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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Abseilgerät mit einer
Windenvorrichtung, einer drehbar gelagerten Hauptachse, auf der
drehfest eine Seilscheibe zum schlupfsicheren Führen eines
Zugmittels angeordnet ist, und einer mit der Seilscheibe kraftübertragend
verbundenen Abseilvorrichtung, welche zum Halten einer konstanten
Abseilgeschwindigkeit einer an dem Zugmittel hängenden
Last ausgebildet ist, wobei die Windenvorrichtung eine Betätigungseinrichtung
aufweist, die über einen Kraftübertragungsweg
mit der Seilscheibe zum manuellen Drehen der Seilscheibe verbunden
ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Aus
der
EP 1 758 656 B1 ist
ein Abseilgerät mit Windenfunktion bekannt, welches eine
in beide Richtungen drehbar gelagerte Führungsrolle zur schlupfsicheren
Führung eines Zugmittels, ein Übersetzungsgetriebe
mit Fliehkraftbremse, dessen großes Zahnrad drehmomentsicher
auf einer gemeinsamen Welle mit der Führungsrolle gelagert
ist, und eine an der Antriebswelle des kleinen Zahnrades des Übersetzungsgetriebes
angreifende Handkurbel zur manuellen Betätigung der Windenfunktion
umfasst. Die gemeinsame Welle von Führungsrolle und großem
Zahnrad ist formschlüssig verriegelbar. Diese Verrieglung
erfolgt beispielsweise mittels einer Knarre. Die Handkurbel weist
einen Griff auf. Der Griff kann in das Gehäuse der Handkurbel
eingeklappt werden, damit bei der Abseilvorrichtung der Griff nicht
aus der Kontur des Handrades hervorsteht, wodurch eine Verletzungsgefahr
oder die im Hinblick auf die mögliche hohen Drehzahlen
relevante Gefahr der Verursachung einer Unwucht vermieden werden
soll. Dies Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass es leicht zu
Bedienungsfehlern kommen kann, wenn vor dem Abseilen vergessen wird,
den Griff einzuklappen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abseilgerät der
o. g. Art hinsichtlich des mechanischen Aufbaus und der Bedienung
zu vereinfachen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Abseilgerät
der o. g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Ansprüchen beschrieben.
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Bei
einem Abseilgerät der o. g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen,
dass in einem Kraftübertragungsweg zwischen dem Betätigungselement der
Windenvorrichtung und der Seilscheibe mindestens eine Knarrenvorrichtungen
angeordnet ist, wobei die Knarrenvorrichtung zwischen einem ersten Zustand
und einem dritten Zustand umschaltbar ist, wobei in dem ersten Zustand
der Knarrenvorrichtung in eine erste Drehrichtung der Betätigungseinrichtung
diese über die jeweilige Knarrenvorrichtung kraftübertragend
mit der Seilscheibe verbunden ist und in eine entgegengesetzte zweite
Drehrichtung der Betätigungseinrichtung diese frei relativ
zur Seilscheibe drehbar ist, wobei in dem dritten Zustand der jeweiligen
Knarrenvorrichtung in die erste und zweite Drehrichtung der Betätigungseinrichtung
diese frei relativ zur Seilscheibe drehbar ist und wobei die Betätigungseinrichtung
mindestens einen Hebelarm aufweist, welcher derart angeordnet ist,
dass dieser Hebelarm über die Knarrenvorrichtung Drehkräfte
in den Kraftübertragungsweg zwischen der Seilscheibe und
der Betätigungseinrichtung einleitet.
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Dies
hat den Vorteil, dass die Windenfunktion des Abseilgerätes
auf mechanisch besonders einfache Weise realisiert ist, wobei durch
die Freilauffunktion im dritten Zustand der bzw. die Hebelarme von
der Drehung der Seilscheibe entkoppelt sind, so dass diese Hebelarme
bei der Funktion des Abseilens sich nicht mitdrehen.
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Ein
richtungsunabhängiges Abseilgerät steht dadurch
zur Verfügung, dass die Knarrenvorrichtung zusätzlich
in einen zweiten Zustand umschaltbar ist, wobei in dem zweiten Zustand
der Knarrenvorrichtung in die zweite Drehrichtung der Betätigungseinrichtung
diese über die jeweilige Knarrenvorrichtung kraftübertragend
mit der Seilscheibe verbunden ist und in die entgegengesetzte erste
Drehrichtung der Betätigungseinrichtung diese frei relativ
zur Seilscheibe drehbar ist.
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Ein
besonders kompaktes Abseilgerät mit geringem Bauraumbedarf
erzielt man dadurch, dass die Abseilvorrichtung über die
Hauptachse mit der Seilscheibe verbunden ist.
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Einen
besonders großen Vorschub des Zugmittels in der Funktion
der Windenvorrichtung mit jeder Bewegung der Betätigungseinrichtung
erzielt man dadurch, dass die Knarrenvorrichtung auf der Hauptachse
angeordnet ist.
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Eine
besonders einfache und intuitiv leichte Bedienbarkeit des Abseilgerätes
erzielt man dadurch, dass zwei Knarrenvorrichtungen an gegenüberliegenden
Seiten bezogen auf die Seilscheibe an dem Abseilgerät angeordnet
sind.
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Eine
zweihändige Bedienbarkeit der Windenvorrichtung erzielt
man dadurch, dass zwei Knarrenvorrichtungen mit jeweils einem Hebelarm
vorgesehen sind.
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Ein
unerwünschtes mitdrehen des Betätigungselementes
und insbesondere des bzw. der Hebelarme des Betätigungselementes
der Windenvorrichtung bei einem Abseilen mit dem Abseilgerät
mittels der Abseilvorrichtung ist auch ohne ein manuelles Umstellen
der Knarrenvorrichtung in den dritten Zustand durch einen Benutzer
dadurch wirksam unterbunden, dass eine Umschalteinrichtung vorgesehen
ist, welche die Knarrenvorrichtung selbsttätig in den dritten
Zustand schaltet, wenn sich die Knarrenvorrichtung in dem ersten
oder zweiten Zustand befindet und wenn sich die Seilscheibe allein
aufgrund einer Krafteinwirkung auf diese durch das Zugmittel dreht.
Dies eliminiert eine potentielle Verletzungsgefahr für
einen Benutzer des Abseilgerätes, falls dieser beispielsweise
durch eine Fehlbedienung die Abseilvorrichtung verwendet ohne zuvor
in den Freilauf für die Windenvorrichtung gemäß dem
dritten Zustand manuell umgeschaltet zu haben. Eine Verletzungsgefahr
durch eine fehlerhafte Bedienung bei der Umschaltung von Windenbetrieb
in den Abseilbetrieb ist wirksam eliminiert.
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Eine
mechanisch besonders einfache und funktionssichere Knarrenvorrichtung
erzielt man dadurch, dass mindestens eine Knarrenvorrichtung ein Gehäuse,
an dem der Hebelarm angeordnet ist, und ein Zahnrad mit Verzahnung
aufweist, welches drehfest mit dem Kraftübertragungsweg
zwischen dem Betätigungselement der Windenvorrichtung und
der Seilscheibe, insbesondere drehfest mit der Hauptachse, verbunden
ist, wobei in dem Gehäuse mindestens eine erste und eine
zweite Sperrklinke verschwenkbar angeordnet sind, wobei das Zahnrad und
die Sperrklinken derart ausgebildet und angeordnet sind, dass in
dem ersten Zustand der Knarrenvorrichtung die erste Sperrklinke
in die Verzahnung des Zahnrades eingreift sowie die zweite Sperrklinke
von dem Zahnrad beabstandet ist, so dass in die erste Drehrichtung
die erste Sperrklinke an der Verzahnung anschlagend das Gehäuse
drehfest mit dem Zahnrad verbindet und in die zweite Drehrichtung
die erste Sperrklinke über schräge Flanken der
Verzahnung des Zahnrades gleitend die Verbindung zwischen Gehäuse
und Zahnrad löst, dass in dem zweiten Zustand der Knarrenvorrichtung
die zweite Sperrklinke in die Verzahnung des Zahnrades eingreift
sowie die erste Sperrklinke von dem Zahnrad beabstandet ist, so
dass in die zweite Drehrichtung die zweite Sperrklinke an der Verzahnung
anschlagend das Gehäuse drehfest mit dem Zahnrad verbindet
und in die erste Drehrichtung die zweite Sperrklinke über
schräge Flanken der Verzahnung des Zahnrades gleitend die
Verbindung zwischen Gehäuse und Zahnrad löst, und
dass in dem dritten Zustand der Knarrenvorrichtung die erste und
die zweite Sperrklinke von dem Zahnrad beabstandet sind.
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Ein
einfaches Umschalten zwischen den verschiedenen Zuständen
der Knarrenvorrichtung erzielt man dadurch, dass am Gehäuse
ein schwenkbarer Verstellhebel vorgesehen ist, welcher durch Verschwenken
relativ zum Gehäuse in drei Schwenkpositionen die Sperrklinken
in den ersten, zweiten oder dritten Zustand verschwenkt.
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Eine
besonders funktionssicher Umschaltung erzielt man dadurch, dass
der Verstellhebel an seiner Oberfläche eine Ausnehmung
aufweist, die in Umfangsrichtung gesehen abgeschrägt ist,
wobei in die Ausnehmung wahlweise die erste oder die zweite Sperrklinke
eingreift, wobei diejenige Sperrklinge, welche in die Ausnehmung
eingreift, in die Verzahnung des Zahnrades eingreift.
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Eine
besonders einfache und schnelle Umschaltung der Knarrenvorrichtung
in den Freilauf des dritten Zustands ohne die Gefahr einer Fehlbedienung
erzielt man dadurch, dass der Verstellhebel zusätzlich
in axialer Richtung verschiebbar in dem Gehäuse gelagert
ist, wobei der Verstellhebel derart ausgebildet ist, dass eine axiale
Bewegung des Verstellhebels die Sperrklinken unabhängig
von der momentanen Schwenkposition des Verstellhebels in den dritten
Zustand überführt.
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Eine
besonders einfache und funktionssicher Überführung
der Sperrklinken in den dritten Zustand bei axialer Verschiebung
des Verstellhebels erzielt man dadurch, dass die Ausnehmung an wenigstens einem
Ende in axialer Richtung abgeschrägt ausgebildet ist.
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Eine
selbsttätige Umschaltung der Knarrenvorrichtung in den
Freilauf des dritten Zustandes nach spätestens einer vollen
Umdrehung des Hebel um 360 Grad erzielt man dadurch, dass an dem
Abseilgerät eine Erhebung derart ausgebildet und angeordnet
ist, dass diese Erhebung den Verstellhebel in axialer Richtung verschiebt,
wenn das Gehäuse der Knarrenvorrichtung die Stelle der
Erhebung passiert. Hierdurch erfolgt in jedem Fall die Umschaltung
in den Freilauf, wenn sich eine Person mit dem Abseilgerät
abseilt und vergisst, zuvor die Knarrenvorrichtung in den Freilauf
des dritten Zustandes zu schalten, damit der Hebelarm während
des Abseilens nicht mit der Seilscheibe mitdreht, so dass eine entsprechende
Verletzungsgefahr durch einen sich frei drehenden Hebelarm wirksam
vermieden ist.
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Eine
mechanisch besonders einfache und gleichzeitig funktionssichere
Abseilvorrichtung erzielt man dadurch, dass die Abseilvorrichtung
ein Übersetzungsgetriebe mit einem mit der Seilscheibe
kraftübertragend verbundenen großen Zahnrad, einem mit
dem großen Zahnrad kämmenden kleinen Zahnrad,
welches einen kleineren Durchmesser aufweist als das große
Zahnrad, und einer mit dem kleinen Zahnrad kraftübertragend
verbundenen Bremsvorrichtung aufweist, welche beispielsweise als
Fliehkraftbremse ausgebildet ist.
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Eine
einfache Arretierung der Seilscheibe relativ zu einem Gehäuse
des Abseilgerätes zum Betätigen des Hebelarmes
der Knarrenvorrichtung in die jeweils freigegebene Drehrichtung
des ersten oder zweiten Zustandes, in die die Betätigungseinrichtung frei
relativ zur Seilscheibe drehbar ist, erzielt man dadurch, dass eine
zusätzliche Knarrenvorrichtung vorgesehen ist, welche drehfest
mit einem Gehäuse des Abseilgerätes und kraftübertragend
mit der Seilscheibe verbunden ist sowie wahlweise in einen vierten Zustand
oder fünften Zustand umschaltbar ist, wobei in dem vierten
Zustand die zusätzliche Knarrenvorrichtung die Seilscheibe
in eine erste Seilscheiben-Drehrichtung, welche der ersten Drehrichtung der
Betätigungseinrichtung entspricht, frei gibt und in eine
zweite Seilscheiben-Drehrichtung, welche der zweiten Drehrichtung
der Betätigungseinrichtung entspricht, relativ zum Gehäuse
fixiert, wobei in dem fünften Zustand die zusätzliche
Knarrenvorrichtung die Seilscheibe in die zweite Seilscheiben-Drehrichtung
frei gibt und in die erste Seilscheiben-Drehrichtung relativ zum
Gehäuse fixiert.
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Eine
mechanisch besonders einfache und funktionssichere zusätzliche
Knarrenvorrichtung erzielt man dadurch, dass die zusätzliche
Knarrenvorrichtung ein Gehäuse, welches drehfest an einem Gehäuse
des Abseilgerätes angeordnet ist, und ein Zahnrad mit Verzahnung,
welches drehfest mit der Hauptachse verbunden ist, aufweist, wobei
in dem Gehäuse der Knarrenvorrichtung mindestens eine erste
und eine zweite Sperrklinke verschwenkbar angeordnet sind, wobei
das Zahnrad und die Sperrklinken derart ausgebildet und angeordnet
sind, dass in dem vierten Zustand der zusätzlichen Knarrenvorrichtung
die zweite Sperrklinke in die Verzahnung des Zahnrades eingreift
sowie die erste Sperrklinke von dem Zahnrad beabstandet ist, so
dass in die zweite Seilscheiben-Drehrichtung die zweite Sperrklinke
an der Verzahnung anschlagend das Gehäuse drehfest mit
dem Zahnrad verbindet und in die erste Seilscheiben-Drehrichtung
die zweite Sperrklinke über schräge Flanken der
Verzahnung des Zahnrades gleitend die Verbindung zwischen Gehäuse
und Zahnrad löst, und dass in dem fünften Zustand
der zusätzlichen Knarrenvorrichtung die erste Sperrklinke
in die Verzahnung des Zahnrades eingreift sowie die zweite Sperrklinke
von dem Zahnrad beabstandet ist, so dass in die erste Seilscheiben-Drehrichtung
die erste Sperrklinke an der Verzahnung anschlagend das Gehäuse
der Knarrenvorrichtung drehfest mit dem Zahnrad verbindet und in
die zweite Seilscheiben-Drehrichtung die erste Sperrklinke über
schräge Flanken der Verzahnung des Zahnrades gleitend die Verbindung
zwischen Gehäuse und Zahnrad löst.
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Ein
Einfluss auf die Funktion der Abseilvorrichtung durch die zusätzliche
Knarrenvorrichtung, wenn nur die Abseilvorrichtung zum Abseilen
verwendet werden soll, ist dadurch eliminiert, dass die zusätzliche
Knarrenvorrichtung weiterhin in einen dritten Zustand schaltbar
ist, wobei in dem dritten Zustand der zusätzlichen Knarrenvorrichtung
die erste und die zweite Sperrklinke von dem Zahnrad beabstandet
sind, so dass die Hauptachse frei in beide Drehrichtungen relativ
zum Gehäuse des Abseilgerätes drehbar ist.
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Ein
einfaches Umschalten zwischen den verschiedenen Zuständen
der zusätzlichen Knarrenvorrichtung erzielt man dadurch,
dass am Gehäuse der zusätzlichen Knarrenvorrichtung
ein schwenkbarer Verstellhebel vorgesehen ist, welcher durch Verschwenken
relativ zum Gehäuse in entsprechende Schwenkpositionen
die Sperrklinken in den ersten, zweiten oder dritten Zustand verschwenkt.
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Eine
besonders funktionssichere Umschaltung erzielt man dadurch, dass
der Verstellhebel an seiner Oberfläche eine Ausnehmung
aufweist, die in Umfangsrichtung gesehen abgeschrägt ist,
wobei in die Ausnehmung wahlweise die erste oder die zweite Sperrklinke
eingreifen, wobei diejenige Sperrklinge, welche in die Ausnehmung
eingreift, in die Verzahnung des Zahnrades eingreift.
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Eine
Entkopplung sowie gleichmäßigere Verteilung der
auf die Hauptachse eingeleiteten Kräfte erzielt man dadurch,
dass die zusätzliche Knarrenvorrichtung außerhalb
des Kraftübertragungsweges zwischen dem Betätigungselement
der Windenvorrichtung und der Seilscheibe auf der Hauptachse angeordnet
ist.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Diese zeigt in:
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1 eine
bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Abseilgerätes in perspektivischer Ansicht,
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2 das
Abseilgerät gemäß 1 in Frontansicht,
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3 das
Abseilgerät gemäß 1 in Seitenansicht,
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4 das
Abseilgerät gemäß 1 in einer Querschnittdarstellung,
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5 das
Abseilgerät gemäß 1 in einer Längsschnittdarstellung,
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6 das
Abseilgerät gemäß 1 in einer perspektivischen
Längsschnittdarstellung,
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7 eine
Knarrenvorrichtung des Abseilgerätes gemäß 1 in
einem ersten Zustand in einer Querschnittdarstellung,
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8 die
Knarrenvorrichtung gemäß 7 in dem
ersten Zustand in einer Längsschnittdarstellung entlang
Linie A-A von 7,
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9 die
Knarrenvorrichtung gemäß 7 in einem
dritten Zustand in einer Querschnittdarstellung,
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10 die
Knarrenvorrichtung gemäß 7 in dem
dritten Zustand in einer Längsschnittdarstellung entlang
Linie B-B von 9,
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11 einen
Verstellhebel der Knarrenvorrichtung gemäß 7 in
perspektivischer Darstellung,
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12 den
Verstellhebel gemäß 11 in einer
weiteren perspektivischen Darstellung,
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13 den
Verstellhebel gemäß 11 in Seitenansicht
und
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14 den
Verstellhebel gemäß 11 in Aufsicht.
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Die
in den 1 bis 6 dargestellte, bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Abseilgerätes
umfasst ein Abseilgerät-Gehäuse 10 in
dem eine Hauptachse 12 drehbar gelagert ist. Mit der Hauptachse 12 ist
drehfest eine Seilscheibe 14 verbunden, über die
ein Zugmittel (nicht dargestellt), wie beispielsweise ein Seil,
im Wesentlichen schlupffrei geführt ist. Das Abseilgerät
weist eine Abseilvorrichtung 16 mit einem Übersetzungsgetriebe mit
einem mit der Seilscheibe über die Hauptachse 12 kraftübertragend
verbundenen großen Zahnrad 18, einem mit dem großen
Zahnrad 18 kämmenden kleinen Zahnrad 20 (lediglich
schematisch in 4 dargestellt), welches einen
kleineren Durchmesser aufweist als das große Zahnrad 18,
und einer mit dem kleinen Zahnrad 20 kraftübertragend
verbundenen Bremsvorrichtung 22 (lediglich schematisch
in 4 dargestellt), die beispielsweise als Fliehkraftbremse
derart ausgebildet ist, dass diese eine konstante Drehzahl der Seilscheibe 14 einstellt,
wenn eine Last an dem Zugmittel mittels der Abseilvorrichtung 16 des
Abseilgerätes abgelassen bzw. Abgeseilt wird.
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Weiterhin
weist das Abseilgerät eine Windenvorrichtung auf, die zwei
Knarrenvorrichtungen 24 umfasst, die auf der Hauptachse 12 beidseitig
der Seilscheibe 12 und drehbar relativ zum Abseilgerät-Gehäuse 10 angeordnet
sind. Die Windenvorrichtung dient zum manuellen Drehen der Seilscheibe 14 durch
eine an dem Abseilgerät hängen Person derart,
dass sich diese Person mittels des Abseilgerätes entgegen
der Schwerkraftrichtung aufwärts ziehen kann.
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Der
mechanische Aufbau sowie die Funktion der Knarrenvorrichtungen 24 sind
insbesondere aus den 5 bis 10 ersichtlich.
Jede Knarrenvorrichtung 24 umfasst ein Knarrengehäuse 26 an
dem ein Hebelarm 28 (in den Fig. lediglich angedeutet)
als ein Betätigungselement der Windenvorrichtung angeordnet
ist. Dieser Hebelarm kann beispielsweise auch als Handrad mit Handgriff
ausgebildete sein. Bevorzugt ist dieser Hebelarm 28 als
Stange ausgebildet, die an einem freien Ende als Handgriff ausgebildet
ist. Weiterhin weist jede Knarrenvorrichtungen 24 ein Zahnrad 30 mit
Verzahnung auf, welches drehfest mit der Hauptachse 12,
welche einen Kraftübertragungsweg zwischen dem Betätigungselement
der Windenvorrichtung bzw. der Knarrenvorrichtung 24 bzw.
der Windenvorrichtung und der Seilscheibe 16 darstellt,
verbunden ist. In dem Knarrengehäuse 26 sind eine
erste Sperrklinke 32 und eine zweite Sperrklinke 34 verschwenkbar
angeordnet. Die Verzahnung des Zahnrades 30 ist mit in
Umfangsrichtung abgeschrägten Flanken ausgebildet. Jede
der Sperrklinken 32, 34 ist zwischen zwei Positionen
hin und her schwenkbar in dem Knarrengehäuse 26 gelagert, wobei
in einer ersten Position die jeweilige Sperrklinke 32, 34 in
die Verzahnung des Zahnrades 30 eingreift und in einer
zweiten Position die jeweilige Sperrklinke von der Verzahnung des
Zahnrades 30 beabstandet bzw. außer Eingriff mit
der Verzahnung des Zahnrades 30 verschwenkt ist. In den 7 und 8 befindet
sich die erste Sperrklinke 32 in der ersten Position und
die zweite Sperrklinge in der zweiten Position. In den 9 und 10 befinden sich
beide Sperrklinken 32, 34 in der zweiten Position.
Es ist eine elastische Federvorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen,
welche die Sperrklinken 32, 34 in Richtung der
ersten Position mit einer elastischen Federkraft beaufschlagen.
Ein nachfolgend noch näher beschriebener Betätigungsmechanismus
für die Sperrklinken 32, 34 ist derart
ausgebildet, dass es lediglich drei Zustände für
die Kombination der Anordnung der Sperrklinken 32, 34 in
der ersten und zweiten Positionen gibt. In einem ersten Zustand
der Knarrenvorrichtung 24 ist die erst Sperrklinke 32 in die
erste Position und die zweite Sperrklinke 34 in die zweite
Position verschwenkt, wie in 7 und 8 dargestellt.
In einem zweiten Zustand ist die erst Sperrklinke 32 in
die zweite Position und die zweite Sperrklinke 34 in die
erste Position verschwenkt. In einem dritten Zustand sind beide
Sperrklinken 32, 34 in die zweite Position verschwenkt,
wie in 9 und 10 dargestellt. Auf diese Weise
ist immer nur maximal eine der beiden Sperrklinken 32, 34 in
die erste Position verschwenkt.
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Nachfolgend
wird der Ausdruck ”Drehung des Zahnrades 30” synonym
verwendet für eine Drehung der Hauptachse 12 bzw.
der Seilscheibe 14 in die entsprechende Drehrichtung bzw.
des Hebelarmes 28 bzw. der Windenvorrichtung in die entgegengesetzte
Drehrichtung.
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In
dem ersten Zustand der Knarrenvorrichtung 24, wie in 7 und 8 dargestellt,
schlägt bei einer Drehung des Zahnrades 30 in
eine zweite Drehrichtung 36 die erste Sperrklinke 32 an
einem Zahn der Verzahnung des Zahnrades 30. Da sich die erste
Sperrklinke 32 gleichzeitig am Knarrengehäuse 26 abstützt,
ist eine Drehung des Zahnrades 30 relativ zum Knarrengehäuse 26 in
die zweite Drehrichtung 36 blockiert. Dadurch führt
eine Drehung des Hebelarmes 28 bzw. des Knarrengehäuses 26 in
eine entgegengesetzte erste Drehrichtung 38 zu einer Kraftübertragung
auf das Zahnrad 30 und damit zu einer Drehung des Zahnrades 30 in
die erste Drehrichtung 38. Bei einer Drehung des Zahnrades 30 in die
entgegengesetzte, erste Drehrichtung 38 gleitet die erste
Sperrklinke 32 über die schrägen Flanken der
Verzahnung des Zahnrades 30 ab, so dass sich in diese erste
Drehrichtung 38 das Zahnrad 30 mit der Hauptachse 12 und
der Seilscheibe 14 frei relativ zum Knarrengehäuses 26 bzw.
zum Hebelarm 28 dreht. Anders ausgedrückt, kann
sich die Hauptachse 12 in die erste Drehrichtung 38 drehen,
ohne dass sich das Knarrengehäuse 26 bzw. der
Hebelarm 28 mitdreht. In dem ersten Zustand der Knarrenvorrichtung 24 gemäß der 7 und 8 kann
somit mit dem Hebelarm 28 die Hauptachse 12 manuelle
in die erste Drehrichtung 38 gedreht werden, während
bei Drehung des Hebelarmes 28 bzw. des Knarrengehäuses 26 in
die zweite Drehrichtung 36 für einen nächsten
Vorschub ohne Drehung der Hauptachse 12 ausgeholt werden
kann. Letzteres setzt selbstverständlich voraus, dass die
Hauptachse 12 an anderer Stelle gegen eine Drehung in die
zweite Drehrichtung 36 blockiert ist. Dies erfolgt beispielsweise
durch die auf der Hauptachse 12 gegenüberliegend
angeordnete Knarrenvorrichtung 24. Für den zweiten
Zustand gilt die vorangegangene Erläuterung analog, wobei
lediglich die Drehrichtungen entsprechend umgekehrt sind und die
Anordnung der Sperrklinken 32, 34 vertauscht ist,
d. h. die zweite Sperrklinge 34 greift in die Verzahnung
des Zahnrades 30 ein und die erste Sperrklinge ist außer
Eingriff mit der Verzahnung des Zahnrades 30 verschwenkt.
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In
dem in 9 und 10 dargestellten dritten Zustand
der Knarrenvorrichtung 24 sind das Zahnrad 30 mit
der Hauptachse 12 bzw. der Seilscheibe 14 in beide
Drehrichtungen 36, 38 frei relativ zum Knarrengehäuse 26 bzw.
dem Hebelarm 28 drehbar, da beide Sperrklinken 32, 34 außer
Eingriff mit der Verzahnung des Zahnrades 30 angeordnet bzw.
verschwenkt sind. Dies wird nachfolgen auch als ”Freilauf” bezeichnet.
Dieser Freilauf des dritten Zustandes ist für den Fall
vorgesehen, dass die Windenvorrichtung des Abseilgerätes
nicht benutzt wird und stattdessen mittels der Abseilvorrichtung 16 die an
dem Abseilgerät hängende Person abgeseilt wird. Hierbei
dreht sich die Seilscheibe 14 aufgrund des schlupffreien
Durchlaufs des Zugmittels und damit die Hauptachse 12 sowie
das Zahnrad 30 während des Abseilens. Würde
eine kraftübertragende Verbindung in die entsprechende
Drehrichtung zwischen dem Zahnrad 30 und dem Knarrengehäuse 26 bestehen,
so würden sich auch die Hebelarme 28 der beiden
Knarrenvorrichtungen 24 beim Abseilen mitdrehen. Die Hebelarme 28 könnten
dabei an der abzuseilenden Person anschlagen und diese dementsprechend
in unerwünschter Weise verletzen. Dies wird durch den Freilauf
verhindert.
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Zum
Verschwenken der Sperrklinken 32, 34 bzw. zum
Umschalten zwischen dem ersten, zweiten und dritten Zustand ist
am Knarrengehäuse 26 ein relativ vom Knarrengehäuse 26 verschwenkbarer
Verstellhebel 40 vorgesehen. Die Ausbildung des Verstellhebels 40 ist
in den 11 bis 14 dargestellt.
Der Verstellhebel 40 weist einen Schaltzapfen 42 und
einen drehfest damit verbundenen Betätigungshebel 44 zum
manuellen Verschwenken des Verstellhebels 40 auf. Der Schaltzapfen 42 weist
an seiner Oberfläche eine erste Ausnehmung 46 auf,
die in Umfangsrichtung des Schaltzapfens 42 schräge Flanken
aufweist. In Richtung eines freien, von dem Betätigungshebel 44 abgewandten
Ende des Schaltzapfens 42 läuft die erste Ausnehmung
in axialer Richtung bezüglich des Schaltzapfens 42 spitz
zu und weist hier ebenfalls schräge Flanken auf. Der Schaltzapfen 42 weist
an seiner Oberfläche ferner eine zweite Ausnehmung 48 mit
zwei darin ausgebildeten Rastnuten 50 auf.
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Wie
insbesondere aus 7 und 9 ersichtlich,
greift je nach Schwenkstellung des Verstellhebels 40 wahlweise
entweder eine der beiden Sperrklinken 32, 34 in
die erste Ausnehmung 46 oder es greift keine der beiden
Sperrklinken 32, 34 in die erste Ausnehmung 46.
Sofern eine der beiden Sperrklinken 32, 34 in
die erste Ausnehmung 46 des Verstellhebels 40 eingreift,
schlägt diese Sperrklinke 32, 34 an der
Verzahnung des Zahnrades 30 an. Die entsprechend andere
Sperrklinke 34, 32 liegt auf der Oberfläche
des Schaltzapfens 42 an und ist dadurch von der Verzahnung
des Zahnrades 30 weg geschwenkt. In dem ersten Zustand
der Knarrenvorrichtung, wie in 7 dargestellt,
greift die erste Sperrklinke 32 in die erste Ausnehmung 46 und
die zweite Sperrklinke 34 liegt an der Oberfläche
des Schaltzapfens 42 an, so dass die erste Sperrklinke 32 in
die Verzahnung des Zahnrades 30 greift. In dem zweiten, nicht
dargestellten Zustand ist dies entsprechend für die beiden
Sperrklinken 32, 34 analog umgekehrt. Hierzu wird
der Verstellhebel 40 einfach mittels des Betätigungshebels 44 entsprechend verschwenkt,
so dass die zweite Sperrklinke 34 in die erste Ausnehmung 46 eingreift
und die erste Sperrklinke 32 auf der Oberfläche
des Schaltzapfens 42 aufliegt. In dem dritten Zustand,
wie in 9 und 10 dargestellt, ist der Verstellhebel 40 derart
verschwenkt, dass keine der Sperrklinken 32, 34 in
die erste Ausnehmung 46 eingreift, so dass beide Sperrklinken 32, 34 an
der Oberfläche des Schaltzapfens 42 anliegen und
außer Eingriff mit der Verzahnung des Zahnrades 30 verschwenkt
sind. Das Verschwenken des Verstellhebels 40 mit dem entsprechenden
Einlaufen und Auslaufen der Sperrklinken 32, 34 in
die erste Ausnehmung 46 hinein bzw. aus der ersten Ausnehmung 46 heraus
wird durch die in Umfangsrichtung in der ersten Ausnehmung ausgebildeten
schrägen Flanke unterstützt.
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Alternativ
ist der Verstellhebel 40 derart ausgebildet, dass entweder
eine oder beide Sperrklinken 32, 34 in die Ausnehmung 46 eingreifen.
In diesem Fall kann mittels eines Verschwenkens des Sperrhebels
alleine nicht in den Freilauf umgeschaltet werden. Statt dessen
ist in derjenigen Schwenkposition des Verstellhebels 40,
in der beide Sperrklinken 32, 34 in die Ausnehmung 46 eingreifen,
das Zahnrad 30 in alle Drehrichtungen drehfest mit dem
Knarrengehäuse 26 verbunden.
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Der
Verstellhebel 40 ist in dem Knarrengehäuse 26 nicht
nur verschwenkbar, sondern auch in axialer Richtung bezüglich
des Schaltzapfens 42 zwischen einer ersten axialen Position
und einer zweiten axialen Position verschiebbar angeordnet. In 7 und 8 ist
die erste axiale Position des Verstellhebels 40 dargestellt.
Diese erste axiale Position des Verstellhebels 40 wird
durch einen Stift 52 (8, 10)
arretiert, der in eine der Rastnuten 50 eingreift. In dieser
ersten axialen Position greift wahlweise eine oder keine Sperrklinke 32, 34 bzw.
eine oder beide Sperrklinken 32, 34 in die erste
Ausnehmung, je nach Schwenkstellung des Verstellhebels, so dass in
Abhängigkeit von der Schwenkstellung des Verstellhebels 40 wahlweise
der erste Zustand, der zweite Zustand oder der dritte Zustand (Freilauf)
bzw. der oben beschriebene weitere Zustand mit in alle Richtungen
drehfest mit dem Knarrengehäuse 26 verbundenem
Zahnrad 30 der Knarrenvorrichtung 24 eingestellt
ist.
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In 9 und 10 ist
die zweite axiale Position des Verstellhebels 40 dargestellt.
Diese zweite axiale Position des Verstellhebels 40 wird
ebenfalls durch den Stift 52 arretiert, der in die entsprechend andere
der beiden Rastnuten 50 eingreift. In dieser zweiten axialen
Position liegen die Sperrklinken 32, 34 unabhängig
von der Schwenkposition des Verstellhebels 40 immer an
der Oberfläche des Schaltzapfens 42 an, so dass
immer beide Sperrklinken außer Eingriff mit der Verzahnung
des Zahnrades 30 verschwenkt sind. In dieser zweiten axialen
Position ist daher immer der Freilauf bzw. der dritte Zustand der
Knarrenvorrichtung 24 eingestellt.
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Diese
zweite axiale Position des Verstellhebels dient zum selbsttätigen
Umschalten der Knarrenvorrichtung in den Freilauf. Hierzu ist an
dem Abseilgerät-Gehäuse 10 eine Erhebung 54 (1 bis 3 und 5, 6)
mit schrägen Flanken derart angeordnet, dass das Knarrengehäuse 26 mit
der Stelle, an der sich der Verstellhebel 40 befindet,
an der Erhebung 54 vorbei läuft, wenn sich das
Gehäuse entsprechend dreht. Gleichzeitig steht der Schaltzapfen 42 entsprechend über
das Knarrengehäuse 26 in Richtung des Abseilgerät-Gehäuses 10 in
der ersten axialen Position derart weit heraus, dass der Schaltzapfen 42 an
der Erhebung 54 anschlägt. Dreht sich nun der
Hebelarm 28 mit dem Knarrengehäuse 26 so
weit, dass der Schaltzapfen 42 an der Erhebung 54 anschlägt,
so wird durch die Erhebung 54 der Schaltzapfen 42 von
der ersten axialen Position in die zweite axiale Position verschoben.
Sollte in diesem Fall eine oder beide Sperrklinken 32, 34 in
die erste Ausnehmung greifen, so gleitet diese Sperrklinke 32, 34 über
die schräge Flanke der ersten Ausnehmung 46 an
deren spitz zulaufenden Ende auf die Oberfläche des Schaltzapfens 42,
so dass eine ggf. zuvor in die Verzahnung des Zahnrades 30 eingreifende
Sperrklinke 32, 34 in die zweite Position verschwenkt
wird, in der diese Sperrklinke 32, 34 außer Eingriff
mit der Verzahnung des Zahnrades 30 ist. Die Erhebung 54 schaltet
somit selbsttätig die Knarrenvorrichtung 24 in
den Freilauf. Da auf jede Seite des Abseilgerät-Gehäuses 10 jeweils
eine Erhebung 54 angeordnet ist, werden beide Knarrenvorrichtungen 24 selbsttätig
in den Freilauf geschaltet, wenn sich die Knarrengehäuse 26 bzw.
die Hebelarme 28 frei mit der Seilscheibe 14 mitdrehen.
Diese Zwangsumschaltung in den Freilauf wird erst wieder aufgehoben,
wenn ein Benutzer manuell den Verstellhebel 40 in die erste
axiale Position zurück verschiebt, in der zwischen dem
ersten, zweiten und dritten Zustand umgeschaltet werden kann.
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Diese
selbsttätige Umschaltung in den Freilauf macht eine zusätzliche
Sperre für die Seilscheibe bzw. die Abseilvorrichtung entbehrlich,
denn selbst wenn ein Benutzer bei Verwendung der Hebelarme 28 zum
manuellen Hochziehen diese einfach los lässt, schalten
sich die Knarrenvorrichtungen 24 nach spätestens
einer Umdrehung der Hebelarme 24 bzw. des Knarrengehäuses 26 in
den Freilauf. Andererseits kann diese selbsttätige Umschaltung
in den Freilauf von dem Benutzer auch bewusst dazu verwendet werden,
von dem Betrieb der Abseilvorrichtung als Winde ohne jegliche manuelle
Umschaltung sofort in den Abseilbetrieb über zu gehen,
ohne dass dabei die Hebelarme 28 länger als maximal
eine Umdrehung mit der Seilscheibe 14 mitdrehen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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