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DE202009002291U1 - Koppelglied, insbesondere Stellstange - Google Patents

Koppelglied, insbesondere Stellstange Download PDF

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DE202009002291U1
DE202009002291U1 DE200920002291 DE202009002291U DE202009002291U1 DE 202009002291 U1 DE202009002291 U1 DE 202009002291U1 DE 200920002291 DE200920002291 DE 200920002291 DE 202009002291 U DE202009002291 U DE 202009002291U DE 202009002291 U1 DE202009002291 U1 DE 202009002291U1
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coupling
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threaded spindle
ball socket
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DE200920002291
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Johnson Electric Dresden GmbH
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Saia Burgess Dresden GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • F16H2025/2037Actuator supports or means for fixing piston end, e.g. flanges

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Abstract

Koppelglied (1), insbesondere eine Stellstange, zumindest umfassend eine metallische Gewindespindel als erster Koppelpartner (2) mit einer Antriebsseite (3) und einer Abtriebsseite (4), wobei die Abtriebsseite (4) in ihrem stirnseitigen Koppelbereich (5) eine Gabel (6) mit einem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement (7) aufweist, in welches ein metallisches kugelförmiges Einrastelement (8) am stirnseitigen Koppelbereich eines zweiten Koppelpartners (9) schnappverschlussartig eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelbereich (5) der Abtriebsseite (4) der Gewindespindel vollständig aus Kunststoff ausgeführt ist, und zumindest ein im Bereich des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements (7) platziertes Arretierungselement (10) vorgesehen ist, welches bei axialer und/oder radialer Belastung der beiden Koppelpartner (2, 9) eine radiale Auslenkung des kugelförmigen Einrastelements (8) verhindert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Koppelglied, insbesondere eine Stellstange, zumindest umfassend eine metallische Gewindespindel als erster Koppelpartner mit einer Antriebsseite und einer Abtriebsseite, wobei die Abtriebsseite in ihrem stirnseitigen Koppelbereich eine Gabel mit einem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement aufweist, in welches ein metallisches kugelförmiges Einrastelement am stirnseitigen Koppelbereich eines zweiten Koppelpartners schnappverschlussartig eingreift.
  • Derartige Koppelglieder finden Verwendung in unterschiedlichen Bereichen der Antriebs- und Kraftübertragungstechnik, insbesondere auch in der Heizungstechnik, wo mit einem Motor gekoppelte Koppelglieder als Antrieb für Ventile eingesetzt werden.
  • Den gattungsgemäßen metallischen Koppelgliedern haftet der Nachteil an, dass diese auf Grund der Kontur des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements in der Herstellung sehr teuer sind. Die Ausbildung der kugelpfannenartigen Aufnahme des ersten Koppelpartners erfordert üblicherweise einen zusätzlichen Fräsprozess, dessen Kosten in erheblichem Umfang zu den Gesamtherstellungskosten dieser Koppelglieder beitragen. Trotz der Tatsache, dass metallisch ausgebildete Koppelglieder eine relativ hohe Lebensdauer haben, besteht seit langem das Bedürfnis, kostengünstigere Lösungen einzusetzen.
  • In diesem Zusammenhang sind vollständig aus Kunststoff gefertigte Koppelglieder zu nennen, die relativ günstig im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Kunststoffe sind jedoch nur beschränkt mechanisch belastbar und neigen zur Alterung.
  • Je nach Anwendungsfall variiert die Geometrie, beispielsweise kugelförmig oder gabelförmig, der miteinander zu koppelnden Koppelpartner der Koppelverbindung.
  • Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die auf dem Markt erhältlichen Koppelverbindungen entweder sehr teuer im Herstellungsprozess oder nur beschränkt mechanisch belastbar ausgebildet sind. Allen vorbekannten Koppelverbindungen, die ein kugelpfannenartiges Aufnahmeelement eines ersten Koppelpartners und ein komplementäres kugelförmiges Einrastelement eines zweiten Koppelpartners aufweisen, ist außerdem immanent, dass durch mechanische Belastung unerwünschte Spannungsüberhöhungen im Bereich der Koppelgeometrie auftreten, mit der Folge, dass sich die Stellgenauigkeit und die Lebensdauer der genannten Komponenten entsprechend verringern.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, ein Koppelglied, insbesondere eine Stellstange, vorzuschlagen, das einerseits kostengünstig gefertigt werden kann, eine hohe Lebensdauer aufweist und bei der die bei mechanischer Belastung der Koppelpartner zu verzeichnenden Spannungen gezielt abgebaut oder zumindest verringert werden.
  • Nach der Konzeption der Erfindung umfasst das Koppelglied, insbesondere eine Stellstange, zumindest eine metallische Gewindespindel als erster Koppelpartner mit einer Antriebsseite und einer Abtriebsseite, wobei die Abtriebsseite in ihrem stirnseitigen Koppelbereich eine Gabel mit einem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement aufweist, in welches ein metallisches kugelförmiges Einrastelement am stirnseitigen Koppelbereich eines zweiten Koppelpartners schnappverschlussartig eingreift. Erfindungsgemäß ist der Koppelbereich der Abtriebsseite der Gewindespindel vollständig aus Kunststoff ausgeführt. Im Bereich des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements ist zumindest ein Arretierungselement vorgesehen, welches bei axialer und/oder radialer Belastung der beiden Koppelpartner eine radiale Auslenkung des kugelförmigen Einrastelements verhindert.
  • Es wurde in aufwändigen Versuchsreihen und sehr umfangreichen Simulationen festgestellt, dass die bei axialer Last zwischen beiden Koppelpartnern auftretenden Kräfte und Verformungen zu einer – für bislang unmöglich gehaltenen – Radialbewegung des kugelförmigen Einrastelements führt mit der Folge, dass sich das Einrastelement in Richtung der Einführungsöffnung des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements bewegt, respektive aus der Kugelpfanne herausspringt. Diese unerwünschte Radialbewegung kann mit dem erfindungsgemäßen Koppelglied verhindert werden.
  • Das aus Kunststoff bestehende Arretierungselement wird beim Koppeln der beiden Koppelpartner unter manueller Kraftbeaufschlagung des kugelförmigen Einrastelements reversibel verformt. Da die beiden Koppelpartner aber einerseits zur Ausbildung einer Koppelverbindung manuell miteinander gefügt und andererseits zum Zwecke der Demontage im Rahmen einer Wartung oder eines Ersatzteilwechsels auch wieder manuell voneinander gelöst werden müssen, ist es notwendig, dass sich die Arretierungselemente in beiden Richtungen reversibel verformen können.
  • Das Arretierungselement ist dabei derart ausgebildet und positioniert, dass im Kopplungszustand der beiden Koppelpartner, insbesondere bei einem axialen Lastspiel, die auftretenden radialen Kräfte durch das Arretierungselement aufgenommen und in die Gabel abgeleitet werden, mit der Folge, dass das kugelförmige Einrastelement keine radiale Bewegung mehr ausführt. Das erfindungsgemäße Arretierungselement verhindert somit wirkungsvoll, dass sich das kugelförmige Einrastelement seitlich aus dem kugelpfannenartigen Aufnahmelement heraus bewegt.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind vier Arretierungselemente vorgesehen, die unmittelbar im Einführungsbereich, respektive auf der Umfangslinie des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements platziert sind. Diese vier Arretierungselemente sind dabei gleichmäßig voneinander beabstandet, so dass die auftretenden radialen Kräfte von jedem Arretierungselement im Wesentlichen zu gleichen Teilen aufgenommen und entsprechend abgeleitet werden.
  • Aus fertigungstechnischen Gründen sind die Arretierungselemente als Schnappnasen ausgebildet, die ausgehend von ihrem distalen Ende jeweils einen konstanten oder einen sich vergrößernden Querschnitt aufweisen. Die Schnappnasen können dabei jedwede Form aufweisen; sie sind jedoch bevorzugt als Pyramidenstumpf ausgebildet.
  • Erfindungswesentlich ist außerdem, dass im Koppelzustand der beiden Koppelpartner das kugelförmige Einrastelement unter Ausbildung eines geringen Spiels zu den Arretierungselementen innerhalb des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements platziert ist.
  • Die aus Kunststoff bestehende Abtriebsseite der Gewindespindel, respektive der stirnseitige Koppelbereich, ist vorzugsweise an die metallische Antriebsseite der Gewindespindel angespritzt.
  • Das kugelpfannenartige Aufnahmeelement der Abtriebsseite der Gewindespindel weist vorzugsweise eine Ausnehmung auf, so dass das metallische kugelförmige Einrastelement des zweiten Koppelpartners das aus Kunststoff bestehende kugelpfannenartige Aufnahmeelement des ersten Koppelpartners im Montagezustand nur partiell kontaktiert. Dadurch wird das Maß der einander kontaktierenden Flächen der Koppelpartner verringert. Diese Ausnehmung liegt vorzugsweise dem Bereich des Kugelkopfendes unmittelbar gegenüber, das heißt in demjenigen Bereich des kugelpfannenartigen Aufnahmebereichs, wo die axialen Kräfte besonders groß sind.
  • Erfindungsgemäß weist die Gabel des ersten Koppelpartners zusätzliche Materialverstärkungen auf, die derart angeordnet sind, dass bei Belastung der beiden Koppelpartner die Bildung von Zonen lokaler Überhöhung der mechanischen Spannung vermieden wird. Die als sogenannte Aufdickungen ausgebildeten Materialverstärkungen der Gabel sind dabei vorzugsweise im Bereich ihrer offenen Stirnseite sowie am gegenüberliegenden Ende der Gabelöffnung angeordnet.
  • Die signifikanten Vorteile und Merkmale der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik sind im Wesentlichen:
    • – der Koppelbereich der Abtriebsseite der Gewindespindel, respektive die Gabel und das kugelpfannenartige Aufnahmeelement, ist vollständig aus Kunststoff ausgeführt, wodurch die Herstellungskosten gegenüber einer aus Metall, insbesondere Stahl, gefertigten Gewindespindel signifikant reduziert werden,
    • – die vorzugsweise unmittelbar im Einführungsbereich, respektive auf der Umfangslinie, des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements platzierten Arretierungselemente verhindern erfindungsgemäß eine radiale Auslenkung des kugelförmigen Einrastelements,
    • – das Koppelglied bzw. die Koppelverbindung weist eine höhere Stellgenauigkeit auf und kann einer erhöhten Belastung ausgesetzt werden, wodurch die Wartungsintervalle verringert und damit die einhergehenden Kosten reduziert werden,
    • – zusätzliche, im Bereich der Gabel angeordnete Materialverstärkungen verhindern, dass sich Zonen lokaler Überhöhung mechanischer Spannung ausbilden und
    • – das aus Metall ausgebildete kugelförmige Einrastelement und das aus Kunststoff gefertigte kugelpfannenartige Aufnahmeelement verringern im Zusammenwirken eine unerwünschte Geräuschentstehung.
  • Die Ziele und Vorteile dieser Erfindung sind nach sorgfältigem Studium der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der hier bevorzugten, nicht einschränkenden Beispielausgestaltungen der Erfindung mit den zugehörigen Zeichnungen besser zu verstehen und zu bewerten, von denen zeigen:
  • 1: einen Längsschnitt des Koppelglieds mit den beiden ineinandergreifenden Koppelpartnern im Montagezustand,
  • 2: eine Detaildarstellung des Längsschnitts des Koppelglieds mit den beiden ineinandergreifenden Koppelpartnern im Montagezustand,
  • 3.1: eine Ansicht des Koppelglieds mit der Darstellung der Materialverstärkung und
  • 3.2: eine Ansicht des Koppelbereichs des ersten Koppelpartners mit einer Detaildarstellung der Materialverstärkung,
  • Die 1 zeigt einen Längsschnitt des Koppelglieds 1 mit den beiden ineinandergreifenden Koppelpartnern 2, 9 im Montagezustand. Das Koppelglied 1, insbesondere eine Stellstange, umfasst eine metallisch ausgebildete Gewindespindel als ersten Koppelpartner 2, die eine Antriebsseite 3 und einer Abtriebsseite 4 aufweist. Die als Teil eines Spindel-Mutter-Systems ausgebildete Antriebsseite 3 weist ein Gewinde auf. Die Abtriebsseite 4 hingegen umfasst in ihrem stirnseitigen Koppelbereich 5 eine Gabel 6 mit einem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement 7, in welches ein metallisches kugelförmiges Einrastelement 8 am stirnseitigen Koppelbereich 5 eines zweiten Koppelpartners 9 schnappverschlussartig eingreift. Der Koppelbereich 5 der Abtriebsseite 4 der Gewindespindel ist dabei vollständig aus Kunststoff ausgeführt. Die aus Kunststoff bestehende Abtriebsseite 4 der Gewindespindel ist an die metallische Antriebsseite 3 der Gewindespindel angespritzt. Im Bereich des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements 7 sind gemäß der 2 vier Arretierungselemente 10 vorgesehen. Diese vier Arretierungselemente 10 sind unmittelbar im Einführungsbereich 11 des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements 7 gleichmäßig voneinander beabstandet platziert. Beim Koppeln der beiden Koppelpartner 2, 9 wird das aus Kunststoff bestehende Arretierungselement 10 unter manueller Kraftbeaufschlagung des kugelförmigen Einrastelements 8 reversibel verformt. Diese Verformung der Arretierungselemente 10 geht mit einer reversiblen Verformung der Gabel 6 einher, die unmittelbar nach dem Koppelvorgang wieder ihre ursprüngliche Form einnimmt. Mittels der erfindungsgemäßen Arretierungselemente 10 wird bei einem axialen Lastspiel der beiden Koppelpartner 2, 9 eine radiale Auslenkung des kugelförmigen Einrastelements 8 wirkungsvoll verhindert. Die Arretierungselemente 10 sind hierbei als Schnappnase ausgebildet, die jeweils die Form eines Pyramidenstumpfs aufweisen.
  • In der 2 ist eine Detaildarstellung des Längsschnitts des Koppelglieds 1 mit den beiden ineinandergreifenden Koppelpartnern 2, 9 im Montagezustand gezeigt. Der als Gewindespindel ausgebildete erste Koppelpartner 2 weist neben der in der 1 gezeigten Antriebsseite 3 eine aus Kunststoff ausgebildete Abtriebsseite 4 auf, die an die Antriebsseite 3 angespritzt ist. Die Gewindespindel weist an ihrem äußeren Ende einen Kopf auf, der naturgemäß einen größeren Querschnitt als die Gewindespindel als solche aufweist. Wie ersichtlich, ist der Kopf der Gewindespindel unter Ausbildung einer äußeren Wulst nahezu vollständig vom Kunststoff umspritzt. Nur andeutungsweise dargestellt sind am Kopf angeordnete Kerben, die als radiale und axiale Verdrehsicherung eingesetzt werden. An der vom Betrachter aus linken Seite des Kopfes der Gewindespindel befindet sich die eigentliche Abtriebsseite 4, die eine Gabel 6 mit dem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement 7 aufweist, in welches das metallische kugelförmige Einrastelement 8 des zweiten Koppelpartners 9 schnappverschlussartig eingreift. Die Gabelöffnung, durch welche das kugelförmige Einrastelement 8 des zweiten Koppelpartners 9 in das kugelpfannenartige Aufnahmeelement 7 des ersten Koppelpartners 2 zum Zwecke der Ausbildung einer Koppelverbindung manuell gedrückt wird, ist mit einem Freischnitt ausgebildet, der sich ausgehend vom kugelpfannenartigen Aufnahmeelement 7 bis hin zur Stirnseite der Gabelöffnung erstreckt. Der Freischnitt ermöglicht, dass Fertigungstoleranzen und Toleranzen in der Lageposition – auch während des axialen Lastspiels – beider Koppelpartner 2, 9 ausgeglichen werden können. Ferner ist der 2 zu entnehmen, dass das kugelpfannenartige Aufnahmeelement 7 der Abtriebsseite 4 der Gewindespindel eine Ausnehmung 12 aufweist, die dem Bereich des Kugelkopfendes 8.1 unmittelbar gegenüberliegt. Somit kontaktiert im Montagezustand das metallische kugelförmige Einrastelement 8 des zweiten Koppelpartners 9 das aus Kunststoff bestehende kugelpfannenartige Aufnahmeelement 7 des ersten Koppelpartners 2 nur partiell.
  • Die 3.1 und 3.2 zeigen jeweils die erfindungsgemäßen Materialverstärkungen 13, die in den Bereichen erhöhter Zugkraft- und Druckkraftbelastung der Abtriebsseite 4 des ersten Koppelpartners 2, respektive an der Gabel 6, angeordnet sind. Eine Ansicht des Koppelglieds 1 mit der Darstellung der Materialverstärkung 13 ist in 3, und der Ansicht des Koppelbereichs 5 des ersten Koppelpartners 2 mit einer Detaildarstellung der Materialverstärkung 13 ist 3.2 gezeigt. Unter Verwendung der vorgenannten Materialverstärkungen 13 werden bei einer Belastung der beiden Koppelpartner 2, 9 die Bildung von Zonen lokaler Überhöhung der mechanischen Spannung vermieden. Die als Aufdickungen ausgebildeten Materialverstärkungen 13 der Gabel 6 sind im Bereich ihrer offenen Stirnseite sowie am gegenüberliegenden Ende der Gabelöffnung angeordnet. Die im Bereich der offenen Stirnseite der Gabel platzierte Materialverstärkung 13 erstreckt sich halbringartig bzw. schalenförmig um die Längsachse der Gabel 6 und liegt dem Einführungsbereich 11 des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements 7 gegenüber.
  • 1
    Koppelglied
    2
    erster Koppelpartner
    3
    Antriebsseite
    4
    Abtriebsseite
    5
    Koppelbereich
    6
    Gabel
    7
    Aufnahmeelement
    8
    Einrastelement
    8.1
    Kugelkopfende
    9
    zweiter Koppelpartner
    10
    Arretierungselement
    11
    Einführungsbereich
    12
    Ausnehmung
    13
    Materialverstärkung

Claims (9)

  1. Koppelglied (1), insbesondere eine Stellstange, zumindest umfassend eine metallische Gewindespindel als erster Koppelpartner (2) mit einer Antriebsseite (3) und einer Abtriebsseite (4), wobei die Abtriebsseite (4) in ihrem stirnseitigen Koppelbereich (5) eine Gabel (6) mit einem kugelpfannenartigen Aufnahmeelement (7) aufweist, in welches ein metallisches kugelförmiges Einrastelement (8) am stirnseitigen Koppelbereich eines zweiten Koppelpartners (9) schnappverschlussartig eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelbereich (5) der Abtriebsseite (4) der Gewindespindel vollständig aus Kunststoff ausgeführt ist, und zumindest ein im Bereich des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements (7) platziertes Arretierungselement (10) vorgesehen ist, welches bei axialer und/oder radialer Belastung der beiden Koppelpartner (2, 9) eine radiale Auslenkung des kugelförmigen Einrastelements (8) verhindert.
  2. Koppelglied (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Kunststoff bestehende Arretierungselement (10) beim Koppeln der beiden Koppelpartner (2, 9) unter manueller Kraftbeaufschlagung des kugelförmigen Einrastelements (8) reversibel verformt wird.
  3. Koppelglied (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vier Arretierungselemente (10) vorgesehen sind, die im Einführungsbereich (11) des kugelpfannenartigen Aufnahmeelements (7) voneinander beabstandet platziert sind.
  4. Koppelglied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungselement (10) als Schnappnase ausgebildet ist.
  5. Koppelglied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunststoff bestehende Abtriebsseite (4) der Gewindespindel, respektive der stirnseitige Koppelbereich (5), an die metallische Antriebsseite (3) der Gewindespindel angespritzt ist.
  6. Koppelglied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das kugelpfannenartige Aufnahmeelement (7) der Abtriebsseite (4) der Gewindespindel eine Ausnehmung (12) aufweist, so dass das metallische kugelförmige Einrastelement (8) des zweiten Koppelpartners (9) das aus Kunststoff bestehende kugelpfannenartige Aufnahmeelement (7) des ersten Koppelpartners (2) im Montagezustand nur partiell kontaktiert.
  7. Koppelglied (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (12) dem Bereich des Kugelkopfendes (8.1) unmittelbar gegenüberliegt.
  8. Koppelglied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (6) des ersten Koppelpartners (2) zusätzliche Materialverstärkungen (13) aufweist, die derart so angeordnet sind, dass bei Belastung der beiden Koppelpartner (2, 9) die Bildung von Zonen lokaler Überhöhung der mechanischen Spannung vermieden wird.
  9. Koppelglied (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Aufdickungen ausgebildeten Materialverstärkungen (13) der Gabel (6) im Bereich ihrer offenen Stirnseite sowie am gegenüberliegenden Ende der Gabelöffnung angeordnet sind.
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