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VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Diese Anmeldung beansprucht Priorität von: vorläufiger US-Patentanmeldung Seriennr.
62/546,167 , mit dem Titel „Techniques for Breast Imaging Patient Motion Artifact Compensation“ und eingereicht am 16. August 2017. Die Inhalte der vorgenannten Anmeldungen werden durch Bezugnahme hierin aufgenommen.
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GEBIET DER OFFENBARUNG
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Die Offenbarung betrifft im Allgemeinen die Qualitätsüberwachung der Patientenbildgebung und insbesondere das Verbessern der Detektion von Bewegung und der Korrektur von Bewegungsartefakten, wie sie Mammographie oder Tomosynthese-Bildaufnahme betrifft.
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HINTERGRUND
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Das Verhindern von Bewegung von Subjektgewebe und insbesondere Brustgewebe ist wichtig, wenn aus einer Vielfalt von Gründen eine strahlungsbasierte Bildgebung eines Patienten durchgeführt wird. Erstens dauern einige Bildgebungsprozeduren eine nicht triviale Zeitspanne, und die Bewegung im Laufe eines Anteils der Prozedur kann die Bildqualität negativ beeinflussen. Spezifisch kann die Patientenbewegung anatomische Verzerrungen oder Artefakte verursachen, die im Laufe längerer Expositionszeiten übersteigert werden können. Zweitens ist es wünschenswert, die totale Exposition eines Patienten gegenüber Strahlung im Laufe einer Prozedur zu minimieren, und somit ist nachfolgende Bildgebung, um eine ordnungsgemäße Bildqualität zu erhalten, nicht ideal. Drittens kann nachfolgende Bildgebung, die ausschließlich verwendet wird, um die Bildqualität zu korrigieren, aufgrund von Vorschriften in vielen Gerichtsbarkeiten gegen einen Arzt oder eine Organisation gezählt werden, und eine häufige erneute Bildgebung kann in einem Widerruf einer Lizenz und/oder einer Akkreditierung resultieren. Viertens können Bilder schlechter Qualität aufgrund von übermäßiger Bewegung einen Patienten erfordern, nachfolgende Besuche bei einem Bildgebungszentrum vorzunehmen, was den Patienten und das Gesundheitssystem selbst, einschließlich des Bildgebungszentrums und des Zahlungspflichtigen, zusätzlich belastet.
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KURZDARSTELLUNG
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Während die Erfindung in den unabhängigen Schutzansprüchen definiert ist, ergeben sich weitere Aspekte der Erfindung aus den abhängigen Schutzansprüchen, der Zeichnung und der folgenden Beschreibung.
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Im Folgenden ist eine vereinfachte Kurzdarstellung dargelegt, um ein grundlegendes Verständnis einiger hierin beschriebener neuartiger Ausführungsformen bereitzustellen. Diese Kurzdarstellung ist keine umfangreiche Übersicht, und es ist nicht beabsichtigt, Schlüssel-/kritische Elemente zu identifizieren oder den Schutzumfang davon abzugrenzen. Ihr einziger Zweck besteht darin, einige Konzepte in einer vereinfachten Form als eine Einleitung zu der detaillierteren Beschreibung darzulegen, die später dargestellt wird.
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Es werden Techniken zum Detektieren von und/oder anderweitigen Benachrichtigen eines Patienten zu einer detektierten Bewegung und Modifizieren des Bildgebungsprotokolls im Laufe der Brustbildgebung beschrieben. Wie obenstehend beschrieben, ist das Verhindern von Bewegung des Brustgewebes wichtig, wenn eine strahlungsbasierte Bildgebung eines Patienten aus einer Vielfalt von Gründen, einschließlich des Verbesserns der Bildqualität, des Verbesserns der Patientenerfahrung, des Reduzierens der Exposition und des Vermeidens von wiederholter Bildgebung, durchgeführt wird. Aus mindestens diesen Gründen gibt es einen Bedarf an verbesserten Techniken, die automatisiert oder halbautomatisiert sein können, zur Detektion von Bewegung im Laufe einer Bildgebungsprozedur, an korrigierenden Handlungen im Laufe von und nach der Prozedur, wenn Bewegung detektiert wurde, und am Minimieren des Ausmaßes an Strahlungsexposition gegenüber Patienten auf eine arbeitsablaufeffiziente Weise.
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Ein Bildgebungssystem wie hierin beschrieben kann einen Bildgebungsdetektor, um ein Bild von menschlichem Gewebe, wie Brustgewebe, zu erfassen, und eine Kompressionsplatte, die sich von dem Bildgebungsdetektor entfernt befindet, um das menschliche Gewebe zwischen der Kompressionsplatte und dem Bildgebungsdetektor zu komprimieren, einschließen. Ein oder mehrere Sensoren können eingeschlossen sein, in einer Ausführungsform kann ein Kraftsensor ein Kraftsignal generieren, das ein Maß an Kraft angibt, das auf das menschliche Gewebe aufgebracht wird. Eine Bewegungsdetektionsschaltung kann ein Bewegungssignal aus dem Kraftsignal filtern, das ein Maß der Bewegung des komprimierten menschlichen Gewebes angibt. Ein Bewegungsanalysemodul kann bestimmen, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist. Ein Bildkorrekturmodul zum Durchführen einer korrigierenden Handlung basierend auf der Bestimmung, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist. Weitere Ausführungsformen sind beschrieben und beansprucht.
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Der hierin beschriebene Kraftsensor ist typisch für die meisten modernen Mammographiesysteme, bei denen eine Brustkompressionskraft aufgenommen ist. Der Kraftsensor hilft, eine übermäßige Kompression der Brust des Patienten, was Schmerzen und weitere unerwünschte Auswirkungen verursachen kann, zu verhindern. Die hierin beschriebenen und beanspruchten Ausführungsformen beziehen sich auf die Ausgabe des Kraftsensors, die für ein Kraftniveau repräsentativ ist, das durch ein(en) oder mehrere hierin beschriebene Schaltungen oder Module zu einem Wert gefiltert oder umgewandelt werden kann, der Bewegung angibt. Dieses Bewegungssignal kann, wenn mit weiteren Messungen im Laufe der Zeit verglichen, die Bewegung des Patienten angeben, der eine Bildgebungsprozedur durchläuft.
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Zusätzlich oder alternativ können weitere Sensoren verwendet werden. Zum Beispiel können ein oder mehrere Ultraschallsensoren, optische und/oder Infrarotsensoren verwendet werden. In einigen Beispielen können sich die Sensoren jeweils in einem Gitter auf der Kompressionsplatte befinden. In weiteren Beispielen können sich die Sensoren auf dem Umfang der Platte befinden. Die Sensoren können aus der Kompression der Brust räumliche Dateninformationen erfassen. Die speziellen Informationen können verwendet werden, um Bewegungskarten und/oder Kontaktkarten zu erzeugen. Die Bewegungskarten-Informationen können verwendet werden, um eine Korrekturkarte zu erzeugen. Die Korrekturkarten-Informationen können als Eingabe in den Bildkorrekturalgorithmus verwendet werden, der die Tomosynthesebilder korrigiert. In den Beispielen, in denen eine Kontaktkarte basierend auf den räumlichen Informationen erzeugt wird, kann die Kontaktkarte verwendet werden, um Kompressionskonturen zu erstellen, die als eine Eingabe in die Kompressionsadäquanzanalyse verwendet werden können, und eine korrigierende Handlung empfehlen.
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Einige softwarebasierte Techniken zum Detektieren von Bewegung im Laufe einer Bildgebungsprozedur wurden zuvor beschrieben. Zum Beispiel schließt ein Verfahren zum Detektieren von Patientenbewegung das Detektieren, aus einer Reihe von Bildern, von Verschiebung einer Randlinie, wie der Hautlinie der Brust, eines Implantatrands oder eines weiteren Innenrands ein. Dieser Prozess zur Detektion von Hautlinien ist in
US-Patent 9,498,180 mit dem Titel SYSTEM AND METHOD FOR DETECTING PATIENT MOTION DURING TOMOSYNTHESIS SCANS offenbart, das durch Bezugnahme hierin aufgenommen ist (hiernach das 180 Patent).
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Im Gegensatz zu softwarebasierter und bildartefaktbasierter Bewegungsdetektion gibt die Detektion von Bewegung basierend auf Hardwaresensoren jedoch ein objektives Maß der Patientenbewegung, um zu der Bewertung der Bewegung hinzuzufügen. Die unabhängige, hardwarebasierte Detektion unter Verwendung der Informationen von einem oder mehreren Sensoren erlaubt eine größere Genauigkeit. Zusätzlich ist, da das Mammographiesystem bereits den Kraftsensor einschließt, dieses Verfahren der Patientenbewegung kostengünstiger als die alternative bildbasierte Detektion, wenn Kraftsensordetektion verwendet wird. Zusätzlich können unterschiedliche Bewegungsarten detektiert und unterschiedliche Kompensationshandlungen können vorgenommen werden. Wenn zum Beispiel eine Bewegung mit regelmäßigem Bewegungsintervall detektiert wird, wie Atmung oder Herzschlag, kann die Bilderfassung mit der Bewegung synchronisiert werden. In einem unterschiedlichen Beispiel kann, wenn eine unregelmäßige Bewegung detektiert wird, wie ein Anpassen der Position durch den Patienten, die Bilderfassung verzögert werden. Eine solche nuancierte und fortgesetzte Detektion kann möglicherweise nicht möglich sein, wenn die Detektion allein auf einer Bildverarbeitung basiert ist.
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Zur Erreichung der vorhergehenden und verwandten Ziele werden hierin gewisse veranschaulichende Gesichtspunkte in Verbindung mit der folgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Diese Gesichtspunkte sind für die verschiedenen Arten indikativ, auf denen die hierin offenbarten Prinzipien praktiziert werden können und alle Gesichtspunkte und Äquivalente davon sollen innerhalb des Schutzumfangs des beanspruchten Gegenstands liegen. Weitere Vorteile und neuartige Merkmale werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit den Zeichnungen betrachtet werden.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- 1 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Bildgebungssystems.
- 2 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Bildgebungssystems.
- 3 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Bildgebungssystems.
- 4 veranschaulicht einen Logikfluss gemäß einer Ausführungsform.
- 5 veranschaulicht einen Logikfluss gemäß einer Ausführungsform.
- 6 veranschaulicht einen Logikfluss gemäß einer Ausführungsform.
- 7 veranschaulicht ein generiertes Bild gemäß einer Ausführungsform.
- 8A veranschaulicht ein generiertes Bild gemäß einer Ausführungsform.
- 8B veranschaulicht ein System von Einrichtungen gemäß einer Ausführungsform.
- 8C veranschaulicht einen Logikfluss gemäß einer Ausführungsform.
- 9 veranschaulicht einen Fertigungsartikel gemäß einer Ausführungsform.
- 10 veranschaulicht eine Ausführungsform eines zentralisierten Systems.
- 11 veranschaulicht eine Ausführungsform eines verteilten Systems.
- 12 veranschaulicht eine Ausführungsform einer Rechenarchitektur.
- 13 veranschaulicht eine Ausführungsform einer Kommunikationsarchitektur.
- 14 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Bildgebungssystems.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Techniken zur Kompensation von Patientenbewegung bei Brustbildgebung werden beschrieben. Ein Bildgebungssystem kann einen Bildgebungsdetektor, um ein Bild von menschlichem Gewebe, wie Brustgewebe oder weiteres weiches Gewebe, zu erfassen, und eine Kompressionsplatte einschließen, die sich von dem Bildgebungsdetektor entfernt befindet, um das menschliche Gewebe zwischen der Kompressionsplatte und dem Bildgebungsdetektor zu komprimieren. In einer Ausführungsform kann ein Kraftsensor ein Kraftsignal generieren, das ein Maß an Kraft angibt, die auf das menschliche Gewebe aufgebracht wird. Eine Bewegungsdetektionsschaltung kann ein Bewegungssignal aus dem Kraftsignal filtern, das ein Maß der Bewegung des komprimierten menschlichen Gewebes angibt. Ein Bewegungsanalysemodul kann bestimmen, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist. Ein Bildkorrekturmodul zum Durchführen einer korrigierenden Handlung basierend auf der Bestimmung, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist. In einer anderen Ausführungsform können weitere Arten von Sensoren verwendet werden, die in einem Gitter oder um den Umfang der Kompressionsplatte angeordnet sein können.
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Wie hierin verwendet können korrigierende Handlungen Handlungen einschließen, um ein Bild zu korrigieren, ein Bild zu generieren, während Bewegungsartefakte minimiert werden, eine Audio- oder visuelle Angabe zu generieren, dass Bewegung detektiert wurde, und/oder weitere Handlungen, die nachstehend als Reaktion auf die Detektion von Bewegung im Laufe einer Prozedur beschrieben werden. Beispielhaft und nicht als Einschränkung können korrigierende Handlungen die Bestimmung und Anzeige eines Bewegungspunktwerts auf einer Anzeigevorrichtung, Anzeige einer Warnung auf einer Anzeigevorrichtung, die angibt, dass ein Bewegungsschwellenwert überschritten wurde, Auslösen eines visuellen Indikators des Bildgebungssystems, Beenden oder Modifizieren einer Bildgebungssequenz oder eines Bildgebungsprotokolls oder einer Bildaufnahme, Verzögern der Erfassung des Bildes des menschlichen Gewebes, bis der Bewegungsschwellenwert nicht länger überschritten wird, und/oder Synchronisieren einer Bilderfassung mit sich wiederholender Bewegung einschließen. Eine Bewegungspunktzahl für alle Bilder, die von einem besonderen Technologen aufgenommen werden, können kombiniert werden, um einen Positionierungspunktwert für den Technologen zu erzeugen. Die Bewegungspunktzahlen können mit weiteren Technologen in einer Einrichtung oder in weiteren Einrichtungen verglichen werden. Die Technologenpunktzahl kann mit einem Schwellenwert verglichen werden, um die Konformität zu bestimmen. Eine Einrichtungspunktzahl kann mit weiteren Einrichtungen verglichen und mit einer Schwellenwertpunktzahl verglichen werden, um die Konformität zu bestimmen. Ein Bericht kann generiert werden, der Positionierungspunktzahlen für den Technologen, die Einrichtung und die Konformität im Verlauf der Zeit zeigt. Ein retrospektiver und prospektiver Ansatz erlauben der Einrichtung, die Grundursache zu identifizieren, warum die Positionierung, das Rauschen, die Artefakte, die Kompression usw. auf der Arztebene auftreten könnte(n). Ein bestimmter Techniker kann mit diesem Ansatz identifiziert werden, um sein/ihr Verhalten zu verstehen, um ihre Fähigkeit zu verbessern, ihr Bild aufzunehmen. Weitere Ausführungsformen sind beschrieben und beansprucht. Unter allgemeiner Bezugnahme auf die hierin verwendete(n) Anmerkungen und Nomenklatur können die folgenden detaillierten Beschreibungen hinsichtlich Programmprozeduren vorgestellt werden, die auf einem Computer oder einem Netzwerk von Computern ausgeführt werden. Diese prozeduralen Beschreibungen und Darstellungen werden von Fachleuten verwendet, um die Materie ihrer Arbeit an weitere Fachleuten am wirksamsten zu vermitteln.
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Eine Prozedur ist hier und im Allgemeinen ersonnen, um eine selbstkonsistente Sequenz von Vorgängen zu sein, die zu einem gewünschten Ergebnis führen. Diese Vorgänge sind jene, die physikalische Manipulationen physikalischer Quantitäten erfordern. Normalerweise, obwohl nicht notwendigerweise, nehmen diese Quantitäten die Form von elektrischen, magnetischen oder optischen Signalen an, die in der Lage sind, gespeichert, übertragen, kombiniert, verglichen und anderweitig manipuliert zu werden. Es erweist sich zu Zeiten als zweckmäßig, hauptsächlich aus Gründen der gemeinsamen Nutzung, diese Signale als Bits, Werte, Elemente, Symbole, Zeichen, Begriffe, Zahlen oder dergleichen zu bezeichnen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass alle dieser und ähnlicher Begriffe den angemessenen physikalischen Quantitäten zugeordnet werden sollen und lediglich zweckmäßige Kennungen sind, die auf jene Quantitäten angewendet werden.
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Ferner werden die durchgeführten Manipulationen oft mit Begriffen, wie das Hinzufügen oder Vergleichen, bezeichnet, die gemeinhin mit psychischen Vorgängen assoziiert sind, die von einem menschlichen Bediener durchgeführt werden. Keine solche Fähigkeit eines menschlichen Bedieners ist in jeglichen hierin beschriebenen Vorgängen notwendig oder in den meisten Fällen, die einen Teil einer oder mehrerer Ausführungsformen bilden, wünschenswert. Vielmehr sind die Vorgänge Maschinenvorgänge. Nützliche Maschinen zum Durchführen von Vorgängen verschiedener Ausführungsformen schließen digitale Allzweckcomputer oder ähnliche Vorrichtungen ein.
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Verschiedene Ausführungsformen beziehen sich auch auf Geräte oder Systeme zum Durchführen dieser Vorgänge. Dieses Gerät kann speziell für den erforderlichen Zweck konstruiert sein oder es kann einen Allzweckcomputer umfassen, wie selektiv durch ein in dem Computer gespeichertes Computerprogramm aktiviert oder neu konfiguriert. Die hierin vorgestellten Prozeduren beziehen sich nicht inhärent auf einen besonderen Computer oder ein weiteres Gerät. Verschiedene Allzweckmaschinen können mit Programmen verwendet werden, die gemäß den Lehren hierin geschrieben sind, oder es kann sich als zweckmäßig erweisen, spezialisierte Geräte zu konstruieren, um die erforderlichen Verfahrensschritte durchzuführen. Die erforderliche Struktur für eine Vielfalt dieser Maschinen wird aus der gegebenen Beschreibung ersichtlich.
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1 veranschaulicht ein Blockdiagramm für ein Bildgebungssystem 100. In einer Ausführungsform kann das Bildgebungssystem 100 eine oder mehrere Komponenten umfassen. Obwohl das in 1 gezeigte Bildgebungssystem 100 eine begrenzte Anzahl von Elementen in einer gewissen Topologie aufweist, kann Wert darauf gelegt werden, dass das Bildgebungssystem 100 mehr oder weniger Elemente in alternativen Topologien einschließen kann, wie für eine gegebene Implementierung gewünscht. Das Bildgebungssystem 100 kann eine Vielzahl von Modulen einschließen, einschließlich Bildgebungsmodul 102, Bewegungsanalysemodul 114 und Bildkorrekturmodul 116, die jeweils eine oder mehrere Verarbeitungseinheiten, Datenspeichereinheiten, Netzwerkschnittstellen oder weitere Hardware- und Softwareelemente einschließen können, die hierin detaillierter beschrieben werden. In einigen Ausführungsformen können diese Module innerhalb einer einzelnen Bildgebungsvorrichtung eingeschlossen sein, wobei die gemeinsam genutzte CPU 120 genutzt wird. In weiteren Ausführungsformen können ein oder mehrere Module Teil einer verteilten Architektur sein, von der ein Beispiel in Bezug auf 11 beschrieben ist.
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In einer Ausführungsform kann jedes Modul des Bildgebungssystems 100 ohne Einschränkung ein Bildgebungssystem, eine mobile Rechenvorrichtung, ein Smartphone oder einen Desktop-Computer oder weitere hierin beschriebene Vorrichtungen umfassen. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Bildgebungssystem 100 multiple Komponenten oder Module umfassen oder implementieren. Wie hierin verwendet, sollen sich die Begriffe „Komponente“ und „Modul“ auf computerbezogene Entitäten beziehen, die entweder Hardware, eine Kombination von Hardware und Software, Software oder Pflegesoftware umfassen. Zum Beispiel können eine Komponente und/oder ein Modul als ein Prozess implementiert werden, der auf einem Prozessor, wie CPU 120, einem Festplattenlaufwerk, multiplen Datenspeicherlaufwerken (von optischem und/oder magnetischem Datenspeicherungsmedium), einem Objekt, einer Programmdatei, einem Ausführungsthread, einem Programm und/oder einem Computer läuft. Zur Veranschaulichung, sowohl eine auf einem Server laufende Anwendung als auch der Server können eine Komponente und/oder ein Modul sein. Ein(e) oder mehrere Komponenten und/oder Module können innerhalb eines Prozesses und/oder Ausführungsthreads residieren, und eine Komponente und/oder ein Modul kann auf einem Computer lokalisiert und/oder zwischen zwei oder mehr Computern verteilt sein, wie für eine gegebene Implementierung gewünscht. Die Ausführungsformen sind in diesem Zusammenhang nicht beschränkt.
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Die verschiedenen Vorrichtungen innerhalb des Systems 100 und Komponenten und/oder Module innerhalb einer Vorrichtung des Systems 100 können mittels verschiedener Arten von Kommunikationsmedien kommunikativ gekoppelt sein, wie durch verschiedene Linien oder Pfeile angegeben. In verschiedenen Ausführungsformen können die verschiedenen Module und Speicher des Systems 100 als ein verteiltes System organisiert sein. Ein verteiltes System umfasst üblicherweise multiple autonome Computer, die über ein Computernetzwerk kommunizieren. Es ist erwähnenswert, dass, obwohl einige Ausführungsformen ein verteiltes System nutzen können, wenn verschiedene erweiterte Techniken zum Datenabruf beschrieben werden, Wert darauf gelegt werden kann, dass die erweiterten Techniken zum Datenabruf auch durch eine einzelne Rechenvorrichtung implementiert werden können. Die Ausführungsformen sind in diesem Zusammenhang nicht beschränkt.
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In einer Ausführungsform kann das Bildgebungsmodul 102 eine Bildgebungsquelle 106 und einen Detektor 108 einschließen, die verwendet werden können, um eine Brustbildgebung (2D, Tomosynthese, Computertomographie, Ultraschall oder eine beliebige Kombination davon) durchzuführen, und kann in einigen Beispielen eine Röntgenquelle und ein Detektor sein. In weiteren Beispielen können die Bildgebungsquelle 106 und der Detektor 108 jeweils weitere Arten von Bildgebungsquellen und Sensoren sein. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen das Bildgebungsmodul 102 konfiguriert sein, um eine Brustbildgebung wie Röntgenmammographie, Tomosynthese, Computertomographie und/oder Ultraschall durchzuführen. Tomosynthese ist ein Verfahren zum Durchführen einer Tomographie mit begrenztem Winkel und hoher Auflösung bei radiografischen Dosisniveaus. Während Mammographie durch die Beschreibung hindurch als eine beispielhafte Ausführungsform verwendet wird, kann Wert darauf gelegt werden, dass die hierin beschriebenen Techniken auf weitere Prozeduren anwendbar sein können, bei denen die Bildgebung von menschlichem Gewebe, das anfällig gegenüber Bewegung ist, stattfinden kann.
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Die Bildgebungsquelle 106 kann konfiguriert sein, um menschliches Gewebe, wie Brustgewebe, gegenüber Röntgenstrahlen zu exponieren, die durch den Detektor 108 detektiert werden können. Der Detektor 108 kann konfiguriert sein, um auf den Einfluss einfallender Röntgenstrahlen über einen breiten Bereich zu reagieren. Der Detektor 108 kann konfiguriert sein, um Röntgenstrahlen zu absorbieren, ein elektronisches Signal zu produzieren, das Signal zu digitalisieren und die Ergebnisse in einem von Datenspeicher 104 und/oder Datenbank 122 zu speichern. Das Ausgabebild kann als eine zweidimensionale Matrix gespeichert werden, wobei jedes Element die Röntgenübertragung darstellt, die einem Pfad durch das Brustgewebe hindurch entspricht. Dreidimensionale Bilder und Matrizen können in einigen Ausführungsformen generiert werden, abhängig von der Bildgebungsmodalität, wie Tomosynthese, Computertomographie und dergleichen. Das Bild kann derart digital verarbeitet werden, dass, wenn es auf einer Anzeigevorrichtung angezeigt oder auf Laserfolie gedruckt wird, es die zur Diagnose erforderlichen Schlüsselmerkmale veranschaulicht. Solche diagnostischen Bilder können in Datenspeicher 104 gespeichert werden, sodass sie auf einer Benutzerschnittstelle der Anzeige 124 betrachtet werden können.
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In einer Ausführungsform können Bilder auch in einer Bilddatenbank 122 archiviert werden. Auf diese Weise können Patientendatensätze bewahrt werden und die früheren Bilder können verwendet werden, um die detektierte Bewegung, wenn mit neuen Bildern verglichen, auszuwerten. In einem Ausführungsbeispiel kann sich ein hierin beschriebenes Bildkorrekturmodul auf archivierte Bilder beziehen, die gemeinsame Elemente enthalten (z. B. weiterhin Verkalkung für das gleiche Gewebe des gleichen Patienten) und mit einem aktuellen Bild verglichen werden (das unscharfe Verkalkungen für das gleiche Gewebe des gleichen Patienten einschließen kann). Wie Analyse, kombiniert mit den hierin beschriebenen Techniken, verwendet werden kann, um Bewegungsartefakte innerhalb eines Bildes zu detektieren und/oder zu korrigieren.
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Das Bildgebungssystem 100 kann einen Kraftsensor 110 einschließen, der innerhalb einer Kompressionsplatte des Bildgebungssystems 100 (in 1 nicht gezeigt, veranschaulicht in 2 und 3) enthalten sein kann. Der Kraftsensor 110 kann einen Dehnungsmesser, einen piezoelektrischen Sensor, eine Wägezelle oder einen weiteren Sensor einschließen, der in der Lage ist, die auf das menschliche Gewebe, das zwischen einer Kompressionsplatte und einer gegenüberliegenden Detektorebene komprimiert ist, aufgebrachte Kraft zu messen. In einigen Ausführungsformen kann der Kraftsensor 110 einen analogen Filter, Verstärkungsschaltungen zur Signalkonditionierung und/oder einen Analog-Digital-Wandler zur Signalerfassung einschließen. Die Ausgabe des Kraftsensors 110 kann ein elektrisches Signal sein, das für ein Kraftniveau repräsentativ ist. Das Kraftniveau kann eine Messung einer Kraft darstellen, die mittels der Kompressionsplatte und/oder mittels der „oberen“ Oberfläche des Bildgebungsdetektors oberhalb der Brust aufgebracht wird. Das elektrische Signal, das für ein Kraftniveau repräsentativ ist, kann durch eine oder mehrere hierin beschriebene Schaltungen oder Module zu einem Wert gefiltert oder umgewandelt werden, der die Bewegung angibt. Dieses Bewegungssignal kann, wenn mit weiteren Messungen im Laufe der Zeit verglichen, die Bewegung des Patienten angeben, der eine Bildgebungsprozedur durchläuft.
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Das Bildgebungssystem 100 kann eine Bewegungsdetektionsschaltung 112 einschließen, die konfiguriert ist, um ein elektronisches Kraftsignal von dem Kraftsensor 110 zu empfangen und ein Bewegungssignal aus dem empfangenen Kraftsignal zu filtern. In einigen Ausführungsformen kann das empfangene Kraftsignal ein Niederfrequenzkompressionskraftsignal einschließen (z. B. 0 (Gleichstrom) bis < 5 Hz), das unter Verwendung der Bewegungsdetektionsschaltung 112 parallel abgegriffen und verarbeitet werden kann. Die Bewegungsdetektionsschaltung 112 kann eine oder mehrere Komponenten einschließen, um das Kraftsignal zu verarbeiten und zu filtern, einschließlich eines Gleichstromsignalblocks, wie eines Sperrkondensators, um die Gleichstrom- und Niederfrequenzkomponenten des Kraftsignals zu entfernen, wobei eine Komponente höherer Frequenz (Wechselstrom) hinterlassen wird, die hierin als ein Bewegungssignal bezeichnet wird. Eine oder mehrere analoge Schaltungen können die Signalkomponenten höherer Frequenz (Wechselstrom) filtern und Verstärkung darauf anwenden, um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern, wenn benötigt. Das resultierende Bewegungssignal kann Bewegungsartefakte aus dem ursprünglichen Kraftsignal einschließen. Wie später beschrieben, können ein oder mehrere Module, wie das Bewegungsanalysemodul 114, eine digitale Verarbeitungseinheit und eine entsprechende Software einschließen, um die Ausgabe von der Bewegungsdetektionsschaltung 112 zu analysieren.
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In einer Ausführungsform kann ein Bewegungsanalysemodul 114 eine oder mehrere analoge Schaltungen, wie einen abgestimmten Differenzierer, einschließen, um die Bewegung des innerhalb des Bildgebungssystems 100 komprimierten menschlichen Gewebes unter Verwendung eines empfangenen Bewegungssignals von der Bewegungsdetektionsschaltung 112 zu detektieren. In einigen Ausführungsformen kann das Bewegungsanalysemodul 114 Hardware- und/oder Softwaremodule einschließen, die konfiguriert sind, um das Bewegungssignal von der Bewegungsdetektionsschaltung 112 zu akzeptieren und eine durch den Patienten verursachte Gewebebewegung zu detektieren. Ein beispielhafter Logikfluss, der eine Bewegungsdetektion durch das Bewegungsanalysemodul 114 veranschaulicht, ist innerhalb von 4 dargelegt. Als Beispiel und nicht als Einschränkung kann die Bewegung durch Atemaktivität, Herzaktivität oder Muskelbewegungen (willkürlich oder unwillkürlich) durch den Patienten verursacht werden. Das Bewegungsanalysemodul 114 kann mit einem Bewegungsgrenzwert konfiguriert sein, jenseits von dem die Bewegung des Patienten detektiert und an ein Bildkorrekturmodul 116 kommuniziert wird.
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Das Bildkorrekturmodul 116 kann konfiguriert sein, um eine Bestimmung von dem Bewegungsanalysemodul 114 zu empfangen, dass Bewegung detektiert wurde. Die Bestimmung kann Daten einschließen, die in einigen Ausführungsformen angeben eine Bewegungszeit und ein Bewegungsniveau, und die Bestimmung kann verwendet werden, um eine korrigierende Handlung zu bestimmen, die vorzunehmen ist. Hierin beschriebene Techniken streben danach, die Bildqualität zu verbessern, sogar in Situationen, in denen die Bewegung detektiert wird, die Exposition des Patienten zu reduzieren, wenn möglich, und die Zeit, die für Patienten erforderlich ist, um Bildgebungsprozeduren zu durchlaufen, zu reduzieren. Beispielhafte korrigierende Handlungen werden hierin in Bezug auf 5, 7 und 8 beschrieben, jedoch kann in einigen Ausführungsformen eine weitere korrigierende Handlung, die mit diesen Zielen konsistent ist, vorgenommen werden.
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Eine Datenbank von Bewegungskriterien 118 kann durch das Bildkorrekturmodul 116 verwendet werden, um die ordnungsgemäße korrigierende Handlung basierend auf verschiedenen Bestimmungen durch das Bewegungsanalysemodul 114 zu bestimmen. Zum Beispiel können Kriterien innerhalb der Bewegungskriteriendatenbank 118 Bewegungsschwellenwerte, Zeitschwellenwerte zur Verzögerung, Bildqualitätskriterien, Schwellenwerte, die die maximale Anzahl von Bildern angeben, die aufgrund von detektierter Bewegung aus einer Bildsequenz gelöscht werden können, und weitere Kriterien einschließen, die notwendig sind, um korrigierende Handlungen zu bestimmen und vorzunehmen. In einem Beispiel kann das Bildkorrekturmodul 116 Hardware und/oder Software einschließen, die mit den hierin beschriebenen Techniken konsistent konfiguriert sind, um eine oder mehrere korrigierende Handlungen vorzunehmen, wenn Bewegung detektiert wurde, die einen Schwellenwert überschreitet. Wie weiter in Bezug auf 5 beschrieben, können gewisse Bewegungsbestimmungen auf unterschiedliche Weisen gehandhabt werden. In einer Ausführungsform können Bildverbesserungen durch Löschen von Bildern vorgenommen werden, die mit einer Bewegung über einem Schwellenwert assoziiert sind. In einer Ausführungsform kann eine Bilderfassungsprozedur verzögert werden, bis die detektierte Bewegung unter einen Schwellenwert gefallen ist. In einer Ausführungsform kann eine Bilderfassungsprozedur so verlängert werden, dass eine ordnungsgemäße Exposition vorgenommen werden kann, während auch Bilder von einer Bildgebungssequenz, die durch Bewegung beeinflusst wird, ausgeschlossen werden können. In einer Ausführungsform kann eine Bilderfassungsprozedur annulliert werden, wodurch die Strahlungsexposition des Patienten reduziert wird.
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In einigen Ausführungsformen kann eine artefaktbasierte Bilddetektion der Patientenbewegung, wie in dem 180-Patent beschrieben, mit den Informationen von dem Kraftsensor 110 und der Bewegungsdetektionsschaltung 112 in dem Bewegungsanalysemodul 114 kombiniert werden. In einem Beispiel kann das Bewegungsanalysemodul 114 die von der Bewegungsdetektionsschaltung empfangenen Informationen mit der artefaktbasierten Bilddetektion korrelieren.
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In einer Ausführungsform kann die Anzeigevorrichtung 121 eine Benutzerschnittstelle einschließen, die konfiguriert ist, um ein Bild zugleich mit Informationen in Bezug auf die detektierte Bewegung und jegliche korrigierende Handlungen, die als Reaktion vorgenommen werden, zu empfangen und anzuzeigen. In einer Ausführungsform kann die Anzeige 124 konfiguriert sein, um eine Warnung oder eine Bewegungspunktzahl anzuzeigen (7 und 8), die einem Arzt angibt, dass Bewegung und/oder ein Niveau der detektierten Bewegung detektiert wurde. Optional kann das Bildgebungssystem 100 einen Indikator 126 einschließen, der eine LED einschließen kann, die ausgelöst werden kann, wenn eine Bewegung, die einen Schwellenwert überschreitet, im Laufe einer Prozedur detektiert wurde. Zusätzlich zu einer Benachrichtigung mittels der Benutzerschnittstelle der Anzeige 124 oder des optionalen Indikators 126 können weitere Techniken zur Benachrichtigung von detektierter Bewegung verwendet werden. Nicht einschränkende Beispiele schließen Audiobenachrichtigung, haptische Benachrichtigung, weitere visuelle Angabe unter Verwendung von Leuchten und/oder eine oder mehrere Aufforderungen innerhalb der Benutzerschnittstelle ein.
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2 veranschaulicht ein Bildgebungssystem 200 gemäß einer Ausführungsform. Das Bildgebungssystem 200 veranschaulicht beispielhafte Komponenten, die für die hierin beschriebenen Techniken am relevantesten sind und weitere Komponenten einschließen können, die nicht innerhalb von 2 abgebildet sind. Der obere Anteil 202 schließt die Bildgebungsquelle 204, die in einigen Ausführungsformen eine Röntgenquelle sein kann und mit der Bildgebungsquelle 106, die obenstehend in Bezug auf 1 beschrieben ist, konsistent sein kann, ein.
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Die Kompressionsplatte 206 kann an einem Arm montiert sein, der selbst mit einem Rahmen verbunden ist, der mit einem Körper des Bildgebungssystems 200 verbunden ist. Die Kompressionsplatte 206 kann im Laufe einer Bildgebungsprozedur auf menschliches Gewebe abgesenkt werden. Gewisse Bildgebungsprozeduren, wie Mammographie, können eine Kompression des menschlichen Gewebes zwischen der Kompressionsplatte 206 und einer anderen Oberfläche, wie der Oberfläche des Detektors 214, die mit dem Detektor 108 konsistent sein kann, der obenstehend in Bezug auf 1 beschrieben ist, erfordern.
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Das Kraftsensormodul 208 kann innerhalb der Kompressionsplatte 206 enthalten sein und kann die auf die Brust 210 ausgeübte Kraft 212 detektieren, die zwischen der Kompressionsplatte 206 und dem Bildgebungsdetektor 214 platziert ist. Die detektierte Kraft kann eine Messung der Kraft darstellen, die mittels der Kompressionsplatte 206 und/oder mittels der „oberen“ Oberfläche des Bildgebungsdetektors 214 oberhalb der Brust aufgebracht wird. Zusätzlich oder separat kann ein Kraftsensormodul in die Komponente des Bildgebungsdetektors 214 aufgenommen sein. In dieser Konfiguration kann das in den Bildgebungsdetektor 214 aufgenommene Kraftsensormodul auf die gleiche Art und Weise arbeiten wie das Kraftsensormodul 208 und kann die von der Kompressionsplatte 206 auf das menschliche Gewebe (Brust 210), das zwischen der Kompressionsplatte 206 und auf der Oberfläche des Bildgebungsdetektors 214 platziert ist, aufgebrachten Gleichstrom- und Wechselstromkompressionssignale messen. Wie obenstehend dargelegt, können der Kraftsensor 208 oder der optionale Kraftsensor, der in den Bildgebungsdetektor 214 aufgenommen ist, einen Dehnungsmesser, einen piezoelektrischen Sensor, eine Wägezelle oder einen weiteren Sensor einschließen, der in der Lage ist, die auf das menschliche Gewebe, das zwischen einer Kompressionsplatte und einer gegenüberliegenden Detektorebene komprimiert ist, aufgebrachte Kraft zu messen. In einigen Ausführungsformen kann der Kraftsensor 208 oder der optionale Kraftsensor, der in den Bildgebungsdetektor 214 aufgenommen ist, einen analogen Filter, Verstärkungsschaltungen zur Signalkonditionierung und/oder einen Analog-Digital-Wandler zur Signalerfassung einschließen. Die Ausgabe des Kraftsensors 208 oder des optionale Kraftsensors, der in den Bildgebungsdetektor 214 aufgenommen ist, kann ein elektrisches Signal sein, das für ein Kraftniveau repräsentativ ist, das durch ein(e) oder mehrere hierin beschriebene Schaltungen oder Module zu einem Wert gefiltert oder umgewandelt werden kann, der die Bewegung angibt. Dieses Bewegungssignal kann, wenn mit weiteren Messungen im Laufe der Zeit verglichen, die Bewegung des Patienten angeben, der eine Bildgebungsprozedur durchläuft.
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In einer Ausführungsform können die beschriebenen Kraftsensormodule eine oder mehrere Schaltkreiskomponenten einschließen, die eine Bewegungsdetektionsschaltung, wie die Bewegungsdetektionsschaltung 112, umfassen. In einer Ausführungsform kann die Bewegungsdetektionsschaltung 216 separat von dem Kraftsensor 208 implementiert sein und kann daraus ein Signal empfangen. Wie in Bezug auf 1 beschrieben kann die Bewegungsdetektionsschaltung 216 ein Kraftsignal vom Kraftsensor 208 empfangen und eine Hochfrequenz-Wechselstromkomponente aus dem empfangenen Kraftsignal zu einem Bewegungssignal filtern, das die Bewegung des menschlichen Gewebes angibt, das zwischen der Kompressionsplatte 206 und einer Oberfläche des Detektors 214 komprimiert ist.
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Das Bewegungsanalysemodul 218, das in Hardware und/oder Software implementiert sein kann, kann konfiguriert sein, um zu bestimmen, ob ein empfangenes Bewegungssignal einen Bewegungsschwellenwert überschritten hat. In einigen Ausführungsformen kann das Bewegungsanalysemodul 218 separat vom Kraftsensor 208 vorhanden sein und kann innerhalb des optionalen Kraftsensors, der in den Bildgebungsdetektor 214, die Kompressionsplatte 206 oder innerhalb eines anderen Anteils des Bildgebungssystems 200 aufgenommen ist, wie veranschaulicht, vorliegen. Wenn ein Bewegungsschwellenwert überschritten wurde, kann das Bewegungsanalysemodul diese Bestimmung an das Bildkorrekturmodul 220 kommunizieren, das konfiguriert sein kann, um korrigierende Handlungen vorzunehmen, wie hierin in Bezug auf 5, 7 und 8 beschrieben.
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3 veranschaulicht ein Bildgebungssystem 200 gemäß einer Ausführungsform. Elemente innerhalb von 3 können ähnlich wie gleichartig nummerierte Elemente von 2 sein. Der Schlüsselunterschied zwischen 2 und 3 ist die Veranschaulichung der Bewegung der Brust 310. Wie veranschaulicht kann die Brust 310 bewegt werden, während sie zwischen der Kompressionsplatte 306 und einer Oberfläche des Detektors 314 ist. Diese Bewegung kann eine Kraftmessung 312 beeinflussen, die durch den Kraftsensor 308 vorgenommen wird. Während eine im Allgemeinen Auf- und Abbewegung innerhalb von 3 veranschaulicht ist, kann Wert darauf gelegt werden, dass eine Vielfalt von Bewegungen durch die Brust 310 vorgenommen werden kann. Die Bewegung kann aufgrund einer Vielzahl von Faktoren vorliegen, wie mit Bezug auf Herz- oder Atembewegungen, Niesen oder willkürlicher oder unwillkürlicher Bewegung eines oder mehrerer Anteile des Körpers, die die Bewegung der Brust 310 tangieren. Wie nachstehend beschrieben, kann die Bewegung der Brust 310 von einer beliebigen Anzahl von Arten sein und kann durch ein oder mehrere Module des Bildgebungssystems 300 zeitlich ausgewertet werden. Die Auswertung der Bewegungsart und des Bewegungszeitablaufs unter Verwendung von hierin beschriebenen Techniken kann eine gesteigerte Bildqualität und Patientenerfahrung bereitstellen, während die Exposition des Patienten gegenüber Strahlung reduziert wird.
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14 veranschaulicht eine andere Ausführungsform eines Bildgebungssystems 1400, wobei ein oder mehrere Sensoren in Kombination oder alternativ zu dem Kraftsensor 208 verwendet werden. Elemente innerhalb von 14 können ähnlich wie gleichartig nummerierte Elemente von 1, 2 und/oder 3 sein. Das Bildgebungssystem 1400 veranschaulicht beispielhafte Komponenten, die für die hierin beschriebenen Techniken am relevantesten sind und weitere Komponenten einschließen können, die nicht in 14 abgebildet sind. Das Bildgebungssystem 1400 schließt eine Kompressionsplatte 1406 und einen Detektor 1414 ein, der einen Abstand von der Kompressionsplatte weg und parallel dazu angeordnet ist. Eine Brust 1410 wird zwischen der Kompressionsplatte und dem Detektor 1414 komprimiert. Ein oder mehrere Sensoren 1408, die auf oder innerhalb der Kompressionsplatte 1406 und des Detektors 1414 angeordnet sind.
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Der eine oder die mehreren Sensoren 1408 können ein Sensormodul umfassen, das eine Bewegung der Brust 1410 detektieren kann. In einem Beispiel können die Sensoren 1408 einen oder mehrere Fotosensoren, Infrarotsensoren und/oder Ultraschall- oder Ultraschallsensoren einschließen. Die von den Sensoren detektierte Bewegung kann auf reflektierten Schallsignalen oder reflektierten Lichtsignalen basieren. In einigen Ausführungsformen können die Sensoren 1408 in einem Gittermuster auf oder innerhalb der Kompressionsplatte 1406 und des Detektors 1414 platziert sein. In weiteren Beispielen können die Sensoren 1408 um den Umfang der Kompressionsplatte 1406 und des Detektors 1414 herum angeordnet sein.
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Durch Anordnen multipler Sensoren in einem Muster kann ein detaillierteres Verständnis der Bewegung der Brust erhalten werden. Als solches wird Wert darauf gelegt, dass die Bewegung der Brust möglicherweise nicht gleichförmig ist. Zum Beispiel können sich einige Bereiche der Brust mehr als weitere bewegen. Die Verwendung multipler Sensoren würde dem Bildgebungssystem 1400 erlauben, eine Bewegungskarte zu erzeugen, die den Ort der Bewegung über die ganze Oberfläche der Brust visuell zeigen würde. Durch ein kompletteres Verständnis des Orts der Bewegung der Brust kann das Bildgebungssystem bestimmen, ob eine solche Bewegung eine negative Auswirkung auf das erhaltene Bild haben würde. Zusätzlich würde das Aufweisen zusätzlicher Sensoren dem Bildgebungssystem erlauben, weitere Informationen wie das Ausmaß an Kontakt mit der Brust zu erhalten, wie nachstehend weiter erörtert, um Brustpositionierungsinformationen zu bestimmen.
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Die Sensoren, die in den Bildgebungsdetektor 1414 aufgenommen sein können, können einen analogen Filter, Verstärkungsschaltungen zur Signalkonditionierung und/oder einen Analog-Digital-Wandler zur Signalerfassung einschließen. Die Ausgabe von Sensoren 1408 kann elektrische Signale sein, die für die Bewegung der Brust 1410 repräsentativ sind, die durch ein(e) oder mehrere hierin beschriebene Schaltungen oder Module zu einer Vielzahl von räumlichen Informationen oder Daten 1416 gefiltert oder umgewandelt werden können. Die räumlichen Informationen können kombiniert werden, um eine Bewegungskarte 1418a zu erzeugen. Die Bewegungskarte nimmt räumliche Informationen von jedem der Sensoren 1408, um eine relative Darstellung von Bewegung zu erzeugen. Die Bewegungskarte 1408a kann einige Bereiche der Brust 1410 beschreiben, die mehr Bewegung als weitere einschließen. Die Bewegungskarte 1408a ist eine visuelle Darstellung der räumlichen Informationen, die einige Farben (z. B. rot) aufweist, die ein höheres Ausmaß an Bewegung darstellen, und weitere Farben stellen ein moderates (z. B. gelb) oder ein niedriges (z. B. grün) Ausmaß an Bewegung dar. Die relative Darstellung der Bewegung kann basierend auf einem Vergleich räumlicher Informationen mit einem Schwellenwert oder einer Nachschlagetabelle bestimmt werden, die verschiedene Bewegungsniveaus darstellt.
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Zusätzlich kann die Bewegungskarte 1408a für jede der erzeugten Tomosyntheseprojektionen oder -scheiben erzeugt werden. Zum Beispiel zeigt 14 zwei Tomosyntheseprojektionen. Eine Projektion mit einem größeren Bewegungsgrad und eine andere Projektion, die einen kleineren Bewegungsgrad zeigt. Es wird Wert darauf gelegt, dass basierend auf der Anzahl von Projektionen eine beliebige Anzahl von Bewegungskarten erzeugt werden kann.
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Die räumlichen Informationen 1416 können auch verwendet werden, um eine Kontaktkarte 1418b zu erzeugen. Die Erfinder legen Wert darauf, dass die Gesamtheit der Brust 1410 nicht mit der Kompressionsplatte 1406 und dem Detektor 1414 in Kontakt ist. Es kann eine Linie geben, die in einem Bild als die „Linie unkomprimierten Gewebes“ oder die „Plattenkontaktlinie“ genannt wird, die eine Kontur von Kontaktpunkten der Brust mit der Platte/dem Detektor definiert. Der Ort der Kompressionslinie in Bezug auf das Brustprofil kann auch verwendet werden, um eine Metrik der Adäquanz der Kompression zu geben. Zum Beispiel, je größer die Region des unkomprimierten Gewebes, desto weniger adäquat die Kompression. Die Erfinder legen ferner Wert darauf, dass ein weniger als adäquates Kompressionsniveau in einer schlechten Bildqualität resultiert. Die Kontaktkarte 1418b zeigt das Kontaktniveau mit der Brust 1410. Die Kontaktkarte 1418b kann verwendet werden, um einen Abrollbereich zu bestimmen oder zu definieren, der der Bereich ist, in dem die Brust unkomprimiert ist. Der Ort der Plattenkontaktlinie und die Größe des Abrollbereichs könnten auch bei speziellen Bildverarbeitungstechniken in unkomprimierten vs. komprimierten Brustregionen nützlich sein. Der Ort der Kompressionslinie in Bezug auf das Brustprofil kann auch verwendet werden, um eine Idee zu geben, wie adäquat die Kompression ist, was beim Bestimmen der Adäquanz der Positionierung der Brust verwendet werden kann.
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Die Informationen aus der Bewegungskarte können in ein Bildkorrekturmodul 1420a eingegeben werden. Das Bildkorrekturmodul 1420a ist den obenstehend in Bezug auf 1, 2 und 3 beschriebenen Bildkorrekturmodulen 116 und 220 ähnlich und kann die Funktionen und Korrektur durchführen, wie unter Bezugnahme auf 4 und 5 weiter beschrieben.
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Auf ähnliche Weise können die Informationen aus der Kontaktkarte 1418b in ein Kompressionsadäquanzanalysemodul 1420b eingegeben werden. Das Bildkorrekturmodul 1420b kann den Bildkorrekturmodulen 116 und 220 ähnlich sein, mit der Rücksicht, dass ein Kompressionsschwellenwert anstelle eines Bewegungsschwellenwerts verwendet wird, um die aktuellen Kompressionskonturen mit dem Schwellenwert der Kompressionskonturen zu vergleichen. Das Bildkorrekturmodul 1420b kann die Funktionen und Korrekturen durchführen, wie unter Bezugnahme auf 4 und 5 weiter beschrieben. Wenn zum Beispiel derzeit Kompressionskonturen unter einem Schwellenwert von Kompressionskonturen vorliegen, kann die Bilderfassung verzögert sein, bis die Konturen über dem Schwellenwert vorliegen, oder die Bilderfassung kann annulliert werden, wenn die Verzögerung einen Schwellenwert überschreitet. In mindestens einem Beispiel können ein(e) oder mehrere Warnungen oder Alarme, wie obenstehend erörtert, generiert werden, um den Technologen zu benachrichtigen, dass die Kompression unzureichend ist und der Patient möglicherweise neu positioniert werden muss.
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Hierin eingeschlossen ist ein Satz von Ablaufdiagrammen, der für die beispielhafte Methodiken zum Durchführen neuartiger Gesichtspunkte der offenbarten Architektur repräsentativ ist. Während zu Zwecken der Einfachheit der Erläuterung die eine oder die mehreren hierin gezeigten Methodiken, zum Beispiel in Form eines Ablaufdiagramms oder eines Flussdiagramms, als eine Reihe von Taten gezeigt und beschrieben sind, versteht es sich und wird Wert darauf gelegt, dass die Methodiken nicht durch die Reihenfolge der Taten eingeschränkt sind, da einige Taten in Übereinstimmung damit in einer unterschiedlichen Reihenfolge von den hierin gezeigten und beschriebenen und/oder gleichzeitig mit weiteren Taten stattfinden können. Zum Beispiel werden Fachleute verstehen und Wert darauf legen, dass eine Methodik alternativ als eine Reihe von zusammenhängenden Zuständen oder Ereignissen dargestellt werden könnte, wie in einem Zustandsdiagramm. Darüber hinaus können möglicherweise nicht alle in einer Methodik veranschaulichten Taten für eine neuartige Implementierung erforderlich sein.
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4 veranschaulicht einen Logikfluss 400 gemäß einer Ausführungsform. Der Logikfluss 400 kann für einige oder alle der Vorgänge repräsentativ sein, die von einer oder mehreren hierin beschriebenen Ausführungsformen, wie dem Bildgebungssystem 100, ausgeführt werden. Spezifisch kann der Logikfluss 400 Vorgänge veranschaulichen, die von einem Bewegungsanalysemodul, wie dem Bewegungsanalysemodul 114, durchgeführt werden.
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Bei 402 kann ein Bewegungsanalysemodul ein Bewegungssignal von einem Kraftsensor und/oder einer Bewegungsdetektionsschaltung empfangen. Das Bewegungssignal kann Bewegungsartefakte einschließen, die angeben, dass sich menschliches Gewebe, das derzeit unter Kompression vorliegt, im Laufe einer Bildgebungsprozedur bewegt hat. Unter Verwendung von Hardware- und/oder Softwarekomponenten kann das empfangene Bewegungssignal ausgewertet werden, um Daten zu isolieren, die eine Bewegung angeben, und ein Wert kann zugewiesen werden, der ein Bewegungsniveau angibt. In einer Ausführungsform kann ein Grundlinienbewegungssignal zuerst ausgewertet werden, das einen Grundlinienbewegungswert angibt, oder ein Grundlinienbewegungswert kann innerhalb eines Bildgebungssystems gespeichert werden. Nachfolgende Bewegungssignale können empfangen und mit dem Grundlinienbewegungswert verglichen werden, um Bewegungsartefakte innerhalb der nachfolgenden Bewegungssignale zu identifizieren.
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Bei 404 kann das Bewegungsanalysemodul anschließend empfangene Bewegungssignale und jegliche darin identifizierten Bewegungsartefakte mit einem Bewegungsschwellenwert vergleichen, der vorbestimmt und innerhalb eines nicht-transitorischen computerlesbaren Datenspeicherungsmediums gespeichert sein kann. In einigen Ausführungsformen können Schwellenwerte dynamisch durch ein Bildgebungssystem im Laufe des Bilderfassungsprozesses bestimmt werden, mindestens teilweise basierend auf einer detektierten Bildqualitätsbeurteilung, die in nahezu Echtzeit vorgenommen wird. In weiteren Ausführungsformen kann ein Bewegungsschwellenwert vorbestimmt und innerhalb eines Bildgebungssystems gespeichert werden.
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Bei 406 kann das Bewegungsanalysemodul bestimmen, ob das empfangene Bewegungssignal den Bewegungsschwellenwert überschritten hat, und bei 408 kann das Bewegungsanalysemodul die Bestimmung an ein Bildkorrekturmodul kommunizieren, das nachstehend ausführlicher erörtert wird. Die Bestimmung kann in einigen Ausführungsformen eine Angabe, dass eine Bewegung detektiert wurde, einen Bewegungswert, einen Zeitstempel, eine Framekennung oder weitere Informationen einschließen, die für ein Bildkorrekturmodul notwendig sein können, um angemessene korrigierende Maßnahmen basierend auf der detektierten Bewegung zu ergreifen.
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5 veranschaulicht einen Logikfluss 500 gemäß einer Ausführungsform. Der Logikfluss 500 kann für einige oder alle der Vorgänge repräsentativ sein, die von einer oder mehreren hierin beschriebenen Ausführungsformen, wie zum Beispiel dem Bildgebungssystem 100, ausgeführt werden. Spezifisch kann der Logikfluss 500 Vorgänge veranschaulichen, die von einem Bildkorrekturmodul, wie dem Bildkorrekturmodul 116, durchgeführt werden.
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Bei 502 kann ein Bildkorrekturmodul eine Bestimmung empfangen, dass Bewegung detektiert wurde. In einigen Ausführungsformen kann jegliche Bewegung an das Bildkorrekturmodul kommuniziert werden. In weiteren Ausführungsformen kann möglicherweise nur eine Bewegung, die einen Schwellenwert überschreitet, wie hierin beschrieben, an das Bildkorrekturmodul kommuniziert werden. Die Bestimmung kann in einigen Ausführungsformen eine Angabe, dass eine Bewegung detektiert wurde, einen Bewegungswert, einen Zeitstempel, eine Framekennung oder weitere Informationen einschließen, die für ein Bildkorrekturmodul notwendig sein können, um angemessene korrigierende Maßnahmen basierend auf der detektierten Bewegung zu ergreifen.
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Bei 504 kann das Bildkorrekturmodul basierend auf einer oder mehreren empfangenen Bewegungsbestimmungen eine Art von Bewegung bestimmen. Zum Beispiel kann eine Bewegung als eine regelmäßige Bewegung kategorisiert werden, wenn sie sich wiederholend und im Allgemeinen innerhalb eines regelmäßigen Zeitintervalls vorliegt. Diese Art der Bewegung kann angeben, dass ein Patient atmet oder sich auf regelmäßige Art und Weise bewegt. In einem anderen Beispiel kann die Bewegung als unregelmäßig kategorisiert werden. Eine einzelne unregelmäßige Bewegung kann angeben, dass ein Patient Positionen verlagert hat oder zum Beispiel geniest hat. In noch einem anderen Beispiel kann die Bewegung als kontinuierlich unregelmäßig kategorisiert werden. Eine Bestimmung der Bewegungsart kann zum Teil auf zum Beispiel einem Bewegungswert und/oder Zeitstempel basiert sein. In mindestens einem Beispiel kann eine Bestimmung der Bewegung sein, dass die Bewegung auf einer oder mehreren Tomosynthesescheiben lokalisiert ist.
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Bei 506 kann, wenn eine reguläre Bewegung, die sich wiederholend und im Allgemeinen innerhalb eines regelmäßigen Zeitintervalls vorliegt, detektiert wird, das Bildkorrekturmodul die Bilderfassung so konfigurieren, dass sie mit der regulären Bewegung synchronisiert wird. Auf diese Weise kann die Bilderfassung im Laufe eines Zeitraums durchgeführt werden, in dem die Bewegung nicht detektiert wird, und im Laufe eines Zeitraums, in dem die Bewegung detektiert wird, übersprungen werden. Die synchronisierte Bildsequenz kann bei 512 generiert werden und kann möglicherweise nur Bilder einschließen, in denen keine Bewegung detektiert wurde, oder eine detektierte Bewegung liegt unter einem Schwellenwertausmaß.
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Bei 508 kann das Bildkorrekturmodul, wenn eine unregelmäßige Bewegung detektiert wird, die Bilderfassung für eine Zeitspanne verzögern, was der Bewegung erlaubt, zu stoppen, sodass ein Bild nicht negativ beeinflusst wird. Wie hierin beschrieben, können einige Ausführungsformen Bilder erfasste Bildern kennzeichnen, die im Laufe einer Bewegung aufgenommen wurden, und jene Bilder können aus einer Bildgebungssequenz entfernt werden, die verwendet wird, um ein Bild zu generieren.
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Bei 510, wenn eine Beendigung der Bewegung an einer oder mehreren Tomosynthesescheiben lokalisiert ist. Die Scheiben, die mit einer Bewegung über einem Schwellenwert assoziiert sind, können aus dem Tomosynthesestapel entfernt oder annulliert werden.
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Bei 514 kann, wenn unregelmäßiger Bewegungen im Laufe der Verzögerungsperiode fortgesetzt werden, die Verzögerung verlängert werden, bis die Bewegung stoppt. Da jedoch in einigen Fällen der Patient im Laufe der Verzögerung gegenüber Röntgenstrahlung exponiert sein kann, kann ein Zeitraumschwellenwert eingestellt werden, für den die Bilderfassung annulliert werden kann, wenn die Verzögerung jenseits des Schwellenwerts andauert. Somit kann bei 512 ein Bild generiert werden, wenn die Verzögerung innerhalb des Zeitschwellenwerts liegt, und die Bilderfassung kann bei 516 annulliert werden, wenn sich die Verzögerungsperiode jenseits des Zeitschwellenwerts verlängert. Auf diese Weise kann ein Bildgebungssystem fähig sein, für etwas Bewegung zu kompensieren und Bilder höherer Qualität zu generieren, indem die Erfassung verzögert wird, bis die Bewegung nicht mehr detektiert wird, während zu der gleichen Zeit ein Bild annulliert wird und die Exposition des Patienten gegenüber Strahlung beschränkt wird, wenn ein zufriedenstellendes Bild aufgrund einer übermäßigen unregelmäßigen Bewegung nicht erhalten werden kann.
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Im Laufe von Bildgenerierung bei 512 können gewisse Ausführungsformen Bilder mit detektierter Bewegung korrelieren und Bilder, in denen die Bewegung detektiert wurde, kennzeichnen. Auf diese Weise können mit Bewegung gekennzeichnete Bilder aus einer resultierenden Bildgebungssequenz entfernt werden, wodurch somit trotz Detektieren von Bewegung innerhalb der Bildgebungsprozedur die Bildqualität insgesamt verbessert wird. In einigen Fällen können viele Bilder als im Laufe der Bewegung stattfindend gekennzeichnet werden, und die gesamte Bildgebungssequenz muss möglicherweise annulliert werden. Basierend auf einer besonderen Prozedur kann zum Beispiel ein Schwellenwert derart eingestellt werden, dass ein Bildkorrekturmodul bestimmen kann, ob der Prozess des Löschens von Bildern in einer verwendbaren Bildsequenz resultieren kann, oder ob die Bildgebungssequenz aufgrund einer übermäßigen Bewegung im Laufe der Bildgebungsprozedur annulliert werden muss.
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6 veranschaulicht einen Logikfluss 600 gemäß einer Ausführungsform. Der Logikfluss 600 kann für einige oder alle der Vorgänge repräsentativ sein, die von einer oder mehreren hierin beschriebenen Ausführungsformen, wie beispielsweise Bildgebungssystemen 100, 200 und/oder 300, ausgeführt werden. Bei 602 kann ein Kraftsensor ein Kraftsignal generieren, das ein Maß an Kraft angibt, die auf das menschliche Gewebe aufgebracht wird, das zwischen einer Kompressionsplatte und einem Bildgebungsdetektor komprimiert ist, um ein Bild des menschlichen Gewebes zu erfassen. Wie obenstehend dargelegt kann ein Kraftsensor einen Dehnungsmesser, einen piezoelektrischen Sensor, eine Wägezelle oder einen weiteren Sensor einschließen, der in der Lage ist, die auf das menschliche Gewebe, das zwischen einer Kompressionsplatte und einer gegenüberliegenden Detektorebene komprimiert ist, aufgebrachte Kraft zu messen. In einigen Ausführungsformen kann ein Kraftsensor ein analogen Filter, Verstärkungsschaltungen zur Signalkonditionierung und/oder einen Analog-Digital-Wandler zur Signalerfassung einschließen. Die Ausgabe eines Kraftsensors kann ein elektrisches Signal sein, das für ein Kraftniveau repräsentativ ist, das durch ein(e) oder mehrere hierin beschriebene Schaltungen oder Module zu einem Wert gefiltert oder umgewandelt werden kann, der die Bewegung angibt. Dieses Bewegungssignal kann, wenn mit weiteren Messungen im Laufe der Zeit verglichen, die Bewegung des Patienten angeben, der eine Bildgebungsprozedur durchläuft.
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Bei 604 kann eine Bewegungsdetektionsschaltung das empfangene Kraftsignal filtern und ein Bewegungssignal darin isolieren. Das Bewegungssignal kann ein Niveau an Kraft angeben, und kann in einigen Fällen angeben, dass sich ein Patient im Laufe der Bilderfassung auf eine Weise bewegt hat, die der Qualität eines resultierenden Bildes abträglich ist. Wie obenstehend dargelegt, kann die Bewegungsdetektionsschaltung konfiguriert sein, um ein elektronisches Kraftsignal von einem Kraftsensor zu empfangen und ein Bewegungssignal aus dem empfangenen Kraftsignal zu filtern. In einigen Ausführungsformen kann das empfangene Kraftsignal ein Niederfrequenzkompressionskraftsignal einschließen (z. B. 0 (Gleichstrom) bis < 5 Hz), das unter Verwendung der Bewegungsdetektionsschaltung parallel abgegriffen und verarbeitet werden kann. Ferner kann die Bewegungsdetektionsschaltung eine oder mehrere Komponenten einschließen, um das Kraftsignal zu verarbeiten, einschließlich eines Gleichstromsignalblocks, wie eines Sperrkondensators, um die Gleichstrom- und Niederfrequenzkomponenten des Kraftsignals zu entfernen, wobei eine Komponente höherer Frequenz (Wechselstrom) hinterlassen wird, die hierin als ein Bewegungssignal bezeichnet wird. Eine oder mehrere analoge Schaltungen können die Signalkomponenten höherer Frequenz (Wechselstrom) filtern und Verstärkung darauf anwenden, um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern, wenn benötigt. Das resultierende Bewegungssignal kann Bewegungsartefakte aus dem ursprünglichen Kraftsignal einschließen.
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Bei 606 kann ein Bewegungsanalysemodul bestimmen, ob eine detektierte Bewegung jenseits eines Bewegungsschwellenwerts vorliegt. Das Bewegungsanalysemodul kann eine oder mehrere analoge Schaltungen, wie einen abgestimmten Differenzierer, einschließen, um eine Bewegung des menschlichen Gewebes, das innerhalb eines Bildgebungssystems komprimiert ist, unter Verwendung eines empfangenen Bewegungssignals von der Bewegungsdetektionsschaltung zu detektieren. In einigen Ausführungsformen kann das Bewegungsanalysemodul Hardware- und/oder Softwaremodule einschließen, die konfiguriert sind, um das Bewegungssignal von der Bewegungsdetektionsschaltung zu akzeptieren und eine durch den Patienten verursachte Gewebebewegung zu detektieren. Ein beispielhafter Logikfluss, der eine Bewegungsdetektion durch ein Bewegungsanalysemodul veranschaulicht, ist innerhalb von 4 dargelegt. Als Beispiel und nicht als Einschränkung kann die Bewegung durch Atemaktivität, Herzaktivität oder Muskelbewegungen (willkürlich oder unwillkürlich) durch den Patienten verursacht werden. Ein Bewegungsanalysemodul kann mit einem Bewegungsgrenzwert konfiguriert sein, jenseits von dem die Bewegung des Patienten detektiert und bei 608 an ein Bildkorrekturmodul kommuniziert wird.
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Bei 608 kann, wenn Bewegung jenseits eines Schwellenwerts vorliegt, ein Bildkorrekturmodul eine korrigierende Handlung durchführen, die eine oder mehrere von einer Vielfalt von Handlungen einschließen kann, die die Bildqualität verbessern und die Exposition des Patienten gegenüber Strahlung reduzieren. Ein Bildkorrekturmodul kann konfiguriert sein, um eine Bestimmung von dem Bewegungsanalysemodul zu empfangen, das Bewegung detektiert wurde. Die Bestimmung kann Daten einschließen, die eine Bewegungszeit und ein Bewegungsniveau in einigen Ausführungsformen angeben, und die Bestimmung kann verwendet werden, um eine korrigierende Handlung zu bestimmen, die vorgenommen werden soll, von denen einige in Bezug auf 5 und nachstehend in Bezug auf 7 und 8 beschrieben werden. Hierin beschriebene Techniken streben danach, die Bildqualität zu verbessern, sogar in Situationen, in denen die Bewegung detektiert wird, die Exposition des Patienten zu reduzieren, wenn möglich, und die Zeit, die für Patienten erforderlich ist, um Bildgebungsprozeduren zu durchlaufen, zu reduzieren. Während beispielhafte korrigierende Handlungen hierin beschrieben werden, kann in einigen Ausführungsformen eine weitere korrigierende Handlung, die mit diesen Zielen konsistent ist, vorgenommen werden.
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7 veranschaulicht ein generiertes Bild 700 gemäß einer Ausführungsform. Das generierte Bild 700 kann durch ein oder mehrere hierin beschriebene Bildgebungssysteme generiert werden, zum Beispiel Bildgebungssysteme 100, 200 und/oder 300. In einigen Ausführungsformen können korrigierende Handlungen visuelle Angaben innerhalb einer grafischen Benutzeroberfläche einer Anzeige im Laufe des oder nach einem Bildgebungsverfahren unter Verwendung eines Indikators eines Bildgebungssystems und/oder unter Verwendung einer grafischen Angabe auf einem generierten Bild selbst einschließen. 7 veranschaulicht eine Warnung 702, die auf einer Anzeige eines Bildgebungssystems angezeigt werden kann, die einem Arzt oder Patienten angibt, dass im Laufe der Bildgebungsprozedur Bewegung detektiert wurde. Eine solche Angabe kann jene, die das Bild betrachten, darauf aufmerksam machen, dass Qualitätsprobleme in nachfolgenden Bildgebungsprozeduren durch Reduzieren der Bewegung möglicherweise behoben werden können.
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8A veranschaulicht ein generiertes Bild 800 gemäß einer Ausführungsform. Das generierte Bild 700 kann durch ein oder mehrere hierin beschriebene Bildgebungssysteme generiert werden, zum Beispiel Bildgebungssysteme 100, 200 und/oder 300. In einigen Ausführungsformen können korrigierende Handlungen visuelle Angaben innerhalb einer grafischen Benutzeroberfläche einer Anzeige im Laufe des oder nach einem Bildgebungsverfahren unter Verwendung eines Indikators eines Bildgebungssystems und/oder unter Verwendung einer grafischen Angabe auf einem generierten Bild selbst einschließen. 8A veranschaulicht eine Warnung 802, die eine Bewegungspunktzahl angibt, die eine Punktzahl auf einer relativen Bewegungsskala angeben kann, die im Laufe einer Bildgebungsprozedur detektiert wird. In einem Beispiel kann ein minimales und maximales Bewegungsniveau innerhalb eines nicht-transitorischen computerlesbaren Datenspeicherungsmediums eines Bildgebungssystems gespeichert werden. Sobald die Bewegung detektiert wurde, kann ein Bildkorrekturmodul eine Berechnung der detektierten Bewegung durchführen und eine Punktzahl basierend auf den gespeicherten Minimal- und Maximalwerten bestimmen, auf diese Weise kann ein Arzt oder Patient mit einer Angabe versehen werden, wie viel Bewegung detektiert wurde, und kann Schritte vornehmen, um die Bildqualität bei nachfolgenden Bildgebungsprozeduren zu verbessern. In einem anderen Beispiel kann die Punktzahl eine Bestanden/Durchgefallen-Punktzahl sein, wobei Bestanden bedeutet, dass die Bewegung unter dem Schwellenwert liegt und keine korrigierende Handlung benötigt wird, und Durchgefallen bedeutet, dass eine korrigierende Handlung benötigt wird. Weitere Punktzahlmethodiken werden in Betracht gezogen. In einer Ausführungsform können die Positionierungsinformationen aus vielen Bildern in Analysen aggregiert und der Einrichtung und weiteren Entitäten zu Zwecken der Schulung, Ausbildung, Analyse und Konformität zugeführt werden.
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8B zeigt die Positionierungsinformationen, die gemäß einer Ausführungsform gesammelt und analysiert wurden. Jedes Bild kann mit einem Radiologietechnologen oder Technologen, der das Bild (z. B. eine Technologen-Identifikationsnummer) aufgenommen hat, assoziiert, und mit einer Patientenpositionierungspunktzahl für dieses Bild, wie obenstehend beschrieben, assoziiert werden. Die Informationen können in dem Bildgebungssystem 100 gespeichert werden. Die Informationen können dann an ein zentralisiertes System, wie das nachstehend unter Bezugnahme auf 10 beschriebene System 1000, übermittelt werden. Die Punktzahlen, die Technologen-IDs und weitere Informationen, die von dem Bildgebungssystem 100 gesammelt werden, können im Laufe der Zeit aggregiert werden. Die Punktzahlen für einen besonderen Technologen können zum Beispiel durch das zentralisierte System 100 analysiert werden, um zu bestimmen, ob eine oder mehrere korrigierende Handlungen benötigt werden. In einem Beispiel kann die durchschnittliche Punktzahl eines besonderen Technologen mit durchschnittlichen Punktzahlen Dritter oder weiterer Technologen in dieser besonderen Einrichtung oder in weiteren Einrichtungen verglichen werden. Wenn das zentralisierte System bestimmt, dass die Punktzahlen des Technologen unter einem besonderen Schwellenwert liegen, kann der Technologe zur Patientenpositionierungsausbildung oder Qualitätssicherungsverbesserungen empfohlen werden. In einem Beispiel bestimmt eine Nachschlagetabelle oder ein Algorithmus, ob eine korrigierende Handlung benötigt wird und welche Art von Handlung, zum Teil basierend auf der Punktzahl, empfohlen wird.
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Zusätzliche Beispiele der Verwendung der Positionierungsinformationen können die Konformität mit föderalen Verordnungen, wie Mammography Quality Standards Act (MQSA) und die Initiative Enhancing Quality Using the Inspection Program oder EQUIP einschließen. Der MQSA erfordert, dass die an einer Einrichtung aufgenommenen Bilder gewissen Qualitätsstandards erfüllen müssen. Schlechte Positionierung ist ein Faktor bei den meisten Mängeln und Misserfolgen klinischer Bilder, Qualitätsstandards zu genügen. EQUIP erfordert regelmäßige Überprüfung von Bildern, korrigierende Prozeduren, wenn klinische Bilder von schlechter Qualität sind, einschließlich eines Mechanismus zum Bereitstellen andauernder Rückmeldung an Technologen oder weiterem designierten Personal, und Kontrolle von Qualitätssicherungsaufzeichnungen. Die obenstehend beschriebene Analytik kann verwendet werden, um Berichte über die Konformität mit föderalen Verordnungen zu generieren. Zum Beispiel kann der Bericht, der Informationen wie die Punktzahlinformationen für diese Einrichtung, die Anzahl an Malen, das korrigierende Prozeduren vorgenommen wurden, die Anzahl an Malen, das korrigierende Maßnahmen wie Ausbildung und Qualitätssicherungsmaßnahmen empfohlen und vorgenommen wurden, einschließt, automatisch auf einer periodischen Basis generiert werden. Solche Berichte können gespeichert und, falls benötigt, föderalen Regulatoren bereitgestellt werden, um Konformität sicherzustellen.
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8C veranschaulicht einen Logikfluss 814 gemäß einer Ausführungsform. Der Logikfluss 814 kann für einige oder alle der Vorgänge repräsentativ sein, die von einer oder mehreren hierin beschriebenen Ausführungsformen ausgeführt werden, wie zum Beispiel Systeme 100, 200 und/oder 300, 1000. In Schritt 804 werden Informationen, einschließlich einer oder mehrerer Punktzahlen, von einem oder mehreren Technologen an einer ersten Einrichtung empfangen. Positionierungsinformationen, einschließlich einer oder mehrerer Punktzahlen, werden von einem oder mehreren Technologen an einer zweiten Einrichtung empfangen. In Schritt 806 können die Informationen analysiert werden und ein Bericht wird generiert. Der Bericht kann der Einrichtung bereitgestellt werden, mit der er assoziiert ist. In Schritt 810 können die Informationen verglichen werden. In einem Beispiel können die Punktzahlen innerhalb der Einrichtung verglichen werden, um beispielsweise die Technologen relativ zueinander zu bewerten. In einem anderen Beispiel können die Punktzahlen mit Punktzahlen an weiteren Einrichtungen verglichen werden. In Schritt 812 können die Punktzahlen mit einem Schwellenwert verglichen werden, um zu bestimmen, ob der besondere Technologe über oder unter dem Schwellenwert liegt. Wenn darüber, führt der Technologe Positionierungpatientenpositionierung adäquat durch. Wenn unter dem Schwellenwert, kann der Technologe eine korrigierende Handlung erfordern, zum Beispiel Ausbildung oder korrigierende QC-Handlungen. Zusätzlich können die Punktzahlen für alle Technologen in einer besonderen Einrichtung mit einem Schwellenwert verglichen werden. Wenn die Punktzahlen für die Einrichtung über dem Schwellenwert liegen, wird ein Bericht zur Konformität mit föderalen Verordnungen generiert. Wenn die Punktzahlen für die Einrichtung unter dem Schwellenwert liegen, wird die QC für die Einrichtung empfohlen. Ein Bericht wird mit Nicht-Konformität und Empfehlungen zur QC generiert.
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9 veranschaulicht einen Fertigungsartikel gemäß einer Ausführungsform. Das Datenspeicherungsmedium 900 kann jegliches computerlesbare Datenspeicherungsmedium oder maschinenlesbares Datenspeicherungsmedium, wie ein optisches, magnetisches oder Halbleiterdatenspeicherungsmedium, umfassen. In einigen Ausführungsformen kann das Datenspeicherungsmedium 900 ein nicht-transitorisches Datenspeicherungsmedium umfassen. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Datenspeicherungsmedium 900 einen Fertigungsartikel umfassen. In einigen Ausführungsformen kann das Datenspeicherungsmedium 900 computerausführbare Anweisungen speichern, wie computerausführbare Anweisungen, um zum Beispiel Logikfluss 900 zu implementieren. Beispiele eines computerlesbaren Datenspeicherungsmediums oder maschinenlesbaren Datenspeicherungsmediums können jegliche greifbaren Medien einschließen, die in der Lage sind, elektronische Daten zu speichern, einschließlich flüchtiger Speicher oder nichtflüchtiger Speicher, entfernbarer oder nicht entfernbarer Speicher, löschbarer oder nicht löschbarer Speicher, beschreibbarer oder wiederbeschreibbarer Speicher und so weiter. Beispiele von computerausführbaren Anweisungen können jegliche geeignete Art von Code einschließen, wie Quellcode, kompilierten Code, interpretierten Code, ausführbaren Code, statischen Code, dynamischen Code, objektorientierten Code, visuellen Code und dergleichen. Die Ausführungsformen sind nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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10 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines zentralisierten Systems 1000. Das zentralisierte System 1000 kann einige oder alle der Struktur und/oder Vorgänge für das Webdienstsystem 1020 in einer einzigen Rechenentität implementieren, wie vollständig innerhalb einer einzigen Vorrichtung 1010.
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Die Vorrichtung 1010 kann jegliche elektronische Vorrichtung umfassen, die in der Lage ist, Informationen für das Webdienstsystem 1020 zu empfangen, zu verarbeiten und zu senden. Beispiele einer elektronischen Vorrichtung können ohne Einschränkung ein Bildgebungssystem, eine Clientvorrichtung, eine mobile Rechenvorrichtung, einen Computer, einen Server, ein verteiltes Rechensystem, Multiprozessorsysteme oder eine Kombination davon einschließen. Die Ausführungsformen sind in diesem Zusammenhang nicht beschränkt.
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Die Vorrichtung 1010 kann Verarbeitungsvorgänge oder -logik für das Webdienstsystem 1020 unter Verwendung einer Verarbeitungskomponente 1030 ausführen. Die Verarbeitungskomponente 1030 kann verschiedene Hardwareelemente, Softwareelemente oder eine Kombination von beiden umfassen. Beispiele von Hardwareelementen können Vorrichtungen, Logikvorrichtungen, Mikroprozessoren, Schaltungen, Schaltungselemente (z. B. Transistoren, Widerstände, Kondensatoren, Induktoren und so weiter), integrierte Schaltungen und so weiter einschließen. Beispiele von Softwareelementen können Softwareprogramme, Maschinenprogramme, Betriebssystemsoftware, Middleware, Firmware, Funktionen, Verfahren, Prozeduren, Softwareschnittstellen, Anwendungsprogrammschnittstellen (API), Wörter, Werte, Symbole oder eine beliebige Kombination davon einschließen. Das Bestimmen, ob eine Ausführungsform unter Verwendung von Hardwareelementen und/oder Softwareelementen implementiert ist, kann gemäß einer beliebigen Anzahl von Faktoren variieren, wie einer gewünschten Rechenrate, Leistungsniveaus, Wärmetoleranzen, Verarbeitungszyklusbudget, Eingabedatenraten, Ausgabedatenraten, Speicherressourcen, Datenbusgeschwindigkeiten und weitere Entwurfs- oder Leistungsrestriktionen, wie für eine gegebene Implementierung gewünscht.
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Die Vorrichtung 1010 kann Kommunikationsvorgänge oder -logik für das Webdienstsystem 1020 unter Verwendung der Kommunikationskomponente 1040 ausführen. Die Kommunikationskomponente 1040 kann beliebige wohlbekannte Kommunikationstechniken und -protokolle implementieren, wie Techniken, die zur Verwendung mit paketvermittelten Netzwerken (z. B. öffentlichen Netzwerken wie dem Internet, privaten Netzwerken wie einem Unternehmensintranet und so weiter), leitungsvermittelten Netzwerken (z. B. dem Telefonnetz) oder einer Kombination von paketvermittelten Netzwerken und leitungsvermittelten Netzwerken (mit geeigneten Gateways und Übersetzern) geeignet sind. Die Kommunikationskomponente 1040 kann verschiedene Arten von Standardkommunikationselementen einschließen, wie eine oder mehrere Kommunikationsschnittstellen, Netzwerkschnittstellen, drahtlose Sender/Empfänger (Transceiver), drahtgebundene und/oder drahtlose Kommunikationsmedien, physikalische Steckverbinder und so weiter. Beispielhaft und nicht einschränkend schließen Kommunikationsmedien 1009, 1049 drahtgebundene Kommunikationsmedien und drahtlose Kommunikationsmedien ein.
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Die Vorrichtung 1010 kann mittels der Kommunikationskomponente 1040 jeweils über ein Kommunikationsmedien 1009, 1049 jeweils unter Verwendung von Kommunikationssignalen 1007, 1047 mit weiteren Vorrichtungen 1005, 1045 kommunizieren. Die Vorrichtungen 1005, 1045 können wie für eine gegebene Implementierung gewünscht intern oder extern zu der Vorrichtung 1010 sein.
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Zum Beispiel kann die Vorrichtung 1005 einer Clientvorrichtung wie einem von einem Benutzer verwendeten Telefon entsprechen. Die über Medien 1009 gesendeten Signale 1007 können daher eine Kommunikation zwischen dem Telefon und dem Webdienstsystem 1020 umfassen, in der das Telefon eine Anforderung übermittelt und als Reaktion eine Webseite oder weitere Daten empfängt.
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11 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines verteilten Systems 1100. Das verteilte System 1100 kann Anteile der Struktur und/oder Vorgänge für die offenbarten Ausführungsformen über mehrere Rechenentitäten hinweg verteilen. Beispiele von verteiltem System 1100 können ohne Einschränkung eine Client-Server-Architektur, eine Peer-to-Peer-Architektur, eine gemeinsam genutzte Datenbankarchitektur und weitere Arten verteilter Systeme einschließen. Die Ausführungsformen sind in diesem Zusammenhang nicht beschränkt.
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Das verteilte System 1100 kann eine Clientvorrichtung 1110 und eine Servervorrichtung 1140 umfassen. Allgemein können die Clientvorrichtung 1110 und die Servervorrichtung 1140 gleich oder ähnlich sein wie die Clientvorrichtung 1010, wie unter Bezugnahme auf 10 beschrieben. Beispielsweise können das Clientsystem 1110 und das Serversystem 1140 jeweils eine Verarbeitungskomponente 1120, 1150 und eine Kommunikationskomponente 1130, 1160 umfassen, die jeweils die gleichen oder ähnlich sind wie die Verarbeitungskomponente 1030 und die Kommunikationskomponente 1040, wie unter Bezugnahme auf 10 beschrieben. In einem anderen Beispiel können die Vorrichtungen 1110, 1140 mittels der Kommunikationskomponenten 1130, 1160 über ein Kommunikationsmedien 1105 unter Verwendung von Kommunikationssignalen 1107 kommunizieren.
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Die Clientvorrichtung 1110 kann ein oder mehrere Clientprogramme umfassen oder nutzen, die arbeiten, um verschiedene Methodiken gemäß den beschriebenen Ausführungsformen durchzuführen. In einer Ausführungsform kann die Clientvorrichtung 1110 zum Beispiel einige Schritte implementieren, die in Bezug auf 4-6 beschrieben werden.
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Die Servervorrichtung 1140 kann ein oder mehrere Serverprogramme umfassen oder nutzen, die arbeiten, um verschiedene Methodiken gemäß den beschriebenen Ausführungsformen durchzuführen. In einer Ausführungsform kann die Servervorrichtung 1140 zum Beispiel einige Schritte implementieren, die in Bezug auf 4-6 beschrieben werden.
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12 veranschaulicht eine Ausführungsform einer beispielhaften Rechenarchitektur 1200, die zum Implementieren verschiedener Ausführungsformen wie zuvor beschrieben geeignet ist. In einer Ausführungsform kann die Rechenarchitektur 1200 eine elektronische Vorrichtung umfassen oder als Teil davon implementiert sein. Beispiele einer elektronischen Vorrichtung können jene hierin beschriebenen einschließen. Die Ausführungsformen sind in diesem Zusammenhang nicht beschränkt.
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Wie in dieser Anmeldung verwendet, sollen sich die Begriffe „System“ und „Komponente“ auf eine computerbezogene Entität beziehen, entweder Hardware, eine Kombination von Hardware und Software, Software oder Software in Ausführung, von denen Beispiele von der beispielhaften Rechenarchitektur 1200 bereitgestellt werden. Zum Beispiel kann eine Komponente, ohne darauf beschränkt zu sein, ein Prozess, der auf einem Prozessor läuft, ein Prozessor, ein Festplattenlaufwerk, multiple Datenspeicherlaufwerke (von optischem und/oder magnetischem Datenspeicherungsmedium), ein Objekt, eine Programmdatei, ein Ausführungsthread, ein Programm und/oder ein Computer sein. Zur Veranschaulichung, sowohl eine auf einem Server laufende Anwendung als auch der Server können eine Komponente sein. Eine oder mehrere Komponenten können innerhalb eines Prozesses und/oder Ausführungsthreads residieren, und eine Komponente kann auf einem Computer lokalisiert und/oder zwischen zwei oder mehr Computern verteilt sein. Ferner können Komponenten durch verschiedene Arten von Kommunikationsmedien kommunikativ miteinander gekoppelt sein, um Vorgänge zu koordinieren. Die Koordination kann den unidirektionalen oder bidirektionalen Austausch von Informationen beinhalten. Beispielsweise können die Komponenten Informationen in Form von Signalen kommunizieren, die über die Kommunikationsmedien kommuniziert werden. Die Informationen können als Signale implementiert werden, die verschiedenen Signalleitungen zugeordnet sind. In solchen Zuordnungen ist jede Nachricht ein Signal. Weitere Ausführungsformen können jedoch alternativ Datennachrichten einsetzen. Solche Datennachrichten können über verschiedene Verbindungen hinweg gesendet werden. Beispielhafte Verbindungen schließen parallele Schnittstellen, serielle Schnittstellen und Busschnittstellen ein.
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Die Rechenarchitektur 1200 schließt verschiedene gewöhnliche Rechenelemente ein, wie einen oder mehrere Prozessoren, Multicore-Prozessoren, Co-Prozessoren, Speichereinheiten, Chipsätze, Steuerungen, Peripheriegeräte, Schnittstellen, Oszillatoren, Zeitsteuerungsvorrichtungen, Videokarten, Audiokarten, Multimedia-Eingabe-/Ausgabe-Komponenten (E/A-Komponenten), Stromversorgungen und so weiter. Die Ausführungsformen sind jedoch nicht auf die Implementierung durch die Rechenarchitektur 1500 beschränkt.
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Wie in 12 gezeigt umfasst die Rechenarchitektur 1200 eine Verarbeitungseinheit 1204, einen Systemspeicher 1206 und einen Systembus 1208. Als die Verarbeitungseinheit 1204 können auch Dual-Mikroprozessoren, Multicore-Prozessoren und weitere Multiprozessorarchitekturen genutzt werden.
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Der Systembus 1208 stellt eine Schnittstelle für Systemkomponenten bereit, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, den Systemspeicher 1206 bis zur Verarbeitungseinheit 1204. Der Systembus 1208 kann eine beliebige von mehreren Arten von Busstrukturen sein, die ferner mit einem Speicherbus (mit oder ohne einer Speichersteuerung), einem Peripheriebus und einem lokalen Bus unter Verwendung einer beliebigen einer Vielfalt von handelsüblichen Busarchitekturen zusammengeschaltet werden können. Schnittstellenadapter können zum Beispiel mittels einer Schlitzarchitektur mit dem Systembus 1208 verbunden werden.
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Die Rechenarchitektur 1200 kann verschiedene Fertigungsartikel umfassen oder implementieren. Ein Fertigungsartikel kann ein computerlesbares Datenspeicherungsmedium umfassen, um Logik zu speichern, wie obenstehend in Bezug auf 9 beschrieben.
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Der Systemspeicher 1206 kann verschiedene Arten von computerlesbaren Datenspeicherungsmedien in Form einer oder mehrerer Speichereinheiten mit höherer Geschwindigkeit einschließen, wie einen Nur-Lese-Speicher (ROM), einen Direktzugriffsspeicher (RAM), einen dynamischen RAM (DRAM), Festkörperspeichervorrichtungen (z. B. USB-Speicher, Festkörperlaufwerke (SSD) und beliebige weitere Art von Datenspeicherungsmedien, die zum Speichern von Informationen geeignet sind). In der veranschaulichten Ausführungsform, die in 12 gezeigt ist, kann der Systemspeicher 1206 einen nichtflüchtigen Speicher 1210 und/oder einen flüchtigen Speicher 1213 einschließen. Ein grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem (BIOS) kann in dem nichtflüchtigen Speicher 1210 gespeichert werden.
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Der Computer 1202 kann verschiedene Arten von computerlesbaren Datenspeichermedien in Form einer oder mehrerer Speichereinheiten mit niedrigerer Geschwindigkeit einschließen, einschließlich eines internen (oder externen) Festplattenlaufwerks (HDD) 1214, eines magnetischen Diskettenlaufwerks (FDD) 1216, um von einer entfernbaren Magnetplatte 1218 zu lesen oder auf diese zu schreiben, und ein optisches Plattenlaufwerk 1220, um von einer entfernbaren optischen Platte 1222 (z. B. einer CD-ROM, DVD oder Blu-Ray) zu lesen oder auf diese zu schreiben. Die HDD 1214, FDD 1216 und das optische Plattenlaufwerk 1220 können mit dem Systembus 1208 jeweils durch eine HDD-Schnittstelle 1224, eine FDD-Schnittstelle 1226 und eine optische Laufwerksschnittstelle 1228 verbunden sein. Die HDD-Schnittstelle 1224 für externe Festplattenimplementierungen kann mindestens eine oder beide von Universal-Serial-Bus (USB)- und IEEE 1394-Schnittstellentechnologien einschließen.
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Die Laufwerke und assoziierten computerlesbaren Medien stellen eine flüchtige und/oder nichtflüchtige Datenspeicherung von Daten, Datenstrukturen, computerausführbaren Anweisungen und so weiter bereit. Zum Beispiel kann eine Anzahl von Programmmodulen in den Laufwerken und Speichereinheiten 1210, 1213 gespeichert werden, einschließlich eines Betriebssystems 1230, eines oder mehrerer Anwendungsprogramme 1232, weiterer Programmmodule 1234 und Programmdaten 1236. In einer Ausführungsform können das eine oder die mehreren Anwendungsprogramme 1232, die weiteren Programmmodule 1234 und Programmdaten 1236 zum Beispiel die verschiedenen Anwendungen und/oder Komponenten einschließen, um die offenbarten Ausführungsformen zu implementieren.
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Ein Benutzer kann durch eine oder mehrere Draht-/drahtlose Eingabevorrichtungen, zum Beispiel eine Tastatur 1238 und eine Zeigevorrichtung, wie eine Maus 1240, Befehle und Informationen in den Computer 1202 eingeben. Weitere Eingabevorrichtungen können Mikrofone, Infrarot-Fernbedienungen (IR-Fernbedienungen), Hochfrequenz-Fernbedienungen (HF-Fernbedienungen), Spielpads, Eingabestifte, Kartenleser, Dongles, Fingerabdruckleser, Handschuhe, Grafiktablets, Joysticks, Tastaturen, Netzhautlesegeräte, Touchscreens (z. B. kapazitive, resistive usw.), Trackballs, Trackpads, Sensoren, Stifte und dergleichen einschließen. Diese und weitere Eingabevorrichtungen sind häufig durch eine Eingabevorrichtungsschnittstelle 1242 mit der Verarbeitungseinheit 1204 verbunden, die mit dem Systembus 1208 gekoppelt ist, aber kann durch weitere Schnittstellen, wie einen Parallelanschluss, seriellen IEEE 1394-Anschluss, einen Spielanschluss, einen USB-Anschluss, eine IR-Schnittstelle und so weiter verbunden sein.
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Eine Anzeige 1244 ist auch mittels einer Schnittstelle, wie einem Videoadapter 1246, mit dem Systembus 1208 verbunden. Die Anzeige 1244 kann intern oder extern zu dem Computer 1202 sein. Zusätzlich zu der Anzeige 1244 schließt ein Computer üblicherweise weitere periphere Ausgabevorrichtungen ein, wie Lautsprecher, Drucker und so weiter.
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Der Computer 1202 kann in einer vernetzten Umgebung unter Verwendung von logischen Verbindungen mittels Draht- und/oder drahtloser Kommunikationen mit einem oder mehreren Ferncomputern, wie einem Ferncomputer 1248, arbeiten. Der Ferncomputer 1248 kann eine Arbeitsstation, ein Servercomputer, ein Router, ein Personal Computer, ein tragbarer Computer, ein mikroprozessorbasiertes Unterhaltungsgerät, eine Peer-Vorrichtung oder ein weiterer gemeinsamer Netzwerkknoten sein und schließt üblicherweise viele oder alle Elemente ein, die mit Bezug auf den Computer 1202 beschrieben sind, obwohl der Kürze halber nur eine Speicher-/Datenspeichervorrichtung 1250 veranschaulicht ist. Die abgebildeten logischen Verbindungen schließen eine Draht-/drahtlose Konnektivität zu einem lokalen Netzwerk (LAN) 1252 und/oder größeren Netzwerken ein, zum Beispiel ein Weitverkehrsnetzwerk (WAN) 1254. Solche LAN- und WAN-Netzwerkumgebungen sind in Büros und Unternehmen üblich und ermöglichen unternehmensweite Computernetzwerke, wie Intranets, die alle mit einem globalen Kommunikationsnetzwerk, zum Beispiel dem Internet, verbunden werden können.
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Bei Verwendung in einer LAN-Netzwerkumgebung ist der Computer 1202 durch eine Draht- und/oder drahtlose Kommunikationsnetzwerkschnittstelle oder einen Adapter 1256 mit dem LAN 1252 verbunden. Der Adapter 1256 kann Draht- und/oder drahtlose Kommunikationen an das LAN 1252 ermöglichen, das auch einen daran angeordneten drahtlosen Zugangspunkt zum Kommunizieren mit der drahtlosen Funktionalität des Adapters 1256 einschließen kann.
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Wenn in einer WAN-Netzwerkumgebung verwendet kann der Computer 1202 ein Modem 1258 einschließen oder ist mit einem Kommunikationsserver an dem WAN 1254 verbunden oder weist weitere Mittel zum Etablieren von Kommunikationen über das WAN 1254 auf, wie durch das Internet. Das Modem 1258, das intern oder extern und eine Draht- und/oder drahtlose Vorrichtung sein kann, ist mittels der Eingabevorrichtungsschnittstelle 1242 mit dem Systembus 1208 verbunden. In einer vernetzten Umgebung können Programmmodule, die relativ zu dem Computer 1202 oder Anteilen davon abgebildet sind, in der Fernspeicher-/-Datenspeicherungsvorrichtung 1250 gespeichert werden. Es wird Wert darauf gelegt, dass die gezeigten Netzwerkverbindungen beispielhaft sind und weitere Mittel zum Etablieren einer Kommunikationsverknüpfung zwischen den Computern verwendet werden können.
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Der Computer 1202 ist betriebsfähig, um mit Draht- und drahtlosen Vorrichtungen oder Entitäten unter Verwendung der IEEE 802-Familie von Standards zu kommunizieren, wie drahtlose Vorrichtungen, die in der drahtlosen Kommunikation (z. B. IEEE 802.11-Over-theair-Modulationstechniken) operativ angeordnet sind. Dies schließt unter anderen mindestens drahtlose Wi-Fi- (oder Wireless Fidelity), WiMax- und Bluetooth™-Technologien ein.
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13 veranschaulicht ein Blockdiagramm einer beispielhaften Kommunikationsarchitektur 1300, die zum Implementieren verschiedener Ausführungsformen geeignet ist, wie zuvor beschrieben. Die Kommunikationsarchitektur 1300 schließt verschiedene gewöhnliche Kommunikationselemente ein, wie einen Sender, Empfänger, Transceiver, Funk, Netzwerkschnittstelle, Basisbandprozessor, Antenne, Verstärker, Filter, Stromversorgungen und so weiter. Die Ausführungsformen sind jedoch nicht auf die Implementierung durch die Kommunikationsarchitektur 1300 beschränkt.
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Wie in 13 gezeigt umfasst die Kommunikationsarchitektur 1300 einen oder mehrere Clients 1310 und Server 1340. Die Clients 1310 können zum Beispiel die Clientvorrichtung 1110 implementieren. Die Server 1340 können zum Beispiel die Servervorrichtung 1140 implementieren. Die Clients 1310 und die Server 1340 sind operativ mit einem oder mehreren jeweiligen Clientdatenspeichern 1320 und Serverdatenspeichern 1350 verbunden, die genutzt werden können, um Informationen zu speichern, die lokal auf den jeweiligen Clients 1310 und Servern 1340 vorliegen, wie Cookies und/oder assoziierte Kontextinformationen.
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Die Clients 1310 und die Server 1340 können unter Verwendung eines Kommunikationsrahmens 1330 Informationen untereinander kommunizieren. Der Kommunikationsrahmen 1330 kann beliebige wohlbekannte Kommunikationstechniken und Protokolle implementieren. Der Kommunikationsrahmen 1330 kann als ein paketvermitteltes Netzwerk (z. B. öffentliche Netzwerke wie das Internet, private Netzwerke wie ein Unternehmensintranet und so weiter), ein leitungsvermitteltes Netzwerk (z. B. das Telefonnetz) oder eine Kombination aus einem paketvermittelten Netzwerk und einem leitungsvermittelten Netzwerk (mit geeigneten Gateways und Übersetzern) implementiert sein.
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Der Kommunikationsrahmen 1330 kann verschiedene Netzwerkschnittstellen implementieren, die arrangiert sind, um ein Kommunikationsnetzwerk zu akzeptieren, damit zu kommunizieren und verbunden zu werden. Eine Netzwerkschnittstelle kann als eine spezialisierte Form einer Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle angesehen werden. Netzwerkschnittstellen können Verbindungsprotokolle nutzen, einschließlich ohne Einschränkung Direct Connect, Ethernet, drahtlose Netzwerkschnittstellen, zelluläre Netzwerkschnittstellen und dergleichen.
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Einige Ausführungsformen können unter Verwendung des Ausdrucks „eine Ausführungsform“ oder „eine Ausführungsform“ zugleich mit ihren Derivaten beschrieben werden. Diese Begriffe bedeuten, dass ein(e) besondere(s) Merkmal, Struktur oder Charakteristikum, das/die in Verbindung mit der Ausführungsform beschrieben wird, in mindestens einer Ausführungsform eingeschlossen ist. Die Erscheinungen der Phrase „in einer Ausführungsform“ an verschiedenen Stellen in der Patentschrift beziehen sich nicht notwendigerweise alle auf die gleiche Ausführungsform. Ferner können einige Ausführungsformen unter Verwendung des Ausdrucks „gekoppelt“ und „verbunden“ zugleich mit ihren Derivaten beschrieben werden. Diese Begriffe sind nicht notwendigerweise als Synonyme füreinander gedacht. Zum Beispiel können einige Ausführungsformen unter Verwendung der Begriffe „verbunden“ und/oder „gekoppelt“ beschrieben werden, um anzugeben, dass zwei oder mehr Elemente in direktem physikalischen oder elektrischen Kontakt miteinander vorliegen. Der Begriff „gekoppelt“ kann jedoch auch bedeuten, dass zwei oder mehr Elemente nicht in direktem Kontakt miteinander vorliegen, aber noch immer miteinander kooperieren oder interagieren.
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Eine Prozedur ist hier und im Allgemeinen ersonnen, um eine selbstkonsistente Sequenz von Vorgängen zu sein, die zu einem gewünschten Ergebnis führen. Diese Vorgänge sind jene, die physikalische Manipulationen physikalischer Quantitäten erfordern. Normalerweise, obwohl nicht notwendigerweise, nehmen diese Quantitäten die Form von elektrischen, magnetischen oder optischen Signalen an, die in der Lage sind, gespeichert, übertragen, kombiniert, verglichen und anderweitig manipuliert zu werden. Es erweist sich zu Zeiten als zweckmäßig, hauptsächlich aus Gründen der gemeinsamen Nutzung, diese Signale als Bits, Werte, Elemente, Symbole, Zeichen, Begriffe, Zahlen oder dergleichen zu bezeichnen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass alle dieser und ähnlicher Begriffe den angemessenen physikalischen Quantitäten zugeordnet werden sollen und lediglich zweckmäßige Kennungen sind, die auf jene Quantitäten angewendet werden.
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Ferner werden die durchgeführten Manipulationen oft mit Begriffen, wie das Hinzufügen oder Vergleichen, bezeichnet, die gemeinhin mit psychischen Vorgängen assoziiert sind, die von einem menschlichen Bediener durchgeführt werden. Keine solche Fähigkeit eines menschlichen Bedieners ist in jeglichen hierin beschriebenen Vorgängen notwendig oder in den meisten Fällen, die einen Teil einer oder mehrerer Ausführungsformen bilden, wünschenswert. Vielmehr sind die Vorgänge Maschinenvorgänge. Nützliche Maschinen zum Durchführen von Vorgängen verschiedener Ausführungsformen schließen digitale Allzweckcomputer oder ähnliche Vorrichtungen ein.
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Verschiedene Ausführungsformen beziehen sich auch auf Geräte oder Systeme zum Durchführen dieser Vorgänge. Dieses Gerät kann speziell für den erforderlichen Zweck konstruiert sein oder es kann einen Allzweckcomputer umfassen, wie selektiv durch ein in dem Computer gespeichertes Computerprogramm aktiviert oder neu konfiguriert. Die hierin vorgestellten Prozeduren beziehen sich nicht inhärent auf einen besonderen Computer oder ein weiteres Gerät. Verschiedene Allzweckmaschinen können mit Programmen verwendet werden, die gemäß den Lehren hierin geschrieben sind, oder es kann sich als zweckmäßig erweisen, spezialisierte Geräte zu konstruieren, um die erforderlichen Verfahrensschritte durchzuführen. Die erforderliche Struktur für eine Vielfalt dieser Maschinen wird aus der gegebenen Beschreibung ersichtlich.
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In der obigen detaillierten Beschreibung ist ersichtlich, dass verschiedene Merkmale zum Zwecke des Straffens der Offenbarung in einer einzigen Ausführungsform zusammen gruppiert sind. Dieses Verfahren der Offenbarung ist nicht so zu interpretieren, dass es eine Absicht widerspiegelt, dass die beanspruchten Ausführungsformen mehr Merkmale erfordern als in jedem Anspruch ausdrücklich angegeben sind. Wie die folgenden Ansprüche widerspiegeln liegt der erfindungsgemäße Gegenstand vielmehr in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform. Somit sind die folgenden Ansprüche hierdurch in die detaillierte Beschreibung aufgenommen, wobei jeder Anspruch für sich allein als eine separate Ausführungsform steht. In den beiliegenden Ansprüchen werden die Begriffe „einschließlich“ und „in denen“ als die Äquivalente der jeweiligen Begriffe „umfassend“ und „wobei“ in einfachem Deutsch verwendet. Darüber hinaus werden die Begriffe „erste“, „zweite“, „dritte“ und so weiter lediglich als Markierungen verwendet und sollen keine numerischen Anforderungen auf ihre Objekte auferlegen.
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Was obenstehend beschrieben wurde, schließt Beispiele der offenbarten Architektur ein. Es ist natürlich nicht möglich, jede denkbare Kombination von Komponenten und/oder Methodiken zu beschreiben, aber ein Durchschnittsfachmann kann erkennen, dass viele weitere Kombinationen und Permutationen möglich sind.
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Die folgenden Absätze sind Teil der vorliegenden Offenbarung:
- Absatz 1. Bildgebungssystem, umfassend:
- einen Bildgebungsdetektor, um ein Bild von menschlichem Gewebe zu erfassen;
- eine Kompressionsplatte, die sich von dem Bildgebungsdetektor entfernt befindet, um das menschliche Gewebe zwischen der Kompressionsplatte und dem Bildgebungsdetektor zu komprimieren;
- einen Kraftsensor, um ein Kraftsignal zu generieren, das ein Maß an Kraft angibt, die oberhalb des menschlichen Gewebes aufgebracht wird;
- eine Bewegungsdetektionsschaltung, um ein Bewegungssignal aus dem Kraftsignal zu filtern, das ein Maß der Bewegung des komprimierten menschlichen Gewebes angibt;
- ein Bewegungsanalysemodul, um zu bestimmen, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist; und
- ein Bildkorrekturmodul, um eine korrigierende Handlung basierend auf der Bestimmung durchzuführen, dass das Bewegungssignal jenseits eines Bewegungsschwellenwerts ist.
- Absatz 2. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei der Kraftsensor innerhalb der Kompressionsplatte eingeschlossen ist.
- Absatz 3. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei die korrigierende Handlung die Bestimmung und die Anzeige einer Bewegungspunktzahl auf einer Anzeigevorrichtung einschließt.
- Absatz 4. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei die korrigierende Handlung eine Anzeige einer Warnung auf einer Anzeigevorrichtung einschließt, die angibt, dass der Bewegungsschwellenwert überschritten wurde.
- Absatz 5. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei die korrigierende Handlung das Auslösen eines visuellen Indikators des Bildgebungssystems einschließt.
- Absatz 6. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei die korrigierende Handlung ein Beenden oder Modifizieren einer Bildgebungssequenz oder eines Bildgebungsprotokolls oder einer Bildaufnahme einschließt.
- Absatz 7. Bildgebungssystem nach einem der Absätze 1 bis 5, wobei die korrigierende Handlung das Verzögern der Erfassung des Bildes des menschlichen Gewebes einschließt, bis der Bewegungsschwellenwert nicht mehr überschritten wird.
- Absatz 8. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei das Bewegungsanalysemodul bestimmt, dass das Bewegungssignal eine sich wiederholende Bewegung angibt.
- Absatz 9. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, wobei die korrigierende Handlung das Synchronisieren einer Bilderfassung mit der sich wiederholenden Bewegung einschließt.
- Absatz 10. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, das Bildkorrekturmodul ferner zum Identifizieren von Bildern, die durch Bewegung beeinflusst werden, die den Bewegungsschwellenwert überschreitet.
- Absatz 11. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, das Bildkorrekturmodul zum Entfernen der identifizierten Bilder aus der Bildgebungssequenz.
- Absatz 12. Bildgebungssystem nach einem der vorstehenden Absätze, das Bildkorrekturmodul zum Annullieren der Bildgebungssequenz, wenn die Anzahl der identifizierten Bilder ein Schwellenwertausmaß überschreitet.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 62/546167 [0001]
- US 9498180 B [0010]