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Diese Erfindung bezieht sich auf ein Handwerkzeug, und insbesondere auf ein Handwerkzeug mit einer Drehzahl-Anzeigefunktion.
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Bezugnehmend auf
1 und
2 umfasst eine herkömmliche, im
taiwanesischen Patent No. M395550 der Anmelderin offenbarte Drehmoment-Einstellvorrichtung
10 eine Hauptwellen-Einheit
11, eine Bremseinheit
15, eine Druckfeder
16, eine Einstelleinheit
17, eine Positioniereinheit
18 sowie eine Anzeigeeinheit
19.
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Die Hauptwellen-Einheit 11 umfasst erste und zweite Werkzeugköpfe 12, 13, die um eine Achse (I) drehbar sind, sowie einen Verbindungsmechanismus 14, der die ersten und zweiten Werkzeugköpfe 12, 13 so miteinander verbindet, dass eine relative Drehung zwischen diesen möglich ist. Der erste Werkzeugkopf 12 umfasst eine Verbindungsstange 121, ein mit einer Aufnahmekammer 122 ausgebildetes Aufnahmeelement 123, dessen Durchmesser größer ist als der der Verbindungsstange 121, einen innenverzahnten Ring 124, der fest in dem Aufnahmeelement 123 angeordnet ist, sowie eine axiale Öffnung 125, die sich durch die Verbindungsstange 121 hindurch erstreckt und in räumlicher Verbindung mit der Aufnahmekammer 122 steht. Der zweite Werkzeugkopf 13 erstreckt sich entlang der Achse (I) in den ersten Werkzeugkopf 12 hinein und umfasst einen in dem Aufnahmeelement 123 angeordneten Stangenkörper 131, einen außerhalb des Aufnahmeelementes 123 angeordneten Gewindeabschnitt 132 sowie eine Werkzeugkopf-Stange 133. Der Gewindeabschnitt 132 weist einen nicht kreisringförmigen Abschnitt 124 auf.
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Der Verbindungsmechanismus 14 umfasst eine in der Verbindungsstange 131 angeordnete Ringnut 141 sowie einen in der Ringnut 141 aufgenommenen C-förmigen Haltering 142.
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Die Bremseinheit 15 umfasst ein Lagerungselement 151, das benachbart zu dem innenverzahnten Ring 124 fest auf den Stangenkörper 131 aufgeschoben ist, eine Vielzahl von Kugeln 153 sowie eine Schubeinheit 154. Das Lagerungselement 151 ist in der Aufnahmekammer 122 angeordnet und weist eine Vielzahl von radialen Schlitzen 152 mit offenen Enden zur Aufnahme der Kugeln 153 auf. Die Schubeinheit 154 ist auf den Stangenkörper 131 aufgeschoben und wird gegen die Kugeln 153 gedrückt.
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Die Druckfeder 16 ist zur Vorspannung der Schubeinheit 154 auf den zweiten Werkzeugkopf 13 aufgeschoben.
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Die Einstelleinheit 17 umfasst eine Druckplatte 171, die auf den Gewindeabschnitt 132 aufgeschoben ist und gegen die Druckfeder 16 anliegt, eine mit dem Gewindeabschnitt 132 in Eingriff stehende Einstellmutter 172 sowie einen auf die Einstellmutter 172 aufgeschobenen Drehknopf 173.
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Die Positioniereinheit 18 umfasst einen in einer Ringnut in der Einstellmutter 172 aufgenommenen inneren Haltering 181, einen Verdrehsicherungsring 182 mit einer Öffnung, in die der nicht kreisringförmige Abschnitt 134 eingepasst werden kann, einen äußeren Haltering 183, der in einer Ringnut in dem nicht kreisringförmigen Abschnitt 134 aufgenommen ist, so dass der äußere Haltering 183 auf dem nicht kreisringförmigen Abschnitt 134 fixiert ist, sowie ein Steuerelement 184 mit einer Keilprofil-Innenfläche, die in Keilprofil-Außenflächen der Einstellmutter 172 und des Verdrehsicherungsrings 182 eingreift. Mit Hilfe der Positioniereinheit 18 kann die Einstellmutter 172 von einem drehbaren Zustand in einen nicht drehbaren Zustand und umgekehrt überführt werden.
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Die Anzeigeinheit 19 umfasst eine auf dem Drehknopf 183 angeordnete Drehmomentskala 191 sowie einen auf dem Steuerelement 184 angeordneten Zeiger 192, der zusammen mit der Drehmomentskala 191 einen Drehmomentwert anzeigt.
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Während der Benutzung kann mit Hilfe des Drehknopfes 173 die Einstellmutter 172 entlang der Achse bewegt werden, um die Position der Druckplatte 171 und somit den Kompressionsgrad der Druckfeder 16 zu verändern. Demzufolge werden sowohl die auf die Schubeinheit 154 wirkende axiale Schubkraft der Druckfeder 16 als auch die auf den Werkzeugkopf 12 wirkende radiale Bremskraft der Kugeln 153 verändert. Auf diese Weise kann das Drehmoment des Handwerkzeugs 12 eingestellt werden.
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Die herkömmliche Drehmoment-Einstellvorrichtung 10 weist jedoch einen Nachteil auf. Ist die Drehzahl des Drehknopfes 173 nämlich größer als eins, so kann diese nicht erfasst werden.
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Das Ziel dieser Erfindung ist die Bereitstellung eines Handwerkzeugs, das eine verbesserte Drehmoment-Einstellvorrichtung mit einer Anzeigefunktion für die Drehzahl eines Einstellelementes umfasst und eine einfache Bedienbarkeit während des Gebrauchs des Handwerkzeugs bietet.
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Erfindungsgemäß umfasst ein Handwerkzeug eine Mittelwelle, die sich entlang einer Achse erstreckt und einen Gewindeabschnitt aufweist, einen drehbar auf die Mittelwelle aufgeschobenen Werkzeugkopf, eine beweglich auf die Mittelwelle aufgeschobene Druckeinheit, ein in den Gewindeabschnitt der Mittelwelle eingreifendes Einstellelement, das bei Drehung die Druckeinheit entlang der Mittelwelle bewegt, sowie eine Anzeigeeinheit. Die Anzeigeeinheit umfasst einen in einem Handgriff ausgebildeten Gleitschlitz, ein beweglich auf dem Handgriff angeordnetes Anzeigeelement mit einem beweglich in dem Gleitschlitz angeordneten Führungsvorsprung sowie eine Drehzahlskala, die benachbart zu dem Gleitschlitz auf dem Handgriff angeordnet ist. Das Anzeigeelement ist mit dem Einstellelement verbunden und zusammen mit diesem beweglich.
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Diese und weitere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung im Hinblick auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
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1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer herkömmlichen, im
taiwanesischen Patent Nr. M395550 offenbarten Drehmoment-Einstellvorrichtung,
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2 eine Schnittdarstellung eines Handwerkzeugs mit der herkömmlichen Drehmoment-Einstellvorrichtung,
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3 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Drehmoment-Einstellvorrichtung der bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Handwerkzeugs,
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4 eine perspektivische Teil-Explosionsdarstellung der bevorzugten Ausführungsform zur Darstellung eines Verdrehsicherungsmechanismus,
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5 eine perspektivische Teil-Explosionsdarstellung der bevorzugten Ausführungsform zur Darstellung einer Verriegelungseinheit,
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6 eine Draufsicht auf die bevorzugte Ausführungsform zur Darstellung einer Drehzahlskala und einer Drehmomentskala,
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7 eine Teil-Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform,
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8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII in 7 zur Darstellung, dass sich ein Werkzeugkopf in einem drehbaren Zustand befindet,
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9 eine ähnliche Ansicht wie in 8, jedoch zur Darstellung, dass sich der Werkzeugkopf in einem nicht drehbaren Zustand befindet,
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10 eine ähnliche Ansicht wie in 7, jedoch zur Darstellung, dass sich ein Drehknopf in einem gelösten Zustand befindet,
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11 eine ähnliche Ansicht wie in 7, jedoch zur Darstellung, dass das Drehmoment des Werkzeugkopfes eingestellt wird, und
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12 eine ähnliche Ansicht wie in 6, jedoch zur Darstellung, dass die Drehzahl des Drehknopfes und der Drehmomentwert des Werkzeugkopfes verändert werden.
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Bezugnehmend auf 3, 6 und 7 umfasst die bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Handwerkzeugs eine Hauptwelleneinheit 20, eine Bremseinheit 30, ein erstes elastisches Element 40, eine Einstelleinheit 50, eine Handgriffeinheit 60, eine Anzeigeeinheit 70 sowie eine Verriegelungseinheit 80.
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Die Hauptwelleneinheit 20 umfasst einen Werkzeugkopf 21 sowie eine Mittelwelle 27, die um eine Achse (I) drehbar sind. Anders ausgedrückt erstreckt sich die Mittelwelle 27 entlang der Achse (I). Die Hauptwelleneinheit 20 umfasst ferner einen Verbindungsmechanismus 28.
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Der Werkzeugkopf 21 ist drehbar auf ein Vorderende der Mittelwelle 27 aufgeschoben und umfasst: eine Verbindungsstange 22, die sich entlang der Achse (I) erstreckt, ein einstückig mit der Verbindungsstange 22 verbundenes und hinter dieser angeordnetes Aufnahmeelement 23, das mit einer Aufnahmekammer 231 ausgebildet ist und einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der der Verbindungsstange 22, einen einstückig mit dem Aufnahmeelement 23 verbundenen und hinter diesem angeordneten innenverzahnten Ring 24, der die Aufnahmekammer 231 begrenzt, sowie eine axiale Öffnung 25, die sich entlang der Achse (I) durch die Verbindungsstange 22 erstreckt und in räumlicher Verbindung mit der Aufnahmekammer 231 steht.
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In dieser Ausführungsform weist die Verbindungsstange 22 einen vieleckigen Querschnitt auf und kann in eine vieleckige Öffnung in einem Befestigungselement (nicht dargestellt) eingeschoben werden. Bei Bedarf kann die Verbindungsstange 22 über ein Verbindungsstück 26 mit einem Befestigungselement 100 (siehe 7) verbunden werden. Das Verbindungsstück 26 weist zwei vieleckige Öffnungen 261 auf, die jeweils mit dem Befestigungselement 100 und der Verbindungsstange 22 in Eingriff stehen.
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Der innenverzahnte Ring 24 weist eine Innenfläche auf, die eine Vielzahl von konkaven Krümmungsabschnitten 241 umfasst, sowie eine Vielzahl von konvexen Krümmungsabschnitten 242, die im Wechsel mit den konkaven Abschnitten 241 angeordnet sind.
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Die Mittelwelle 27 weist einen kreisrunden, in dem Aufnahmeelement 23 angeordneten Stangenabschnitt 271, einen außerhalb des Aufnahmeelementes 23 angeordneten Gewindeabschnitt 272, einen vieleckigen Stangenabschnitt 273 sowie eine Gewindeöffnung 274 auf, die sich entlang der Achse (I) erstreckt und in dem vieleckigen Stangenabschnitt 273 ausgebildet ist.
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Der Verbindungsmechanismus 28 umfasst eine in dem kreisförmigen Stangenabschnitt 271 ausgebildete Ringnut 281 sowie einen in der Ringnut 281 aufgenommenen C-förmigen Haltering 282 zur drehbaren Verbindung des Werkzeugkopfes 21 mit der Mittelwelle 27.
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Die Bremseinheit 30 umfasst ein Lagerungselement 31, eine Vielzahl von Bremselementen 32, eine Schubeinheit 33 sowie einen Verdrehsicherungs-Mechanismus 34.
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Das Lagerungselement 31 ist fest auf den kreisringförmigen Stangenabschnitt 271 der Mittelwelle 27 aufgeschoben, in der Aufnahmekammer 231 und benachbart zu dem innenverzahnten Ring 24 angeordnet. In dieser Ausführungsform weist das Lagerungselement 31 einen Hauptkörper 311 sowie eine Vielzahl von radialen Aufnahmenuten 312 auf, die jeweils ein in einer ringförmigen Außenfläche des Hauptkörpers 311 ausgebildetes, offenes Außenende sowie ein durch eine flache Oberfläche begrenztes geschlossenes Innenende aufweisen. Die Aufnahmenuten 312 nehmen jeweils die Bremselemente 32 auf. Die Bremselemente 32 sind zwischen dem innenverzahnten Ring 231, dem Lagerungselement 31 und der Schubeinheit 33 eingeschlossen.
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In dieser Ausführungsform liegen die Bremselemente 32 in der Form von Kugeln vor.
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Die Schubeinheit 33 ist beweglich auf den ringförmigen Stangenabschnitt 271 der Mittelwelle 27 aufgeschoben und weist eine dem Lagerungselement 31 zugewandte Druckfläche 331 auf, wobei eine Schubfläche 332 von dem Lagerungselement 31 abgewandt ist und einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der der Druckfläche 331, wobei die Druckfläche 331 und die Schubfläche 332 durch eine dazwischen liegende kegelstumpfförmige Fläche 333 miteinander verbunden sind und wobei sich ein erster ringförmiger Flansch 334 von der Schubfläche 332 weg erstreckt.
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Bezugnehmend auf 3 und 4 ist der Verdrehsicherungs-Mechanismus 34 zwischen dem Lagerungselement 31 und der Schubeinheit 33 angeordnet und verhindert so eine relative Drehung zwischen den beiden Elementen. Der Verdrehsicherungs-Mechanismus 34 umfasst zwei Zapfen 341, die sich von dem Lagerungselement 31 weg erstrecken und parallel zur Achse (I) verlaufen, sowie zwei in der Druckfläche 331 der Schubeinheit 33 ausgebildete Nuten 342, die jeweils mit einem der Zapfen 341 in Eingriff stehen. In einer alternativen Ausführungsform erstrecken sich die Zapfen 341 von der Schubeinheit 33 weg, und die Nuten 342 sind in dem Lagerungselement 31 ausgebildet. Der Verdrehsicherungs-Mechanismus 34 kann aber auch nur einen Zapfen 341 und nur eine Nut 342 umfassen.
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In dieser Ausführungsform ist das erste elastische Element 40 als gewundene Druckfeder ausgeführt, die auf die Mittelwelle 27 aufgeschoben ist und ein erstes Ende 41 aufweist, das auf den ersten ringförmigen Flansch 334 aufgeschoben ist und an der Schubfläche 332 anliegt, wobei ein zweites Ende 42 gegenüber dem ersten Ende 41 angeordnet ist.
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Die Einstelleinheit 50 umfasst eine Druckeinheit 51, die auf den Gewindeabschnitt 272 der Mittelwelle 27 aufgeschoben ist, ein Einstellelement 52 das auf den Gewindeabschnitt 272 der Mittelwelle 271 aufgeschoben ist und in diesen eingreift, einen manuell bedienbaren Drehknopf 53, der auf das Einstellelement 52 aufgeschoben und mit diesem zusammen drehbar ist, sowie einen Verbindungsmechanismus 54.
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Die Schubeinheit 51 umfasst eine Ringplatte 511, die gegen das zweite Ende 42 des ersten elastischen Elementes 40 anliegt, sowie einen zweiten ringförmigen Flansch 512, der sich von der Ringplatte 511 weg erstreckt und auf den das zweite Ende 42 des ersten elastischen Elementes 40 aufgeschoben werden kann.
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Das Einstellelement 52 umfasst eine ringförmige Verbindungswand 521, eine in der Verbindungswand 521 festgelegte Mutter 522, die in den Gewindeabschnitt 272 der Mittelwelle 27 eingreift, sowie eine Umgebungswand 523, die sich von der Verbindungswand 521 nach vorne erstreckt, die Achse (I) umgibt und eine Keilprofil-Außenfläche 524 aufweist.
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Der Drehknopf 53 weist eine Keilprofil-Innenfläche 531 auf, die mit der Keilprofil-Außenfläche 524 in Eingriff steht, so dass das Einstellelement 52 relativ zu dem Drehknopf 53 bewegt werden kann, aber eine Drehung des Einstellelementes 52 relativ zu dem Drehknopf 53 verhindert wird. Die Verbindungswand 521 des Einstellelementes 52 ist außerhalb des Drehknopfes 53 angeordnet.
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Der Verbindungsmechanismus 54 umfasst eine erste, in der Ringplatte 511 der Schubeinheit 51 ausgebildete Ringnut 541, eine zweite, in der Mutter 522 ausgebildete Ringnut 542 sowie eine Vielzahl von Kugeln 543, die mit der ersten und zweiten Nut 541, 542 in Eingriff stehen. Somit führt eine Drehung und Bewegung des Einstellelementes 52 ausschließlich zu einer Drehung der Schubeinheit 51.
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Alternativ kann auf die Mutter 522 im Einstellelement 52 verzichtet werden. In diesem Fall können eine Gewindeöffnung und die zweite Ringnut 542 direkt in der Verbindungswand 521 ausgebildet sein.
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Die Handgriff-Einheit 60 umfasst einen fest auf die Mittelwelle 27 aufgeschobenen Handgriff 61, eine im Handgriff 61 festgelegte Verriegelungseinheit 62, eine in der Verriegelungseinheit 62 ausgebildete vieleckige Öffnung 63, in die der vieleckige Stangenabschnitt 273 der Mittelwelle 27 passgenau eingreifen kann, eine gegen ein Ende der Verriegelungseinheit 62 anliegende Scheibe 64 sowie einen Verriegelungsbolzen 65, der sich durch die Scheibe 64 erstreckt und in die Gewindeöffnung 274 in der Mittelwelle 27 eingreift und so die Mittelwelle 27 relativ zu der Verriegelungseinheit 27 blockiert.
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Bezugnehmend auf 3, 5, 6 und 7 umfasst die Anzeigeinheit 70 eine in der Verbindungswand 521 des Einstellelementes 52 ausgebildete Ringnut 71, einen in einem Vorderende des Handgriffs 61 parallel zur Achse (I) ausgebildeten Gleitschlitz 72, eine in der Verriegelungseinheit 62 in einer Richtung parallel zur Achse (I) und in räumlicher Verbindung mit dem Gleitschlitz 72 ausgebildete Einschubnut 73, ein in die Einschubnut 73 eingeschobenes und in dem Gleitschlitz 72 bewegliches Anzeigelement 74, eine auf dem Handgriff 61 benachbart zum Gleitschlitz 72 angeordnete Drehzahlskala 75 sowie eine auf einer ringförmigen Außenfläche des Drehknopfes 53 benachbart zur Ringnut 72 in dem Einstellelement 52 angeordnete Drehmomentskala 76.
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Das Anzeigeelement 74 weist einen beweglich in die Einschubnut 73 eingeschobenen Einschubplatten-Abschnitt 741, einen Führungsvorsprung 742, der sich von einer oberen Seitenfläche des Einschubplatten-Abschnitts 741 nach oben erstreckt und beweglich in dem Gleitschlitz 72 angeordnet ist, sowie einen Verbindungsvorsprung 743, der sich von einer unteren Seitenfläche des Einschubplatten-Abschnitts 741 nach unten erstreckt und beweglich in die Ringnut 71 im Einstellelement 52 eingreift. Der Führungsvorsprung 742 ist mit einer Zeigevorrichtung 744 ausgebildet. Durch Zusammenwirken der Zeigevorrichtung 744 mit der Drehzahlskala 75 kann die Drehzahl des Einstellelementes 52 erfasst werden. Die Drehzahl des Einstellelementes 52 ist sowohl proportional zum Kompressionsgrad des ersten elastischen Elementes 40 als auch zum Drehmomentwert des Werkzeugkopfes 21. Durch Zusammenwirken der Zeigevorrichtung 744 mit der Drehmomentskala 74 kann der Drehmomentwert erfasst werden.
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Die Verriegelungseinheit 80 umfasst: einen Zahnflansch 81, der sich radial von einem hinteren Ende des Drehknopfes 53 nach innen erstreckt und einen Vielzahl von in gleichen Winkelabständen zueinander angeordneten Zähnen 811 aufweist, wobei zwei beliebige benachbarte Zähne 811 eine Keilnut 812 begrenzen, einen Einheit-Aufnahmeschlitz 82, der in einem Vorderende des Handgriffs 61 parallel zur Achse (I) ausgebildet ist und ein offenes Vorderende aufweist, eine Bedieneinheit 83, die beweglich in den Einheit-Aufnahmeschlitz 82 eingeschoben ist und ein gezahntes Vorderende 84 aufweist, sowie ein zweites elastisches Element 85, das zur Vorspannung der Bedieneinheit 83 in dem Handgriff 61 angeordnet ist.
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Die Bedieneinheit 83 weist einen geriffelten Finger-Berührungs-Seitenabschnitt 831 auf, der aus einer Vielzahl von dreieckigen Zähnen besteht, die jeweils eine Zahnspitze aufweisen, die sich näher an der Achse (I) befindet als die eines benachbarten der dahinter angeordneten dreieckigen Zähne, so dass der Bediener die Bedieneinheit 83 einfach und bequem drücken kann.
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Das gezahnte Vorderende 84 der Bedieneinheit 83 weist drei Keilzähne 841 auf, die jeweils lösbar in drei ausgewählte Keilnuten 812 eingreifen, um eine Drehung des Drehknopfes 53 relativ zum Handgriff 61 zu verhindern. Die Bedieneinheit 83 ist manuell im Einheit-Aufnahmeschlitz 82 beweglich, um die Keilzähne 841 aus den drei ausgewählten Keilnuten 812 zu lösen und somit eine Drehung des Drehknopfes 53 relativ zum Handgriff 61 zuzulassen. Es soll darauf hingewiesen werden, dass die Anzahl der Keilzähne 841 geändert werden kann.
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Das zweite elastische Element 85 ist so angeordnet, dass es die Bedieneinheit 83 zum Eingriff in die ausgewählten Keilnuten 812 vorspannt.
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Bezugnehmend auf 7 und 8 wird die Schubeinheit 33 in Richtung des Lagerungselementes 31 vorgespannt, da das erste elastische Element 40 zwischen der Schubeinheit 33 und der Druckeinheit 51 angeordnet ist. Somit sind die Bremselemente 32 zwischen der kegelstumpfförmigen Oberfläche 333 der Schubeinheit 33 und einer Wand des die Aufnahmenuten 312 begrenzenden Lagerungselementes 31 eingeschlossen, so dass die kegelstumpfförmige Oberfläche 333 eine radiale Schubkraft auf die Bremselemente 32 ausübt, um diese in Richtung des innenverzahnten Rings 24 zu bewegen, wodurch der Drehung des Werkzeugkopfes 21 relativ zum Handgriff 61 ein Widerstand entgegengesetzt ist.
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Während des Gebrauchs kann der Werkzeugkopf 21 das Befestigungselement 100 drehen, wenn eine von dem ersten elastischen Element 40 auf die Schubeinheit 33 ausgeübte axiale Schubkraft größer ist als eine auf das Befestigungselement 100 wirkende Kopplungskraft.
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Bezugnehmend auf 7 und 9 kann der Werkzeugkopf 21 das Befestigungselement 100 nicht drehen, wenn die von dem ersten elastischen Element 40 auf die Schubeinheit 33 ausgeübte axiale Schubkraft kleiner ist als die auf das Befestigungselement 100 wirkende Kopplungskraft, was zu einem Leerlauf des Werkzeugkopfes 21 führt. Ist dies der Fall, so muss das auf das Befestigungselement 100 ausgeübte Drehmoment erhöht werden.
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Bezugnehmend auf 7 und 10 wird, wenn das auf das Befestigungselement 100 ausgeübte Drehmoment erhöht werden soll, die Bedieneinheit von dem Drehknopf 53 in eine rückwärtige Richtung 90 weggezogen, um den Drehknopf 53, wie in 10 und 11 dargestellt, zu lösen. Anschließend wird der Drehknopf 53 so in eine Richtung gedreht, dass das Einstellelement 52 auf den Werkzeugkopf 21 zu in eine Richtung 91 bewegt wird (siehe 11), so dass die Druckeinheit 51 durch den Verbindungsmechanismus 54 in Richtung der Schubeinheit 33 bewegt und somit der Kompressionsgrad des ersten elastischen Elementes 40, die von dem ersten elastischen Element 40 auf die Schubeinheit 33 ausgeübte axiale Schubkraft, die von dem Bremselement 32 auf den Werkzeugkopf 21 ausgeübte radiale Bremskraft sowie das Abtriebsdrehmoment des Werkzeugkopfes 21 erhöht werden.
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Da der Verbindungsvorsprung 743 des Anzeigeelementes 74 in Eingriff mit der Ringnut 71 steht, und da die Ringnut 71 in dem Einstellelement 52 ausgebildet ist, bewegt sich aufgrund des Eingriffs zwischen der Mutter 522 und dem Gewindeabschnitt 272 der Mittelwelle 271 das Einstellelement 52 entlang der Achse (I), wenn der Drehknopf 53 gedreht wird. Das Anzeigeelement 74 bewegt sich gleichzeitig synchron mit dem Einstellelement 52. Somit kann die Drehzahl des Einstellelementes 52 aus der relativen Position zwischen der Zeigevorrichtung 744 und der Drehzahlskala 75 erfasst werden, und der Drehmomentwert des Werkzeugkopfes 21 kann aus der relativen Position zwischen der Zeigevorrichtung 744 und der Drehmomentskala 76 erfasst werden. Nach erfolgter Drehmomenteinstellung wird die Bedieneinheit 83 losgelassen, so dass sich die von dem zweiten elastischen Element 85 vorgespannte Bedieneinheit 83 nach vorne bewegen kann, wodurch die Keilzähne 841 des vorderen Zahnendes 84 mit dreien der Keilnuten 812 in dem Drehknopf 53 in Eingriff kommen und so der Drehknopf 53 relativ zum Handgriff 61 festgelegt wird.
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Es soll darauf hingewiesen werden, dass auf die Bremseinheit 30 und den innenverzahnten Ring 24 verzichtet werden kann. Ist dies der Fall, so ist das erste elastische Element 40 zwischen dem Werkzeugkopf 21 und der Druckeinheit 51 angeordnet, so dass der Werkzeugkopf 21 und die Druckeinheit 51 voneinander weg vorgespannt sind und somit eine axiale Schubkraft von dem ersten elastischen Element 40 direkt auf den Werkzeugkopf 21 ausgeübt wird. In diesem Fall wird, wenn der Drehknopf 53 zur Bewegung des Einstellelementes 52 entlang der Achse (I) gedreht wird, das erste elastische Element 40 zur Einstellung der axialen Schubkraft von der Druckeinheit 51 und dem Werkzeugkopf 21 zusammengedrückt, und das Anzeigeelement 74 bewegt sich synchron mit dem Einstellelement 52, so dass durch Zusammenwirken der Zeigevorrichtung 744 mit der Drehzahlskala 75 die Drehzahl des Einstellelementes 52 angezeigt wird.
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Im Hinblick auf die obigen Ausführungen weist das Handwerkzeug gemäß dieser Erfindung die folgenden Vorteile auf:
- – Wird der Drehknopf 53 zur Einstellung des Drehmomentes des Werkzeugkopfes 21 gedreht, so wird das Anzeigeelement 74 über das Einstellelement so in dem Gleitschlitz 72 bewegt, dass durch Zusammenwirken der Zeigevorrichtung 744 mit der Drehzahlskala 75 die Drehzahl des Einstellelementes 52 und durch Zusammenwirken der Zeigevorrichtung 744 mit der Drehmomentskala 76 das Abtriebsdrehmoment des Werkzeugkopfes 21 erfasst werden kann. Außerdem kann, da das Abtriebsdrehmoment des Werkzeugkopfes 21 proportional zur Drehzahl des Einstellelementes 52 ist, das Abtriebsdrehmoment des Werkzeugkopfes 21 ebenfalls anhand der Drehzahlskala 75 erfasst werden. Somit ist das Handwerkzeug bequem in der Handhabung.
- – Da der Drehknopf 53 mit Hilfe der Verriegelungseinheit 80 relativ zum Handgriff 61 festgelegt werden kann, kann ein gewünschtes Abtriebsdrehmoment des Werkzeugkopfes 21 wirksam eingehalten werden.
- – Der Verbindungsmechanismus 54 sorgt für einen ruhigen Lauf des Einstellelementes 52 und reduziert die Reibung zwischen der Druckeinheit 51 und dem Einstellelement 52. Der Drehknopf 52 ist somit ebenfalls leicht zu bedienen.
- – Ebenfalls verhindert der Verbindungsmechanismus 54 eine Drehung der Schubeinheit 33, so dass die Bremselemente 32 eine stabile Druckkraft auf die Schubeinheit 33 ausüben können und somit das Drehmoment mit höherer Präzision eingestellt werden kann.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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