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Die
Erfindung betrifft ein Wandbefestigungssystem zur Montage eines
Paneelsystems aus zumindest einem Präsentationselement, welches
für die
Präsentation
in Ausstellungs-, Verkaufs- und/oder Beratungsräumen Verwendung findet.
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Paneelsysteme
werden aufgrund ihres genormten Rastermaßes und ihrer vielseitigen
Verwendbarkeit durch Einsatz unterschiedlicher Präsentationselemente
innerhalb eines Paneelabschnitts vorzugsweise im Messebau oder bei
der Gestaltung von Verkaufsräumen
eingesetzt. Hierbei werden die Paneelsysteme häufig mittels eines Wandbefestigungssystems
an einer Wand eines Ausstellungs- oder Verkaufsraums oder einer
Trennwand eines Messestandes befestigt.
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Bei
einer Veränderung
der Anforderungen an das Paneelsystem können aufgrund des genormten Rastermaßes Paneele
mit verschiedenen Präsentationselementen
hinzugefügt
oder ausgetauscht werden, wobei ein Präsentationselement beispielsweise ein
Regal, eine Werbefläche
oder ein Schubladenkästchen
sein kann.
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Der
Wechsel von Präsentationselementen gestaltet
sich jedoch oft schwierig, da der Umbau häufig unter Einsatz von Werkzeugen
durchgeführt werden
muss.
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Der
Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Wandbefestigungssystem
zur Montage eines Paneelsystems aus zumindest einem Präsentationselement
zu schaffen, welches einen einfachen Umbau des Paneelsystems mit
verringertem Werkzeugaufwand schafft.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das
Wandbefestigungssystem nach Anspruch 1 und durch das Paneelsystem
nach Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Erfindungsgemäß ist ein
Wandbefestigungssystem zur Montage eines Paneelsystems aus zumindest
einem Präsentationselement
vorgesehen, welches zu mindest eine Wandschiene, die an einer Wand
befestigbar ist, zumindest eine an der Wandschiene verstellbar befestigbare
Tragschiene, an welcher seitlich ein Präsentationselement befestigbar
ist, und zumindest ein seitliches Abschlusselement umfasst, welches
einen Randbereich des Paneelsystems abdeckt und welches auf die
Tragschiene mittels Einhängelaschen,
die sich durch die gesamte Tragschiene hindurch erstrecken, seitlich
aufsteckbar ist.
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Es
ist also erfindungsgemäß ein Wandbefestigungssystem
vorgesehen, welches in vorbestimmten Abständen parallel an einer Wand
befestigt wird, wobei dazwischenliegend Paneele montiert werden können. Hierbei
ist das Wandbefestigungssystem aus einer Wandschiene und einer daran
befestigbaren Tragschiene aufgebaut, wobei die Paneele an den entsprechenden
Tragschienen befestigbar sind. Die Tragschienen sind darüber hinaus
so aufgebaut, dass zumindest eine Seitenblende an den entsprechenden
seitlichen Rändern
des Paneelsystems auf die Tragschiene aufgesteckt werden kann, wodurch keine
Montage mittels Schraubbefestigung nötig ist. Die Seitenblenden
weisen dabei Einhängelaschen auf,
die für
eine Montage an einer Tragschiene durch in der Tragschiene angeordnete
Schlitze hindurchgesteckt werden und sich durch die gesamte Tragschiene
hindurcherstrecken, wodurch die Seitenblenden besonders stabil an
der Tragschiene gehalten werden.
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Für eine einfache
Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Tragschiene ist es vorteilhaft,
wenn die Tragschiene einen U-förmigen
Querschnitt mit einem länglichen
Basisabschnitt und zwei dazu benachbarten Schenkelabschnitten aufweist,
wobei die Schenkelabschnitte jeweils Langschlitze aufweisen, die
sich entlang der Längsrichtung
der Tragschiene erstrecken, und wobei die Einhängelaschen des seitlichen Abschlusselements
im aufgesteckten Zustand des Abschlusselements sich durch jeweils
gegenüberliegende
Langschlitze der Schenkelabschnitte hindurcherstrecken.
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Um
eine Abdeckung sowohl des seitlichen als auch eines frontalen Randbereichs
der Tragschiene zu ermöglichen,
ist es zweckmäßig, wenn das
seitliche Abschlusselement ein winkelförmiges Blendenelement und einen
Anbindungswinkel umfasst, welcher an dem Blendenelement befestigt
ist.
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In
einer zweckmäßigen Ausgestaltung
des Wandbefestigungssystems ist es zweckmäßig, wenn der Anbindungswinkel
als längliche
Metallschiene ausgebildet ist, welche in einem Basisabschnitt Bohrungen
zur Befestigung an einer Innenseite des winkelförmigen Blendenelements aufweist,
wobei sich die Einhängelaschen
in senkrechtem Winkel von der Fläche
des Basisabschnitts der Metallschiene wegerstrecken.
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Um
das Blendenelement in einfacher Weise an einer Tragschiene befestigen
zu können,
ist es von Vorteil, wenn die Einhängelaschen des Anbindungswinkels
von der Innenseite des winkelförmigen Blendenelements
beabstandet sind und parallel zur Oberfläche eines Schenkelabschnitts
des Blendenelements verlaufen.
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Für einen
besonders robusten Aufbau des Anbindungswinkels ist es zweckmäßig, wenn
die Metallschiene des Anbindungswinkels einen U-förmigen Querschnitt
aufweist.
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In
einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist es von
Vorteil, wenn die Einhängelaschen
einen pilzförmigen
Umriss aufweisen.
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In
einer Vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Wandschiene
einen U-förmigen Querschnitt
auf, wobei in deren Basisabschnitt Bohrungen zur Befestigung an
einer Wand und in deren Schenkelabschnitten Bohrungen zur Befestigung
der Tragschiene vorgesehen sind.
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Weiter
ist es zweckmäßig, wenn
die Tragschiene U-förmig
ausgebildet ist und auf die Wandschiene aufgesteckt wird, wobei
die entsprechenden Schenkelabschnitte der Tragschiene und der Wandschiene
sich gegenüberliegen,
und wobei Langlöcher in
den Schenkelabschnitten der Tragschiene so zu den Bohrungen in den
Schenkelabschnitten der Wandschiene angeordnet sind, dass sie eine
verstellbare Befestigung der Tragschiene an der Wandschiene ermöglichen.
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Erfindungsgemäß ist weiter
ein Paneelsystem mit zumindest einem Präsentationselement vorgesehen,
das mittels des Wandbefestigungssystems gemäß der Erfindung montiert ist,
wobei das zumindest eine Präsentationselement
zweckmäßigerweise eine
Werbefläche,
eine hinterleuchtete Dekorfläche, ein Schubladenschränkchen,
ein Regalfach, eine Acrylhaube, eine Wandverkleidung oder eine Vitrine ist.
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Die
Erfindung wird im Folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung
näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1A eine
schematische perspektivische Vorderansicht eines Paneelsystems gemäß der Erfindung,
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1B eine
schematische perspektivische Rückansicht
eines Paneelsystems gemäß der Erfindung,
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2A eine
schematische Vorderansicht des Paneelsystems gemäß der Erfindung,
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2B eine
Seitenansicht des Paneelsystems gemäß der Erfindung,
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2C eine
schematische Explosionsansicht eines Paneelsystems gemäß der Erfindung
mit einem seitlichen Abschlusselement aus Anbindungswinkel und winkelförmigem Blendenelement,
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3A eine
schematische Seitenansicht einer Wandschiene eines Wandbefestigungssystems gemäß der Erfindung,
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3B eine
schematische Draufsicht der Wandschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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3C eine
schematische Abwicklung der Wandschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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3D eine
schematisiche Draufsicht der Wandschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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4A eine
schematische Seitenansicht einer Tragschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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4B eine
schematische Vorderansicht einer Tragschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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4C eine
schematische Abwicklung der Tragschiene des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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4D schematische
Detailansichten aus den 4A und 4B,
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5A eine
schematische Vorderansicht eines Anbindungswinkels des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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5B eine
schematische Seitenansicht des Anbindungswinkels des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung,
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5C eine
schematische Abwicklung des Anbindungswinkels des Wandbefestigungssystems gemäß der Erfindung,
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5D eine
Detailansicht aus der 5B, und
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6 eine
schematische Querschnittsansicht des seitlichen Abschlusselements
mit dem Anbindungswinkel und dem winkelförmigen Blendenelement des Wandbefestigungssystems
gemäß der Erfindung.
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In
den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende
Bauelemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
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Die 1A und 1B zeigen
eine schematische perspektivische Vorder- und Rückansicht eines Paneelsystems 10 gemäß der Erfindung.
Das Paneelsystem 10 ist aus einem Wandbefestigungssystem 12 und
mehreren Präsentationselementen 14 aufgebaut,
die an dem Wandbefestigungssystem 12 montiert sind. Die
Präsentationselemente 14 sind
Paneele, welche beispielsweise Acrylhauben 16 aufweisen,
in welchen Informationsmaterial oder Ausstellungsstücke aufbewahrt
werden können.
Es ist jedoch auch möglich,
wie in 1A gezeigt, ein Regalsystem 18 als
Präsentationselement 14 vorzusehen, welches
an dem Wandbefestigungssystem 12 montiert ist. Unterhalb
des Regalsystems 18 kann weiter ein Schubladenschränkchen 20 montiert
sein. Oberhalb des Regalsystems 18 und oberhalb der Acrylhauben 16 können darüber hinaus
Werbeflächen 22 vorgesehen
sein, auf welchen Werbeschriftzüge
aufgedruckt oder aufgebracht sind. Wie in 1B gezeigt,
können
auch transparente oder semi-transparente Platten 24 eingesetzt
werden, um eine hinterleuchtete Dekorfläche zu schaffen. Als Präsentationselemente 14 sind
in dem vorliegenden Beispiel in 1A und 1B eine
Kombination von Acrylhauben 16, einem Regalsystem 18 und
Schubladenschränkchen 20 gezeigt.
Das Paneelsystem kann jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Präsentationselementen 14 aufweisen,
wie beispielsweise eine Wandverkleidung, ein Metallregal, eine Vitrine
oder eine Vielzahl von schräg
gestellten Broschürenhaltern.
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Das
Wandbefestigungssystem 12, welches in 1B erkennbar
ist, ist aus einer Vielzahl von vertikal voneinander beabstandeten
Halterungen, die eine Wandschiene 26 und einer Tragschiene 28 aufweisen,
aufgebaut. Diese werden durch Distanzprofile 30 in einem
definierten Abstandsmaß gehalten.
In dem in 1B gezeigten Beispiel ist eine
Halterung aus einer Wandschiene 26 und einer Tragschiene 28 aufgebaut,
es ist jedoch auch vorstellbar, horizontale Wandschienen zu verwenden,
an welche vertikal verlaufenden Tragschienen montiert werden, wodurch keinen
Distanzprofile 30 mehr vorgesehen werden müssen.
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In
den 2A bis 2C ist
das Paneelsystem 10 nochmals in einer schematischen Vorderansicht,
einer Seitenansicht und einer Explosionsansicht gezeigt, wobei in 2C ein
erfindungsgemäßes seitliches
Abschlusselement 32 gezeigt ist.
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Das
seitliche Abschlusselement 32 ist aus einem winkelförmigen Blendenelement 34 und
einem Anbindungswinkel 36 aufgebaut, wie bei der Beschreibung
der 5A bis 6 noch genauer erläutert werden
wird. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
wird das seitliche Abschlusselement mittels Einhängelaschen 38 einfach
auf eine am Rand angebrachte Tragschiene 28 aufgesteckt,
wobei sich die Einhängelaschen 38 durch
die gesamte Tragschiene 26 hindurch erstrecken. Somit entfällt eine
Montierung des seitlichen Abschlusselements 32 durch Schrauben
oder andere Befestigungsmethoden, welche unterschiedliche Werkzeuge
benötigen.
Darüber
hinaus ist das seitliche Abschlusselement, da sich die Einhängelaschen 38 durch
die gesamte Tragschiene 26 hindurcherstrecken, stabil an dem
Paneelsystem 10 befestigbar.
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Im
Folgenden soll nun ausführlich
der Aufbau des Wandbefestigungssystems 12 aus Wandschiene 26,
Tragschiene 28 und seitlichem Abschlusselement 32 aus
einem winkelförmigen
Blendenelement 34 und Anbindungswinkel 36 beschrieben
werden, wobei in den 3A bis 3C die
Wandschiene 26, in den 4A bis 4D die
Tragschiene 28, in den 5A bis 5D der
Anbindungswinkel 36 und in 6 die Kombination
aus Anbindungswinkel 36 und winkelförmigem Blendenelement 34 dargestellt
ist.
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In 3A ist
eine Seitenansicht, in 3B eine Draufsicht sowie eine
Querschnittsansicht und in 3C eine
Abwicklung der Wandschiene 26 gezeigt.
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Die
Wandschiene 26 weist einen U-förmigen Querschnitt mit einem
Basisabschnitt 40 und zwei an den Basisabschnitt 40 angrenzenden
Schenkelab schnitten 42 auf. Die Schenkelabschnitte 42 sind hierbei
symmetrisch aufgebaut, wie aus der 3C ersichtlich
ist. Die Tragschiene 26 ist vorzugsweise einstückig aus
dem Basisabschnitt 40 und den Schenkelabschnitten 42 aufgebaut,
wobei die Tragschiene 26 durch ein entsprechendes Biegen
entlang der in 3C gezeigten gestrichelten Linien
hergestellt wird. Wie in 3B gezeigt,
sind im Basisabschnitt 40 Befestigungslöcher 46 vorgesehen,
durch welche die Wandschiene 26 an einer Wand eines Ausstellungsraum
oder einer Trennwand eines Messebaus oder Messestandes mittels Schrauben
oder einem ähnlichen
Befestigungsmaterial angebracht werden kann. Wie in 3A und 3C gezeigt, sind
darüber
hinaus in den Schenkelabschnitten 42 Arretierlöcher 48 eingebracht,
die zur Befestigung der Tragschiene 28 vorgesehen sind,
wie bei der Beschreibung der Tragschiene 28 noch genauer
beschrieben werden wird. Wie ferner in den 3A und 3C gezeigt,
sind Einhängeschlitze 50 in
den Schenkelabschnitten 42 vorgesehen, die sich in Längsrichtung
nahe dem Basisabschnitt 40 erstrecken, und in welche die
Distanzprofile 30, wie in 1B gezeigt,
eingehängt
werden können.
Um ein verzugsfreies Biegen im Bereich der Einhängeschlitze 50 zu
ermöglichen,
werden die Entlastungsschlitze 44 eingefügt.
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In
der 4A ist eine Seitenansicht und eine Querschnittsansicht,
in der 4B eine Draufsicht und in der 4C eine
Abwicklung der Tragschiene 28 gezeigt, wobei in 4D Detailansichten
aus den 4A und 4B dargestellt
sind.
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Die
Tragschiene 28 weist, wie die Wandschiene 26,
einen U-förmigen
Querschnitt auf, wobei, wie in 4C gezeigt,
die Tragschiene 28 durch ein Verbiegen entlang der gestrichelten
Linien und entlang von Biegeschlitzen 52 hergestellt wird.
Die Tragschiene 28 weist dabei einen Basisabschnitt 54 und zwei
zu dem Basisabschnitt 54 benachbarte Schenkelabschnitte 56 auf,
wobei der Basisabschnitt 54 der Tragschiene 28 hinsichtlich
seiner Breite so bemessen ist, dass die Tragschiene 28 über eine
mit ihrem Basisabschnitt 40 an der Wand befestigte Wandschiene 26 gestülpt werden
kann, so dass die Schenkelabschnitte 42 der Wandschiene 26 und
die Schenkelabschnitte 56 der Tragschiene 28 zueinander
benachbart angeordnet sind, wobei die Schenkelabschnitte 56 der
Tragschiene 28 außen
angeordnet sind. Der Basisabschnitt 54 der Tragschiene 28 ist somit
beabstandet von dem Basisabschnitt 40 der Wandschiene 26 angeordnet,
sodass durch das Aufeinan derstecken der Wandschiene 26 und
der Tragschiene 28 eine geschlossene Rohrform gebildet wird.
In den Schenkelabschnitten 56 der Tragschiene 28 sind
Langlöcher 58 so
angeordnet, dass sie bei einem Aufstecken der Tragschiene 28 auf
eine Wandschiene 26 jeweils den Arretierlöchern 48 in
den Schenkelabschnitten 42 der Wandschiene 26 gegenüberliegen.
Hierbei kann die Tragschiene 28 an der Wandschiene 26 mittels
Schrauben, die sich durch die Langlöcher 58 und die Arretierlöcher 48 durcherstrecken,
befestigt werden. Hierfür
können
beispielsweise stumpfe Blechschrauben verwendet werden. Aufgrund
der Ausgestaltung als Langlöcher 58 ist
es möglich,
die Tragschiene 28 entsprechend horizontal verstellbar
an der Wandschiene 26 zu befestigen, wodurch beispielsweise
eine exakte Ausrichtung der Tragschiene 28 erreicht werden
kann. Die Tragschiene 28 wird so an der Wandschiene 26 befestigt,
dass die in den Schenkelabschnitten 56 der Tragschiene angeordneten
Schlitze 60 und 62 nicht durch die Schenkelabschnitte 42 der
Wandschiene 26 verdeckt werden.
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Die
in 4D als Detailansichten B und E und ferner in der 4C gezeigten
Langschlitze 60 sind dazu vorgesehen, um benachbarte Paneele
der Präsentationselemente
darin einzuhängen,
um somit das Paneelsystem 10 aufzubauen.
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Die
in 4D in den Detailansichten C und D und ferner in 4C gezeigten
Langschlitze 62 sind dazu vorgesehen, die Einhängelaschen 38 des seitlichen
Abschlusselements 32 aufzunehmen, wie noch genauer bei
der Beschreibung der 5A bis 6 beschrieben
werden wird. Die Langschlitze 60 und 62 sind so
in den Schenkelabschnitten 56 der Tragschiene 28 angeordnet,
dass sie sich entsprechend symmetrisch gegenüberliegen, wodurch sich die
Einhängelaschen 38 durch
die sich gegenüberliegenden
Schlitze 62 hindurch durch die gesamte Tragschiene 28 hindurch
erstrecken können.
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Die
Tragschiene 28 weist ferner in ihrem Basisabschnitt 54 Einhängeschlitze 64 und 66 auf,
wobei die Einhängeschlitze 64 zur
Aufnahme eines Regalrahmens oder eines Schubladenschränkchens bzw.
zur Aufnahme der Einhängung
des Regalrahmens vorgesehen sind und die Einhängeschlitze 66 beispielsweise
zum Einhängen
einer Acrylhaube geeignet sind. Wie in 4C weiter
gezeigt, ist an einem unteren Ende der Tragschiene 28 eine
Aufnahme abschnitt 68 mit einer Bohrung 70 vorgesehen, um
einen Standfuß 72 (wie
in 1B gezeigt) aufzunehmen.
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Im
Folgenden sollen nun der Aufbau des seitlichen Abschlusselements 32 erläutert werden, wobei
in 5A eine Draufsicht, in 5B eine
Seitenansicht und in 5C eine Abwicklung des Anbindungswinkels 36 (mit
einer Detailansicht der Einhängelasche 38 in 5D)
gezeigt ist und in 6 der Aufbau des seitlichen
Abschlusselements 32 aus Anbindungswinkel 36 und
winkelförmigem
Blendenelement 34 dargestellt ist.
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Die
Tragschiene 36 weist, wie die Wandschiene 26 und
die Tragschiene 28, einen U-förmigen Querschnitt mit einem
Basisabschnitt 74 und zwei sich gegenüberliegenden Schenkelabschnitten 76 auf,
wobei die Funktion der Schenkelabschnitte 76 des Anbindungswinkels 36 darin
liegt, dass der Anbindungswinkel 36 stabiler gegen ein
Verknicken des als Metallschiene ausgebildeten Anbindungswinkels ist.
Wie in 5A und 5C gezeigt,
sind in dem Basisabschnitt 74 des Anbindungswinkels 36 Befestigungslöcher 78 vorgesehen,
welche eine Befestigung des Anbindungswinkels 36 an dem
winkelförmigen
Blendenelement 34 ermöglichen
(vgl. 6). An einem der Schenkelabschnitte 76 des
Anbindungswinkels 36 sind die Einhängelaschen 38 vorgesehen, welche
sich senkrecht von der Oberfläche
des Basisabschnitts 74 des Anbindungswinkels 36 wegerstrecken,
und welche einen pilzförmigen
Umriss aufweisen.
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Die
Einhängelaschen 38 weisen
einen plattenförmigen
Stammabschnitt 80 und einen an diesen angrenzenden Hakenabschnitt 82 auf,
wobei der Stammabschnitt 80 der Einhängelasche 38 sich
im eingehängten
Zustand in der Tragschiene 28 durch die Langschlitze 62 in
den Schenkelabschnitten 56 der Tragschiene 28 hindurcherstreckt.
Hierbei ist es zweckmäßig, dass
die Breite des Hakenabschnitts 82 nicht größer als
die Breite der Schlitze 62 ist, wodurch die Nase des Hakenabschnitts 82 in
einfacher Weise durch die Schlitze 62 der Tragschiene 28 hindurchspurt
und entsprechend nach einem Einhängen an
der Außenseite
der Tragschiene arretiert werden kann. Durch die pilzförmige Ausgestaltung
der Einhängelasche 38 kann
das seitliche Abschlusselement 32 entweder an einer linken
Seite oder an einer rechten Seite des Paneelsystems 10 angebracht werden,
ohne dass unterschiedliche seitliche Abschlusselemente 32 vorgesehen
werden müssen.
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In 6 ist
der Aufbau des seitlichen Abschlusselements 32 aus dem
Anbindungswinkel 36 und dem winkelförmigen Blendenelement 34 gezeigt. Der
Anbindungswinkel 36 ist so an dem winkelförmigen Blendenelement 34,
welches vorzugsweise aus Holzwerkstoffen gefertigt ist, montiert,
dass die Einhängelasche 38 parallel
zu einem ersten Schenkel 84 des winkelförmigen Blendenelements 34 verläuft und von
der Innenseite des winkelförmigen
Blendenelements 34 beabstandet ist. Somit kann die Einhängelasche 38 in
die Schlitze 62 der Tragschiene 28 eingesteckt
werden, wobei sich der erste Schenkel 84 des winkelförmigen Blendenelements 34 über die Tragschiene
erstreckt und diese bis zu den Schlitzen 64 und 66 verdeckt.
Der an den ersten Schenkel 84 angrenzende zweite Schenkel 86 des
winkelförmigen Blendenelements 34 ist
so ausgestaltet, dass er die Seite eines Paneelsystems 10 vollständig abdeckt.
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Erfindungsgemäß wird also
ein Wandbefestigungssystem 12 zur Montage eines Paneelsystems 10 aus
zumindest einem Präsentationselement 14 vorgesehen,
bei welchem in einfacher Weise mittels Einhängelaschen 38 ein
seitliches Abschlusselement 32 aufgesteckt werden kann,
wobei sich die Einhängelaschen 38 durch
die gesamte Breite der Tragschiene 28 hindurch erstrecken.
Hierdurch wird ein stabiler Halt des seitlichen Abschlusselements 32 an dem
Paneelsystem 10 erreicht. Darüber hinaus ist es durch die
pilzförmige
Ausgestaltung der Einhängelaschen 38 möglich, nur
einen Typ von seitlichen Abschlusselementen 32 anzufertigen,
welcher sowohl auf einer linken als auch auf einer rechten Seite
des Paneelsystems 10 befestigt werden kann.