist

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Publication number
DE202024102126U1
DE202024102126U1 DE202024102126.6U DE202024102126U DE202024102126U1 DE 202024102126 U1 DE202024102126 U1 DE 202024102126U1 DE 202024102126 U DE202024102126 U DE 202024102126U DE 202024102126 U1 DE202024102126 U1 DE 202024102126U1
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wheelchair
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Application number
DE202024102126.6U
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English (en)
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Alstom Holdings SA
Original Assignee
Alstom Holdings SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Alstom Holdings SA filed Critical Alstom Holdings SA
Priority to DE202024102126.6U priority Critical patent/DE202024102126U1/de
Publication of DE202024102126U1 publication Critical patent/DE202024102126U1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D1/00Carriages for ordinary railway passenger traffic
    • B61D1/02General arrangements in sleeping or couchette carriages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/02Door arrangements specially adapted for rail vehicles for carriages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Abstract

Zugwagen-Layout (10), das für einen Rollstuhlzugang zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil (Ci) des Zugwagens angepasst ist, der Zugwagen umfassend eine Vielzahl von Abteilen, wobei sich die Lage des für Rollstuhl zugänglichen Abteils von einem Ende des Zugwagens unterscheidet, wobei das Zugwagen-Layout (10) einen Trennwandabschnitt des Zugwagens umfasst, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, die sich von einem Gang (12) des Zugwagens in Richtung des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) erstreckt, diese Dreiecksform mehr Raum für den Türdurchgang zu dem für Rollstuhl zugänglichen Abteil ermöglicht, jedes von zwei benachbarten Abteilen (Ci, Ci+1), umfassend das für Rollstuhl zugängliche Abteil (Ci), eine Trennwand (18) aufweist, die einer Seite der Dreiecksform entspricht, die Trennwand (18) des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) umfassend eine Abteilzugangstür (S1) und Abmessungen und eine Ausrichtung, die konfiguriert sind, um eine Bewegung des Rollstuhls zu ermöglichen und Raumverlust in dem Abteil zu minimieren.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Zugwagen-Layout, das für einen Rollstuhlzugang zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil des Zugwagens angepasst ist, der Zugwagen umfassend eine Vielzahl von Abteilen, wobei sich die Lage des für Rollstuhl zugänglichen Abteils von einem Ende des Zugwagens unterscheidet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls einen Zugwagen, der das Zugwagen-Layout aufweist.
  • Die Erfindung betrifft auch ebenfalls einen Zug, umfassend mindestens einen Zugwagen der oben genannten Art.
  • Die Offenbarung betrifft Layouts von Schienenfahrzeugen und insbesondere ein Layout, das Personen mit eingeschränkter Mobilität einen Zugang zu Zugwagen (d. h. Zugwaggon oder Waggon) ermöglicht.
  • Genauer gesagt, betrifft die Offenbarung eine Zugänglichkeit zu einem Schlafabteil (d. h. Raum) eines Zugwagens.
  • Der von dem Internationalen Eisenbahnverband UIC geforderte Wendekreis für Rollstuhlfahrer ist in dem schmalen Gang mit konventioneller Konstruktion nicht zu erreichen, da es keine Möglichkeit gibt, darin zu wenden oder aneinander vorbeizufahren. Rollstuhlfahrer müssten den engen Gang rückwärts verlassen.
  • Genauer gesagt, hängt der Rollstuhlzugang von einem Durchgang (d. h. Gang) zu einem Abteil von der Breite des Durchgangs ab. In den technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI) für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PRM) sind die Mindestanforderungen hinsichtlich Breitenkombinationen des Durchgangs und Breite des Türdurchgangs definiert, diese Anforderungen führen entweder zu einer Vergrößerung der Breite des Durchgangs, die für den Rollstuhl- und Fahrgastverkehr nicht erforderlich ist, und zu einem Raumverlust in den Abteilen (d. h. Kabinen) oder zu sehr großen Türen mit Raumverlust in dem Abteil (d. h. in der Kabine) und einer Vielzahl anderer Probleme in Verbindung mit übergroßen Türen.
  • Auf dem Gebiet der Zugänglichkeit von Schlafabteilen eines Zugwagens wurden verschiedene Lösungen vorgeschlagen.
  • Im Caledonian-Schlafwagenzug befinden sich die Abteile zugänglicher Art beispielsweise an jedem Enden des Waggons.
  • Der Artikel, der über die folgende URL zugänglich ist: https://transportandtravel.wordpress.com/2022/02/25/nexgen night trains/#new-principles offenbart ein Zugwagen-Layout mit speziell für Reisende mit eingeschränkter Mobilität vorgesehenen Abteilen, wobei insbesondere das Abteil Q dieses Layouts für einen Fahrgast im Rollstuhl erreichbar ist und einen Raumverlust im Zugwagen bedeutet.
  • Die Erfindung strebt daher danach, das Problem der Optimierung des Layouts von Zugwagen zu lösen, um die Zugänglichkeit des Abteils zu verbessern, indem die vom Stand der Technik vorgeschlagenen Layouts vermieden werden, die auf einer Endlage des zugänglichen Wagens oder auf einem Layout basieren, das einen Raumverlust involviert.
  • Zu diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung ein Zugwagen-Layout, das für einen Rollstuhlzugang zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil des Zugwagens angepasst ist, der Zugwagen umfassend eine Vielzahl von Abteilen, wobei sich die Lage des für Rollstuhl zugänglichen Abteils von einem Ende des Zugwagens unterscheidet, wobei das Zugwagen-Layout einen Trennwandabschnitt des Zugwagens umfasst, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, die sich von einem Gang des Zugwagens in Richtung des für Rollstuhl zugänglichen Abteils erstreckt, diese Dreiecksform mehr Raum für den Türdurchgang zu dem für Rollstuhl zugänglichen Abteil ermöglicht, jedes von zwei benachbarten Abteilen, umfassend das für Rollstuhl zugängliche Abteil, eine Trennwand aufweist, die einer Seite der Dreiecksform entspricht, die Trennwand des für Rollstuhl zugänglichen Abteils umfassend eine Abteilzugangstür und die Abmessungen und eine Ausrichtung aufweist, die konfiguriert sind, um eine Bewegung des Rollstuhls zu ermöglichen und Raumverlust in dem Abteil zu minimieren.
  • Vorteilhafterweise könnte das barrierefreie Abteil somit an beliebiger Stelle des Wagens (z. B. des Waggons) positioniert sein. Insbesondere ist das Zugwagen-Layout gemäß der vorliegenden Offenbarung mit einem Trennwandabschnitt des Zugwagens mit einer Dreiecksform angeordnet, der Trennwandabschnitt des Zugwagens, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, wird Folgenden auch als „eingezogene Trennwand“ bezeichnet, verbessert die Zugänglichkeit des Abteils, insbesondere des Zugangs zu einem Schlafabteil, in der Mitte des Fahrzeugs für Rollstuhl. Genauer gesagt schafft das Zugwagen-Layout Bewegungsraum für Personen mit eingeschränkter Mobilität PRM (Personen mit Handicap, Rollator oder Kinderwagen) für einen störungsfreien Fahrgaststrom.
  • Im Vergleich zu den Lösungen des Stands der Technik werden mit der Lösung der vorliegenden Offenbarung geringere Türbreiten und Raumeinsparungen durch kürzere Abteile bei gleichzeitiger Erhöhung des Komforts erreicht, wie es nachstehend näher ausgeführt wird. Der Fahrgaststrom im Gang wird dadurch verbessert.
  • Mit anderen Worten, die Lösung der vorliegenden Offenbarung ermöglicht es Rollstuhlfahrern, in der Mitte des Zugwagens zu wenden und Zugang zu Schlafabteilen zu erhalten. Somit löst die vorliegende Offenbarung nicht nur die Zugänglichkeit mit Rollstühlen, da sie auch eine raumsparende Lösung zum Drehen der Rollstühle bietet und die Abteile (d. h. Kabinen) vorwärts und rückwärts zugänglich sind.
  • Zusätzlich ist anzumerken, dass dieses Raumprinzip als Zusatznutzen für alle Abteile genutzt werden kann, die mit größeren Zugausrüstungen, wie z. B. Trolleys, Servierwagen usw. befahren werden.
  • Gemäß bestimmten Ausführungsformen umfasst das Zugwagen-Layout eines oder mehrere der folgenden Merkmale, einzeln oder in jeder technisch möglichen Kombination:
    • - die Dreiecksform ist gleichschenklig und die Basis des gleichschenkligen Dreiecks ist ein Abschnitt der proximalen Längsbegrenzung des Gangs in Bezug auf die zwei benachbarten Abteile, der Gang erstreckt sich in Längsrichtung entlang der Fahrtrichtung des Zugwagens, wobei die zwei gleichen Seiten des gleichschenkligen Dreiecks den Trennwänden entsprechen, umfassend eine Abteilzugangstür der zwei benachbarten Abteile;
    • - das für Rollstuhl zugängliche Abteil ist ein Schlafabteil;
    • - diese Abmessungen hängen von einem vorbestimmten Paar ab, das einerseits durch die Gangdurchgangsbreite und andererseits durch die nutzbare Türbreite oder eine senkrechte Gangdurchgangsbreite gebildet ist, wobei dieses vorbestimmte Paar durch eine technische Spezifikation für Interoperabilität in Bezug auf Personen mit eingeschränkter Mobilität definiert ist;
    • - die Türbreite des für Rollstuhl zugänglichen Abteils wird mit Hilfe des Paars und eines vorbestimmten Wendekreises, der den Abmessungen des Rollstuhls entspricht, erlangt.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Zugwagen als solchen, der das oben beschriebene Zugwagen-Layout aufweist.
  • Gemäß bestimmten Ausführungsformen umfasst der Zugwagen eines oder mehrere der folgenden Merkmale, einzeln oder in jeder technisch möglichen Kombination:
    • - die Abteilzugangstür des für Rollstuhl zugänglichen Abteils ist eine automatische Tür, die über ein Zugangssystem öffnungsfähig ist;
    • - die Abteilzugangstür des für Rollstuhl zugänglichen Abteils ist eine nach oben öffnende Schwingtür oder eine von oben gesehen gebogene Schiebetür.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Zug als solchen, umfassend mindestens einen Zugwagen, wie oben beschrieben.
  • Die Erfindung und ihre Vorteile werden bei Lesen einer jeweiligen Ausführungsform besser verstanden, die nur als nicht beschränkendes Beispiel gegeben wird, wobei diese Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gemacht wird, wobei:
    • - 1 das vorgeschlagene Zugwagen-Layout gemäß der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht;
    • - 2 einen Schritt eines Verfahrens zum Dimensionieren eines Zugwagens, der für einen Zugang eines Rollstuhls zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil des Zugwagens angepasst ist, gemäß der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.
  • Ein Beispiel für das Layout 10 eines Zugwagens (d. h. eines Zugwaggons oder Waggons) gemäß der vorliegenden Offenbarung ist durch 1 veranschaulicht.
  • Genauer gesagt, wenn die Fahrtrichtung D eines Zugwagens eines Zugs betrachtet wird, umfasst der Zugwagen von einem ersten Ende E1 bis zu einem zweiten Ende E2 eine Vielzahl von Abteilen Ci-1, Ci, Ci+1, Ci+2. In 1 befinden sich aneinandergrenzende Abteile Ci und Ci+1 auf beiden Seiten der Mitte M des Zugwagens. Das Abteil Ci ist ein Schlafabteil.
  • Ein Gang 12 (d. h. ein Durchgang) dient der gesamten Abteilgruppe des Zugwagens.
  • Gemäß der vorliegenden Offenbarung ist das Zugwagen-Layout für einen Zugang von Rollstuhl W zu dem Schlafabteil Ci, das sich nicht am Ende des Zugwagens befindet, angepasst, indem es einen Trennwandabschnitt umfasst, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, der sich von dem Gang 12 des Zugwagens zu einem gemeinsamen Zugangsbereich von benachbarten Abteilen Ci and Ci+1 erstreckt.
  • Genauer gesagt ist die Dreiecksform gemäß einem optionalen Aspekt gleichschenklig, wobei die Basis 14 des gleichschenkligen Dreiecks ein Teil der proximalen Längsbegrenzung des Gangs 12 in Bezug auf die zwei benachbarten Abteile Ci und Ci+1 ist, sich der Gang in Längsrichtung entlang der Fahrtrichtung D des Wagens erstreckt, die zwei gleichen Seiten des gleichschenkligen Dreiecks, die den Trennwänden 16 und 18 entsprechen, im Beispiel der 1 eine Abteilzugangstür der zwei benachbarten Abteile Ci und Ci+1 umfasst.
  • Es ist anzumerken, dass der Zugwagen gemäß der vorliegenden Erfindung zum Bereitstellen eines Zugangs von PRM-Schlafabteilen der immer eine solche Dreiecksform-Architektur aufweisen sollte, entweder mit einer Eingangstür zu einem der Abteile (nicht dargestellt) oder sogar mit zwei Eingangstüren, wie dargestellt in 1 in den Trennwänden 16 und 18 zu beiden Abteilen (d. h. Kabinen).Das in 1 veranschaulichende Beispiel mit den „gespiegelten“ Abteilen (d. h. Kabinen) und dem Türeingang auf beiden Seiten der Trennwand 17, die als Spiegel fungiert, ist die Lösung, die am meisten Raum spart.
  • Die der Basis 14 gegenüberliegende Spitze dieses Dreiecks entspricht dem proximalen Ende des Gangs der Trennwand 17, die die zwei benachbarten Abteile Ci und Ci+1 trennt.
  • Mit anderen Worten, die Trennwände 16, 17 und 18 sind in Form eines „Y“ angeordnet.
  • Die Dreiecksform, die aus den Segmenten 14, 16 und 18 besteht, bietet mehr Raum für den Zugang zu den für Rollstuhl zugänglichen Abteilen Ci und Ci+1.
  • In 1 sind die zwei benachbarten Abteile Ci und Ci+1 für Rollstuhl zugängliche Abteile, die eine Trennwand 18 bzw. 16 aufweisen, die einer Seite der Dreiecksform entspricht, jede Trennwand 18 und 16 der Abteile Ci und Ci+1, die für Rollstuhl zugänglich ist, weist eine Abteilzugangstür S1 bzw. S2 auf, und mit Abmessungen und Ausrichtung, die spezifisch konfiguriert sind, um eine Bewegung des Rollstuhls zu ermöglichen und Raumverlust in dem Abteil zu minimieren.
  • Genauer gesagt ist das Abteil Ci in dem Beispiel von 1 ein Schlafzimmer, wobei das Bett eine Länge LB aufweist, während das angrenzende Abteil Ci+1 ein Wohnzimmer ist.
  • Eine solche dreieckige Gangkonstruktion optimiert somit den Raum für Doppelabteile oder aneinandergrenzende Zimmer mit gemeinsamer Nutzung des Gangs.
  • Der Hauptvorteil der Türanordnung mit „eingezogener Trennwand“ (d. h. dem dreieckigen Trennwandabschnitt des Zugwagens) besteht darin, dass die Gesamtlänge der Türen in Wagenlängsrichtung D reduziert ist.
  • Wenn die Türen entlang einer geraden Wand zwischen Abteilen Ci-1, Ci, Ci+1, Ci+2 und dem Gang 12 angeordnet sind, verbrauchen die Türen mehr Länge in Längsrichtung D.
  • Im Vergleich zu der Länge des Schlafabteils Ci, die gemäß der vorliegenden Erfindung durch L1 dargestellt ist, müsste die Länge LB des Schlafabteils Ci, dargestellt durch L2, wenn die Türen in Längsrichtung D angeordnet sind, verlängert werden, um die Anforderungen der TSI PRM (wie im Folgenden beschrieben) zu erfüllen, was zu Raumverlusten in anderen Bereichen des Abteils (d. h. in anderen Kabinen) führen würde.
  • Gemäß einem optionalen Aspekt hängen die Abmessungen der Trennwand 16 und 18 und/oder der Abteilzugangstür S1 und S2 von einem vorbestimmten Paar ab, das einerseits durch die Gangdurchgangsbreite und andererseits durch die nutzbare Breite der Tür entlang der Längsfahrtrichtung D des Zugwagens oder eine senkrechte Durchgangsbreite des Gangs gebildet wird, wobei das vorbestimmte Paar von einer technischen Spezifikation für Interoperabilität TSI für Personen mit eingeschränkter Mobilität PRM abgeleitet ist.
  • Ein solches Paar ist z. B. der Tabelle K1 der TSI PRM über die Gangbreite für für Rollstuhl zugängliche Bereiche in Fahrzeugen entnommen:
    Gangdurchgangsbreite(mm) 1200 1100 1000 900 850 800
    Nutzbare Türbreiteoder senkrechte 800 850 900 1000 1100 1200
    Gangdurchgangsbreite(mm)
  • Einem optionalen Aspekt zufolge sind die Zugangstüren S1 und S2 der für Rollstuhl zugänglichen Abteile Ci und Ci+1 automatische Türen, die über ein Zugangssystem öffnungsfähig sind. In der Tat sind für Benutzer von Rollstuhl W automatische Türen für breite Eingänge erforderlich, um ergonomischen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Aspekt sind die Abteilzugangstüren S1 und S2 nach oben öffnende Schwenktüren, was eine Gewichtsreduzierung durch Vermeidung schwerer Schiebetüren und eine Kostenersparnis durch einfache Türtechnik, Schließtechnik und Zugangssystem identisch zu den anderen Abteiltüren ermöglicht.
  • Alternativ sind die Abteiltüren S1 and S2 von oben gesehen gebogene Schiebetüren.
  • In 1 ist zu erkennen, dass die Abteilzugangstür S1 des für Rollstuhl zugänglichen Abteils Ci geschlossen ist, während die Abteilzugangstür S2 des für Rollstuhl zugänglichen Abteils Ci+1 geöffnet ist.
  • Infolgedessen bietet der Zugwagen von 1 einen Wendebereich für Fahrgäste mit und ohne Behinderung (z. B. Rollstuhlfahrer) und somit einen besseren Fahrgaststrom und einen leichteren Zugang zu den zwei Abteilen Ci und Ci+1.
  • Darüber hinaus bietet der in 1 veranschaulichte Zugwagen gemäß der vorliegenden Offenbarung eine optimierte Türgröße und weniger Aufwand als bei Schiebetüren sowie eine Platzersparnis im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen.
  • 2 ist eine schematische Draufsicht, die einen Schritt eines Verfahrens zum Dimensionieren eines Zugwagens veranschaulicht, der für einen Zugang eines Rollstuhls zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil des Zugwagens gemäß der vorliegenden Offenbarung angepasst ist.
  • Dieses Verfahren berücksichtigt mindestens:
    • - ein vorbestimmtes Paar, das einerseits durch die Durchgangsbreite und andererseits durch die nutzbare Breite der Tür oder eine senkrechte Durchgangsbreite gebildet ist, wobei das vorbestimmte Paar unter Verwendung von technischen Spezifikationen für Interoperabilität in Bezug auf Personen mit eingeschränkter Mobilität abgeleitet ist, und
    • - einen vorbestimmten Wendekreis, der mit den Abmessungen des Rollstuhls assoziiert ist.
  • Genauer gesagt wird 2 erlangt, wenn ein aus der obigen Tabelle K1 abgeleitetes Paar betrachtet wird, bei dem die Gangdurchgangsbreite CW gleich 945 mm ist und bei dem die nutzbare Breite der Tür (nicht dargestellt) entlang der Längsrichtung D der Fahrt des Zugwagens gleich 955 mm ist.
  • Ein solches Paar 945/955 wird durch eine lineare Funktion zwischen den zwei Paaren 100/900 und 900/1000 der obigen Tabelle K1 erlangt, wenn die Gangdurchgangsbreite CW auf der Ordinate und die nutzbare Türbreite in Längsrichtung D der Fahrt auf der Abszisse berücksichtigt wird.
  • Ausgehend von einem solchen Paar umfasst ein Dimensionieren eines Zugwagen-Layouts für einen Rollstuhlzugang zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil des Zugwagens angepasst ist, ein Berücksichtigen eines vorbestimmten Wendekreises A1, der mit den Abmessungen des Rollstuhls W assoziiert ist.
  • Genauer gesagt wird in 2 beispielsweise davon ausgegangen, dass der Rollstuhl W eine standardmäßige Länge von 1250 mm aufweist, aber auch eine erweiterte Länge (nicht dargestellt) kann in Betracht gezogen werden, die beispielsweise einer kundenspezifischen Rollstuhllänge von 1400 mm entspricht.
  • Jede Rollstuhllänge ist mit seinem entsprechenden Wendekreis A1 assoziiert. In 2 ist der Wendekreis A1 beispielsweise der Wendekreis, der mit einer standardmäßigen Länge von 1250 mm des Rollstuhls W assoziiert ist.
  • Dann können die Position und die Abmessungen der Trennwände PW1, PW2, PW3 optimiert werden, um gemäß der vorliegenden Erfindung den Trennwandabschnitt des Zugwagens zu bilden, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, auch genannt „eingezogene Trennwand“ in Bezug auf den Gang, indem dank des Wendekreises A1 sichergestellt wird, dass eine Person mit eingeschränkter Mobilität, die einen Rollstuhl W verwendet, leicht in jedes Abteil gelangen kann, das durch die Trennwände PW1, PW2, PW3 definiert ist, wie es in 2 dargestellt ist.
  • Somit stellen das Zugwagen-Layout, der Zugwagen, der Zug und das Verfahren zum Dimensionieren eines Zugwagen-Layouts der vorliegenden Offenbarung eine Verbesserung der Abteilzugänglichkeit für Rollstuhl und insbesondere der Schlafabteilzugänglichkeit für Rollstuhl bereit.
  • Genauer gesagt, ermöglicht die vorliegende Offenbarung ein Modifizieren des Zuglayouts, um in der Lage zu sein, das Schlafabteil in der Mitte des Fahrzeugs und nicht am Ende des Fahrzeugs anzuordnen. Die Trennwände wurden in einer Dreiecksform zusammengesetzt, um das Wenden für einen Rollstuhl zu erleichtern und einen Zugang zu dem Schlafabteil zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Offenbarung stellt zusätzlich eine optimale Raumnutzung mit erhöhtem Komfort unter Vermeidung von Schiebetüren bereit, während sie gleichzeitig die UIC-Anforderungen erfüllt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • https://transportandtravel.wordpress.com/2022/02/25/nexgen [0010]

Claims (9)

  1. Zugwagen-Layout (10), das für einen Rollstuhlzugang zu einem für Rollstuhl zugänglichen Abteil (Ci) des Zugwagens angepasst ist, der Zugwagen umfassend eine Vielzahl von Abteilen, wobei sich die Lage des für Rollstuhl zugänglichen Abteils von einem Ende des Zugwagens unterscheidet, wobei das Zugwagen-Layout (10) einen Trennwandabschnitt des Zugwagens umfasst, der mit einer Dreiecksform angeordnet ist, die sich von einem Gang (12) des Zugwagens in Richtung des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) erstreckt, diese Dreiecksform mehr Raum für den Türdurchgang zu dem für Rollstuhl zugänglichen Abteil ermöglicht, jedes von zwei benachbarten Abteilen (Ci, Ci+1), umfassend das für Rollstuhl zugängliche Abteil (Ci), eine Trennwand (18) aufweist, die einer Seite der Dreiecksform entspricht, die Trennwand (18) des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) umfassend eine Abteilzugangstür (S1) und Abmessungen und eine Ausrichtung, die konfiguriert sind, um eine Bewegung des Rollstuhls zu ermöglichen und Raumverlust in dem Abteil zu minimieren.
  2. Zugwagen-Layout (10) nach Anspruch 1, wobei die Dreiecksform gleichschenklig ist und die Basis (14) des gleichschenkligen Dreiecks ein Abschnitt der proximalen Längsbegrenzung des Gangs (12) in Bezug auf die zwei benachbarten Abteile (Ci, Ci+1) ist, der Gang (12) sich in Längsrichtung entlang der Fahrtrichtung des Zugwagens erstreckt, wobei die zwei gleichen Seiten des gleichschenkligen Dreiecks den Trennwänden (16, 18) entsprechen, umfassend eine Abteilzugangstür (S1, S2) der zwei benachbarten Abteile (Ci, Ci+1).
  3. Zugwagen-Layout (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das für Rollstuhl zugängliche Abteil (Ci) ein Schlafabteil ist.
  4. Zugwagen-Layout (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Abmessungen von einem vorbestimmten Paar abhängen, das einerseits durch die Gangdurchgangsbreite (CW) und andererseits durch die nutzbare Türbreite oder eine senkrechte Gangdurchgangsbreite gebildet ist, wobei das vorbestimmte Paar durch eine technische Spezifikation für die Interoperabilität in Bezug auf Personen mit eingeschränkter Mobilität definiert ist.
  5. Zugwagen-Layout (10) nach Anspruch 4, wobei die Türbreite des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) unter Verwendung des Paars und eines vorbestimmten Wendekreises (A1), der mit den Rollstuhlabmessungen assoziiert ist, erlangt wird.
  6. Zugwagen, der ein Zugwagen-Layout (10) nach einem der vorherigen Ansprüche aufweist.
  7. Zugwagen nach Anspruch 6, wobei die Abteilzugangstür (S1) des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) eine automatische Tür ist, die über ein Zugangssystem öffnungsfähig ist.
  8. Zugwagen nach Anspruch 7, wobei die Abteilzugangstür (S1) des für Rollstuhl zugänglichen Abteils (Ci) eine nach oben öffnende Schwingtür oder eine von oben gesehen gebogene Schiebetür ist.
  9. Zug, umfassend mindestens einen Zugwagen nach einem der vorherigen Ansprüche 5 bis 8.
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