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DE202009006762U1 - System zur gesicherten Aufbewahrung von Waffen und/oder Wertgegenständen - Google Patents

System zur gesicherten Aufbewahrung von Waffen und/oder Wertgegenständen Download PDF

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DE202009006762U1
DE202009006762U1 DE200920006762 DE202009006762U DE202009006762U1 DE 202009006762 U1 DE202009006762 U1 DE 202009006762U1 DE 200920006762 DE200920006762 DE 200920006762 DE 202009006762 U DE202009006762 U DE 202009006762U DE 202009006762 U1 DE202009006762 U1 DE 202009006762U1
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lock
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DE200920006762
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HE System Electronic GmbH and Co KG
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HE System Electronic GmbH and Co KG
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • E05B17/142Closures or guards for keyholes with key-operated locks, e.g. padlocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/02Movement of the bolt by electromagnetic means; Adaptation of locks, latches, or parts thereof, for movement of the bolt by electromagnetic means
    • E05B47/026Movement of the bolt by electromagnetic means; Adaptation of locks, latches, or parts thereof, for movement of the bolt by electromagnetic means the bolt moving rectilinearly
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05B2035/009Locks where a characteristic part of the user's body is used as a key
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Abstract

System zur gesicherten Aufbewahrung von Waffen und/oder Wertsachen umfassend
a) wenigstens einen Waffen- und/oder Wertschrank (1), der einen Aufnahmeraum für Waffen und/oder Wertsachen aufweist, wobei der Aufnahmeraum mit einer Türe (2) verschließbar ist und wobei die Türe (2) mit einem Schloss (3) verriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
b) dass für das Schloss (3) ein Verschluss (4) vorgesehen ist, der in einem verschlossenen Zustand das Schloss (3) so verschließt, dass das Schloss (3) nicht zugänglich ist, und der in einem geöffneten Zustand den Zugang zu dem Schloss (3) freigibt,
c) dass ein von dem Schloss (3) unabhängiges Öffnungssystem (5) für den Verschluss (4) vorgesehen ist, durch welches Öffnungssystem (5) der Verschluss (4) vom verschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand bringbar ist oder gebracht werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein System zur gesicherten Aufbewahrung von Waffen und/oder Wertgegenständen.
  • Um Waffen und Wertsachen in einem armierten oder bewehrten Waffen- oder Wertschrank sicher zu verwahren, sind mitunter einfache mechanische oder auch elektronische Schlösser nicht ausreichend. Es besteht mitunter der Bedarf, die Sicherheit gegen einen unbefugten Zugriff zu erhöhen.
  • Im Stand der Technik sind diverse Maßnahmen bekannt, die hierzu Anregungen liefern.
  • Die US 5 579 909 offenbart einen Waffenschrank, der einen optischen Scanner und ein numerisches Tastaturfeld zur Verifikation der Zugangsberechtigung aufweist. Ein Berechtigter kann entweder durch einen Abgleich des Fingerabdrucks oder die Eingabe eines Zahlencodes Zugang zum dem Schrank erlangen.
  • Aus der US 5 111 755 ist ein Waffenschrank bekannt, bei dem zunächst durch die Eingabe eines PIN-Codes die Verriegelung eines kindersicheren Verschlusses geöffnet wird. Daraufhin kann der Verschluss durch eine Abfolge von Dreh-, Druck- und Zugbewegungen gelöst werden, so dass der Zugang zum Inneren des Schranks und insbesondere zu einer Waffe möglich ist.
  • Die US 5 161 396 offenbart einen Waffenbehälter mit einer Zugangssicherung, der durch Eingabe einer vorprogrammierten Abfolge von gleichzeitigen und/oder nacheinander erfolgenden Tastendrücken geöffnet wird. Gleichzeitig ist für den Fall eines Batterieausfalls ein Öffnen des Behälters durch einen Schlüssel vorgesehen.
  • Aus der DE 202 06 157 U1 ist ein automatischer Kassentresor mit biometrischen Sensoren bekannt, bei dem ein zeitgleiches Erfassen der biometrischen Merkmale von zumindest zwei Personen erfolgt, um den Tresor nach dem Vier-Augen-Prinzip zu öffnen.
  • Die US 5 701 770 zeigt einen Waffenbehälter mit einem magnetischen Riegel, der durch Betätigung eines Fingerabdruck-Sensors und damit verbundenem Fingerabdruck-Abgleich entriegelt wird.
  • Die US 6 260 300 beschreibt ein System, bei dem der Waffenbehälter erstens durch einen biometrischen Abgleich geöffnet wird und zweitens ein biometrischer Abgleich die Funktionsfähigkeit der Waffe herstellt.
  • Aus der DE 10 2006 011 266 A1 ist eine Vorrichtung zur Aufbewahrung einer Schusswaffe bekannt, die eine Basis aufweist mit einer Sicherungseinheit zur gesicherten Aufbewahrung der Schusswaffe an der Basis und einer Steuerung, wobei die Sicherungseinheit wenigstens teilweise in einen Lauf und/oder ein Patronenlager der Schusswaffe einbringbar ist und einen ersten Sicherungsabschnitt umfasst, der in einen Sicherungszustand und in einen Freigabezustand bringbar ist, wobei die Steuerung bei Berechtigung eines Benutzers den ersten Sicherungsabschnitt in seinen Freigabezustand bringt.
  • Die DE 10 2005 056 290 A1 offenbart einen Tresor, der geschützt in seinem Inneren eine Meldevorrichtung oder Signalübertragungsanlage zum Melden von Öffnungsversuchen mit dem gültigen mechanischen, elektronischen, elektromagnetischen, akustischen oder sonstigen Öffnungscode integriert ist.
  • Keine der vorbekannten Lösungen ist wirtschaftlich und effektiv, wenn es darum geht, einen bestehenden Waffen- bzw. Wertschrank über ein bereits existierendes Sicherungssystem (Schloss) hinaus zu sichern. Diese Thematik stellt sich insbesondere dann, wenn festgestellt wird, dass infolge erhöhter Anforderungen an die Sicherheit ein bestehendes Schloss eines Waffen- bzw. Wertschrankes nicht mehr als ausreichend anzusehen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieser Problematik Rechnung zu tragen. Es soll also die Möglichkeit geschaffen werden, einen Waffen- bzw. Wertschrank, der bereits eine mit einem Schloss verschließbare Türe aufweist, gegen unberechtigten Zugriff verbessert zu sichern, wobei insbesondere die Möglichkeit bestehen soll, bereits vorhandene Schränke mit dem erfindungsgemäßen Vorschlag auszustatten.
  • Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen des Schutzanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Schutzansprüchen.
  • Die Erfindung beruht auf der Überlegung, ein vorhandenes Schloss oder Türschloss des Waffen- oder Wertschranks durch einen zusätzlichen Verschluss zu sichern, derart, dass bei verschlossenem Verschluss das Türschloss nicht zugänglich ist, jedoch bei geöffnetem Verschluss das Türschloss zugänglich ist, wobei der Verschluss durch ein von dem Türschloss unabhängiges Öffnungssystem öffenbar ist, um den Zugang zu dem Türschloss freizugeben.
  • Der Verschluss ist bevorzugt als Gehäuse oder Abdeckung oder Einhausung für das Türschloss ausgebildet.
  • Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der der Verschluss einen Halterahmen oder ein Gehäuse und ein am Halterahmen vorgesehenes, beispielsweise plattenförmiges, Verschlusselement zum Verschließen einer Öffnung im Halterahmen aufweist, wobei das Verschlusselement im verschlossenen Zustand des Verschlusses mit oder an dem Halterahmen verriegelt ist und im geöffneten Zustand des Verschlusses entriegelt ist, vorzugsweise mittels wenigstens eines, vorzugsweise mehrerer, beispielsweise vier, Riegel und jeweils einer zugehörigen Ausnehmung aufweist, in die jeweils ein Riegel (7) eintreten oder eingreifen kann, wobei der oder die Riegel am Verschlusselement vorgesehen ist bzw. sind und die Ausnehmung(en) am Halterahmen oder der oder die Riegel am Halterahmen vorgesehen ist bzw. sind und die Ausnehmung(en) am Verschlusselement.
  • Es kann nun das Verschlusselement im entriegelten Zustand von dem Halterahmen entnehmbar oder relativ zu dem Halterahmen verschiebbar oder schwenkbar sein zur wenigstes teilweisen Freigabe der Öffnung des Halterahmens, durch die dann das Türschloss zugänglich ist.
  • Der Halterahmen wird nun mit dem Waffen- und/oder Wertschrank, insbesondere dessen Türe, fest verbunden, insbesondere stoffschlüssig, beispielsweise durch Verschweißen oder Verlöten ist, oder mittels einer im geschlossenen Zustand des Verschlusses und/oder bei geschlossener Türe nicht zugänglichen Schraubverbindung.
  • Das Türschloss des Waffen- und/oder Wertschrankes kann ein mechanisches Schloss sein, insbesondere ein mechanisches Schloss mit einem Schlüsselloch für einen Schlüssel, wobei der Verschluss im verschlossenen Zustand das Schlüsselloch unzugänglich macht oder abdeckt oder versperrt, und mit wenigstens einem Riegel zum Verriegeln oder Entriegeln der Türe. Meist ist das Türschloss an der Türe selbst angeordnet. Der Verschluss ist in der Zugangsrichtung vor dem Schloss angeordnet, insbesondere in dem vor dem Schloss liegenden Bereich der Türe.
  • Das Öffnungssystem weist nun in einer vorteilhaften Ausführungsform eine, Steuerungseinheit auf, die mit dem Verschluss, insbesondere einer Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln von Verschlusselement und Halterahmen, insbesondere dem oder den Riegel(n), über Aktuator(en), insbesondere Elektromagnet(e), in Wirkverbindung steht, um diese von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zu bringen und/oder allgemein den Verschluss von seinem verschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand zu bringen und umgekehrt.
  • Die Steuerungseinheit wird im Allgemeinen im oder am Verschluss integriert und/oder von dessen Außenseite nicht zugänglich angeordnet.
  • Das Öffnungssystem weist ferner bevorzugt einen biometrischen Scanner (oder: Sensor) zum Erfassen wenigstens eines biometrischen Merkmals auf, der mit der Steuerungseinheit in Daten- oder Signalverbindung steht, wobei die Steuerungseinheit ein erfasstes biometrisches Merkmal oder Parameter mit gespeicherten Daten wenigstens einer zugangsberechtigten Person vergleicht und/oder bei Übereinstimmung gleich den Verschluss in den geöffneten Zustand bringt. Als biometrischer Scanner kommt insbesondere ein Fingerabdruckscanner und/oder ein Irisscanner in Betracht.
  • Das Öffnungssystem kann außerdem ein elektronisches Schloss umfassen, das nach Eingabe einer Geheimzahl geöffnet werden kann und/oder ein mechanisches Schloss, das mittels eines Schlüssels geöffnet werden kann.
  • Bevorzugt umfasst das Öffnungssystem eine Eingabevorrichtung, insbesondere ein Eingabetastenfeld, zum Eingeben von Eingabecodes oder Identifikationscodes oder Geheimzahl wie einer PIN oder dergleichen zur Freigabe oder Aktivierung des Öffnungssystems oder dessen Steuerungseinheit oder dessen Scanners.
  • Ferner umfasst das Öffnungssystem vorzugsweise selbst eine Stromversor gungseinheit, die insbesondere Batterien oder Akkumulatoren oder auch eine photovoltaische Einheit mit Akkumulator(en) umfasst, zum Versorgen der elektrischen oder elektronischen Einheiten, insbesondere der Steuerungseinheit und des Scanners, mit elektrischem Strom.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform umfasst das Öffnungssystem ein mobiles oder tragbares Gerät oder Handgerät umfasst, in welchem ein Teil der Komponenten integriert werden, insbesondere der biometrische Scanner und/oder die Eingabevorrichtung und/oder die Stromversorgungseinheit.
  • Dieses Gerät ist nun vorzugsweise über ein Kabel und/oder eine Schnittstelle mit dem Verschluss (4) verbindbar oder verbunden, insbesondere ein USB-Kabel und/oder eine USB-Schnittstelle. Dadurch können Daten oder Signale und/oder Strom oder Energie zwischen mobilem Gerät oder Handgerät und den Komponenten in dem Verschluss übertragen werden insbesondere Daten oder Signale zwischen Scanner im Gerät und Steuerungseinheit im Verschluss und/oder Energie von der Stromversorgungseinheit im Gerät zur Steuerungseinheit im Verschluss und/oder zu dessen Verriegelungseinrichtung, insbesondere dem oder den Aktuator(en).
  • Bevorzugt wird der Verschluss mit der zugehörigen Öffnungseinheit bei einem schon vorhandenen Waffen- und/oder Wertschranks zur zusätzlichen Sicherung von dessen Türschloss nachgerüstet.
  • Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung bzw. Vorgehensweise ergibt sich eine einfache Möglichkeit, Waffen- und Wertschränke mit vorhandenen Schlössern in einfacher Weise nachzurüsten und so die Sicherheit gegen unberechtigten Zugriff zu erhöhen. Das bereits vorhandene Schloss muss nicht verändert werden. Die bevorzugte biometrische Sicherung erlaubt eine Individualisierung des Systems, so dass nur berechtigte Personen den Schrank öffnen können.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Dabei wird auch auf die Zeichnungen Bezug genommen, in deren
  • 1 in perspektivischer Ansicht einen Waffenschrank, der mit einer verschließbaren Türe versehen ist,
  • 2 in perspektivischer Ansicht den Waffenschrank gemäß 1, wobei nunmehr gemäß der Erfindung der vor dem Schloss der Türe liegende Bereich mit einem Verschluss zusätzlich gesichert ist,
  • 3 in der Vorderansicht den Bereich der Türe des Waffenschranks gemäß 2, der mit dem Verschluss gesichert ist, und
  • 4 eine Variante eines Sicherungssystems für einen Waffenschrank mit einem Handgerät
    jeweils schematisch dargestellt sind. Einander entsprechende Teile sind in den 1 bis 4 mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist ein an sich im Prinzip bekannter Waffenschrank 1 dargestellt, in dem Waffen, insbesondere Schusswaffen, beispielsweise Langwaffen und/oder Kurzwaffen, aufbewahrt werden. Der Waffenschrank 1 umfasst dazu einen in 1 nicht sichtbaren Innenraum oder Aufnahmeraum, in dem insbesondere Fächer oder Halterungen oder ähnliches angeordnet sein können, zum Aufbewahren der Waffen. Der Aufnahmeraum ist von armierten oder mit ausreichender Materialstärke versehenen Wänden, beispielsweise aus Stahl und/oder Panzerglas, umgeben und mit einer ähnlich stabilen Türe 2 verschlossen.
  • Dabei ist sicherzustellen, dass nur Berechtigte Zugriff auf den Inhalt des Waffenschranks 1 haben. Hierfür ist der Waffenschrank 1 bereits mit einem Schloss 3 an der oder für die Türe 2 versehen, das einen beweglichen Riegel 12 zum Verriegeln der Türe 2 am Schrankgehäuse aufweist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schloss 3 ein mechanisches Schloss. Angedeutet ist ein Schlüsselloch 11, in den ein nicht dargestellter Schlüssel eingesteckt werden kann. Durch Drehung des Schlüssels wird der Riegel 12 bewegt zum Verriegeln oder Entriegeln der Türe 2. Das Schloss 3 kann aber auch ein elektronisches Schloss oder ein anderes bekanntes Schloss wie beispielsweise ein bei Tresoren häufiges Drehschloss sein. Das Schloss 3 ist vorzugsweise an der Türe 2 angeordnet oder integriert, kann aber auch an den benachbarten Schrankwänden angeordnet sein.
  • Gemäß der Erfindung ist nun, wie aus 2 hervorgeht, das Schloss 3 selbst wiederum mit einem Verschluss 4 (oder: einer Abdeckung oder Einhausung) versehen, der den Zugang zum Schloss 3 versperrt oder verschließt. Der Verschluss 4 liegt dabei in der Zugangsrichtung (hier: von vorne) zum Schloss 3 vor dem Schloss 3, im dargestellten Beispiel im vor dem Schloss 3 liegenden Bereich der Türe 2. Der Verschluss 4 ist also so angeordnet, dass das Schloss 3 und namentlich das Schlüsselloch 11 im verschlossenen Zustand des Verschlusses 4 nicht zugänglich ist, d. h. der Verschluss 4 verschließt den Zugangsweg zum Schloss 3. Dazu besteht der Verschluss 4 insbesondere aus einem ausreichend stabilen und widerstandsfähigen Material und ist ausreichend fest oder widerstandfähig mit dem Waffenschrank 1, insbesondere der Türe 2, verbunden oder befestigt.
  • In den 3 und 4 sind Ausführungsbeispiele gezeigt, bei denen der Verschluss 4 einen Halterahmen 6 und ein am Halterahmen 6 verriegelbares Verschlusselement 40 zum Verschließen oder Abdecken einer oberhalb oder vor dem Schloss 3 liegenden Öffnung im Halterahmen 6 aufweist. Der Halterahmen 6 kann das Verschlusselement 40 aufnehmen, das als plattenförmiges Element ausgebildet sein kann. Der Verschluss 4 weist in 3 und 4 vier Riegel 7 auf, die in den vier Eckbereichen des Verschlusselementes 4 angeordnet sind und die sich in die Doppelpfeilrichtung bewegen lassen. Der Halterahmen 6 weist korrespondierende Ausnehmungen 8 auf, in die die Riegel 7 eintreten oder eingreifen können, um das Verschlusselement 40 in einer Verriegelungsstellung der Riegel 7 fest und nicht abnehmbar mit dem Halterahmen 6 zu verbinden. In dieser Stellung der Riegel 7 ist der Verschluss 4 in seinem verschlossenen Zustand. In einer Entriegelungsstellung der Riegel 7 ist dagegen das Verschlusselement 40 entnehmbar oder herausschwenkbar oder wegschiebbar. Der Verschluss 4 ist nun in seinem geöffneten Zustand und gibt das Schloss 3 frei.
  • Das Schloss 3 des Waffenschrankes 1 und namentlich das Schlüsselloch 11 und der Riegel 12 desselben, die Bestandteile des Schlosses 3 sind, sind in 3 und 4 mit gestrichelten Linien dargestellt, da nicht sichtbar.
  • Der Halterahmen 6 ist in 3 und 4 auf der Türe 2 befestigt oder fest mit der Türe 2 verbunden, vorzugsweise stoffschlüssig, beispielsweise durch Schweißen oder durch Löten, oder auch lösbar durch eine nicht von außen zugängliche Schraubverbindung, beispielsweise mittels integrierter Stehbolzen und separater Schrauben bzw. Muttern, die nur von der Innenseite der Türe 2 oder bei geöffneter Türe 2 zugänglich sind, wobei dann zunächst Bohrungen in die Türe 2 eingebracht werden können, wobei zur genauen Anordnung der Bohrungen eine Schablone vorgesehen werden kann.
  • Der montierte Halterahmen 6 und das Verschlusselement 40 des Verschlusses 4 umschließen von außen das Schloss 3 von drei Seiten zur Türe 2 hin und bilden somit zusammen eine Einhausung oder ein Gehäuse oder eine Abdeckung des Schlosses 3. Die Teile des Verschlusses 4, insbesondere der Halterahmen 6 und das Verschlusselement 40 bestehen im Allgemeinen aus armiertem oder ausreichend starker Material, insbesondere einem Stahl.
  • Der Verschluss 4 ist durch ein von dem Schloss 3 unabhängiges Öffnungssystem 5 öffenbar oder betätigbar, um den Zugang zu dem Schloss 3 freizugeben. Die Türe 2 zum Waffenschrank 1 kann also nur geöffnet werden, wenn zunächst der Verschluss 4 über das Öffnungssystem 5 geöffnet wird und dann anschließend auch das Schloss 3 geöffnet werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß 3 und 4 wirkt das Öffnungssystem 5 mittels nicht dargestellter Elektromagneten oder anderer elektrischer Aktuatoren oder Betätigungselemente auf die Riegel 7 ein und verschiebt diese in der entsprechenden Richtung relativ zu oder aus den Ausnehmungen 8 von der Verrieglungsstellung in die Entriegelungsstellung, zieht diese also aus den Ausnehmungen 8 zurück, so dass das Verschlusselement 40 vom Halterahmen 6 entriegelt ist und/oder von dem Halterahmen 6 gelöst werden kann und damit der Verschluss 4 in einem geöffneten Zustand erfolgt, um das Schloss 3 zugänglich zu machen.
  • Das Öffnungssystem 5 umfasst eine Steuerungseinheit 9, die wie angedeutet mit den Riegeln 7 (über die nicht dargestellten Elektromagneten oder anderer Aktuatoren des Öffnungssystems 5) in Wirkverbindung steht und diese von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung bringen kann oder umgekehrt.
  • Weiterer Bestandteil des Öffnungssystems 5 ist im Ausführungsbeispiel ein Fingerabdruckscanner 13, der den Fingerabdruck eines Benutzers abtasten kann. Die vom Fingerabdruckscanner 13 ermittelten Daten werden zur Steuerungseinheit 9 geleitet und nur dann, wenn der gescannte Fingerabdruck zu einem in der Steuerungseinheit 9 gespeicherten Musterfingerabdruck oder Datensatz des oder eines berechtigten Benutzer passt, betätigt die Steuerungseinheit 9 die Riegel 7 zur Entriegelung des Verschlusselementes 40, so dass das Schloss 3 und insbesondere dessen Schlüsselloch 11, nach Wegschieben, Wegnehmen oder Wegklappen des Verschlusselementes 40 zugänglich wird. Anstelle oder zusätzlich zu dem Fingerabdruck kann auch die Iris des Benutzers über einen entsprechenden Irisscanner als alternatives oder weiteres biometrisches Merkmal abgefragt werden.
  • Ferner umfasst das Öffnungssystem 5 noch eine Stromversorgungseinheit 10, beispielsweise Batterien oder Akkumulatoren, die in einem Batteriefach eingesetzt sind, oder auch eine photovoltaische Einheit mit Akkumulator, zum Versorgen der Steuerungseinheit 9 und des Fingerabdruckscanners 13 mit elektrischem Strom.
  • Der an sich bekannte Waffenschrank 1 mit dem Schloss 3 zum Verriegeln der Türe 2 einerseits und der Verschluss 4 mit dem Öffnungssystem 5 gemäß der Erfindung andererseits bilden gemeinsam ein System zur sicheren oder gesicherten Aufbewahrung (Aufbewahrungssystem) von Waffen, das eine erhöhte Sicherheit gegen unbefugten Zugriff aufweist. Das Öffnen des Verschlusses 4 erfolgt nur, wenn das Öffnungssystem 5 korrekt betätigt wurde.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass Verschluss 4, insbesondere Halterahmen 6 und Verschlusselement 40 samt Riegel 7, sowie das zugehörige Öffnungssystem 5, insbesondere Steuerungseinheit 9 und Scanner 13 samt Stromversorgungseinheit 10 als nachrüstbare Einheit vorgesehen werden können, wodurch es gemäß dem Verfahren gemäß der Erfindung möglich wird, einen bestehenden Waffenschrank 1 mit der erfindungsgemäßen Konzeption nachzurüsten und so gegen unberechtigten Zugriff sicherer zu machen.
  • Im Ausführungsbeispiel eines Aufbewahrungssystems gemäß 3 ist im Wesentlichen das gesamte Öffnungssystem 5 am Verschluss 4 an der Türe 2 integriert oder angeordnet.
  • 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Teil des Öffnungssystems 5 in einem Handgerät („handheld", mobiles oder tragbares Teil) 20 integriert ist, nämlich in 4 der Fingerabdruckscanner 13 (und/oder ein Irisscanner), ein Eingabetastenfeld 14 und die Stromversorgungseinheit 10.
  • Das Eingabetastenfeld 14 gemäß 4, das im Übrigen auch bei dem Öffnungssystem 5 gemäß 3 vorgesehen sein kann oder umgekehrt bei 4 auch entfallen kann, dient zur Eingabe von Eingabecodes oder Identifikationscodes wie PIN oder dergleichen zur Freigabe oder Aktivierung des Öffnungssystems 5 oder dessen Scanners 13.
  • Das mobile Gerät oder Handgerät 20 weist einen Kabelanschluss 21 auf und der Halterahmen 6 des Verschlusses 4 einen entsprechenden Kabelanschluss 90, die über ein Kabel 22 verbunden werden können oder sind. Das Kabel 22 überträgt einerseits die Signale oder Daten des Eingabetastenfeldes 14 und des Fingerabdruckscanners 13 und andererseits den elektrischen Versorgungsstrom der Stromversorgungseinheit 10 zur Steuerungseinheit 9 im oder am Verschluss 4, dient also zur Signal- und Versorgungsenergieübertragung. Das Kabel 22 und die Kabelanschlüsse 21 und 90 können insbesondere USB-Kabel bzw. Kabelanschlüsse sein, die Daten- und Energieübertragung erfolgt also mittels USB-Schnittstellen erfolgen. Es können aber auch andere Standard-Kabel oder Schnittstellen oder Übertragungssysteme verwendet werden.
  • Die Benutzung des vorgeschlagenen Systems erfolgt beispielsweise in folgender Art.
  • Zur Aktivierung des Öffnungssystems 5 wird die Steuerungseinheit 9 zunächst durch einen z. B. 4-stelligen PIN-Code vorab aktiviert. Der Fingerabdruck des Berechtigten wird mittels des Fingerabdruckscanners 13 eingelesen und abgespeichert. Stimmt der Fingerabdruck, der später vom Fingerabdruckscanner 13 gelesen wird, mit dem abgespeicherten Fingerabdruck überein, gibt die Steuerungseinheit 9 einen elektrischen Impuls oder ein Steuersignal an die Elektromagnete oder Aktuatoren (nicht dargestellt), die dann die Riegel 7 zurückziehen und das Verschlusselement 40 entriegeln.
  • Das Öffnungssystem 5 kann beispielsweise mit einer Seriennummer versehen sein. Dieser Seriennummer wird ein General-Zugangscode („Super-PIN") zugeordnet, der dem Benutzer des Systems vom Hersteller zugeschickt wird. Die voreingestellte PIN (s. o.) kann vor dem Einlesen der biometrischen Konfiguration (Fingerabdruck) geändert werden oder ersatzweise kann auf die Super-PIN zugegriffen werden.
  • Die Super-PIN und die Seriennummer werden zur Kommunikation mit dem Hersteller des Systems verwendet, falls es zu Problemen bei der Code-Übertragung kommt oder der Benutzer, dessen biometrischen Daten gespei chert sind, nicht mehr verfügbar ist (beispielsweise kann im Falle des Todes des Benutzers ein Erbschein verlangt werden, um erneuten Zugriff auf das Öffnungssystem zu gewähren). In diesem Falle kann der Hersteller des Öffnungssystems eine TAN-Nummer vergeben, die einmalig den biometrischen Code ersetzt. Der Hersteller kann beispielsweise pro Einheit zehn TAN-Nummern bereithalten, die im Notfall einzeln abgerufen werden können (die ersten drei TAN-Nummern können z. B. kostenfrei bezogen werden). Es ist somit insbesondere keine Konfiguration, Aktivierung oder Registrierung über einen PC bzw. über das Internet nötig.
  • Ein besonderer Vorteil der vorbeschriebenen Konstruktion besteht darin, dass der Verschluss 4 und das zugehörige Öffnungssystem 5 einfach nachgerüstet werden kann bei einem bestehenden Waffenschrank 1 gemäß 1, der nur ein Schloss 3 aufweist, indem zur Erhöhung der Sicherheit der Verschluss 4 zusätzlich an der Türe 2 angebracht wird.
  • Es wird somit gemäß der Erfindung zusätzlich zu dem bestehenden Schloss ein Sicherungssystem vorgeschlagen, das insbesondere durch biometrische Daten ein Öffnen zulässt und so nur einen individualisierten Zugriff zulässt.
  • Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränken den Gegenstand der Erfindung nicht. Insbesondere ist das Sicherungssystem außer für Waffenschränke auch für Wertschränke zur Aufbewahrung von Wertsachen wie Schmuck oder Geld oder Kombinationen daraus (Wert- und Waffenschränke) verwendbar.
  • 1
    Waffen- und/oder Wertschrank
    2
    Türe
    3
    Schloss
    4
    Verschluss
    5
    Öffnungssystem
    6
    Halterahmen
    7
    Riegel
    8
    Ausnehmung
    9
    Steuerungseinheit
    10
    Stromversorgungseinheit
    11
    Schlüsselloch
    12
    Riegel
    13
    Fingerabdruckscanner
    14
    Eingabetastenfeld
    20
    Handgerät
    21
    Kabelanschluss
    22
    Kabel
    23, 24
    Anschluss
    90
    Kabelanschluss
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 5579909 [0004]
    • - US 5111755 [0005]
    • - US 5161396 [0006]
    • - DE 20206157 U1 [0007]
    • - US 5701770 [0008]
    • - US 6260300 [0009]
    • - DE 102006011266 A1 [0010]
    • - DE 102005056290 A1 [0011]

Claims (20)

  1. System zur gesicherten Aufbewahrung von Waffen und/oder Wertsachen umfassend a) wenigstens einen Waffen- und/oder Wertschrank (1), der einen Aufnahmeraum für Waffen und/oder Wertsachen aufweist, wobei der Aufnahmeraum mit einer Türe (2) verschließbar ist und wobei die Türe (2) mit einem Schloss (3) verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, b) dass für das Schloss (3) ein Verschluss (4) vorgesehen ist, der in einem verschlossenen Zustand das Schloss (3) so verschließt, dass das Schloss (3) nicht zugänglich ist, und der in einem geöffneten Zustand den Zugang zu dem Schloss (3) freigibt, c) dass ein von dem Schloss (3) unabhängiges Öffnungssystem (5) für den Verschluss (4) vorgesehen ist, durch welches Öffnungssystem (5) der Verschluss (4) vom verschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand bringbar ist oder gebracht werden kann.
  2. System nach Anspruch 1, bei dem der Verschluss (4) als Gehäuse oder Abdeckung oder Einhausung für das Schloss (3) ausgebildet ist.
  3. System nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der Verschluss (4) einen Halterahmen (6) und ein am Halterahmen (6) vorgesehenes, beispielsweise plattenförmiges, Verschlusselement (40) zum Verschließen einer Öffnung im Halterahmen (6) aufweist, wobei das Verschlusselement (40) im verschlossenen Zustand des Verschlusses (4) mit oder an dem Halterahmen (6) verriegelt ist und im geöffneten Zustand des Verschlusses (4) entriegelt ist.
  4. System nach Anspruch 3, bei dem der Verschluss (4) wenigstens einen, vorzugsweise mehrere, beispielsweise vier, Riegel (7) und jeweils eine zugehörige Ausnehmung (8) aufweist, in die jeweils ein Riegel (7) eintreten oder eingreifen kann, wobei der oder die Riegel (7) am Ver schlusselement (40) vorgesehen ist bzw. sind und die Ausnehmung(en) (8) am Halterahmen (6) oder der oder die Riegel (7) am Halterahmen (6) vorgesehen ist bzw. sind und die Ausnehmung(en) (8) am Verschlusselement (40).
  5. System nach Anspruch 3 und 4, bei dem das Verschlusselement (40) im entriegelten Zustand von dem Halterahmen (6) entnehmbar oder relativ zu dem Halterahmen (6) verschiebbar oder schwenkbar ist zur wenigstes teilweisen Freigabe der Öffnung des Halterahmens (6).
  6. System nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei dem der Halterahmen (6) mit dem Waffen- und/oder Wertschrank (1), insbesondere dessen Türe (2) fest verbunden ist, insbesondere stoffschlüssig, beispielsweise verschweißt oder verlötet ist, oder mittels einer im geschlossenen Zustand des Verschlusses (4) und/oder bei geschlossener Türe (2) nicht zugänglichen Schraubverbindung verbunden ist.
  7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Schloss (3) des Waffen- und/oder Wertschrankes (1) ein mechanisches oder elektromechanisches Schloss umfasst, insbesondere ein Drehschloss oder ein mechanisches Schloss mit einem Schlüsselloch (11) für einen Schlüssel, wobei der Verschluss (4) im verschlossenen Zustand das Schlüsselloch (11) unzugänglich macht oder abdeckt oder versperrt, und wenigstens einem Riegel (12) zum Verriegeln oder Entriegeln der Türe (2), und/oder bei dem das Schloss (3) des Waffen- und/oder Wertschrankes (1) ein elektronisches Schloss umfasst, insbesondere mit Eingabemitteln zum Eingeben von Identifikations- oder Zugangscodes.
  8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Schloss (3) des Waffen- und/oder Wertschrankes (1) und der zugehörige Verschluss (4) an der Türe (2) angeordnet sind und/oder bei dem der Verschluss (4) in der Zugangsrichtung oder in dem Zugangsweg oder Zugangsbereich vor dem Schloss (3) angeordnet ist, insbesondere in dem vor dem Schloss (3) liegenden Bereich der Türe (2).
  9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) eine, vorzugsweise am Verschluss (4) integrierte und/oder von dessen Außenseite nicht zugänglich angeordnete, Steuerungseinheit (9) umfasst, die mit dem Verschluss (4), insbesondere einer Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln von Verschlusselement (40) und Halterahmen (6), insbesondere dem oder den Riegel(n) (7), über Aktuator(en), insbesondere Elektromagnet(e), in Wirkverbindung steht, um diese von der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zu bringen und/oder den Verschluss (4) von seinem verschlossenen Zustand in den geöffneten Zustand zu bringen und umgekehrt.
  10. System nach Anspruch 9, bei dem das Öffnungssystem (9) einen biometrischen Scanner zum Erfassen wenigstens eines biometrischen Merkmals umfasst, der mit der Steuerungseinheit (9) in Daten- oder Signalverbindung steht, wobei die Steuerungseinheit (9) ein erfasstes biometrisches Merkmal oder Parameter mit gespeicherten Daten wenigstens einer zugangsberechtigten Person vergleicht und/oder bei Übereinstimmung den Verschluss (4) in den geöffneten Zustand bringt.
  11. System nach Anspruch 10, bei dem der biometrische Scanner einen Fingerabdruckscanner umfasst oder das wenigstens eine biometrische Merkmal ein Fingerabdruck ist.
  12. System nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, bei dem der biometrische Scanner einen Irisscanner umfasst oder das biometrische Merkmal ein Irisscan ist.
  13. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) ein elektronisches Schloss umfasst, das nach Eingabe eines biometrischen Parameters geöffnet werden kann.
  14. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) ein elektronisches Schloss umfasst, das nach Eingabe einer Geheimzahl geöffnet werden kann.
  15. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) ein mechanisches Schloss umfasst, das mittels eines Schlüssels geöffnet werden kann.
  16. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) eine Eingabevorrichtung, insbesondere ein Eingabetastenfeld (14), zum Eingeben von Eingabecodes oder Identifikationscodes oder Geheimzahl wie einer PIN oder dergleichen zur Freigabe oder Aktivierung des Öffnungssystems (5) oder dessen Steuerungseinheit (9) oder dessen Scanners (13).
  17. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) eine Stromversorgungseinheit (10) umfasst, die insbesondere Batterien oder Akkumulatoren oder auch eine photovoltaische Einheit mit Akkumulator(en) umfasst, zum Versorgen der elektrischen oder elektronischen Einheiten, insbesondere der Steuerungseinheit (9) und des Scanners (13) mit elektrischem Strom.
  18. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Öffnungssystem (5) ein mobiles oder tragbares Gerät oder Handgerät (20) umfasst, in dem insbesondere der Scanner (13) und/oder die Eingabevorrichtung (14) und/oder die Stromversorgungseinheit (10) integriert oder angeordnet sind.
  19. System nach Anspruch 18, bei dem der Verschluss (4), insbesondere die und das mobile oder tragbare Gerät oder Handgerät (20) über ein Kabel (22) und/oder eine Schnittstelle, insbesondere ein USB-Kabel und/oder eine USB-Schnittstelle zur Datenübertragung und/oder Strom- oder Energieübertragung verbunden oder verbindbar sind, wo bei das Kabel (22) und/oder die Schnittstelle insbesondere zur Datenübertragung zwischen Scanner (13) im Gerät (20) und Steuerungseinheit (9) im Verschluss (4) und/oder zur Energieübertragung von der Stromversorgungseinheit (10) im Gerät (20) zur Steuerungseinheit (10) und/oder zu der Verriegelungseinrichtung, insbesondere dem oder den Aktuator(en) im Verschluss (4) vorgesehen ist.
  20. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Verschluss (4) als Einheit ausgebildet ist, die zur Nachrüstung des mit einer mit dem Schloss (3) verschließbaren Türe (2) versehenen Waffen- und/oder Wertschranks (1) bestimmt und geeignet sind.
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