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DE202024000163U1 - Pressvorrichtung zur Herstellung eines Fingerskateboards und Bausatz - Google Patents

Pressvorrichtung zur Herstellung eines Fingerskateboards und Bausatz Download PDF

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DE202024000163U1
DE202024000163U1 DE202024000163.6U DE202024000163U DE202024000163U1 DE 202024000163 U1 DE202024000163 U1 DE 202024000163U1 DE 202024000163 U DE202024000163 U DE 202024000163U DE 202024000163 U1 DE202024000163 U1 DE 202024000163U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Pressvorrichtung zur Herstellung eines Fingerskateboards umfassend ein erstes und ein zweites Presselement (1, 2), wobei das erste Presselement (1) ein Basiselement (4) und ein am Basiselement (4) vorgesehenes erstes Formelement (5) aufweist, wobei das zweite Presselement (2) ein Basiselement (7) und ein am Basiselement (7) vorgesehenes zweites Formelement (6) aufweist, wobei das erste Formelement (5) eine erste Presskontur und das zweite Formelement (6) eine zweite Presskontur aufweist, wobei die erste und zweite Presskontur invers geformt sind, wobei das erste und das zweite Formelement (5, 6) Kunststoffspritzgussteile sind, deren die Presskontur bildende Wandung jeweils rückseitig mittels einer Rippenstruktur (16) ausgesteift ist und das erste und zweite Formelement (5, 6) jeweils mit einem Basiselement (7) verbunden ist.

Description

  • Die Neuerung betrifft eine Pressvorrichtung zur Herstellung eines Fingerskateboards sowie einen Bausatz umfassend eine solche Pressvorrichtung.
  • Es sind bereits Pressvorrichtungen zur Herstellung von Skateboards bekannt.
  • Nachteilig an den bekannten Pressvorrichtungen ist, dass diese aufwändig in der Herstellung und damit relativ teuer sind.
  • Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Neuerung, eine Pressvorrichtung anzugeben, die einfach herstellbar und damit relativ günstig ist, jedoch trotzdem die Möglichkeit einer präzisen Herstellung eines Fingerskateboards mit hoher Qualität bietet.
  • Die Aufgabe wird durch eine Pressvorrichtung gemäß den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Neuerung bezieht sich auf eine Pressvorrichtung.
  • Der wesentliche Vorteil der neuerungsgemäßen Pressvorrichtung besteht darin, dass sich durch die Herstellung der Formelemente im Spritzgussverfahren vorteilhafte Eigenschaften bzgl. des zu bauenden Fingerskateboards, sowie für die Herstellkosten der Pressform ergeben. Andere Fertigungsverfahren, welche für Fingerskateboard-Pressvorrichtungen verwendet werden wie z.B. Fräsen oder 3D-Druck, weisen in der Regel unvorteilhafte Oberflächenrauheit auf, welche zu Abdrücken im Holz führen. Zusätzlich verhindert hohe Oberflächenrauheit in den Pressformen das reibungslose Verformen der Holzschichten während des Pressvorgangs. Dies wiederum führt zu Rissen an den Holzschichten. Das Spritzgussverfahren bietet eine kostengünstige Möglichkeit die gewünschte, geringe Rauheit ohne zusätzliche Arbeitsschritte herzustellen. Die zu bauenden Fingerskateboards weisen dadurch keine ungewünschten Abdrücke oder Risse auf. Gleichzeitig ermöglicht das Spritzgussverfahren die Formelemente als dünnwandige Schalen auszuführen, welche Versteifungsrippen auf der Rückseite aufweisen. Dadurch kann Material eingespart und gleichzeitig die Zykluszeit des Spritzgussprozesses verringert werden. Beides ermöglicht eine besonders kostengünstige Herstellung im Vergleich zu bisher verwendeten Herstellverfahren wie Fräsen oder 3D-Druck.
  • Um die Stabilität sowie ausreichenden Biegewiederstand der Pressvorrichtung gewährleisten zu können, ist es von Vorteil die Presselemente 2-teilig zu gestalten. Neben der lastoptimierten Rippenstruktur des Formelements kann das Basiselement bzgl. Werkstoffwahl und Formgebung auf besondere Biegefestigkeit und Stabilität ausgelegt werden. Um diese Eigenschaften zu kombinieren, ist es zielführend, das Basiselement und das Formelement miteinander kraft- und formschlüssig zu verbinden.
    Eine mögliche Ausführung ist es, das Basiselement als metallische Platte und das Formelement als Kunststoffbauteil auszuführen, wobei das Basiselement mit Schrauben an das Formelement angeschraubt wird.
  • Neben dem Zusammenpressen der einzelnen Holzschichten, ist eine weitere Aufgabe der Pressform, das möglichst genaue Positionieren von Bohrungs-Gruppen auf dem zu bauenden Fingerskateboard. Bei diesen Bohrungs-Gruppen handelt es sich beispielsweise um 2 Gruppen zu je 4 Bohrungen, welche zum Anschrauben der Achsen verwendet werden. Diese Bohrungen müssen möglichst präzise zueinander, sowie zu der dreidimensional geformten Kontur des Fingerskateboards positioniert werden. Um dies gewährleisten zu können, ist es von Vorteil die Bohrungen vor dem Entformen aus der Pressform am Holz anzuzeichnen oder die Bohrungen direkt einzubringen. Dies kann mit metallischen Einlegeteilen, welche in der Kunststoffform positioniert sind, erfolgen. Die Aufgabe kann mit Spitzen gelöst werden, welche am Formelement erhaben sind und sich somit in das Holz eindrücken. Alternativ können in zumindest einem Presselement mehrere Bohrhülsen vorgesehen sein, welche das Presselement durchdringen und somit das Durchbohren des Fingerskateboards ermöglichen, während es sich noch in der geschlossenen Pressform befindet. Der Bohrer wird hierbei durch die Bohrhülsen genau geführt. Mit beiden Varianten kann somit eine präzise Gruppierung von Bohrungen an dem Fingerskateboard erfolgen. Stand der Technik bei Pressformen für Fingerskateboards ist es, derartige metallischen Einlegeteile durch Einpressen in das Formelement einzubringen. Dies ist bezüglich des zusätzlichen Herstellungsaufwands sowie der geringen Lebensdauer nachteilig. Von Vorteil ist es die metallischen Einlegeteile direkt in das Formelement während des Spritzgussvorgangs mit einzuspritzen.
  • Zusätzlich von Vorteil ist es, die metallischen Einlegeteile bzw. Bohrhülsen beschrieben mit Hinterschneidungen auszuführen, sodass zum Kunststoff neben dem Kraftschluss auch ein Formschluss erfolgt. Beides erhöht die Lebensdauer und verringert den Herstellungsaufwand der Pressvorrichtung.
  • Werden die Bohrungen mithilfe der Bohrhülsen in das Fingerskateboard eingebracht, während es sich noch in der Pressform befindet, so wird der Bohrprozess meist von einer Seite aus, also z.B. von der Rückseite des ersten Presselements durch das Holz in Richtung des zweiten Presselements erfolgen. Um das zweite Presselement, insbesondere das zweite Formelement während dieses Vorgangs nicht zu beschädigen, ist es von Vorteil wenn bei zusammengefügter Pressvorrichtung die Bohrhülsen im ersten Presselement fluchtend zu den Bohrungen oder den Bohrhülsen dem zweiten Presselement angeordnet sind. So kann der Bohrer nach dem Durchdringen des Holzes in die fluchtend angeordnete Bohrung bzw. Bohrhülse des zweiten Presselements eindringen, ohne dieses zu beschädigen.
  • Werden die Bohrhülsen in beiden Formelementen ausgeführt, kann die Bohrung von beliebiger Seite aus erfolgen.
    Dies hat den Vorteil, dass die Benutzer wählen können, ob das Fingerskateboard von der Ober- oder Unterseite aus durchbohrt werden soll. Damit kann gewählt werden, auf welcher Seite des Fingerskateboards die Holzausfransung an der Bohrung entsteht.
  • Für die Funktion der Pressvorrichtung ist es entscheidend, dass die zwei Presselemente fluchtend zueinander zusammengeführt und dabei ausreichend Presskraft aufgebracht werden kann, damit die eingelegten Holzschichten verformt bzw. verpresst werden. Dies wird mit außenseitig an den Presselementen angeordneten Öffnungen gelöst, durch die hindurch Schrauben geführt werden können. Diese dienen in erster Line zum Zusammenpressen der Pressvorrichtung. Gleichzeitig gewährleisten diese durch die fluchtende Anordnung in beiden Presselementen das ebenso fluchtende Zusammenführen der Presskonturen. Von Vorteil ist es, die Schrauben mit Flügelmuttern auszuführen, sodass die Benutzung die Pressvorrichtung ohne zusätzlich Werkzeug erfolgen kann.
  • Damit beim Anziehen der Flügelmuttern die Schraubenköpfe nicht durchrutschen, ist es von Vorteil, diese als Schlossschrauben auszuführen. Dabei kann der nicht rotationssymmetrische Anschnitt der Schlossschraube in eine entsprechend geformte Öffnung des Basiselements eingreifen und somit ein Verdrehen bzw. Durchrutschen beim Festziehen verhindern.
  • Sobald das verleimte Holz in der Pressform ausgehärtet ist und die Bohrungen wie oben beschrieben angezeichnet oder eingebracht wurden, muss das Holz auf Kontur eines Skateboards gebracht werden. Für die Benutzer ist es dabei von Vorteil, eine Hilfsvorrichtung zum Anzeichnen und Schleifen des Holzes zu verwenden. Somit ist die Pressvorrichtung ein Teil eines Bausatzes, welcher auch eine Schleifschablone umfasst. In diese Schleifschablone kann der Fingerskatboard-Rohling eingelegt, angezeichnet und im Anschluss geschliffen werden.
  • Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn der Bausatz ein Paar Achsen und Rollen aufweist, sodass der Benutzer nach dem Ausschneiden und Schleifen des Fingerskateboards direkt alle benötigten Anbauteile vorhanden hat, um das Fingerskateboard fertigstellen zu können.
  • Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Neuerung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Neuerung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
  • Die Neuerung wird im Folgenden anhand mehrerer Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 beispielhaft die neuerungsgemäße Pressvorrichtung in geöffneter und perspektivischer Darstellung vor dem Pressvorgang mit den rohen Holzschichten
    • 2 beispielhaft eine neuerungsgemäße Pressvorrichtung in geschlossener und perspektivischer Darstellung
    • 3 beispielhaft die neuerungsgemäße Pressvorrichtung in geöffneter und perspektivischer Darstellung nach dem Pressvorgang mit dem gepressten Fingerskateboard Rohling
    • 4 beispielhaft die Draufsicht der neuerungsgemäßen Pressvorrichtung.
    • 5 beispielhaft und schematisch eine Schnittansicht der neuerungsgemäßen Pressvorrichtung im zusammengeschraubten Zustand, in perspektivischer Darstellung.
    • 6 beispielhaft und schematisch eine Explosionsdarstellung des ersten Presselements mit einem Basiselement, einem Formelement und den in dem Formelement eingebrachten Bohrhülsen;
    • 7 beispielhaft eine geschlossene Schleifschablone in perspektivischer Darstellung.
    • 8 beispielhaft eine geöffnete Schleifschablone in perspektivischer Darstellung.
    • 9 beispielhaft ein fertig zusammengebautes Fingerskateboard in perspektivischer Darstellung
  • 1 zeigt eine geöffnete Pressvorrichtung zur Herstellung von Fingerskateboards vor dem Pressvorgang, mit den beide Presselementen 1, 2 sowie die noch nicht verpressten, rohen Holzschichten 3. Vor dem Pressvorgang werden die rohen Holzschichten 3 mit Holzleim versehen und zwischen das obere Presselement 1 und das untere Presselement 2 positioniert.
  • 2 zeigt den zusammengeschraubten Zustand der Pressform. Das obere Presselement 1 wird auf die Schlossschrauben 8 aufgesteckt und die Flügelmuttern 9 auf die Schlossschrauben 8 aufgeschraubt. Die beiden Presselemente 1 und 2 setzen sich jeweils aus einem Basiselement 4, 7 sowie einem Formelement 5, 6 zusammen. Die Formelemente 4, 7 weisen eine zueinander invers geformte Presskontur auf.
    Durch das Festziehen der Flügelmuttern 9 bewegen sich die beiden Presselemente 1, 2 aufeinander zu, bis die Pressvorrichtung komplett verschraubt ist. Dabei legen sich die Holzschichten 3 an die Kontur der Formelemente an. Dies stellt den Pressvorgang dar. Nach dem Pressvorgang und dem Aushärten des Holzleims, werden die stoffschlüssig verbundenen Holzschichten 3 als Fingerskateboard Rohling 10 bezeichnet.
  • 3 zeigt die geöffnete Pressvorrichtung nach dem Pressvorgang mit dem oberen Presselement 1, dem auf Kontur gepressten Fingerskateboard Rohling 10, sowie das untere Presselement 2.Der Fingerskateboard-Rohling kann nach dem Öffnen der Pressvorrichtung entnommen und weiter verarbeitet werden.
  • 4 zeigt die Draufsicht der Pressvorrichtung. Dargestellt ist das obere Presselement, dessen Bohrhülsen 11 sowie die Schrauben 12 zur Befestigung des Basiselements 5 an dem Formelement 6. Die Bohrhülsen sind beispielhaft in zwei Gruppen zu je vier Bohrhülsen 11 angeordnet.
  • 5 zeigt beispielhaft und schematisch die Schnittansicht der Pressvorrichtung im zusammengeschraubten Zustand. Im oberen Presselement 1 sind Bohrhülsen 11 sowie deren Hinterschneidung 13 dargestellt. Im unteren Presselement 2 sind die gegenüberliegenden und mit den oberen Bohrhülsen fluchtenden Bohrungen 14 dargestellt.
    Durch die Bohrhülsen 11 kann ein Bohrer mit entsprechendem Durchmesser geführt werden, um den zu diesem Zeitpunkt noch in der Pressform befindlichen Fingerskateboard Rohling 10 zu durchbohren. Die Hinterschneidung 13 stellt sicher, dass sich die Bohrhülse 11 während des Bohrvorgangs nicht aus dem Formelement löst. Die gegenüberliegende Bohrung 14 am gegenüberliegenden, unteren Formelement 6 stellt sicher, dass das untere Formelement 6 beim Bohrvorgang nicht beschädigt wird. Dazu kann der Bohrer nach Durchdringen des Skateboard-Rohlings 10 in die mit der Bohrhülse 11 fluchtende Bohrung 14 eindringen. Alternativ können auch in das Formelement 6 in gleicher Weise Bohrhülsen 11 eingebracht sein. Die somit entstehenden beiden Bohrungsgruppen zu je 4 Bohrungen werden in einem späteren Schritt verwendet, um Achsen an das Fingerskateboard anzuschrauben.
  • 6 zeigt eine Explosionsansicht des oberen Presselements 1, bestehend aus dem oberen Formelement 5, dem oberen Basiselement 4, den Bohrhülsen 11 sowie den Schrauben 12 zur Befestigung des Formelements 5 am Basiselement 4. An der Rückseite des oberen Formelements 5 ist die vorzugsweise dünnwandige Rippenstruktur 16 sowie die daran befindlichen Befestigungselemente 15 zu erkennen. Zur Befestigung des Basiselements 4 am Formelement 5 werden die Schrauben 12 durch Bohrungen am Basiselement 4 geführt und in die Befestigungselemente 15 geschraubt.
  • 7 zeigt beispielhaft die geschlossene Schleifschablone mit seinem oberen Schleifschablonenelement 17 und unteren Schleifschablonenelement 18 sowie der sich darin befindliche Fingerskateboard-Rohling 10. In diesem Zustand wird die Außenkontur der Schleifschablone an dem Fingerskateboard-Rohling 10 mit z.B. einem Stift übertragen.
  • 8 zeigt beispielhaft und schematisch die offene Schleifvorrichtung mit seinem oberen Schleifschablonenelement 17 und unteren Schleifschablonenelement 18 sowie das fertig geschliffene Fingerskateboard 19
  • 9 zeigt beispielhaft das zusammengebaute und gebrauchsfertige Fingerskateboard 19 mit den daran montierten Achsen 20 und Rollen 21.
  • Die Neuerung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Neuerung zugrunde liegende Gedanke verlassen wird.
  • Bezugszeichenliste:
  • 1
    Oberes, erstes Presselement
    2
    Unteres, zweites Presselement
    3
    Holzschichten, roh
    4
    Oberes Basiselement
    5
    Oberes Formelement
    6
    Unteres Formelement
    7
    Unteres Basiselement
    8
    Schlossschraube
    9
    Flügelmutter
    10
    Fingerskateboard Rohling
    11
    Bohrhülse
    12
    Schraube zur Befestigung des Basiselements
    13
    Hinterschneidung an der Bohrhülse
    14
    Bohrung an unterem Formelement
    15
    Befestigungshülse im Formelement
    16
    Rippenstruktur
    17
    Oberes Schleifschablonenelement
    18
    Unteres Schleifschablonenelement
    19
    Fingerskateboard, geschliffen
    20
    Fingerskateboard-Achsen
    21
    Fingerskateboard-Rollen

Claims (10)

  1. Pressvorrichtung zur Herstellung eines Fingerskateboards umfassend ein erstes und ein zweites Presselement (1, 2), wobei das erste Presselement (1) ein Basiselement (4) und ein am Basiselement (4) vorgesehenes erstes Formelement (5) aufweist, wobei das zweite Presselement (2) ein Basiselement (7) und ein am Basiselement (7) vorgesehenes zweites Formelement (6) aufweist, wobei das erste Formelement (5) eine erste Presskontur und das zweite Formelement (6) eine zweite Presskontur aufweist, wobei die erste und zweite Presskontur invers geformt sind, wobei das erste und das zweite Formelement (5, 6) Kunststoffspritzgussteile sind, deren die Presskontur bildende Wandung jeweils rückseitig mittels einer Rippenstruktur (16) ausgesteift ist und das erste und zweite Formelement (5, 6) jeweils mit einem Basiselement (7) verbunden ist.
  2. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rippenstruktur (16) mehrere Befestigungshülsen (15) integriert sind, wobei in die Befestigungshülsen (15) jeweils eine Schraube (8) zur Fixierung des Formelements (5, 6) an dem Basiselement (4, 7) einschraubbar ist.
  3. Pressvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest ein Formelement (5) mehrere metallische Bohrhülsen (11) durch Umspritzen integriert sind.
  4. Pressvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrhülsen (11) Hinterschneidungen (13) aufweisen, die durch den Kunststoff des Kunststoffspritzgussteils umschlossen sind.
  5. Pressvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bohrhülsen (11) eine Bohrhülsengruppe bilden und dass an zumindest einem Presselement (1) jeweils zwei Bohrhülsengruppen vorgesehen sind.
  6. Pressvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Bohrhülse (11) des ersten Presselements (1) und eine Bohrung (14) oder eine Bohrhülse des zweiten Presselements (2) derart zueinander ausgerichtet sind, dass die Bohrhülse (11) und die Bohrung (14) oder die Bohrhülsen der beiden Presselemente (1, 2) beim Zusammenfügen der Presselemente (1, 2) zueinander fluchten.
  7. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Presselement (1, 2) jeweils mehrere Fixieröffnungen aufweisen, wobei jeweils eine Fixieröffnung des ersten Presselements (1) mit einer Fixieröffnung des zweiten Presselements (2) beim Zusammenfügen der Presselemente (1, 2) fluchtet und dass Schrauben (8) mit Flügelmuttern (9) zum Verspannen der Presselemente (1, 2) relativ zueinander vorgesehen sind.
  8. Pressvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schlossschrauben (8) vorgesehen sind, deren nicht rotationssymmetrischer Kopfabschnitt zum Eingriff in eine nicht rotationssymmetrische Öffnung eines Basiselements (4, 7) vorgesehen ist.
  9. Bausatz umfassend ein Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und eine Schleifschablone zum umfangsseitigen Schleifen eines hergestellten Fingerskateboards.
  10. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Achsen (20) und an den Achsen (20) vorgesehene oder anzuordnende Rollen (21) vorgesehen sind.
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