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DE202011050116U1 - Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde Download PDF

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DE202011050116U1
DE202011050116U1 DE201120050116 DE202011050116U DE202011050116U1 DE 202011050116 U1 DE202011050116 U1 DE 202011050116U1 DE 201120050116 DE201120050116 DE 201120050116 DE 202011050116 U DE202011050116 U DE 202011050116U DE 202011050116 U1 DE202011050116 U1 DE 202011050116U1
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Nagel Reimer 25709
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Nagel Reimer 25709
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    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde, die einen Nasenriemen (10), einen Kinnriemen (11) und ein Genickstück (12) umfasst, zur Verwendung in Verbindung mit einer Zäumung, bevorzugterweise auf Trense, bestehend aus den beiden Backenriemen (13, 13'), die obenseitig mit dem Genickstück (12) zusammengeführt sind und die über einen Stirnriemen (14) miteinander verbunden sind, dem mit den Backenriemen (13, 13') im Bereich des Stirnriemens (14) befestigten Kehlriemen (15), aus den beiden großen Zügelringen (20, 20') und aus den beiden kleinen Zügelringen (31, 31') für den Anschluss der Zügel (30, 30') und der mit den großen Zügelringen (20, 20') verbundenen Gebissstange (29), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (100) ein Paar große Zügelringe (20, 20') umfasst, von denen jeder große Zügelring (20, 20') aus einem Hauptring (21, 21') mit einer im oberen Ringbereich (21a, 21'a) angeordneten und außenseitig liegenden, mit dem Backenriemen (13, 13') verbundenen ersten Öse (22, 22') und mit einer...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein Reithalfter selbst besteht aus zwei Riemen, die obenseitig in das Genickstück übergehen und die den Nasen- und Kinnriemen tragen, und ist ein Teil der Zäumung, die ein Teil der Ausrüstung des Pferdes ist, mit der dem Reiter die Beherrschung eines Pferdes u. a. ermöglicht wird. Gebräuchliche Zäumungen sind Trensen, Kandaren, die Pelham-Kandare und die Hackamore, die jedoch eine gebisslose Zäumung ist, die durch Hebel auf den Nasenrücken des Pferdes einwirkt. Eine Zäumung auf Trense umfasst neben dem Reithalfter mit dem Nasen- und Kinnriemen die beiden Backenriemen, die obenseitig auch in einem Genickstück zusammengeführt sind und die über einen Stirnriemen miteinander verbunden sind, den mit den Backenriemen im Bereich des Stirnriemens befestigten Kehlriemen, die beiden Trensenringe, an die die Trensenzügel angeschlossen sind und das Trensengebiss bzw. die Gebissstange, die die Trensenringe trägt.
  • Durch die DE 85 34 083 U1 ist eine Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde bekannt. Diese Einrichtung besteht aus einem Nasenteil mit einer mittigen Reithalfternasenriemenbefestigungslasche und mit beidendseitig befestigten Führungsösen, einem Kinnstück aus einer Riemenschlaufe eines Riemens mit an den Schlaufenenden des Riemens des Kinnstückes gehaltenen Führungsringen, einem die Riemenschlaufe etwa mittig umgreifenden Reithalfterkinnriemenbefestigungsring und aus zwei Spannschnüren, von denen jede Spannschnur einendseitig an dem Ende des Nasenteils befestigt ist, erst durch den Führungsring der Riemenschlaufe des Kinnstückes und danach durch die Führungsöse des Nasenteils hindurchgeführt ist sowie an seinem anderen freien Ende einen Trensenbefestigungsring aufweist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung für ein Reihalfter für Pferde zur Verfügung zu stellen, die es ihn ermöglicht, bei Schonung der Zunge des Pferdes am Zügel zu reiten, die Spannschnur am Zügelring individuell einstellen zu können und die Zügelbefestigung variieren zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Einrichtung für ein Reithalfter für Pferde der eingangs genannten Art gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die Einrichtung ein Paar große Zügelringe umfasst, von denen jeder große Zügelring aus einem Hauptring mit einer im oberen Ringbereich angeordneten und außenseitig liegenden, mit dem Backenriemen verbundenen ersten Öse und mit einer dieser gegenüber und innenseitig liegenden zweiten Öse sowie mit einer im unteren Bereich des Hauptringes angeordneten und in diesem ausgebildeten dritten Öse besteht, wobei die erste Öse und die zweite Öse mit ihren Durchtrittsöffnungen in der vom Hauptring gebildeten Ebene liegen, wohingegen die dritte Öse mit ihrer Durchtrittsöffnung senkrecht zu der vom Hauptring gebildeten Ebene liegend ist, wobei die zweite Öse und die dritte Öse eine einzige Spannschnur aufnehmen und wobei
    • a) die Spannschnur durch die beiden Haken einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemenverbundenen plattenförmigen Nasenbeinschoner befestigten Vorrichtung unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung liegenden Paaren aus je zwei Spannschnurabschnitten geführt ist, von denen ein erster Spannschnurabschnitt der beiden Spannschnurabschnittspaare durch die zweite Öse und die dritte Öse eines jeden Hauptringes geführt und mit seinem freien Ende mit dem kleinen Zügelring verbunden ist, an dem die Zügel angeschlossen sind, wohingegen der zweite Spannschnurrabschnitt der beiden Spannschnurrabschnittspaare unterhalb der Gebissstange miteinander verbunden sind, oder
    • b) die Spannschnur durch die beiden Haken einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemen verbundenen, plattenförmigen Nasenbeinschoner befestigten Vorrichtung unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung liegenden Paaren aus je zwei Spannschnurrabschnitten geführt ist, von denen ein erster Spannschnurabschnitt der beiden Spannschnurabschnittspaare durch die zweite Öse und die dritte Öse eines jeden Hauptringes geführt und mit seinem freien Ende mit dem kleinen Zügelring verbunden ist, wohingegen der zweite Spannschnurabschnitt der beiden Spannschnurabschnittspaare unterhalb der Gebissstange miteinander verbunden sind, wobei die Zügel an den zwischen der zweiten Öse und der dritten Öse der Hauptringe verlaufenden Spannschnurabschnitte und dem großen Zügelring befestigt sind, oder
    • c) die Spannschnur durch die beiden Haken einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemen verbundenen plattenförmigen Nasenbeinschoner befestigten Vorrichtung unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung liegenden Paaren aus je zwei Spannschnurabschnitten geführt ist, von denen ein erster Spannschnurrabschnitt der beiden Spannschnurabschnittspaare durch die zweite Öse und durch die dritte Öse eines jeden Hauptringes geführt und mit seinem freien Ende mit dem kleinen Zügelring verbunden ist, wohingegen der zweite Spannschnurrabschnitt der beiden Spannschnurrabschnittspaare unterhalb der Gebissstange miteinander verbunden sind, wobei die Zügel an den beiden großen Zügelringen befestigt sind.
  • Demnach werden von der Erfindung drei Ausführungsformen für die Befestigung der Zügel erfasst. Nach der ersten Ausführungsform erfolgt die Zügelbefestigung zur Erzielung einer großen Wirkung an dem kleinen Zügelring. Die zweite Ausführungsform sieht vor, dass die Zügel an der Spannschnurr und am großen Zügelring angreifen, während nach der dritten Ausführungsform die Zügel an den großen Zügelringen befestigt sind. Aufgrund der verschiedenen Befestigungsarten der Zügel in Verbindung mit der speziellen Spannschnurführung wird dem Reiter die Beherrschung des Pferdes in Anpassung an die verschiedensten Situationen ermöglicht.
  • Der mit der erfindungsgemäßen Einrichtung, die zur Montage bevorzugterweise am englischen Reithalfter vorgesehen ist, erzielte Vorteil liegt insbesondere in einer Schonung der Pferdezunge und darin, dass das Pferd leichter am Zügel geritten werden kann. Die Einrichtung wird mit einem Reithalfter, z. B. bei einer Zäumung auf Trense verwendet, wobei eine Schonung der Pferdezunge insofern erreicht wird, als die Gebisstange im Pferdemaul leicht angehoben wird, so dass beim Führen des Pferdes nicht der gesamte Druck von der Gebissstange auf die Pferdezunge weiter gegeben wird, mit der Folge, dass das Pferd leichter am Zügel geritten werden kann. Insbesondere die spezielle Führung der Spannschnur in Verbindung mit der Möglichkeit, deren Länge variieren zu können, trägt wesentlich zu einer vorteilhaften Wirkung bei.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Pferdekopf mit einer Zäumung auf Trense in einer Seitenansicht;
  • 2 einen Abschnitt des Pferdekopfes mit angelegter erfindungsgemäßer Einrichtung zur Verwendung in Verbindung mit einem Reithalfter in einer Seitenansicht;
  • 3 die erfindungsgemäße Einrichtung in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 4 einen Abschnitt des Nasenriemens mit angebrachtem Nasenbeinschoner sowie mit einer an diesem angeordneten, Haken aufweisenden, Vorrichtung zur Aufnahme der Spannschnur in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 5 einen Abschnitt des Nasenriemens mit einer an diesem befestigten Lasche zur Befestigung der die Haken tragenden Vorrichtung in Verbindung mit dem Nasenbeinschoner in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 6 die Befestigung der Zügel an den kleinen Zügelringen der Einrichtung mit der Spannschnurführung im Bereich des großen Zügelringes in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 7 die Befestigung der Zügel an der Spannschnur und an den großen Zügelringen in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 8 die Befestigung der Zügel an den großen Zügelringen in einer schaubildlichen Ansicht;
  • 9 die Längenverstellbarkeit der Spannschnur an dem kleinen Zügelring; und
  • 10, 11, 12 eine Längenverstellvorrichtung für die Spannschnur und deren Handhabung in schaubildlichen Ansichten.
  • Die 1 zeigt die Zäumung auf Trense an einem Pferdekopf mit einem bei 16 angedeuteten Reithalfter, das z. B. Bestandteil dieser Zäumung auf Trense ist. Mit 10 sind der Nasenriemen, mit 11 der Kinnriemen, mit 12 das Genickstück bzw. Kopfstück und mit 13 der Backenriemen bezeichnet, der mit seinem einen Ende an dem großen Zügelring 20 befestigt ist, an den der Zügel 30 angeschlossen ist. Mit den beiden großen Zügelringen 20, 20' ist die Gebissstange 29 angeschlossen, die in 1 nicht ersichtlich, jedoch in 3 dargestellt ist. Mit 14 ist der Stirnriemen bezeichnet. Der Backenriemen 13, das Reithalfter 16 und der große Zügelring 20 sowie der Zügel 30 sind paarweise vorgesehen.
  • Die in den 2, 3, 6, 7 und 8 dargestellte erfindungsgemäße Einrichtung 100 umfasst den Nasenriemen 10, den Kinnriemen 11 und das Genickstück 12 und zwar zur Verwendung in Verbindung mit einer Zäumung, bevorzugterweise auf Trense und zwar bestehend aus den beiden Backenriemen 13 sowie im Bereich des Stirnriemens 14 befestigten Kehlriemen 15 aus den beiden großen Zügelringen 20, 20' und aus den beiden kleinen Zügelringen 31, 31' für die Befestigung der Zügel 30, 30' und der mit den großen Zügelringen 20, 20' verbundenen Gebissstange 29.
  • Die Einrichtung 100 umfasst ein Paar Zügelringe 20, 20', von denen jeder große Zügelring 20, 20' aus einem Hauptring 21, 21' mit einer im oberen Ringbereich 21a, 21a' angeordneten und außenseitig liegenden mit den Backenriemen 13, 13' verbundenen ersten Öse 22, 22' und mit einer dieser gegenüber und innenseitig liegenden zweiten Öse 23, 23' sowie mit einer im unteren Bereich 21b, 21b' des Hauptringes 21, 21' angeordneten und in diesem ausgebildeten dritten Öse 24, 24' besteht (2, 3, 6 bis 8).
  • Die Anordnung aus Ausbildung der Ösen 22, 22', 23, 23', 24, 24' an bzw. in dem Hauptring 21, 21' ist derart, dass die erste Öse 22, 22' und die zweite Öse 23, 23' mit ihren Durchtrittsöffnungen 25, 25', 26, 26' in der vom Hauptring 21, 21' gebildeten Ebene E liegen (3).
  • Die dritte Öse 24, 24', die im unteren Bereich des Hauptringes 21, 21' liegt und in diesem ausgebildet ist, ist derart angeordnet, dass ihre Durchtrittsöffnung 27, 27' in einer Ebene E1 liegt, die senkrecht zur Ebene E des Hauptringes 21, 21' steht, wie dies in 3 dargestellt ist. Die dritte Öse 24, 24' ist im unteren Bereich des Hauptringes 21, 21' derart angeordnet, dass sie der zweiten innenliegenden Öse 23, 23' gegenüberliegend ist.
  • Die zweite Öse 23, 23' und die dritte Öse 24, 24' nehmen eine einzige Spannschnur 40 auf, deren Führung und Anordnung in den 2, 3, 6 bis 8 aufgezeigt ist und die einen verschiedenen Verlauf aufweisen kann (6 bis 8).
  • Bei allen Ausführungsformen gemäß 6 bis 8 ist die Spannschnur gemäß 3 durch die beiden Haken 61, 61' einer doppelhakigen Vorrichtung 60 geführt, die an dem mit dem Nasenriemen 10 verbundenen plattenförmigen Nasenbeinschoner 70 befestigt ist. Hierzu weist der Nasenriemen 10 mittig eine Lasche 80 auf, die durch eine Durchbrechung 71 in dem plattenförmigen Nasenbeinschoner 70 hindurchgeführt ist, wobei der aus dem Nasenbeinschoner 70 herausragende Abschnitt 81 der Lasche 80 die hakenförmige Vorrichtung 60 aufnimmt (4 und 5).
  • Die hakenförmige Vorrichtung 60 besteht aus zwei stabförmigen Formteilen 62, 62', deren äußere Enden 62a, 62a' als Haken für die Aufnahme der Spannschnur 40 ausgebildet sind, wobei die beiden Formteile 62, 62' mit ihren den Haken abgewandten Enden 62b, 62b' lösbar, bevorzugterweise über eine Schraubverbindung 65 miteinander verbunden sind (4).
  • Bei einer ersten Ausführungsform ist die Spannschnur 40 durch die beiden Haken 61, 61' der Vorrichtung 60 unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung 60 liegenden Paaren 41, 41' aus je zwei Spannschnurabschnitten 42, 42'; 43, 43' geführt, von denen ein erster Spannschnurabschnitt 42, 42' der beiden Spannschnurabschnittspaare 41, 41 durch die zweite Öse 23, 23' und die dritte Öse 24, 24' eines jeden Hauptringes 21, 21' bzw. großen Zügelringes 20, 20' geführt und mit seinem freien Ende 42a, 42a' mit dem kleinen Zügelring 31, 31' verbunden ist, an dem die Zügel 30, 30' angeschlossen sind (2, 3 und 6).
  • Die zweiten Spannschnurabschnitte 43, 43' der beiden Spannschnurabschnittspaare 41, 41' sind unterhalb der Gebissstange 29 miteinander verbunden (3).
  • Der in 3 dargestellte Verbindungsabschnitt 45 der beiden Spannschnurabschnitte 43, 43' der beiden Spannschnurabschnittspaare 41, 41' ist mit einem Kunststoff ummantelt oder mit einem hüllenartigen Überzug aus einer Kunststofffolie oder einem anderen geeigneten Material, wie einem Gewebe, versehen.
  • Bei den in 6, 7 und 8 dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung 100 sind die großen Zügelringe 20, 20' sowie die kleinen Zügelringe 31, 31' gleich ausgebildet. Der Durchmesser der kleinen Zügelringe 31, 31' ist gegenüber dem Durchmesser der großen Zügelringe 20, 20' kleiner bemessen (2 und 3). Die Ösen 22, 22', 23, 23' und 24, 24' weisen folgende Ringdurchmesser auf: der Ringdurchmesser der ersten Öse 22, 22' des Hauptringes 21, 21' ist größer als der Ringdurchmesser der zweiten Öse 23, 23', wobei die Ringdurchmesser der zweiten Öse 23, 23' und der dritten Öse 24, 24' in etwa gleich groß bemessen sind. Der Hauptring 21, 21' weist den größten Ringdurchmesser auf (2, 3, 6 bis 8). Mit dieser Zügelbefestigung an dem kleinen Zügelring 31, 31' wird die größte Wirkung erzielt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform der Einrichtung 100 gemäß 7 ist die Spannschnur 40 in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform nach 6 an der Vorrichtung 60 gehalten und geführt, jedoch mit dem Unterschied, dass die Zügel 30, 30' an den zwischen der zweiten Öse 23, 23' und der dritten Öse 24, 24' der Hauptringe 21, 21' verlaufenden Spannschnurabschnitten 40 und an dem Hauptring 21, 21' befestigt sind.
  • Bei der dritten Ausführungsform der Einrichtung 100 gemäß 8 weist diese den vorangehend beschriebenen Aufbau und den beschriebenen Spannschnurverlauf auf, jedoch erfolgt keine Zügelbefestigung am kleinen Zügelring 31, 31' gemäß 6 und keine Zügelbefestigung an der Spannschnur und an den großen Zügelringen 20, 20' gemäß 7, sondern eine Zügelbefestigung nur an den großen Zügelringen 20, 20'.
  • In den 6, 7 und 8 ist die Zügelbefestigung lediglich an einer Seite des Pferdekopfes dargestellt. Auf der Rückseite des Pferdekopfes ist die gleiche Zügelbefestigung vorgesehen.
  • Die Länge der Spannschnur lässt sich an dem kleinen Zügelring 31, 31' einstellen und bietet somit die Möglichkeit der individuellen Anpassung an die Bedürfnisse des Reiters. 9 zeigt eine Ausführungsform für eine Längenverstellbarkeit der Spannschnur 40. Diese Verstellvorrichtung 90 umfasst einen ringförmigen Riegel 91, durch den die beiden Stränge der durch den kleinen Zügelring 31 unter Ausbildung einer Schlaufe hindurch geführten Spannschnur hindurch geführt sind.
  • Die Vorrichtung 90 wird in dieser Weise gehandhabt, dass die Spannschnur 40 am Riegel 91 gelockert wird. Dann erfolgt die Anpassung der Spannschnurlänge. Daraufhin erfolgt ein Zusammenschieben und Strammziehen des Riegels 91 (10, 11 und 12).
  • Die Erfindung umfasst die Einrichtung 100 wie vorangehend beschrieben, beansprucht und wie in den Zeichnungen dargestellt.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Einrichtung
    10
    Nasenriemen
    11
    Kinnriemen
    12
    Genickstück
    13, 13'
    Backenriemen
    14
    Stirnriemen
    15
    Kehlriemen
    16
    Reithalfter
    20, 20'
    großer Zügelring
    21, 21'
    Hauptring
    21a, 21a'
    oberer Ringbereich
    21b, 21b'
    unterer Ringbereich
    22, 22'
    erste Öse
    23, 23'
    zweite Öse
    24, 24'
    dritte Öse
    25, 25'
    Durchtrittsöffnung
    26, 26'
    Durchtrittsöffnung
    27, 27'
    Durchtrittsöffnung
    29
    Gebissstange
    30, 30'
    Zügel
    31, 31'
    kleiner Zügelring
    40
    Spannschnur
    40a
    Spannschnurabschnitt
    41, 41'
    Spannschnurabschnittspaar
    42, 42'
    Spannschnurabschnitt
    42a, 42a'
    freies Ende
    43, 43'
    Spannschnurabschnitt
    45
    Verbindungsabschnitt
    60
    doppelhakige Vorrichtung
    61, 61'
    Haken
    62, 62'
    stabförmiges Formteil
    62a, 62a'
    äußeres Ende
    62b, 62b'
    abgewandtes Ende
    65
    Schraubverbindung
    70
    Nasenbeinschoner
    71
    Durchbrechung
    80
    Lasche
    90
    Verstellvorrichtung
    91
    Riegel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 8534083 U1 [0003]

Claims (6)

  1. Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde, die einen Nasenriemen (10), einen Kinnriemen (11) und ein Genickstück (12) umfasst, zur Verwendung in Verbindung mit einer Zäumung, bevorzugterweise auf Trense, bestehend aus den beiden Backenriemen (13, 13'), die obenseitig mit dem Genickstück (12) zusammengeführt sind und die über einen Stirnriemen (14) miteinander verbunden sind, dem mit den Backenriemen (13, 13') im Bereich des Stirnriemens (14) befestigten Kehlriemen (15), aus den beiden großen Zügelringen (20, 20') und aus den beiden kleinen Zügelringen (31, 31') für den Anschluss der Zügel (30, 30') und der mit den großen Zügelringen (20, 20') verbundenen Gebissstange (29), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (100) ein Paar große Zügelringe (20, 20') umfasst, von denen jeder große Zügelring (20, 20') aus einem Hauptring (21, 21') mit einer im oberen Ringbereich (21a, 21'a) angeordneten und außenseitig liegenden, mit dem Backenriemen (13, 13') verbundenen ersten Öse (22, 22') und mit einer dieser gegenüber und innenseitig liegenden zweiten Öse (23, 23') sowie mit einer im unteren Bereich (21b, 21'b) des Hauptringes (21, 21') angeordneten und in diesem ausgebildeten dritten Öse (24, 24') besteht, wobei die erste Öse (22, 22') und die zweite Öse (23, 23') mit ihren Durchtrittsöffnungen (25, 25', 26, 26') in der vom Hauptring (21, 21') gebildeten Ebene E liegen, wohingegen die dritte Öse (24, 24') mit ihrer Durchtrittsöffnung (27, 27') senkrecht zu der vom Hauptring (21, 21') gebildeten Ebene E liegend ist, wobei die zweite Öse (23, 23') und die dritte Öse (24, 24') eine einzige Spannschnur (40) aufnehmen und wobei a) die Spannschnur (40) durch die beiden Haken (61, 61') einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemen (10) verbundenen plattenförmigen Nasenbeinschoner (70) befestigten Vorrichtung (60) unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung (60) liegenden Paaren (41, 41') aus je zwei Spannschnurabschnitten (42, 42'; 43, 43') geführt ist, von denen ein erster Spannschnurabschnitt (42, 42') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') durch die zweite Öse (23, 23') und die dritte Öse (24, 24') eines jeden Hauptringes (21, 21') geführt und mit seinem freien Ende (42a, 42a') mit dem kleinen Zügelring (31, 31') verbunden ist, an dem die Zügel (30, 30') angeschlossen sind, wohingegen die zweiten Spannschnurabschnitte (43, 43') der beiden Spannschnurrabschnittspaare (41, 41') unterhalb der Gebissstange (29) miteinander verbunden sind, oder b) die Spannschnur (40) durch die beiden Haken einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemen (10) verbundenen, plattenförmigen Nasenbeinschoner (70) befestigten Vorrichtung (60) unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung (60) liegenden Paaren (41, 41') aus je zwei Spannschnurrabschnitten (42, 42', 43, 43') geführt ist, von denen ein erster Spannschnurabschnitt (42, 42') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') durch die zweite Öse (23, 23') und die dritte Öse (24, 24') eines jeden Hauptringes (21, 21') geführt und mit seinem freien Ende (42a, 42a') mit dem kleinen Zügelring (31, 31') verbunden ist, wohingegen der zweite Spannschnurabschnitt (43, 43') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') unterhalb der Gebissstange (29) miteinander verbunden sind, wobei die Zügel (30, 30') an den zwischen der zweiten Öse (23, 23') und der dritten Öse (24, 24') der eines jeden Hauptringes (21, 21') verlaufenden Spannschnurabschnitte (40a) und den großen Zügelringen (20, 20') befestigt sind, oder c) die Spannschnur (40) durch die beiden Haken (61, 61') einer doppelhakigen, an dem mit dem Nasenriemen (10) verbundenen plattenförmigen Nasenbeinschoner (70) befestigten Vorrichtung (60) unter Ausbildung von zwei, zu beiden Seiten der Vorrichtung (60) liegenden Paaren (41, 41') aus je zwei Spannschnurabschnitten (42, 42'; 43, 43') geführt ist, von denen ein erster Spannschnurabschnitt (42, 42') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') durch die zweite Öse (23, 23') und durch die dritte Öse (24, 24') eines jeden Hauptringes (21, 21') geführt und mit seinem freien Ende (42a, 42a') mit dem kleinen Zügelring (31, 31') verbunden ist, wohingegen der zweite Spannschnurabschnitt (43, 43') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') unterhalb der Gebissstange (29) miteinander verbunden sind, wobei die Zügel an den beiden großen Zügelringen (20, 20') befestigt sind.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Spannschnur (40) an den kleinen Zügelringen (31, 31') einstellar ist.
  3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmige Vorrichtung (60) aus zwei stabförmigen Formteilen (62, 62') besteht, deren äußeren Enden (62a, 62a') als Haken (61, 61') für die Aufnahme der Spannschnur (40) ausgebildet sind, wobei die beiden Formteile (62, 62') mit ihren den Haken (61, 61') abgewandten Enden (62b, 62b') lösbar, bevorzugter Weise über eine Schraubverbindung miteinander verbunden sind.
  4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nasenriemen (10) mittig eine Lasche (80) aufweist, die durch eine Durchbrechung (71) in dem plattenförmigen Nasenbeinschoner (70) hindurchgeführt ist, wobei der aus dem Nasenbeinschoner (70) herausragende Abschnitt (81) der Lasche (80) die Haken (61, 61') aufweisende Vorrichtung (60) aufnimmt.
  5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringdurchmesser der ersten Öse (22, 22') des Hauptringes (21, 21') größer ist als der Ringdurchmesser der zweiten Öse (23, 23'), wobei die Ringdurchmesser der zweiten Öse (23, 23') und der dritten Öse (24, 24') in etwa gleich groß bemessen sind und wobei der Hauptring (21, 21') den größten Ringdurchmesser aufweist.
  6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (45) der beiden Spannschnurabschnitte (43, 43') der beiden Spannschnurabschnittspaare (41, 41') mit einem Kunststoff ummantelt oder mit einem hüllenartigen Überzug aus einer Kunststofffolie oder einem anderen geeigneten Material, wie einem Gewebe, versehen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8534083U1 (de) 1985-12-04 1986-01-23 Nagel, Reimer, 2228 Friedrichskoog Einrichtung zur Befestigung an einem Reithalfter für Pferde

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