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DE20201545U1 - Schwimmbecken zur Selbstmontage - Google Patents

Schwimmbecken zur Selbstmontage

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Publication number
DE20201545U1
DE20201545U1 DE20201545U DE20201545U DE20201545U1 DE 20201545 U1 DE20201545 U1 DE 20201545U1 DE 20201545 U DE20201545 U DE 20201545U DE 20201545 U DE20201545 U DE 20201545U DE 20201545 U1 DE20201545 U1 DE 20201545U1
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DE
Germany
Prior art keywords
swimming pool
segments
pool according
floor
wall segments
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20201545U
Other languages
English (en)
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KAISER KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH
Original Assignee
KAISER KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH
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Publication date
Application filed by KAISER KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH filed Critical KAISER KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH
Priority to DE20201545U priority Critical patent/DE20201545U1/de
Publication of DE20201545U1 publication Critical patent/DE20201545U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0018Easily movable or transportable swimming pools
    • E04H4/0043Easily movable or transportable swimming pools mainly made of panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

Heitsch Patentanwaltskanzlei
[4 056 00Ge04Ro 23 01 02]
Schwimmbecken zur Selbstmontage
Die Erfindung betrifft ein Schwimmbecken zur Selbstmontage, insbesondere zum Aufstellen in Gärten privater Grundstücke.
Es sind Schwimmbecken zur Selbstmontage bekannt, bei denen eine Stützwandung auf einer ebenen Grundfläche aufgestellt wird und eine wasserdichte Folienhülle sowohl die Grundfläche als auch die Stützwandung abdeckt. Ein derartiges Schwimmbecken kann in den Boden eingelassen oder ebenerdig aufgestellt sein, wobei der äußere Höhenunterschied gewöhnlich mit treppenförmigen Anbauten überwunden wird. Als nachteilig hat sich bei diesen so genannten Folien-Schwimmbecken erwiesen, dass die Folie insbesondere durch die Einwirkung von Licht und Wasser relativ schnell altert, wodurch die Lebensdauer des gesamten Schwimmbeckens begrenzt ist. Es tritt hinzu, dass die Folie auch durch die regelmäßig notwendigen Reinigungs- und Pflegemaßnahmen leicht verletzbar ist. Schließlich vermittelt das durch die Folie bestimmte Erscheinungsbild des Schwimmbeckens den Eindruck einer gewissen Improvisation.
Die bekannten Schwimmbecken aus glasfaserverstärktem Kunstharz machen zwar einen optisch ansprechenden Eindruck, sind aber aufgrund ihrer Abmessungen und ihres Gewichts durch einen Anwender allein ohne professionelle Hilfe nicht handhabbar. Eine professionelle Hilfe verteuert die Anschaffung und lässt manchen potenziellen Anwender vom dem geplanten Kauf Abstand nehmen.
Mit der Schrift DE 298 15 896 Ul sind Wandelemente aus glasfaserverstärktem Kunststoff für die Wandung eines Wasserbauwerks, beispielsweise eines Swimmingpools, bekannt geworden, die an einer Bodenplatte aus Beton angeschraubt und auch untereinander verschraubt werden. Sie enthalten Versteifungen, die an der Beckeninnenseite als stufenförmige Ausformungen sichtbar werden. Nachteilig ist der Betonboden des Schwimmbeckens, der wasserdicht aus speziellem Beton herzustellen ist und trotzdem einer weiteren Auskleidung, beispielsweise keramischer FHe-
sen, bedarf. Schließlich sind die stufenförmigen Ausformungen in der Beckenwandung materialintensiv und erfordern zusätzliche Arbeitsgänge bei der Herstellung. Bei der späteren Nutzung, insbesondere bei der Beckenreinigung, sind sie hinderlich.
Aus der DE 299 06 365 ist ein mehrteiliges Schwimmbecken bekannt geworden, bei dem zwei oder mehrere Teilstücke aus laminiertem Kunststoff zu einem Beckenkörper montiert werden. Jedes Teilstück bildet dabei einen Teil des Beckenbodens und des Beckenrandes. Die aufeinander treffenden Ränder enthalten Dichtungs- und Verbindungsmittel. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass sich die Teilstücke durch Bildung des Beckenbodens und Beckenrandes in drei Dimensionen erstrecken. Obwohl stapelfähig, sind sie voluminös und schwer. Es bedarf Hebezeuge, um sie zu entladen und am Aufstellungsort ausgerichtet abzulegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schwimmbecken mit guten thermischen Gebrauchseigenschaften und einer hohen Lebensdauer bereitzustellen, deren Aufstellen von einem Anwender ohne die Inanspruchnahme professioneller Hilfe vorgenommen werden kann. Es ist weiter Aufgabe der Erfindung, für ein geringes Transportvolumen zu sorgen und trotzdem mechanisch stabile Konstruktionsteile zur Verfügung zu stellen sowie konstruktive, wirtschaftliche und ökologische Belange bei der Herstellung zu vereinen. Insbesondere einem ansprechenden Äußeren ist Aufmerksamkeit zu widmen.
Erfindungsgemäß besteht ein Schwimmbecken zur Selbstmontage in Schichtbauweise aus Segmenten mit Dichtungs- und Verbindungsmitteln an den aufeinander treffenden Rändern aus einzelnen, handhabbaren, sich im Wesentlichen in zwei Dimensionen erstreckenden Boden- und Wandsegmenten mit wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen sowie mit einer strukturierten, ein- oder mehrfarbigen Sichtseiten-Oberfläche. Die Wandsegmente sind im Wesentlichen ebenflächig, gewölbt oder eckig ausgeführt. Die wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen bestehen aus Naturfasern, insbesondere aus einem plattenförmigen WoIl- oder Hanfgewirk. Die strukturierte, ein- oder mehrfarbige Sichtseiten-Oberfläche enthält vorzugsweise ein Fliesenmuster. Die Verbindungsmittel an den aufeinander treffenden Rändern der Boden- und Wandsegmente sind als Befestigungsflansche mit überlappenden Klebflächen ausgeführt. Einzelne Boden- und/oder Wandsegmente enthalten zusätzliche Ausformungen. Alternativ sind zusätzliche Segmente mit Ausformungen in das aus Boden- und Wandsegmenten bestehende Schwimmbecken eingebaut.
Erfindungsgemäß sind in ein Schwimmbecken zur Selbstmontage in Schichtbauweise, das aus einzelnen, handhabbaren, sich im Wesentlichen in zwei Dimensionen erstreckenden Boden- und Wandsegmenten mit wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen besteht, in die Boden- und/oder Wandsegmente ein oder mehrere dekorative Elemente eingelegt.
Die dekorativen Elemente bestehen aus keramischen Fliesen, Naturstein, Kunststoff, Metall oder Ähnlichem. Sie sind von einer ersten, transparenten und unterbrechungsfreien Schicht des Schichtaufbaus bedeckt. Sie weisen ein Muster oder figürliche Darstellungen auf. Die dekorativen Elemente sind ebenflächig oder erhaben in Bezug auf die Sichtseiten-Oberfläche ausgeführt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird ein Schwimmbecken mit einer strukturierten, ein- oder mehrfarbigen Sichtseiten-Oberfläche, beispielsweise mit einem zweifarbigen Fliesenmuster, bereitgestellt, das sich in seiner Nutzung nicht von professionell hergestellten Schwimmbecken unterscheidet. Die in den Boden- und Wandsegmenten verwendeten Einlagen gewähren eine thermische Dämmung und wirken mit ihren mehrfach ausgerichteten (multidirektional) Fasern, vorzugsweise Naturfasern, zugleich als eine mechanische Stützkonstruktion, so dass nach außen sichtbare Stützelemente - Stufen und Sicken - nicht erforderlich sind.
Die erfindungsgemäße Lösung verwendet Boden- und Wandsegmente, die in ihren Abmessungen und ihrem Gewicht derart begrenzt sind, dass sie ohne professionelle Hilfe handhabbar sind. Sie sind ebenflächig, gewölbt oder eckig, sie erstrecken sich aber im Wesentlichen nur in zwei Dimensionen und nehmen so ein geringes Transportvolumen ein.
Sowohl die vorbereitenden Arbeiten, wie das Ausschachten einer Erdgrube und das Herstellen einer Betonplatte, als auch die Montage des Schwimmbeckens selbst sind von dem Anwender ohne die Inanspruchnahme professioneller Hilfe durchführbar. Für den Hersteller entsteht der Vorteil, dass lediglich einige, relativ kleine Formen für eine überschaubare Anzahl von Standardteilen notwendig werden, um ein breites Programm an Ausführungsformen von Schwimmbecken realisieren zu können. Es besteht kein Bedarf an Großformen, entsprechend großen Produktionshallen und Transportmitteln.
Schließlich wird weitgehend auf die Verwendung von Glasfasern und Glasfasermatten verzichtet, die in ihrer Herstellung energieaufwändig sind, ein relativ hohes Gewicht aufweisen und eine geringere Zugfestigkeit besitzen als die verwendeten Naturfasern. Neben den ökologischen Effekten ergeben sich Vorteile in den Herstellungs- und Anschaffungskosten, im geringeren Gewicht der Boden- und Wandsegmente, einer zusätzlichen Wärmedämmung und im Design.
Die während der Herstellung in die Boden- und Wandsegmente eingefügten dekorativen Elemente gewähren dem Schwimmbecken ein exklusives Aussehen.
Die Merkmale der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils fur sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen schutzfähige Ausführungen darstellen, für die hier Schutz beansprucht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1 - eine schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine L-fÖrmige Version des
erfindungsgemäßen Schwimmbeckens mit Schnitt A-A und
Fig. 2 - eine Darstellung des Designs von Boden- und Wandsegmenten.
Fig. 1 zeigt - zur Darstellung der Variationsbreite - die Draufsicht auf eine nach Kundenwünschen gestaltete, L-fÖrmige Version des erfindungsgemäßen Schwimmbeckens in Schichtbauweise, bestehend aus ebenflächigen Bodensegmenten 1 und 1', ebenflächig ausgeführten Wandsegmenten 2, schräg ausgeführten Wandsegmenten 3 und kleiner ausgeführten Wandsegmenten 4. Linien in der Darstellung markieren die einzelnen Bodensegmente 1; &Ggr; sowie die einzelnen Wandsegmente 2; 3; 4. Die Bodensegmente 1; &Ggr; und die Wandsegmente 2; 3; 4 weisen eine strukturierte, ein- oder mehrfarbige Sichtseiten-Oberfläche auf. Das L-fÖrmige Schwimmbecken enthält einen flachen Teil, insbesondere für Kinder, eine Abtiefung und einen gleichmäßig tiefen Teil.
Fig. 2 zeigt drei Ansichten einzelner Bodensegmente 1; &Ggr; beziehungsweise Wandsegmente 2; 3; 4 mit jeweils einem dekorativen Element 5, enthaltend die figürliche Darstellung von maritimen Motiven.
Die Herstellung der einzelnen Bodensegmente 1; 1' und Wandsegmente 2; 3; 4 des erfindungsgemäßen Schwimmbeckens geschieht in Einzel- oder Serienfertigung, wobei zuerst auf eine vorgefertigte Form in der Größe des Segments mit der gewünschten Oberflächenstruktur eine Feinschicht aus eingefärbtem Polyesterharz als Gelcoatbeschichtung aufgebracht wird. Bei der Auswahl dieses Harzes ist auf UV-Licht- und Hydrolysebeständigkeit zu achten. Als Struktur für die
Sichtseiten-Oberfläche wird bevorzugt ein Fliesenmuster gewählt, jedoch sind auch andere Oberflächenstrukturen verwendbar. Die sich von der ebenen Oberfläche abhebenden Strukturen sind so gering bemessen, dass sie die Reinigung des Beckens nicht behindern. Ebenso besteht in der Wahl des Farbdesigns relativ große Freiheit. Beispielsweise ist das Schwimmbecken blau und dessen Rand sowie die angedeuteten Fugen zwischen den Fliesen bereits bei der Herstellung weiß einfärbbar. Anschließend werden je nach Größe und erforderlicher Festigkeit des Teils mehrere Lagen Fasermatten und Kunstharz aufgetragen, wobei als Fasermaterial vorwiegend Hanf, Flachs, Mineralfasern oder andere Fasern und Kombinationen derselben einsetzbar sind. Je nach erforderlicher Stabilität der Einzelsegmente und gewünschtem Isoliereffekt werden FiIz- und/oder Vliesmatten der gewählten Fasern in unterschiedlicher Dimensionierung eingelegt. Das bedeutet nicht, dass auf die Verwendung von Glasfasern ausdrücklich verzichtet wird, im Wesentlichen wird auf Glasfasern aber nur bei der Gestaltung spezieller Konstruktionselemente zurückgegriffen, beispielsweise bei den Befestigungsflanschen an den Rändern der Segmente.
Die in dem Schichtaufbau der Bodensegmente 1; 1' und Wandsegmente 2; 3; 4 enthaltenen wärmedämmenden und multidirektional stützenden Einlagen aus Naturfasern in Form von plattenförmigen Gewirken bestehen vorwiegend aus WoIl- oder Hanffilz beziehungsweise Wolloder Hanfvlies. Neben hervorragenden Wärmedämmeigenschaften besitzt die reine WoII- oder Hanffaser eine größere Zugfestigkeit als entsprechende Glasfasern. Im Gegensatz zu Glasfasern sind die Naturfasern aufgrund ihrer Oberflächenstruktur fest in der Kunststoffmatrix verankert und ergeben derart eine hervorragende Armierung. Darüber hinaus sind die Fasern in dem Gewirk ungerichtet angeordnet, so dass sie multidirektional wirken. Durch die Art ihrer Anordnung in dem Bodensegment 1; 1' beziehungsweise Wandsegment 2; 3; 4 sowie durch die Tiefe ihrer Benetzung mit dem flüssigen Kunststoffharz wirken die plattenförmigen Einlagen sowohl als Wärmedämmung als auch multidirektional stützend. Das schließt die Verwendung von Sandwichkernen aus PUR-Schaum oder auch Stabilisierungs- und Füllkernen, beispielsweise in Form von Wabenkernstrukturen aus kunststoffgetränktem Papier, nicht aus. Den Abschluss bildet eine Topcoatschicht, bei der zum Vermeiden einer klebrigen Oberfläche das Kunstharz mit Paraffin versetzt ist.
Während der Herstellung der Segmente werden randseitige Befestigungsflansche 10 zum Ansetzen im Winkel von 90° für gerade Verbindungen der Segmente, Befestigungsflansche 11 zum Ansetzen im Winkel von 45° für Innenecken des Beckens und Befestigungsflansche 12 zum Ansetzen im Winkel von 135° für die Außenecken des Beckens einlaminiert.
Vorteilhafterweise ist das erfindungsgemäße Schwimmbecken zur Selbstmontage mit seiner Umrandung ebenerdig aufzustellen. Dabei kann auf den Einsatz professioneller Hilfen, wie Hebezeuge, verzichtet werden. Auf einem entsprechend vorbereiteten Untergrund in einer Erdgrube, wobei einer Betonplatte der Vorzug gegeben wird, wird nach dem Verlegen der notwendigen Versorgungsleitungen aus den Bodensegmenten 1; 1' die gesamte Bodenplatte des Schwimmbeckens zusammengesetzt und montiert, wobei die Verbindungsstellen mit Hilfe von Unterstützungen zugänglich gemacht werden. Die Verbindung der Bodensegmente 1; &Ggr; untereinander geschieht über die Befestigungsflansche 10 mit einem Winkel von 90° durch Verschrauben, wobei deren Pressflächen zuvor mit einem geeigneten Kleber bestrichen werden. Nach dem gleichmäßigen Festziehen der Verschraubungen wird die Bodenplatte auf dem Untergrund ausgelegt. Beim Herrichten des Untergrundes sind Aussparungen zur Aufnahme der Befestigungsflansche
10 an den Verbindungsstellen der einzelnen Bodensegmente 1; 1' vorzusehen. Es folgt die Montage der Wandsegmente 2; 3; 4 an der Bodenplatte mit Hilfe der 135°-Befestigungsflansche 12 sowie mittels der 90o-Befestigungsflansche 10 an den Längsseiten, der 45°-Befestigungsflansche
11 für die Innenecken und der 135°-Befestigungsflansche 12 für die Außenecken. Die Bodensegmente 1; 1' und die Wandsegmente 2; 3; 4 sollen im Innern des Schwimmbeckens fugenlos aufeinander treffen. Ein geringer Spalt ist durch Fugensilikon zu verfüllen. In Abhängigkeit von ihrer Größe und ihrem Gewicht kann die Bodenplatte auch einstückig ausgeführt sein.
Um die scharfe Kante an der mit 13 bezeichneten Stelle des Schwimmbeckens zu vermeiden, ist an derartigen Stellen 13 ein gewölbt ausgeführtes Wandsegment vorgesehen. Um die rechteckige Gestaltung der Bodensegmente 1; &Ggr; zu erhalten, ist das gewölbt ausgeführte Wandsegment nur in seinem oberen Teil gewölbt und verjüngt sich kontinuierlich in Richtung auf die Bodenplatte zu einer rechteckigen Kante, wie sie von den drei angrenzenden Bodensegmenten 1 und 1' beschrieben wird. Die angrenzenden Wandsegmente 3 sind entsprechend verkürzt ausgeführt. Dadurch wird einer Verletzungsgefahr vorgebeugt, wobei aufgrund einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Verletzungen in der Nähe der Bodenplatte die verbleibende Kante in Kauf genommen wird. Bei entsprechend geformten Bodenplatten 1; 1' ist auch ein durchgehend gewölbt ausgeführtes Wandsegment einsetzbar.
Nach einem endgültigen Ausrichten wird, beginnend mit dem Boden, das gesamte Schwimmbecken hinterfüllt. Zur Vermeidung von Spannungen in den einzelnen Bodensegmenten 1; &Ggr; oder Wandsegmenten 2; 3; 4, die möglicherweise zum Bruch eines Teils oder zum Auftreten von Undichtigkeiten führen können, sind sorgfältig alle Hohlräume zu hinterfüllen. Gleichzeitig mit
* dem Auffüllen der Erdgrube ist das Schwimmbecken derart mit Wasser zu füllen, dass der Wasserstand der Höhe des Hinterfüllens entspricht. Auf diese Weise wird für einen ständigen Druckausgleich zwischen dem Innenraum des Schwimmbeckens und dem Füllmaterial außerhalb des Schwimmbeckens gesorgt und eine Deformation des Schwimmbeckens nach außen bzw. nach innen vermieden. Das Hinterfüllen geschieht mit Erde, vorzugsweise aber mit Magerbeton.
Einzelne Bodensegmente 1; &Ggr; oder Wandsegmente 2; 3; 4 enthalten zusätzliche Ausformungen, wie beispielsweise die Ein- und Auslässe von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Stufen oder Treppen, die Fassung von Massagedüsen sowie Kopf- oder Fußstützen. In einer alternativen Ausführung sind zusätzliche Bodensegmente 1; V beziehungsweise Wandsegmente 2; 3; 4 mit diesen Ausformungen in ein Schwimmbecken ohne derartige Ausformungen eingebaut. So wird beispielsweise ein zusätzliches Segment mit einer Ausformung in Form einer Treppe vor eines der ursprünglichen Wandsegmente 2; 3; 4 vorgesetzt, mechanisch verbunden und abgedichtet.
Fig. 2 zeigt als Beispiel drei einzelne Bodensegmente 1; &Ggr; beziehungsweise Wandsegmente 2; 3; 4 mit der figürlichen Darstellung maritimer Motive. Erfindungsgemäß werden schon während der Herstellung der einzelnen Segmente dekorative Elemente 5 in den Schichtaufbau eingebracht. Dazu wird nach dem Auftragen der Gelcoatschicht das dekorative Element 5 mit seiner Sichtseite zur Form gewandt aufgelegt. Anschließend folgt der Schichtaufbau wie oben beschrieben. Derartige dekorative Elemente 5 sind beispielsweise auffällige Keramikfliesen, die einzeln, zu mehreren verstreut oder als zusammenhängende Bordüre auf der Sichtseite des Segments angeordnet sind, dekorative Elemente 5 mit einer figürlichen Darstellung - wie in Fig. 2 gezeigt - oder weitere dekorative Elemente 5 aus unterschiedlichen Materialien, wie Keramik, Naturstein, Metall, Holz oder Kunststoff. Je nach den bei der Herstellung getroffenen Vorkehrungen hebt sich das dekorative Element 5 von der Ebene des Bodensegments 1; &Ggr; oder Wandsegments 2; 3; 4 ab oder ist ebenflächig ausgeführt.
In der vorliegenden Beschreibung wurde anhand eines konkreten Ausführungsbeispiels das erfindungsgemäße Schwimmbecken zur Selbstmontage erläutert. Es sei aber vermerkt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die Einzelheiten der Beschreibung in dem Ausführungsbeispiel beschränkt ist, da im Rahmen der Ansprüche Änderungen und Abwandlungen beansprucht werden.

Claims (18)

1. Schwimmbecken zur Selbstmontage in Schichtbauweise aus Segmenten mit Dichtungs- und Verbindungsmitteln an den aufeinander treffenden Rändern, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbecken aus einzelnen, handhabbaren, sich im Wesentlichen in zwei Dimensionen erstreckenden Boden- (1; 1') und Wandsegmenten (2; 3; 4) mit wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen sowie mit einer strukturierten, ein- oder mehrfarbigen Sichtseiten-Oberfläche besteht.
2. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2; 3; 4) im Wesentlichen ebenflächig ausgeführt sind.
3. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2; 3; 4) gewölbt ausgeführt sind.
4. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2; 3; 4) eckig ausgeführt sind.
5. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen aus Naturfasern bestehen.
6. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen aus einem plattenförmigen Wollgewirk bestehen.
7. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen aus einem plattenförmigen Hanfgewirk bestehen.
8. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die strukturierte, ein- oder mehrfarbige Sichtseiten-Oberfläche ein Fliesenmuster enthält.
9. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel an den aufeinander treffenden Rändern der Bodensegmente (1; 1') und Wandsegmente (2; 3; 4) als Befestigungsflansche (10; 11; 12) mit überlappenden Klebflächen ausgeführt sind.
10. Schwimmbecken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Bodensegmente (1; 1') und/oder Wandsegmente (2; 3; 4) zusätzliche Ausformungen enthalten.
11. Schwimmbecken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Segmente mit Ausformungen in das aus Bodensegmenten (1; 1') und Wandsegmenten (2; 3; 4) bestehende Schwimmbecken eingebaut sind.
12. Schwimmbecken zur Selbstmontage in Schichtbauweise aus Segmenten mit Dichtungs- und Verbindungsmitteln an den aufeinander treffenden Rändern, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbecken aus einzelnen, handhabbaren, sich im Wesentlichen in zwei Dimensionen erstreckenden Boden- (1; 1') und Wandsegmenten (2; 3; 4) mit wärmedämmenden und zugleich multidirektional stützenden Einlagen besteht und dass in die Boden- (1; 1') und/oder Wandsegmente (2; 3; 4) ein oder mehrere dekorative Elemente (5) eingelegt sind.
13. Schwimmbecken nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) aus keramischen Fliesen, Naturstein, Kunststoff, Metall, Holz oder Ähnlichem bestehen.
14. Schwimmbecken nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) von einer ersten, transparenten und unterbrechungsfreien Schicht des Schichtaufbaus bedeckt sind.
15. Schwimmbecken nach den Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) ein Muster aufweisen.
16. Schwimmbecken nach den Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) eine figürliche Darstellung aufweisen.
17. Schwimmbecken nach den Ansprüchen 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) ebenflächig in der Sichtseiten-Oberfläche ausgeführt sind.
18. Schwimmbecken nach den Ansprüchen 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die dekorativen Elemente (5) erhaben in Bezug auf die Sichtseiten-Oberfläche ausgeführt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013021801A1 (de) * 2013-12-23 2015-06-25 Rainer Köppen Becken für ein Schwimmbad oder einen Teich
FR3094388A1 (fr) * 2019-03-28 2020-10-02 Escande Et Fils Sarl Bassin d'agrement constitue de panneaux en pierre

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