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Die
Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Verbindung eines Schutzzaunelements
mit einem Pfosten, mit einer dem Erdboden abgewandten und einer
dazu gegenüberliegenden,
dem Erdboden zugewandten Seite.
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Schutzzaunelemente
müssen
bekanntermaßen
eine Maschine oder Produktionsanlage sicher abtrennen, um zu verhindern,
dass sich Personen in den Gefahrenbereich der Maschine oder Produktionsanlage
begeben können.
Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass die Schutzzaunelemente derartig
befestigt sind, dass sie von einer Person nicht ohne weiteres beseitigt
werden können.
Wenn es jedoch möglich
ist die Schutzzaunelemente nur lose, also unbefestigt, aufzustellen,
dann kann ihr beabsichtigter Zweck nicht erfüllt werden.
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Die
Erfindung hat deshalb die Aufgabe, ein gattungsgemäßes Verbindungselement
dahingehend zu verbessern, dass es nicht möglich ist die Schutzzaunelemente
unbefestigt aufzustellen.
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Die
Erfindung löst
die gestellte Aufgabe mit einem Verbindungselement der eingangs
genannten Art, bei dem erfindungsgemäß die dem Erdboden abgewandte
Seite eine Schräge
aufweist, deren Flächennormale
mit der Flächennormalen
des Schutzzaunelements einen Winkel von weniger als 90° einschließt, wobei
die Flächennormale
der Schräge
und die Flächennormale
des Schutzzaunelements eine sich vertikal erstreckende Fläche aufspannen.
Das Schutzzaunelement kann folglich nicht unbefestigt auf dem Verbindungselement
ruhen, da das Schutzzaunelement im unbefestigten Zustand aufgrund
der Schräge
umkippen würde.
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Die
dem Erdboden zugewandte Seite kann waagrecht ausgerichtet sein.
Somit eignet sich das Verbindungselement sowohl für eine Montage
oberhalb als auch für
eine Montage unterhalb des Schutzzaunelements.
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Die
dem Erdboden abgewandte und die dem Erdboden zugewandte Seite können jeweils
ein Durchgangsloch aufweisen, wobei die beiden Durchgangslöcher einander
gegenüberliegen.
Somit kann ein Schraubenbolzen durch beide Durchgangslöcher gleichzeitig
gesteckt werden.
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Das
Durchgangsloch in der dem Erdboden abgewandten Seite kann von einer
Absenkung, deren Grund sich senkrecht zur Symmetrieachse des Durchgangslochs
erstreckt, umgeben sein. Aufgrund der Absenkung kann ein Schraubenkopf
trotz der Schräge
vollständig
auf dem Verbindungselement aufliegen.
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An
dem Verbindungselement kann ein Schraubenbolzen verliersicher angeordnet
werden. Folglich ist der Schrauben bolzen immer verfügbar, wenn
das Schutzzaunelement an den Pfosten montiert werden soll.
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Damit
der Schraubenbolzen verliersicher an dem Verbindungselement angeordnet
werden kann, können
zwischen der dem Erdboden abgewandten und der dem Erdboden zugewandten
Seite Verbindungsrippen vorgesehen sein. Die Verbindungsrippen schaffen
also einen Abstand zwischen der dem Erdboden abgewandten und der
dem Erdboden zugewandten Seite. An dem Schraubenbolzen, der durch
die Durchgangslöcher
in der dem Erdboden abgewandten und der dem Erdboden zugewandten Seite
hindurchgesteckt ist, kann zwischen diesen beiden Seiten eine Mutter
vorgesehen sein. Die Mutter sorgt dafür, dass der Schraubenbolzen
nicht aus dem Verbindungselement herausfallen kann. Außerdem sorgt
die Mutter dafür,
dass das freie Ende des Schraubenbolzens, immer über die dem Erdboden zugewandte
Seite hervorsteht. Somit verhindert das hervorstehende Ende des
Schraubenbolzens bei der Montage des Schutzzaunelements, dass das
Schutzzaunelement über
den Pfosten hinaus gegen eine zu umzäumende Maschine gekippt werden
kann.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
kann das Verbindungselement winkelförmig ausgebildet sein. Die
winkelförmige
Gestalt erleichtert die Montage der Befestigung des Verbindungselements
am Pfosten.
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Vorteilhafterweise
kann das Verbindungselement aus Aluminium und/oder aus Stahl und/oder aus
Kunststoff gefertigt sein, insbesondere aus einem Aluminium- und/oder
Stahlguss und/oder einem glasfaserverstärktem Kunststoff.
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Außerdem betrifft
die Erfindung einen Schutzzaun, insbesondere zur Trennung zwischen Personen
und Maschinen, mit mindestens einem Schutzzaunelement, wobei an
dem Schutzzaunelement mindestens ein Pfosten vorgesehen ist und
der Schutzzaun erfindungsgemäß mindestens
ein Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist. Bei dem
erfindungsgemäßen Schutzzaun ist
es folglich nicht möglich,
dass das Schutzzaunelement unbefestigt auf dem Verbindungselement
stehen bleibt.
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Bei
dem Schutzzaun können
zwischen dem mindestens einen Schutzzaunelement und dem mindestens
einem Pfosten die Verbindungselemente im oberen und unteren Bereich
der Schutzzaunelemente angeordnet sein, wobei der Abstand zwischen
den oberen und den unteren Verbindungselementen etwas größer ist
als die Höhe
des Schutzzaunelements. Auf diese Weise kann das Schutzzaunelement
nicht einfach nur zwischen die Verbindungselemente eingeklemmt werden,
ohne es mit dem Verbindungselementen zu befestigten.
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Zur
schnellen Montage kann das mindestens eine Schutzzaunelement im
oberen Bereich mit den oberen Verbindungselementen verschraubbar
und im unteren Bereich in die unteren Verbindungselemente einhängbar sein.
Zum Einhängen
in die unteren Verbindungselemente kann im unteren Bereich des Schutzzaunelements
ein herausstehender Schraubenbolzen vorgesehen sein.
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Das
mindestens eine Verbindungselement kann derart angeordnet sein,
dass nach dem Lösen des
Verbindungselements von dem mindestens einen Schutzzaunelement das
Schutzzaunelement von der umzäunten
Maschine wegkippt. Folglich kippt es immer auf die Person zu, die
das Schutzzaunelement montiert oder demontiert.
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Damit
die optimale Position des mindestens einen Verbindungselements mit
geringsten Handgriffen eingestellt werden kann, können die
Pfosten Nuten aufweisen, entlang denen das mindestens eine Verbindungselement
verschiebbar ist.
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Nachfolgend
wird ein Ausführungsbeispiel anhand
der beiliegenden Zeichnung näher
erläutert.
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Im
Einzelnen zeigen:
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1 eine
Vorderansicht auf einen Schutzzaun;
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2 eine
erste Detailansicht von der Seite auf ein Verbindungselement;
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3 eine
zweite Detailansicht von der Seite auf das Verbindungselement;
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4 eine
dritte Detailansicht von vorne auf das Verbindungselement;
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5 eine
vierte Detailansicht von vorne auf das Verbindungselement;
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6 eine
perspektivische Ansicht auf das Verbindungselement.
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1 zeigt
einen Schutzzaun 10 mit einem Schutzzaunelement 11,
dass zwischen Pfosten 12 montiert ist. Die Pfosten 12 sind
mit dem Erdboden verschraubt. Im oberen Bereich des Schutzzaunelements 11 sind
obere Befestigungselemente 13 und im unteren Bereich untere
Befestigungselemente 14 vorgesehen, mit denen das Schutzzaunelement 11 an
den Pfosten 12 befestigt ist.
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Die
Befestigungselemente 13 und 14 sind völlig identisch
und weisen in ihrem oberen Bereich eine Schräge 20 und 30 auf
(siehe 2 bis 5). Bei dem unteren Befestigungselement 14 (siehe 3 und 5)
befindet sich die Schräge 30 dicht unterhalb
des Schutzzaunelements 11. Wenn also das Schutzzaunelement 11 montiert
oder demontiert wird, liegt es auf der Schräge 30 auf. Die Schräge 30 erlaubt
es dem nicht befestigten Schutzzaunelement 11 nicht, aufrecht
stehenzubleiben. Sofern also nicht eine Person das Schutzzaunelement 11 stützt, muss es
automatisch umkippen, wenn es nicht befestigt auf der Schräge 30 aufliegt.
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Die
Schräge 30 ist
vorzugsweise derart angeordnet, dass es zu der das Schutzzaunelement 11 stützenden
Person hinkippt, also von einer hier nicht näher dargestellten, zu umzäunenden
Maschine wegkippt.
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Das
obere Befestigungselement 13 ist direkt oberhalb des Schutzzaunelements 11 auf
diesem montiert (siehe 2 und 4). Die
Kontaktfläche des
Befestigungselements 13, mit der es auf dem Schutzzaunelement 11 aufliegt,
ist nicht schräg,
sondern vorzugsweise waagrecht.
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Das
Schutzzaunelement 11 ist mit dem oberen Befestigungselement 13 verschraubt
(siehe 4), wohingegen das untere Befestigungselement 14 mittels
eines Schraubenbolzens 50 in das Schutzzaunelement 11 eingehängt ist
(siehe 5).
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Der
Abstand zwischen den oberen Befestigungselementen 13 und
den unteren Befestigungselementen 14 ist größer als
die Höhe
des Schutzzaunelements 11. Daraus resultiert zwischen dem
unteren Verbindungselement 14 und dem Schutzzaunelement 11 ein
Schlitz 31, der im fertig montierten Zustand des Schutzzaunelements 11 entsteht
(siehe 3 und 5). Es ist also nicht möglich, das
nicht befestigte Schutzzaunelement 11 einfach zwischen die
Verbindungselemente 13 und 14 einzuklemmen.
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Die
Verbindungselemente 13 und 14 weisen an einer
dem Erdboden abgewandten Seite 60 und einer dem Erdboden
zugewandten Seite 61 einander gegenüberliegende Durchgangslöcher 62 und 63 auf (siehe 6).
In die Durchgangslöcher 62 und 63 kann
ein Schraubenbolzen 21 (siehe 2 und 4)
eingesteckt werden. Ferner ist es möglich in das Durchgangsloch 62 den
Schraubenbolzen 50 (siehe 5) einzuhängen. Die
Durchgangslöcher 62 und 63 sind
als Langlöcher
ausgebildet.
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Das
Durchgangsloch 62 ist von einer Absenkung 64,
deren Grund sich senkrecht zur Symmetrieachse des Durchgangslochs 62 erstreckt,
umgeben. Folglich kann der Kopf des Schraubenbolzens 21 vollständig auf
der Absenkung 64 und somit auf dem Verbindungselement 13 aufliegen.
Ohne die Absenkung 64 würde
die Schräge 20 ein
vollständiges
Auf liegen des Kopfs des Schraubenbolzens 21 auf dem Verbindungselement 13 verhindern.
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Zwischen
der dem Erdboden abgewandten Seite 60 und der dem Erdboden
zugewandten Seite 61 sind Rippen 65, 66 und 67 angeordnet,
wodurch ein Abstand zwischen den Seiten 60 und 61 gebildet wird.
Somit kann an dem Schraubenbolzen 21 eine Mutter 22 vorgesehen
werden (siehe 4), die zwischen den beiden
Seiten 60 und 61 angeordnet ist. Die Mutter 22 sorgt
dafür,
dass der Schraubenbolzen 21 verliersicher an dem Verbindungselement 13 angeordnet
ist. Außerdem
kann die Mutter 22 möglichst dicht
unterhalb der dem Erdboden abgewandten Seite 60 positioniert
sein, so dass es nicht möglich
ist, ihr nach unten hervorstehendes freies Ende durch das Durchgangsloch 63 hindurchzuschieben.
Somit kann das hervorstehende freie Ende des Schraubenbolzens 21 verhindern,
dass das Schutzzaunelement 11 beispielsweise bei der Montage über den
Pfosten 12 hinaus gegen die hier nicht näher dargestellte,
zu umzäumende
Maschine gekippt wird.
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Die
Verbindungselemente 13 und 14 weisen einen mit
einem länglichen
Durchgangsloch 69 versehenen Befestigungsflansch 68 auf,
so dass die Verbindungselemente 13 und 14 an die
Pfosten 12 geschraubt werden können.
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Die
Pfosten 12 sind mit einer Nut 32 versehen (siehe 3).
Entlang der Nut 32 können
die Verbindungselemente 13 14 an ihre optimale
Position geschoben werden.
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- 10
- Schutzzaun
- 11
- Schutzzaunelement
- 12
- Pfosten
- 13
- Verbindungselement
- 14
- Verbindungselement
- 20
- Schräge
- 21
- Schraubenbolzen
- 30
- Schräge
- 31
- Schlitz
- 32
- Nut
- 50
- Schraubenbolzen
- 60
- Seite
- 61
- Seite
- 62
- Durchgangsloch
- 63
- Durchgangsloch
- 64
- Absenkung
- 65
- Rippe
- 66
- Rippe
- 67
- Rippe
- 68
- Befestigungsflansch
- 69
- Durchgangsloch