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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teilaufbau eines Drehmomentschlüssels und insbesondere einen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel, der einen innovativen Aufbau offenbart.
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Stand der Technik
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Bei der konstruktiven Gestaltung von Drehmomentschlüsseln wird in der Regel eine Drehmomenteinstelleinheit vorgesehen, mit der der maximale Drehmomentlastwert eines Drehmomentschlüssels eingestellt werden kann, sodass der Drehmomentschlüssel bei der Verwendung über eine Sicherheitsschutzfunktion durch Überlastauslösung verfügt.
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Die oben beschriebene Drehmomenteinstelleinheit für Drehmomentschlüssel dient in der Regel zur Einstellung der Federkraft der im Griff eines Drehmomentschlüssels angeordneten Feder (Beispiel: Je höher der Kompressionsgrad ist, desto größer ist das Drehmoment), um das Ziel der Drehmomenteinstellung zu erreichen. Bei herkömmlichen Drehmomenteinstelleinheiten ist die Einstellkomponente häufig am Ende des Griffs des Drehmomentschlüssels angeordnet, sodass beim Einstellen des Drehmoments ein Handwerkzeug oder noch die andere Hand zur Hilfe genommen werden muss. Daher ist bei der Verwendung der Bedienkomfort nicht optimal. Wie dieses Problem gelöst werden kann, ist für die damit in Zusammenhang stehende Industrie von großer Bedeutung und stellt eine wichtige Forschungsrichtung dar.
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Aufgabe der Erfindung
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Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel bereitzustellen. Das zu lösende technische Problem besteht in der Entwicklung eines neuartigen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbaus für Drehmomentschlüssel, der bei der Verwendung bequemer zu bedienen, praktischer und optimaler ist. Der Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel dient zur Einstellung der elastischen Kraft der innerhalb des hinteren Segments des Verlängerungsgriffs eines Drehmomentschlüssels angeordneten Drehmoment-Einstellfeder und zum Umschalten zwischen dem eingestellten Ein- und Ausschaltmodus.
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Zur Lösung der obigen Aufgabe besteht das technische Merkmal der vorliegenden Erfindung, mit dem die Probleme überwunden werden können, darin, dass der Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel Folgendes umfasst: einen Schraubensitz, der im hinteren Segment des Verlängerungsgriffs positioniert angeordnet ist, wobei der Schraubensitz mit einem in der axialen Richtung des Verlängerungsgriffs durchgehenden Führungsschraubenloch versehen ist; eine axiale Betätigungshülse, die ein offenes Einfassende und eine hintere Endwand aufweist, wobei der Außenumfang des hinteren Segments des Verlängerungsgriffs durch das offene Einfassende umfasst wird und unter Krafteinsatz axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann, wobei die axiale Betätigungshülse und das hintere Segment des Verlängerungsgriffs mit einer Baugruppe zur axialen Bewegungsbegrenzung, durch die die beiden aufeinander abgestimmt sind, versehen sind, um die axiale Betätigungshülse so zu begrenzen, dass sie lediglich eine Axialverschiebung innerhalb eines definierten Verschiebungshubs ausführen, aber nicht gedreht werden kann, wobei die hintere Endwand mit einem durchgehenden Führungsloch versehen ist; eine nach hinten ziehbare Drehhülse, die mit einem Gleithülsen-Loch und einer hinteren Endwand versehen ist, wobei das Gleithülsen-Loch die axiale Betätigungshülse gleitbar umgibt, wodurch die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 unter Krafteinsatz relativ zur axialen Betätigungshülse eine Axial- und Drehbewegung ausführen kann, wobei die hintere Endwand und die hintere Endwand der axialen Betätigungshülse beabstandet gegenüberliegen, wobei die hintere Endwand mit einem Durchgangsloch versehen ist, wobei das Durchgangsloch auf das an der hinteren Endwand der axialen Betätigungshülse vorgesehene durchgehende Führungsloch ausgerichtet ist; eine Koppel- und Entkoppelbaugruppe, die ein erstes Koppel- und Entkoppelelement und ein zweites Koppel- und Entkoppelelement, die jeweils an der hinteren Endwand der nach hinten ziehbaren Drehhülse und an der entsprechenden hinteren Endwand der axialen Betätigungshülse vorgesehen sind, aufweist, wobei beim ersten Koppel- und Entkoppelelement und beim zweiten Koppel- und Entkoppelelement beim Vorwärts- und Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse eine Zustandsänderung zwischen Eingriffsmodus und Trennmodus erfolgt; eine Schraubenstange, die einen inneren Endbegrenzer, einen äußeren Endbegrenzer, ein Gewindesegment, einen an den äußeren Endbegrenzer angrenzenden axialen Bewegungsabschnitt und einen zwischen dem axialen Bewegungsabschnitt und einem Ende des Gewindesegments befindlichen Drehabschnitt umfasst, wobei die an den inneren Endbegrenzer angrenzende Stelle des Gewindesegments mit dem Führungsschraubenloch des Schraubensitzes verschraubt ist, wobei der innere Endbegrenzer an einem Ende des Schraubensitzes anliegt, wobei der axiale Bewegungsabschnitt in das an der hinteren Endwand der nach hinten ziehbaren Drehhülse vorgesehene Durchgangsloch eingesteckt ist, wobei der axiale Bewegungsabschnitt und das Durchgangsloch jeweils mit mehreren ringförmigen axialen Rippen und Rillen, die aufeinander abgestimmt sind, versehen sind, wodurch die nach hinten ziehbare Drehhülse unter Krafteinsatz relativ zur Schraubenstange axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann und die Schraubenstange beim Drehen zur synchronen Drehung angetrieben und mitbewegt werden kann, wobei sich der äußere Endbegrenzer an einer Position mit Abstand hinter dem Durchgangsloch der hinteren Endwand befindet, wobei der Drehabschnitt in das an der hinteren Endwand der axialen Betätigungshülse vorgesehene Durchgangsloch eingeschraubt ist; ein Begrenzungselement, das an einer mit der nach hinten ziehbaren Drehhülse korrespondierenden Stelle der Schraubenstange angeordnet ist, wobei das Begrenzungselement zur Erzeugung einer Begrenzungskraft beim zumindest axialen Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse dient.
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Dank der innovativen einzigartigen baulichen Zusammensetzung und den technischen Merkmalen braucht der Benutzer in der vorliegenden Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik zur Einstellungsbedienung des Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbaus bei der nach hinten ziehbaren Drehhülse nur eine axiale Rückzieh- und Drehbewegung auszuführen. Die Bedienung ist recht einfach und bequem. Es ist nicht nötig, andere Handwerkzeuge zur Hilfe zu nehmen. Mit der Erfindung kann bei der Verwendung die Drehmomenteinstellung und -umschaltung bequemer und praktischer vorgenommen werden, um somit die gewerbliche Anwendbarkeit zu gewährleisten.
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Figurenliste
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- 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus eines bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Aufbaus des bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 3 zeigt eine Schnittansicht eines Teils des Aufbaus des bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 4 zeigt eine Querschnittansicht entlang der Schnittlinie 4-4 gemäß 3;
- 5 zeigt eine Schnittansicht der nach hinten ziehbaren Drehhülse gemäß der vorliegenden Erfindung im rückwärtsgleitenden Zustand;
- 6 zeigt eine Schnittansicht gemäß der vorliegenden Erfindung, in der die nach hinten ziehbare Drehhülse zur Drehmomenteinstellung gedreht wird;
- 7 zeigt eine erste Seitenansicht einer Position der Drehmomentwert-Skala gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 8 zeigt eine zweite Seitenansicht einer Position der Drehmomentwert-Skala gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 9 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung;
- 10 zeigt eine Schnittansicht der nach hinten ziehbaren Drehhülse gemäß 9 im rückwärtsgleitenden Zustand;
- 11 zeigt eine Schnittansicht der nach hinten ziehbaren Drehhülse gemäß 9 im durch Vorwärtsbewegung erzielten Rücksetzzustand.
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Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Es wird auf die 1 bis 4 Bezug genommen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbaus für Drehmomentschlüssel zeigen. Die nachstehende Beschreibung beschreibt nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung und soll nicht die Schutzansprüche beschränken. Der Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel dient zur Einstellung der elastischen Kraft der innerhalb des hinteren Segments des Verlängerungsgriffs 10 eines Drehmomentschlüssels A angeordneten Drehmoment-Einstellfeder 20 und zum Umschalten zwischen dem eingestellten Ein- und Ausschaltmodus.
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Der Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel umfasst Folgendes: einen Schraubensitz 30, der im hinteren Segment 11 des Verlängerungsgriffs 10 positioniert angeordnet ist, wobei der Schraubensitz 30 mit einem in der axialen Richtung des Verlängerungsgriffs 10 durchgehenden Führungsschraubenloch 31 versehen ist; eine axiale Betätigungshülse 40, die ein offenes Einfassende 41 und eine hintere Endwand 42 aufweist, wobei der Außenumfang des hinteren Segments 11 des Verlängerungsgriffs 10 durch das offene Einfassende 41 umfasst wird und unter Krafteinsatz axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann, wobei die axiale Betätigungshülse 40 und das hintere Segment 11 des Verlängerungsgriffs 10 mit einer Baugruppe zur axialen Bewegungsbegrenzung 43, durch die die beiden aufeinander abgestimmt sind, versehen sind, um die axiale Betätigungshülse 40 so zu begrenzen, dass sie lediglich eine Axialverschiebung innerhalb eines definierten Verschiebungshubs ausführen, aber nicht gedreht werden kann, wobei die hintere Endwand 42 mit einem durchgehenden Führungsloch 44 versehen ist, wobei beim in den Figuren offenbarten speziellen Verfahren das durchgehende Führungsloch 44 in einer Schraubenmutter 441 vorgesehen ist, damit die hintere Endwand 42 ein Schraubenloch 421 aufweist und damit die Schraubenmutter 441 verschraubt und positioniert werden kann; eine nach hinten ziehbare Drehhülse 50, die mit einem Gleithülsen-Loch 51 und einer hinteren Endwand 52 versehen ist, wobei das Gleithülsen-Loch 51 die axiale Betätigungshülse 40 gleitbar umgibt, wodurch die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 unter Krafteinsatz relativ zur axialen Betätigungshülse 40 eine Axial- und Drehbewegung ausführen kann, wobei die hintere Endwand 52 und die hintere Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 beabstandet gegenüberliegen, wobei die hintere Endwand 52 mit einem Durchgangsloch 521 versehen ist, wobei das Durchgangsloch 521 auf das an der hinteren Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehene durchgehende Führungsloch 44 ausgerichtet ist; eine Koppel- und Entkoppelbaugruppe 60, die ein erstes Koppel- und Entkoppelelement 61 und ein zweites Koppel- und Entkoppelelement 62, die jeweils an der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 und an der entsprechenden hinteren Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehen sind, aufweist, wobei beim ersten Koppel- und Entkoppelelement 61 und beim zweiten Koppel- und Entkoppelelement 62 beim Vorwärts- und Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 eine Zustandsänderung zwischen Eingriffsmodus und Trennmodus erfolgt; eine Schraubenstange 70, die einen inneren Endbegrenzer 71, einen äußeren Endbegrenzer 72, ein Gewindesegment 73, einen an den äußeren Endbegrenzer 72 angrenzenden axialen Bewegungsabschnitt 74 und einen zwischen dem axialen Bewegungsabschnitt 74 und einem Ende des Gewindesegments 73 befindlichen Drehabschnitt 75 umfasst, wobei die an den inneren Endbegrenzer 71 angrenzende Stelle des Gewindesegments 73 mit dem Führungsschraubenloch 31 des Schraubensitzes 30 verschraubt ist, wobei der innere Endbegrenzer 71 an einem Ende des Schraubensitzes 30 anliegt, wobei der axiale Bewegungsabschnitt 74 in das an der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 vorgesehene Durchgangsloch 521 eingesteckt ist, wobei der axiale Bewegungsabschnitt 74 und das Durchgangsloch 521 jeweils mit mehreren ringförmigen axialen Rippen und Rillen, die aufeinander abgestimmt sind, versehen sind, wodurch die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 unter Krafteinsatz relativ zur Schraubenstange 70 axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann und die Schraubenstange beim Drehen 70 zur synchronen Drehung angetrieben und mitbewegt werden kann, wobei sich der äußere Endbegrenzer 72 an einer Position mit Abstand hinter dem Durchgangsloch 521 der hinteren Endwand 52 befindet, wobei der Drehabschnitt 75 in das an der hinteren Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehene Führungsloch 44 eingeschraubt ist; ein Begrenzungselement 80, das an einer mit der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 korrespondierenden Stelle der Schraubenstange 70 angeordnet ist, wobei das Begrenzungselement 80 zur Erzeugung einer Begrenzungskraft beim zumindest axialen Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 dient. Das in 2 gezeigte Begrenzungselement 80 ist in Form eines elastischen Elements gestaltet (in der Figur als Spiralfeder dargestellt) und elastisch zwischen der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 und dem äußeren Endbegrenzer 72 der Schraubenstange 70 gelagert, um zum elastischen automatischen Zurücksetzen eine Begrenzungskraft beim axialen Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 zu erzeugen.
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Hierbei sind der Schraubensitz 30 und das hintere Segment 11 des Verlängerungsgriffs 10 entweder miteinander kombiniert oder einstückig ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind der Schraubensitz 30 und das hintere Segment 11 des Verlängerungsgriffs 10 miteinander kombiniert (vgl. 3).
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Es wird auf 2 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Baugruppe zur axialen Bewegungsbegrenzung 43 zwei Madenschrauben 431, die in den Schraubensitz 30 geschraubt sind und jeweils aus den zwei gegenüberliegenden Seiten des hinteren Segments 11 des Verlängerungsgriffs 10 herausragen, und zwei axiale Langlöcher 432, die jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehen sind, wobei die beiden Madenschrauben 431 herausragen und sich in den jeweiligen axialen Langlöchern 432 befinden.
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Es wird auf 2 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das erste Koppel- und Entkoppelelement 61 der Koppel- und Entkoppelbaugruppe 60 durch mehrere vorstehende Säulen, die von der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 vorstehen, gebildet und ist das zweite Koppel- und Entkoppelelement 62 durch mehrere ringförmige beabstandete Löcher, die an der hinteren Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehen sind, gebildet. Beim Drehen der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 relativ zur axialen Betätigungshülse 40 sind die mehreren vorstehenden Säulen auf die mehreren Löcher ausgerichtet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind das erste Koppel- und Entkoppelelement 61 und das zweite Koppel- und Entkoppelelement 62 in Form von vorstehenden Säulen bzw. Löchern, die aufeinander abgestimmt sind, gestaltet. Der Vorteil dieser Gestaltung besteht in der stabileren Verriegelung, um zu verhindern, dass sich die beiden nach dem Positionieren lösen.
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Es wird auf 2 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Außenseite des hinteren Segments 11 des Verlängerungsgriffs 10 ferner mit einer Drehmomentwert-Skala 12 versehen.
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Es wird auf 2 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei beabstandete Rastelemente 751 auf der Außenseite des Drehabschnitts 75 der Schraubenstange 70 angebracht, wobei die beiden gegenüberliegenden Enden der Schraubenmutter 441 jeweils mittels der beiden Rastelemente 751 angeschlagen und begrenzt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der Zweck der Anordnung der Schraubenmutter 441 darin, dass die Funktion zur Feinabstimmung von genauen Werten auf der Drehmomentskala durch Feineinstellen der Position der Schraubenmutter erreicht wird.
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Es wird auf die 2 und 3 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich ferner ein Einfassrahmen 53 von der hinteren Seite des Umfangs der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50, wobei ein Aufnahmeraum 531 im Einfassrahmen 53 ausgebildet ist, um den äußeren Endbegrenzer 72 der Schraubenstange 70 und das elastische Element darin aufzunehmen, wobei der Einfassrahmen 53 eine hintere Öffnung aufweist, wobei die hintere Öffnung durch eine bewegliche Abdeckung 54 verschlossen ist.
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Es wird auf die 2 und 3 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Baugruppe zur axialen Bewegungsbegrenzung 43 zwei Madenschrauben 431, die in den Schraubensitz 30 geschraubt sind und jeweils aus den zwei gegenüberliegenden Seiten des hinteren Segments 11 des Verlängerungsgriffs 10 herausragen, und zwei axiale Langlöcher 432, die jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten der axialen Betätigungshülse 40 vorgesehen sind, wobei die beiden Madenschrauben 431 jeweils herausragen und sich in den beiden jeweiligen axialen Langlöchern 432 befinden. Hierbei werden alle Madenschrauben 431 und axialen Langlöcher 432 durch die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 bedeckt und befinden sich im verborgenen Zustand, wodurch die Funktion der Staubabdichtung erreicht wird und verhindert werden kann, dass der reibungslose Betrieb der Bauteile gestört und die Genauigkeit der Skala durch Schmutzansammlung beeinträchtigt wird. Auf diese Weise kann die Lebensdauer der zugehörigen Bauteile verlängert werden.
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Entsprechend dem oben beschriebenen Aufbau werden im Folgenden die Verwendung und Betätigung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben: Es wird auf die 5 und 7 Bezug genommen. Wenn die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 axial nach hinten gezogen wird, wird das Begrenzungselement 80 zum Aufbau einer elastischen Rückstellkraft zusammengedrückt, wobei zu diesem Zeitpunkt das an der hinteren Endwand 52 der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 angeordnete erste Koppel- und Entkoppelelement 61 von dem an der hinteren Endwand 42 der axialen Betätigungshülse 40 angeordneten zweiten Koppel- und Entkoppelelement 62 gelöst wird, wobei ferner zu diesem Zeitpunkt der auf der Drehmomentwert-Skala 12, die sich auf der Außenseite des Verlängerungsgriffs 10 befindet, angezeigte Wert der minimale Drehmomentwert ist. Es wird als nächstes auf die 6 und 8 Bezug genommen. Da sich das erste Koppel- und Entkoppelelement 61 und das zweite Koppel- und Entkoppelelement 62 im getrennten Zustand befinden, ist die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 freigegeben und kann relativ zur axialen Betätigungshülse 40 gedreht werden, womit die Schraubenstange 70 zur synchronen Drehung angetrieben wird. Zu diesem Zeitpunkt kann die axiale Betätigungshülse 40 nur axial bewegt werden, sodass, wenn die Schraubenstange 70 gedreht wird, die axiale Betätigungshülse 40 durch die Verschraubung des Schraubenlochs 421 mit der Schraubenstange 70 axial vorwärts- und rückwärtsbewegt wird. Wie in 6 gezeigt, wird die Schraubenstange 70 in Richtung der linken Seite der Figur bewegt, sodass die Drehmoment-Einstellfeder 20 zur Bildung eines Einstellzustands, in dem das Drehmoment erhöht wird, zusammengedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Drehmomentwert-Skala 12 wie in 8 gezeigt. Nachdem die Drehmomenteinstellung abgeschlossen ist, kann der Benutzer aufhören, auf die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 Kraft auszuüben. Zu diesem Zeitpunkt kann die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 durch die Freigabe der elastischen Kraft des Begrenzungselements 80 nach vorne zurückgesetzt werden, wobei die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 durch das Verrasten des ersten Koppel- und Entkoppelelements 61 mit dem zweiten Koppel- und Entkoppelelement 62 wieder verriegelt wird. Es ist ersichtlich, dass bei der Einstellungsbedienung des erfindungsgemäßen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbaus der Benutzer lediglich die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 axial nach hinten ziehen muss. Die Bedienung ist recht einfach und bequem. Es ist nicht nötig, andere Handwerkzeuge zur Hilfe zu nehmen. Mit der Erfindung kann bei der Verwendung und Bedienung die Benutzerfreundlichkeit der Drehmomenteinstellung und -umschaltung eines Drehmomentschlüssels erheblich verbessert werden.
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Es wird auf die 9 bis 11 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Begrenzungselement 80B in Form einer segmentweise ausgelösten Eingriffspositionierungsstruktur gestaltet, wobei dieses eine vordere Positionierringnut 81B und eine hintere Positionierringnut 82B, die beide auf der Schraubenstange 70 vorgesehen sind und an den äußeren Endbegrenzer 72 angrenzen und vorn und hinten beabstandet angeordnet sind, und mindestens eine elastische Kugelbaugruppe 83B, die an einer mit der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 korrespondierenden Stelle angeordnet ist, umfasst, wobei jede elastische Kugelbaugruppe 83B eine auf der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 vorgesehene radiale Aufnahmenut 831B, eine durch das innere Ende der radialen Aufnahmenut 831B aufgenommene Kugel 832B und ein zum elastischen nach innen Drücken der Kugel 832B dienendes elastisches Element 833B umfasst. Wenn sich die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 im rückwärtsgleitenden Zustand befindet (vgl. 10), werden die Kugeln 832B der elastischen Kugelbaugruppen 83B auf die hintere Positionierringnut 82B ausgerichtet und mit dieser in Eingriff gebracht. Wenn sich die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 im durch Vorwärtsbewegung erzielten Rücksetzzustand befindet (vgl. 11), werden die Kugeln 832B der elastischen Kugelbaugruppen 83B auf die vordere Positionierringnut 81B ausgerichtet und mit dieser in Eingriff gebracht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel soll hauptsächlich erläutert werden, dass, wenn die nach hinten ziehbare Drehhülse 50 axial bewegt wird, die Kugeln 832B der elastischen Kugelbaugruppen 83B entweder mit der vorderen Positionierringnut 81B oder mit der hinteren Positionierringnut 82B in Eingriff gebracht werden, um einen zweistufigen Positionierungseffekt zu erzielen.
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Es wird auf die 10 und 11 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ferner eine Ringnut an der Position, an der der Außenumfang der nach hinten ziehbaren Drehhülse 50 mit allen elastischen Kugelbaugruppen 83B korrespondiert, vorgesehen, wobei die Ringnut durch einen elastischen Ring 84B umfasst wird. Der Zweck der zusätzlichen Anordnung des elastischen Rings 84B im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht hauptsächlich darin, die elastischen Kugelbaugruppen 83B abzudecken und zu verbergen und somit einen ästhetischen dekorativen Effekt zu erzielen.
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Es wird auf die 10 und 11 Bezug genommen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst jede elastische Kugelbaugruppe 83B einen Positionierbolzen 834B, der mit dem äußeren Ende der radialen Aufnahmenut 831B verschraubt ist, um die jeweilige Kugel 832B und das entsprechende elastische Element 833B zu begrenzen.
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Zusammenfassend stellt die vorliegende Erfindung einen Drehmomenteinstellungs- und Umschaltungsaufbau für Drehmomentschlüssel bereit, umfassend: einen Schraubensitz, der im hinteren Segment des Verlängerungsgriffs eines Drehmomentschlüssels positioniert angeordnet ist; eine axiale Betätigungshülse, die unter Krafteinsatz axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann; eine nach hinten ziehbare Drehhülse, die unter Krafteinsatz relativ zur axialen Betätigungshülse eine Axial- und Drehbewegung ausführen kann; eine Koppel- und Entkoppelbaugruppe, die beim Vorwärts- und Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse einen Eingriffsmodus und Trennmodus aufweist, wobei die nach hinten ziehbare Drehhülse unter Krafteinsatz relativ zu einer Schraubenstange axial vorwärts- und rückwärtsgleiten kann, wobei die Schraubenstange beim Drehen zur synchronen Drehung angetrieben und mitbewegt wird; ein Begrenzungselement, das an einer mit der nach hinten ziehbaren Drehhülse korrespondierenden Stelle der Schraubenstange angeordnet ist, um eine Begrenzungskraft beim axialen Rückwärtsgleiten der nach hinten ziehbaren Drehhülse zu erzeugen.