[go: up one dir, main page]

DE202009011216U1 - Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz - Google Patents

Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz Download PDF

Info

Publication number
DE202009011216U1
DE202009011216U1 DE200920011216 DE202009011216U DE202009011216U1 DE 202009011216 U1 DE202009011216 U1 DE 202009011216U1 DE 200920011216 DE200920011216 DE 200920011216 DE 202009011216 U DE202009011216 U DE 202009011216U DE 202009011216 U1 DE202009011216 U1 DE 202009011216U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective device
protection
deflector
tread
climbing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200920011216
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPS Schutzplanken GmbH
Original Assignee
SPS Schutzplanken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPS Schutzplanken GmbH filed Critical SPS Schutzplanken GmbH
Priority to DE200920011216 priority Critical patent/DE202009011216U1/de
Publication of DE202009011216U1 publication Critical patent/DE202009011216U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/06Anti-dazzle arrangements ; Securing anti-dazzle means to crash-barriers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/08Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks
    • E01F15/081Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks characterised by the use of a specific material
    • E01F15/083Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of walls or wall-like elements ; Cable-linked blocks characterised by the use of a specific material using concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Abstract

Schutzeinrichtung (1), insbesondere Betonschutzwand, neben Verkehrswegen oder an Mittelstreifen mit einem Übersteigschutz (3), wobei der Übersteigschutz (3) an/auf der Schutzeinrichtung (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schutzeinrichtung (1) und/oder an dem Übersteigschutz (3) mindestens ein Kletterschutz (2) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schutzeinrichtung, insbesondere Betonschutzwand, neben Verkehrswegen oder an Mittelstreifen mit einem Übersteigschutz, wobei der Übersteigschutz an/auf der Schutzeinrichtung angeordnet ist.
  • Stand der Technik
  • Aus der Offenlegungsschrift DE 1 409 900 ist ein Blendschutzzaun für Straßen bekannt, der auf einer Schutzplankenanordnung aufgebracht ist. Der Blendschutzzaun ist aus mehreren Zaunfeldern aufgebaut, wobei ein Zaunfeld aus einem Rahmen ähnlich einem Bilderrahmen besteht, in dessen Inneres ein Gitter- oder Netzwerk eingespannt ist. Des Weiteren ist der Rahmen bzw. jedes Zaunfeld an zwei Pfosten, die über die Schutzplankenanordnung hinausragen, angeordnet. Die Zaunfelder sind zudem über ringförmige Verbindungselemente mit der Schutzplankenanordnung und untereinander verbunden.
  • Eine derartige Schutzeinrichtung an Verkehrswegen dient im Falle zweier ge genläufigen Fahrspuren dazu, den Gegenverkehr nachts nicht mit Scheinwerferlicht zu blenden bzw. nicht vom Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs geblendet zu werden.
  • Ferner sind aus dem Verkehrsalltag Schutzeinrichtungen, sog. Betonschutzwände, bekannt, die anstelle einer Schutzplankenanordnung am Straßenrand aufgestellt werden.
  • Ebenfalls ist eine Kombination aus Schutzeinrichtung und Blendschutzzaun bekannt, wobei der Blendschutzzaun mittig auf der Oberfläche der Betonschutzwand angeordnet ist.
  • Nachteilig bei dieser Konstruktion erweist sich der Umstand, dass Personen sowie Wildtiere nicht vom Überqueren der Fahrbahn mittels eines Blendschutzzauns auf einer Schutzeinrichtung abgehalten werden. Denn sowohl Personen als auch Tiere nutzen die sich zum Übersteigen des Zauns bietende Stufe auf der Oberseite der Schutzeinrichtung, die sich zwischen dem mittig auf der Oberfläche der Schutzeinrichtung angeordneten Blendschutzzaun und der Oberkante der Schutzeinrichtung ergibt. Hierbei wird die Stufe von Personen als Plattform zum Übersteigen des Zauns genutzt, wohingegen Wildtiere die Stufe als Absprungplattform nutzen.
  • Folglich erfüllt der auf einer als Betonschutzwand ausgebildeten Schutzeinrichtung angeordnete Blendschutzzaun zwar eine „Blendfunktion”, jedoch ist dieser nicht als Fahrbahnabsperrung geeignet, um Personen oder Tiere vom Überqueren der Fahrbahn abzuhalten.
  • Aufgrund der vorgenannten Nachteile liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schutzeinrichtung an Verkehrswegen derart auszubilden, dass ein Übersteigen, ein Überklettern, oder ein Überspringen der Schutzeinrichtung erschwert bzw. unmöglich wird.
  • Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schutzeinrichtung, insbesondere eine Betonschutzwand, neben Verkehrswegen oder an Mittelstreifen mit einem Übersteigschutz gelöst, wobei der Übersteigschutz an/auf der Schutzeinrichtung angeordnet ist, und wobei günstigerweise an der Schutzeinrichtung und/oder an dem Übersteigschutz mindestens ein Kletterschutz angeordnet ist. Vorteilhaft bei einem solchen Kletterschutz ist, dass Personen und Tiere davon abgehalten werden können, die Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz zu überklettern bzw. zu übersteigen.
  • Der Übersteigschutz der Schutzeinrichtung weist bevorzugterweise mindestens zwei Pfosten auf, wobei zwischen diesen insbesondere ein Gitterwerk angeordnet ist. Hierbei ist es günstig, dass das Gitterwerk insbesondere als Streckgitter ausgebildet ist. Die Ausbildung eines Gitterwerks bzw. eines Streckgitters bietet den Vorteil einer Blendschutzwirkung, solange die Lamellen des Gitters das Strahlenbündel des entgegenkommenden Scheinwerfers verdecken. Hierbei lässt sich die Größe des Einfallswinkels durch die richtige Auswahl der Maschenweite, der Tiefe und Neigung der Lamellen und des Streckgitters zur Fahrtrichtung so festlegen, dass der Schutz stets ausreichend bleibt, und dass selbst bei ungünstigsten Verhältnissen, wie sie an Kurven auftreten, ein ausreichender Schutz gewährleistet ist. Auch ist die Ausbildung eines Gitterwerks gegenüber einer Trennwand deshalb vorteilhaft, da dieses eine deutlich geringere Windanfälligkeit aufweist. Des Weiteren wird durch Gitterwerke nicht gänzlich die Sicht auf die Gegenfahrbahn genommen, wodurch es z. B. Einsatzfahrzeugen ermöglicht wird, Unfälle auch auf der Gegenfahrbahn zu erkennen.
  • Bei einer Ausführung der Erfindung, wobei der Übersteigschutz auf der Schutzeinrichtung angeordnet ist und die Schutzeinrichtung zwei Oberkanten aufweist, ist der Kletterschutz mit mindestens einem im Bereich einer Oberkante der Schutzeinrichtung angeordneten Trittabweiser ausgestattet. Eine solche Ausbildung ist günstig, da mit einer solchen Anordnung, bestehend aus Schutzeinrichtung (Betonschutzwand) und darauf angeordneten Übersteigschutz, die Möglichkeit des Übersteigens genommen wird. Denn mittels Trittabweiser kann eine Person oder ein Tier keinen Tritt (Fuß) auf die Schutzeinrichtung, insbesondere auf eine Oberkante setzen, um diese als Basis zum Überklettern des Übersteigschutzes zu missbrauchen.
  • Ferner ist es günstig, wenn der Trittabweiser zumindest eine der Oberkanten der Schutzeinrichtung überdeckt. Hiermit wird verhindert, einen Vorsprung der Schutzeinrichtung zum Aufsetzen eines Tritts zu verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Aufbiegen des Trittabweisers erschwert wird. Zudem wird Wasser daran gehindert, sich auf der Schutzeinrichtung zu sammeln, womit die Wahrscheinlichkeit für eine Rostbildung oder für eine Beschädigung der Schutzeinrichtung ebenfalls vermindert wird.
  • Alternativ kann es auch günstig sein, dass der Trittabweiser zumindest eine der Oberkanten der Schutzeinrichtung übergreift und auf einer Seitenfläche der Schutzeinrichtung mit einer Überlappung aufliegt. Die Überlappung gewährleistet den Verschluss des Spalts zwischen der Oberkante der Schutzeinrichtung und dem Trittabweiser. Somit kann der Spalt nur schwer durch Verbiegen des Trittabweisers vergrößert werden, wodurch ein Schutz gegenüber Vandalismus gegeben ist.
  • Ferner ist es günstig, dass der Trittabweiser sich in Form eines Dachs, das mindestens eine steil gestellte Fläche aufweist, auf mindestens einer Seite des Übersteigschutzes von dem Übersteigschutz zur Schutzeinrichtung erstreckt. Gerade eine solche Ausbildung verhindert das Aufsetzen des Fußes auf die Oberfläche der Betonschutzwand bzw. der Schutzeinrichtung. Folglich kann die Oberfläche von dem Trittweiser überdeckt werden, und somit nicht als Plattform zum Übersteigen der Schutzeinrichtung genutzt werden. Auch wird es katzenartigen Tieren erschwert, den Übersteigschutz zu überwinden, da diese ebenfalls nicht mehr die Oberfläche der Schutzeinrichtung als Absprungbasis nutzen können. Zudem wird auf diese Art das Abfließen von Wasser begünstigt.
  • Alternativ kann es auch vorteilhaft sein, dass der Trittabweiser sich in Form ei nes Stangengitters, das mindestens eine steil gestellte Stange aufweist, auf mindestens einer Seite des Übersteigschutzes von dem Übersteigschutz zur Schutzeinrichtung erstreckt. Hierbei kann durch einen geeigneten Stangenabstand, der so groß gewählt ist, dass kein Tritt auf die Schutzeinrichtung gesetzt werden kann, das identische Ergebnis wie bei Ausbildung eines Dachs erreicht werden. Zwar kann sich nun Wasser auf der Schutzeinrichtung ansammeln, jedoch kann dies durch die offene Bauweise schnell wieder verdunsten.
  • Zum Abweisen von Tritten ist es ferner günstig, dass die mindestens eine steil gestellte Fläche oder die mindestens eine steil gestellte Stange mindestens einen 40° Winkel und höchstens einen 75° Winkel mit einer zur Fahrbahn parallelen Ebene einschließt. Somit ist nur noch unter hohem Kraftaufwand der Arme bei Einhalten an dem Übersteigschutz ein Stehen auf dem Trittabweiser möglich. Dies erschwert die Überwindung erheblich.
  • Zur Erhöhung der mechanischen Stabilität kann es von Vorteil sein, den Trittabweiser mittels mindestens einer Stützstruktur zu verstärken. Bevorzugterweise weist der Trittabweiser die mindestens eine Stützstruktur auf der zum Übersteigschutz orientierten Seite auf. Somit können Kräfte, mit denen zum Beispiel Personen von außen auf den Trittabweiser einwirken, gut aufgenommen und weitergeleitet werden, ohne dass eine Verformung des Trittabweisers auftritt. Ferner bietet eine solche Ausbildung keine Angriffsfläche zum Auftreten bzw. Übersteigen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist die Stützstruktur als Verstärkungsrippe, die den Trittabweiser zu einer Oberfläche der Schutzeinrichtung hin abstützt, und/oder als Verstärkungsblech, das zwei Trittabweiser miteinander verbindet, ausgebildet. Die Ausbildung der Verstärkungsrippe birgt den Vorteil in sich, dass diese als Verbindungselement zwischen Trittabweiser und Betonschutzwand fungieren kann. Auf diese einfache Art können Kräfte vom Trittabweiser über die Verstärkungsrippe hin zu einer Oberfläche der Betonschutzwand abfließen. Im Falle der Ausbildung der Stützstruktur als Verstärkungs blech können die Kräfte von dem einen Trittabweiser direkt auf den anderen übertragen werden, wodurch auf den belasteten Trittabweiser jeweils nur ein Teil der Gesamtkraft wirkt. Nachdem die Kräfte sich auf beide Trittabweiser verteilt haben, können die wirkenden Kräfte über eine Auflagefläche zur Oberfläche der Betonschutzwand abfließen. Im Falle der Ausbildung der Stützstruktur als Verstärkungsrippe und als Verstärkungsblech kann der Trittabweiser ein Vielfaches der einwirkenden Kräfte gegenüber nur einer Ausbildung aufnehmen, ohne dass eine elastische oder auch eine plastische Verformung auftritt.
  • Des Weiteren ist es günstig, dass der Trittabweiser eine Aufnahme für Pfosten und/oder den Übersteigschutz aufweist. Mit Ausbildung einer Aufnahme können Zaunelemente, aus denen der Übersteigschutz im Wesentlichen aufgebaut ist, einfach, leicht und schnell an die Schutzeinrichtung bzw. am Trittabweiser installiert werden. Mittels dieser einfachen Konstruktion können sowohl Montagezeit als auch Kosten eingespart werden. Desweiteren kann somit auch die Dauer für eine Straßensperrung verkürzt werden. Hierbei ist es zudem günstig, wenn die Aufnahme mindestens eine Fixierung aufweist, welche das Gitterwerk gegen Herausziehen sichert. Die Fixierung kann z. B. als Nagel oder Nase, die zwischen die Maschen des Gitterwerks passt, ausgebildet sein.
  • In einer alternativen Ausbildung kann es auch vorteilhaft sein, dass der Trittabweiser eine Anlagefläche aufweist, an der der Übersteigschutz mit dem Trittabweiser befestigt ist. Eine solche Ausbildung spart gegenüber einer Aufnahme zusätzlich zu den genannten Vorteilen nochmals Materialkosten ein.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung weist der Kletterschutz mindestens eine Halteeinrichtung zur Befestigung an der Schutzeinrichtung auf. Folglich ist es möglich, den Kletterschutz an der bereits bestehenden Schutzeinrichtung auf einfache Art nachzurüsten bzw. auf zukünftigen Anordnungen von Schutzeinrichtungen ohne Umgestaltung zu installieren. Damit die Halteeinrichtung ebenfalls keine Plattform für das Aufsetzen eines Fußes bietet, liegt diese bevorzugt formschlüssig an der Schutzeinrichtung an. Dabei ist es von Vorteil, dass die Halteeinrichtung mittels Befestigungsmittel, insbesondere einschraubbaren Bolzen, an der Schutzeinrichtung gehalten ist. Somit ist eine einfache Art der Installation auf der Schutzeinrichtung bzw. an der Betonschutzwand gewährleistet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung weist der Kletterschutz einen am oberen Rand des Übersteigschutzes angeordneten Griffabweiser auf. Mit Hilfe dieses Griffabweisers kann ein Einhalten einer Person am Kletterschutz vermieden werden, sodass ein Überklettern verhindert werden kann. Durch den vorteilhaften Ort der Anbringung, nämlich den oberen Rand des Übersteigschutzes, ist es somit einer Person unmöglich, sich an diesem Ende einzuhalten und sich mit Schwung darüber zu katapultieren, obwohl ein Trittabweiser an der Schutzeinrichtung installiert ist.
  • Um eine Person beim Griff um den Griffabweiser nicht zu verletzten, ist es günstig, wenn der Griffabweiser eine runde Form aufweist, der das Umgreifen mit der Hand erschwert. Dies kann z. B. erreicht werden, indem die Krümmung des Griffabweisers einen Radius aufweist, der ein Umgreifen mit der Hand unmöglich macht.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist die Schutzeinrichtung aus Bausätzen zusammengesetzt, wobei ein Bausatz eine Schutzeinrichtung, einen zwischen zwei Pfosten angeordneten Übersteigschutz, der an der Schutzeinrichtung angeordnet ist, und einen Kletterschutz aufweist. Dieser Bausatz kann an einem geeigneten Ort entfernt des eigentlichen Aufstellorts zusammengebaut und anschließend für eine zügige Installation an den Installationsort transportiert werden. Somit werden erhöhte Verkehrsaufkommen während der Installation sowie Unfälle vermieden.
  • Ferner ist es von Vorteil, wenn der Trittabweiser auf beiden Seiten des Übersteigschutzes ausgebildet ist. Somit kann die Schutzeinrichtung in der Mitte von zwei gegenläufigen Fahrbahnen angeordnet werden, wobei das Übersteigen von der einen zur anderen und umgekehrt verhindert wird.
  • Auch ist es möglich, dass der Trittabweiser in seiner Form dem Übersteigschutz und/oder der Schutzeinrichtung folgt. Somit bietet der als Verbindungsglied zwischen Betonschutzwand und Übersteigschutz dienende Trittabweiser eine Befestigungsmöglichkeit auf der Betonschutzwand bzw. der Schutzeinrichtung. Auch wird auf diese Art kein Vorsprung geschaffen, auf welchem ein Fuß aufgesetzt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung ist der Trittabweiser aus einem Blech gebildet. Diese Ausbildung gewährleistet unter Verwendung eines geeigneten Materials nicht nur ein hohes Maß an Stabilität gegenüber von außen einwirkenden mechanischen Kräften, sondern auch eine hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Regen.
  • Auch ist es möglich, dass der Trittabweiser aus Beton gebildet ist oder eine Betonschutzwand gleich bei der Herstellung einen Trittabweiser aufweist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen hervor, die in Verbindung mit den Figuren erläutert werden.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Es zeigen:
  • 1 eine Schutzeinrichtung und ein Übersteigschutz in Seitenansicht und in Draufsicht sowie in Schnittansicht,
  • 2 eine Einzelheit der Schnittansicht aus 1,
  • 3 eine Einzelheit der Befestigung zweier Bausätze der Schutzeinrichtung,
  • 4 eine weitere Ausführung einer Schutzeinrichtung mit Schnitt durch den Griffabweiser,
  • 5 einen Schnitt durch den Trittabweiser der Ausführung aus 4, und
  • 6 eine Aufnahme einer Schutzeinrichtung.
  • Ausführliche Beschreibung von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen
  • 1 zeigt drei Ansichten einer Schutzeinrichtung 1 mit Übersteigschutz 3 an Verkehrswegen, nämlich eine Seitenansicht, eine Draufsicht und eine Schnittansicht. Hierbei sind eine Schutzeinrichtung 1, ein Übersteigschutz 3 und ein Kletterschutz 2 dargestellt.
  • Die Schutzeinrichtung 1 ist im dargestellten Beispiel als Betonschutzwand ausgebildet, welche nicht direkt auf der Fahrbahn, sondern auf einem eigens angefertigten Fundament 5 angeordnet ist.
  • In der Seitenansicht weist der Übersteigschutz 3 im dargestellten Ausschnitt zwei Pfosten 4 und ein sich zwischen den Pfosten erstreckendes Gitterwerk 16 auf, welches im vorliegenden Beispiel als Streckgitter ausgebildet ist.
  • Der Kletterschutz 2 besteht aus einem Trittabweiser 6 und einem Griffabweiser 12. Hierbei ist der Trittabweiser im Bereich der Oberkante 7 der Schutzeinrichtung 1 zwischen dem Übersteigschutz 3 und der als Betonschutzwand ausgebildeten Schutzeinrichtung 1 angeordnet und erstreckt sich von dem Übersteig schutz 3 zur Schutzeinrichtung 1 bzw. zu deren Oberkante 7. Desweiteren ist der Trittabweiser 6 ist als steil gestellte Fläche ausgebildet, die in ihrer Form an ein Dach erinnert.
  • Der Winkel zwischen dem dachähnlichen Trittabweiser und der Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 beträgt ca. 50°. An der Oberkante 7 ändert der Trittabweiser 6 seinen Formverlauf und knickt in Richtung der Schutzeinrichtung 1, um sich formschlüssig an dieser anzulegen. Nachdem der Trittabweiser 6 die Oberkante 7 der Schutzeinrichtung 1 übergriffen hat und auf einer Seitenfläche mit Überlappung aufliegt, findet er nach kurzer Lauflänge sein Ende (2).
  • Der Griffabweiser 12 hingegen ist am oberen Rand des Übersteigschutzes 3 angeordnet, sodass ein Einhalten bzw. Festhalten einer Person erschwert wird. Hierbei weist er eine runde Form auf, deren konvexe Krümmung eine Größe aufweist, die das Umgreifen per Hand nicht ermöglicht.
  • Desweiteren zeigt 1 eine Halteeinrichtung 13 am Kletterschutz 2 bzw. am Trittabweiser 6, womit der Trittabweiser an der Schutzeinrichtung 1 befestigt ist. Die Halteeinrichtung 13 ist einstückig am Trittabweiser ausgebildet und setzt ihn in festgelegten Intervallen fort. Indem der Verlauf des Trittabweisers 6 fortgesetzt wird, liegt ebenfalls die Halteeinrichtung 13 formschlüssig an der Schutzeinrichtung 1 an, wobei sie sich bis auf ca. 2/3 der Gesamthöhe der Schutzwand erstreckt.
  • Wie man ferner aus der Seiteneinsicht von 1 ersehen kann, bilden Griffabweiser 12, Pfosten 4 und Trittabweiser 6 einen Rahmen für das Gitterwerk 16. Dies verleiht dem Gitterwerk 16 eine stabile Form und sichert die korrekte Position auf der Schutzeinrichtung 1.
  • Zur leichteren Montage vor Ort zeigt 1, dass die Schutzwand mit Übersteigschutz 1 aus Bausätzen 15 zusammengesetzt ist, wobei ein Bausatz eine Schutzeinrichtung 1, eine zwischen zwei Pfosten 4 angeordnete Übersteig schutz 3, der an der Schutzeinrichtung 1 angeordnet ist, und einen Kletterschutz 2 aufweist.
  • 2 zeigt die Einzelheit X aus der Schnittansicht von 1. Hierbei ist dargestellt, wie die Halteeinrichtung 13 mittels einschraubbaren Bolzen an der Schutzeinrichtung 1 gehalten ist. Ebenfalls gut ersichtlich ist die Überdeckung der Oberkante 7 der Schutzeinrichtung durch die Halteeinrichtung 13 und den Trittabweiser 6, der einen ca. 50° Winkel mit der Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 bzw. mit einer zur Fahrbahn parallelen Ebene einschließt. Somit bildet der beidseitig angeordnete Trittabweiser 6 die Form eines Dachs, das sich von dem Übersteigschutz 3 zur Schutzeinrichtung 1 hin erstreckt. Am Dachfirst folgt der Trittabweiser 6 in seiner Form dem Übersteigschutz 3, wodurch hier eine Anlagefläche 11 für den Übersteigschutz 3 geschaffen ist. Diese Anlagefläche 11 bildet den unteren Teil des Rahmens des Übersteigschutzes 3. Der obere Teil wird durch den Griffabweiser 12 gebildet und der seitliche von den Pfosten 4, wie 1 zeigt. Damit das Gitterwerk 16 nicht von der Anlagefläche 11 beabstandet werden kann, ist der Pfosten 4, der das Gitterwerk 16 seitlich hält, via Schrauben und Schweißnähten mit der Anlagefläche 11 verbunden.
  • Gemäß 2 befindet sich an der Dachgiebelinnenseite zwischen den beidseitig angeordneten Trittabweisern 6 und der Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 eine Stützstruktur 8. Diese verstärkt den Trittabweiser 6 und lässt ihn ein höheres Maß an Kräften aufnehmen.
  • Auf der linken Seite von 2, in Variante A, ist auf der Giebelinnenseite des Trittabweisers 6 die Stützstruktur 8 als Verstärkungsrippe 9 ausgebildet. Diese stützt den Trittabweiser 6 zur Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 hin ab und dient der Aufnahme bzw. Weiterleitung von Kräften, welche auf den Trittabweiser 6 von außen einwirken. Somit können Kräfte über die Verstärkungsrippe 9 hin zu Oberfläche der als Betonschutzwand ausgebildeten Schutzeinrichtung 1 abfließen.
  • In Variante B, auf der rechten Seite, ist die Stützstruktur 8 als Verstärkungsblech 10 ausgebildet, das sich zwischen den beidseitig des Übersteigschutzes 3 ausgebildeten Trittabweisern 6 erstreckt und diese miteinander verbindet. Hierbei ist das Verstärkungsblech am Trittabweiser angeschweißt, wobei aber auch eine einstückige Ausbildung möglich sein kann. Auch setzt der Übersteigschutz 3 bzw. das Gitterwerk 16 auf dem Verstärkungsblech 10 auf, wodurch das Gitterwerk 16 von der Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 beabstandet ist. Mit dieser Ausbildung kann im Falle des Eindringens von Wasser unter das Dach ein Rosten vermieden werden. Für den Fall des Auftretens einer Person unterstützt das Verstärkungsblech 10 den Trittabweiser 6, indem es Kräfte auf den gegenüberliegenden Trittabweiser ableitet. Für besonders beanspruchte Bereiche ist auch eine Kombination von Verstärkungsrippe 9 und Verstärkungsblech 10 möglich (nicht dargestellt).
  • 3 zeigt die Einzelheit Y aus der Draufsicht auf die Schutzwand mit Übersteigschutz 1 aus 1. Hierbei ist der Stoßpunkt zwischen zwei Gitterwerken bzw. zwei Bausätzen dargestellt. Auf dem jeweiligen Ende des Gitterwerks sind auf jeder Seite L-förmige Bleche 17 angeordnet bzw. angeschweißt. Diese L-förmigen Bleche 17 sind so orientiert, dass sie im Stoßpunkt bündig ineinander übergehen, wobei die aufeinandertreffenden Bleche auf jeder Seite des Gitterwerks 16 ein U bilden. Im Inneren des U ist ein Verbindungsblech 18 angeordnet, das von beiden Seiten der Übersteigschutz 3 mit Befestigungsmitteln verschraubt ist. Somit ist das Gitterwerk 16 sowohl zwischen den Verbindungsblechen 18 als auch zwischen den L-förmige Blechen 17 eingeklemmt. Wie schon bei 2 beschrieben, kann das Gitterwerk nicht von der Anlagefläche 11 entfernt werden, da das Gitterwerk 16 sowie die L-förmigen Bleche 17 mit dem Trittabweiser 6 verschweißt sind.
  • 4 zeigt eine Schnittansicht des oberen Endes des Übersteigschutzes 3 in einer alternativen Ausbildung. Der Griffabweiser 12 weist eine kreisrunde Form auf, an deren Außenseite ein Flansch 19 angeformt ist. Der Flansch 19 sitzt direkt auf dem Gitterwerk 16 auf, sodass das Gitterwerk bündig in den Flansch 19 übergeht, wobei auch eine Beabstandung zwischen beiden möglich sein kann. Als Befestigungsmittel für den Griffabweiser 12 und das Gitterwerk 16 dient der als Blech ausgebildete Pfosten 4. Hierbei hat der Pfosten 4 die Funktionen, das Gitterwerk 16 zu stützen, um ein Umfallen zu verhindern, und den Griffabweiser 12 mit seinem Flansch 19 auf der Zauneinrichtung zu halten.
  • Außerhalb des Bereichs des Pfostens kann der Flansch 19 des Griffabweisers 12 z. B. mit dem Gitterwerk 16 verschweißt sein. Ebenfalls ist eine Anordnung eines weiteren Blechs entlang des Flansches möglich, das ähnlich wie der Trittabweiser 6 mit dem Gitterwerk 16 verbunden sein kann.
  • Desweiteren zeigt 4 zwei Befestigungsmöglichkeiten, den Flansch 19 des Griffabweisers 12 und das Gitterwerk 16 mit dem Pfosten 4 über Schrauben zu verbinden. Hierbei ist die obere Schraube als normale Sechskantschraube ausgebildet, wohingegen die untere Schraube eine Flachkopfschraube mit innenliegendem Sechskant ist. Im Unterschied zur Ausbildung aus 3 wird hier auf die L-förmigen Bleche 17 verzichtet. Dies spart Material und somit Kosten.
  • 5 zeigt ähnlich wie 2 den auf der Schutzeinrichtung 1 angeordneten Trittabweiser 6, jedoch mit einer unterschiedlichen Befestigungsart des Pfostens 4 an dem Trittabweiser 6. Während in 2 bzw. 3 die L-förmigen Bleche 17 des Pfosten 4 an dem Trittabweiser 6 angeschweißt sind und jeweils zwei Zaunfelder über ein Verbindungsblech 18 miteinander verbunden sind, verzichtet der Pfosten 4 im vorliegenden Beispiel eben auf jene L-förmigen Bleche 17, ähnlich zur Ausführung in 4. Damit dies möglich ist, weist das Verbindungsblech 18 eine dementsprechende Breite auf, sodass zwei nebeneinander angeordnete Befestigungsmittel jeweils ein Zaunfeld mit dem Verbindungsblech 18 verbinden.
  • Ferner ist gemäß 5 der Trittabweiser 6 auf der Schutzeinrichtung 1 angeordnet. Hierbei erstreckt sich der Trittabweiser 6 zunächst formschlüssig an der Seite hoch zur Oberkante 7 der Schutzeinrichtung 1, um dann in einem Knick von ca. 50°-Winkel zur Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 in Richtung Gitterwerk 16 seine Form fortzusetzen. Sobald der Trittabweiser 6 auf das Gitterwerk 16 trifft, knickt er erneut ab, um in seiner Form dem Gitterwerk zu folgen, wobei der Trittabweiser 6 eine Anlagefläche 11 für den Pfosten 4 und eine Aufnahme für das Gitterwerk 16 bildet. Ferner weist der Trittabweiser 6 parallel zur Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 das Verstärkungsblech 10 auf, welches das Gitterwerk 16 von der Oberfläche der Schutzeinrichtung 1 beabstandet und mit dem gegenüberliegenden Trittabweiser verbunden ist. Die hier dargestellte einstückige Ausbildung aus Trittabweiser 6 und Verstärkungsblech 10 kann auch durch eine mehrteilige Anordnung ersetzt werden.
  • Der Pfosten 4 bzw. das Verbindungsblech 18 weist an seinem unteren Ende einen im Wesentlichen S-förmigen Verlauf auf, der sich vom Gitterwerk 16 beabstandet, sodass der dem Verlauf des Gitterwerks folgende Trittabweiser 6 von dem Pfosten 4 überdeckt wird.
  • Um den Pfosten bzw. das Gitterwerk 16 mit dem Trittabweiser 6 zu verbinden und somit auf der Schutzeinrichtung 1 zu befestigen, werden die beidseitig angeordneten Trittabweiser 6 und die beidseitig angeordneten Bleche 18 des Pfostens 4 aneinander befestigt. Die Befestigung ist im vorliegenden Beispiel mittels eines Niets ausgeführt.
  • 6 zeigt eine alternative Ausführung zur Befestigung des Übersteigschutzes 3 an dem Trittabweiser 6. Hierbei ist der Trittabweiser 6 so ausgestaltet, dass dieser auf der zum Übersteigschutz gewandten Seite einen Teil einer Aufnahme 20 bildet. Diese Aufnahme 20 wird erst durch einen zweiten gegenüberliegend angeordneten Trittabweiser 6' komplettiert, sodass beide in Kombination eine U-förmige Nut bilden, in welcher das Gitterwerk 16 aufgenommen ist. Hierbei ist das Gitterwerk mit dem Trittabweiser fest über eine Schweißnaht verbunden. Auch Punktschweißungen sind in diesem Zusammenhang möglich, um den Arbeitsaufwand zu reduzieren.
  • Bei einer weiteren Fortbildung dieser Ausführung, wie 6 auf der linken Seite zeigt, ist innerhalb des an einem Trittabweiser 6 ausgebildeten Teils der Aufnahme 20 ein Fixierung 21 vorgesehen, die hier als Nagel oder Nase ausgebildet ist. Der Nagel weist eine Form auf, mit der er in die Maschen des Gitterwerks eingreifen kann, und womit ein Herausziehen des Übersteigschutzes aus der Aufnahme 20 vermieden wird. Mittels dieser Ausgestaltung wird der Schweißvorgang zur Befestigung der Übersteigschutz an dem Trittabweiser eingespart.
  • Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht. Dies umfasst zum Beispiel eine einstückige Ausbildung von Pfosten an dem Trittabweiser, wobei der Pfosten ebenfalls als Verstärkungsstruktur dienen kann.
  • 1
    Schutzeinrichtung
    2
    Kletterschutz
    3
    Übersteigschutz
    4
    Pfosten
    5
    Fundament
    6
    Trittabweiser
    7
    Oberkante der Schutzeinrichtung
    8
    Stützstruktur
    9
    Verstärkungsrippe
    10
    Verstärkungsblech
    11
    Anlagefläche
    12
    Griffabweiser
    13
    Halteeinrichtung
    14
    Befestigungsmittel
    15
    Bausatz
    16
    Gitterwerk
    17
    L-förmiges Verbindungsblech
    18
    Verbindungsblech
    19
    Flansch
    20
    Aufnahme
    21
    Fixierung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 1409900 A [0002]

Claims (18)

  1. Schutzeinrichtung (1), insbesondere Betonschutzwand, neben Verkehrswegen oder an Mittelstreifen mit einem Übersteigschutz (3), wobei der Übersteigschutz (3) an/auf der Schutzeinrichtung (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schutzeinrichtung (1) und/oder an dem Übersteigschutz (3) mindestens ein Kletterschutz (2) angeordnet ist.
  2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übersteigschutz (3) mindestens zwei Pfosten (4) und zwischen diesen angeordnet insbesondere ein Gitterwerk (16) aufweist.
  3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Übersteigschutz (3) auf der Schutzeinrichtung (1) angeordnet ist und die Schutzeinrichtung (1) zwei Oberkanten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterschutz (2) mit mindestens einem im Bereich einer Oberkante der Schutzeinrichtung (1) angeordneten Trittabweiser (6) ausgestattet ist.
  4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) zumindest eine der Oberkanten (7) der Schutzeinrichtung (1) überdeckt.
  5. Schutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) zumindest eine der Oberkanten (7) der Schutzeinrichtung (1) übergreift und auf einer Seitenfläche der Schutzeinrichtung (1) mit einer Überlappung aufliegt.
  6. Schutzeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) sich in Form eines Dachs, das mindestens eine steil gestellte Fläche aufweist, auf mindestens einer Seite des Übersteigschutzes (3) von dem Übersteigschutz zur Schutzeinrichtung (1) erstreckt.
  7. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) sich in Form eines Stangengitters, das mindestens eine steil gestellte Stange aufweist, auf mindestens einer Seite des Übersteigschutzes (3) von dem Übersteigschutz zur Schutzeinrichtung (1) erstreckt.
  8. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine steil gestellte Fläche oder die mindestens eine steil gestellte Stange mindestens einen 40° Winkel und höchstens einen 75° Winkel mit einer zur Fahrbahn parallelen Ebene einschließt.
  9. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3–8, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) mittels mindestens einer Stützstruktur (8) verstärkt ist.
  10. Schutzeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) die mindestens eine Stützstruktur (8) auf der zum Übersteigschutz (3) orientierten Seite aufweist.
  11. Schutzeinrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur (8) als Verstärkungsrippe (9), die den Trittabweiser zu einer Oberfläche der Schutzeinrichtung hin abstützt, und/oder als Verstärkungsblech (10), das zwei Trittabweiser (6) miteinander verbindet, ausgebildet ist.
  12. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3–11, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) eine Aufnahme (11) für Pfosten (4) und/oder den Übersteigschutz (3) aufweist.
  13. Schutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3–11, dadurch gekennzeichnet, dass der Trittabweiser (6) eine Anlagefläche aufweist, an der der Übersteigschutz (3) mit dem Trittabweiser (6) befestigt ist.
  14. Schutzeinrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterschutz (2) mindestens eine Halteeinrichtung (13) zur Befestigung an der Schutzeinrichtung (1) aufweist.
  15. Schutzeinrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitterwerk insbesondere als Streckgitter ausgebildet ist.
  16. Schutzeinrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterschutz (2) einen am oberen Rand des Übersteigschutzes (3) angeordneten Griffabweiser (12) aufweist.
  17. Schutzeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffabweiser (12) eine runde Form aufweist, um das Umgreifen mit einer Hand zu erschweren.
  18. Schutzeinrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzeinrichtung (1) aus Bausätzen (15) zusammengesetzt ist, wobei ein Bausatz einen zwischen zwei Pfosten (4) angeordneten Übersteigschutz (3), der an der Schutzeinrichtung (1) angeordnet ist, und einen Kletterschutz (2) aufweist.
DE200920011216 2009-08-19 2009-08-19 Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz Expired - Lifetime DE202009011216U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200920011216 DE202009011216U1 (de) 2009-08-19 2009-08-19 Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200920011216 DE202009011216U1 (de) 2009-08-19 2009-08-19 Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202009011216U1 true DE202009011216U1 (de) 2009-11-12

Family

ID=41318188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200920011216 Expired - Lifetime DE202009011216U1 (de) 2009-08-19 2009-08-19 Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202009011216U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITFI20110167A1 (it) * 2011-08-05 2013-02-06 Tecno V M Srl Unipersonale Supporto per recinzione su new jersey
DE202017006012U1 (de) 2017-11-21 2018-01-01 Volkmann & Rossbach Gmbh & Co. Kg Aufnahmestruktur
AU2019101418B4 (en) * 2019-11-19 2020-08-13 Safe Barriers Pte Ltd Screen for roadside barriers

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1409900A1 (de) 1962-02-08 1968-10-17 Wuppermann Gmbh Theodor Blendschutzzaun fuer Strassen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1409900A1 (de) 1962-02-08 1968-10-17 Wuppermann Gmbh Theodor Blendschutzzaun fuer Strassen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITFI20110167A1 (it) * 2011-08-05 2013-02-06 Tecno V M Srl Unipersonale Supporto per recinzione su new jersey
DE202017006012U1 (de) 2017-11-21 2018-01-01 Volkmann & Rossbach Gmbh & Co. Kg Aufnahmestruktur
PL127789U1 (pl) * 2017-11-21 2019-06-03 Volkmann & Rossbach Gmbh & Co Kg Struktura ustalająca oraz system zatrzymywania pojazdów z taką strukturą ustalającą
AU2019101418B4 (en) * 2019-11-19 2020-08-13 Safe Barriers Pte Ltd Screen for roadside barriers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60121104T2 (de) Schutzeinrichtung für Fahrbahnen versehen mit mindenstens einem Schutzschirm
EP0014172A1 (de) Als Leiteinrichtung für den Strassenverkehr und zum Schallschutz für die Anrainer von Fahrbahnen dienende Schutzwand
DE112014000467B4 (de) Flexible Leitplanke mit verbesserter Aufprallenergieabsorptionskapazität
EP1061179B1 (de) Schutzplankenanordnung
CH636663A5 (en) Road barrier device for keeping vehicles on a road
DE69307403T2 (de) Schutzplankeneinrichtung aus Stahl
DE202009011216U1 (de) Schutzeinrichtung mit Übersteigschutz
DE202008003773U1 (de) Befestigungslasche
DE202004016721U1 (de) Steher für Leiteinrichtung
DE202007019215U1 (de) Fahrzeug-Rückhaltesystem an Verkehrswegen
DE102007063511B4 (de) Schutzeinrichtung an Verkehrswegen
DE102012012107A1 (de) Haube für ein Kraftfahrzeug
EP3377703B1 (de) Leitwandelement
DE202013005490U1 (de) Trennmodul für ein Fahrspurtrennsystem
DE4315286A1 (de) Vorgefertigtes Ankerelement, insbesondere für passive Schutzeinrichtungen
DE202008011203U1 (de) Fahrzeugrückhaltesystem an Verkehrswegen
EP3339512B1 (de) Fahrzeugrückhaltesystem
EP1460181B1 (de) Anordnung mit einer Auffangvorrichtung gegen Ladungsabwurf von Fahrzeugen
DE102010019216A1 (de) Schutzplanke
DE102007033732A1 (de) Schutzplankenanordnung
DE102008043008A1 (de) Modulares Plattensystem mit punktförmig befestigter Platte aus Glas, dessen Verwendung sowie Verfahren zur Errichtung von Lärmschutzwänden
DE102009044721B4 (de) Schutzplanksystem zur Absicherung von Gefahrenstellen durch Objekte am Fahrbahnrand
DE29903787U1 (de) Schutzplankenanordnung
DE9004421U1 (de) Schutzplankeneinrichtung für Verkehrsflächen, insbesondere zur Sicherung von Baustellen
AT524699A1 (de) Leitwandelement

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20091217

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20130301