DE202024000097U1 - Wohnmobil mit Heizung - Google Patents
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- H05B3/12—Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material
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-
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Abstract
Wohnmobil (1) mit einem Fahrgestell (8) und einem kastenartigen Aufbau (7) welcher wenigstens eine Fahrgastzelle (2), einen Aufenthaltsbereich (3) mit Einbauten (21) und gegebenenfalls einen Stauraum (5) aufweist, bei dem die Fahrgastzelle (2), der Aufenthaltsbereich (3) und der Stauraum (5) innerhalb des Aufbaus (7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Innenraum weisenden Oberflächen der Fahrgastzelle (2), des Aufenthaltsbereichs (3) und gegebenenfalls der Einbauten (21) sowie des Stauraums (5) Bereiche aufweisen, welche mit Hilfe einer Thermoschicht (16, 19, 20, 23) temperierbar sind.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Wohnmobile, mit wenigstens einer Fahrgastzelle, einem Aufenthaltsbereich und gegebenenfalls einem Stauraum gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1.
- Es sind unterschiedliche Ausbauformen bei der Inneneinrichtung von Wohnmobilen bekannt. Die nachstehend aufgeführten Dokumente zeigen deshalb auch nur eine Auswahl verschiedener Ausführungsbeispiele um die Bandbreite der Möglichkeiten anzudeuten.
- In der
DE 203 16 034 U1 ist ein Wohnmobil gezeigt und beschrieben, bei dem Liegeflächen in Längsrichtung geteilt ist. Die längsseitig innen an den Außenwänden des Wohnmobils aufgehängten Teil-Liegeflächen sind im Falle der Nichtnutzung in einer von der Horizontalen abweichenden Stellung arretiert. In Schlafstellung sind eine oder beide Teilflächen in die Horizontale abgesenkt, zur Stabilisierung liegen sie auf Einbaumöbeln des Wohnmobils auf. - Es sind auch quer zur Längserstreckung des Wohnmobils angeordnete Betten bekannt, wie es beispielsweise in der
DE 20 2006 009 505 U1 gezeigt und beschrieben ist. Auch diese Lösung zeigt eine nach oben klappbare Matratze, die in ihrer Nutzstellung auf Einbaumöbeln des Wohnmobils aufliegt. - Zudem ist in dem deutschen Gebrauchsmuster 20 2020 002 366 U1 ein Wohnmobil gezeigt und beschrieben, welches außer einem Aufenthaltsbereich auch noch einen universell nutzbaren Stauraum aufweist.
- In dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 20 2016 102 288 U1 ist für eine Verwendung bei Kastenwagen ein Plattformverbund für Fahrzeugchassis mit Längs- und Querträgern gezeigt und beschrieben, bei dem die Längsträger mit Abstand zu einer unteren Plattform angeordnet sind. - Es lassen sich noch weitere Lösungsvorschläge für den Innenausbau von Wohnmobilen aufführen, die aber alle mit mehr oder weniger Nachteilen behaftet sind, wenn die Raumnutzung und/oder das Raumklima verbessert werden soll. Die Möglichkeit der Raumnutzung wird auch beeinflusst durch Umgebungseinflüsse wie Luftreinheit, Temperatur und Feuchtigkeit.
- In dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 299 09 151 U1 ist ein Kastenwagen als Sonderfahrzeug gezeigt und beschrieben, bei dem ein separater Kofferaufbau aus miteinander verbundenen Platten gebildet wird. Die Wände und/oder die Decke sind durch Innen- und Außenschale mit dazwischen gebildetem Freiraum realisiert. Durch diese Bauform wird das Fahrzeug relativ dickwandig und schwer, wobei über die Ausbildung des Bodens ist keine Aussage gemacht ist. - In dem Dokument
DE 20 2021 001 605 U1 ist ein Wohnmobil gezeigt und beschrieben, bei dem der Boden des Aufenthaltsbereichs beheizbar ist, indem der Boden des Aufenthaltsbereichs als Doppelboden ausgebildet ist und der Doppelboden einen Hohlraum bildet, wobei der Hohlraum beheizbar ist. - Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, einen gattungsgemäßen Innenausbau von Wohnmobilen mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich des Raumklimas bereitzustellen.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen ganz anderen Ansatz gelöst, der durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 aufgezeigt wird, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
- Besonders vorteilhaft ist ein Wohnmobil mit einem Fahrgestell und einem kastenartigen Aufbau gestaltet welcher wenigstens eine Fahrgastzelle, einen Aufenthaltsbereich mit Einbauten und gegebenenfalls einen Stauraum aufweist, bei dem die Fahrgastzelle der Aufenthaltsbereich und der Stauraum innerhalb des Aufbaus angeordnet sind, und wenn die zum Inneren weisenden Oberflächen der Fahrgastzelle, des Aufenthaltsbereichs und gegebenenfalls der Einbauten sowie des Stauraums Bereiche aufweisen, welche mit Hilfe einer Thermoschicht temperierbar sind.
- Bei einem Wohnmobil ist es vorteilhaft, wenn die Thermoschicht als Heizfolie ausgebildet ist.
- Bei einem Wohnmobil ist es besonders vorteilhaft, wenn die Thermoschicht auf den inneren Oberflächen der Außenflächen des Aufbaus angeordnet ist.
- Außerdem ist es bei einem Wohnmobil günstig, wenn zwischen den nach innen weisenden Oberflächen des Aufbaus und der Thermoschicht wenigstens eine Isolierschicht angeordnet ist. angeordnet ist.
- Besonders vorteilhaft ist ein Wohnmobil ausgestaltet, wenn auf den Oberflächen der Einbauten gegebenenfalls Thermoschichten angeordnet sind.
- Bei einem erfindungsgemäßen Wohnmobil ist es von Vorteil, wenn der Boden fahrgestellseitig mittels einer Isolier- oder Dämmschicht isoliert ist.
- Mit Hilfe eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung anhand der Zeichnung nachstehend noch näher erläutert.
-
1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Wohnmobil. - In der
1 ist in schematischem Längsschnitt ein Wohnmobil 1 dargestellt. Der vordere Bereich veranschaulicht die Fahrgastzelle 2, welcher sich der Aufenthaltsbereich 3 anschließt. Im Heckbereich 4 ist ein Stauraum 5 vorgesehen, der als Garage 6 für Fahrzeuge dient. Diese Bereiche sind in einem kastenartigen Aufbau 7 angeordnet, welcher mit einem Fahrgestell 8 verbunden ist und mit diesem zusammen das Wohnmobil 1 bilden. Ein beliebiges Fahrzeug 9 - beispielsweise ein Motorrad - kann in der Garage 6 in vorteilhafter Weise untergebracht sein. Es versteht sich, dass bei entsprechender Größe auch andere Fahrzeuge oder Gegenstände in dem Stauraum 5 untergebracht werden können. Oberhalb des Stauraums 5 befindet sich ein Flächenbereich 10, der eine gitterartige Struktur 11 aufweist. Der Flächenbereich 10 enthält Teilflächen 12, die entweder eine Ruheposition oder eine Gebrauchsposition annehmen können. Im gezeigten Beispiel ist eine der Teilflächen 12 in der Ruheposition gezeigt. Diese Position wird durch Verschwenken der Teilflächen 12 parallel zur Längsache des Wohnmobils 1 in Richtung des Dachs 13 erzielt. In der Dachfläche 13 sind Solarelemente 14 zur Erzeugung von Energie durch Sonnenlicht enthalten. - Am Boden 15 des Wohnmobils 1 befindet sich im Aufenthaltsbereich 3 eine Thermoschicht in Form einer Heizschicht 16, welche diesen beheizt Die Heizung kann durch eine elektrisch beheizte Schicht, beispielsweise eine heizbare Carbonfolie erfolgen.
- Um die Effizienz der Bodenheizung zu erhöhen, ist es sinnvoll an der Unterseite 17 des Bodens 15 eine Isolier- oder Dämmschicht 18 anzuordnen, welche dem Fahrgestell 8 des Wohnmobils 1 zugewandt ist.
- Weitere Thermoschichten sind innerhalb des Aufbaus 7 angeordnet. An den Innenwänden der Fahrgastzelle 2 befinden sich heizbare Carbonfolien 19, die ganzflächig oder in Teilflächen über eine isolierende Zwischenschicht mit der Außenwand des Aufbaus 7 verbunden sind. Die Thermoschichten in Form von heizbaren Carbonschichten 19 können sich im gesamten Innenraum des Aufbaus 7 befinden und einzeln oder gemeinsam zur Versorgung mit Strom aus dem Bordnetz angesteuert werden. Darüber hinaus können sich Thermoschichten in Form von heizbaren Folien 20 auch auf den Oberflächen von Einbauten, beispielsweise auf Schrankoberflächen 21 befinden.
- Ein Abschnitt des Aufenthaltsbereichs 3 ist als Schlafbereich 22 ausgestattet. Dort ist der Dachhimmel 24 mit textilen Bahnen 23 verkleidet, welche als Thermoschichten ausgebildet sind.
- Die Vorteile eines mit Thermoschichten ausgestatteten Wohnmobils liegen in der relativ geringen Temperierung der Heizfolien, die einen geringen Stromverbrauch zur Folge hat, so dass sie problemlos aus dem Bordnetz versorgt werden können. Die individuelle Ansteuerung der Teilflächen ermöglicht es, im gesamten Wohnmobilinnenraum unterschiedliche Temperaturzonen zu realisieren. Die Ausgestaltung mit Hilfe von Heizfolien beliebiger Bauart ist zudem mit geringem Aufwand verbunden und die Folien tragen im Innenraum nicht auf, sodass keine räumlichen Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Bei entsprechender technischer Auslegung lässt sich sogar die Nasszelle mit Thermoschichten versehen.
- Bei entsprechender Auslegung und Ausgestaltung der Thermoschichten kann der Innenraum des Wohnmobils auch gekühlt werden.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Wohnmobil
- 2
- Fahrgastzelle
- 3
- Aufenthaltsbereich
- 4
- Heckbereich
- 5
- Stauraum
- 6
- Garage
- 7
- Kastenartiger Aufbau
- 8
- Fahrgestell
- 9
- Fahrzeug
- 10
- Flächenbereich
- 11
- Gitterstruktur
- 12
- Teilfläche
- 13
- Dach
- 14
- Solarelemente
- 15
- Boden
- 16
- Heizschicht (Carbonfolie)
- 17
- Unterseite des Bodens 13
- 18
- Isolier- oder Dämmschicht
- 19
- Carbonschicht
- 20
- Heizbaren Folien
- 21
- Schrankoberfläche
- 22
- Schlafbereich
- 23
- Textile Bahnen
- 24
- Dachhimmel
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 20316034 U1 [0003]
- DE 202006009505 U1 [0004]
- DE 202016102288 U1 [0006]
- DE 29909151 U1 [0008]
- DE 202021001605 U1 [0009]
Claims (12)
- Wohnmobil (1) mit einem Fahrgestell (8) und einem kastenartigen Aufbau (7) welcher wenigstens eine Fahrgastzelle (2), einen Aufenthaltsbereich (3) mit Einbauten (21) und gegebenenfalls einen Stauraum (5) aufweist, bei dem die Fahrgastzelle (2), der Aufenthaltsbereich (3) und der Stauraum (5) innerhalb des Aufbaus (7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Innenraum weisenden Oberflächen der Fahrgastzelle (2), des Aufenthaltsbereichs (3) und gegebenenfalls der Einbauten (21) sowie des Stauraums (5) Bereiche aufweisen, welche mit Hilfe einer Thermoschicht (16, 19, 20, 23) temperierbar sind.
- Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschicht (16, 19, 20, 23) als Heizschicht ausgebildet ist. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschicht (19, 23) auf den inneren Oberflächen der Außenflächen des Aufbaus (7) angeordnet ist. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den nach innen weisenden Oberflächen des Aufbaus (7) und der Thermoschicht (16, 19, 20) zumindest eine Isolierschicht (18) angeordnet ist. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass auf den Oberflächen (21) der Einbauten gegebenenfalls Thermoschichten (20) angeordnet sind. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (15) fahrgestellseitig mittels einer Isolier- oder Dämmschicht (18) isoliert ist. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschichten einzeln oder gemeinsam ansteuerbar sind. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschichten (16, 19, 20, 23) vom elektrischen Bordnetz des Wohnmobils (1) versorgt werden. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschichten (16, 19, 20) als Carbonfolien ausgebildet sind. - Wohnmobil (1) nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschichten (23) in flexible Textilienbahnen eingebettet sind. - Wohnmobil (1) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Thermoschichten (16) gegebenenfalls den Fußboden (15) und den Dachhimmel (24) des Aufbaus (7) einschließen.
- Wohnmobil (1) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermoschichten zur Kühlung des Innenraums des Wohnmobils (1) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202024000097.4U DE202024000097U1 (de) | 2024-01-16 | 2024-01-16 | Wohnmobil mit Heizung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202024000097.4U DE202024000097U1 (de) | 2024-01-16 | 2024-01-16 | Wohnmobil mit Heizung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202024000097U1 true DE202024000097U1 (de) | 2024-03-26 |
Family
ID=90628389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE202024000097.4U Active DE202024000097U1 (de) | 2024-01-16 | 2024-01-16 | Wohnmobil mit Heizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202024000097U1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29909151U1 (de) | 1999-05-26 | 1999-08-05 | Binz Gmbh & Co, 73547 Lorch | Sonderfahrzeug, insbesondere Kranken- oder Rettungswagen |
| DE20316034U1 (de) | 2003-10-14 | 2003-12-24 | Hercksen, Bernd | Platzsparende Wohnraumgestaltung für kleine Wohnmobile mit längsseitig aufgehängtem zweiteiligen Doppelbett |
| DE202006009505U1 (de) | 2006-06-14 | 2006-08-17 | Reimo Reisemobil-Center Gmbh Wassersport- Und Freizeitbedarf | Einbauschlafmöbel zum Einbau in Kastenwagen, Wohnmobilen o.dgl. |
| DE202016102288U1 (de) | 2016-04-28 | 2017-07-31 | Alois Kober Gmbh | Plattformverbund |
| DE202021001605U1 (de) | 2021-04-30 | 2021-05-19 | Valentin Rehrl | Wohnmobil mit Bodenheizung |
-
2024
- 2024-01-16 DE DE202024000097.4U patent/DE202024000097U1/de active Active
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| DE202021001605U1 (de) | 2021-04-30 | 2021-05-19 | Valentin Rehrl | Wohnmobil mit Bodenheizung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |