DE202012002813U1 - Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze - Google Patents
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Abstract
Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze, bestehend aus – einer auf einem Baugrund oder Unterboden (1) angeordneten wasserdichten Wanne/Becken (2) aus Beton oder einer wasserdichten Folie, – einer in der Wanne/Becken (2) liegenden Drainageschicht (3) in Form einer Verbundschicht aus Ziegel- bzw. Halden- oder Lavamaterial mit einer Korngröße von 16/32 mm sowie einem Rohrleitungsnetz zur Wasserleitung und Wasserverteilung oder einer Bodenmattenschicht aus einem elastischen Kunststoffmaterial, die oberseitig eine mit Durchgangslöchern durchsetzte ebene Grundplatte zum Abfließen des überschüssigen Wassers in Ablaufschächte und unterseitig angeformte Stege zum Abfließen des Niederschlages hat oder einer Schicht frostsicherer Filtersteine aus einem haufwerkporigen Beton großer Porosität, die im Inneren ein oder mehrere Kanäle zur Wasseraufnahme und -leitung zu weiteren Kanälen aufweist, – einem auf die Oberseite der Drainageschicht (3) gelegtes wasserdurchlässiges Polyester-Filtergewebe bzw. Spinnvlies (4) zum Verhindern des Einschlämmens von Feinstoffen, – einer Rasentragschicht (5) aus Ziegel- bzw. Halden- oder Lavamaterial mit einer...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze, der aus einer auf einen Baugrund oder Unterboden in einem wasserdichten Becken angeordneten Drainageschicht mit einer darüber liegenden Rasentragschicht und mehreren Rohren für die Zu- und Abführung von Wasser zu und von der Drainageschicht besteht.
- Bekannt ist es, dass vorrangig zur Entwässerung, aber auch zur Bewässerung von Rasenflächen auf Sportplätzen unterschiedlich ausgeführte Unterbauten in Zwei-Schichtbauweise oder Drei-Schichtbauweise verwendet werden, wobei die Drei-Schichtbauweise durch Anordnung einer zusätzlichen Filterschicht zwischen der Drainageschicht und der Rasentragschicht charakterisiert ist. So ist beispielsweise in
DE-OS 27 27 956 ein Schichtaufbau für unterirdisch be- und entwässerbare Sport- und Spielplätze sowie Vegetationsflächen aller Art dargestellt, der unter der Oberfläche (Abdeckung oder Vegetation) eine Deckschicht, eine dynamische Schicht, eine Tragschicht und eine Filterschicht aufweist. Für diesen Schichtaufbau ist kennzeichnend, dass zur Verbesserung der Speicherfähigkeit die Trag- und Filterschicht zu einer einzigen Verbundschicht mit den Aufgaben Tragen, Wasserspeicherung, Wasserleitung und Wasserverteilung zusammengefasst sind. Zur Gewährleistung einer großflächigen Be- und Entwässerung, wie dies beispielsweise bei Rasensportplätzen der Fall ist, ist die Verbundschicht mit einem Rohrleitungssystem versehen. Zweckmäßigerweise ist diese in Flächen gleicher Größe unterteilt. Das Rohrleitungsnetz hat eine im Umfangsbereich umlaufende Entwässerungs-, Bewässerungs- und Speiseleitung sowie entsprechende Verteilerrohre. Die Entwässerungsleitung ist an die Bewässerungsleitung angeschlossen. Weiterhin ist die zu be- und entwässernde Fläche von einem sogenannten Betonstuhl umgeben, der eine Vielzahl von wasserundurchlässigen Begrenzungssteinen und an der Unterseite entlang der seitlichen Begrenzung zu den Begrenzungssteinen eine wasserundurchlässige Wanne aus Beton aufweist, wodurch der Schichtaufbau aufgenommen wird. - Der Schichtaufbau besteht vorschlagsgemäß aus drei Etagen. Er hat eine aus Ziegel- bzw. Halden- oder Lavamaterial bestehende 25 mm starke Deckschicht mit einer Korngröße von 0,3 mm und eine an der Oberseite angeordnete Abstreuung (Rasen), eine dynamische Schicht gleichen Materials mit einer Korngröße 3/16 mm und 60 mm stark, und eine 100 mm starke Verbundschicht gleichen Materials mit einer Korngröße von 16/32 mm. Der gesamte Schichtaufbau hat damit eine Dicke von 185 mm. Zum Bewässern von beispielsweise Sportplätzen wird Wasser einer bestimmten Menge über einen Anschluss der allgemeinen Wasserversorgung, eine Speiseleitung und mehreren Verteilerrohren, die an gleichmäßig über die zu be- und entwässernde Fläche verteilten Punkten in die Bewässerungsleitung münden, bis in den Horizont der Verbundschicht eingebracht. Die Wasserverteilung soll dadurch verbessert werden, in dem im kreisförmigen Bund der Bewässerungsleitung schlitzartige Öffnungen angeordnet sind. Das Schichtmaterial gewährleistet durch seine Grobkörnigkeit ein großes Hohlvolumen, wodurch sich das Wasser rasch verteilen kann und bis in die Abstreuung (Rasen) gelangt, der so feucht gehalten wird. Die Entwässerung soll garantiert werden, in dem der auflaufende Niederschlag zunächst in die Deckschicht, in die dynamische Schicht und dann in die Verbundschicht gelangt, damit den eingestellten Wasserhorizont übersteigt und über einen Überlauf in die Kanalisation abfließt. Im Schichtaufbau unterschiedlicher Porosität entsteht eine in Fließrichtung in den Poren umkehrende Sogwirkung, die das sich auf der Rasenfläche ansammelnde Überschusswasser rasch kapilar nach unten abführt. Da die Entwässerungsleitung mit der Bewässerungsleitung verbunden ist, werden die großen Niederschlagsmengen von beiden Leitungen aufgenommen. Die Nachteile dieses Schichtaufbaus bestehen im hohen Aufwand zur Herstellung der wasserundurchlässigen Wanne aus Beton zur Aufnahme des Schichtaufbaus und im erforderlichen aufwendigen Rohrleitungsnetz zur Be- und Entwässerung der Spielfläche. Weiterhin ist durch
DE 20 2008 006 572 U1 ein Reitplatz mit einem Unterflur-Bewässerungssystem bekannt, das auch Niederschläge aufnehmen und abfließen lassen kann. Das Unterflur-Bewässerungssystem hat ein im Erdreich liegendes wasserdichtes Becken mit Beckenrändern aus Beton und mehrere am Boden des Beckens ins Erdreich ragende Ablaufschächte, die mit einer Wasserregulierungseinrichtung in Verbindung stehen. - Bodenmatten aus einem elastischen Kunststoffmaterial, wie beispielsweise PVC sind direkt auf den Boden des Beckens aufgelegt. Die Bodenmatten bestehen aus einer ebenen Grundplatte, die von Durchgangslöchern zum Abfließen des überschüssigen Wassers in die Ablaufschächte durchsetzt ist.
- Weiterhin sind an der Unterseite Stege angeformt, die die Grundplatte in geringem Abstand zum Beckenboden halten, wodurch der eintretende Niederschlag auf den Boden des Beckens abfließen kann und sich in den Ablaufschächten sammelt. Ein auf die Oberseite der Bodenmatten aufgelegtes wasserdurchlässiges Filtergewebe, beispielsweise ein Polyester-Vlies hält den Sand der darüber liegenden Tretschicht, die 8 bis 12 cm hoch ist und aus Quarzsand mit einer Korngröße von 0,1 bis 3 mm besteht, zurück. Damit das Vlies auf der Oberseite der Bodenmatten haftet, sind Vertiefungen und gegebenenfalls zusätzliche Noppen an der Oberseite der Bodenmatten angeordnet. Das Unterflur-Bewässerungssystem ist weiterhin durch ein außerhalb der Nutzfläche installiertes Wasserreservoir, das durch Rohre mit den Ablaufschächten verbunden ist, gekennzeichnet, Eine Pumpe drückt bei Bedarf Wasser aus dem Wasserreservoir durch die Ablaufschächte von unten in das Becken ein. Wasserstandsfühler erfassen und regulieren den Wasserstand im Becken. Nachteilig ist, dass das in
DE 20 2008 006 572 U1 dargestellte Unterflur-Bewässerungssystem ebenfalls ein aufwendiges wasserdichtes Becken aufweist und zur Be- und Entwässerung kompliziert ausgeführte Bodenmatten aus einem elastischen Kunststoffmaterial als Drainage erforderlich sind. Der Schichtaufbau in beiden Be- und Entwässerungssystemen für Sport-, Spiel- und Reitplätze hat zu dem den Nachteil, dass die Plätze in der kalten Jahreszeit nicht ungehindert bespielbar sind und somit eine Beheizbarmachung der Spielfläche notwendig macht. Aus dem Stand der Technik ist durchDE-OS 24 39 043 bereits eine Vorrichtung zum Be- und Entwässern von Sport- und Spielplätzen aller Art bekannt, die die Spielfläche beheizbar und damit schnee- und eisfrei hält. Hierzu ist die Fläche des Sport- oder Spielplatzes in der erforderlichen Tiefe ausgekoffert, mit einer Dichtungsfolie wasserdicht verschlossen und mit einer Schicht frostsicherer Filtersteine aus einem haufwerkporigen Beton großer Porosität ausgelegt. Im Inneren der Filtersteine verlaufen ein oder mehrere Kanäle zur Wasseraufnahme und -leitung zu den an den Längsseiten der Fläche angeordneten quadratischen Filterbetonrohren, die einen durchgehenden Kanal als Sammelleitung haben. In vorgesehenen Abständen befinden sich an den Längsseiten des Spielfeldes Schächte mit entsprechenden Überläufen zur Regulierung des Wasserspiegels. Außerdem sind in den Schächten zur Regelung des Wasserstandes durch Schwimmer gesteuerte Wasserzuläufe angeordnet. Ein auf den Filtersteinen verlegtes, verrottungsfestes Spinnvlies verhindert das Einschlämmen von Feinstoffen aus der darüber liegenden Bodenlage (Substrat). Die Bodenlage ist etwa 15 bis 18 cm dick, soll ausreichend trittfest sein und eine Zusammensetzung aufweisen, die einerseits eine kapilare Steigfähigkeit für die Wasserversorgung der Rasenfläche hat und anderseits so das Oberflächenwasser rasch nach unten in die Filtersteinschicht ableitet. Das Überschusswasser wird durch die in den Sammelschächten angeordneten Überläufe schnell abgeführt. Die Bespielbarkeit der Fläche in der kalten Jahreszeit ist dadurch gegeben, in dem eine Aufwärmung durch eingelegte elektrische Heizleiter in die Kanäle der Filtersteine, die temperaturabhängig steuerbar sind, erfolgt. Alternativ können in die Kanäle Rohrleitungen verlegt werden, die mit beheiztem Wasser beschickt werden. Es ist auch möglich, auf die Filtersteinschicht oder auf die Filterhaut (Spinnvlies) eine Schicht mit Heizmatten aufzulegen. Die für die Be- und Entwässerung offenbarte technische Lösung in Verbindung mit der Flächenbeheizung der Sport und Spielplätze hat aber den Nachteil, dass die in die Kanäle der Filtersteine eingelegten elektrischen Heizleiter oder Rohrleitungen für beheiztes Wasser einen sehr hohen Energieaufwand erfordern. - Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze vorzuschlagen, der ein kostengünstigeres wasserdichtes Becken aufweist und durch einen einfachen Schichtaufbau eine Be- und Entwässerung sowie eine Beheizung der Rasenfläche mit einem geringeren Energieaufwand garantiert. Gelöst wird die Aufgabe durch einen Unterbau mit den Merkmalen des unabhängigen Schutzanspruchs 1. Weitere Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen dargelegt. Der neue Unterbau ist vorteilhafterweise einfach und kostengünstig herstellbar, da alle Schichten aus dem Werkstoff Mineralguss mit guter dynamischer Festigkeit bestehen. Die unterschiedliche Porosität der Schichten garantiert zur Be- und Entwässerung der Rasenfläche eine ausreichende Fließgeschwindigkeit des Wassers in den Schichten. Der gesamte Unterbau hat lediglich ein Dicke von bis zu 115 mm und ermöglicht eine Bespielbarkeit der Rasenfläche in der Winterzeit.
- Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
-
1 : den Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze im Schnitt und -
2 : eine Platte der Rasentragschicht in perspektivischer Ansicht - In
1 ist der Unterbau einer Rasenfläche für Spielplätze im Schnitt dargestellt. Sie zeigt, dass ein etwa der Rasenfläche entsprechendes Becken2 , bestehend aus einem Boden und Seitenrändern, auf einem Baugrund1 angeordnet ist. - Der Boden und die Seitenflächen werden durch Verkleben einer Vielzahl von 25 mm dicken Platten (1200 mm × 800 mm) aus einem wasserundurchlässigen Mineralguss gefertigt. Der Mineralguss besteht aus 32% Quarzmehl, 27% Quarzsand, 21% Quarzkies und 20% Epoxidharz. Die dynamische Festigkeit dieses Mineralgussbeckens beträgt 30 N/mm2 und hat damit im Vergleich zum Werkstoff Beton wesentliche Vorteile. Im Becken
2 ist eine 60 mm dicke Drainageschicht3 aus einem offenporigen Mineralguss angeordnet, die von dicht anliegenden Platten (1200 mm × 800 mm) gebildet wird. Der offenporige Mineralguss besteht aus 97–94% Quarzkies der Körnung 2 bis 3 mm und 3–6% Epoxidharz. Auf der Oberfläche der Drainageschicht3 liegt eine 20 mm dicke, durch Mineralgussplatten gebildete Rasentragschicht5 . Der Mineralguss ist hier eine Mischung aus 94% Quarzkies der Körnung 1,5 mm und 6% Epoxidharz. Die Platten sind dicht anliegend angeordnet, wobei rasenseitig in der Oberfläche jeder Platte ein oder mehrere elektrische Heizelemente6 mit einer guten elektrischen Leitfähigkeit in Abständen liegen. Ein auf der Rasentragschicht aufgelegtes wasserdurchlässiges Filtergewebe4 aus einem Polymerwerkstoff soll bekanntermaßen das Eindringen von Feinstoffen aus der auf dem Filtergewebe4 liegenden Rasenschicht7 in die Rasentragschicht5 und in die Drainageschicht3 verhindern. Vorteilhafterweise ist die Rasenschicht7 ein Rollrasen. Zur Gewährleistung der Entwässerung der Rasenschicht7 sind die Seitenränder des Beckens2 von einem kastenförmigen Sammelbecken10 aus beispielsweise nichtrostenden Blechen zur Aufnahme der Niederschläge umgeben. Die Wasserregulierung wird durch in den Platten der Seitenränder des Beckens2 angeordnete Zulaufrohre8 und Ablaufrohre9 , wobei die Zulaufrohre8 unterhalb des Filtergewebes4 und die Ablaufrohre9 in Nähe des Beckens liegen, ermöglicht. - Zum Bewässern der Rasenschicht
7 wird Wasser durch einen nicht dargestellten Anschluss oder einen Wasserspeicher von einer oder mehreren Pumpen über Rohrleitungen durch die Zulaufrohre8 in die Drainageschicht3 gedrückt. Bei Erreichen eines Wasserstandes unterhalb des Filtergewebes4 wird durch ebenfalls nicht dargestellte Wasserstandfühler die Einleitung beendet. Die Porosität des Mineralgusses der Drainageschicht3 gewährleistet, dass das eingeleitete Wasser sich in der Drainageschicht rasch verteilt, gleichzeitig in die Rasentragschicht5 fließt und so zur Rasenschicht7 gelangt. Eine Entwässerung von Niederschlägen ist möglich, weil die unterschiedliche Porosität der Mineralgussschichten bekanntermaßen eine in Fließrichtung in den Poren umgekehrte Sogwirkung erzeugt. Erprobungen bestätigen, dass der aus Mineralguss unterschiedlicher Porosität bestehende Unterbau bis zu 500 Liter Wasser pro Quadratmeter und Minute durch die Ablaufrohre9 in das Sammelbecken10 transportieren kann. -
2 zeigt eine Platte der Rasentragschicht in perspektivischer Ansicht. Erkennbar ist, dass rasenseitig in der Oberfläche der Rasentragschicht5 im Abstand zwei Stabsegmente6 aus Aluminium angeordnet sind. Bei der Herstellung dieser Mineralgussplatten werden nach dem Vergießen des Mineralgusses in Formen die auf Länge vorgefertigten Stabsegmente6 mit Nagelstiften11 positioniert in den noch nicht ausgehärteten Mineralguss so eingedrückt, dass an einer Plattenseite ein Überstück12 des Stabsegmentes6 und an der anderen Plattenseite ein Aufnahmestück13 für das Überstück12 der anderen Platte nach Art einer Steckverbindung entsteht. Die so durch Steckverbindungen zusammengefügten einzelnen Platten stabilisieren zu dem die Rasentragschicht5 und ermöglichen durch die Stabsegmente6 in der kalten Jahreszeit die Bespielbarkeit der Rasenfläche5 . - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Baugrund/Unterboden
- 2
- wasserdichtes Becken
- 3
- Drainageschicht
- 4
- wasserdurchlässiges Filtergewebe
- 5
- Rasentragschicht
- 6
- elektrisches Heizelement (Stabsegment)
- 7
- Rasenschicht
- 8
- Zulaufrohr
- 9
- Ablaufrohr
- 10
- Sammelbecken
- 11
- Nagelstift
- 12
- Überstück von
6 - 13
- Aufnahmestück für
12 - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 2727956 A [0002]
- DE 202008006572 U1 [0003, 0005]
- DE 2439043 [0005]
Claims (5)
- Unterbau einer Rasenfläche für Sportplätze, bestehend aus – einer auf einem Baugrund oder Unterboden (
1 ) angeordneten wasserdichten Wanne/Becken (2 ) aus Beton oder einer wasserdichten Folie, – einer in der Wanne/Becken (2 ) liegenden Drainageschicht (3 ) in Form einer Verbundschicht aus Ziegel- bzw. Halden- oder Lavamaterial mit einer Korngröße von 16/32 mm sowie einem Rohrleitungsnetz zur Wasserleitung und Wasserverteilung oder einer Bodenmattenschicht aus einem elastischen Kunststoffmaterial, die oberseitig eine mit Durchgangslöchern durchsetzte ebene Grundplatte zum Abfließen des überschüssigen Wassers in Ablaufschächte und unterseitig angeformte Stege zum Abfließen des Niederschlages hat oder einer Schicht frostsicherer Filtersteine aus einem haufwerkporigen Beton großer Porosität, die im Inneren ein oder mehrere Kanäle zur Wasseraufnahme und -leitung zu weiteren Kanälen aufweist, – einem auf die Oberseite der Drainageschicht (3 ) gelegtes wasserdurchlässiges Polyester-Filtergewebe bzw. Spinnvlies (4 ) zum Verhindern des Einschlämmens von Feinstoffen, – einer Rasentragschicht (5 ) aus Ziegel- bzw. Halden- oder Lavamaterial mit einer Korngröße von 0,3 mm oder aus Quarzsand mit einer Korngröße von 0,1 bis 3 mm oder aus einem Bodensubstrat und – einer Rasenschicht (7 ), die durch temperaturabhängig steuerbare, in die Drainageschicht (3 ) eingelegte elektrische Heizelemente oder durch eine auf das Polyester/Spinnvlies (4 ) aufgelegte Schicht von Heizmatten beheizbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserdichte Becken (2 ), die Drainageschicht (3 ) und die Rasentragschicht (5 ) aus einem gießbaren, kaltaushärtbaren Mineralguss unterschiedlicher Porosität bestehen. - Unterbau einer Rasenfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Becken (
2 ) ein durch verklebte, bis 30 mm dicke Platten gebildeter Boden mit Seitenrändern aus einem wasserundurchlässigen Mineralguss ist, der aus 32% Quarzmehl, 27% Quarzsand, 21% Quarzkies und 20% Epoxidharz besteht. - Unterbau einer Rasenfläche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drainageschicht (
3 ) bis zu 60 mm dick ist und durch Anordnung dicht anliegender Platten eines offenporigen Mineralgusses entsteht, der aus 97–94% Quarzkies der Körnung 2 bis 3 mm und 3–6% Epoxidharz zusammengesetzt ist. - Unterbau einer Rasenfläche nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasentragschicht (
5 ) bis zu 25 mm dick ist und durch dicht anliegende Platten eines Mineralgusses entsteht, der aus 94% Quarzkies der Körnung 1,5 mm und 6% Epoxidharz zusammengesetzt ist. - Unterbau einer Rasenfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Fläche der Rasentragschicht (
5 ) ein oder mehrere elektrische Heizelemente (6 ) in Abständen angeordnet sind.
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