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Der Gegenstand des im Folgenden dargestellten Gebrauchsmusters ist die geänderte Version des „zusammenklappbaren Ständers des leichten Baugerüstes mit Höhenregulierung”, der durch das
Deutsche Patent- und Markenamt am 21.05.2004 unter dem Aktenzeichen des Gebrauchsmusters 20 2004 008 279.9 geschützt wurde, Anmelder: ich, Zbigniew Perzynski und Frau Arleta Perzynska. Die mehrere Jahre lang produzierten Ständer nach der geschützten Lösung des Gebrauchsmusters mit dem oben genannten geschützten Aktenzeichen haben in der praktischen Anwendung viele strukturelle Unvollkommenheiten aufgezeigt, die ihre Funktionalität beeinträchtigen lassen. Die strahlenförmig zulaufenden Stützelemente der Ständer in der U-Form verursachen bei der Belastung der Seitenränder der oberen Arbeitsplatte Symptome einer Wiege und kippen um. Die neue Version des hiermit anzumeldenden Gebrauchsmusters weicht in bedeutendem Maße in den Konstruktionslösungen, der Form und der Funktionalität von dem bereits geschützten Gebrauchsmuster ab.
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Den Kern des hier beschriebenen Gebrauchsmusters bildet die Tatsache, dass es aus vier individuell klappbaren Grundelementen besteht: vier Tragständern, einer Strebe zur Versteifung der inneren und äußeren Arme der Ständer, einem beweglichen Spreizmechanismus der Beine des Ständers und einer oberen Arbeitsplatte des Ständers mit fest angebrachten verschiebbaren Beinen. Diese Elemente bilden nach der Montage zwei parallel zueinander liegende drehbare und neigbare tragende Rahmen. Von oben sind diese durch die Arbeitsplatte mit den verschiebbaren Beinen verbunden. Das Ganze bildet einen multifunktionalen Gegenstand, der sicher und äußerst modern ist, bei dessen Produktion man auf das für die Umwelt schädliche Schweißen gänzlich verzichtet hat, indem man für die Produktion wiederverwertbare umweltfreundliche Stoffe verwendet hat. Weiter unten stelle ich Ihnen sowohl die Beschreibung der jeweiligen Bestandselemente des Gebrauchsmusters als auch das ganze Muster vor.
- a) Die Tragständer sind aus zwei Aluminiumrohren gebildet, die senkrecht unten in den Öffnungen des sie waagerecht verbindenden Elementes befestigt sind, das aus Hartkunstoff angefertigt ist. Dieses Element bildet ein nach außen verlängertes Stützbein, das in der Form ähnlich den zwei zusammenverbundenen Buchstaben LL ist, die den inneren und äußeren Arm des Ständers bilden. An den äußeren Armen des Ständers von der Frontseite aus wurden senkrecht vier Öffnungen der Höhenregulierung des Ständers angebohrt, an den oberen Punkten wurden gleitend-abdämpfende Durchgangsbüchsen angebracht, die aus Kunststoff angefertigt sind. An den inneren Armen wurden ebenso an den oberen Punkten Durchgangsgleitbügel mit drehbarer Klemmblockade der stufenlosen Höhenregulierung angebracht, die auch aus Kunststoff angefertigt wurde.
- b) Der Träger, der die inneren und äußeren Arme der Ständer verstärkt, besteht aus zwei Winkelbindegliedern mit senkrechter Durchgangsöffnung und waagerechter Stützöffnung, die aus einem Hartkunststoff angefertigt wurden, und die mit Schraubklemmen ausgerüstet sind. Die Winkelbindeglieder sind mit dem Aluminiumrohrteil verbunden, das in den waagerechten Stützöffnungen angebracht und durch Blindniete gesichert ist.
- c) Der Spreizmechanismus der Tragstützen besteht aus vier Winkelbindegliedern, die aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff angefertigt wurden. Die Bindeglieder sind mit Klemmschrauben ausgestattet, die es zum Ziel haben, eine senkrechte Verschiebung der Bindeglieder auf den Ständerrohren zu blockieren. Jeder der Bindeglieder besitzt eine senkrechte Durchgangsöffnung zur Montage der aus Aluminiumrohren bestehenden Latten. Auf zwei der aus Aluminiumrohren bestehenden Latten sind zwei Paar der Gelenkträger montiert, die aus Hartkunststoff angefertigt wurden und die zentral mit dem Aluminiumrohr verbunden wurden, die drehbar in den von außen verdeckten Arbeitsstützöffnungen angebracht wurden. An die Enden der Aluminiumlatten bringt man Winkelbindeglieder an und befestigt diese mithilfe der Blindniete.
- d) Die obere Arbeitsplatte ist aus zwei Aluminiumrohren gebaut, die den gleichen Durchmesser wie die Rohre der Tragständer haben. Die Rohre liegen in zwei doppelarmigen Scharnieren, die mit zwei Klemmklammern verbunden sind und gleichzeitig die parallel zueinander in den Scharnieren liegende Rohre der Arbeitsplatte befestigen. Scharniere und Klemmklammern sind aus Hartkunststoff angefertigt. Die Scharniere sind 2 cm von den Rändern der Frontrohre der Arbeitsplatte entfernt, sie liegen parallel zueinander auf jeder Seite der Platte und umfassen von unten die Hälfte des Durchmessers der Rohre der Arbeitsplatte. Jeder der Scharniere besitzt in seinem unteren Teil zwei parallel zueinander liegende senkrechte Stützöffnungen zum Anbringen der verschiebbaren Beine, die auf einer Breite verteilt sind, die der Breite des Tragständers entspricht. In den Öffnungen hat man acht Beine des Ständers aus Aluminiumrohr mit einem Außendurchmesser, das dem Innendurchmesser der Rohre des Tragständers entspricht, fest montiert und mit den Bindenieten gesichert. Auf der Höhe von 2 cm von ihrem unteren Rand hat man in der Frontöffnung ein Federverschluss mit einem Messingkopf der Höhenregulierungsblockade des Ständers montiert, in den unteren Öffnungen der Beine hat man hingegen die Schubgleitbügel punktuell angebracht und gesichert. Zum letzten Element der Erstellung der Arbeitsplatte gehört das Frontgehäuse des Balkens, das auch aus Hartkunststoff angefertigt wurde mit ausgeprägter waagerechter Bank, die bis zur Mitte des Rohrdurchmessers des Ständers hinreicht. Das Gehäuse ist in Form von einem rechteckigen Kasten gebildet mit parallel an seinen Rändern angebrachten zwei senkrechten Stahlbolzen der Podestblockade. Im Inneren des Kastengehäuses sind in den senkrechten Öffnungen zwei parallel zueinander liegende waagerecht nach außen von der äußeren Seite des Gehäuses verlaufende zwei durch miteinander arbeitende Zahnstangen zulaufende Drehbolzen angebracht. Ein so konstruiertes Kastengehäuse wird mit den Drehbolzen in die Endöffnungen der Arbeitsbalkenrohre bis zum inneren Rand der Scharniere hineingeschoben und mit dem Blindniet werden die Scharniere und Drehbolzen mit den Rohren des Arbeitsbalkens fest zusammen verbunden.
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Von der inneren Frontseite ist der Kasten mit einem Tarndeckel verschlossen. In dem oberen Teil des Kastens befindet sich eine zentral liegende Durchgangsöffnung für den waagerecht eingeschobenen Bolzen der waagerechten Blockade des Arbeitspodestes. Dieser Bolzen bildet einen wesentlichen Teil des Kastengehäuses und ist befestigt mit einer biegsamen Nylonschnur zum Öffnungsloch, das sich zentral in dem unteren Teil des Kastens befindet.
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Die oben beschriebenen Elemente des Gebrauchsmusters werden in ein vollständiges Gebrauchsmuster wie folgt verbunden:
Auf die inneren Arme der vier Trageständer, die parallel zueinanderstehen, werden von oben Winkelbindeglieder des gelenkigen Spreizmechanismus des Ständers geschoben und diese werden mithilfe der Klemmschrauben auf einer Höhe in dem unteren Teil der inneren Arme der Ständer fest montiert. Auf die gleiche Art und Weise werden auf die inneren und äußeren Arme der Trageständer Winkelbindeglieder der zur Versteifung dienenden Streben geschoben, indem man diese mithilfe der Klemmschrauben auf gleicher Höhe des oberen Teils der inneren und äußeren Arme der Trageständer fest montiert zwischen den Öffnungen zur Höhenregulierung auf den inneren Armen. Auf den äußeren Armen der Trageständer sind in deren oberem Teil gleitend-abdämpfende Durchgangsbuchsen aus abriebfestem Kunststoff angefertigt durch Einrasten angebracht. Die inneren Arme werden ebenfalls in ihren oberen Punkten mit aus gleichem Kunststoff angefertigten Durchgangsgleitbügel mit drehbarer Klemmblockade der stufenlosen Höhenregulierung ausgestattet. So eine zusammenmontierte Konstruktion bildet zwei tragende Rahmen des Ständers, in dessen acht senkrechte Arme man acht Beine mit Verschlussblockade der Höhe und Schiebegleitbügel hineinführt, die an der drehbaren Arbeitsplatte fest montiert sind.
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Wir bringen den Messingkopf der Federblockade in den ersten Öffnungen der Höhenregulierung, die auf den äußeren Armen der tragenden Ständer angebracht sind, zum Einrasten, indem wir auf die Arbeitsplatte bei gelockerter Klemme der stufenlosen Blockade drücken und sie nach unten verschieben. Indem wir diese Tätigkeit bei gleichzeitigem Hineindrücken der Köpfe der Federblockade wiederholen, bringen wir die Arbeitsplatte zur Verschiebung in ihren toten Winkel. Indem man die drehbare Klemme der stufenlosen Blockade andrückt, hat man den Ständer zum Arbeiten auf der niedrigsten Höhe vorbereitet. Wenn wir diese Tätigkeiten umgekehrt ausführen und bei gelockerter Klemme der stufenlosen Blockade die Arbeitsplatte anheben, dann stellen wir diese auf bestimmter Höhe ein, die mit den Öffnungen der Höhenregulierung markiert ist, die sich an den inneren Armen der tragbaren Ständer befinden.
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Wenn man den Spanneisen der stufenlosen Blockade fest andreht, macht man den Ständer zum Arbeiten auf der eingestellten Höhe bereit.
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Der zusammenklappbare Stützaluminiumständer mit Verschlusshöhenregulierung laut vorgestelltem Gebrauchsmuster ermöglicht eine schnelle und einfache Montage sowohl des leichten Baugerüstes als auch der Arbeitsbühne. Innovative technische Lösungen ermöglichen auch eine werkzeuglose Montage auf der Basis dieser Ständer vieler anderer Konstruktionen. Die zu den Ständern entworfenen speziellen Modulpodeste ermöglichen das Zusammensetzen von leichten tragbaren Montageserien in Produktionsbetrieben, Werkstatttischen, Gartentischen, Lagerregalen, Marktverkaufstheken in diversen Größen und Längen u. Ä.
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Trotz geringer Eigenmasse zeichnen sich die hier laut dem Gebrauchsmuster dargestellten Ständer durch die verwendeten Materialien durch hohe Tragkraft von mehreren hundert Kilogramm aus. Während der Analyse von ähnlichen Lösungen hat man keine gefunden, die zumindest annähernd zu dem hier dargestellten Gebrauchsmuster wären, bei Betrachtung folgender Kriterien: Funktionalität, Verwendung der Materialien, Ästhetik der Anfertigung, Mobilität, Eigengewicht und Tragkraft.
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Den Gegenstand des Gebrauchsmusters stellt die Abbildung dar, auf der 1 den Ständer im ausgeklappten Zustand in erster Seitenansicht auf der Basishöhe abbildet, indem der Spreizmechanismus der Beine im ausgeklappten Zustand gezeigt wird. 2 stellt den Ständer im ausgeklappten Zustand in zweiter Seitenansicht auf der Basishöhe dar. 3 stellt den Ständer im ausgeklappten Zustand mit vorgeschobener Arbeitsplatte dar, der das Verschluss-Höhenregulierungssystem und der Spreizmechanismus im geschlossenen Zustand abbildet.
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Die Lösung laut dem Gebrauchsmuster bilden vier symmetrisch flache Stützsständer A, B, C und D, die miteinander in deren unterem Teil durch den gelenkigen Spreizmechanismus des Abstands E verbunden sind, in deren oberem Teil hingegen durch die Arbeitsplatte F mit den fest montierten verschiebbaren Beinen G mit dem Innendurchmesser, das dem Außendurchmesser der Arme der Stützländer entspricht.
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Jeder der Stützständer A, B, C und D ist in der Form ähnlich zu den zwei miteinander verbundenen Buchstaben LL. Er besteht aus zwei zueinander symmetrisch liegenden Armen, einem Inneren 1 und einem Äußeren 2, die unten fest in den Öffnungen des Bindegliedes des Fußes 3 angebracht sind. An den inneren Armen der Stützständer 2 in ihrem unteren Teil wurde mithilfe der Gegendruckschrauben der Winkelbindeglieder ein gelenkiger Spreizmechanismus und gleichzeitig ein Abstandsbegrenzer der Ständerbeine E fest angebracht, in ihrem oberen Teil hingegen 1 und 2 wurde mithilfe der Gegendruckschrauben der Winkelbindeglieder eine fixierende Strebe 4 angebracht. In den oberen Teilen der Außenarme 1 wurden gleitend-dämpfende Durchgangsbuchsen 5 angebracht und von der Frontseite wurden Öffnungen der Blockade und der Höhenregulierung des Ständers 6 angebracht.
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Die inneren Arme der Ständer 2 wurden mit Durchgangsgleitbügeln mit drehbar zusammendrückender Blockade der stufenlosen Höhenregulierung 7 ausgestattet. In solch konstruierten parallel zueinander liegenden Rahmen wurde die Arbeitsplatte F hineingeschoben, die in vier zueinander parallel liegenden Scharnieren 8 und mit fest angebrachten verschiebbaren Beinen G, ausgestattet mit Schubgleibügeln 9 und Federklemmen der Blockade der Höhenregulierung, 10 montiert wurde. An den Enden der Arbeitsplatte wurde ein Frontgehäuse montiert, das mit Bolzensystem der Blockade der Podeste und drehbarer Übersetzung 11 der Arbeitsplatte ausgestattet wurde.
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Die laut dem vorgestellten Gebrauchsmuster angefertigten verstärkten Stützaluminiumständer mit Verschlusshöhenregulierung erfüllen jegliche Gebrauchsanforderungen – die technischen und die Arbeitsschutzanforderungen – die an die Anlagen solcher Art gestellt werden.
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Kurzbeschreibung
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Den Gegenstand des Gebrauchsmusters bildet der „Zusammenklappbare achtarmige Stützaluminiumständer mit Verschlusshöhenregulierung”, der für den leichten Gerüstbau oder für die Arbeitsbühne für Endfertigungsarbeiten im Bauwesen, für Gartentische, Werkstatttische, Marktverkaufstheken, Lagerregale u. Ä. bestimmt wird.
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Der Ständer besteht aus vier symmetrischen Ständern (A) (B) (C) (D), jeder der Ständer wurde aus zwei senkrechten Stützen – inneren Armen – (1) und äußeren Armen – (2) gebaut, die von unten in den Öffnungen des Bindegliedes des Fußes – (3) die mit der Strebe versteift wurden – (4) angebracht wurden, mit montierten gleitend-dämpfenden Buchsen – (5), Durchgangsgleitbügeln mit drehbarer Klemmblockade, die das Verschieben verhindert – (7). Außerdem befinden sich an den inneren Armen – (1) die Öffnungen der Regulierung und der Blockade der Höhe des Ständers – (6). Die Ständer wurden von der Seite der äußeren Arme – (2) mit einem gelenkigen Spreizmechanismus – einer Begrenzung des Abstandes fest verbunden (E).
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In so verbundene Ständerrohre (1) und (2) werden Rohre der Beine von kleinerem Durchmesser (G) eingeführt, die mit Schubgleitbügeln (9) und Federklemmen der Höhenregulierung (10) ausgestattet sind, die fest mit der drehbaren und neigbaren Arbeitsplatte (F) verbunden sind, die mit zwei neigbaren Scharnieren (8) und zwei außen montierten Schachtghäusen mit drehbaren Stiften und einer Bolzenblockade der Podeste (11) funktioniert.
1 (3 Vorbehalte)
3 (3 Vorbehalte)
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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