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DE202009012166U1 - Spritze für Reihenkulturen, insbesondere Weinstöcke - Google Patents

Spritze für Reihenkulturen, insbesondere Weinstöcke Download PDF

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DE202009012166U1 DE202009012166U DE202009012166U DE202009012166U1 DE 202009012166 U1 DE202009012166 U1 DE 202009012166U1 DE 202009012166 U DE202009012166 U DE 202009012166U DE 202009012166 U DE202009012166 U DE 202009012166U DE 202009012166 U1 DE202009012166 U1 DE 202009012166U1
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Abstract

Spritze für Reihenkulturen, insbesondere Weinstöcke, mit zumindest zwei Sprühvorrichtungen (11), die einander zugewandt und so auf Abstand angeordnet sind, dass eine Pflanzenreihe (P) zwischen den Sprühvorrichtungen (11) positionierbar ist, wobei jede Sprühvorrichtung (11) ein Gehäuse (13) und ein innerhalb des Gehäuses (13) angeordnetes Gebläse (12) aufweist, mittels dessen Luft aus einem Saugbereich (S) ansaugbar und in einem Druckbereich (D) auf die Pflanzenreihe (P) richtbar ist, wobei in den Luftstrom (LS, LD) mittels zumindest einer Düse (14) ein Pflanzenschutzmittel (M) und/oder Düngemittel einbringbar ist, und wobei der im Druckbereich (D) des Gebläses (12) der einen Sprühvorrichtung (11) austretende Luftstrom (LD) auf den Saugbereich (S) der anderen, auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe (P) angeordneten Sprühvorrichtung (11) gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (12) zumindest eine um eine vertikale Achse (D) drehangetriebene Walze (15) aufweist, die auf ihrer Außenseite mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Flügel (19) trägt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spritze für Reihenkulturen, insbesondere Weinstöcke, mit zumindest zwei Sprühvorrichtungen, die einander zugewandt und so auf Abstand angeordnet sind, dass eine Pflanzenreihe zwischen den Sprühvorrichtungen positionierbar ist, wobei jede Sprühvorrichtung ein Gehäuse und ein innerhalb des Gehäuses angeordnetes Gebläse aufweist, mittels dessen Luft aus einem Saugbereich ansaugbar und in einem Druckbereich auf die Pflanzenreihe richtbar ist, wobei in den Luftstrom mittels zumindest einer Düse ein Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel einbringbar ist und wobei der im Druckbereich des Gebläses der einen Sprühvorrichtung austretende Luftstrom auf den Saugbereich der anderen, auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe angeordneten Sprühvorrichtung gerichtet ist.
  • Bei der Kultivierung von Reihenkulturen ist es in gewissen zeitlichen Abständen notwendig, die einzelnen Pflanzen möglichst von allen Seiten mit einem Pflanzenschutzmittel, einem Düngemittel oder sonstigen Mitteln zu besprühen. Dies ist bei bodennahen Pflanzen relativ problemlos möglich, je doch erfordern höher wachsende Pflanzenarten, beispielsweise Weinstöcke, von denen im Folgenden beispielhaft ausgegangen werden soll, einen größeren Aufwand, da sie schlechter von allen Seiten zugänglich sind.
  • Zum Aufbringen von Pflanzenschutzmitteln und/oder Düngemitteln auf Weinstöcke sind Spritzen bekannt, die auf einem fahrbaren Chassis angeordnet sind und entweder an eine Zugmaschine angehängt werden oder selbstfahrend ausgebildet sind. Die Spritze besitzt einen portalartigen Rahmen, der zumindest zwei Sprühvorrichtungen für das Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel besitzt. Die Spritze wird bei Betrieb längs der Pflanzenreihe so verfahren, dass die Pflanzenreihe zwischen den beiden Sprühvorrichtungen aufgenommen ist und somit die Pflanzen von zwei entgegengesetzten Längsseiten der Pflanzenreihe besprüht werden können.
  • Eine Sprühvorrichtung bekannten Aufbaus besitzt ein zur Pflanzenreihe offenes Gehäuse, in dem ein Gebläse angeordnet ist. Mittels des Gebläses kann Luft aus einem Saugbereich angesaugt und in einem Druckbereich abgegeben und auf die Pflanzen gerichtet werden. Mittels mehrerer über die Höhe der Sprühvorrichtung und somit der zu besprühenden Pflanzen verteilt angeordneter Düsen kann ein Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel in flüssiger Form in den Luftstrom eingebracht werden, so dass die sich dadurch bildenden Tröpfchen mit Hilfe des Luftstroms auf die Pflanzen auftreffen und sich dort absetzen.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Verlustrate an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel bei einer derartigen Spritze relativ hoch ist, da insbesondere aufgrund der Fahrbewegung der Spritze ein nicht unerheblicher Teil des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels am hinteren Ende der Spritze austritt und an die Umgebung entweicht, ohne auf die Pflanzen einzuwirken. Darüber hinaus durchströmt ein weiterer Anteil des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels die Pflanzenreihe und tritt an der der Sprühvorrichtung entgegengesetzten Pflanzenreihe aus und entweicht dort an die Atmosphäre oder sickert in den Erdboden. Auf diese Weise ist der Verbrauch an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel relativ hoch, wenn sichergestellt werden soll, dass eine ausreichende Menge des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels unmittelbar an den Pflanzen zur Wirkung kommt.
  • Aus der DE 39 14 117 A1 , der EP 0 549 058 A1 und der EP 1 449 433 A1 ist jeweils eine Spritze für Reihenkulturen der genannten Art bekannt, bei der die Verlustmenge an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel während des Aufsprühens wesentlich verringert ist. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass der im Druckbereich des Gebläses der einen Sprühvorrichtung austretende Luftstrom auf den Saugbereich der anderen, auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe angeordneten Sprühvorrichtung gerichtet ist. Dabei wird von der Grundüberlegung ausgegangen, den Anteil an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel, der mittels der Sprühvorrichtung auf die Pflanze aufgesprüht wird, jedoch an dieser nicht zur Wirkung kommt und die Pflanzenreihe durchströmt, mittels der dort angeordneten weiteren Sprühvorrichtung wieder anzusaugen und nochmals auf die Pflanzenreihe aufzubringen. Zu diesem Zweck ist der Luftstrom, der im Druckbereich des Gebläses der einen Sprühvorrichtung austritt und das Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel in Tröpfchenform enthält, vorzugsweise unmittelbar auf den Saugbereich der anderen Sprühvorrichtung gerichtet, die auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Verlustrate an Pflanzenschutzmitteln und/oder Düngemittel gering gehalten werden, so dass ein wirtschaftlicher und kostengünstiger Einsatz der Spritze erreicht ist.
  • Die bekannten Spritzen verwenden als Gebläse jeweils einen oder mehrere Axialventilatoren, die ein um eine horizontale Achse drehendes Flügelrad aufweisen. Da es sich mit einem entsprechenden Axialventilator nur eine lokal eng begrenzte Luftströmung erzielen lässt, sind über die Höhe der Spritze, d. h. in vertikaler Richtung senkrecht zur Aufstandsfläche der Spritze mehrere Axialventilatoren übereinander angeordnet. Dieser Aufbau ist konstruktiv aufwändig und führt zu einer in vertikaler Richtung der Spritze stark ungleichmäßigen Luftströmung. Darüber hinaus erfordern die Axialventilatoren einen großen Bauraum, wodurch die Baugröße der Spritze übermäßig erhöht ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritze für Reihenkulturen der genannten Art zu schaffen, bei der in konstruktiv einfacher Weise eine über die vertikale Höhe annähernd gleichmäßige Luftströmung erreicht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Spritze mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass das Gebläse zumindest eine um eine vertikale Achse drehangetriebene Walze aufweist, die auf ihrer Außenseite mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Flügel oder Schaufeln trägt.
  • Erfindungsgemäß wird von der Grundüberlegung ausgegangen, als Gebläse nicht eine Vielzahl von übereinander angeordne ten Axialventilatoren zu verwenden, sondern stattdessen eine Flügel- oder Schaufelwalze vorzusehen, die um eine vertikale Achse drehangetrieben ist. Vertikal im Sinne der Erfindung bezeichnet die Richtung senkrecht zur Aufstandsfläche der Spritze und insbesondere bei Einsatz der Spritze senkrecht zum Erdboden. Es hat sich gezeigt, dass ein entsprechendes Gebläse über die vertikale Höhe der Spritze einen gleichmäßigen Luftstrom liefert und somit zu einer gleichmäßigen Aufbringung des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels auf die Pflanzen führt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gebläse mehrere Walzen vorzugsweise gleicher Bauart aufweist, die auf einer gemeinsamen vertikalen Welle angeordnet sind. Diese Ausgestaltung erleichtert den Aufbau des Gebläses. Dabei kann vorgesehen sein, dass benachbarte Walzen auf der gemeinsamen Welle unter Bildung eines Zwischenraums auf Abstand angeordnet sind. Der Abstand sollte relativ gering sein und kann insbesondere dazu dienen, die Welle in den Zwischenraum mit einem Lager drehbar zu lagern. Auf diese Weise ist die Welle an mehreren axialen Punkten entsprechend gelagert, wodurch eine hohe Funktionssicherheit während des Betriebes gewährleistet ist.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Walzen von einem gemeinsamen Antriebsmotor angetrieben sind, der vorzugsweise auf die Welle wirkt und damit alle Walzen in gleichartiger Weise antreibt.
  • Die Spritze ist in üblicher Weise so aufgebaut, dass auf beiden Seiten der Pflanzenreihe zumindest eine Sprühvorrichtung angeordnet ist, wobei jede der Sprühvorrichtungen ein Gebläse in der genannten Ausgestaltung besitzt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Luft mittels der beiden Sprühvorrichtungen unter Durchdringung der Pflanzenreihe zirkulierbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die beiden auf entgegengesetzten Seiten der Pflanzenreihe angeordneten Sprühvorrichtungen relativ zueinander so ausgerichtet sind, dass jeweils der im Druckbereich des Gebläses austretende Luftstrom auf den Saugbereich der anderen Sprühvorrichtung gerichtet ist, die auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe angeordnet ist. Auf diese Weise ist es möglich, ein Tröpfchen des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels solange unter einmaligem oder mehrmaligem Durchströmen der Pflanzenreihe zwischen den beiden Sprühvorrichtungen zirkulieren zu lassen, bis es auf eine Pflanze auftritt und dort hängenbleibt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Druckbereich der einen Sprühvorrichtung dem Saugbereich der anderen Sprühvorrichtung, die auf der entgegengesetzten Seite der Pflanzenreihe angeordnet ist, senkrecht zur Längserstreckung der Pflanzenreihe und somit senkrecht zur Fahrtrichtung der Spritze unmittelbar gegenüberliegend angeordnet ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die beiden Sprühvorrichtungen in einer um 180° gedrehten Ausrichtung relativ zueinander angeordnet sind, so dass der Druckbereich der einen Sprühvorrichtung in dem in Fahrtrichtung weisenden Endbereich des Gehäuses ausgebildet ist, während bei der gegenüberliegenden Sprühvorrichtung der Saugbereich in dem in Fahrtrichtung weisenden Endbereich des Gehäuses ausgebildet ist. Entsprechend ist in den in Gegenrichtung zur Fahrtrichtung weisenden Bereichen der Gehäuse der Sprühvorrichtungen einerseits der Saugbereich und andererseits der Druckbereich der entsprechenden Sprühvorrichtung ausgebildet.
  • Die Gehäuse erstrecken sich in bekannter Weise über eine an die Größe der zu besprühenden Pflanzen angepasste Höhe und sind in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung jeweils wannenförmig ausgebildet, wobei die Öffnungen der Wannenform der Gehäuse einander zugewandt sind. Auf diese Weise ist erreicht, dass der die Tröpfchen des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels enthaltende Luftstrom, der die Pflanzenreihe durchströmt direkt in das wannenförmige Gehäuse der dort angeordneten Sprühvorrichtung eintritt, wodurch ein übermäßiger Verlust an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel vermieden ist.
  • Um eine gute Ausbringung des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels zu erreichen, sollte der gegenseitige Abstand zwischen den Sprühvorrichtungen möglichst genau der Breite der Pflanzen in der Pflanzenreihe entsprechen oder gegebenenfalls etwas größer sein. Da die Breite der Pflanzen je nach Pflanzenart stark unterschiedlich sein kann, kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass der gegenseitige Abstand der Gehäuse senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe und somit senkrecht zur Fahrtrichtung der Spritze verstellbar ist, wodurch die Spritze auf die Größe und insbesondere die Breite der zu besprühenden Pflanzen angepasst werden kann.
  • Bei Betrieb der Spritze wird sich ein Teil des Pflanzenschutzmittels und/oder des Düngemittels an der Innenwandung des Gehäuses niederschlagen und dort infolge Schwerkraft zum unteren Bereich des Gehäuses laufen. Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass im unteren Bereich des Gehäuses eine Auffangvorrichtung für dieses aus dem Luftstrom abgeschiedene Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel angeordnet ist, bei der es sich um eine Auffangschale oder eine Auffangrinne handeln kann. Dieses Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel wird vorzugsweise wieder einem Tank zugeführt und kann aus diesem über die Düsen wieder in den Luftstrom eingebracht werden. Hierdurch ist eine weitere Verringerung der Verlustrate an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel erreicht.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Spritze in Längsrichtung der Pflanzenreihe,
  • 2 den Schnitt II-II in 1 und
  • 3 eine schematische Darstellung des Gebläses.
  • Die 1 und 2 zeigen eine nur schematische Darstellung einer Spritze 10, die über eine nicht dargestellte Tragkonstruktion beispielsweise in Form eines mit Rädern versehenen Chassis am Erdboden abgestützt ist. Die Spritze 10 umfasst zwei Sprühvorrichtungen 11, die auf entgegengesetzten Seiten einer Pflanzenreihe P angeordnet sind. Jede Sprühvorrichtung 11 besitzt ein sich über die Höhe der zu besprühenden Pflanzen erstreckendes Gehäuse 13, das wannenartig ausgebildet ist, wobei die Öffnung des Gehäuses 13 jeweils zur Pflanzenreihe P weist, so dass die Öffnungen der Gehäuse 13 der beiden Sprühvorrichtungen 11 einander zugewandt sind.
  • Zum Aufbringen eines Pflanzenschutzmittels M und/oder eines Düngemittels wird die Spritze 10 entlang der Pflanzenreihe P verfahren, wie es in 2 durch die Pfeile F angedeutet ist.
  • In jeder Sprühvorrichtung 11 ist innerhalb des Gehäuses 13 ein Gebläse 12 exzentrisch angeordnet, das Luft aus einem innerhalb des Gehäuses 13 liegenden Saugbereichs S angesaugt (siehe Pfeile LS) und in einem Druckbereich D auf die Seite der Pflanzenreihe P richtet. Nahe dem Gebläse 12 sind mehrere, über die Höhe des Gehäuses 13 verteilt angeordnete Düsen 14 vorgesehen, mit denen das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel in den Luftstrom eingebracht und zusammen mit diesem auf die Pflanzenreihe P aufgesprüht wird.
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung des konstruktiven Aufbaus des Gebläses 12. Jedes Gebläse 12 besitzt eine vertikal ausgerichtete Welle 16, die mittels eines Motors 17 angetrieben ist, dessen Antriebsbewegung über ein Transmissionselement 18 auf die Welle 16 übertragen wird. Auf der Welle 16 sitzen im dargestellten Ausführungsbeispiel vier kreiszylinderförmige Walzen 15, die auf ihrer Außenseite jeweils eine Vielzahl von Flügeln 19 tragen, die sowohl in Längsrichtung jeder Walze 15 als auch in deren Umfangsrichtung verteilt angeordnet sind. Zwischen zwei benachbarten Walzen 15 ist jeweils ein Zwischenraum 21 gebildet, in dem die Welle 16 über jeweils ein Lager 20 drehbar gelagert ist.
  • Wie 2 zeigt, sind die wesentlichen Elemente der Sprühvorrichtungen nicht symmetrisch zur Längserstreckung der Pflanzenreihe, sondern punktsymmetrisch angeordnet. Bei der gemäß 2 rechten Sprühvorrichtung 11 sitzt das Gebläse 12 in dem der Fahrtrichtung F abgewandten Abschnitt des Innenraums des Gehäuses 13 und das Gebläse 12 saugt die Luft aus dem Saugbereich S an, der auf dem in Fahrtrichtung weisendem Endbereich innerhalb des Gehäuses 13 ausgebildet ist, und bringt die Luft zusammen mit dem Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel in dem der Fahrtrichtung F abgewandten Endbereich des Gehäuses 13 auf die Pflanzenreihe P auf.
  • Entsprechend sitzt das Gebläse 12 bei der gemäß 2 linken Sprühvorrichtung 11 in dem in Fahrtrichtung F weisenden Abschnitt des Innenraums des Gehäuses 13, saugt die Luft aus dem Saugbereich S an, der auf dem der Fahrtrichtung abgesandten Endbereich innerhalb des Gehäuses 13 ausgebildet ist, und bringt die Luft zusammen mit dem Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel in dem in Fahrtrichtung F weisenden Endbereich des Gehäuses 13 auf die Pflanzenreihe auf.
  • Auf diese Weise liegt der Druckbereich der gemäß 2 rechten Sprühvorrichtung 11 dem Saugbereich S der gemäß 2 linken Sprühvorrichtung 11 senkrecht zur Fahrtrichtung F und somit senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe P unmittelbar gegenüber. Das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel, das von der gemäß 2 rechten Sprühvorrichtung 11 auf die Pflanzenreihe P aufgebracht wird, sich dort jedoch nicht absetzt, sondern die Pflanzenreihe P durchströmt, tritt somit unmittelbar in den Saugbereich S der gemäß 2 linken Sprühvorrichtung 11 ein und wird dort von dem dortigen Gebläse 12 angesaugt und wieder auf die Pflanzenreihe P aufgebracht. Entsprechendes gilt für das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel, das von der gemäß 2 linken Sprühvorrichtung 11 auf die Pflanzenreihe P aufgebracht wird und diese durchströmt. Somit ist eine Zirkulation der Luft und des darin enthaltenen Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels zwischen den beiden Sprühvorrichtungen 11 möglich, bis das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel sich auf den Pflanzen der Pflanzenreihe P absetzt.
  • Bei Betrieb der Spritze schlägt sich ein Teil des Pflanzenschutzmittels M und/oder Düngemittels an der Innenwandung des Gehäuses 13 der Sprühvorrichtung 11 nieder und läuft an dieser nach unten. Im unteren Bereich jedes Gehäuses 13 ist eine Auffangvorrichtung 15 in Form einer schematisch dargestellten Auffangrinne 16 vorgesehen, in der das aus dem Luftstrom abgeschiedene Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel aufgefangen und einem Tank zugeführt wird, aus dem die Düsen 14 mit dem Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel gespeist werden.
  • Wie durch die Doppelpfeile W angedeutet ist, kann der gegenseitige Abstand der Gehäuse senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe und somit senkrecht zur Fahrtrichtung der Spritze verstellt werden, wodurch die Spritze auf die Größe und insbesondere die Breite der zu besprühenden Pflanzen angepasst werden kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3914117 A1 [0006]
    • - EP 0549058 A1 [0006]
    • - EP 1449433 A1 [0006]

Claims (11)

  1. Spritze für Reihenkulturen, insbesondere Weinstöcke, mit zumindest zwei Sprühvorrichtungen (11), die einander zugewandt und so auf Abstand angeordnet sind, dass eine Pflanzenreihe (P) zwischen den Sprühvorrichtungen (11) positionierbar ist, wobei jede Sprühvorrichtung (11) ein Gehäuse (13) und ein innerhalb des Gehäuses (13) angeordnetes Gebläse (12) aufweist, mittels dessen Luft aus einem Saugbereich (S) ansaugbar und in einem Druckbereich (D) auf die Pflanzenreihe (P) richtbar ist, wobei in den Luftstrom (LS, LD) mittels zumindest einer Düse (14) ein Pflanzenschutzmittel (M) und/oder Düngemittel einbringbar ist, und wobei der im Druckbereich (D) des Gebläses (12) der einen Sprühvorrichtung (11) austretende Luftstrom (LD) auf den Saugbereich (S) der anderen, auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe (P) angeordneten Sprühvorrichtung (11) gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (12) zumindest eine um eine vertikale Achse (D) drehangetriebene Walze (15) aufweist, die auf ihrer Außenseite mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Flügel (19) trägt.
  2. Spritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Walzen (15) auf einer gemeinsamen vertikalen Welle (16) angeordnet sind.
  3. Spritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Walzen (15) auf der gemeinsamen Welle (16) unter Bildung eines Zwischenraums (21) auf Abstand angeordnet sind.
  4. Spritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (16) in dem Zwischenraum (21) drehbar gelagert ist.
  5. Spritze nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (15) von einem gemeinsamen Antriebsmotor (17) angetrieben sind.
  6. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils der im Druckbereich (D) der Gebläse (12) der beiden Sprühvorrichtungen (11) austretende Luftstrom (LD) auf den Saugbereich (S) der jeweils anderen gegen-überliegenden Sprühvorrichtung (11) gerichtet ist.
  7. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft mittels der beide Sprühvorrichtungen (11) unter Durchdringung der Pflanzenreihe (P) zirkulierbar ist.
  8. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbereich (D) der einen Sprühvorrichtung (11) dem Saugbereich (S) der anderen Sprühvorrichtung senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe (P) unmittelbar gegenüberliegend angeordnet ist.
  9. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (13) der Sprühvorrichtung (11) jeweils wannenförmig ausgebildet und mit ihren Öffnungen einander zugewandt sind.
  10. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Gehäuse (13) senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe (P) verstellbar ist.
  11. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Gehäuses (13) eine Auffangvorrichtung (15) für abgeschiedenes Pflanzenschutzmittel (M) und/oder Düngemittel angeordnet ist.
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