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DE202009008413U1 - Werkzeugsystem für eine Umformpresse - Google Patents

Werkzeugsystem für eine Umformpresse Download PDF

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DE202009008413U1
DE202009008413U1 DE200920008413 DE202009008413U DE202009008413U1 DE 202009008413 U1 DE202009008413 U1 DE 202009008413U1 DE 200920008413 DE200920008413 DE 200920008413 DE 202009008413 U DE202009008413 U DE 202009008413U DE 202009008413 U1 DE202009008413 U1 DE 202009008413U1
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Germany
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tool
locking
press
plug
clamping cylinder
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DE200920008413
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DOLD KALTFLIESPRESSTEILE GmbH
Dold Kaltfließpressteile GmbH
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DOLD KALTFLIESPRESSTEILE GmbH
Dold Kaltfließpressteile GmbH
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/02Dies; Inserts therefor; Mounting thereof; Moulds
    • B30B15/026Mounting of dies, platens or press rams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/34Perforating tools; Die holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D37/04Movable or exchangeable mountings for tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Abstract

Werkzeugsystem für eine ein Pressenoberteil (40) aufweisende Umformpresse, welche mit gegeneinander verstellbaren und austauschbaren Werkzeugteilen versehen ist, wobei zumindest das Pressenoberteil (40) mit wenigstens einem auswechselbaren, ein formgebendes Umformelement aufweisenden Werkzeugoberteil (23) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eines der Werkzeugteile (23), insbesondere das Werkzeugoberteil (23) auf einer Segmentplatte (2) auswechselbar montiert ist und
dass die Segmentplatte (2) zusammen mit dem Werkzeugoberteil (23) über ein Schnellspannsystem (3, 15) präzise ausgerichtet mit der Umformpresse lösbar in Eingriff bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Werkzeugsystem für eine ein Pressenoberteil aufweisende Umformpresse, welche mit gegeneinander verstellbaren und austauschbaren Werkzeugteilen versehen ist, wobei zumindest das Pressenoberteil mit wenigstens einem auswechselbaren, ein formgebendes Umformelement aufweisenden Werkzeugoberteil versehen ist.
  • Umformpressen, insbesondere Kaltfließpressen sind schon seit langem bekannt. Beispielsweise ist in der DE 21 41 980 C3 eine Kaltfließpresse beschrieben, welche hinsichtlich des Werkzeuges mehrstufig ausgebildet ist. Die Presskräfte werden hier durch ein Hydrauliksystem aufgebracht, wobei eine Kolben-Zylinder-Einrichtung vorgesehen ist, mittels welchem das Werkzeugoberteil gegen das zugehörige Werkzeugunterteil bewegbar ist.
  • Aus der DE-OS 28 19 167 A1 ist eine Kaltfließpresse bekannt, bei welcher ein zweiteiliges Werkzeug vorgesehen ist, welches ohne Verformung eines darin befindlichen Werkstückes schließt und für ein nachfolgendes Kaltfließpressen geschlossen gehalten wird. Bei dieser Kaltfließpresse ist das Werkzeugunterteil gehäuseartig ausgebil det. Das Werkzeugoberteil besteht aus einer Art Pressdorn, welcher die Formgebung des Werkstückes beim Kaltfließpressen während des Eindringens in das Werkzeugunterteil bewirkt. Dieses Werkzeug bzw. der Pressdorn wird mit einer hydraulischen Presse betätigt, wobei die Gestaltung der hydraulischen Presse nicht näher beschrieben ist.
  • Weiter ist aus der DE 37 06 193 C2 eine Kaltfließpresse mit einem Ständer bekannt, welche zum Aufbringen der Presskräfte ebenfalls einen als ”Druckflüssigkeits-Antrieb” bezeichneten hydraulischen Antrieb aufweist. Bei dieser Kaltfließpresse ist ein auswechselbares Werkzeugoberteilteil vorgesehen, welches an einer hin und her bewegbaren Platte angebracht ist. Diesem Werkzeugoberteil ist ein ebenfalls auswechselbares Werkzeugunterteil zugeordnet, welches ortsfest auf einer Art Tisch angeordnet ist.
  • Das Werkzeugoberteil ist an der Platte mittels mehrerer Montageschrauben feststehend und auswechselbar mit der Platte verbunden, während das Werkzeugunterteil auf dem Tisch mittels ebenfalls mehrerer Schrauben auswechselbar befestigt ist. Durch diese Schraubverbindungen gestaltet sich das Austauschen insbesondere des Werkzeugoberteils äußerst aufwändig. Da insbesondere die Platte zur Montage des Werkzeugoberteils zwar beweglich, aber unlösbar mit der Kaltfließpresse in Verbindung steht, ist ein Werkzeugwechsel des Werkzeugoberteils nur bei Stillstand der Kaltfließpresse durchführbar. Dies wiederum hat zur Folge, dass bei entsprechend langen Rüstzeiten ein Werkzeugwechsel zu langen Maschinenstillstandzeiten führt. Um je doch wirtschaftlich arbeiten zu können, müssen Durchlaufzeiten und Losgrößen möglichst minimiert werden.
  • Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kaltfließpresse derart auszugestalten, dass möglichst kurze Rüstzeiten für einen Werkzeugwechsel erreichbar sind.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zumindest eines der Werkzeugteile, insbesondere das Umformelement auf einer Segmentplatte auswechselbar montiert ist und dass die Segmentplatte zusammen mit dem Werkzeugteil über ein Schnellspannsystem präzise ausgerichtet mit der Umformpresse lösbar in Eingriff bringbar ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist ein rascher Werkzeugwechsel, insbesondere des Werkzeugoberteils möglich. Durch die vorgesehene Segmentplatte, an welcher das Umformelement, also das Werkzeugoberteil, auswechselbar montiert ist, kann der Austausch des Werkzeugoberteils außerhalb der Kaltfließpresse erfolgen, ohne dass dafür eine Abschaltung der Kaltfließpresse erforderlich ist.
  • Zum eigentlichen Werkzeugwechsel des Werkzeugteils wird nun das an der Kaltfließpresse auszutauschende und über die Segmentplatte und das Schnellspannsystem festgelegte Werkzeugteil durch Lösen des Schnellspannsystems entfernt und anschließend das ”neue” Werkzeugoberteil mit seiner Segmentplatte an der Umformpresse angesetzt. Durch Arretieren des Schnellspannsystems wird die Segmentplatte zusammen mit dem neuen Werkzeugoberteil präzise am Pressenoberteil festgelegt und fixiert. Aufgrund der vorgesehenen Segmentplatte in Verbindung mit dem Schnellspannsys tem sind somit nur geringe Maschinenstillstandszeiten notwendig, um den eigentlichen Werkzeugwechsel durchzuführen.
  • D. h., dass zum Wechsel der Werkzeugteile, insbesondere der Werkzeugoberteile die verschiedenen Werkzeugsätze unabhängig vom gerade laufenden Fertigungsprozess beispielsweise im Werkzeuglager vorbereitet werden können. Bei entsprechender Ausgestaltung des Schnellspannsystems, beispielweise in Form eines pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Schnellspannsystems, können zum Werkzeugwechsel bzw. Umrüsten der Kaltfließpresse die nicht mehr benötigten Werkzeugteile beispielsweise durch ”Knopfdruck” gelöst und entnommen werden.
  • Wird die Arretierung des Schnellspannsystems beispielweise durch Federkraft bewirkt, so ist die Aktivierung des Schnellspannsystems durch einfaches Sperren der Druckleitung möglich. D. h. nach dem Ansetzen des neuen Werkzeugteils mit seiner Segmentplatte wird die Druckwirkung des Pneumatik- oder Hydrauliksystems beispielsweise durch ”Loslassen” des Druckknopfes aufgehoben, so dass das Schnellspannsystem ”automatisch” durch die Federkraft geschlossen wird und die Segmentplatte zusammen mit dem neuen Werkzeugteil an der Kaltfließpresse entsprechend festgelegt und fixiert ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Werkzeugsystems sind, je nach Ausführung der Kaltfließpresse und deren Werkzeugteile, bis zu 2,5 Stunden an Zeitersparnis für das Umrüsten von einem Werkzeugsatz auf einen anderen Werkzeugsatz erreichbar.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend beispielhaft näher erläutert. Das dargestellte Ausführungsbeispiel dient hier lediglich zur Illustration und zum näheren Verständnis der Erfindung. Insbesondere kann das dargestellte Schnellspannsystem auch auf andere Art und Weise ausgestaltet sein und auch für den Werkzeugwechsel eines Werkzeugunterteils Anwendung finden. Es zeigt:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer an einem Pressenoberteil feststehend anordenbaren Aufnahmeplatte mit Steckzapfen und einer mit entsprechend zugehörigen Steckbohrungen versehene Segmentplatte;
  • 2 eine perspektivische Unteransicht der Segmentplatte mit einem beispielhaft dargestellten Umformelement in Form eines Pressdorns;
  • 3 einen Teilschnitt der Aufnahmeplatte und der Segmentplatte im Bereich eines Steckzapfens und einer Steckbohrung in ihrem außer Eingriff stehenden Zustand;
  • 4 eine Schnittdarstellung der Aufnahmeplatte und der Segmentplatte in ihrem miteinander in Eingriff stehenden Zustand.
  • 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Aufnahmeplatte 1 zusammen mit einer Segmentplatte 2. Die Aufnahmeplatte 1 ist dabei in Unteransicht dargestellt, während die Segmentplatte 2 in perspektivischer Draufsicht erkennbar ist. Es ist erkennbar, dass die Aufnahmeplatte 1 zwei identisch ausgebildete und nach unten vorstehende Steckzapfen 3 aufweist, welche ”mehrteilig” ausgebildet sind. So weist jeder der Steckzapfen 3 einen inneren Spannzylinder 4 auf, welcher in einer äußeren Führungshülse 5 axial in Richtung des Doppelpfeils 6 verstellbar aufgenommen ist. Die Führungshülse 5 ist mit mehreren gleichmäßig am Umfang verteilt angeordneten Durchbrüchen 7 versehen, welche zur radial verstellbaren Aufnahme jeweils eines Verriegelungselementes in Form einer Rastkugel 8 dienen. Die Führungshülse 5 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel Bestandteil eines Montageflansches 9, welcher unterseitig in die Aufnahmeplatte 1 eingesetzt und über mehrere Montageschrauben 10 feststehend in einer Einsenkung 11 der Aufnahmeplatte 1 fixiert ist. Des Weiteren weist die Aufnahmeplatte beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine zentrale Durchgangsbohrung 12 auf, durch welche hindurch beispielsweise ein Pressstempel (in der Zeichnung nicht dargestellt) auf ein Umformwerkzeug wirkt. Diese Aufnahmeplatte 1 ist im Betrieb unterseitig an einem Pressenoberteil (in 1 nicht dargestellt) feststehend angeordnet, wobei hierzu in der Zeichnung nicht näher dargestellte Schraubverbindungen vorgesehen sein können.
  • In der in 1 dargestellten ”entriegelten” Stellung der Rastkugeln 8 befinden sich diese radial innerhalb des jeweils zugehörigen Durchbruches 7, so dass die Rastkugeln 8 nicht radial nach außen vorstehen und der Steckzapfen 3 in eine entsprechend zugehörige Steckbohrung 15 der Segmentplatte 2 einsteckbar ist.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, weist die Segmentplatte 2 entsprechend der Anzahl und Anordnung der Steckzapfen 3 in der Aufnahmeplatte 1 ebenfalls zwei solcher Steckbohrungen 15 auf. Die Steckbohrungen 15 sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils Bestandteil eines separaten, topfartigen Gehäuses 16, welche jeweils in eine entsprechende Einsenkung 17 der Segmentplatte 2 eingesetzt sind. Zur feststehenden Halterung des Gehäuses 16 in der Einsenkung 17 sind entsprechende Halteschrauben 18 (3) vorgesehen. Des Weiteren ist jede der Steckbohrungen 15 mit jeweils einer umlaufenden Rastnut 19 versehen, welche in 1 lediglich andeutungsweise erkennbar sind.
  • Entsprechend der Anordnung der Durchgangbohrung 12 der Aufnahmeplatte 1 weist die Segmentplatte 2 eine Aufnahmebohrung 20 auf, welche unterseitig mit einem radial erweiterten Zentrieransatz 21 versehen ist. Im Umgebungsbereich der Aufnahmebohrung 20 sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Segmentplatte 2 insgesamt sechs Durchgangsgewinde 22 angeordnet, welche zur feststehenden Montage eines Werkzeugoberteils 23 dienen, wie dies aus 2 erkennbar ist.
  • 2 zeigt hierzu eine perspektivische Unteransicht der Segmentplatte 2. Es ist erkennbar, dass das Werkzeugoberteil 23 in den Zentrieransatz 21 der Segmentplatte 2 mit einem entsprechend angepassten Montageflansch 24 passend eingesetzt ist. Zur feststehenden Halterung des Werkzeugoberteils 23 im Zentrieransatz 21 sind entsprechende Halteschrauben 25 vorgesehen, welche dementsprechend in die aus 1 erkennbaren Durchgangsgewinde 22 der Segment platte 2 eingeschraubt sind. Es ist leicht vorstellbar, dass das Werkzeugoberteil 23 durch diese Halteschrauben auswechselbar in der Segmentplatte 2 gehalten ist. Weiter ist aus 2 erkennbar, dass das beispielhaft dargestellte Werkzeugoberteil 23 ein vorstehendes Umformelement in Form eines Pressdorns 26 aufweist.
  • Aufgrund der speziellen Ausgestaltung der Segmentplatte 2 und des Werkzeugoberteils 23 ist das Werkzeugoberteil 23 außerhalb einer Umformpresse bzw. einer Kaltfließpresse (in der Zeichnung nicht dargestellt), beispielsweise in einem Werkzeuglager, auswechselbar, ohne dass es hierzu erforderlich ist, einen laufenden Produktionsprozess der Umformpresse bzw. der Kaltfließpresse zu unterbrechen. Für einen schnellen Werkzeugwechsel, im vorliegenden Fall des Werkzeugoberteils 23, ist es lediglich erforderlich, die Verbindung zwischen den Rastkugeln 8 der Steckzapfen 3 und den Steckbohrungen 15 zu lösen und das auszutauschende Werkzeugoberteil 23 aus der Kaltfließpresse zu entnehmen. Anschließend kann ein ”neues” Werkzeugoberteil 23 mit den Steckbohrungen 15 seiner Segmentplatte 2 auf die Steckzapfen 3 der Aufnahmeplatte 1 aufgesetzt werden. Durch eine anschließende radiale Verstellung der Rastkugeln 8 gelangen diese mit der jeweils zugeordneten Rastnut 19 der Steckbohrungen 15 in Eingriff, wodurch einerseits eine präzise Ausrichtung der Segmentplatte 2 gegenüber der Ausnahmeplatte 1 und andererseits ein entsprechend festsitzender Halt der Segmentplatte 2 an der Aufnahmeplatte 1 erreicht wird. D. h. die Steckzapfen 3 bilden zusammen mit den Steckbohrungen 15 eine Art Schnellspannsystem.
  • Hierzu zeigt 3 eine teilweise Schnittdarstellung der Aufnahmeplatte 1 und der Segmentplatte 2 im Bereich einer der Steckzapfen 3 bzw. der Steckbohrungen 15 in deren gelöstem Zustand. Es ist erkennbar, dass der innere Spannzylinder 4 des Steckzapfens 3 in der äußeren Führungshülse 5 verstellbar aufgenommen ist. Die Führungshülse 5 ist mit ihrem Montageflansch 9 in die Einsenkung 11 einer zylindrischen Aufnahmebohrung 30 eingesetzt und mittels der Montageschrauben 10 feststehend montiert. Der Spannzylinder 4 durchragt passend eine durch die Führungshülse 4 und deren Montageflansch 9 gebildete Führungsbohrung 31. Am inneren Ende des Spannzylinders 4 ist ein radial erweiterter Stellkolben 32 vorgesehen, welcher passend in der Aufnahmebohrung 30 aufgenommen ist. Dieser Stellkolben 32 dient zur Axialverstellung des Spannzylinders 4 in Richtung des Doppelpfeiles 6. Die Rastkugeln 8 befinden sich in der in 3 dargestellten ”gelösten” Stellung in einer radial nach innen verstellten Position, so dass die Rastkugeln 8 in ihren Durchbrüchen 7 vollständig innerhalb der Führungshülse 5 angeordnet sind. Dabei werden die Rastkugeln 8 in einer entsprechend geformten, umlaufenden Aufnahmenut 33 des Spannzylinders 4 aufgenommen.
  • Der Spannzylinder 4 wird zusammen mit seinem Stellkolben 32 in der in 3 in Richtung des Pfeiles 34 verstellten ”gelbsten” Stellung pneumatisch gehalten. Hierzu ist in der Aufnahmeplatte 1 ein entsprechender Druckluftkanal 35 vorgesehen, welcher von einem nicht näher dargestellten Druckluftanschluss in die Aufnahmebohrung 30 führt, so dass der Stellkolben 32 rückseitig entsprechend mit Druck beaufschlagbar ist. Die Druckbeaufschlagung kann beispielsweise durch manuelles Betätigen eines entspre chenden Druckluftventils erfolgen, welches in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Um den Spannzylinder 4 mit seinem Stellkolben 32 entgegen des Pfeils 34 in eine ”Sperrstellung” zu verstellen, sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mehrere Axialdruckfedern 36 vorgesehen, welche zwischen dem Montageflansch 9 der Führungshülse 5 und dem Stellkolben 32 angeordnet sind. Bei der Verstellung des Spannzylinders 4 aus der in 3 dargestellten ”gelösten” Stellung in seine Sperrstellung werden die Rastkugeln 8 radial nach außen verstellt, wodurch ein form- und kraftschlüssiger Eingriff mit der Steckbohrung 15 der Segmentplatte 2 bzw. des Gehäuses 16 bewirkt wird.
  • Hierzu weist die Steckbohrung 15, wie bereits oben erwähnt, die Rastnut 19 auf. Um den Steckzapfen 3 möglichst einfach in die Steckbohrung 15 einführen zu können, ist die Steckbohrung 15 zum Steckzapfen 3 hin mit einer radial erweiterten ”Einlauffase” 37 versehen. Zwischen dieser Einlauffase 37 und der Rastnut 19 wird dementsprechend ein radial nach innen vorstehender, umlaufender Führungssteg 38 gebildet, in welchen der Führungszapfen 3 mit seiner Führungshülse 5 mit geringem Spiel einschiebbar ist. Dieser Führungssteg 38 bildet zur Rastnut 19 hin eine ”Gleitfase” 39, welche im montierten Zustand der Segmentplatte 2 an der Aufnahmeplatte 1 mit den Rastkugeln 8 des Steckzapfens 3 in eine form- und kraftschlüssige Wirkverbindung bringbar ist. Des Weiteren ist aus 3 erkennbar, dass das Gehäuse 16 in die Einsenkung 17 der Segmentplatte 2 eingesetzt und mittels der Halteschrauben 18 gehalten ist.
  • 4 zeigt hierzu den an der Aufnahmeplatte 1 montierten Zustand der Segmentplatte 2 im Teilschnitt. So ist aus 4 einer der Steckzapfen 3 der Aufnahmeplatte 1 zusammen mit einer der Steckbohrungen 15 der Segmentplatte 2 als Schnittdarstellung erkennbar. Oberhalb der Aufnahmeplatte 1 ist ein Teil einer Kaltfließpresse in Form eines Pressenoberteils 40 angedeutet, an welchem die Aufnahmeplatte 1 feststehend montiert ist.
  • Der Steckzapfen 3 ist mit seiner äußeren Führungshülse 5 in die Steckbohrung 15 des Gehäuses 16 eingesteckt. Der innerhalb der Führungshülse 5 angeordnete Spannzylinder 4 befindet sich in 4 in seiner entgegen des Pfeils 34 zurückgezogenen Sperrstellung. Der Spannzylinder 4 gelangt zwangsläufig in diese Sperrstellung, nachdem der Druck in der Aufnahmebohrung 30 abgebaut ist.
  • Bei der Stellbewegung des Spannzylinders 4 aus der ”gelösten”Stellung aus 3 in die in 4 dargestellte Sperrstellung werden die Rastkugeln 8 in den zugehörigen Durchbrüchen 7 der Führungshülse 5 aus der Aufnahmenut 33 des Spannzylinders 4 radial nach außen verstellt, wobei deren Stellweg durch die Abmessungen der Rastnut 19 der Steckbohrung 15 begrenzt ist. Während dieser Stellbewegung des Spannzylinders 4 ”gleiten” die Rastkugeln 8 entlang der Gleitfase 39 der Rastnut 19 sowohl radial nach außen als auch in Richtung des Pfeils 34 nach ”unten”. Am Ende der Stellbewegung des Spannzylinders 4 entgegen des Pfeils 34 stehen die Rastkugeln 8 somit unter axialer und radialer Vorspannung mit der Rastnut 19 in Eingriff. Durch diesen form- und kraftschlüssigen Eingriff der Rastkugeln 8 in der Rastnut 19 wird der Steckzapfen 4 ei nerseits präzise in der Steckbohrung 15 zentriert und andererseits wird die Segmentplatte 2 entgegen des Pfeils 34 nach oben gegen die Aufnahmeplatte 1 gezogen, so dass die Segmentplatte 2 feststehend an der Aufnahmeplatte 1 angeordnet ist.
  • Die Stellbewegung des Spannzylinders 4 wird dabei durch die Federkraft der zwischen dem Stellkolben 32 des Spannzylinders 4 und dem Montageflansch 9 der Führungshülse 5 angeordneten Axialdruckfedern 36 automatisch bewirkt, sobald der Systemdruck in der Führungsbohrung 31 reduziert ist. Durch die Wirkung der Axialdruckfedern 36 wird somit die arretierte Sperrstellung des Spannzylinders 4 zwangsläufig fixiert, so dass sich das aus den Rastkugeln 8 des Steckzapfens 4 und der Rastnut 19 der Steckbohrung 15 gebildete Schnellspannsystem nicht selbsttätig lösen kann.
  • Das Lösen dieser Sperrstellung hingegen kann beispielsweise durch einfachen ”Knopfdruck” zur Aktivierung eines Pneumatikventils (in der Zeichnung nicht dargestellt) bewirkt werden, so dass sich ein Abnehmen der Segmentplatte 2 von der Aufnahmeplatte 1 in einfacher Weise und vor allem äußerst schnell bewerkstelligen lässt. Damit kann man ein an der Segmentplatte 2 gemäß 2 angeordnetes Werkzeugteil, insbesondere das Werkzeugoberteil 23 aus 2 äußerst einfach, sozusagen per ”Knopfdruck” entfernen.
  • Nach dem ”Aufstecken” einer neuen Segmentplatte 2 mit ihren Steckbohrungen 15 auf die Steckzapfen 3 der Aufnahmeplatte 1 wird der Systemdruck in der Aufnahmebohrung 30 durch Schließen des Pneumatikventils reduziert, so dass die in 4 dargestellte Sperrstellung durch die Wir kung der Axialdruckfedern 36 automatisch erreicht und fixiert wird.
  • Es ist erkennbar, dass sich durch die als separates Tragelement für ein Werkzeugteil vorgesehene Segmentplatte 2 und das aus den Steckzapfen 3 und den Steckbohrungen 15 bestehende Schnellspannsystem ein Werkzeugwechsel an einer Umformpresse, insbesondere einer Kaltfließpresse äußerst schnell bewerkstelligen lässt. Die Bestückung der Segmentplatte 2 mit einem gewünschten Werkzeugteil kann dabei während eines laufenden Fertigungsprozesses der Umform- bzw. Kaltfließpresse außerhalb der Kaltfließpresse beispielweise in einem Werkzeuglager erfolgen. Somit werden die Rüstzeiten und somit auch die Maschinenstillstandszeiten erheblich reduziert, wobei sich vorliegend für einen Werkzeugwechsel eine Zeiteinsparung im Vergleich zu den bisher bekannten Werkzeugsystemen bis zu 2,5 Stunden und mehr erreichen lässt. Dies ist insbesondere beim Einsatz von sogenannten mehrstufigen Umformpressen von Vorteil, da bei solchen mehrstufigen Umformpressen ”gleichzeitig” mehrere Werkzeuge bzw. Werkzeugteile gewechselt werden müssen, um ein ”neues” Bauteil in Umformtechnik herstellen zu können. Durch erfindungsgemäße Schnellspannsysteme sind auch ausreichend große Zugkräfte auf das ”adaptierte” Werkzeugteil aufbringbar, so dass ein sicheres Ausziehen beispielweise des Werkzeugoberteils aus dem Werkzugunterteil nach der Fertigstellung des entsprechenden Bauteils gewährleistet ist.
  • Eine solche Segmentplatte mit dem dargestellten Schnellspannsystem ist nicht nur für Werkzeugoberteile, wie beispielhaft dargestellt, verwendbar, sondern kann auch für den Werkzeugwechsel eines Werkzeugunterteils eingesetzt werden, sofern dies als notwendig und vorteilhaft erachtet wird.
  • Des Weiteren ist auch vorstellbar, dass insbesondere der Steckzapfen direkt im Pressenoberteil 40 integriert angeordnet ist. Die beispielhaft vorgesehene Aufnahmeplatte 1 hat allerdings den Vorteil, dass das erfindungsgemäße Werkzeugsystem an einer bereits bestehenden Umformpresse oder Kaltfließpresse nachrüstbar ist. Hierzu ist es lediglich notwendig, die Aufnahmeplatte 1 an das Pressenoberteil 40 zu adaptieren. Eine aufwändige Umgestaltung oder Neukonstruktion des Pressenoberteils ist hierzu nicht notwendig.
  • Auch können anstatt der beispielhaft beschriebenen Rastkugeln 8 als Verriegelungselemente auch radial verstellbar Rastfinger oder dgl. vorgesehen sein, welche unter Vorspannung in die Rastnut der Steckbohrung eingreifen. Die Fixierung dieses form- und/oder kraftschlüssigen Eingriffs kann ebenfalls durch einen axial verstellbaren Spannzylinder erfolgen.
  • Auch kann die Steckbohrung in der Aufnahmeplatte 1 angeordnet und der Steckzapfen Teil der Segmentplatte sein. In einem solchen Fall sind die Verriegelungselemente, beispielsweise in Form der Rastkugeln, innerhalb der Steckbohrung radial verstellbar anzuordnen. Der Steckzapfen kann dabei als Formschlusselement – für eine Form- und/oder Kraftschlussverbindung mit dem Verriegelungselement – beispielsweise eine einfache, umlaufende Rastnut aufweisen, in welche die Verriegelungselemente in ihrer Sperrstellung eingreifen.
  • Je nach der Ausgestaltung der Verriegelungselemente sind hier allerdings auch sonstige Rastvertiefungen, wie beispielsweise Sacklochbohrungen oder dgl. denkbar.
  • Als Verriegelungselement können hier anstatt der Rastkugeln auch andere verstellbare Verriegelungselemente vorgesehen ein. So sind hier radial zum Steckzapfen verstellbare Schieber, Stellzapfen oder auch Rastzungen vorstellbar, welche durch einen pneumatischen oder hydraulischen Antrieb verstellbar sind. Werden beispielsweise radial verstellbare Stellzapfen eingesetzt, so können diese mit den vorerwähnten Sacklochbohrungen des Steckzapfens in Wirkverbindung gebracht werden.
  • Diesen Verriegelungselementen ist gemeinsam, dass sie in ihrer ”sperrenden” Stellung in eine entsprechend ausgeformte Eingriffsnut des Steckzapfens eingreifen, wodurch einerseits eine präzise Positionierung beispielsweise der Segmentplatte zusammen mit dem montierten Werkzeug an der Umformpresse, d. h. dem Pressenoberteil oder dem Pressenunterteil erfolgt und andererseits die Segmentplatte gegen das Pressenoberteil oder das Pressenunterteil gepresst wird.
  • D. h., dass die Steckverbindungen auch aus an der Segmentplatte angeordneten Steckzapfen und am Pressenoberteil, dem Pressenunterteil oder einer an diesen Pressenteilen feststehend montierten Aufnahmeplatte angeordneten Steckbohrungen bestehen können. In diesem Fall sind im Bereich der Steckbohrungen Verriegelungselemente in Form von Rastkugeln, Rastschiebern, Rastzungen oder Rastzapfen angeordnet, welche durch Federkraft mit einer Eingriffsnut des jeweils zugehörigen Rastzapfens in Eingriff bringbar und pneumatisch, hydraulisch oder magnetisch aus dieser Sperrstellung in eine den zugehörigen Steckzapfen jeweils freigebende, radial zurückgezogene neutrale Stellung bringbar sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 2141980 C3 [0002]
    • - DE 2819167 A1 [0003]
    • - DE 3706193 C2 [0004]

Claims (11)

  1. Werkzeugsystem für eine ein Pressenoberteil (40) aufweisende Umformpresse, welche mit gegeneinander verstellbaren und austauschbaren Werkzeugteilen versehen ist, wobei zumindest das Pressenoberteil (40) mit wenigstens einem auswechselbaren, ein formgebendes Umformelement aufweisenden Werkzeugoberteil (23) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Werkzeugteile (23), insbesondere das Werkzeugoberteil (23) auf einer Segmentplatte (2) auswechselbar montiert ist und dass die Segmentplatte (2) zusammen mit dem Werkzeugoberteil (23) über ein Schnellspannsystem (3, 15) präzise ausgerichtet mit der Umformpresse lösbar in Eingriff bringbar ist.
  2. Werkzeugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellspannsystem aus wenigstens zwei ver- und entriegelbaren Steckverbindungen (3, 15) besteht.
  3. Werkzeugsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Steckverbindung aus einem Steckzapfen (3) und einer zugehörigen Steckbohrung (15) besteht und dass der Steckzapfen (3) in der Steckbohrung (15) über radial verstellbare Verriegelungselemente (8) feststehend fixierbar ist.
  4. Werkzeugsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente aus radial verstellbaren Rastkugeln (8) gebildet sind, welche durch Federkraft in einer rastenden Sperrstellung gehalten und pneumatisch oder hydraulisch entriegelbar sind.
  5. Werkzeugsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (3) zur Aufnahme der Rastkugeln (8) eine mit Durchbrüchen (7) versehene Führungshülse (5) aufweist.
  6. Werkzeugsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur radialen Verstellung der Rastkugeln (8) in den Durchbrüchen (7) der Führungshülse (5) ein in der Führungshülse (5) axial verstellbarer Spannzylinder (4) vorgesehen ist.
  7. Werkzeugsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannzylinder (4) eine Aufnahmenut (33) aufweist, welche in einer ”gelösten” Stellung des Spannzylinders (4) in der Führungshülse (5) die Rastkugeln in einer radial zurückgezogenen Stellung aufnimmt.
  8. Werkzeugsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannzylinder (4) aus seiner gelösten Position durch Federkraft in eine axial verstellte Sperrstellung bringbar ist und dass der Spannzylinder (4) die Rastkugeln (8) in der Sperrstellung in eine Rastnut (19) der Steckbohrung (15) zur form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung zwischen Steckzapfen (3) und Steckbohrung (15) drückt.
  9. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckzapfen (3) Teil einer Aufnahmeplatte (1) ist, welche am Pressenoberteil (40) lösbar befestigt ist.
  10. Werkzeugsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannzylinder (4) einen in einer Führungsbohrung (31) angeordneten Stellkolben (32) aufweist, welcher zur Verstellung des Spannzylinders (4) entgegen der Federkraft in seine gelöste Stellung mit Druck eines Fluids (pneumatisch oder hydraulisch) beaufschlagbar ist.
  11. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindungen aus an der Segmentplatte angeordneten Steckzapfen und einer am Pressenoberteil, dem Pressenunterteil oder einer an diesen Pressenteilen feststehend montierten Aufnahmeplatte angeordneten Steckbohrungen bestehen und dass im Bereich der Steckbohrungen Verriegelungselemente in Form von Rastkugeln, Rastschiebern, Rastzungen oder Rastzapfen angeordnet sind, welche durch Federkraft mit einer Eingriffsnut des jeweils zugehörigen Rastzapfens in Eingriff bringbar und pneumatisch, hydraulisch oder magnetisch aus dieser Sperrstellung in eine den zugehörigen Steckzapfen jeweils freigebende, radial zurückgezogene neutrale Stellung bringbar sind.
DE200920008413 2009-06-16 2009-06-16 Werkzeugsystem für eine Umformpresse Expired - Lifetime DE202009008413U1 (de)

Priority Applications (1)

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