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DE202016006492U1 - Reiniqungspad, in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche - Google Patents

Reiniqungspad, in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche Download PDF

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DE202016006492U1
DE202016006492U1 DE202016006492.5U DE202016006492U DE202016006492U1 DE 202016006492 U1 DE202016006492 U1 DE 202016006492U1 DE 202016006492 U DE202016006492 U DE 202016006492U DE 202016006492 U1 DE202016006492 U1 DE 202016006492U1
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Delu Ako Minky GmbH
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Delu Ako Minky GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/16Cloths; Pads; Sponges

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Abstract

Reinigungspad (1, 1') in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche (3, 3') zum Reinigen und Pflegen von Schmuck, Dekorations- und/oder Gebrauchsgegenständen, insbesondere aus Silber und Gold oder sonstigem Metall, sowie auch von Echtsteinen, Kristall sowie lackierten Schmuckteilen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Reinigungsabschnitt (10, 10') des flächigen Materialstücks vorgesehen ist, welcher aus einer als vliesartige Schicht aus reinem Vliesstoff oder als Vliesgemisch als Vliesstoffschicht (4) ausgebildeten oder diese tragenden flächenförmigen Trägerabschnitt (2) besteht, die durchgehend über ihre gesamte Materialstärke mit einer Imprägnierung aus chemischen Aktivstoffen zur Reinigung und/oder Pflege für das Material der zu reinigenden Oberfläche des zu pflegenden Gegenstandes versetzt ist, und dass eine der Vliesoberfläche (3, 3') des imprägnierten Reinigungsabschnittes (10) gegenüberliegende Außenseite zur Bildung einer Griff- und Handhabungsseite mit einer dort auf dem Trägerabschnitt (2) verbundstoffartig aufvulkanisierten Schicht (5) aus synthetischem latexförmigem Material versehen ist.

Description

  • Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein Reinigigunspad in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche zum Reinigen und Pflegen von Schmuck, Dekorations- und/oder Gebrauchsgegenständen, insbesondere aus Silber oder Gold oder sonstigem Material sowie auch von Edelstein, Kristall sowie lackierten Schmuckteilen.
  • An der Flächenabmessung kleinere bemessene Reinigungspads am Vliesstoff sind zu diesem Zweck gemäß der DE 10 2016 000 589 A1 bekannt.
  • Diese dienen nicht unmittelbar zum Reinigen und Pflegen von Silber und Goldschmuck, sondern zur Erzeugung eines schonenden Reinigungsbades in einer Kunststoffdose, welche nach Einbringung des Reinigungspads mit Wasser zu füllen ist und dabei die Inhaltsstoffe des Reinigungspads in dosierter, vorbestimmter schonender Konzentration löst. Das Reinigungspad dient dabei ein Vliespad aus einem VIS-PP-Vliesmaterial, welches zur Reinigung mit geeigneten Aktivstoffen geeignet imprägniert ist. Da lediglich ein schonendes Reinigungsbad erzeugt wird, für welches zum Beispiel ein 5,5 cm × 5,5 cm großes Vliespad in 150 ml Wasser in der Kunststoffdose zur Bildung der Reinigungsflüssigkeiten angegeben wird, ist die Handhabung dieser Reinigungsflüssigkeit und des Vliespads unproblematisch. Es ist somit insbesondere eine Behandlung von aggressiver Reinigungsflüssigkeit zur Nutzung des Vliespads oder seines Reinigungsbades und der Inhaltsstoffe als Gefahrengut bei Transport, Verwendung und Entsorgung nicht nötig.
  • Ein derartiges schonendes Reinigungsbad mit einer Begrenzung der Aktivstoffe der gelösten Inhaltsstoffe des Reinigungsbades, mit einem Anteil jeder der einzelnen Aktivstoffe deutlich unter 1%‚ hat große Vorteile gegenüber bekannten unverdünnten Reinigungsflüssigkeiten zur Gold und Silberreinigung, welche z. B. als Gefahrengut behandelt werden müssen und entsprechend zu deklarieren sind. Es ist dabei auch kein besonderer Schutz für bei der Reinigung in der Nähe befindlicher Gegenstände vorzusehen.
  • Des Weiteren ist es bekannt, dass zur Pflege von Silber- und Goldschmuck Pflegetücher aus 100% Baumwollgewebe herzustellen, welche mit einer Spezialimprägnierung von 5% bis 15% Seife (Gewichtsanteile) bestehen.
  • Derartige Pflege- und Reinigungstücher der Firma Delu Ako Minky GmbH polieren schonend Schmuckstücke und geben diesen frischen, strahlenden Glanz. Selbst bei extremen Verschmutzungen ist es möglich, durch Anfeuchten einer Ecke des Tuches den Schmuck damit zu säubern und dann mit dem trockenen Teil des Tuches den Schmuck nachzupolieren.
  • Des Weiteren sind Reinigunspads zum Reinigen berührungsempfindlicher Displays elektronischer Geräte sowie auch von Glasflächen und durchsichtiger Kunststoffflächen optische Geräte bekannt.
  • Gemäß der DE 10 2012 005 332 A1 ist ein Reinigungspad in Form eines flachen kleinen Streifens vorgesehen, welcher bodenseitig aus einem vorzugsweise austauschbaren textilen Reinigungsbesatz in Form eines Mikrofasertuches besteht. Dabei ist zumindest bereichsweise ein magnetisches oder magnetisierbares Material zusätzlich vorgesehen, mit welchem das Reinigungspad an dem elektronischen oder optischem Gerät an magnetischen Flächen haften kann. Gemäß der DE 10 2006 016 319 A1 ist ein Reinigungspad zu derartigen Zwecken vorgesehen, welches 3-schichtig aus nicht saugendem, geschlossenporigen Zellgummi als Trägerschicht und aus zwei äußeren Wischschichten aus Mikrofasergewebe aufgebaut ist. Durch die mittlere Zellgummischicht ergibt sich ein flexibles und formstabiles Reinigungspad. Als Sichtschicht dienen dabei allerdings die beiden äußeren, aus textilem Mikrofasergewebe bestehenden Schichten, welche vorzugsweise an den umlaufenden Kanten des Reinigungspads fest mit diesem verbunden sind.
  • Des Weiteren ist zum Reinigen optischer Oberflächen von elektronischen und optischen Geräten gemäß der DE 10 2012 101 476 B1 ein flächenhaftes, flexibles Reinigungspad in Sandwich-Anordnung aus mehreren Schichten bekannt. Diese Schichten weisen wenigstens eine Trägerschicht, eine textile äußere Reinigungsschicht und eine dazwischen eingeklebten Folienabschnitt zur Formstabilisierung auf. Die textile Reinigungsschicht muss dabei bereits nach geringem Gebrauch ausgetauscht oder das Pad erneuert werden.
  • Reinigungspads gemäß der DE 10 2016 000 589 A1 sind insofern nachteilig, als diese nicht unmittelbar als Pflege- und Reinigungstuch für Silber- oder Goldschmuck benutzt werden können, wobei nämlich insofern die eigentliche Reinigungsflüssigkeit in einer Kunststoffdose erst durch Lösung der Aktivstoffe des Reinigungspads in einer bestimmten vorgegebenen Wassermenge und Konzentration erzeugt werden müssen. Die Schmuckstücke aus Silber oder Gold müssen dann mit einem Sieb in die Kunststoffdose eingegeben werden, wobei nur die Reinigungsflüssigkeit zur Reinigung und Pflege beiträgt, also diese nur chemisch auf die Schmuckstücke einwirkt und nicht gleichzeitig eine Reinigung und Polierung mit einem geeigneten Pflegtuch erfolgen kann.
  • Die bekannten Pflegetücher für Silber- und Goldschmuck der Firma Delu Ako Minky GmbH sind insofern nachteilig, als diese eine Spezialimprägnierung des Baumwollengewebes des Tuches aufweisen. Diese Imprägnierung ist über die gesamte Schichtdicke des Tuches gegeben und wirkt insofern nicht nur lediglich auf eine Reinigungs- und Pflegeseite, sondern auch auf der gegenüberliegenden Seite, von welcher das Tuch ergriffen und mit den Fingerkuppen über das zu reinigende Schmuckstück geführt wird. Die Imprägnierung führt dazu, dass die Außenseiten des Tuches sich beim Berühren mit den Fingern oder der Hand stumpf anfühlen. Die Griffigkeit des Tuches ist insofern nicht optimal.
  • Ausgehend von einem Reinigungspad in Form eines flächigen Materials mit einer Vliesoberfläche gemäß dem Reinigungspad der DE 10 2016 00 589 A1 liegt der vorliegenden Neuerung insofern die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungspad aus Vliesmaterial, insbesondere für Silber- und Goldschmuck derart auszubilden, dass dieses die Abmessung eines Pflege- und Reinigungstuches aus Baumwolle aufweisen kann, aber einen Grundkörper aus geeignet imprägnierten Vliesmaterial besitzt, wobei die Vliesoberfläche zum Reinigen des Silber- oder Goldschmuckes oder von sonstigen Schmuck-, Dekorations- und Gebrauchsgegenständen aus Metall sowie auch von Edelstein, Kristall sowie lackierten Schmuckteilen dient und wobei gleichzeitig die Griffigkeit des Reinigungspads von der nicht zur Reinigung dienenden äußeren Seite, mit welchem das Reinigungspad mit der Hand bzw. Fingerkuppen ergriffen wird, verbessert ist. Insofern soll keine textile, durch Imprägnierung abgestumpfte Griffseite gegeben sein, sondern eine glatte saubere Oberfläche, welche mit den Fingerkuppen zudem leicht führbar ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Reinigungspad gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 gemäß dessen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
  • Insofern ist ein Reinigungspad in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche, insbesondere zur Pflege und/oder Reinigung von Schmuckstücken aus Silber und Gold, vorgesehen, wobei zumindest ein Reinigungsabschnitt des flächigen Materialstücks gegeben ist, welcher aus einer Schicht aus reinem Vliesstoff oder als Gemisch als Vliesschicht ausgebildeten, flächenförmigen Trägerabschnitt als Grundmaterial besteht, der durchgehend über seine gesamte Materialstärke mit einer Imprägnierung aus chemischen Aktivstoffen zur Reinigung und/oder Pflege für das Material der zu reinigenden Oberfläche des zu pflegenden Gegenstandes versetzt ist, und dass eine der Vliesoberfläche des imprägnierten Trägerabschnittes gegenüberliegende Außenseite zur Bildung einer Griff- und Handhabungsseite mit einer dort auf dem vliesartigen Trägerabschnitt verbundstoffartig aufvulkanisierten Schicht aus synthetischen latexförmigen Material versehen ist.
  • Dieser Reinigungsabschnitt kann in einer Größe üblicher Pflegetücher der Firma Delu Ako Minky GmbH für Schmuckstücke aus Gold und Silber bemessen sein, also in der Größe von z. B. 18 × 18 cm, wobei aufgrund der Beschichtung des aus einem reinen Vliesstoff oder einem Gemisch von unterschiedlichen Vliesstoffarten bestehenden flächenförmigen Materialstücks des Reinigungsabschnittes mit einem aufvulkansiertem synthetischen Latexmaterial sich eine größere Schichtdicke und somit eine padförmige Form des Reinigungspads bzw. seiner Reinigungsabschnitte ergibt. Bei diesem Reinigungspad ist die Grifffähigkeit auf der Griff- und Handhabungsseite aufgrund der latexförmigen Beschichtung gegenüber üblichen Baumwolltüchern erheblich verbessert. Im Gegensatz zu diesen bekannten imprägnierten Baumwolltüchern, welche aufgrund deren durchgehender Imprägnierung auch auf der Griffseite abgestumpft sind, ergibt sich bei dem Reinigungspad gemäß Anspruch 1 eine glatte, saubere Oberfläche, welche mit den Fingerkuppen leicht führbar ist, wobei das Reinigungspad über den zu reinigenden Gegenstand leicht flächig mit der Hand ausbreitbar ist. Aufgrund der padförmigen Gestalt neigen diese selbst bei einer Größenabmessung der Reinigungspads von 18 × 18 cm nicht zum Faltenwurf. Das Reinigungspad bzw. dessen Reinigungsabschnitte können insoweit jede Größe und unterschiedlichste Flächenformen besitzen. Sie sind insofern auch dem zu verkaufenden Gegenstand in gewünschter Art unmittelbar selber beigebbar.
  • Gemäß Anspruch 2 kann die Reinigungsseite des Reinigungspads, also die Vliesoberfläche, welche der als Griff- und Handhabungsseite dienenden Außenseite gegenüberliegt, lediglich in dieser imprägnierten Form des vliesförmigen Trägerabschnittes des Reinigungspads ausgebildet sein.
  • Gemäß Anspruch 3 ist dagegen vorgesehen, dass diese als Reinigungsfläche dienende Vliesoberfläche mit einer flammkaschierten Außenseite in Form eines Scheuervlies ausgebildet ist. Statt der Flammkaschierung kann auch vorgesehen werden, dass grobe und scheuernde Bestandteile dem Vliesstoff des Reinigungsabschnittes beigebeben sind, wie dies für Topf- und Putzschwämme in Form eines dort vorgesehen Kratzvlieses vorgesehen ist.
  • Vorteilhafte Ausbildungen des als Vliesstoff oder einem Gemisch davon ausgebildeten flächigen Trägerabschnittes ergeben sich aus den Ansprüchen 4 und 6. Zur Imprägnierung des Trägerabschnittes vor Aufvulkanisierung der aus latexförmigen bestehenden Schicht dienen dabei gemäß den Ansprüchen 7 und 8 unterschiedliche Aktivstoffe, welche insbesondere zur schonenden Reinigung von Schmuckstücken aus Silber und Gold vorgesehen sind.
  • Vorteilhafte Bemessungen und Farbgebungen der Reinigungspads bzw. der einzelnen Reinigungsabschnitte von diesen ergeben sich aus den Ansprüchen 9–12.
  • Gemäß Anspruch 13 ist das Reinigungspad in der geometrischen Form und Abmessung des später zu reinigenden, zu verkaufenden Gegenstandes, insbesondere gemäß der Abmessung des zu reinigenden z. B. metallischen Teils ausgebildet und kann insofern als Präsentations- oder Auflagefläche beispielsweise einer Digitaluhr in deren Verkaufsverpackung dienen. Insofern bezieht sich die Neuerung auch auf eine Anordnung bzw. Zugabe des Reinigungspads gemäß den Ansprüchen 1–15 zu den zu verkaufenden Gegenständen, insbesondere in Form einer Präsentations- und/oder Auflagefläche für diese, beispielsweise innerhalb deren Verkaufsverpackung.
  • Gemäß Anspruch 14 sind diese Reinigungspads nicht in Art von Feuchttüchern ausgebildet, wobei deren flächenförmige Trägerabschnitte eine Vliesschicht aufweisen, die nach der Imprägnierung mit den Aktivstoffen zur Pflege und Reinigung aus trockenem Material besteht.
  • In vorteilhafter Weise ist das Reinigungspad dabei auch in farbiger Ausbildung mit einer dickeren Latexbeschichtung und einer zur Präsentation von Digitaluhren und dgl. abgestimmten Abmessung als Unterlage für diese vorgesehen.
  • Die vorliegende Neuerung wird im Folgenden anhand zweier bevorzugter Ausführungsformen mit Bezug auf deren Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: Einen Längsschnitt durch ein linkes Teilstück eines flächigen Reinigungsabschnitts (1) des Reinigungspads, bestehend aus einem aus einer imprägnierten Vliesstoffschicht ausgebildeten flächenförmigen Trägerabschnitt mit als Reinigungsseite dienender Vliesoberfläche und an der Unterseite des Trägerabschnittes verbundstoffartig aufvulkanisierter Schicht aus synthetischem latexförmigen Material, die eine Griff- und Handhabungsseite bildet;
  • 2: Die Längsschnittansicht einer Abwandlung des Reinigungsabschnittes des Reinigungspads gemäß 1, wobei die als Reinigungsseite dienende Vliesoberfläche durch Flammkaschierung der äußeren Materialschicht der Vliesstoffschicht als Scheuervlies mit Vorsprüngen und Rücksprüngen ausgebildet ist.
  • Die in 1 in Längsschnitt dargestellte Ausführungsform eines ersten Reinigungspads (1) besteht wie die Abwandlung (1') mit dem Reinigungsabschnitt (10') aus einem Reinigungsabschnitt (10) in Form eines flächigen Materialstücks aus einem durch einen dickere imprägnierte Vliesstoffschicht gebildeten Trägerabschnitt (2). Ferner jeweils aus einer auf dieser an der Unterseite verbundstoffartig aufvulkaniserten Schicht (5) aus synthetischem latexförmigen Material. Diese bildet jeweils eine äußere Griff- und Handhabungsseite, um das in der Größe üblicher Reinigungstücher aus Baumwolle, wie zur Pflege von Schmuck, flächig ausgebildete Reinigungspad (1) mit einer Hand ergreifen zu können und um bzw. über den zu reinigenden Gegenstand zu führen. Die Hand bzw. Fingerkuppen liegen dabei auf der Außenseite der latexförmigen Beschichtung fest auf. Die Beschichtung verhindert auch einen Kontakt mit der Imprägnierung des Vliesstoffes, wobei die Imprägnierung bei bekannten imprägnierten Reinigungstüchern aus Baumwolle zu einem stumpfen, nicht glatten Griff auf den beiden gegenüberliegenden Tuchaußenseiten führt.
  • Dagegen sind die Ausführungsformen des Reinigungspads (1') gemäß der 2 und des Reinigungspads (1) gemäß 1 insofern unterschiedlich, als das Reinigungspad (1') an seiner als Reinigungsseite dienenden Außenseite über eine geringere Schichtdicke der Vliesstoffschicht (4) eine Flammkaschierung mit Vorsprüngen und Rücksprüngen unter Bildung eines Scheuervlieses aufweist. Diese sind durch die Hitze von Flammdüsen eines Gasbrenners in das Polyestermaterial der Vliesstoffschicht (4) eingebrannt. Dagegen ist in der Ausführung gemäß 1 die Reinigungsseite nicht flammkaschiert. Insofern steht dort lediglich die aus einem imprägnierten Vliesmaterial bestehende Vliesschicht des flächenförmigen Trägerabschnittes an. Diese dient zur schonenden Reinigung von Schmuckstücken u. dgl. je nach Imprägnierung für Gold, Silber, Metall u. dgl.. Durch Annässen der Aktivstoffe der Imprägnierung der Vliesschicht kann dabei die Reinigungswirkung vergrößert werden. Dagegen ist das Reinigungspad (1') mit dem Scheuervlies auf der Reinigungsseite und der in der Vliesschicht vorhandene Imprägnierung zur Beseitigung grober und hartnäckiger Verunreinigungen geeignet.
  • Bezugszeichenliste
  • 1, 1'
    Reinigungspad
    2
    Trägerabschnitt
    3, 3'
    Vliesoberfläche
    4
    Vliesstoffschicht des flächenförmigen Trägerabschnittes (2)
    5
    aufvulkanisierte Schicht
    10, 10'
    Reinigungsabschnitt des Reinigungspads;
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102016000589 A1 [0002, 0010]
    • DE 102012005332 A1 [0008]
    • DE 102006016319 A1 [0008]
    • DE 102012101476 B1 [0009]
    • DE 10201600589 A1 [0012]

Claims (15)

  1. Reinigungspad (1, 1') in Form eines flächigen Materialstücks mit einer Vliesoberfläche (3, 3') zum Reinigen und Pflegen von Schmuck, Dekorations- und/oder Gebrauchsgegenständen, insbesondere aus Silber und Gold oder sonstigem Metall, sowie auch von Echtsteinen, Kristall sowie lackierten Schmuckteilen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Reinigungsabschnitt (10, 10') des flächigen Materialstücks vorgesehen ist, welcher aus einer als vliesartige Schicht aus reinem Vliesstoff oder als Vliesgemisch als Vliesstoffschicht (4) ausgebildeten oder diese tragenden flächenförmigen Trägerabschnitt (2) besteht, die durchgehend über ihre gesamte Materialstärke mit einer Imprägnierung aus chemischen Aktivstoffen zur Reinigung und/oder Pflege für das Material der zu reinigenden Oberfläche des zu pflegenden Gegenstandes versetzt ist, und dass eine der Vliesoberfläche (3, 3') des imprägnierten Reinigungsabschnittes (10) gegenüberliegende Außenseite zur Bildung einer Griff- und Handhabungsseite mit einer dort auf dem Trägerabschnitt (2) verbundstoffartig aufvulkanisierten Schicht (5) aus synthetischem latexförmigem Material versehen ist.
  2. Reinigungspad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vliesoberfläche (3, 3') und die vliesartige Schicht des Trägerabschnittes (2), die der Griff- und Handhabungsseite mit dem aufvulkaniserten latexförmigem Material gegenüberliegt, in dieser imprägnieren Form ohne zusätzliche Beschichtung belassen ist.
  3. Reinigungspad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der aufvulkansierten Schicht (5) mit der Griff- und Handhabungsseite gegenüberliegende Außenseite des Trägerabschnittes (2) mit einer flammkaschierten Außenseite der Vliesoberfläche (3') in Form eines Scheuervlieses oder mit einer zusätzlichen Vliesschicht aus einem Scheuervlies in Form eines Kratzvlieses mit groben und scheuernden Bestandteilen versehen ist.
  4. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die vliesartige Schicht des Trägerabschnittes (2) aus einem Vliesstoffmaterial mit einem Gewicht von 80 g besteht.
  5. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–4 dadurch gekenzeichnet, dass die vliesartige Schicht des Trägerabschnittes (2) aus 50% Viskose (Gewichtsanteil) und 50% Polyester (Gewichtsanteil) besteht.
  6. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–5 dadurch gekennzeichnet, dass die latexförmige Beschichtung des Trägerabschnittes (2) zur Bildung der Griff- und Handhabungsseite aus 10% Polyester (Gewichtsanteil), 40% Viskose (Gewichtsanteil) und 50% Latex (Gewichtsanteil) besteht.
  7. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die Inhaltsstoffe der Imprägnierung der vliesartigen Schicht des flächenförmigen Trägerabschnittes (2) mit solchen zur Reinigung und Pflege von Silber, Gold, Metall oder Kunststoffen versehen sind.
  8. Reinigungspad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Inhaltsstoffe der Imprägnierung zur Reinigung und Pflege von Gold- und Silberschmuck aus 5%–15% Seife (Gewichtsanteil des Vliesstoffmaterials des flächenförmigen Trägerabschnittes) bestehen.
  9. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprühe 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass der verbundstoffartig aufgebaute Reinigungsabschnitt (10, 10'), bzw. dessen vliesartiger flächenförmiger Trägerabschnitt (2) in geometrischen Formen, insbesondere rund, dreieckig, quadratisch oder rechteckig abgemessen und in der Schichthöhe padförmig ausgebildet ist.
  10. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprühe 1–9, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsabschnitt (10, 10') bzw. dessen Trägerabschnitt (2) in einer Flächenabmessung von 7 × 14 cm oder 18 × 18 cm ausgebildet ist, wobei er aufgrund einer padartigen Dicke eine Flächensteifigkeit besitzt (kein Faltenwurf beim Anpacken).
  11. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass die Griff- und Handhabungsseite des Reinigungsabschnittes (10, 10') bzw. dessen Trägerabschnittes (2) eine farbige Oberseite oder bedruckte Beschichtung aufweist.
  12. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass die als Reinigungsseite dienende Außenseite in weißer Farbe eingefärbt ist und die Griff- bzw. Handhabungsseite farbig oder bedruckt ist.
  13. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verbundstoffartigen Reinigungsabschnitte (10, 10') bzw. Trägerabschnitte (2) des Reinigungspads (1, 1') auf der Griff- bzw. Handhabungsseite mit einer griffigen, von deren Imprägnierung abdeckenden Latexbeschichtung und in einer geometrischen Form und Abmessung gemäß einer Präsentations- oder Auflagenfläche für neu zu verpackende Gegenstände, wie Digitaluhren, versehen ist, insbesondere unter Zugabe des Reinigungspads (1, 1') bzw. einiger seiner Reinigungsabschnitte (10, 10') zum zu verkaufenden Gegenstand in dessen Verkaufsverpackung.
  14. Reinigungspad nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–13, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Reinigungsabschnitte (10) des Reinigungspads bzw. deren flächenförmige Trägerabschnitte (2) aus einer Vliesschicht bestehen, die nach der Imprägnierung aus trockenem Material besteht.
  15. Reinigungspard nach einem oder mehreren der Ansprüche 1–14, dadurch gekennzeichnet, dass es sowohl flächige Reinigungsabschnitte (10) mit lediglich imprägnierter Vliesoberfläche als Reinigungsseite (1) als auch Reinigungsabschnitte (10') mit flammkaschierten äußeren Abschnitten an der Vliesoberfläche (2) aufweist.
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