-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine wässrige Polymerdispersion mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von weniger als 1000 nm, enthaltend spezifische öllösliche organische UV-Absorber, hergestellt durch radikalische Heterophasenpolymerisation von ethylenisch ungesättigten Monomeren in Gegenwart der UV-Absorber, wobei das Gewichtsverhältnis von UV-Absorbern zu Polymerträger mehr als 50 Teile UV-Absorber auf 100 Teile Polymerträger beträgt.
-
Es gibt nur eine kleine Zahl von registrierten UV-Filtern für den kosmetischen UV-Schutz in der wässrigen Phase. Leider unterliegt die Verwendung dieser UV-Absorber starken Einschränkungen. Beispielsweise kann der gut bekannte UV-Absorber Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid (PBSA) nur in einem sehr kleinen pH-Bereich > 7,2 verwendet werden. Formulierungen mit einem hautneutralen pH-Wert sind daher mit diesen UV-Filtern nicht zugänglich.
-
Gleichzeitig ist es gut bekannt, dass die ausgewogene Kombination von UV-Filtern in der Öl- und Wasserphase im Vergleich zu Formulierungen, die nur UV-Filter in der Öl- oder Wasserphase enthalten, eine besonders hohe Schutzwirkung zeigt. Derartige Formulierungen zeigen jedoch nur wenig Wasserbeständigkeit.
-
Es ist nun gefunden worden, dass konzentrierte wässrige Polymerdispersionen mit einer Teilchengröße von weniger als 1000 nm, die durch radikalische Heterophasenpolymerisation von ethylenisch ungesättigten Monomeren in Gegenwart von UV-Absorbern hergestellt werden, wobei das Gewichtsverhältnis zwischen UV-Absorber und Polymerträger mehr als 50 Teile UV-Absorber auf 100 Teile des Polymerträgers beträgt, unerwartet hohe Sonnenschutzwirkungen und ein positives Hautgefühl zeigen.
-
Die Figuren zeigen in
- 1 ein Diagramm zum Vergleich des Pollenanhaftungsverhältnisses von Sonnenschutzformulierungen
- 2 ein Diagramm zum Vergleich der Antioxidationswirkung von Sonnenschutzformulierungen
- 3 ein Diagramm zum Vergleich des Sandanhaftungsverhältnisses von Sonnenschutzformulierungen
-
Ein Aspekt der Erfindung ist daher eine wässrige Polymerdispersion mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von weniger als 1000 nm, umfassend
- a) einen Polymerträger, hergestellt durch radikalische Heterophasenpolymerisation mindestens eines ethylenisch ungesättigten Monomers in Gegenwart von (b) einem öllöslichen organischen UV-Absorber entsprechend der Verbindung der Formel
wobei das Gewichtsverhältnis von öllöslichem organischem UV-Absorber (b) zu Polymerträger (a) mehr als 50 Teile UV-Absorber auf 100 Teile Träger beträgt; und - c) einer Tensidmischung aus
- c1) einem nichtionischen Tensid, ausgewählt aus
- c11) Laurylglucosid, Cocoglucosid, Saccharosepolystearat und Decylglucosid; und
- c2) einem anionischen Tensid, ausgewählt aus
Laurylsulfosuccinat, Cetylsulfosuccinat und Stearylsulfosuccinat oder Mischungen dieser Ester.
-
Öllösliche UV-Absorber werden aus verschiedenen Klassen gut bekannter organischer UV-Filter beschrieben. Derartige Schutzsubstanzen sind beispielsweise in der
GB-A-2,286,774 beschrieben oder sind alternativ dazu auch aus Cosmetics & Toiletries (107), 50 ff. (1992) bekannt.
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für p-Aminobenzoesäurederivate: 4-Aminobenzoesäure (PABA); Ethyldihydroxypropyl-PABA der Formel
PEG-25-PABA der Formel
worin m, n und x die gleiche Bedeutung haben und jeweils höchstens 25 bedeuten; Octyldimethyl-PABA der Formel
und Glycylaminobenzoat der Formel
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Salicylsäurederivate: Homomenthylsalicylat der Formel
Triethanolaminsalicylat der Formel
Amyl-p-dimethylaminobenzoat der Formel
Octylsalicylat der Formel
und 4-Isopropylbenzylsalicylat der Formel
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Benzophenonderivate:
- Benzophenon-3-(2-hydroxy-4-methoxybenzophenon), Benzophenon-4-(2-hydroxy-4-methoxy-benzophenon-5-sulfonsäure) und Benzophenon-8-(2,2'-dihydroxy-4-methoxybenzophenon).
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Diphenylacrylatderivate:
- Octocrylen (2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3'-diphenylacrylat) und Octocrylen (Ethyl-2-cyano-3,3'-diphenylacrylat).
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Benzofuranderivate:
- 3-(Benzofuranyl)-2-cyanoacrylat, 2-(2-Benzofuranyl)-5-tert-butylbenzoxazol und 2-(p-aminophenyl)benzofuran und insbesondere die Verbindung der Formel
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für polymere UV-Absorber mit einem oder mehreren siliciumorganischen Resten:
- ein Benzylidenmalonatderivat, insbesondere die Verbindung der Formel
worin R24 für Wasserstoff oder Methoxy steht und r ungefähr 7 bedeutet; die Verbindung der Formel
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Zimtsäureester:
- Octylmethoxycinnamat (4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexylester), Diethanolaminmethoxycinnamat (Diethanolaminsalz der 4-Methoxyzimtsäure), Isoamyl-p-methoxycinnamat (4-Ethoxyzimtsäure-2-isoamylester), 2,5-Diisopropylmethylcinnamat und ein Zimtsäureaminoderivat.
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Campherderivate:
- 4-Methylbenzylidencampher [3-(4'-Methyl)benzylidenbornan-2-on], 3-Benzylidencampher (3-Benzylidenbornan-2-on), Polyacrylamidomethylbenzylidencampher {N-[2(und 4)-2-oxyborn-3-ylidenmethyl)benzyl]acrylamidpolymer}, Trimoniumbenzylidencamphersulfat [3-(4'-Trimethylammonium)benzylidenbornan-2-onmethylsulfat], Terephthalydendicamphersulfonsäure {3,3'-(1,4-Phenylendimethin)bis(7,7-dimethyl-2-oxobicyclo[2.2.1]heptan-1-methansulfonsäure} oder deren Salze und Benzylidencamphersulfonsäure [3-(4'-Sulfo)benzylidenbornan-2-on] oder deren Salze.
-
Die folgenden Verbindungen sind Beispiele für Trianilino-s-triazinderivate:
- Octyltriazin [2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-oxy)-1,3,5-triazin und die in der US-A-5 332 568 , US-A-5 252 323 , WO 93/17002 und WO 97/03642 und EP-A-0 517 104 beschriebenen Trianilino-s-triazinderivate.
-
Die folgende Verbindung ist ein Beispiel für s-Triazinverbindungen:
- 2-(4'-Methoxyphenyl)-4,6-bis(2'-hydroxy-4'-n-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(3-(2-pro-pyloxy)-2-hydroxypropyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(2-ethylhexyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-[4-(2-methoxyethylcarboxyl)phenylamino]-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(tris(trimethylsiloxysilylpropyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(2''methylpropenyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(1',1',1',3',5',5',5'-heptamethyltrisilyl-2"-methylpropyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-(4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin; 2,4-Bis{[4-(3-(2-propyloxy)-2-hydroxypropyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-[4-ethylcarboxyl)phenylamino]-1,3,5-triazin oder 2,4-Bis{[4-(2-ethylhexyloxy)-2-hydroxy]phenyl}-6-(1-methylpyrrol-2-yl)-1,3,5-triazin.
-
Die folgende Verbindung ist ein Beispiel für ein Benzotriazol:
- 2-(2-Hydroxy-5-methyl-phenyl)benzotriazol und Benzotriazolyl Dodecyl p-Cresol.
-
Auch beschrieben werden die folgenden UV-Absorber: (b
1) Ethylhexyl Methoxycinnnamate der Formel (1)
(b
2) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine der Formel (2)
(b
3) Benzotriazolyl Dodecyl p-Cresol der Formel (3)
(b
4) Butyl Methoxydibenzoyl Methane der Formel
(b
5) 2-Cyano-3,3-diphenylacrylsäure(2-ethylhexyles-ter) der Formel (5)
(b
6) Tris-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine der Formel (6)
(b
7) Benzophenone-3 der Formel (7)
(b
8) Benzophenone-4 der Formel (8)
(b
9) Polysilicone-15 der Formel (9)
-
(b
10) Diethylamino Hydroxy Benzoyl Hexyl Benzoate der Formel (10)
(b
11) Diethylhexyl Butamido Triazone der Formel (11)
(b
12) Drometrizole Trisiloxane der Formel (12)
(b
13) Ethylhexyl Dimethyl PABA der Formel (13)
(b
14) Ethylhexyl Salicylate der Formel (14)
(b
15) Ethylhexyl Triazone der Formel (15)
(b
16) Homosalate der Formel (16)
(b
17) Isoamyl p-Methoxycinnamate der Formel (17)
(b
18) 4-Methylbenzylidene Camphor der Formel (18)
oder Mischungen von (b
1) bis (b
18).
-
Der UV-Absorber (b2) der Formel (2) wird in der vorliegenden wässrigen Polymerdispersion verwendet.
-
Vorzugsweise beträgt die Konzentration des Polymerträgers, der den öllöslichen organischen UV-Absorber (b) umfasst, in der Dispersion 20 bis 60 Gew.-%.
-
Vorzugsweise wird mehr als ein ethylenisch ungesättigtes Monomer für die radikalische Heterophasenpolymerisation verwendet. Wenn die Polymerisation mit zwei oder mehr Monomeren durchgeführt wird, kann mindestens eines zwei ungesättigte Funktionalitäten tragen, um einen bestimmten Vernetzungsgrad bereitzustellen. Beispielsweise kann die Menge des bifunktionellen Monomers von 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomerenmischung, betragen.
-
Bevorzugt ist die Verwendung einer konzentrierten wässrigen Polymerdispersion, in der das Gewichtsverhältnis von öllöslichem organischem UV-Absorber zu Polymerträger gleich oder größer als 80 Teile auf 100 Teile, weiter bevorzugt größer als 100 Teile auf 100 Teile und ganz besonders bevorzugt größer als 120 Teile auf 100 Teile ist.
-
In einer bestimmten Ausführungsform der Erfindung beträgt das Gewichtsverhältnis von öllöslichem UV-Absorber zu Polymerträger 500 Teile des UV-Absorbers auf 100 Teile Polymerträger bis 100 Teile des UV-Absorbers zu 100 Teilen Polymerträger.
-
Vorzugsweise beträgt die durchschnittliche Teilchengröße weniger als 500 nm, weiter bevorzugt weniger als 250 nm.
-
Die Größe von Tröpfchen (Öl/Wasser-Emulsion) sowie Teilchen (Polymerdispersion) kann mit Hilfe der Technik der dynamische Lichtstreuung (DLS) (auch bekannt als Photonenkorrelationsspektroskopie (PSC) oder quasielastische Lichtstreuung (QELS)) gemessen werden. Für diese Art von Messung kann ein Teilchengrößenbestimmungsgerät (NANO-flex® 180° DLS System, Particle Metrix GmbH, Meerbusch, Deutschland) mit einem festgelegten Streuwinkel von 90° oder 180° verwendet werden. Die Messung führt zu einem mittleren Durchmesser DINT (intensitätsgewichtet).
-
Der Gesamtfeststoffgehalt der konzentrierten wässrigen Polymerdispersion beträgt beispielsweise 20 Gew.-%, beispielsweise mehr als 30 Gew.-% und vorzugsweise mehr als 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der wässrigen Dispersion. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt der Gesamtfeststoffgehalt mehr als 45 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der wässrigen Dispersion.
-
Der organische UV-Absorber (b) hat eine Wasserlöslichkeit von weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt weniger als 0,01 Gew.-% bei Raumtemperatur und Normaldruck.
-
Die richtige Balance zwischen Löslichkeit in Wasser und Löslichkeit in den Monomertröpfchen hat einen starken Einfluss auf das Polymerisationsergebnis. Daher kann die Polarität des öllöslichen organischen UV-Absorbers auch als log p ausgedrückt werden.
-
Der Verteilungskoeffizient log p (Octanol/Wasser) ist ein weithin verwendeter Parameter, beispielsweise bei der Bewertung der Umweltauswirkungen chemischer Verbindungen. Seine Berechnung wird von W. M. Meylan, P. H. Howard in J. Pharmaceutical Sciences 84, (1995), 83-92, beschrieben.
-
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung hat der öllösliche organische UV-Absorber einen log-p-Wert von mehr als log p = 2.
-
Beispielsweise wird das ethylenisch ungesättigte Monomer aus der Gruppe bestehend aus Styrol, substituiertem Styrol, konjugierten Dienen, Acrolein, Vinylacetat, Vinylpyrrolidon, Vinylimidazol, Maleinsäureanhydrid, (Alkyl)acrylsäureanhydriden, (Alkyl)acrylsäuresalzen, (Alkyl)acrylsäureestern, (Alkyl)acrylnitrilen, (Alkyl)acrylamiden, Vinylhalogeniden oder Vinylidenhalogeniden ausgewählt.
-
Beispielsweise handelt es sich bei dem ethylenisch ungesättigten Monomer um eine Verbindung der Formel
CH2=C(Ra)-(C=Z)-Rb, worin Z für O oder S steht; Ra für Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl steht, Rb für NH2, O-(Me+), Glycidyl, unsubstituiertes C1-C18-Alkoxy, C2-C400-Alkoxy, das durch mindestens ein N- und/oder O-Atom unterbrochen ist, oder hydroxysubstituiertes C1-C18-Alkoxy, unsubstituiertes C1-C18-Alkylamino, Di(C1-C18-alkyl)amino, hydroxysubstituiertes C1-C18-Alkylamino oder hydroxysubstituiertes Di(C1-C18-alkyl)amino, -O-CH2-CH2-N(CH3)2 oder -O-CH2-CH2-N+H(CH3)2 An- steht; An- für ein Anion einer einwertigen organischen oder anorganischen Säure steht;
Me für ein einwertiges Metallatom oder das Ammoniumion steht.
-
Beispiele für spezifische ethylenisch ungesättigte Monomere sind Styrol, Isobutylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Hydroxyethylmethacrylat, Methylmethacrylat, Benzylmethacrylat, Vinyltoluol, n-Butylacrylat, tert-Butylacrylat, Methylacrylat, Ethylacrylat, Propylacrylat, Hexylacrylat oder Hydroxyethylacrylat.
-
Es können auch Mischungen von ethylenisch ungesättigten Monomeren verwendet werden, beispielsweise Mischungen von Hydroxyethylmethacrylat, Methylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Vinyltoluol, Methylmethacrylat, Isobutylmethacrylat oder Mischungen von Methylmethacrylat, Stearylmethacrylat und Methacrylsäure.
-
Beispiele für Säuren, von denen sich das Anion An- ableitet, sind C1-C12-Carbonsäuren, organische Sulfonsäuren wie CF3SO3H oder CH3SO3H, Mineralsäuren wie HCl, HBr oder HI, Oxosäuren wie HClO4 oder Komplexsäuren wie HPF6 oder HBF4.
-
Beispiele für R
a als C
2-C
400-Alkoxy, das durch mindestens ein O-Atom unterbrochen ist, haben die Formel
worin
- Rb für C1-C25-Alkyl, Phenyl oder Phenyl, das durch C1-C18-Alkyl substituiert ist, steht und
- Ra für Wasserstoff oder Methyl steht und v für eine Zahl von 1 bis 50 steht.
-
Diese Monomere leiten sich beispielsweise von nichtionischen Tensiden durch Acrylierung der entsprechenden alkoxylierten Alkohole oder Phenole ab. Die Wiederholungseinheiten können sich von Ethylenoxid, Propylenoxid oder Mischungen davon ableiten.
-
Weitere Beispiele für geeignete Acrylat- oder Methacrylat-Monomere sind nachstehend aufgeführt.
oder
worin
An
- und R
a die oben angegebene Bedeutung haben und
R
b für Methyl oder Benzyl steht. An
- steht vorzugsweise für Cl
-, Br
- oder
-O
3S-CH
3.
Weitere Acrylat-Monomere sind
-
Beispiele für geeignete Monomere, die von Acrylaten verschieden sind, sind
-
Vorzugsweise
steht Ra für Wasserstoff oder Methyl, steht Rb für NH2, Glycidyl, unsubstituiertes oder hydroxysubstituiertes C1-C4-Alkoxy, unsubstituiertes C1-C4-Alkylamino, Di(C1-C4-alkyl)amino, hydroxysubstituiertes C1-C4-Alkylamino oder hydroxysubstituiertes Di(C1-C4-alkyl)amino und steht Z für Sauerstoff.
-
Bei Acrylsäureestern und Methacrylsäureestern handelt es sich typischerweise um C1-C18-Alkylester.
-
Bevorzugt ist eine konzentrierte wässrige Polymerdispersion, wobei das ethylenisch ungesättigte Monomer aus der Gruppe bestehend aus C1-C18-Acrylaten, C1-C18-Methacrylaten, Acrylsäure, (Meth)acrylsäure, Styrol, Vinyltoluol, hydroxyfunktionellen Acrylaten oder (Meth)acrylaten, Acrylaten oder (Meth)acrylaten, die sich von alkoxylierten Alkoholen ableiten, und multifunktionellen Acrylaten oder (Meth)acrylaten oder Mischungen davon ausgewählt ist.
-
Ein besonders gut geeignetes Methacrylat ist Methylmethacrylat.
-
In einer spezifischen Ausführungsform wird die konzentrierte wässrige Polymerdispersion aus einer Mischung von mindestens zwei der obigen Monomere und mindestens einem bifunktionellen oder multifunktionellen Monomer hergestellt, so dass ein vernetztes Polymer erhalten wird. Die Menge an bi- oder multifunktionellen Monomeren beträgt beispielsweise 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Summe der Monomere.
-
Typische Beispiele für bi- oder multifunktionelle Monomere sind Divinylbenzol, Ethylenglykoldiacrylat, Butylenglykoldiacrylat, Diethylenglykoldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Trimethylolpropanethoxylat(1 EO/OH)triacrylat, Glycerinpropoxylat(1 PO/OH)triacrylat, Pentaerythritolpropoxylattriacrylat, Pentaerythritoltriacrylat (PETIA), Trimethylolpropantriacrylat (TMPTA), Pentaerythritoltetraacrylat (PETA).
-
Die Monomere oder Monomerenmischungen haben vorzugsweise eine geringe Wasserlöslichkeit, die unter 5 Gew.-%, weiter bevorzugt unter 0,5 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt unter 0,1 Gew.-% liegt.
-
Die erfindungsgemäße wässrige Polymerdispersion enthält eine Tensidmischung aus
- c1) einem nichtionischen Tensid, ausgewählt aus
- c11) Laurylglucosid, Cocoglucosid, Saccharosepolystearat und Decylglucosid; und
- c2) einem anionischen Tensid, ausgewählt aus
Laurylsulfosuccinat, Cetylsulfosuccinat und Stearylsulfosuccinat oder Mischungen dieser Ester.
-
Beschriebene nichtionische Tenside (c1) sind vorzugsweise die Kondensationsprodukte eines C6-bis C18-Fettalkohols oder einer C6- bis C18-Fettsäure und eines Mono- oder Disaccharids wie Glucose (Dextrose), Fructose (Lävulose), Galactose, Saccharose, Lactose und Maltose.
-
Weiter beschrieben sind C6-C18-Alkylglucoside, wie Ethylglucosid, Heptylglucosid, Decylglucosid, Undecylglucosid, Octyldodecylglucosid, C3-6-Alkylglucosiddimethicon, C6-8-Alkylglucosid, C9-11-Alkylglucosid, C10-16-Alkylglucosid, C12-18-Alkylglucosid, C20-22-Alkylglucosid, Cocoglucosid, Laurylglucosid, Caprylylglucosid, Cetearylglucosid, Hydroxystearylglucosid, Isostearylglucosid und Myristylglucosid.
-
Beschrieben sind auch die Fettsäureglucoside wie Cocoylethylglucosid, Lauroylethylglucosid; Caproylethylglucosid, Myristoylethylglucosid; Oleoylethylglucosid und Tallowoylethylglucosid.
-
Auch beschrieben sind Laurylglucosid, Cocoglucosid, Saccharosepolystearat und Decylglucosid.
-
Anionische Tenside (c
2), die in der vorliegenden wässrigen Polymerdispersion verwendet werden, sind bestimmte Sulfosuccinate (einschließlich ihrer Salze). Diese Verbindungen können am besten als die Salze substituierter Sulfobernsteinsäuren wiedergegeben werden:
-
Unabhängig von der Substitution ist die Sulfonsäuregruppe immer ionisiert, und M+ steht für das Gegenion. In Verbindungen, in denen X oder Y für eine Alkylgruppe oder substituierte Alkylgruppe steht, liegt die verbliebene Carboxylfunktion ebenfalls in Salzform vor (z. B. Dinatriumdeceth-6 sulfosuccinat). Wenn sowohl X als auch Y für Alkylgruppen oder substituierte Alkylgruppen stehen, handelt es sich bei dem Sulfosuccinat um einen Diester (z. B. Dioctylnatriumsulfosuccinat). An den Carboxylgruppen dieser Kategorie können ziemlich komplexe multifunktionelle Substituenten vorliegen. Alternativ dazu können die XO- oder YO-Gruppen durch ein substituiertes N-Atom ersetzt sein, wobei es sich in diesem Fall bei dem resultierenden Sulfosuccinamat um ein Monoamid (z. B. Dinatriumstearylsulfosuccinamat) handelt.
-
Beispiele für Sulfosuccinate sind Ammoniumdinonylsulfosuccinat, Ammoniumlaurylsulfosuccinat, Diammoniumlaurylsulfosuccinat, Diamylnatriumsulfosuccinat, Dicaprylnatriumsulfosuccinat, Diethylhexylnatriumsulfosuccinat, Diheptylnatriumsulfosuccinat, Dihexylnatriumsulfosuccinat, Dinatriumcetearylsulfosuccinat, Dinatriumcetylsulfosuccinat, Dinatriumcocosulfosuccinat, Dinatriumdeceth-5-sulfosuccinate, Dinatriumdeceth-6-sulfosuccinat, Dinatriumisodecylsulfosuccinat, Dinatriumisostearylsulfosuccinat, Dinatriumlaureth-5-sulfosuccinat, Dinatriumlaurethsulfosuccinat, Dinatriumlaureth-9-sulfosuccinat, Dinatriumlaureth-12-sulfosuccinat, Dinatriumlaurylsulfosuccinat, Dinatriumoleth-3-sulfosuccinat, Dinatriumoleylsulfosuccinat, Dinatriumstearylsulfosuccinat, Dinatriumtridecylsulfosuccinat, Ditridecylnatriumsulfosuccinat oder Magnesiumlaureth-3-sulfosuccinat.
-
Als anionische Tenside werden Ester von Bernsteinsäure, insbesondere Laurylsulfosuccinat, Cetylsulfosuccinat, Stearylsulfosuccinat oder Mischungen dieser Ester verwendet. Ganz besonders bevorzugt ist Natriumcetearylsulfat.
-
Beschrieben sind auch anionischen Mischungen (c2), bei denen es sich um Mischungen von Phosphorsäureestern und Fettalkoholen mit 6 bis 18 und vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, ganz besonders bevorzugt eine Mischung von Estern von Phosphorsäure und Cetylalkohol, handelt.
-
In der vorliegenden Erfindung wird eine Mischung von nichtionischen Tensiden (c1) und anionischen Tensiden (c2) verwendet.
-
Beschriebene Mischungen von nichtionischen Tensiden (c1) und anionischen Tensiden (c2) sind
- - Mischungen von C6-C18-Alkylglucosiden und Estern von Bernsteinsäure oder
- - Mischungen von C6-C18-Alkylglucosiden und Mischungen von Phosphorsäureestern und Fettalkoholen mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen.
-
Ganz besonders bevorzugt ist die Mischung von nichtionischen (c1) und anionischen Tensiden (c2), die aus Cocoglucosid und Dinatriumlaurylsulfosuccinat ausgewählt ist.
-
Die Herstellung einer konzentrierten wässrigen Polymerdispersion mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von weniger als 1000 nm erfolgt auf an sich bekannte Weise, wie beispielsweise in der
WO2005/23878 offenbart, umfassend den Schritt des Polymerisierens mindestens eines ethylenisch ungesättigten Monomers in Gegenwart eines öllöslichen organischen UV-Absorbers durch radikalische Heterophasenpolymerisation; wobei das Gewichtsverhältnis von organischem öllöslichem organischem UV-Absorber zu aus den ethylenisch ungesättigten Monomeren gebildetem Polymerträger mehr als 50 Teile UV-Absorber auf 100 Teile Träger beträgt.
-
Das Verfahren zur Herstellung einer konzentrierten wässrigen Polymerdispersion umfasst die Schritte
- a) Lösen, Emulgieren oder Dispergieren des öllöslichen organischen UV-Absorbers (Komponente (b)) in mindestens einem ethylenisch ungesättigten Monomer;
- b) Herstellen einer herkömmlichen Öl-in-Wasser-Emulsion des in mindestens einem ethylenisch ungesättigten Monomer gelösten, emulgierten oder dispergierten UV-Absorbers in Gegenwart von Tensid (c);
- c) Homogenisieren der herkömmlichen Emulsion zu einer Miniemulsion, wobei die Tröpfchen der organischen Phase einen durchschnittlichen Durchmesser von weniger als 1000 nm aufweisen;
- d) Polymerisieren der Miniemulsion durch Zugeben eines Polymerisationsinitiators;
wobei das Gewichtsverhältnis von öllöslichem organischem UV-Absorber zu aus den ethylenisch ungesättigten Monomeren gebildetem Polymerträger mehr als 50 Teile UV-Absorber auf 100 Teile Polymerträger beträgt.
-
Gegebenenfalls können andere wassermischbare Lösungsmittel vorliegen, gewöhnlich weniger als 10 Gew.-%, bezogen auf den Wassergehalt. Beispielhafte Cosolventien, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können aus der Gruppe bestehend aus aliphatischen Alkoholen, Glykolen, Ethern, Glykolethern, Pyrrolidinen, N-Alkylpyrrolidinonen, N-Alkylpyrrolidonen, Polyethylenglykolen, Polypropylenglykolen, Amiden, Carbonsäuren und Salzen davon, Estern, Organosulfiden, Sulfoxiden, Sulfonen, Alkoholderivaten, Hydroxyetherderivaten wie Butylcarbitol oder Cellosolve, Aminoalkoholen, Ketonen und dergleichen sowie Derivaten davon und Mischungen davon ausgewählt werden. Spezifische Beispiele sind Methanol, Ethanol, Propanol, Dioxan, Ethylenglykol, Propylenglykol, Diethylenglykol, Glycerin, Dipropylenglykol, Tetrahydrofuran und andere wasserlösliche oder wassermischbare Substanzen und Mischungen davon ausgewählt sein.
-
Bevorzugt sind Wasser, Wasser-Alkohol-Mischungen, Wasser-Ethylenglykol- oder -Propylenglykol-Mischungen, Wasser-Aceton-, Wasser-Tetrahydrofuran- oder Wasser-Dimethylformamid-Mischungen.
-
Der Homogenisierungsschritt b) und c) wird gewöhnlich durch Anwendung von mechanischer Bewegung (Rotor/Stator-Disperser) gefolgt von mit hoher Kraft arbeitenden Dispergiervorrichtungen wie beispielsweise einer Ultraschalleinrichtung (J. Dispersion Sci. Technology 2002, 23(1-3), 333-349) oder einem Hochdruckhomogenisator (APV Gaulin Homogenizer; Microfluidizer) durchgeführt. Die Emulgierung/Homogenisierung kann kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt werden. Apparaturen für diesen Zweck sind in der Technik bekannt. Dies ist beispielsweise in der
US 5,108,654 beschrieben.
-
-
Der Polymerisationsschritt d) wird durch Zugabe eines radikalischen Polymerisationsinitiators durchgeführt.
-
Vorzugsweise liegt der radikalische Initiator in einer Menge von 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-%, weiter bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-% und ganz besonders bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Monomer bzw. die Monomerenmischung, vor.
-
Der Polymerisationsinitiator kann diskontinuierlich oder kontinuierlich zur Reaktionsmischung gegeben werden.
-
Vorzugsweise handelt es sich bei dem radikalischen Initiator von Komponente b) um eine Bisazoverbindung, ein Peroxid oder vorzugsweise Hydroperoxid.
-
Spezifische bevorzugte Radikalquellen sind 2,2'-Azobisisobutyronitril, 2,2'-Azobis(2-methylbuty-ronitril), 2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril), 1,1'-Azobis(1-cyclohexancarbonitril), 2,2'-Azobis(isobutyramid)dihydrat, 2-Phenylazo-2,4-dimethyl-4-methoxyvaleronitril, Dimethyl-2,2'-azobisisobutyrat, 2-(Carbamoylazo)isobutyronitril, 2,2'-Azobis(2,4,4-trimethylpentan), 2,2'-Azobis(2-methylpropan), 2,2'-Azobis(N,N'-dimethylenisobuty-ramidin), freie Base oder Hydrochlorid, 2,2'-Azobis(2-amidinopropan), freie Base oder Hydrochlorid, 2,2'-Azobis{2-methyl-N-[1,1-bis(hydroxymethyl)ethyl]propionamid} oder 2,2'-Azobis{2-methyl-N-[1,1-bis(hydroxymethyl)-2-hydroxyethyl]propionamid; Acetylcyclohexansulfonylperoxid, Diisopropylperoxydicarbonat, t-Amylperneodecanoat, t-Butylperneodecanoat, t-Butylperpivalat, t-Amylperpivalat, Bis(2,4-dichlorbenzoyl)peroxid, Diisononanoylperoxid, Didecanoylperoxid, Dioctanoylperoxid, Dilauroylperoxid, Bis(2-methylbenzoyl)peroxid, Dibernsteinsäureperoxid, Diacetylperoxid, Dibenzoylperoxid, t-Butylper-2-ethylhexanoat, Bis(4-chlorbenzoyl)peroxid, t-Butylperisobutyrat, t-Butylpermaleinat, 1,1-Bis(t-butylperoxy)-3,5,5-trimethylcyclohexan, 1,1-Bis(t-butylperoxy)cyclohexan, t-Butylperoxyisopropylcarbonat, t-Butylperisononaoat, 2,5-Dimethylhexan-2,5-dibenzoat, t-Butylperacetat, t-Amylperbenzoat, t-Butylperbenzoat, 2,2-Bis(t-butylper-oxy)butan, 2,2-Bis(t-butylperoxy)propan, Dicumylperoxid, 2,5-Dimethylhexan-2,5-di-t-butylperoxid, 3-t-Butylperoxy-3-phenylphthalid, Di-t-amylperoxid, Bis(t-butylperoxyisopropyl)benzol, 3,5-Bis(t-butylperoxy)-3,5-dimethyl-1,2-dioxolan, Di-t-butylperoxid, 2,5-Dimethylhexin-2,5-di-t-butylperoxid, 3,3,6,6,9,9-Hexamethyl-1,2,4,5-tetraoxacyclononan, p-Menthanhydroperoxid, Pinanhydroperoxid, Diisopropylbenzolmonohydroperoxid, Cumolhydroperoxid, t-Butylhydroperoxid oder ganz besonders bevorzugt Wasserstoffperoxid.
-
Es ist auch möglich, Kombinationen von Fe-Verbindungen oder Co-Verbindungen mit Peroxidsalzen oder Salzen von Bisulfiten oder Hydrosulfiten zu verwenden. Diese Kombinationen sind als Redoxsysteme bekannt.
-
Die Polymerisationstemperatur hängt von dem verwendeten Initiator ab. Gewöhnlich liegt die Polymerisationstemperatur im Bereich von 20 bis 80 °C. Üblich ist eine Polymerisation unter Normaldruck.
-
Alternativ dazu kann die Polymerisation durch Photoinitiatoren und elektromagnetische Strahlung, insbesondere aktinische Strahlung, initiiert werden.
-
Zur Verwendung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren geeignete Photoinitiatoren sind prinzipiell alle Verbindungen und Mischungen, die bei Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen ein oder mehrere Radikale bilden. Hierzu gehören Initiatorsysteme, die aus mehreren Initiatoren bestehen, und Systeme, die unabhängig voneinander oder synergistisch arbeiten. Neben Coinitiatoren, beispielsweise Aminen, Thiolen, Boraten, Enolaten, Phosphinen, Carboxylaten und Imidazolen können auch Sensibilisatoren, beispielsweise Acridine, Xanthene, Thiazene, Cumarine, Thioxanthone, Triazine und Farbstoffe, verwendet werden. Eine Beschreibung derartiger Verbindungen und Initiatorsysteme bindet sich z. B. in Crivello J.V., Dietliker K.K., (1999): Chemistry & Technology of UV & EB Formulation for Coatings, Inks & Paints, und in Bradley G. (Hrsg.) Band 3: Photoinitiators for Free Radical and Cationic Polymerisation, 2. Auflage, John Wiley & Son Ltd. Bei dem für das erfindungsgemäße Verfahren in Schritt b) geeigneten Photoinitiator kann es sich entweder um einen Initiator mit einer ungesättigten Gruppe oder um einen Initiator ohne derartige Gruppe handeln.
-
Derartige Verbindungen und Derivate leiten sich beispielsweise von den folgenden Verbindungsklassen ab: Benzoine, Benzilketale, Acetophenone, Hydroxyalkylphenone, Aminoalkylphenone, Acylphosphinoxide, Acylphosphinsulfide, Acyloxyiminoketone, alkylaminosubstituierte Ketone, wie Michler-Keton, Peroxidverbindungen, Dinitrilverbindungen, halogenierte Acetophenone, Phenylglyoxylate, dimere Phenylglyoxalate, Benzophenone, Oxime und Oximester, Thioxanthone, Cumarine, Ferrocene, Titanocene, Oniumsalze, Sulfoniumsalze, lodoniumsalze, Diazoniumsalze, Borate, Triazine, Bisimidazole, Polysilane und Farbstoffe. Es ist auch möglich, Kombinationen der Verbindungen aus den erwähnten Verbindungsklassen miteinander und Kombinationen mit entsprechenden Coinitiatorsystemen und/oder Sensibilisatoren zu verwenden.
-
Die pH-Einstellung der fertigen Dispersion kann mit dem Fachmann bekannten Methoden durch Zugabe von wasserlöslichen Alkylaminen, Hydroxylalkylaminen, Aminosäuren, Ammoniak, Alkalihydroxiden oder Alkalicarbonaten durchgeführt werden.
-
Bevorzugte pH-Bereiche liegen aus Lagerstabilitätsgründen und zum Schutz gegen das Wachstum von Mikroorganismen bei 6 bis 12, weiter bevorzugt bei 8 bis 11 und ganz besonders bevorzugt bei 9,5 bis 10,5.
-
Alternativ dazu können am Ende der Polymerisation Biozide zugesetzt werden.
-
Nach Abschluss der Polymerisation können die flüchtigen Bestandteile, hauptsächlich Wasser, ohne Agglomeration der Teilchen entfernt werden. Die Polymerteilchen können daher leicht redispergiert werden, falls gewünscht.
-
Das Abdampfen der flüchtigen Bestandteile kann unter Verwendung von Standardmethoden, wie beispielsweise Sprühtrocknen, durchgeführt werden.
-
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine kosmetische Zusammensetzung, die Folgendes umfasst:
- (A) eine wässrige Polymerdispersion nach Anspruch 1 und
- (B) einen kosmetisch unbedenklichen Träger und gegebenenfalls
- (C) Ethanol.
-
Die kosmetische Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise zum Schutz des menschlichen Haars oder der menschlichen Haut vor der schädlichen Wirkung von UV-Strahlung verwendet.
-
Die kosmetische Zusammensetzung kann vorzugsweise verwendet werden
- - in wässrigen Umgebungen/Medien/Formulierungen;
- - zur Verbesserung des Lichtschutzfaktors (LSF);
- - zur Erhöhung der Menge von UV-Filtern in der Wasserphase, wodurch die Gesamtkonzentration von UV-Filtern in Sonnenschutzformulierungen unter Beibehaltung der gleichen Leistungsfähigkeit verringert wird; und
- - zur Verbesserung der Wasserbeständigkeit.
-
Es ist gezeigt worden, dass kosmetische Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäße wässerige Polymerdispersion enthalten, eine hervorragende Leistungsfähigkeit bezüglich Antipollenwirkung zeigen.
-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf die Verwendung der erfindungsgemäßen wässrigen Polymerdispersion in kosmetischen Zusammensetzungen zur Verhinderung des Anhaftens von Pollen an der Haut.
-
Ferner stellen die kosmetischen Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäße wässerige Polymerdispersion enthalten, überraschenderweise eine Antioxidationswirkung auf der Haut, speziell dem Sebum, bereit.
-
Somit beschreibt die vorliegende Erfindung auch die Verwendung der erfindungsgemäßen wässrigen Polymerdispersion in kosmetischen Zusammensetzung zur Vermeidung von durch UV-Licht verursachten Schäden auf der Haut.
-
Zusätzlich haben die kosmetischen Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäße wässrige Polymerdispersion enthalten, eine hervorragende Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Verringerung des Haftvermögens von Teilchen (d. h. Staub, Sand, Pollen) auf der Haut. Daher können kosmetische Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäße wässerige Polymerdispersion umfassen, ideal in staubigen und sandigen Umgebungen wie am Strand und in Städten verwendet werden.
-
Bei den kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitungen kann es sich beispielsweise um Cremes, Gele, Lotionen, alkoholische und wässrig-alkoholische Lösungen, Emulsionen, Wachs/Fett-Zusammensetzungen, Stiftpräparate, Puder oder Salben handeln.
-
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung handelt es sich bei der kosmetischen Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung um eine Sprayformulierung. Diese Sprayformulierung enthält (C) Ethanol in Mengen von 0,1 bis 10 Gew.-% der kosmetischen Zusammensetzung. Sprayformulierungen bleiben flüssig, und die Ethanoltoleranz ist erhöht.
-
Außerdem können die kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitungen weitere Hilfsstoffe gemäß nachstehender Beschreibung enthalten.
-
Als wasser- und ölhaltige Emulsionen (z. B. W/O-, O/W-, O/W/O- und W/O/W-Emulsionen oder - Mikroemulsionen) enthalten die Zubereitungen beispielsweise 0,1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, eines oder mehrerer UV-Absorber, 1 bis 60 Gew.-%, insbesondere 5 bis 50 Gew.-% und vorzugsweise 10 bis 35 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens einer Ölkomponente, 0 bis 30 Gew.-%, insbesondere 1 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise 4 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Emulgators, 10 bis 90 Gew.-%, insbesondere 30 bis 90 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, Wasser und 0 bis 88,9 Gew.-%, insbesondere 1 bis 50 Gew.-%, weitere kosmetisch unbedenkliche Hilfsstoffe.
-
Die erfindungsgemäßen kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzungen/Zubereitungen können auch ein oder mehrere zusätzliche Verbindungen wie Fettalkohole, Ester von Fettsäuren, natürliche oder synthetische Triglyceridester und Derivate, Perlglanzwachse, Kohlenwasserstofföle, Silikone oder Siloxane (organisch substituierte Polysiloxane), fluorierte oder perfluorierte Öle, Emulgatoren, Hilfsstoffe und Additive, Überfettungsmittel, Tenside, Konsistenzgeber/Verdickungsmittel und Rheologiemodifikatoren, Polymere, biogene Wirkstoffe, desodorierende Wirkstoffe, Antischuppenmittel, Antioxidantien, Hydrotropika, Konservierungsmittel, Bakterien inhibierende Mittel, Parfümöle, Farbmittel, Polymerperlen oder Hohlkugeln als LSF-Verstärker enthalten.
-
Kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen
-
Kosmetische oder pharmazeutische Formulierungen sind in einer breiten Palette von kosmetischen Zubereitungen enthalten. In Betracht kommen beispielsweise insbesondere die folgenden Zubereitungen:
- Hautpflegezubereitungen, Badezubereitungen, kosmetische Körperpflegezubereitungen, Fußpflegezubereitungen, Lichtschutzzubereitungen, Hautbräunungszubereitungen, Depigmentierungszubereitungen, Insektenabwehrmittel, Deodorantien, Antitranspirantien, Zubereitungen zur Reinigung und Pflege von unreiner Haut, Haarentfernungszubereitungen in chemischer Form (Depilation), Rasierzubereitungen, Duftzubereitungen, kosmetische Haarbehandlungszubereitungen.
-
Präsentationsformen
-
Die aufgeführten fertigen Formulierungen können in verschiedensten Präsentationsformen vorliegen, beispielsweise:
- - in Form von flüssigen Zubereitungen wie einer W/O-, O/W-, O/W/O-, W/O/W- oder PIT-Emulsion und allen Arten von Mikroemulsionen,
- - in Form eines Gels,
- - in Form eines Öls, einer Creme, einer Milch oder einer Lotion,
- - in Form eines Puders, eines Lacks, einer Tablette oder eines Make-ups,
- - in Form eines Stifts,
- - in Form eines Sprays (Spray mit Treibgas oder Pumpspray) oder eines Aerosols,
- - in Form eines Schaums oder
- - in Form einer Paste.
-
Von spezieller Bedeutung als kosmetische Zubereitungen für die Haut sind Lichtschutzzubereitungen, wie Sonnenmilche, -lotionen, -cremes, -öle, Sonnenblocker oder Tropicals, Vorbräunungszubereitungen oder After-Sun-Zubereitungen, außerdem Hautbräunungszubereitungen, beispielsweise Selbstbräunungscremes. Von besonderem Interesse sind Sonnenschutzcremes, Sonnenschutzlotionen, Sonnenschutzmilch und Sonnenschutzzubereitungen in Form eines Sprays.
-
Von spezieller Bedeutung als kosmetische Zubereitungen für das Haar sind die oben aufgeführten Zubereitungen für die Haarbehandlung, insbesondere Haarwaschzubereitungen in Form von Shampoos, Haarkonditionierungsmitteln, Haarpflegezubereitungen, z. B. Vorbehandlungszubereitungen, Haarwasser, Frisiercremes, Frisiergele, Pomaden, Haarspülungen, Kurpackungen, Intensivhaarkuren, Haarglättungszubereitungen, flüssige Haarfestigungszubereitungen, Haarschäume und Haarsprays. Von speziellem Interesse sind Haarwaschzubereitungen in Form von Shampoos.
-
Andere typische Inhaltsstoffe in derartigen Formulierungen sind Konservierungsmittel, Bakterizide und Bakteriostatika, Parfüme, Farbstoffe, Pigmente, Verdickungsmittel, feuchtigkeitsspendende Mittel, Feuchthaltemittel, Fette, Öle, Wachse oder andere typische Inhaltsstoffe von kosmetischen Formulierungen und Körperpflegeformulierungen wie Alkohole, Polyalkohole, Polymere, Elektrolyte, organische Lösungsmittel, Siliciumderivate, Emollientien, Emulgatoren oder emulgierende Tenside, Tenside, Dispergiermittel, Antioxidantien, Antireizstoffe und entzündungshemmende Mittel usw.
-
Die erfindungsgemäße kosmetische Zubereitung zeichnet sich durch einen hervorragenden Schutz der menschlichen Haut gegen die schädigende Wirkung von Sonnenlicht aus.
-
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung.
-
A. Herstellungsbeispiele
-
Beispiel A1
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 100 g der Verbindung
bei 45 °C in 90 g Methylmethacrylat (MMA), 8 g Stearylmethacrylat (SMA), 2 g Methacrylsäure (MAA) und 0,30 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird zu einer gerührten Lösung von 28,6 g einer Mischung von Cocoglucosid, Dinatriumlaurylsulfosuccinat und Glycerin (Plantapon® PSC) (56 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) in 230 g vollentsalztem Wasser getropft. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten. Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 7,5 g H
2O
2 (4%ig) und 20,5 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 3 h bei 55 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 15 g L-Arginin versetzt und dann über ein 20-µm-Filter filtriert. Die resultierende Teilchengröße D
50 beträgt 165 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 45,6 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,2.
-
Beispiel A2
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 80 g der Verbindung (101) bei 35 °C in 72 g Methylmethacrylat (MMA), 6,4 g Stearylmethacrylat (SMA), 1,6 g Methacrylsäure (MAA) und 0,24 g Pentaerythritoltriacrylat (PETIA) gelöst. Die Ölphase wird mit 12,44 g Laurylglucosid (Plantacare® 1200UP) (51 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE), 2,15 g Plantacare® 810UP (62 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 2,28 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS) (100 % Aktivsubstanz, BASF SE) versetzt und homogenisiert. Dann werden unter Rühren langsam 189 g vollentsalztes Wasser zugegeben. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt und mit 6 g H2O, (4%ig) versetzt. Dann werden 16,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) über einen Zeitraum von 1 h zudosiert. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60-65 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt, mit 1,5 g Aminomethylpropanol (AMP-90) versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 144 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 43,2 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,8.
-
Beispiel A3
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion wird eine Lösung von 26,8 g einer Mischung von Cocoglucosid, Dinatriumlaurylsulfosuccinat und Glycerin (Plantapon® PSC) (56 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) in 230 g vollentsalztem Wasser bei 40 °C langsam zu einer Lösung von 100 g der Verbindung (101) in 89 g Methylmethacrylat (MMA), 8 g Stearylmethacrylat (SMA), 2 g Methacrylsäure (MAA) und 1 g Hexandioldiacrylat (HDDA) getropft. Nach 30 min Rühren und Umwandlung mittels APV-Homogenisator bei 600 bar wird eine stabile Emulsion mit einer Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 40 °C erhitzt, wonach 7,5 g H2O2 (4%ig) und 20,5 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 15 g L-Arginin versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 136 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 44,7 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,1.
-
Vergleichseispiel A4
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 68,6 g der Verbindung (101) bei 35 °C in 58,7 g Methylmethacrylat (MMA), 5,2 g Stearylmethacrylat (SMA), 1,3 g Methacrylsäure (MAA) und 0,2 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird mit 8,03 g Decylglucosid (Plantacare® 2000UP) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 3,12 g Kaliumcetylphosphat (Amphisol K) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, DSM) versetzt und homogenisiert. Dann werden unter Rühren langsam 160 g vollentsalztes Wasser zugegeben. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt und mit 4,9 g H2O2 (4%ig) versetzt. Dann werden 13,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) über einen Zeitraum von 1 h zudosiert. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 70 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 1,2 g AMP-90 versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 164 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 42,0 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,9.
-
Vergleichsbeispiel A5
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 80 g der Verbindung (101) bei 35 °C in 72 g Methylmethacrylat (MMA), 6,4 g Behenylacrylat (BhA), 1,6 g Methacrylsäure (MAA) und 0,24 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird mit 7,8 g Laurylglucosid (Plantacare® 1200UP) (51 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 2,0 g Natriumcetearylsulfat (Lanette® E)
(100 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF) versetzt und homogenisiert. Dann werden unter Rühren langsam 188 g vollentsalztes Wasser zugegeben. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 40 °C erhitzt und mit 5,95 g H2O2 (4%ig) versetzt. Dann werden 16,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) über einen Zeitraum von 1 h zudosiert. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60-65 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 1,6 g AMP-Ultra PC 3000 versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 192 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 41,0 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,0.
-
Beispiel A6
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 80 g der Verbindung (101) bei 40 °C in 72 g Methylmethacrylat (MMA), 6,4 g Stearylmethacrylat (SMA), 1,6 g Methacrylsäure (MAA) und 0,24 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst und mit einer Suspension von 2,0 g Dinatriumcetearylsulfosuccinat (Eumulgin® Prisma) (100 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und einer Mischung von Saccharosepolystearat und hydriertem Polyisobutylen (Emulgade® Sucro) (80 % Aktivsubstanz, BASF SE) in 210 g vollentsalztem Wasser versetzt. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 6,0 g H2O, (4%ig) und 16,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60-65 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 2,4 g AMP Ultra PC 3000 versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 230 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 40,6 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,9.
-
Vergleichsbeispiel A7
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion wird eine Lösung von 15,0 g Natriumcocoamphoacetat (Dehyton® MC) (40 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) in 202 g vollentsalztem Wasser bei 40 °C langsam zu einer Lösung von 100 g der Verbindung (101) in 80 g Methylmethacrylat (MMA), 6,4 g Laurylmethacrylat (LMA), 1,6 g Methacrylsäure (MAA) und 0,25 g Butandioldiacrylat (BDDA) gegeben. Nach 30 min Rühren und Umwandlung mittels APV-Homogenisator bei 400 bar wird eine stabile Emulsion mit einer Tröpfchengröße von weniger als 250 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 40 °C erhitzt, wonach 6,0 g H2O, (4%ig) und 16,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60-65 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 1,5 g AMP90 versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 310 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 42,1 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,8.
-
Vergleichsbeispiel A8
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 300 g der Verbindung (101) bei 35 °C in 270 g Methylmethacrylat (MMA), 24 g Stearylmethacrylat (SMA), 6 g Methacrylsäure (MAA) und 0,90 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird mit 22,5 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS) (100 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) versetzt und homogenisiert. Dann werden unter Rühren langsam 793 g vollentsalztes Wasser zugegeben. Nach 30 min Rühren und Umwandlung mittels APV-Homogenisator bei 600 bar wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten. Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt und mit 22,3 g H2O2 (4%ig) versetzt. Dann werden 61,6 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) über einen Zeitraum von 1 h zudosiert. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60-65 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 5,2 g AMP-90 versetzt und über ein 20-µm-Filter filtriert. Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 150 nm.
-
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
-
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 39,8 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150 °C). Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,9.
-
Vergleichsbeispiel A9
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 68,8 g der Verbindung (101) bei 35 °C in 29 g Methylmethacrylat (MMA), 29 g n-Butylacrylat (nBA), 5,2 g Stearylmethacrylat (SMA), 1,3 g Methacrylsäure (MAA) und 0,2 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird mit 8,03 g Decylglucosid (Plantacare® 2000UP) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 3,12 g Amphisol K (50 Gew.-% Aktivsubstanz, DSM) versetzt und homogenisiert. Dann werden unter Rühren langsam 160 g vollentsalztes Wasser zugegeben. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt und mit 4,9 g H2O2 (4%ig) versetzt. Dann werden 13,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) über einen Zeitraum von 1 h zudosiert. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 70 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 1,2 g AMP-90 versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 185 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 41,5 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 9,8.
-
Vergleichsbeispiel A10
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion wird eine Lösung der Verbindung (101) in 72 g Methylmethacrylat (MMA), 6,4 g Stearylmethacrylat (SMA), 0,5 g Essigsäure und 0,25 g Butandioldiacrylat (BDDA) bei 40 °C langsam zu einer Lösung von 35,0 g Natriumcocoamphoacetat (Dehyton® MC) (40 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) in 182 g vollentsalztem Wasser gegeben. Nach 30 min Rühren und Ultraschallbehandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
-
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 6,0 g H2O, (4%ig) und 16,4 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 1 h bei 60 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 30 g Na2CO3-Lösung (20%ig) versetzt und schließlich über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 157 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion. Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 41,7 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150 °C), der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,3.
-
Beispiel A11
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 100 g der Verbindung (101)
bei 45 °C in 90 g Methylmethacrylat (MMA), 8 g Stearylmethacrylat (SMA), 2 g Methacrylsäure (MAA) und 0,30 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird zu einer gerührten Lösung einer Mischung von 18,6 g Cocoglucosid (Plantacare® 1200 UP und Plantacare 810 UP) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 3,1 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS, BASF SE) in 235 g vollentsalztem Wasser getropft. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 7,5 g H2O2 (4%ig) und 20,5 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 3 h bei 55 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 15 g L-Arginin versetzt und dann über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 163 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 44,15 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,1.
-
Beispiel A12
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 100 g der Verbindung (101)
bei 45 °C in 90 g Methylmethacrylat (MMA), 8 g Stearylmethacrylat (SMA), 2 g Methacrylsäure (MAA) und 0,30 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird zu einer gerührten Lösung einer Mischung von 18,8 g Decylglucosid (Plantacare® 2000UP) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 2,9 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS, BASF SE) in 235 g vollentsalztem Wasser getropft. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
-
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 7,5 g H2O2 (4%ig) und 20,5 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 3 h bei 55 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und mit 15 g L-Arginin versetzt und dann über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 176 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 44,64 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,1.
-
Beispiel A13
-
Zur Herstellung einer stabilen Öl/Wasser-Emulsion werden 100 g der Verbindung (101)
bei 45 °C in 90 g Methylmethacrylat (MMA), 8 g Stearylmethacrylat (SMA), 2 g Methacrylsäure (MAA) und 0,30 g Butandioldiacrylat (BDDA) gelöst. Die Ölphase wird zu einer gerührten Lösung einer Mischung von 18,6 g Cocoglucosid (Plantacare® 1200 UP und Plantacare 810 UP) (50 Gew.-% Aktivsubstanz, BASF SE) und 3,1 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS, BASF SE) in 233,6 g vollentsalztem Wasser getropft. Nach 30 min Rühren und Ultraschallumwandlung wird eine stabile Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von weniger als 200 nm erhalten.
Die Emulsion wird auf 45 °C erhitzt, wonach 7,5 g H2O2 (4%ig) und 20,5 g Ascorbinsäurelösung (3,9%ig) zur Reaktionsmischung gegeben werden. Die Reaktionsmischung wird mit einem mechanischen Rührer kontinuierlich gerührt und 3 h bei 55 °C gehalten, dann auf RT abgekühlt und unter Rühren bis zur Auflösung mit 1,4 g Dinatriumlaurylsulfosuccinat (Plantapon® SUS, BASF SE) und 15 g L-Arginin versetzt und dann über ein 20-µm-Filter filtriert.
-
Die resultierende Teilchengröße D50 beträgt 176 nm.
Der Aktivsubstanzgehalt der öllöslichen UV-Absorber-Verbindung beträgt 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Dispersion.
Der Feststoffgehalt der Dispersion beträgt 45,00 % (Halogendryer HR73 Mettler Toledo bei 150
°C).
Der pH-Wert der Dispersion beträgt 10,0.
-
Die in den Beispielen A1 bis A3, A6, und A11 bis A13 hergestellten Dispersionen haben den INCI-Namen Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer erhalten, und das Produkt davon ist als Tinosorb® S Lite Aqua erhältlich. B. Anwendungsbeispiele
| Formulierung B1: Spray, LSF 30 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B1-1 | B1-2 |
| A | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 2,00 | 2,00 |
| Cetio®l SN | Cetearyl Isononanoate | 2,00 | 2,00 |
| Dermosoft® Octiol | Caprylyl Glycol | 0,40 | 0,40 |
| Uvinul® N539T | OCR | 10,00 | 10,00 |
| Neoheliopan® OS | EHS | 5,00 | 5,00 |
| Parsol® 1789 | BMDBM | 5,00 | 5,00 |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 4,90 | 4,90 |
| Tinosorb® S | BEMT | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 35,80 | 35,80 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,20 | 0,20 |
| Pemulen® TR-2 | Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 0,50 | 0,50 |
| C | Eusolex® 232 | Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid | 0,50 | 0,50 |
| Wasser | Wasser | 5,00 | 5,00 |
| Trisamino ultrarein | Tromethamine | 0,40 | 0,40 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Polymethyl Methacrylate | 10,00 | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
| Cetiol® Ultimate | Cyclohexasiloxane (and) Cyclopentasiloxane | 5,00 | 5,00 |
| Ethanol | | 8,00 | 8,00 |
-
Die Konsistenz der Formulierungen wurde nach der Herstellung (Beginn) sowie nach drei Monaten Lagerung bei verschiedenen Temperaturen (4 °C, RT, 40 °C) beurteilt.
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B1-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B1-2 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 7,67 | 7,76 |
| Konsistenz Beginn | sehr fließfähig | sehr fließfähig |
| Konsistenz 3 Mon. RT | fließfähig | sehr fließfähig |
| Konsistenz 3 Mon. 40 °C | fest | sehr fließfähig |
| Konsistenz 3 Mon. 4 °C | fließfähig | sehr fließfähig |
| Viskosität DVIII + LV/Sp2+3/10 UpM n. 1 T | 1356 mPa s | 438 mPa s |
| Viskosität DVIII + LV/SP3/10 UpM n. 3 Mon. | 5035 mPa s | 852 mPa s |
| erreichter LSF (Lichtschutzfaktor) für die Etikettierung | 30 | 30 |
-
Die Formulierung mit Beispiel B1-2 gemäß der vorliegenden Erfindung ist bis zu 3 Monate stabil, wohingegen die Formulierung B1-1 nach Lagerung nicht mehr verwendet werden konnte.
| Formulierung B2: Spray, SPF 30 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B2-1 | B2-2 |
| A | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® SN | Cetearyl Isononanoate | 2,00 | 2,00 |
| Dermosoft® Octiol | Caprylyl Glycol | 0,40 | 0,40 |
| Uvinul® N539T | OCR | 10,00 | 10,00 |
| Neoheliopan® OS | EHS | 5,00 | 5,00 |
| Parsol® 1789 | BMDBM | 5,00 | 5,00 |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 4,90 | 4,90 |
| Tinosorb® S | BEMT | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 33,80 | 33,80 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,20 | 0,20 |
| Pemulen® TR-2 | Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 0,50 | 0,50 |
| | | | B2-1 | B2-2 |
| C | Eusolex® 232 | Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid | 0,50 | 0,50 |
| Wasser | Wasser | 5,00 | 5,00 |
| Trisamino ultrarein | Tromethamine | 0,40 | 0,40 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Polymethyl Methacrylate | 10,00 | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
| Cetiol® Ultimate | Cyclohexasiloxane (and) Cyclopentasiloxane | 5,00 | 5,00 |
| E | Ethanol | Ethanol | 10,00 | 10,00 |
-
Die Viskosität der Formulierungen wurde bestimmt. Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B2-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B2-2 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 8,04 | 8,06 |
| Viskosität DVIII + LV/Sp2+3/10 UpM n. 1 T | 2692 | 444 |
| Viskosität DVIII + LV/SP3/10 UpM n. 3 Mon. | Klumpenbildung, keine Messung möglich | 633 |
| Berechneter In-silico-LSF (Lichtschutzfaktor) | 30 | 30 |
| erreichter LSF (Lichtschutzfaktor) für die Etikettierung | Klumpenbildung, keine Messung möglich | 50 |
-
Die Formulierung B2-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigte einen unerwartet hohen LSF im Vergleich zu berechneten Werten sowie eine hohe Toleranz gegenüber Ethanol im Vergleich zu der Formulierung B2-1 des Standes der Technik, die in Gegenwart von Ethanol nicht stabil ist.
| Formulierung B3: W/O LSF 25 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B3-1 | B3-2 |
| | Eumulgin® Prisma | Disodium Cetearyl Sulfosuccinate | 0,30 | 0,30 |
| | Cetiol® C5 | Coco-Caprylate | 4,00 | 4,00 |
| | Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 4,00 | 4,00 |
| | Uvinul® MC 80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 8,00 | 8,00 |
| | Wasser | Aqua | Ad 100 | Ad 100 |
| | Luvigel® EM | Caprylic/Capric Triglycerid (and) Sodium Acrylates Copolymer | 3 | 3 |
| | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Polymethyl Methacrylate | 10 | |
| | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10 |
| | Protectol® PE | Phenoxyethanol | 1 | 1 |
| | Parfüm | | 1 | 1 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B3-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B3-2 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 6,25 | 6,02 |
| Viscosität DVIII + RV6/10 UpM | 16000 mPa s | 16600 mPa s |
| LSF in silico (reale Einstufung) | 25 | 25 |
| LSF in vitro Beginn | 23 | 29 |
| LSF in vitro 3 Mon. RT | 26 | 29 |
| LSF in vitro 3 Mon. 40 °C | 29 | 32 |
-
Die Formulierung B3-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt selbst nach Lagerung höhere LSF-Werte im Vergleich mit der Formulierung B3-1.
| Formulierung B4: Shake Well LSF 50 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B4 |
| A | Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 8,00 |
| DUB DIS | Diisopropyl Sebacate | 6,00 |
| Uvinul® MC80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 10,00 |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 9,00 |
| Uvinul® T 150 | Ethylhexyl Triazone | 1,00 |
| Tinosorb® S | Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine | 0,50 |
| B | Entmin. Wasser | Aqua | 22,30 |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrlates/ C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | 5,00 |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 3,00 |
| Natriumchlorid | Sodium Chloride | 1,00 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,20 |
| Xiameter PMX-200 Silicon Fluid 1CS | Dimethicone | 22,00 |
| Ethanol | Alcohol | 8,00 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B4 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 7,15 |
| Konsistenz | fließfähig |
| Berechneter In-silico-LSF | 50 |
| erreichter LSF (Lichtschutzfaktor) für die Etikettierung | 50+ |
-
Die Formulierung BF4 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt einen höheren Lichtschutzfaktor (LSF) als berechnet und erwartet.
| Formulierung B5: Spray, SPF 30 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B5 |
| A | Cetiol® C5 | Coco-Caprylate | 4,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 3,50 |
| Uvinul® A Plus B | Ethylhexyl Methoxycinnamate and Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 15,00 |
| Euxyl® PE 9010 | Phenoxyethanol | 1,00 |
| B | Entmin. Wasser | Aqua | 67,35 |
| Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,00 |
| Keltrol® CG-RD | Xanthan Gum | 0,10 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,05 |
| Tinovis® GTC UP | Acrylates/Beheneth-25 Methacrylate Copolymer | 0,70 |
| C | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/ C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | 5,00 |
| Cetiol® Ultimate | Undecane, Tridecane | 2,00 |
| Citronensäure 30%ig | Citric Acid | 0,30 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B5 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 6,53 |
| Konsistenz | fließfähig |
| Viskosität DVIII + RV6/10 UpM | 3757 mPa s |
| In-vitro-LSF (Lichtschutzfaktor) | 39 |
-
Die Sonnenschutz-Sprayformulierung B5 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt einen höheren LSF als berechnet und erwartet.
| Formulierung B6: O/W, LSF 50 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B6 |
| A | Eumulgin® Prisma | Disodium Cetearyl Sulfosuccinate | 2,00 |
| Lanette® O | Cetearyl Alcohol | 1,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 8,00 |
| Dermofeel® TC-7 | Triheptanoin | 3,00 |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 10,00 |
| Uvinul® MC80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 6,00 |
| Uvinul® T150 | Ethylhexyl Triazone | 2,70 |
| Tinosorb® S | Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine | 1,00 |
| B | Entmin. Wasser | Aqua | 47,20 |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | 10,00 |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 2,00 |
| Keltrol® CG-T | Xanthan Gum | 0,50 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,20 |
| D | Tinovis® ADE | Sodium Acrylates Copolymer, Hydrogenated Polydecene, PPG-1 Trideceth-6 | 0,40 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B6 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 6,07 |
| Konsistenz | viskos |
| Viskosität DVIII + RV6/10 UpM | 7160 mPa s |
| Berechneter In-silico-LSF | 50 |
| In-vitro-LSF | 71 |
-
Die Sonnenschutzformulierung B6 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt einen höheren LSF als berechnet und erwartet.
| Formulierung B7: Spray, LSF 30 |
| | Handelsname | INCI-Name | Menge Gew.-% (In Lieferform) |
| | | | B7-1 | B7-2 |
| A | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 2,00 | 2,00 |
| Cetiol® SN | Cetearyl Isononanoate | 2,00 | 2,00 |
| Dermosoft® Octiol | Caprylyl Glycol | 0,40 | 0,40 |
| Uvinul® N539T | OCR | 10,00 | 10,00 |
| Neoheliopan® OS | EHS | 5,00 | 5,00 |
| Parsol® 1789 | BMDBM | 5,00 | 5,00 |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 4,90 | 4,90 |
| Tinosorb® S | BEMT | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 27,8 | 27,8 |
| Glycerin | Glycerin | 6,00 | 6,00 |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,20 | 0,20 |
| Pemulen® TR-2 | Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 0,50 | 0,50 |
| C | Eusolex® 232 | Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid | 0,50 | 0,50 |
| Wasser | Wasser | 5,00 | 5,00 |
| Trisamino ultrarein | Tromethamine | 0,40 | 0,40 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Polymethyl Methacrylate | 10,00 | |
| | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
| | Cetiol® Ultimate | Cyclohexasiloxane (and) Cyclopentasiloxane | 5,00 | 5,00 |
| E | Ethanol | Ethanol | 5,00 | 5,00 |
| | Wasser | Aqua | 5,00 | 5,00 |
-
Die Viskosität der Formulierungen wurde bestimmt. Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B7-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B7-2 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| pH-Wert | 7,7 | 7,8 |
| Viskosität DVIII + LV/Sp2+3/10 UpM 1 T | 7282 | 1188 |
| Viskosität DVIII + LV/SP3/10 UpM 10 Wochen | Klumpenbildung, Messung schwierig, < 15.000 | 9897 |
| Berechneter In-silico-LSF (Lichtschutzfaktor) | 30 | 30 |
| erreichter LSF (Lichtschutzfaktor) für die Etikettierung | Klumpenbildung, keine Messung möglich | 50 |
-
Die Formulierung B7-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt bessere Stabilität in Kombination mit Glycerin und Ethanol im Vergleich zu der Formulierung B7-1 des Standes der Technik sowie einen unerwartet hohen LSF im Vergleich zu berechneten Werten.
| Formulierung B8: OMC freie Base, LSF 15 |
| | Handelsname | INCI-Name | Formulierung B8-1 mit Tinosorb S Aqua Menge Gew.-% (In Lieferform) | Formulierung B8-2 mit Tinosorb S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) |
| A | Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 7,00 | 7,00 |
| Euxyl® PE 9010 | Phenoxyethanol (and) Ethylhexylglycerin | 1,00 | 1,00 |
| | Uvinul® T150 | EHT | 2,00 | 2,00 |
| Uvinul® A Plus | DHHB | 3,00 | 3,00 |
| Neo heliopan® OS | EHS | 5,00 | 5,00 |
| Tinosorb® S | BEMT | 2,00 | |
| B | Wasser | Aqua | 75,20 | 67,40 |
| Glycerin | Glycerin | 2,00 | 2,00 |
| EDTA BD | Disodium EDTA | 0,20 | 0,20 |
| C | Cosmedia® ACE | Sodium Polyacrylate, Dicaprylyl Carbonate, Polyglyceryl-3 Caprate | 2,00 | 2,00 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) PolyMethylmethacrylat | 10,00 | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
| NaOH 30%ig | | 0,60 | 0,40 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B8-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B8-2 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| Berechneter In-silico-LSF (Lichtschutzfaktor) | 20 | 24 |
| In-vitro-LSF | 10 | 25 |
| In-vivo-LSF (Dermscan) | 13,1, +/- 2,4 | 22,7 +/- 2,2 |
-
Die Formulierung B8-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt eine weit bessere Sonnenschutzleistung im Vergleich zu der Formulierung B8-1 des Standes der Technik.
| Formulierung B9: Sonnenschutzformulierungen, LSF 50+ |
| | Handelsname | INCI-Name | Formulierung B9-1 mit PBSA Menge Gew.-% (in Lieferform) | Formulierung B9-2 Tinosorb S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) | Formulierung B9-3 mit Tinosorb S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) |
| A | Eumulgin® VL 75 | | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 0,50 | 0,50 | 0,50 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 6,00 | 6,00 | 6,00 |
| Cetiol® CC | Dicaprylyl Carbonate | 6,00 | 6,00 | 6,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 8,00 | 8,00 | 8,00 |
| Cetiol® OE | Dicaprylyl Ether | 4,00 | 4,00 | 4,00 |
| Euxyl® PE 9010 | Phenoxyethanol (and) Ethylhexylglycerin | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| Uvinul® T150 | EHT | 3,00 | 3,00 | 3,00 |
| Tinosorb® S | BEMT | 2,00 | 3,00 | 3,00 |
| Uvinul® A Plus | DHHB | 8,00 | 8,00 | 6,00 |
| Uvasorb® HEB | DBT | | | 3,00 |
| Neoheliopan® OS | EHS | | | 5,00 |
| B | Wasser | Aqua | 33,20 | 26,15 | 31,45 |
| Glycerin | Glycerin | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| Avicel® PC 611 | Microcrystalline Cellulose | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| EDTA BD | Disodium EDTA | 0,20 | 0,20 | 0,20 |
| Mais PO4 PH „B“ | Distarch Phosphate | 5,00 | 5,00 | 5,00 |
| C | Eusolex® 232 | PBSA | 4,50 | 3,00 | |
| L-Arginin | | 2,60 | 1,95 | |
| Wasser | Aqua | 10,00 | 10,00 | |
| D | | | | | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Meth-oxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C 12-22 Alkyl | | 10,00 | 12,50 |
| | | Methacrylate Copolymer | | | |
| Cetiol® Ultimate | Undecane, Tridecane | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| Citronensäure 30%ig | | | 0,20 | 0,35 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
-
Die Wasserbeständigkeit wurde gemäß der internen Methode 50 bestimmt (In-vivo-Wasserbeständigkeit).
| Spezifikation |
| | Formulierung B9-1 mit PBSA | Formulierung B9-2 mit Tinosorb S Lite Aqua | Formulierung B9-3 mit Tinosorb S Lite Aqua |
| In-vitro-LSF | 35,9 | 62,5 | 84 |
| LSF-Wiederfindung Wasserbeständigkeit | 7% nein | 31 % nein | 86 % ja |
-
Die Formulierungen B9-2 und B9-3 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen eine weit bessere Sonnenschutzleistung im Vergleich zu der Formulierung B9-1 des Standes der Technik. Die Wasserbeständigkeit ist auch besser und kann durch Erhöhung der Menge von Tinosorb S Lite Aqua von 10 % auf 12,5 % weiter von 31 % auf 86 % LSF-Wiederfindung verbessert werden.
| Formulierung B10: Sonnengelformulierung |
| | Handelsname | INCI-Name | Formulierung B10-1 mit Tinosorb S Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) | Formulierung B10-2 mit Tinosorb S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) |
| A | Eumulgin® prisma | Disodium Cetearyl Sulfosuccinate | 1,00 | 1,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® CC | Dicaprylyl Carbonate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® Ultimate | Undecane, Tridecane | 2,00 | 2,00 |
| Euxyl® PE9010 | Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 68,36 | 68,36 |
| EDTA BD | Disodium EDTA | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 2,00 | 2,00 |
| C | NaOH 30%ig | | 0,54 | 0,54 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) PolyMethylmethacrylat | 10,00 | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B10-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B10-2 mit Tinosorb® S Lite Aqua |
| pH-Wert | 6,93 | 7,29 |
| Viskosität RV6 10 UpM, 1 Tag | 3600 | 1600 |
| Erscheinungsbild, 1 Tag | fließfähig | fließfähig |
| Spezifikation | | |
| | Formulierung B10-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B10-2 mit Tinosorb® S Lite Aqua |
| Erscheinungsbild nach 1 Monat | Phasentrennung Öl/Wasser | Stabiles Gel |
| Erscheinungsbild nach 3 Monaten | Messung nicht möglich | Stabiles Gel |
-
Die Formulierung B10-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt eine bessere Stabilität im Vergleich zu der Formulierung B10-1 des Standes der Technik.
| Formulierung B11: Sonnengelformulierung |
| | Handelsname | INCI-Name | Formulierung B11-1 mit Tinosorb S Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) | Formulierung B11-2 mit Tinosorb S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) |
| A | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,00 | 1,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® CC | Dicaprylyl Carbonate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® Ultimate | Undecane, Tridecane | 2,00 | 2,00 |
| Euxyl® PE9010 | Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 68,36 | 68,36 |
| EDTA BD | Disodium EDTA | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 2,00 | 2,00 |
| C | NaOH 30%ig | | 0,54 | 0,54 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxy-phenol Methoxyphenyl Triazine (and) Polymethyl Methacrylate | 10,00 | |
| Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxy-phenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B11-1 mit Tinosorb® S Aqua | Formulierung B11-2 mit Tinosorb® S Lite Aqua |
| pH-Wert | 6,83 | 7,10 |
| Viskosität RV6 10 UpM, 1 Tag | 1340 | 1200 |
| Erscheinungsbild, 1 Tag | fließfähig | fließfähig |
| Erscheinungsbild nach 1 Monat | Phasentrennung | Stabiles Gel |
-
Die Formulierung B11-2 zeigt eine bessere Stabilität im Vergleich zu der Formulierung B11-1 des Standes der Technik.
| Formulierung B12: Sonnengelformulierung |
| | Handelsname | INCI-Name | Formulierung B12-1 mit Tinosorb® S Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) | Formulierung B12-2 mit Tinosorb® S Lite Aqua Menge Gew.-% (in Lieferform) |
| A | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,00 | 1,00 |
| Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® CC | Dicaprylyl Carbonate | 5,00 | 5,00 |
| Cetiol® Ultimate | Undecane, Tridecane | 2,00 | 2,00 |
| Euxyl® PE9010 | Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin | 1,00 | 1,00 |
| B | Wasser | Aqua | 68,36 | 68,36 |
| EDTA BD | Disodium EDTA | 0,10 | 0,10 |
| Rheocare® TTA | Acrylates Copolymer | 2,00 | 2,00 |
| C | NaOH 30%ig | | 0,54 | 0,54 |
| D | Tinosorb® S Aqua | Aqua (and) Bis Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) PolyMethylmethacrylat | 10,00 | |
| | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/ C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | | 10,00 |
-
Die Proben werden auf gesandstrahlte PMMA-Platten (geliefert von Helioscience, Marseille, Frankreich) mit einer Konzentration von 1,4 mg/cm
2 aufgebracht, mit einem Atlas CPS+ Irradiator bestrahlt und in einem Analysegerät der Bauart Optometrics SPF 290 getestet. Die Tests werden gemäß
DIN 67502 durchgeführt. Die Berechnung des In-vitro-LSF erfolgt gemäß
M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12.
| Spezifikation |
| | Formulierung B12-1 mit Tinosorb S Aqua | Formulierung B12-2 mit Tinosorb® S Lite Aqua |
| pH-Wert | Messung nicht möglich | 6,95 |
| Viskosität RV6 10 UpM, 1 Tag | Messung nicht möglich | 40960 |
| Erscheinungsbild, 1 Tag | Festes, gebrochenes Gel | Gel |
| Erscheinungsbild nach 3 Monaten | Messung nicht möglich | Stabiles Gel |
-
Die Formulierung B12-2 gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt eine bessere Stabilität im Vergleich zu der Formulierung B12-1 des Standes der Technik.
-
Das in den Beispielen B1-B12 als UV-Absorber des Standes der Technik verwendete Tinosorb S Aqua hat die folgende Zusammensetzung:
| % | Inhaltsstoff |
| 20 | Bisethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (BEMT) |
| 19 | PMMA* |
| 61 | Wasser |
| 1,5 | Laurylethersulfat, Natriumsalz |
| < 0,002 | Aminomethylpropanol |
| < 0,0015 | MIT/CIT (5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (3:1)) |
| * PMMA, Monomerzusammensetzung: |
| % | Monomer | Restmonomer |
| 90,00 | MMA (Methylmethacrylat) | < 1000 ppm |
| 8,00 | SMA (Stearylmethacrylat) | < 1000 ppm |
| 2,00 | MAA (Methacrylsäure) | < 1000 ppm |
| 0,30 | Butandioldiacrylat | < 100 ppm |
-
Test auf Antipollenwirkung in Sonnenschutzprodukten (in-vitro)
-
Es wurden die folgenden Formulierungen verwendet: Formulierung UV-CN-17-AC010901 (erfindungsgemäß)
| Pha. | Inhaltsstoffe | INCI-Name/Chemischer Name | Gew.-% | Funktion |
| A | Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 6,00 | Emollientien |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 3,00 | Emollientien |
| Uvinul® MC 80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 7,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® N 539 T | Octocrylene | 3,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 7,00 | UVA-Filter |
| Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,20 | Emulgator (O/W) |
| B | Wasser | Wasser | q.s. ad 100 | Lösungsmittel |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 4,00 | Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Tinovis® GTC UP | Acrylates/ Beheneth-25 Methacrylate Copolymer | 2,00 | Rheologiemodifikator |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,10 | Chelatbildner |
| Xanthangummi | Xanthan Gum | 0,15 | Rheologiemodifikator |
| C | Natriumhydroxid (10%ige Lösung) | Water (and) Sodium Hydroxide | 0,85 | Mittel zur Einstellung des pH-Werts |
| D | Ethanol | Alcohol | 10,00 | Lösungsmittel |
| E | Cetiol® Ultimate | Undecane (and) Tridecane | 4,00 | Emollientien |
| DowCorning 9041 Silicone Elastomer Blend | Dimethicone (and) Dimethicone Crosspolymer | 2,00 | Hautgefühlmodifikator |
| F | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | 5,00 | Breitspektrum-UV-Filter |
| Orgasol® 4000 EXD NAT | Nylon-6/12 | 2,00 | Trübungsmittel |
Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich)
| Pha. | Inhaltsstoffe | INCI-Name/Chemischer Name | Gew.-% | Funktion |
| A | Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 6,00 | Emollientien |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 3,00 | Emollientien |
| Uvinul® MC 80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 7,00 | UVB-Filter |
| Tinosorb® S | Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine | 1,50 | Breitspektrum-UV-Filter |
| Uvinul® N 539 T | Octocrylene | 3,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 7,00 | UVA-Filter |
| B | Wasser | Wasser | q.s. ad 100 | Lösungsmittel |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 4,00 | Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Tinovis® GTC UP | Acrylates/ Beheneth-25 Methacrylate Copolymer | 2,00 | Rheologiemodifikator |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,10 | Chelatbildner |
| Xanthangummi | Xanthan Gum | 0,15 | Rheologiemodifikator |
| C | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,20 | Emulgator (O/W) |
| D | Ethanol | Alcohol | 10,00 | Lösungsmittel |
| E | Cetiol® Ultimate | Undecane (and) Tridecane | 4,00 | Emollientien |
| | DowCorning 9041 Silicone Elastomer Blend | Dimethicone (and) Dimethicone Crosspolymer | 2,00 | Hautgefühlmodifikator |
| F | Orgasol® 4000 EXD NAT | Nylon-6/12 | 2,00 | Trübungsmittel |
-
Der Unterschied zwischen den beiden Formeln besteht darin, dass Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich) die Polymerdispersion Tinosorb S Lite Aqua der vorliegenden Erfindung nicht enthält.
-
Die Antipollenwirkung der Zusammensetzungen wurde auf einer einheitlich mit 6 g von entweder UV-CN-17-AC010901 (erfindungsgemäß) oder Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich) beschichteten PMMA-Platte getestet. Die Platte wurde 30 Minuten in einen Ofen bei 38 °C eingebracht.
-
Als Pollen wurde Tannenpollen, Durchmesser ungefähr 5 µm, verwendet. 0,2 g Pollen in einer Petrischale wurden gleichmäßig mit den PMMA-Platten in Kontakt gebracht. Die Petrischalen wurden gewogen und der auf den PMMA-Platten verbliebene Pollen wurde gemessen. Für die Pollenanhaftung auf den Platten wurden die folgende Berechnung verwendet:
- Verbliebener Pollen auf der PMMA-Platte/aufgebrachter Pollen (in %)
-
Ein niedriger Wert zeigt an, dass weniger Pollen auf den Platten bleibt.
-
Das Testergebnis ist in 1 gezeigt. Wie aus der unterschiedlichen Höhe der Balken klar ersichtlich ist, zeigt die Formulierung UV-CN-17-AC01 0901 (erfindungsgemäß) eine um 35 % verbesserte Antipollenwirkung gegenüber UV-CN-16-AC112901 (Vergleich).
-
Test auf Antioxidationswirkung auf Sebum (in-vitro)
-
Es wurden die folgenden Formulierungen verwendet: Formulierung UV-CN-17-AC010901 (erfindungsgemäß)
| Pha. | Inhaltsstoffe | INCI-Name/Chemischer Name | Gew.-% | Funktion |
| A | Cetio® B | Dibutyl Adipate | 6,00 | Emollientien |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 3,00 | Emollientien |
| Uvinul® MC 80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 7,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® N 539 T | Octocrylene | 3,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 7,00 | UVA-Filter |
| | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,20 | Emulgator (O/W) |
| B | Wasser | Wasser | q.s. ad 100 | Lösungsmittel |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 4,00 | Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Tinovis® GTC UP | Acrylates/ Beheneth-25 Methacrylate Copolymer | 2,00 | Rheologiemodifikator |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,10 | Chelatbildner |
| Xanthangummi | Xanthan Gum | 0,15 | Rheologiemodifikator |
| C | Natriumhydroxid (10%ige Lösung) | Water (and) sodium Hydroxide | 0,85 | Mittel zur Einstellung des pH-Werts |
| D | Ethanol | Alcohol | 10,00 | Lösungsmittel |
| E | Cetiol® Ultimate | Undecane (and) Tridecane | 4,00 | Emollientien |
| DowCorning 9041 Silicone Elastomer Blend | Dimethicone (and) Dimethicone Crosspolymer | 2,00 | Hautgefühlmodifikator |
| F | Tinosorb® S Lite Aqua | Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer | 5,00 | Breitspektrum-UV-Filter |
| Orgasol 4000 EXD NAT | Nylon-6/12 | 2,00 | Trübungsmittel |
Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich)
| Pha. | Inhaltsstoffe | INCI-Name/Chemischer Name | Gew.-% | Funktion |
| A | Cetiol® B | Dibutyl Adipate | 6,00 | Emollientien |
| Cetiol® AB | C12-15 Alkyl Benzoate | 3,00 | Emollientien |
| Uvinul® MC 80 | Ethylhexyl Methoxycinnamate | 7,00 | UVB-Filter |
| Tinosorb® S | Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine | 1,50 | Breitspektrum-UV-Filter |
| Uvinul® N 539 T | Octocrylene | 3,00 | UVB-Filter |
| Uvinul® A Plus | Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate | 7,00 | UVA-Filter |
| B | Wasser | Wasser | q.s. ad 100 | Lösungsmittel |
| Butylenglykol | Butylene Glycol | 4,00 | Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Tinovis® GTC UP | Acrylates/ Beheneth-25 Methacrylate Copolymer | 2,00 | Rheologiemodifikator |
| Edeta® BD | Disodium EDTA | 0,10 | Chelatbildner |
| | Xanthangummi | Xanthan Gum | 0,15 | Rheologiemodifikator |
| Pha. | Inhaltsstoffe | INCI-Name/Chemischer Name | Gew.-% | Funktion |
| C | Eumulgin® SG | Sodium Stearoyl Glutamate | 1,20 | Emulgator (O/W) |
| D | Ethanol | Alcohol | 10,00 | Lösungsmittel |
| E | Cetiol® Ultimate | Undecane (and) Tridecane | 4,00 | Emollientien |
| DowCorning 9041 Silicone Elastomer Blend | Dimethicone (and) Dimethicone Crosspolymer | 2,00 | Hautgefühlmodifikator |
| F | Orgasol® 4000 EXD NAT | Nylon-6/12 | 2,00 | Trübungsmittel |
-
Der Unterschied zwischen den beiden Formeln besteht darin, dass Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich) die Polymerdispersion Tinosorb® S Lite Aqua der vorliegenden Erfindung nicht enthält.
-
Unter Verwendung einer Lösung von 1 g Sebum in 100 ml Ethanol wurde in einer Petrischale ein Sebumfilm hergestellt. Das Ethanol wurde unter Stickstoff abgedampft, wobei 10 mg Sebumfilm in der Petrischale verblieben. 60 g von entweder UV-CN-17-AC01 0901 (erfindungsgemäß) oder Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich) wurden auf den Sebumfilm in der Petrischale aufgebracht und einheitlich verteilt. Die kurze Außenseite der Petrischale wurde mit einer Aluminiumfolie abgedeckt. Die Schale wurde in eine Kammer gestellt und mit einer UV-Lampe in CPC 2 Stunden bestrahlt.
-
Nach der Bestrahlung wurde das Sebum durch Zugabe von 10 ml Heptan aus der Petrischale gesammelt. Die Menge von Malondialdehyd (MDA) wurde mit Hilfe der TBARS-Methode gemessen. MDA ist das Oxidationsprodukt von Sebum. Die Extinktionsmessung wurde bei λ=532 nm durchgeführt.
-
In 2 wurde die Antioxidationswirkung der folgenden drei Testformulierungen getestet:
- Formulierung UV-CN-17-AC010901 (erfindungsgemäß)
- Formulierung UV-CN-16-AC112901 (Vergleich) - keine Polymerdispersion von Tinosorb S Lite Aqua
- Basis: Kontrolle ohne Sonnenschutzformulierung
-
Wie klar ersichtlich ist, zeigt die Formulierung UV-CN-17-AC010901 mit Tinosorb S Lite Aqua eine bessere Antioxidationswirkung als die Formulierung UV-CN-16-AC112901 (ungefähr 25 % besser). Die Kontrolle zeigt die höchste MDA-Menge mit der schlechtesten Antioxidationswirkung.
-
Test auf Verringerung des Sandhaftvermögens auf der Haut (in vitro)
-
Formulierungen 112901 A und C (erfindungsgemäß)
-
Formulierung 112901 (Vergleich)
-
| Inhaltsstoffe |
INCI-Name/Chemischer Name |
112901 |
112901A |
112901C |
Funktion |
| Cetiol® B |
Dibutyl Adipate |
6,00 |
6,00 |
2,00 |
Emollientien |
| Cetiol® AB |
C12-15 Alkyl Benzoate |
3,00 |
3,00 |
- |
Emollientien |
| Cetiol® ININ |
Isononyl Isononanoate |
- |
- |
4,00 |
Emollientien |
| Uvinul® MC 80 |
Ethylhexyl Methoxycinnamate |
7,00 |
7,00 |
10,00 |
UVB-Filter |
| Uvinul® A Plus |
Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate |
7,00 |
7,00 |
7,00 |
UVA-Filter |
| Tinosorb® S |
Bis-Ethylhexyloxyphenol Meth-oxyphenyl Triazine |
1,50 |
- |
- |
Breitspektrum-UV-Filter |
| Uvinul® N 539 T |
Octocrylene |
3,00 |
3,00 |
- |
UVB-Filter |
| Eumulgin® SG |
Sodium Stearoyl Glutamate |
1,20 |
1,20 |
1,20 |
Emulgator (O/W) |
| Wasser |
Wasser |
q.s. ad |
q.s. ad |
q.s. ad |
Lösungsmittel |
| 100 |
100 |
100 |
|
| Butylenglykol |
Butylene Glycol |
4,00 |
4,00 |
4,00 |
Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Tinovis® GTC UP |
Acrylates/ Beheneth-25 Methacrylate Copolymer |
2,00 |
2,00 |
2,00 |
Rheologiemodifikator |
| Edeta® BD |
Disodium EDTA |
0,10 |
0,10 |
0,10 |
Chelatbildner |
| Pluracare® E 1500 |
PEG-32 |
- |
- |
2,00 |
Aktivsubstanz, Feuchthaltemittel |
| Xanthangummi |
Xanthan Gum |
0,15 |
0,15 |
0,15 |
Rheologiemodifikator |
| Natriumhydroxid (10%ige Lösung) |
Water (and) sodium Hydroxide |
|
0,85 |
0,85 |
Mittel zur Einstellung des pH-Werts |
| Ethanol |
Alcohol |
10,00 |
10,00 |
10,00 |
Lösungsmittel |
| Inhaltsstoffe |
INCI-Name/Chemischer Name |
112901 |
112901A |
112901C |
Funktion |
| Orgasol® 4000 EXD |
Nylon 6/12 |
2,00 |
2,00 |
2,00 |
Trübungsmittel |
| Purisoft® POE LS 9726 |
Water (and) Glycerin (and) Moringa Oleifera Seed Extract |
- |
- |
3,00 |
Aktivsubstanz, hautkonditionierend |
| Cetiol® Ultimate |
Undecane (and) Tridecane |
4,00 |
4,00 |
4,00 |
Emollientien |
| DowCorning 9041 Silicone Elastomer Blend |
Dimethicone (and) Dimethicone Crosspolymer |
2,00 |
2,00 |
2,00 |
Hautgefühlmodifikator |
| Tinosorb® S Lite Aqua |
Aqua (and) Bis-Ethylhexyloxy-phenol Methoxyphenyl Triazine (and) Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer |
- |
5,00 |
5,00 |
Breitspektrum-UV-Filter |
-
Der Unterschied zwischen den Formeln besteht darin, dass Formulierung 112901 (Vergleich) die Polymerdispersion Tinosorb® S Lite Aqua der vorliegenden Erfindung nicht enthält.
-
Die Sonnenpflegezusammensetzungen wurden auf einer PMMA-Platte getestet, indem 6 g des Produkts einheitlich darauf aufgebracht wurden. Die beschichtete Platte wurde 30 Minuten in einen Ofen bei 38 °C eingebracht. Dann wurde die Platte durch Umdrehen 30 s mit in einer Petrischale gehaltenem Sand in Kontakt gebracht. Der in der Schale verbliebene Sand wurde erneut gewogen. Für die Sandanhaftung auf den Platten wurde die folgende Berechnung verwendet:
- Verbliebener Sand auf der PMMA-Platte/aufgebrachter Sand (in %)
- Ein niedriger Wert zeigt an, dass weniger Sand auf den Platten bleibt.
-
Das Anhaftungsverhältnis zwischen den Sonnenschutzzusammensetzungen 112901 A und 112901 ist in 3 gezeigt. Offensichtlich zeigt die Sonnenschutzzusammensetzung 112901 A, die die wässrige Lösung Tinosorb S Lite Aqua enthält, eine Verringerung der Sandanhaftung von 30 % bei gleichem UV-Schutz.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- GB 2286774 A [0007]
- US 5332568 A [0016]
- US 5252323 A [0016]
- WO 93/17002 [0016]
- WO 97/03642 [0016]
- EP 0517104 A [0016]
- WO 200523878 [0062]
- US 5108654 [0066]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- W. M. Meylan, P. H. Howard in J. Pharmaceutical Sciences 84, (1995), 83-92 [0031]
- "Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Band XIV/1, Makromolekulare Stoffe, G. Thieme Verlag Stuttgart 1961, 411-420" [0067]
- DIN 67502 [0132, 0134, 0136, 0138, 0140, 0142, 0144, 0146, 0148, 0151, 0153, 0155]
- M. Wloka et al., Proceedings of the 8th International Conference, The Royal Society, London, Paper 12 [0132, 0134, 0136, 0138, 0140, 0142, 0144, 0146, 0148, 0151, 0153, 0155]