-
Die
Erfindung betrifft eine Spritze für Reihenkulturen, insbesondere
Weinstöcke, mit zumindest zwei Sprühvorrichtungen,
die einander zugewandt und so auf Abstand angeordnet sind, dass
eine Pflanzenreihe zwischen den Sprühvorrichtungen positionierbar
ist, wobei jede Sprühvorrichtung ein Gehäuse und
ein innerhalb des Gehäuses angeordnetes Gebläse
aufweist, mittels dessen Luft aus einem Saugbereich ansaugbar und
in einem Druckbereich auf die Pflanzenreihe richtbar ist, wobei
in den Luftstrom mittels zumindest einer Düse ein Pflanzenschutzmittel und/oder
Düngemittel einbringbar ist und wobei der im Druckbereich
des Gebläses der einen Sprühvorrichtung austretende
Luftstrom auf den Saugbereich der anderen, auf der gegenüberliegenden
Seite der Pflanzenreihe angeordneten Sprühvorrichtung gerichtet
ist.
-
Bei
der Kultivierung von Reihenkulturen ist es in gewissen zeitlichen
Abständen notwendig, die einzelnen Pflanzen möglichst
von allen Seiten mit einem Pflanzenschutzmittel, einem Düngemittel
oder sonstigen Mitteln zu besprühen. Dies ist bei bodennahen
Pflanzen relativ problemlos möglich, je doch erfordern höher
wachsende Pflanzenarten, beispielsweise Weinstöcke, von
denen im Folgenden beispielhaft ausgegangen werden soll, einen größeren
Aufwand, da sie schlechter von allen Seiten zugänglich sind.
-
Zum
Aufbringen von Pflanzenschutzmitteln und/oder Düngemitteln
auf Weinstöcke sind Spritzen bekannt, die auf einem fahrbaren
Chassis angeordnet sind und entweder an eine Zugmaschine angehängt
werden oder selbstfahrend ausgebildet sind. Die Spritze besitzt
einen portalartigen Rahmen, der zumindest zwei Sprühvorrichtungen
für das Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel
besitzt. Die Spritze wird bei Betrieb längs der Pflanzenreihe
so verfahren, dass die Pflanzenreihe zwischen den beiden Sprühvorrichtungen
aufgenommen ist und somit die Pflanzen von zwei entgegengesetzten
Längsseiten der Pflanzenreihe besprüht werden
können.
-
Eine
Sprühvorrichtung bekannten Aufbaus besitzt ein zur Pflanzenreihe
offenes Gehäuse, in dem ein Gebläse angeordnet
ist. Mittels des Gebläses kann Luft aus einem Saugbereich
angesaugt und in einem Druckbereich abgegeben und auf die Pflanzen
gerichtet werden. Mittels mehrerer über die Höhe der
Sprühvorrichtung und somit der zu besprühenden
Pflanzen verteilt angeordneter Düsen kann ein Pflanzenschutzmittel
und/oder Düngemittel in flüssiger Form in den
Luftstrom eingebracht werden, so dass die sich dadurch bildenden
Tröpfchen mit Hilfe des Luftstroms auf die Pflanzen auftreffen
und sich dort absetzen.
-
Es
hat sich gezeigt, dass die Verlustrate an Pflanzenschutzmittel und/oder
Düngemittel bei einer derartigen Spritze relativ hoch ist,
da insbesondere aufgrund der Fahrbewegung der Spritze ein nicht
unerheblicher Teil des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels
am hinteren Ende der Spritze austritt und an die Umgebung entweicht,
ohne auf die Pflanzen einzuwirken. Darüber hinaus durchströmt
ein weiterer Anteil des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels
die Pflanzenreihe und tritt an der der Sprühvorrichtung
entgegengesetzten Pflanzenreihe aus und entweicht dort an die Atmosphäre
oder sickert in den Erdboden. Auf diese Weise ist der Verbrauch
an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel relativ hoch,
wenn sichergestellt werden soll, dass eine ausreichende Menge des
Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels unmittelbar
an den Pflanzen zur Wirkung kommt.
-
Aus
der
DE 39 14 117 A1 ,
der
EP 0 549 058 A1 und
der
EP 1 449 433 A1 ist
jeweils eine Spritze für Reihenkulturen der genannten Art
bekannt, bei der die Verlustmenge an Pflanzenschutzmittel und/oder
Düngemittel während des Aufsprühens wesentlich
verringert ist. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass der im Druckbereich
des Gebläses der einen Sprühvorrichtung austretende
Luftstrom auf den Saugbereich der anderen, auf der gegenüberliegenden
Seite der Pflanzenreihe angeordneten Sprühvorrichtung gerichtet
ist. Dabei wird von der Grundüberlegung ausgegangen, den
Anteil an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel, der
mittels der Sprühvorrichtung auf die Pflanze aufgesprüht
wird, jedoch an dieser nicht zur Wirkung kommt und die Pflanzenreihe
durchströmt, mittels der dort angeordneten weiteren Sprühvorrichtung
wieder anzusaugen und nochmals auf die Pflanzenreihe aufzubringen.
Zu diesem Zweck ist der Luftstrom, der im Druckbereich des Gebläses
der einen Sprühvorrichtung austritt und das Pflanzenschutzmittel
und/oder Düngemittel in Tröpfchenform enthält,
vorzugsweise unmittelbar auf den Saugbereich der anderen Sprühvorrichtung gerichtet,
die auf der gegenüberliegenden Seite der Pflanzenreihe
angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Verlustrate an Pflanzenschutzmitteln
und/oder Düngemittel gering gehalten werden, so dass ein wirtschaftlicher
und kostengünstiger Einsatz der Spritze erreicht ist.
-
Die
bekannten Spritzen verwenden als Gebläse jeweils einen
oder mehrere Axialventilatoren, die ein um eine horizontale Achse
drehendes Flügelrad aufweisen. Da es sich mit einem entsprechenden Axialventilator
nur eine lokal eng begrenzte Luftströmung erzielen lässt,
sind über die Höhe der Spritze, d. h. in vertikaler
Richtung senkrecht zur Aufstandsfläche der Spritze mehrere
Axialventilatoren übereinander angeordnet. Dieser Aufbau
ist konstruktiv aufwändig und führt zu einer in
vertikaler Richtung der Spritze stark ungleichmäßigen
Luftströmung. Darüber hinaus erfordern die Axialventilatoren
einen großen Bauraum, wodurch die Baugröße
der Spritze übermäßig erhöht
ist.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritze für
Reihenkulturen der genannten Art zu schaffen, bei der in konstruktiv
einfacher Weise eine über die vertikale Höhe annähernd
gleichmäßige Luftströmung erreicht ist.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Spritze
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen,
dass das Gebläse zumindest eine um eine vertikale Achse
drehangetriebene Walze aufweist, die auf ihrer Außenseite
mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Flügel
oder Schaufeln trägt.
-
Erfindungsgemäß wird
von der Grundüberlegung ausgegangen, als Gebläse
nicht eine Vielzahl von übereinander angeordne ten Axialventilatoren
zu verwenden, sondern stattdessen eine Flügel- oder Schaufelwalze
vorzusehen, die um eine vertikale Achse drehangetrieben ist. Vertikal
im Sinne der Erfindung bezeichnet die Richtung senkrecht zur Aufstandsfläche
der Spritze und insbesondere bei Einsatz der Spritze senkrecht zum
Erdboden. Es hat sich gezeigt, dass ein entsprechendes Gebläse über
die vertikale Höhe der Spritze einen gleichmäßigen
Luftstrom liefert und somit zu einer gleichmäßigen
Aufbringung des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels
auf die Pflanzen führt.
-
In
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das
Gebläse mehrere Walzen vorzugsweise gleicher Bauart aufweist,
die auf einer gemeinsamen vertikalen Welle angeordnet sind. Diese
Ausgestaltung erleichtert den Aufbau des Gebläses. Dabei
kann vorgesehen sein, dass benachbarte Walzen auf der gemeinsamen
Welle unter Bildung eines Zwischenraums auf Abstand angeordnet sind. Der
Abstand sollte relativ gering sein und kann insbesondere dazu dienen,
die Welle in den Zwischenraum mit einem Lager drehbar zu lagern.
Auf diese Weise ist die Welle an mehreren axialen Punkten entsprechend
gelagert, wodurch eine hohe Funktionssicherheit während
des Betriebes gewährleistet ist.
-
In
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Walzen von einem gemeinsamen Antriebsmotor angetrieben sind, der
vorzugsweise auf die Welle wirkt und damit alle Walzen in gleichartiger
Weise antreibt.
-
Die
Spritze ist in üblicher Weise so aufgebaut, dass auf beiden
Seiten der Pflanzenreihe zumindest eine Sprühvorrichtung
angeordnet ist, wobei jede der Sprühvorrichtungen ein Gebläse
in der genannten Ausgestaltung besitzt.
-
In
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Luft mittels der beiden Sprühvorrichtungen unter Durchdringung
der Pflanzenreihe zirkulierbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dass
die beiden auf entgegengesetzten Seiten der Pflanzenreihe angeordneten
Sprühvorrichtungen relativ zueinander so ausgerichtet sind,
dass jeweils der im Druckbereich des Gebläses austretende
Luftstrom auf den Saugbereich der anderen Sprühvorrichtung
gerichtet ist, die auf der gegenüberliegenden Seite der
Pflanzenreihe angeordnet ist. Auf diese Weise ist es möglich,
ein Tröpfchen des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels
solange unter einmaligem oder mehrmaligem Durchströmen
der Pflanzenreihe zwischen den beiden Sprühvorrichtungen
zirkulieren zu lassen, bis es auf eine Pflanze auftritt und dort
hängenbleibt.
-
In
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der
Druckbereich der einen Sprühvorrichtung dem Saugbereich
der anderen Sprühvorrichtung, die auf der entgegengesetzten Seite
der Pflanzenreihe angeordnet ist, senkrecht zur Längserstreckung
der Pflanzenreihe und somit senkrecht zur Fahrtrichtung der Spritze
unmittelbar gegenüberliegend angeordnet ist. Dies kann
beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die beiden Sprühvorrichtungen
in einer um 180° gedrehten Ausrichtung relativ zueinander
angeordnet sind, so dass der Druckbereich der einen Sprühvorrichtung
in dem in Fahrtrichtung weisenden Endbereich des Gehäuses
ausgebildet ist, während bei der gegenüberliegenden
Sprühvorrichtung der Saugbereich in dem in Fahrtrichtung
weisenden Endbereich des Gehäuses ausgebildet ist. Entsprechend
ist in den in Gegenrichtung zur Fahrtrichtung weisenden Bereichen
der Gehäuse der Sprühvorrichtungen einerseits
der Saugbereich und andererseits der Druckbereich der entsprechenden
Sprühvorrichtung ausgebildet.
-
Die
Gehäuse erstrecken sich in bekannter Weise über
eine an die Größe der zu besprühenden Pflanzen
angepasste Höhe und sind in bevorzugter Ausgestaltung der
Erfindung jeweils wannenförmig ausgebildet, wobei die Öffnungen
der Wannenform der Gehäuse einander zugewandt sind. Auf
diese Weise ist erreicht, dass der die Tröpfchen des Pflanzenschutzmittels
und/oder Düngemittels enthaltende Luftstrom, der die Pflanzenreihe
durchströmt direkt in das wannenförmige Gehäuse
der dort angeordneten Sprühvorrichtung eintritt, wodurch
ein übermäßiger Verlust an Pflanzenschutzmittel
und/oder Düngemittel vermieden ist.
-
Um
eine gute Ausbringung des Pflanzenschutzmittels und/oder Düngemittels
zu erreichen, sollte der gegenseitige Abstand zwischen den Sprühvorrichtungen
möglichst genau der Breite der Pflanzen in der Pflanzenreihe
entsprechen oder gegebenenfalls etwas größer sein.
Da die Breite der Pflanzen je nach Pflanzenart stark unterschiedlich
sein kann, kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen
sein, dass der gegenseitige Abstand der Gehäuse senkrecht
zur Längsrichtung der Pflanzenreihe und somit senkrecht
zur Fahrtrichtung der Spritze verstellbar ist, wodurch die Spritze
auf die Größe und insbesondere die Breite der
zu besprühenden Pflanzen angepasst werden kann.
-
Bei
Betrieb der Spritze wird sich ein Teil des Pflanzenschutzmittels
und/oder des Düngemittels an der Innenwandung des Gehäuses
niederschlagen und dort infolge Schwerkraft zum unteren Bereich des
Gehäuses laufen. Erfindungsgemäß ist
vorzugsweise vorgesehen, dass im unteren Bereich des Gehäuses
eine Auffangvorrichtung für dieses aus dem Luftstrom abgeschiedene
Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel angeordnet ist,
bei der es sich um eine Auffangschale oder eine Auffangrinne handeln
kann. Dieses Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel
wird vorzugsweise wieder einem Tank zugeführt und kann
aus diesem über die Düsen wieder in den Luftstrom
eingebracht werden. Hierdurch ist eine weitere Verringerung der
Verlustrate an Pflanzenschutzmittel und/oder Düngemittel
erreicht.
-
Weitere
Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
ersichtlich. Es zeigen:
-
1 eine
schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Spritze in Längsrichtung der Pflanzenreihe,
-
2 den
Schnitt II-II in 1 und
-
3 eine
schematische Darstellung des Gebläses.
-
Die 1 und 2 zeigen
eine nur schematische Darstellung einer Spritze 10, die über
eine nicht dargestellte Tragkonstruktion beispielsweise in Form
eines mit Rädern versehenen Chassis am Erdboden abgestützt
ist. Die Spritze 10 umfasst zwei Sprühvorrichtungen 11,
die auf entgegengesetzten Seiten einer Pflanzenreihe P angeordnet
sind. Jede Sprühvorrichtung 11 besitzt ein sich über
die Höhe der zu besprühenden Pflanzen erstreckendes
Gehäuse 13, das wannenartig ausgebildet ist, wobei
die Öffnung des Gehäuses 13 jeweils zur
Pflanzenreihe P weist, so dass die Öffnungen der Gehäuse 13 der beiden
Sprühvorrichtungen 11 einander zugewandt sind.
-
Zum
Aufbringen eines Pflanzenschutzmittels M und/oder eines Düngemittels
wird die Spritze 10 entlang der Pflanzenreihe P verfahren,
wie es in 2 durch die Pfeile F angedeutet
ist.
-
In
jeder Sprühvorrichtung 11 ist innerhalb des Gehäuses 13 ein
Gebläse 12 exzentrisch angeordnet, das Luft aus
einem innerhalb des Gehäuses 13 liegenden Saugbereichs
S angesaugt (siehe Pfeile LS) und in einem
Druckbereich D auf die Seite der Pflanzenreihe P richtet. Nahe dem
Gebläse 12 sind mehrere, über die Höhe
des Gehäuses 13 verteilt angeordnete Düsen 14 vorgesehen,
mit denen das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel
in den Luftstrom eingebracht und zusammen mit diesem auf die Pflanzenreihe
P aufgesprüht wird.
-
3 zeigt
eine schematische Darstellung des konstruktiven Aufbaus des Gebläses 12.
Jedes Gebläse 12 besitzt eine vertikal ausgerichtete
Welle 16, die mittels eines Motors 17 angetrieben
ist, dessen Antriebsbewegung über ein Transmissionselement 18 auf
die Welle 16 übertragen wird. Auf der Welle 16 sitzen
im dargestellten Ausführungsbeispiel vier kreiszylinderförmige
Walzen 15, die auf ihrer Außenseite jeweils eine
Vielzahl von Flügeln 19 tragen, die sowohl in
Längsrichtung jeder Walze 15 als auch in deren
Umfangsrichtung verteilt angeordnet sind. Zwischen zwei benachbarten
Walzen 15 ist jeweils ein Zwischenraum 21 gebildet,
in dem die Welle 16 über jeweils ein Lager 20 drehbar
gelagert ist.
-
Wie 2 zeigt,
sind die wesentlichen Elemente der Sprühvorrichtungen nicht
symmetrisch zur Längserstreckung der Pflanzenreihe, sondern
punktsymmetrisch angeordnet. Bei der gemäß 2 rechten
Sprühvorrichtung 11 sitzt das Gebläse 12 in
dem der Fahrtrichtung F abgewandten Abschnitt des Innenraums des
Gehäuses 13 und das Gebläse 12 saugt
die Luft aus dem Saugbereich S an, der auf dem in Fahrtrichtung
weisendem Endbereich innerhalb des Gehäuses 13 ausgebildet
ist, und bringt die Luft zusammen mit dem Pflanzenschutzmittel M und/oder
Düngemittel in dem der Fahrtrichtung F abgewandten Endbereich
des Gehäuses 13 auf die Pflanzenreihe P auf.
-
Entsprechend
sitzt das Gebläse 12 bei der gemäß 2 linken
Sprühvorrichtung 11 in dem in Fahrtrichtung F
weisenden Abschnitt des Innenraums des Gehäuses 13,
saugt die Luft aus dem Saugbereich S an, der auf dem der Fahrtrichtung
abgesandten Endbereich innerhalb des Gehäuses 13 ausgebildet
ist, und bringt die Luft zusammen mit dem Pflanzenschutzmittel M
und/oder Düngemittel in dem in Fahrtrichtung F weisenden
Endbereich des Gehäuses 13 auf die Pflanzenreihe
auf.
-
Auf
diese Weise liegt der Druckbereich der gemäß 2 rechten
Sprühvorrichtung 11 dem Saugbereich S der gemäß 2 linken
Sprühvorrichtung 11 senkrecht zur Fahrtrichtung
F und somit senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe
P unmittelbar gegenüber. Das Pflanzenschutzmittel M und/oder
Düngemittel, das von der gemäß 2 rechten
Sprühvorrichtung 11 auf die Pflanzenreihe P aufgebracht
wird, sich dort jedoch nicht absetzt, sondern die Pflanzenreihe
P durchströmt, tritt somit unmittelbar in den Saugbereich
S der gemäß 2 linken
Sprühvorrichtung 11 ein und wird dort von dem dortigen
Gebläse 12 angesaugt und wieder auf die Pflanzenreihe
P aufgebracht. Entsprechendes gilt für das Pflanzenschutzmittel
M und/oder Düngemittel, das von der gemäß 2 linken
Sprühvorrichtung 11 auf die Pflanzenreihe P aufgebracht
wird und diese durchströmt. Somit ist eine Zirkulation
der Luft und des darin enthaltenen Pflanzenschutzmittels und/oder
Düngemittels zwischen den beiden Sprühvorrichtungen 11 möglich,
bis das Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel sich
auf den Pflanzen der Pflanzenreihe P absetzt.
-
Bei
Betrieb der Spritze schlägt sich ein Teil des Pflanzenschutzmittels
M und/oder Düngemittels an der Innenwandung des Gehäuses 13 der
Sprühvorrichtung 11 nieder und läuft
an dieser nach unten. Im unteren Bereich jedes Gehäuses 13 ist
eine Auffangvorrichtung 15 in Form einer schematisch dargestellten
Auffangrinne 16 vorgesehen, in der das aus dem Luftstrom
abgeschiedene Pflanzenschutzmittel M und/oder Düngemittel
aufgefangen und einem Tank zugeführt wird, aus dem die
Düsen 14 mit dem Pflanzenschutzmittel M und/oder
Düngemittel gespeist werden.
-
Wie
durch die Doppelpfeile W angedeutet ist, kann der gegenseitige Abstand
der Gehäuse senkrecht zur Längsrichtung der Pflanzenreihe
und somit senkrecht zur Fahrtrichtung der Spritze verstellt werden,
wodurch die Spritze auf die Größe und insbesondere
die Breite der zu besprühenden Pflanzen angepasst werden
kann.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 3914117
A1 [0006]
- - EP 0549058 A1 [0006]
- - EP 1449433 A1 [0006]