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Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Bei endoskopischen, gaslosen Operationen an Patienten besteht das Problem, dass ein gewebeschonendes Anheben von Geweben durch einen sogenannten Retraktor nicht immer gewebeschonend und gleichmäßig gelingt.
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Stand der Technik
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Von der Firma EndoSurgery Ltd. ist z. B. ein Retraktorhalter vertrieben worden (hergestellt durch Firma Aesculap und Stortz) bekannt, der einen waagenartig verstellbaren Ausleger aufweist, der mit einem zweiten Ausleger über ein Kugelgelenk verbunden ist. Am Ende des zweiten Auslegers ist der Retraktor befestigbar. Der erste Ausleger ist über einen Zahnschienenantrieb mit einem Vertikalträger verbunden bzw. höhenverstellbar ausgeführt.
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In der
DE 20 2009 007 202 U1 ist eine Halteeinrichtung zur Festlegung von Gegenständen an einer Halteschiene eines Operationstisches gezeigt und beschrieben. Eine derartige Einrichtung wird verwendet, um an dem Operationstisch Instrumente/Geräte zu positionieren. An den Längsseiten von Operationstischen sind Schienen angebracht, an der eine Halter-Anordnung befestigbar ist. Über Klemmbacken ist eine vertikale Betätigungsstange mit der zweiten Schiene verbindbar.
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Darstellung der Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halteeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die möglichst gewebe- und organschonend ist und die insbesondere gaslose, endoskopische Operationen mit minimalster Gewebetraumatisierung sowie kleinsten Hautinzisionen erlaubt.
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Diese Aufgabe wird durch die Halteeinrichtung mit den gekennzeichnenten Merkmalen des Anspruches 1 in Kombination mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
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Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine gleichmäßige Kraftverteilung auf das Gewebe über den Geweberetraktor zu erreichen, was über die momentfreie Kraftübertragung gelingt. Unter „momentfrei” ist hier zu verstehen, dass geringste Biege- oder Drehmoment auf das Gewebe übertragen werden.
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Erfindungsgemäß sind der Retraktorhalter und/oder der Ausleger, insbesondere nur der Retraktorhalter derart ausgeführt, dass die vom Retraktor aufgenommenen Kräfte stets in Längsrichtung des Retraktorhalters und damit momentfrei auf das Gewebe übertragen werden.
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Der geschaffene „Lift” gewährleistet durch die Erfindung somit ein gewebeschonendes Anheben von Geweben und Organen in „tangential-orthogonaler” Ausrichtung. Damit können bestehende Körperhöhlen gehalten oder vergrößert sowie neue Körperhöhlen geschaffen werden. Dies ermöglicht ohne Weiteres gaslose, endoskopische Operationen bei minimalster Gewebetraumatisierung, kleinste Hautinzisionen, ähnlich wie bei sogenannten MIC Operationen.
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Mit der Erfindung lassen sich in einfacher Weise mehrstufige Einstellungen, über eine vierstufige Voreinstellung, sowie eine stufenlose Hebefunktion erreichen. Zusätzlich kann über die Schnellschwenkvorrichtung des Schwenkarms ein sicheres und zeitsparendes Voreinstellen und Heben des Liftarmes über dem OP Situs für ein zeitoptimiertes Operieren ermöglicht, werden.
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Mit der „tangential-orthogonalen” Hebefunktion können die Spindel mit Hubgewinde, Schwenkarme mit einer Schnellschwenkvorrichtung und einstellbare bzw. längenverstellbare Retraktorarme eingesetzt werden. Der Retraktor ist dann quasi ein automatisches 3D-Gelenk.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Halteeinrichtung ist vorgesehen, dass der Gewebehalter über ein Kardangelenk mit Vertikalträger verbunden ist. Der Geweberetraktor wird über ein Aufnahmestück auf den zweiten Ausleger aufgesteckt, wobei im Aufnahmestück das Kardangelenk ausgebildet ist. Dieses Kardangelenk und das Haltegelenk ermöglichen es dem Operateur die Kräfte immer in Längsrichtung und damit momentfrei auf den Ausleger zu übertragen. Der Gewebe-Retraktor ist praktisch über das Kardangelenk aufgehängt. Dies führt dazu, dass auf das Gewebe eine lotrechte Kraft mit geringsten Biegemomenten, Drehmomenten oder dergleichen ausgeübt wird.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist der Ausleger auch als vertikal schwenkbarer Ausleger ausgeführt. Das bedeutet, dass an dem zweiten horizontalen Auslegerstück ein Verstellwinkel, von insbesondere etwa 5° bis 10° in beide Drehrichtungen, einstellbar ist. Diese Voreinstellung erlaubt ein Kippen des Auslegers nach oben oder unten, so dass ein freies Ende des Retraktors leicht durch eine Gewebeöffnung eingefädelt werden kann.
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Diese vertikale Verstellung erlaubt eine schnelle Gewebe-Retraktorbewegung auf einer zusätzlichen vertikalen Ebene, um den Geweberetraktor im Gewebe vorzufixieren.
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Zweckmäßigerweise besteht bzw. umfasst der Ausleger ein erstes, dem Vertikalträger nahes, horizontales Auslegerstück und ein zweites, dem Retraktorhalter nahes, horizontales Auslegerstück. Beide Auslegerstücke sind über ein Gelenk miteinander gelenkig verbunden. Die Gelenkachse des Drehgelenks verläuft vertikal, so dass das zweite Auslegerstück relativ zum ersten Auslegerstück im Wesentlichen horizontal und über dem Situs platzierbar ist. Dadurch kann jeder Punkt auf eine zweidimensionalen horizontalen Ebene über dem Situs schnell erreicht werden.
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Damit eine Demontage möglich ist, hat das Gelenk einen Bolzen, insbesondere eine Rändelschraube mit dem ersten horizontalen Auslegerstück verbunden.
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Von besonderem Vorteil ist es, dass das zweite horizontale Auslegerstück mit einer Verlängerung versehen ist. Dieser horizontale Ausleger kann ab dem Gelenk über einen Verstellmechanismus stufenlos verlängert/verkürzt werden. Die beiden Bauteile sind ineinander verschiebbar.
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Die Grobeinstellung des Retraktors erfolgt über eine vertikale Führung des Vertikalträgers am Schlitten. Der Vertikalträger ist am Schlitten in verschiedenen Höhen über ein Arretiermittel feststellbar. So kann der „Lift” auf verschiedenen Höhen z. B. S, M, L, XL voreingestellt werden. Die Feinabstimmung der Höhe wird mit Hilfe der Hubgewindes erreicht. So kann eine präzise und zeitsparende Höhenanpassung des Retraktors zu erreichen werden. Diese Getriebelösung eignet sich u. a. auch für kleine Verstellwege sehr.
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Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
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Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen näher erläutert, wobei weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung und Vorteile derselben beschrieben sind.
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Es zeigen:
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1 eine erste perspektivische Einstellung einer ersten Ausführungsform einer Halteeinrichtung,
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2 eine zweite perspektivische Einstellung der ersten Ausführungsform der Halteeinrichtung,
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3 eine dritte perspektivische Einstellung der ersten Ausführungsform der Halteeinrichtung,
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4 eine vierte perspektivische Einstellung der ersten Ausführungsform der Halteeinrichtung,
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5 eine fünfte perspektivische Einstellung einer ersten Ausführungsform der Halteeinrichtung,
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6 eine Ansicht der Halteeinrichtung von der Seite,
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7 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs der 6 (Einzelheit B),
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8 eine perspektivische Einstellung einer zweiten Ausführungsform der Halteeinrichtung,
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9 eine Darstellung eines Retraktorhalter-Elementes von der Seite,
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10 eine Schnittdarstellung A-A der 9,
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11 eine Darstellung eines retraktornahen Auslegerstückes von oben gesehen,
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12 eine Darstellung des retraktornahen Auslegerstückes von der Seite gesehen,
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13 eine Schnittdarstellung C-C der 12,
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14 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs der 13 (Einzelheit D),
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15 eine Darstellung eines retraktorfernen Auslegerstückes von oben gesehen,
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16 eine Darstellung des retraktorfernen Auslegerstückes von einer Stirnseite (Drehgelenk) gesehen,
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17 eine Schnittdarstellung B-B der 15,
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18 eine Schnittdarstellung E-E der 17,
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19 eine Darstellung eines Spindel-Hubantriebs zur Vertikalverstellung des Auslegers,
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20 eine Darstellung eines Schlittens von der Seite gesehen,
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21 eine Darstellung des Schlittens von einer Stirnseite gesehen, und
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22 eine Darstellung des Schlittens von oben gesehen.
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Die 1 bis 6 veranschaulichen eine Halteeinrichtung 100 zum Halten und Positionieren eines Retraktors 10 für medizinische Anwendungen. Der Retraktor 10 bzw. Geweberetraktor erlaubt ein Anheben des Gewebes vor, während und nach einer Operation. Der Retraktor besteht dabei aus einem nicht geschlossenem und eine Einführung unter das Gewebe erlaubenden Spalt aufweisenden Teilkreisring 10a und einen stabförmig zur Längsachse des Retraktorhalters 14 parallelen Längsträger 10b. Der Teilkreisring 10a unterfasst dabei in eingesetztem Zustand die gesamte Bauchdecke und der Längsträger 10b ist durch eine in die Bauchdecke eingebrachte Öffnung (Inzision) hindurchgeführt.
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Die Halteeinrichtung 100 ist an einer in 8 gezeigten Schiene eines Operationstisches über den Schlitten 11 festlegbar. Die Halteeinrichtung 100 umfasst einen Vertikalträger 12, der mit dem entlang der Schiene verschiebbaren Schlitten 11 verbindbar ist.
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Außerdem ist die Halteeinrichtung 100 mit einem Ausleger 13 versehen, der zwischen einem gelenkigen Retraktorhalter 14 und dem Vertikalträger 12 angeordnet ist.
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Der Retraktorhalter ist derart ausgeführt, dass die vom Retraktor übertragenen Kräfte stets in Längsrichtung des Retraktorhalters und damit momentfrei auf das Gewebe übertragen werden. Dies bedeutet, dass der Retraktor 10 zum Beispiel um eine erste Achse A1, die in 10 gekennzeichnet ist, schwenkbar ist, so dass eine freie bzw. momentlose Bewegung in Richtung des Doppelpfeils m1 (1) möglich ist. Der Retraktor 10 ist um eine zweite Achse A2, die auch in 10 gekennzeichnet ist, schwenkbar. 2 zeigt die entsprechende Bewegung (Doppelpfeil m2) Beide Achsen A1 und A2 sind um 90° versetzt und liegen horizontal. Dadurch ist der Retraktor 10 in jede horizontale Richtung frei schwenkbar.
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Der Retraktorhalter 14 bzw. die Halterelemente sind insbesondere in den 9 und 10 abgebildet. Der Retraktorhalter 14 ist über ein Kardangelenk 15 mit dem Vertikalträger 12 (mittelbar) verbunden. Die Lagerwellen bzw. Lagerachsen A1, A2 werden durch Stiftepaare 16, 17 (Wellenstummel) gebildet. Der Retraktorhalter 14 wird durch rohrförmige, ineinanderliegende Halterelemente 18, 19, 20 gebildet, wie auch 2 zeigt. Das innere Halterelement 20 ist nach unten verlängert, so dass der Retraktor 10 durch eine Queröffnung 21 mit einem horizontalen Befestigungsabschnitt 24 eingehängt werden kann, wie 3 zeigt. Das mittlere, kürzere Halterelement 19 trägt beide Kardanwellen (Achsen A1, A2) bzw. Stiftepaare 16, 17 und schafft die kardanische Aufhängung. Das äußere Halterelement 18 ist flach und eher ringförmig, wie 9 zeigt. Es hat einen Haltekragen 25, der zusammen mit dem nach außen ragenden Stiftepaar 17 in einem U-förmigen Auslegerkopf 26 liegt und dort gehalten ist, wie die 2, 4, 9 und 11 zeigen. Der Auslegerkopf 26 ist mit Vertiefungen 27 für das Stiftepaar 17 versehen, wie die 2, 11 und 12 zeigen. Am Auslegerkopf 26 ist eine Stufe 28 für den Haltekragen 25 (9) vorhanden, wie 11 zeigt.
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Der Ausleger 13 ist als horizontaler Ausleger ausgeführt, wobei dieser über ein Lagerelement 29 (z. B. Gleitfläche 30) mit dem Vertikalträger 12 im Wesentlichen nur horizontal schwenkbar ist, wie 4 und 15 zeigen. Der horizontale Ausleger kann wie bei der Ausführungsform gemäß 1 bis 6 einen Höhenversatz haben, der z. B. durch einen schräg nach oben verlaufenden Auslegerbereich 31 entsteht. Der Ausleger 13 kann auch einen rechtwinkligen Auslegerbereich 32 (8) haben.
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Wie 3 zeigt, besteht der Ausleger 13 aus einem ersten, dem Vertikalträger 12 nahen, Auslegerstück 33 und aus einem zweiten, dem Retraktorhalter 14 nahen, horizontalen Auslegerstück 34. Beide Auslegerstücke 33, 34 sind über ein Gelenk 35 miteinander gelenkig verbunden. Die Gelenkachse G1 des Drehgelenks 35, die in 7 zu sehen ist, verläuft vertikal. Das zweite Auslegerstück 34 ist relativ zum ersten Auslegerstück 33 im Wesentlichen horizontal schwenkbar.
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Wie die 15 und 17 zeigen, ist das Drehgelenk 35 über ein Verstellmittel bzw. eine Rändelschraube 37 mit dem ersten Auslegerstück 33 verbunden, so dass an dem zweiten horizontalen Auslegerstück 34 ein Verstellwinkel W1 voreinstellbar ist. Diese Verstellmöglichkeit ist in 2 mit W1 gekennzeichnet und dient der leichteren Einführung und dem Vorfixieren des Retraktors im Gewebe. Der Verstellwinkel W1 beträgt 5°–10° nach oben und unten. Dieser Verstellmechanismus umfasst zwei Kupplungsteile 38, 39, ein Kerbstift 40, ein Druckring 41 und eine Rändelmutter 42 (zumindest eines oder mehrere dieser Elemente), wie 17 zeigt. Außerdem ist, wie 18 zeigt, ein Zylinderstift 43 vorhanden. Das Gelenk ist durch eine Schraubverbindung 79 mit dem Auslegerstück 33 verbunden (16).
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Wie 13 zeigt, ist das zweite horizontale Auslegerstück 34 mit einer Führung 44 versehen, in die in ein Gelenkbauteil mit Gelenk 35 verbundenes Führungselement bzw. Vierkantelement 45 greift, so dass das zweite horizontale Auslegerstück 34 längenverstellbar und feststellbar ist. Diese Längenänderung wird in 5 mit dem Doppelpfeil L verdeutlicht. Das Vierkantelement 45 bzw. der Führungsarm ist durch den Arretierungsmechanismus 46, der in 14 näher dargestellt ist, fest arretierbar oder für eine Längenänderung verschiebbar. Dort sind ein Halteelement 48, eine Spannzange 49, ein Druckring 50, ein Klemmring 51, ein Spannring 52 und Befestigungsschrauben 53 vorgesehen (zumindest eines oder mehrere dieser Elemente). Ein Zylinderstift 54 dient als Anschlag und verhindert ein vollständiges Herausziehen des Auslegerstückes 34. Der Auslegerkopf 26 ist mit dem Auslegerstück 34 durch Schrauben 55 verschraubt. Am Drehgelenk sitzt ein Feststellrad 78 (1) zum Festlegen in den entsprechenden Feststellwinkel.
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Der aus beiden Auslegerstücken 33, 34 zusammengesetzte Ausleger 13 ist mit einer Grob- und Feineinstellung höhenverstellbar an dem Vertikalträger 12 versehen, was in 5 mit dem Doppelpfeil H veranschaulicht ist.
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Die Feineinstellung erfolgt über ein Spindel-Hubgetriebe, das mit einem Antriebsrad 61 (1) bewegt wird. Die 19 zeigt eine für die Feineinstellung vorhandene Spindel 57, ein Spindellager 58, ein Gleitlager 59, ein Sicherungsring 60 und eine Unterlegscheibe 65. Der Ausleger 13 ist um einen Winkel W2, der in 5 gekennzeichnet ist, horizontal schwenkbar. Eine Arretierung der Position erfolgt über die in 17 gezeigte Klemmschraube 62, sowie eine Federkugel die in eine vorgesehene Gegenmulde greift, die als Greifring ausgeführt ist. Somit wird eine kraft- und formschlüssige Verbindung ermöglicht.
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Die erste Höheneinstellung erfolgt über eine vertikale Führung 63 des Vertikalträgers 12 am Schlitten 11, wobei der Vertikalträger 12 am Schlitten 11 in verschiedenen Höhen über ein Arretierungsmittel bzw. einem Rastbolzen 64 arretierbar ist. Der Rastbolzen 64 greift in Rastöffnungen, wobei diese Raststellungen mit S, M, L und XL gekennzeichnet sein können. Hierfür hat die Führung 63 entsprechende Kennzeichnungen 72. Für diese Führung ist am Schlitten 11 eine Lagerbuchse 66 an einer Lageröffnung 67 vorhanden, wie 22 zeigt, wobei die 20 und 21 die Ausführung des Schlittens 11 zeigen. 20 zeigt, dass am Schlitten 11 ein Fixiergriff 68 angeordnet ist, das auf die in einer Schienenführung 69 sitzende Schiene 80 (8) des Operationstisches einwirkt. Zudem hat der Schlitten ein Klemmstück 70.
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Der Schlitten 11 kann über einer Sterilabdeckung eines OP Feldes angebracht sein, was eine mögliche Keimverschleppung in das OP-Feld ausschließt.
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Wie die 1 bis 4 zeigen, ist der Retraktor 10 als nicht geschlossener Kreisring mit einem (nicht gezeigten) Versatz von sich gegenüberliegenden Enden ausgebildet.
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Das dreidimensionale Verstellen des Geweberetraktors erfolgt ausschließlich (mit Ausnahme der 5–10° Voreinstellung) direkt über horizontale Verstellwege (horizontale Ausleger) und vertikale Verstellwege (Vertikalausleger).
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Die kardanische Aufhängung kann auch am Ausleger oder in Kombination mit diesen stattfinden, so dass diese nicht auf den Retraktorhalter 14 beschränkt sein muss. Auch kann alternativ eine andere Aufhängung, wie ein Kugelgelenk, für eine momentfreie Aufhängung sorgen, so dass die Erfindung nicht auf dieses Beispiel beschränkt ist.
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Bezugszeichenliste
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- 100
- Halteeinrichtung
- 10
- Geweberetraktor
- 10a
- Teilkreisring
- 10b
- Längsträger
- 11
- Schlitten
- 12
- Vertikalträger
- 13
- Ausleger
- 14
- Retraktorhalter
- 15
- Kardangelenk
- 16, 17
- Stiftepaare
- 18, 19, 20
- Halterelemente
- 21
- Queröffnung
- 22, 23
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- 24
- horizontaler Befestigungsabschnitt
- 25
- Haltekragen
- 26
- Auslegerkopf
- 27
- Vertiefungen
- 28
- Stufe
- 29
- Lagerelement
- 30
- Kugellager
- 31
- Auslegerbereich
- 32
- rechtwinkliger Auslegerbereich
- 33
- Auslegerstück
- 34
- horizontales Auslegerstück
- 35
- Drehgelenk
- 36
-
- 37
- Rändelschraube
- 38, 39
- Kupplungsteile
- 40
- Kerbstift
- 41
- Druckring
- 42
- Rändelmutter
- 43
- Zylinderstift
- 44
- Führung
- 45
- Vierkantelement
- 46
- Arretierungsmechanismus
- 47
-
- 48
- Halteelement
- 49
- Spannzange
- 50
- Druckring
- 51
- Klemmring
- 52
- Spannring
- 53
- Befestigungsschrauben
- 54
- Zylinderstift
- 55
- Schrauben
- 56
- Hubspindelachse
- 57
- Hubspindel komplett
- 58
- Spindellager
- 59
- Gleitlager
- 60
- Sicherungsring
- 61
- Antriebsrad
- 62
- Klemmschraube
- 63
- vertikale Führung
- 64
- Rastbolzen
- 65
- Unterlegscheibe
- 66
- Lagerbuchse
- 67
- Lageröffnung
- 68
- Fixiergriff
- 69
- Schienenführung
- 70
- Klemmstück
- 71
-
- 72
- Kennzeichnungen
- 78
- Feststellrad
- 79
- Schraubverbindung
- 80
- Schiene
- A1
- erste Lagerachse
- A2
- zweite Lagerachse
- G1
- Gelenkachse
- W1
- Verstellwinkel
- W2
- Zweiter Winkel
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 202009007202 U1 [0004]