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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem Rahmen, insbesondere
einer Messvorrichtung zum Bestimmen bzw. Einstellen einer ergonomisch optimierten
Sitzposition eines Menschen für ein Fahrrad oder eines
Trainingsfahrrads, nach den Oberbegriffen der Ansprüche
1 oder 13.
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Stand der Technik
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Fahrräder
oder stationäre Trainingsräder bzw. sogenannte
Hometrainer weisen zur Anpassung an die Größe
bzw. die Bedürfnisse des Benutzers gewöhnlich
separate Verstellmöglichkeiten für den Sattel
als auch für den Lenker auf. Durch die Verstellbarkeit
des Sattels und des Lenkers soll eine möglichst ergonomisch
optimierte Haltung des Benutzers während dem Treten der
Pedale realisiert werden.
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Bei
Fahrrädern wird eine erste, grobe Einstellung durch die
Rahmengröße realisiert. Zur Ermittlung der Rahmengröße
ist es bislang üblich, insbesondere die Körpergröße
als auch die Schrittlänge des Benutzers zu messen und z.
B. mittels unterschiedlichster Berechnungsformeln eine entsprechende
Rahmengröße zu berechnen. Die Feineinstellung
erfolgt dann durch Verschieben des Sattels bzw. des Lenkers längs
entsprechender Rahmenrohre. Der Lenker wird gewöhnlich
vom Fahrradhändler eingestellt und vom Fahrer im Alltag
nicht mehr verändert.
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Nachteilig
hierbei ist unter anderem, dass die Rahmenhöhe je nach
Hersteller anders gemessen wird und es keine standardisierte Rahmenhöhe
gibt.
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Beispielsweise
sind aus den Druckschriften
DE 10 2006 043 964 A1 ,
DE 44 00 229 A1 ,
EP 1 444019 B1 oder
WO 02/056972 A1 Mess-
bzw. Vermessvorrichtungen für Fahrräder als auch
verstellbare Trainingsräder bekannt, womit die korrekte
Sitzposition bestimmt bzw. eingestellt werden soll.
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Nachteilig
bei derartigen Vorrichtungen bzw. Verfahren ist jedoch, dass beispielsweise
beim Fahrradkauf der Käufer bei der entsprechenden Probefahrt
des neuen Fahrrades sehr stark von den Rahmenbedingungen wie neue
Schaltung, neuer Sattel, Verkehr, Wetter, Dialog mit dem Fahrradhändler
etc. abgelenkt wird und hierbei sehr wenig auf seine Sitzposition
achten kann. Hierbei muss sich der Käufer auch auf den
Verkäufer verlassen, der lediglich durch Augenschein die
Sitzposition des Käufers während der Probefahrt
versucht zu beurteilen. Die persönliche Überprüfung
als auch ein ”ruhiges in sich Hineinhören” des
Käufers ist in dieser Situation nicht möglich.
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Die
Ermittlung der optimalen Sitzposition auf einem Fahrrad oder einem
Trainingsfahrrad hängt zudem auch noch von individuellen
Gegebenheiten ab. Diese individuellen, subjektiven Bedürfnisse
bzw. Gegebenheiten können durch keine mathematische Formel
berücksichtigt werden.
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Die
individuelle, optimale Sitz- bzw. Tretposition auf einem Fahrrad
oder einem Trainingsfahrrad ist jedoch von entscheidender Bedeutung
bezüglich dem Wohlbefinden, der Leistungsfähigkeit
bzw. dem Fahrspaß. So ermöglicht lediglich eine
ergonomisch optimierte Sitzposition, die auf die individuellen Bedürfnisse
des Benutzers zugeschnitten ist, ein effizientes und somit kräfte-
sowie gelenkschonendes Treten.
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Entsprechend
kann auch bei einem Trainingsfahrrad der Benutzer die korrekte Sitzposition nicht
selbst überprüfen.
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Aufgabe und Vorteile der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine Vorrichtung mit einem Rahmen der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, mit der eine verbesserte Einstellung bzw.
Ermittlung der ergonomisch optimalen sowie individuellen Sitzposition
erreicht wird.
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Diese
Aufgabe wird, ausgehend von Vorrichtungen der einleitend genannten
Art, durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1
und/oder 13 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen
genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen
und Weiterbildungen der Erfindung möglich.
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Dementsprechend
zeichnet sich eine erfindungsgemäße Vorrichtung
dadurch aus, dass wenigstens eine Verstelleinheit zum Verstellen
der Drehachse der Tretanordnung in Bezug zum Rahmen vorgesehen ist.
Hierdurch kann der Sattel in unveränderter bzw. nicht verstellter
Position gehalten werden und lediglich die Tretanordnung bzw. deren Drehachse
verstellt werden, so dass der Benutzer nicht durch eine Verstellung
der Sattelhöhe abgelenkt wird.
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Beispielsweise
kann die Position des Sattels und der Griffanordnung konstant bzw.
unverändert belassen werden und lediglich die Tretanordnung bzw.
deren Drehachse im Bezug zum Sattel und/oder zur Griffanordnung
verstellt werden. Hierdurch kann der Benutzer sich ausschließlich
auf die optimale Position der Tretanordnung in Bezug zur Sattel-
bzw. Griffanordnung konzentrieren. Dies ist von besonderem Vorteil,
da das Gewicht des Benutzers im Wesentlichen durch den Sattel aufgenommen
wird. Die Gewichts entlasteten Komponenten, d. h. Tret- und Griffanordnung,
können beispielsweise während der Benutzung bzw.
Ermittlungsphase ohne großen Aufwand und ohne nennenswerte
Störung für den Benutzer verändert bzw.
optimiert werden.
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Beispielsweise
kann die Verstelleinheit gemäß der Erfindung zum
horizontalen und/oder vertikalen Verstellen der Drehachse der Tretanordnung ausgebildet
werden. Vorzugsweise ist die Verstellrichtung der Verstelleinheit
im Wesentlichen in Längsrichtung eines Sattelrohres des
Sattels ausgerichtet. Aus Erfahrung ist bekannt, dass diese Verstellrichtung
zum Verstellen des Abstandes zwischen Sattel und Drehachse der Tretanordnung
ergonomisch optimal ist und entsprechend beispielsweise bei Fahrrädern
durch die Sattelverstellung bereits seit langem gebräuchlich
ist. Dieser Ausrichtung bzw. Orientierung der Verstellung „Sattel-Tretanordnung” wird
mit der vorgenannten erfindungsgemäßen Maßnahme
entsprochen.
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In
einer besonderen Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eine
Verstellvorrichtung zum Verstellen der Lage der Griffanordnung vorgesehen. Hierdurch
kann auch die Griffanordnung in vorteilhafter Weise verstellt werden,
so dass sowohl deren Abstand zum Sattel und/oder zur Tretanordnung
veränderbar und somit optimierbar bzw. individuell einstellbar
ist. Auch hierbei ist es von besonderem Vorteil, den Sattel bzw.
die Sattelanordnung unverändert bzw. nicht zu verstellen.
Hierdurch kann der Benutzer auf dem Sattel verbleiben, ohne dass
dieser zur Einstellung der korrekten Geometrie von Sattel, Griffanordnung
und Tretanordnung absteigen muss und somit der Messvorgang gestört
werden würde.
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Vorteilhafterweise
ist die Verstellvorrichtung zum im Wesentlichen vertikalen und horizontalen Verstellen
der Griffanordnung ausgebildet. Hierdurch kann sowohl die Höhenverstellung
als auch die Verstellung entsprechend einem sogenannten Lenkervorbau
bzw. Veränderung eines sogenannten Oberrohres bei einem
Fahrradrahmen nachvollzogen werden.
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Vorzugsweise
ist wenigstens eine Bildaufnahmeeinheit zum Aufnehmen des Rahmens und/oder
der Sitzposition des Menschen vorgesehen. Beispielsweise ist die
Bildaufnahmeeinheit als Foto, vorzugsweise als Video-Kamera ausgebildet. Vor
allem in Kombination einer Bildaufnahmeeinheit mit einer Anzeigeeinheit
zum Anzeigen der Aufnahme der Bildaufnahmeeinheit wird es ganz besonders einfach
auch für den Menschen bzw. Benutzer möglich, selbst
seine Sitzposition unmittelbar bzw. „live” zu
sehen und gegebenenfalls zu kontrollieren. Dies ist eine entscheidende
Erweiterung der Selbstkontrolle gegenüber dem ”in
sich Hineinhören”.
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In
einer bevorzugten Variante der Erfindung ist die Bildaufnahmeeinheit
und/oder deren Aufnahme- bzw. Blickrichtung im Wesentlichen in Höhe
des Sattels angeordnet. Mit einer derart vorteilhaften Anordnung
der Bildaufnahmeeinheit wird eine Aufnahme der Bildaufnahme der
Bildaufnahmeeinheit möglich, die der bevorzugten unveränderten
Position des Sattels gemäß der Erfindung entspricht.
Dementsprechend werden Aufnahmen erzeugt, die auch bei einer Veränderung
der Position der Drehachse der Tretanordnung und/oder der Griffanordnung
miteinander vergleichbar sind.
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Vorzugsweise
ist in Bezug zur Aufnahmerichtung der Bildaufnahmeeinheit hinter
dem Rahmen eine Formlehre zum Vergleichen der Winkelneigung des
Rücken des Menschen bzw. Benutzers angeordnet. Mit Hilfe
dieser Maßnahme wird erreicht, dass in vorteilhafter Weise
die Winkelneigung des Rückens des Menschen in Bezug zur
Horizontalen dargestellt werden kann, wobei der Sattel bzw. das Steißbein
der Angelpunkt bzw. Fixpunkt der beiden Geraden ist. Die Sattelanordnung
bzw. das Steißbein des Menschen ist somit der zentrale
Bezugspunkt bzw. Fixpunkt der Ermittlung oder Einstellung der ergonomisch
optimierten Sitzposition.
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Vorteilhafterweise
ist die Formlehre als dreistufige Formlehre mit drei unterschiedlichen
Winkelbereichen ausgebildet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben
gezeigt, dass beim Fahrradfahren bzw. beim Trainieren auf einem
Trainingsrad im Wesentlichen drei unterschiedliche Bereiche klassifiziert werden
können. Beispielsweise wird eine athletische bzw. sportliche
Sitzposition im Bereich bis ca. 30° des Rückens
bezogen auf die Horizontale realisiert. Dagegen wird eine entspannte
bzw. Relax-Sitzposition eingeteilt in einem Bereich etwa zwischen
60° und 90° des Rückens bezogen auf die
Horizontale. Im Zwischenbereich zwischen ca. 30° und ca.
60° Rückenneigung wird von einer normalen bzw.
moderaten Sitzposition gesprochen. Gewöhnlich lassen sich die
Bedürfnisse von Radfahrern bzw. von trainierenden Menschen
auf einem Trainingsfahrrad grob in diese drei Bereiche klassifizieren.
Diese Klassifizierung wird durch die erfindungsgemäße
Formlehre einfach ermittelt und durch die vorteilhafte Bildaufnahmeeinheit
und/oder durch deren Anordnung gemäß der Erfindung
in vorteilhafter Weise darstellbar.
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In
einer besonderen Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eine
ein horizontal verstellbares Senklot umfassende Loteinheit zum Ausloten
des Knies des Menschen vorgesehen. Mit Hilfe einer derartigen Loteinheit
kann die korrekte Ausrichtung der Beine kontrolliert bzw. ermittelt
werden. Bei einer ergonomisch korrekten Sitzposition sollte das
Knie bei horizontaler Stellung der Pedalanordnung bzw. des Pedals
unmittelbar über der Mitte/Drehachse des Pedals angeordnet
sein. Dies kann mit Hilfe der vorteilhaften Loteinheit auch unabhängig
vom eigenen Empfinden des Menschen bzw. des Benutzers exakt kontrolliert
bzw. eingestellt werden.
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Die
erfindungsgemäße Aufgabe kann auch durch eine
Vorrichtung gemäß Anspruch 13 in vorteilhafter
Weise gelöst werden. Hierbei macht sich diese Vorrichtung
zu eigen, dass mit Hilfe der vorteilhaft angeordneten Bildaufnahmeeinheit
gemäß der Erfindung ebenso der Bezug Bildaufnahmeeinheit
und Sattel sowie in vorteilhafter Weise auch die Anordnung der Formlehre
einen zentralen Bezug bzw. Fixpunkt realisiert. Durch das nicht
Verändern dieser beiden bzw. drei Komponenten wird eine
visuelle Darstellbarkeit bzw. Bezugnahme auf den Sattel bzw. das
Steißbein des Menschen realisierbar, was die Vergleichbarkeit
auch bei Veränderungen der Höhe des Sattels bzw.
des Abstands zwischen Sattel und Tretanordnung und/oder Sattel und
Griffanordnung gewährleistet.
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Grundsätzlich
können die Vorrichtungen gemäß der Erfindung
als Messvorrichtungen zum Bestimmen bzw. Einstellen einer ergonomisch
optimierten Sitzposition eines Menschen für ein Fahrrad
ausgebildet werden, was vor allem beim Fahrradeinkauf zur Ermittlung
des passenden Fahrrades von Vorteil ist. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung ist von besonderem Vorteil, dass die ergonomisch optimierte Sitzposition
in Ruhe und/oder in vorteilhafter Weise visuell selbst kontrollierbar
vorgenommen werden kann. Hierbei können auch unterschiedlichste
Sättel bzw. Sattelanordnungen und/oder unterschiedlichste Griffanordnungen
bzw. Lenker wie Rennradlenker, MTB-Lenker etc. eingesetzt bzw. ausgetauscht
werden.
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Nach
eingestellter optimierter Sitzposition und/oder nach Auswahl eines
entsprechenden Sattels und/oder Lenkers etc. kann dann das zu kaufende
Fahrrad entsprechend angepasst bzw. ausgewählt werden.
Beim Probefahren mit einem entsprechend ausgewählten Fahrrad
kann sich der Käufer nunmehr voll auf sein neues Fahrrad
und nicht auf die Sitzposition konzentrieren. Dies führt
zu einer entscheidenden Verbesserung beim Fahrradkauf.
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Darüber
hinaus können die Vorrichtungen gemäß der
Erfindung auch als Trainingsfahrrad oder zur Ermittlung des passenden
Trainingsfahrrads ausgebildet bzw. eingesetzt werden. Hiermit wird
eine Verbesserung bei der Benutzung entsprechender Trainingsfahrräder
bzw. Hometrainer realisiert.
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Ausführungsbeispiel
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Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird anhand der einzigen Figur nachfolgend näher
erläutert:
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1 zeigt
schematisch eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Bestimmung bzw. Einstellung einer ergonomisch optimierten
Sitzposition eines Menschen.
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In 1 ist
ein Rahmen 1 gemäß der Erfindung als
Teil einer Messanordnung 2 zum Bestimmen bzw. Einstellen
einer ergonomisch optimierten Sitzposition eines nicht näher
dargestellten Menschen für ein Fahrrad und/oder eines Trainingsfahrrads
abgebildet. Bei entsprechender Ausgestaltung einer Tretanordnung 3 vor
allem mit einem in vorteilhafter Weise einstellbarem Tretwiderstand
ist es denkbar, den Rahmen 1 auch als Trainingsrad bzw. „Home-Trainer” auszubilden,
um im privaten Bereich oder in Fitnesscentern etc. verwendet zu
werden.
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Am
Rahmen 1 ist eine Bodenplatte 10 oder dergleichen
sowie ein Sattel 4 fixiert, der während der Messung
bzw. Benutzung vorzugsweise nicht verstellt wird. Dagegen ist ein
Lenker 5 sowohl in horizontaler als auch in vertikaler
Richtung bzw. in Richtung eines Lenkerrohres 6 längs
schematisch dargestellter Pfeile 7 verstellbar.
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Zudem
ist die Tretanordnung 3 bzw. ein Tretlager 8,
d. h deren/dessen Drehachse, gemäß der Erfindung
längs schematisch dargestellter Pfeile 9 verstellbar,
beispielsweise manuell oder mit Unterstützung eines nicht
näher dargestellten Motorantriebs und/oder einer Spindel
bzw. Hubzylinders oder dergleichen.
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Mit
der Verstellbarkeit des Lenkers 5 und des Tretlagers 8 kann
das Dreieck Sattel-Tretlager-Lenker nahezu beliebig verändert
bzw. einem Benutzer bzw. Menschen angepasst werden.
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Weiterhin
ist eine Formlehre 11 vorhanden, die in der dargestellten
Ausführungsform zur Klassifizierung der Haltung z. B. drei
Winkelbereiche aufweist.
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Die
Formlehre 11 ist in Blickrichtung des Betrachters hinter
dem Rahmen 1 bzw. Sattel 4 angeordnet, so dass
z. B. eine nicht näher dargestellte Video-Kamera, deren
Aufnahmerichtung der Blickrichtung des Betrachters in vorteilhafter
Weise entsprechen sollte, die Haltung eines Menschen auf dem Rahmen 1 aufnimmt
und einem Bildschirm 12 übermittelt. Der Bildschirm 12 ist
in vorteilhafter Weise derart vor dem Lenker 5 angeordnet,
dass sich der Mensch auf dem Rahmen 1 selbst betrachten
kann, wie dessen Haltung ist. Hierdurch erhält der Mensch ein
visuelles Feedback, was von besonderem Vorteil für die
Ermittlung der optimalen ergonomischen Haltung auf einem zu kaufenden
Fahrrad und/oder Home-Trainer ist.
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Mit
einem Lot 13 kann in der dargestellten horizontalen Haltung
der Pedale 14 die korrekte Kniestellung ermittelt bzw.
eingestellt werden, wobei das Knie am Lot 13 angeordnet
sein sollte.
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Mit
einem Rahmen 1 gemäß der Erfindung können
verschiedene Rahmenmodelle, Lenker 5, Vorbauten, Sättel 4 etc.
ohne großen Aufwand ausprobiert werden. Diese können
einfach ausgewechselt bzw. bei Bedarf in ihrer Position verändert
werden. Durch die Visualisierung erhält der „gefühlte
Eindruck” des Menschen auf dem Rahmen 1 eine optische
Rückkopplung, was sich ausgesprochen positiv auf die individuelle,
ergonomisch optimale Sitzposition auswirkt.
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Durch
die stationäre Ermittlung der individuellen Sitzposition
vorzugsweise in einem Innenraum, z. B. im Fahrradgeschäft,
entfallen äußere Störeinflüsse
wie Fahrradtechnik, Wetter, Verkehr, Reifengeräusche etc.
Der Mensch kann sich voll und ganz auf die Sitzposition konzentrieren.
Persönliche Wünsche oder Ansprüche können
unmittelbar getestet bzw. eingestellt werden und gegebenenfalls
wieder verändert werden.
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Am
Bildschirm 12 kann der Verkäufer mit dem Kunden
gemeinsam die korrekte Haltung betrachten und besprechen inwiefern
etwas geändert werden sollte/müsste. Hierbei kann
u. a. auf die Sattel- und/oder Lenkerüberhöhung,
den Rückenwinkel etc. eingegangen werden.
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Die
Erfindung ermöglicht z. B. dem Verkäufer darüber
hinaus in kurzer Zeit die individuell optimale Sitzposition des
Kunden zu ermitteln, was die Beratungszeit beim Radkauf verkürzt
und zudem aufgrund der Ermittlung der optimalen Sitzhaltung die Zufriedenheit
des Kunden verbessert. Gemäß der Erfindung wird
das Fahrrad dem Benutzer angepasst und nicht wie heutzutage leider
noch vielfach anzutreffen der Kunde dem Rad. Weiterhin ist von Vorteil, dass
die ermittelten Werte bzw. Maße gegebenenfalls mittels
vorhandener, vorteilhafter Skalen direkt abgelesen und auf das vom
Kunden gewünschte Fahrrad übertragen werden kann.
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- 1
- Rahmen
- 2
- Messanordnung
- 3
- Tretanordnung
- 4
- Sattel
- 5
- Lenker
- 6
- Lenkerrohr
- 7
- Pfeil
- 8
- Tretlager
- 9
- Pfeil
- 10
- Bodenplatte
- 11
- Formlehre
- 12
- Bildschirm
- 13
- Lot
- 14
- Pedal
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102006043964
A1 [0005]
- - DE 4400229 A1 [0005]
- - EP 1444019 B1 [0005]
- - WO 02/056972 A1 [0005]