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DE202024106238U1 - Sicherungsvorrichtung und Kabeltrommelhalterung - Google Patents

Sicherungsvorrichtung und Kabeltrommelhalterung Download PDF

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DE202024106238U1
DE202024106238U1 DE202024106238.8U DE202024106238U DE202024106238U1 DE 202024106238 U1 DE202024106238 U1 DE 202024106238U1 DE 202024106238 U DE202024106238 U DE 202024106238U DE 202024106238 U1 DE202024106238 U1 DE 202024106238U1
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cable drum
legs
securing
clamp
safety device
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Frank Foeckersperger GmbH
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Abstract

Sicherungsvorrichtung (10) zur Sicherung einer Kabeltrommel an einer Kabeltrommelwelle (11), umfassend
eine Klemme (12) mit zwei halbkreisförmigen Schenkeln (13), wobei die Schenkel (13) um eine Schwenkachse (S) scherenartig gegeneinander verschwenkbar sind, wobei die Schwenkachse (S) an einem ersten Ende (14) der Schenkel (13) angeordnet ist,
wobei die Klemme (12) aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand überführbar ist und aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand,
wobei die Schenkel (13) im offenen Zustand der Klemme (12) auseinandergeschwenkt sind, wobei die achsfernen Enden (15) der Schenkel (13) voneinander beabstandet sind, so dass die Klemme (13) auf die Kabeltrommelwelle (11) aufschiebbar ist, und
wobei die Schenkel (13) im geschlossenen Zustand der Klemme (12) zueinander hin geschwenkt sind, so dass die beiden halbkreisförmigen Schenkel (13) zwischen sich eine kreisförmige Ausnehmung (16) ausbilden, wobei die kreisförmige Ausnehmung (16) zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle (11) vorgesehen ist,
wobei im Bereich der achsfernen Enden (15) der Schenkel (13) ein Verschluss (17) angeordnet ist, wobei die beiden Schenkel (13) mittels des Verschlusses (17) an ihren achsfernen Enden (15) lösbar aneinander befestigbar sind, um ein Überführen Klemme (12) aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand zu verhindern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung zur Sicherung einer Kabeltrommel an einer Kabeltrommelwelle und eine Kabeltrommelhalterung zur Halterung einer Kabeltrommel, insbesondere einer Kabeltrommel für Erdkabel oder Erdleitungen, mit ein oder zwei derartigen Sicherungsvorrichtungen.
  • Beim Anordnen einer Kabeltrommel, insbesondere einer Kabeltrommel für Erdkabel oder Erdleitung, wie sie beispielswiese für einen Kabelpflug benötigt wird, in einem Lagerbock besteht der Bedarf, die Kabeltrommelwelle zum einen in den Lagerbock zu heben, die Kabeltrommelwelle im Lagerbock zu lagern und die Kabeltrommel an der Kabeltrommelwelle und ferner die Kabeltrommelwelle im Lagerbock zu sichern.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine neue Sicherungsvorrichtung anzugeben, insbesondere eine Sicherungsvorrichtung, die sowohl eine Hubmöglichkeit für die Kabeltrommelwelle sowie die Möglichkeit zur Lagerung und Sicherung der Kabeltrommelwelle im Lagerbock sowie die Sicherung der Kabeltrommel an der Kabeltrommelwelle bietet. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung eine neue Kabeltrommelhalterung anzugeben, insbesondere eine neue Kabeltrommelhalterung umfassend eine oder mehrere solche Sicherungsvorrichtungen.
  • Diese Aufgabe wird hinsichtlich der Sicherungsvorrichtung gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1 und hinsichtlich der Kabeltrommelhalterung durch die Merkmale des Anspruchs 14. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung umfasst eine Klemme mit zwei halbkreisförmigen Schenkeln, wobei die Schenkel um eine Schwenkachse scherenartig gegeneinander verschwenkbar sind, wobei die Schwenkachse an einem ersten Ende der Schenkel angeordnet ist, wobei die Klemme aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand überführbar ist und aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand, wobei die Schenkel im offenen Zustand der Klemme auseinandergeschwenkt sind, wobei die achsfernen Enden der Schenkel voneinander beabstandet sind, so dass die Klemme auf die Kabeltrommelwelle aufschiebbar ist, und wobei die Schenkel im geschlossenen Zustand der Klemme zueinander hin geschwenkt sind, so dass die beiden halbkreisförmigen Schenkel zwischen sich eine kreisförmige Ausnehmung ausbilden, wobei die kreisförmige Ausnehmung zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle vorgesehen ist, wobei im Bereich der achsfernen Enden der Schenkel ein Verschluss angeordnet ist, wobei die beiden Schenkel mittels des Verschlusses an ihren achsfernen Enden lösbar aneinander befestigbar sind, um ein Überführen Klemme aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand zu verhindern.
  • Das achsferne Ende des jeweiligen Schenkels ist insbesondere das von der Schwenkachse entfernte, dem ersten Ende gegenüberliegende Ende des Schenkels.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, dass die Sicherungsvorrichtung sowohl zum Anheben der Kabeltrommelwelle als auch als Lager der Kabeltrommelwelle im Lagerbock sowie zur Sicherung der Kabeltrommelwelle im Lagerbock und der Kabeltrommel an der Kabeltrommelwelle geeignet ist. Somit vereint die Sicherungsvorrichtung mehrere Funktionen in einem Bauteil, insbesondere Lagerung, Hebevorrichtung und Sicherung. Ferner ist die Sicherungsvorrichtung einfach, schnell und sicher zu montieren. Des Weiteren benötigt die Sicherungsvorrichtung nur geringen Bauraum.
  • Besonders bevorzugt weist die Sicherungsvorrichtung ein Hebelelement auf, wobei das Hebeelement zur Befestigung eines Seils und/oder einer Kette an der Sicherungsvorrichtung vorgesehen ist. Das Hebeelement ist bevorzugt ein Schäkel mit einer Öffnung oder eine Öse mit einer Öffnung. Bevorzugt ist das Hebeelement ein Schäkel, wobei der Schäkel mittels einer Schraube und einer mit der Schraube korrespondieren Ausnehmung der Sicherungsvorrichtung an der Sicherungsvorrichtung, insbesondere lösbar, befestigt oder befestigbar ist. Die Längsachse der Schraube kann im befestigten Zustand des Hebeelements der Schwenkachse der Klemme entsprechen. Es kann vorgesehen sein, dass die Querschnittsfläche der Öffnung des als Schäkel ausgebildeten Hebeelements oder die Öffnung des als Öse ausgebildeten Hebeelements senkrecht zur Schwenkachse der Schenkel angeordnet ist.
  • Bevorzugt sind die beiden Schenkel parallel und entlang der Längsachse der Ausnehmung versetzt zueinander angeordnet. Die Längsachse der Ausnehmung entspricht in einem an der Kabeltrommelwelle montierten Zustand der Sicherungsvorrichtung insbesondere der Längsachse der Kabeltrommelwelle. Es kann vorgesehen sein, dass sich die achsfernen Enden der beiden Schenkel im geschlossenen Zustand der Klemme in einem Überlappbereich überlappen.
  • Bevorzugt umfasst der Verschluss eine Bohrung in jedem der beiden Schenkel und eine mit den Bohrungen korrespondierende Schraube oder einen mit den Bohrungen korrespondierender Bolzen. Die Bohrungen sind bevorzugt jeweils im Bereich der achsfernen Enden der Schenkel angeordnet. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Bohrungen im geschlossenen Zustand der Klemme zur Deckung gebracht sind, so dass die Schraube oder der Bolzen durch die beiden Bohrungen geführt werden kann oder führbar ist, um die Schenkel lösbar aneinander zu befestigen. Die Schraube kann länger als die Bohrung ausgebildet sein, so dass die Schraube mittels einer Mutter gegen ein Herausführen aus der Bohrung gesichert werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Schenkel parallel zur Längsachse der Ausnehmung jeweils einen halbzylinderartigen Fortsatz auf, wobei sich der halbzylinderartige Fortsatz beidseitig, insbesondere senkrecht, von den Schenkeln weg erstreckt. Vorzugsweise bilden die beiden halbzylinderartigen Fortsätze im geschlossenen Zustand der Klemme einen Zylinder zum Umgreifen der Kabeltrommelwelle aus. Es kann möglich sein, dass der Zylinder keine durchgehende Mantelfläche aufweist, sondern eine Nut zwischen den beiden halbzylinderartigen Fortsätzen aufweist. Es kann vorgesehen sein, dass der halbzylinderartige Fortsatz jedes Schenkels auf der dem jeweils anderen Schenkel zugewandten Seite länger ausgebildet ist als auf der dem jeweils anderen Schenkel abgewandten Seite.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung umfasst die Sicherungsvorrichtung einen Sicherungsbolzen und eine mit dem Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung. Die Verriegelungsbohrung ist bevorzugt, insbesondere benachbart zur Bohrung, im Bereich der achsfernen Enden der Schenkel angeordnet. Die Verriegelungsbohrung setzt sich insbesondere aus je einer Bohrung in jedem der Schenkel zusammen, wenn sich die Klemme im geschlossenen Zustand befindet.
  • Die erfindungsgemäße Kabeltrommelhalterung zur Halterung einer Kabeltrommel, insbesondere einer Kabeltrommel für Erdkabel oder Erdleitungen, umfasst eine Kabeltrommelwelle, welche durch eine zentrale Ausnehmung in der Kabeltrommel geführt werden kann oder führbar ist, einen Lagerbock zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle, und eine oder zwei erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtungen.
  • Vorzugsweise bilden die Sicherungsvorrichtung oder die Sicherungsvorrichtungen das oder die Lager der Kabeltrommelwelle im Lagerbock. Besonders bevorzugt weist der Lagerbock zwei Ausnehmungen zur Aufnahme jeweils eines der Lager auf.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen jeweils einen trichterförmigen Einführungskanal zum Einführen der Lager in den Lagerbock aufweisen. In Ausgestaltung ist der Einführungskanal an einem oberen Einlass und an einer Seite offen ausgebildet. Die Ausnehmungen sind insbesondere jeweils an einem oberen Ende der Ständer des Lagerbocks angeordnet. Die offene Seite ist die zum jeweils anderen Ständer hin orientierte Seite des Einführungskanals. Besonders bevorzugt bilden die Seitenwände des trichterförmigen Einführungskanals jeweils eine schiefe Ebene aus, wobei die schiefen Ebenen zum Hinführen und/oder Zentrieren der Sicherungsvorrichtung in eine Lagerposition vorgesehen sind. Unter „Lagerposition“ wird insbesondere eine Position der Lager in der Ausnehmung verstanden, in der die Lager oder Sicherungsvorrichtungen vollständig in die Ausnehmung eingeführt sind.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen im Bereich der Lagerposition eine Innenkontur aufweisen, die einem Abschnitt der Außenkontur der Sicherungsvorrichtung entspricht, so dass die Sicherungsvorrichtung mittels abschnittsweisem Formschluss in der Ausnehmung gesichert werden kann oder sicherbar ist.
  • Der Lagerbock umfasst vorzugsweise ein Trägergestell oder ist bevorzugt als Trägergestell ausgebildet. Der als Trägergestell ausgebildete Lagerbock umfasst zwei, insbesondere trapezförmige, Ständer, wobei die Ständer durch ein, insbesondere rechteckförmiges, Verbindungselement miteinander verbunden sind. Die Ständer und/oder das Verbindungselement sind aus Trägern, insbesondere Stahlträgern, gebildet. Vorzugsweise bildet das Verbindungselement den Standfuß des Lagerbocks aus.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass jede Sicherungsvorrichtung einen Sicherungsbolzen und eine mit dem Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung umfasst, und wobei der Lagerbock in einem Bereich unterhalb der Ausnehmungen für die Lager jeweils eine mit den Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung zur Aufnahme der Sicherungsbolzen aufweist, wobei bei in einem jeweils bis in die Lagerposition in die Ausnehmungen eingeführten Zustand der Sicherungsvorrichtungen die Verriegelungsbohrung jeder Sicherungsvorrichtung und die jeweilige Verriegelungsbohrung des Lagerbocks zur Deckung gebracht sind, wobei die Sicherungsbolzen in die jeweilige Verriegelungsbohrung des Lagerbocks und in die jeweilige Verriegelungsbohrung der Sicherungsvorrichtung einsteckbar sind, um die Sicherungsvorrichtungen gegen ein Herausführen aus der Ausnehmung, insbesondere nach oben, zu verriegeln. Es kann vorgesehen sein, dass jeder Sicherungsbolzen an einem seiner Enden mittels einer Kette oder eines Seils am Lagerbock befestigt ist. Die Verriegelungsbohrung ist insbesondere jeweils eine durchgehende Bohrung, die sich, vorzugsweise parallel zur Längsachse der Kabeltrommelwelle, durch den Ständer des Lagerbocks hindurch erstreckt.
  • Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
    • 1a zwei erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtungen an einer Kabeltrommelwelle in einer Frontansicht;
    • 1b eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung und die Kabeltrommelwelle gemäß 1a in einer Seitenansicht;
    • 1c einen Schnitt durch die Sicherungsvorrichtungen und die Kabeltrommelwelle entlang der Schnittebene B-B in 1a;
    • 1d eine vergrößerte Detaildarstellung des gekennzeichneten Bereichs in 1c;
    • 2a eine erfindungsgemäße Kabeltrommelhalterung und eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung in einer Seitenansicht;
    • 2b eine erfindungsgemäße Kabeltrommelhalterung und zwei erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung in einer Frontansicht;
    • 2c eine vergrößerte Detaildarstellung des gekennzeichneten Bereichs in 2a;
    • 2d eine vergrößerte Detaildarstellung des gekennzeichneten Bereichs in 2b;
    • 3 eine erfindungsgemäße Kabeltrommelhalterung und zwei erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtungen in einer dreidimensionalen Darstellung;
    • 4 einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Kabeltrommelhalterung und eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung in einer dreidimensionalen Darstellung.
  • Einander entsprechende Teile und Komponenten sind in den Figuren, auch über die verschiedenen Ausführungsbeispiele hinweg, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • 1a bis 4 zeigen jeweils eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung 10 zur Sicherung einer (nicht in den Figuren dargestellten) Kabeltrommel an einer Kabeltrommelwelle 11. Insbesondere soll die Sicherungsvorrichtung ein Herunterrutschen der Kabeltrommel von der Kabeltrommelwelle 11 oder ein Herausführen der Kabeltrommelwelle 11 aus der Kabeltrommel verhindern.
  • Die Sicherungsvorrichtung 10 umfasst, wie insbesondere 1b, 2c und 4 zeigen, eine Klemme 12 mit zwei halbkreisförmigen Schenkeln 13, wobei die Schenkel 13 um eine Schwenkachse S scherenartig gegeneinander verschwenkbar sind, wobei die Schwenkachse S an einem ersten Ende 14 der Schenkel 13 angeordnet ist. Die Klemme 12 ist aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand und aus dem geschlossenen Zustand wieder in den offenen Zustand überführbar.
  • Im offenen Zustand der Klemme 12 sind die Schenkel 13 auseinandergeschwenkt, wobei die achsfernen Enden 15 der Schenkel 13 voneinander beabstandet sind, so dass die Klemme 13 auf die Kabeltrommelwelle 11 aufschiebbar ist. Im geschlossenen Zustand der Klemme 12, der in 1a bis 4 dargestellt ist, sind die Schenkel 13 zueinander hin geschwenkt, so dass die beiden halbkreisförmigen Schenkel 13 zwischen sich eine kreisförmige Ausnehmung 16 ausbilden, wobei die kreisförmige Ausnehmung 16 zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle 11 vorgesehen ist. Die kreisförmige Ausnehmung 16 hat eine kreisförmige Querschnittsfläche.
  • Im Bereich der achsfernen Enden 15 der Schenkel 13 ist ein Verschluss 17 angeordnet. Das achsferne Ende 15 des jeweiligen Schenkels 13 ist das von der Schwenkachse S entfernte, dem ersten Ende 14 gegenüberliegende Ende des Schenkels 13. Die beiden Schenkel 13 sind in dem in den Figuren dargestellten Zustand mittels des Verschlusses 17 an ihren achsfernen Enden 15 lösbar aneinander befestigt, um ein Überführen Klemme 12 aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand zu verhindern.
  • Die Sicherungsvorrichtung 10 weist ein als Schäkel ausgebildetes Hebelelement 18 auf, wobei das Hebeelement 18 zur Befestigung eines Seils oder einer Kette an der Sicherungsvorrichtung 10 vorgesehen ist. Der Schäkel weist eine Öffnung 20 auf, durch welche das Seil oder die Kette geführt werden kann. Das Seil oder die Kette kann durch die Öffnungen der Schäkel der beiden an der Kabeltrommelwelle 11 angeordneten Sicherungsvorrichtungen 10 geführt werden. Die Kabeltrommelwelle 11, unter Umständen mit einer an der Kabeltrommelwelle 11 angeordneten Kabeltrommel, kann anschießend, beispielsweise mittels eines Krans oder Baggers, angehoben werden. Der Schäkel ist mittels einer Schraube 19 und einer mit der Schraube 19 korrespondieren Ausnehmung der Sicherungsvorrichtung 10 an der Sicherungsvorrichtung 10 lösbar befestigt. Die Längsachse der Schraube 19 entspricht im befestigten Zustand des Hebeelements 18 an der Klemme 12 der Schwenkachse S der Klemme 12. Die Querschnittsfläche der Öffnung 20 des als Schäkel ausgebildeten Hebeelements 18 ist senkrecht zur Schwenkachse S der Schenkel 13 angeordnet.
  • Wie insbesondere 1d und 4 zeigen, sind die beiden Schenkel 13 parallel und entlang der Längsachse der Ausnehmung 16 versetzt zueinander angeordnet. Die Längsachse der Ausnehmung 16 der Klemme 12 entspricht in einem an der Kabeltrommelwelle 11 montierten Zustand der Sicherungsvorrichtung 10 der Längsachse L der Kabeltrommelwelle 11. Die achsfernen Enden 15 der beiden Schenkel 13 überlappen sich im geschlossenen Zustand der Klemme 12 in einem Überlappbereich, wie insbesondere 1b und 2c zeigen.
  • Insbesondere 1a, 1b und 2c zeigen, dass der Verschluss 17 eine Bohrung 21 in jedem der beiden Schenkel 13 und eine mit den Bohrungen 21 korrespondierende Schraube 22 umfasst. Die Bohrungen 21 sind jeweils im Bereich der achsfernen Enden 15 der Schenkel 13 angeordnet. Im geschlossenen Zustand der Klemme 12, der in 1a bis 4 dargestellt ist, sind die Bohrungen 21 der beiden Schenkel 13 zur Deckung gebracht, wobei die Schraube 22 durch die beiden Bohrungen 21 geführt ist, um die Schenkel 13 lösbar aneinander zu befestigen. Die Schraube 22 ist länger ausgebildet als die beiden Bohrungen 21 tief sind, so dass die Schraube 22 an einem Ende aus den Bohrungen 21 herausragt und mit einer Mutter gesichert ist.
  • Wie insbesondere 1d und 4 zeigen weisen die Schenkel 13 parallel zur Längsachse der Ausnehmung 16 jeweils einen halbzylinderartigen Fortsatz 23 auf, wobei sich der halbzylinderartige Fortsatz 23 beidseitig und jeweils senkrecht von den Schenkeln 13 weg erstreckt. Die beiden halbzylinderartigen Fortsätze 23 bilden im geschlossenen Zustand der Klemme 12 einen Zylinder zum Umgreifen der Kabeltrommelwelle 11 aus, wie insbesondere 4 zeigt. Der Zylinder weist keine durchgehende Mantelfläche auf, sondern eine Nut zwischen den beiden halbzylinderartigen Fortsätzen. 1d zeigt, dass der halbzylinderartige Fortsatz 23 jedes Schenkels 13 auf der dem jeweils anderen Schenkel 13 zugewandten Seite länger ausgebildet ist als auf der dem jeweils anderen Schenkel 13 abgewandten Seite.
  • Die Sicherungsvorrichtung 10 umfasst ferner einen Sicherungsbolzen 24 und eine mit dem Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung 25. Die Verriegelungsbohrung 25 ist benachbart zur Bohrung 21 im Bereich der achsfernen Enden 15 der Schenkel 13 angeordnet. Die Verriegelungsbohrung 25 setzt sich aus je einer Bohrung in jedem der Schenkel 13 zusammen, wenn sich die Klemme 12 im geschlossenen Zustand befindet.
  • 2a bis 4 zeigen jeweils eine erfindungsgemäße Kabeltrommelhalterung 26 zur Halterung einer (nicht in den Figuren dargestellten) Kabeltrommel für Erdkabel oder Erdleitungen. Die Kabeltrommelhalterung 26 umfasst eine Kabeltrommelwelle 11, welche durch eine zentrale Ausnehmung in der Kabeltrommel geführt werden kann oder führbar ist, einen Lagerbock 27 zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle 11, und zwei erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtungen 10.
  • Die Sicherungsvorrichtungen 10 bilden die Lager der Kabeltrommelwelle 11 im Lagerbock 27. Der Lagerbock 27 weist zwei Ausnehmungen 28 zur Aufnahme jeweils eines der Lager auf. Die Ausnehmungen 28 weisen jeweils einen trichterförmigen Einführungskanal 31 zum Einführen der Lager in den Lagerbock 27 auf. Der Einführungskanal 31 ist an einem oberen Einlass 32 und an einer Seite offen ausgebildet. Die Ausnehmungen 28 sind jeweils an einem oberen Ende der Ständer 29 des Lagerbocks 27 angeordnet. Die offene Seite ist die zum jeweils anderen Ständer 29 hin orientierte Seite des Einführungskanals.
  • Die Seitenwände 33 des trichterförmigen Einführungskanals 31 bilden jeweils eine schiefe Ebene aus, wobei die schiefen Ebenen zum Hinführen und/oder Zentrieren der Sicherungsvorrichtung 10 in eine Lagerposition vorgesehen sind. Unter „Lagerposition“ wird eine Position der Lager in der jeweiligen Ausnehmung 28 verstanden, in der sie vollständig in die Ausnehmung 28 eingeführt sind. Die Ausnehmungen 28 weisen im Bereich der Lagerposition eine Innenkontur auf, die dem unteren Abschnitt der Außenkontur der Sicherungsvorrichtung 10 entspricht, so dass die Sicherungsvorrichtung 10 mittels abschnittsweisem Formschluss in der Ausnehmung 28 gesichert werden kann oder sicherbar ist. Durch einen abschnittsweisen Formschluss sind die Lager in der Lagerposition, mit Ausnahme einer Bewegung nach oben, gegen ein Herausführen aus der Lagerposition gesichert.
  • Der Lagerbock 27 ist als Trägergestell ausgebildet. Der als Trägergestell ausgebildete Lagerbock 27 umfasst zwei, insbesondere in 2a und 3 dargestellte, trapezförmige Ständer 29, wobei die Ständer 29 durch ein rechteckförmiges Verbindungselement 30 miteinander verbunden sind. Die Ständer 29 und das Verbindungselement 30 sind aus Stahlträger, gebildet. Das Verbindungselement 30 bildet den Standfuß des Lagerbocks 27 aus.
  • Jede Sicherungsvorrichtung 10 umfasst einen Sicherungsbolzen 24 und eine mit dem Sicherungsbolzen 24 korrespondierende Verriegelungsbohrung 25. Der Lagerbock 27 weist in einem Bereich unterhalb der Ausnehmungen 28 für die Lager jeweils eine mit den Sicherungsbolzen 10 korrespondierende Verriegelungsbohrung 34 zur Aufnahme der Sicherungsbolzens 24 auf.
  • In einem bis in die Lagerposition in die jeweilige Ausnehmung 28 eingeführten Zustand der Sicherungsvorrichtungen 10 sind die Verriegelungsbohrungen 25 der Sicherungsvorrichtung 10 und die jeweilige Verriegelungsbohrung 34 des Lagerbocks 27 zur Deckung gebracht, wobei die Sicherungsbolzen 24 in die jeweilige Verriegelungsbohrung 34 des Lagerbocks 27 und in die jeweilige Verriegelungsbohrung 25 der Sicherungsvorrichtung 10 eingesteckt ist, um die Sicherungsvorrichtung 10 gegen ein Herausführen aus der Ausnehmung 28 nach oben zu verriegeln. Die Sicherungsbolzen 10 sind an einem ihrer Enden mittels einer Kette am Lagerbock 27 befestigt. Die Verriegelungsbohrungen 34 des Lagerbocks 27 sind durchgehende Bohrungen, die sich parallel zur Längsachse L der Kabeltrommelwelle 11 durch den Ständer 29 des Lagerbocks 27 hindurch erstrecken.
  • Ein Verfahren zur Benutzung der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtungen 10 und/oder der erfindungsgemäßen Kabeltrommelhalterung 26 kann sich folgenderma-ßen darstellen, wobei als Ausgangssituation eine Kabeltrommelhalterung 26 mit zwei an der Kabeltrommelwelle 11 montierten Sicherungsvorrichtungen 10 vorliegt.
  • Zunächst wird nun bei einer der beiden Sicherungsvorrichtung 10 die Schraube 22 aus der Bohrung 21 entfernt, um den Verschluss 17 zu lösen. Anschließend wird die Sicherungsvorrichtung 10 von der Kabeltrommelwelle 11 demontiert. Die Kabeltrommelwelle 11 wird daraufhin durch eine zentrale Ausnehmung einer Kabeltrommel geführt, wobei das von der Sicherungsvorrichtung 10 freie Ende der Kabeltrommelwelle vorangeführt wird. Nach dem Einführen der Kabeltrommelwelle 11 in die Kabeltrommel wird die vorher gelöste Sicherungsvorrichtung 10 wieder an der Kabeltrommelwelle 11 befestigt, indem sie zunächst aufgeschoben wird und anschließend der Verschluss 17 wieder geschlossen wird, indem die Klemme 12 in den geschlossenen Zustand gebracht wird und der Verschluss 17 wieder mit der Schraube 22 verschlossen wird. Nun können Ketten oder Seile an den als Schäkel ausgebildeten Hebeelementen 18 der Sicherungsvorrichtungen 10 montiert werden. Mittels der Ketten oder Seile kann die Kabeltrommel nun mit einem Bagger oder Kran angehoben werden und über den Lagerbock 27 der Kabeltrommelhalterung 26 gehoben werden. Anschließend werden die Sicherungsvorrichtungen 10 über den Ausnehmungen 28 in den Ständern 29 des Lagerbocks 27 positioniert. Gegebenenfalls kann mittels eines Zugseils die Position der Kabeltrommelwelle 11 korrigiert werden. Anschließend wird die Kabeltrommelwelle 11 abgesenkt, so dass die Sicherungsvorrichtungen in die Ausnehmungen 28 geführt werden. Mittels der als schiefe Ebenen ausgebildeten Seitenwände 33 des Einführungskanals 31 der Ausnehmungen 28 werden Sicherungsvorrichtung 10 beim Absenken automatisch in Richtung der Lagerposition geführt und/oder die Kabeltrommelwelle 10 beim Absenken automatisch zentriert. Sobald die Sicherungsvorrichtungen 10 in ihrer jeweiligen Lagerposition angeordnet sind, können die Sicherungsbolzen 24 in die jeweiligen Verriegelungsbohrungen 25, 34 eingeführt werden, um die Sicherungsvorrichtungen 10 abschließend am Lagerbock 26 zu sichern. Ferner können noch die Ketten oder Seile von den Hebeelementen 18 gelöst werden.
  • Der Lagerbock 27 der Kabeltrommelhalterung 26 kann beispielsweise auf einem Auflieger eines Lkws angeordnet sein oder werden, um die Kabeltrommeln zu transportieren. Es können auch mehrere Lagerböcke 27 mittels eines Lkw-Aufliegers transportiert werden oder auf dem Auflieger angeordnet sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Sicherungsvorrichtung
    11
    Kabeltrommelwelle
    12
    Klemme
    13
    Schenkel
    14
    erstes Ende
    15
    achsfernes Ende
    16
    Ausnehmung
    17
    Verschluss
    18
    Hebelelement
    19
    Schraube
    20
    Öffnung
    21
    Bohrung
    22
    Schraube
    23
    Fortsatz
    24
    Sicherungsbolzen
    25
    Verriegelungsbohrung
    26
    Kabeltrommelhalterung
    27
    Lagerbock
    28
    Ausnehmung
    29
    Ständer
    30
    Verbindungselement
    31
    Einführungskanal
    32
    Einlass
    33
    Seitenwand
    34
    Verriegelungsbohrung
    S
    Schwenkachse
    L
    Längsachse

Claims (22)

  1. Sicherungsvorrichtung (10) zur Sicherung einer Kabeltrommel an einer Kabeltrommelwelle (11), umfassend eine Klemme (12) mit zwei halbkreisförmigen Schenkeln (13), wobei die Schenkel (13) um eine Schwenkachse (S) scherenartig gegeneinander verschwenkbar sind, wobei die Schwenkachse (S) an einem ersten Ende (14) der Schenkel (13) angeordnet ist, wobei die Klemme (12) aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand überführbar ist und aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand, wobei die Schenkel (13) im offenen Zustand der Klemme (12) auseinandergeschwenkt sind, wobei die achsfernen Enden (15) der Schenkel (13) voneinander beabstandet sind, so dass die Klemme (13) auf die Kabeltrommelwelle (11) aufschiebbar ist, und wobei die Schenkel (13) im geschlossenen Zustand der Klemme (12) zueinander hin geschwenkt sind, so dass die beiden halbkreisförmigen Schenkel (13) zwischen sich eine kreisförmige Ausnehmung (16) ausbilden, wobei die kreisförmige Ausnehmung (16) zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle (11) vorgesehen ist, wobei im Bereich der achsfernen Enden (15) der Schenkel (13) ein Verschluss (17) angeordnet ist, wobei die beiden Schenkel (13) mittels des Verschlusses (17) an ihren achsfernen Enden (15) lösbar aneinander befestigbar sind, um ein Überführen Klemme (12) aus dem geschlossenen Zustand in den offenen Zustand zu verhindern.
  2. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (10) ein Hebelelement (18) aufweist, wobei das Hebeelement (18) zur Befestigung eines Seils und/oder einer Kette an der Sicherungsvorrichtung (10) vorgesehen ist.
  3. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebeelement (18) ein Schäkel mit einer Öffnung (20) oder eine Öse mit einer Öffnung ist.
  4. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche der Öffnung (20) des als Schäkel ausgebildeten Hebeelements (18) oder die Öffnung des als Öse ausgebildeten Hebeelements (18) senkrecht zur Schwenkachse (S) der Schenkel (13) angeordnet ist.
  5. Sicherungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel (13) parallel und entlang der Längsachse der Ausnehmung (16) versetzt zueinander angeordnet sind.
  6. Sicherungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die achsfernen Enden (15) der beiden Schenkel (13) im geschlossenen Zustand der Klemme (12) in einem Überlappbereich überlappen.
  7. Sicherungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (17) eine Bohrung (21) in jedem der beiden Schenkel (13) und eine mit den Bohrungen (21) korrespondierende Schraube (22) oder einen mit den Bohrungen (21) korrespondierender Bolzen umfasst.
  8. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (21) jeweils im Bereich der achsfernen Enden (15) der Schenkel (13) angeordnet sind.
  9. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (21) im geschlossenen Zustand der Klemme (12) zur Deckung gebracht sind, so dass die Schraube (22) oder der Bolzen durch die beiden Bohrungen (21) geführt werden kann oder führbar ist, um die Schenkel (13) lösbar aneinander zu befestigen.
  10. Sicherungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (13) parallel zur Längsachse der Ausnehmung (16) jeweils einen halbzylinderartigen Fortsatz (23) aufweisen, wobei sich der halbzylinderartige Fortsatz (23) beidseitig, insbesondere senkrecht, von den Schenkeln (13) weg erstreckt.
  11. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden halbzylinderartigen Fortsätze (23) im geschlossenen Zustand der Klemme (12) einen Zylinder zum Umgreifen der Kabeltrommelwelle (11) ausbilden.
  12. Sicherungsvorrichtung (10) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der halbzylinderartige Fortsatz (23) jedes Schenkels (13) auf der dem jeweils anderen Schenkel (13) zugewandten Seite länger ausgebildet ist als auf der dem jeweils anderen Schenkel (13) abgewandten Seite.
  13. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (10) einen Sicherungsbolzen (24) und eine mit dem Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung (25) umfasst.
  14. Kabeltrommelhalterung (26) zur Halterung einer Kabeltrommel, insbesondere einer Kabeltrommel für Erdkabel oder Erdleitungen, umfassend eine Kabeltrommelwelle (11), welche durch eine zentrale Ausnehmung in der Kabeltrommel geführt werden kann oder führbar ist, einen Lagerbock (27) zur Aufnahme der Kabeltrommelwelle (11), und eine oder zwei Sicherungsvorrichtungen (10), wobei die Sicherungsvorrichtung (10) eine Sicherungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ist.
  15. Kabeltrommelhalterung (26) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (10) oder die Sicherungsvorrichtungen (10) das oder die Lager der Kabeltrommelwelle (11) im Lagerbock (27) bilden.
  16. Kabeltrommelhalterung (26) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (27) zwei Ausnehmungen (28) zur Aufnahme jeweils eines der Lager aufweist.
  17. Kabeltrommelhalterung (26) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (28) jeweils einen trichterförmigen Einführungskanal (31) zum Einführen der Lager in den Lagerbock (27) aufweisen.
  18. Kabeltrommelhalterung (26) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführungskanal (31) ist an einem oberen Einlass (32) und an einer Seite offen ausgebildet.
  19. Kabeltrommelhalterung (26) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (33) des trichterförmigen Einführungskanals (31) jeweils eine schiefe Ebene ausbilden, wobei die schiefen Ebenen zum Hinführen und/oder Zentrieren der Sicherungsvorrichtung (10) in eine Lagerposition vorgesehen sind.
  20. Kabeltrommelhalterung (26) nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (28) im Bereich der Lagerposition eine Innenkontur aufweisen, die einem Abschnitt der Außenkontur der Sicherungsvorrichtung (10) entspricht, so dass die Sicherungsvorrichtung (10) mittels abschnittsweisen Formschluss in der Ausnehmung (28) gesichert werden kann oder sicherbar ist.
  21. Kabeltrommelhalterung (26) nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (27) ein Trägergestell umfasst oder als Trägergestell ausgebildet ist.
  22. Kabeltrommelhalterung (26) nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sicherungsvorrichtung (10) einen Sicherungsbolzen (24) und eine mit dem Sicherungsbolzen korrespondierende Verriegelungsbohrung (25) umfasst, und wobei der Lagerbock (27) in einem Bereich unterhalb der Ausnehmungen (28) für die Lager jeweils eine mit den Sicherungsbolzen (10) korrespondierende Verriegelungsbohrung (34) zur Aufnahme der Sicherungsbolzen (24) aufweist, wobei bei in einem jeweils bis in die Lagerposition in die Ausnehmungen (28) eingeführten Zustand der Sicherungsvorrichtungen (10) die Verriegelungsbohrung (25) jeder Sicherungsvorrichtung (10) und die jeweilige Verriegelungsbohrung (34) des Lagerbocks (27) zur Deckung gebracht sind, wobei die Sicherungsbolzen (24) in die jeweilige Verriegelungsbohrung (34) des Lagerbocks (27) und in die jeweilige Verriegelungsbohrung (25) der Sicherungsvorrichtung (10) einsteckbar sind, um die Sicherungsvorrichtungen (10) gegen ein Herausführen aus der Ausnehmung (28) zu verriegeln.
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