-
GEBIET DER NEUERUNG
-
Die
vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Gewinnen
von Saft aus Früchten oder Gemüse, mit einem Gehäuse
mit einem Entsafter, einem Antriebsmechanismus zum Antreiben des
Entsafters, einer Zufuhröffnung zum Zuführen von
Früchten oder Gemüse zu dem Entsafter, und mit einem
Presselement zum Pressen von Früchten oder Gemüse
durch die Zufuhröffnung hindurch gegen den Entsafter.
-
Die
vorliegende Neuerung bezieht sich weiterhin auf ein Presselement
zur Verwendung in einer derartigen Vorrichtung.
-
HINTERGRUND DER NEUERUNG
-
Eine
Vorrichtung zum Gewinnen von Saft aus Früchten oder Gemüse
ist aus
US 6 543 340
B1 bekannt. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung zum
Verarbeiten von Nahrungsmitteln, beispielsweise zum Gewinnen von
Saft aus Früchten oder Gemüse, wobei das durch
eine Zufuhröffnung eingeführte Material zu Saft
verarbeitet wird. Das zu verarbeitende Material wird mit Hilfe eines
Stopfers gegen den Entsafter gepresst. Die bekannte Vorrichtung
ist entworfen zum Verarbeiten des ganzen eingegebenen Materials,
ob geschält oder mit Schale. Dies hat den Nachteil, dass,
wenn die Schale nicht verarbeitet werden soll, das Material vorher
geschält werden muss. Verarbeitung der Schale kann unerwünscht sein,
beispielsweise weil dies dem Saft einen bitteren Geschmack geben
kann, wie dies bei Orangen der Fall ist. Der Schälprozess
ist ein zusätzlicher, Zeit erfordernder Arbeitsschritt.
Weiterhin kann der Schälprozess als eine lästige
Aufgabe erfahren werden.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER NEUERUNG
-
Es
ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Neuerung eine Vorrichtung
zu schaffen, mit der Saft aus Früchten oder Gemüse
mit einer Schale gewonnen werden kann, die nicht verarbeitet werden soll,
so dass die Schale von Früchten oder Gemüse nicht
verarbeitet wird, d. h. dass die Früchte oder das Gemüse
nicht geschält zu werden brauchen.
-
Nach
der vorliegenden Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
dass das Presselement mit einem Klemmmechanismus zum Festklemmen
der zu verarbeitenden Früchte oder des zu verarbeitenden
Gemüses versehen ist.
-
In
Anbetracht eines derartigen Presselementes können die zu
verarbeitenden Früchte oder das Gemüse an dem
Presselement festgeklemmt werden. Die betrifft beispielsweise eine
halbierte Zitrusfrucht. Im Betrieb der Vorrichtung wird die Frucht
oder das Gemüse in dem Klemmmechanismus des Presselementes
befestigt, indem die Frucht oder das Gemüse in den Klemmmechanismus
eingeführt wird. Die eingeklemmte Frucht oder das eingeklemmte Gemüse
wird mit Hilfe des Presselementes in den Entsafter eingeführt.
Im Betrieb des Entsafters wird auf das Presselement Druck ausgeübt,
beispielsweise vom Benutzer, so dass die Frucht oder das Gemüse
zu einem Saft verarbeitet wird. Nachdem eine zu Saft zu verarbeitende
Portion Früchte oder Gemüse verarbeitet worden
ist, wird der nicht verarbeitete Teil, insbesondere der Trester,
durch die Zufuhröffnung mit Hilfe des Presselementes aus
der Vorrichtung entfernt. Der auf diese Art und Weise gewonnene Saft
kann dem Benutzer in gefilterter oder ungefilterter Form zur Verfügung
gestellt werden. Andere Zutaten können durch die Zufuhröffnung
hinzugefügt werden, und zwar je nach dem Sinn der Verarbeitung der
Früchte oder des Gemüses.
-
Das
Presselement wird im Allgemeinen aus einem Material hergestellt,
das bei der Herstellung von Geräten dieser Art, wie Kunststoff
oder Metall, üblich ist. Es ist auch möglich,
das Presselement aus einem keramischen Material oder aus Glas herzustellen.
Eine Kombination von Werkstoffen, wie Metall für den Klemmmechanismus
und Kunststoff für die anderen Elemente, ist auch möglich.
-
Die
Vorrichtung nach der vorliegenden Neuerung kann beispielsweise als
Saftzentrifuge, als Küchenmaschine oder als "smoothie maker"
konstruiert werden.
-
Die
Vorrichtung nach der vorliegenden Neuerung kann im Haushalt sowie
im professionellen Bereich verwendet werden, ggf. zum Verarbeiten
von Früchten oder Gemüse aus industrieller Basis.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der vorliegenden
Neuerung weist das Kennzeichen auf, dass der Klemmmechanismus eine Befestigungslage
zum Befestigen einer Frucht oder von Gemüse und eine Klemmlage
zum Festklemmen der Frucht oder des Gemüses aufweist. Wenn
die Frucht oder das Gemüse gegen den Klemmmechanismus des
Presselementes gedrückt wird, wird der Klemmmechanismus
die Befestigungslage einnehmen. Der Klemmmechanismus geht in die
Klemmlage, wenn die Frucht oder das Gemüse befreit wird. Die
Frucht oder das Gemüse wird in dieser Lage in dem Klemmmechanismus
festgeklemmt gehalten, so dass die Frucht oder das Gemüse
durch die Zufuhröffnung hindurch gegen den Entsafter gedrückt
werden kann. Der Saft kann aus der zu verarbeitenden Frucht oder
dem Gemüse, wie oben beschrieben, gewonnen werden. Daraufhin
wird das Presselement der Zufuhröffnung entnommen. Derjenige
Teil der Frucht oder des Gemüses, der nicht zu Saft verarbeitet
werden soll, ist zu dem betreffenden Zeitpunkt nach wie vor in dem
Klemmmechanismus des Presselementes festgeklemmt. Wenn auf denjenigen
Teil der Frucht oder des Gemüses, der nicht zu Saft verarbeitet
werden soll, kein Druck ausgeübt wird, beispielsweise durch
den Benutzer, kann der Klemmmechanismus in die Befestigungslage
gebracht werden. In dieser Lage kann der nicht verarbeitete Teil
der Frucht oder des Gemüses dem Klemmmechanismus entnommen
werden. Nebst den oben genannten zwei Lagen kann der Klemmmechanismus
eine dritte Lage aufweisen, die als Freilage bezeichnet wird. Der Klemmmechanismus
ist in dieser Lage nicht funktionell.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
der Klemmmechanismus mit zwei oder mehr Klemmteilen versehen ist,
von denen wenigstens ein Teil beweglich angeordnet ist. In einer praktischen
Ausführungsform hat der Klemmmechanismus vier bis zehn
Klemmteile, worunter es vorzugsweise sechs bewegliche Teile gibt.
In einer praktischen Ausführungsform sind die Klemmteile
plattenförmige Elemente.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
die Klemmteile eine Klemmöffnung definieren, in welche
die Frucht oder das Gemüse eingeklemmt werden kann. In
einer praktischen Ausführungsform ist diese Öffnung
rund. Die Öffnung kann die Form der zu verarbeitenden Frucht oder
des Gemüses haben.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
der Klemmmechanismus einen Tragteil aufweist, an den jeder der beweglichen Klemmteile
mit gelenkigen Möglichkeiten angehängt ist. In
einer praktischen Ausführungsform befindet sich an dem
Rad des Klemmmechanismus diametral gegenüber dem Klemmteil
und grenzend an den Rand des Klemmmechanismus ein Gelenk. Bei einer weiteren
praktischen Ausführungsform befindet sich das Gelenk nahezu
zentral über der durch die Klemmteile definierten Öffnung.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
die Gelenke eine minimale Drehung jedes der beweglichen Klemmteile
gestatten. Die begrenzte Drehung macht es einfach, eine zu verarbeitende
Frucht oder ein Gemüseteil in die Klemmöffnung
zu bringen, ungeachtet der Lage des Presselementes. In einer praktischen Ausführungsform
ist die für jeden Klemmteil erlaubte Drehung auf einen
Wert zwischen drei und fünf Grad begrenzt.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
wenigstens ein Klemmteil mit einem Klemmrand versehen ist, der der
Klemmöffnung zugewandt ist. In einer praktischen Ausführungsform
schließt der Klemmrand einen Winkel zwischen 45 und 55
Grad mit der Ebene der durch den Umfang der Klemmöffnung
definierten Öffnung ein.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
wenigstens ein Klemmrand mit wenigstens einem Vorsprung versehen
ist, der auf die Klemmöffnung gerichtet ist. Ein derartiger Vorsprung
fördert die Klemmung der zu verarbeitenden Frucht oder
des Gemüses. In einer praktischen Ausführungsform
sind alle Klemmteile mit wenigstens einem Vorsprung, vorzugsweise
mit 8 bis 10 Vorsprüngen, versehen. Diese Vorsprünge
sind beispielsweise kegel- oder zahnförmig. In einer praktischen
Ausführungsform befinden sich die Vorsprünge in
gleichen Abständen voneinander auf dem Klemmteil.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
aneinander grenzende bewegliche und/oder nicht bewegliche Teile
des Presselementes einander nur an relativ kleinen Oberflächengebieten
berühren können. Dies kann beispielsweise dadurch
erreicht werden, dass Erhöhungen oder Stifte darauf angebracht
werden. Eine kleine Kontaktfläche gewährleistet,
dass die beweglichen Klemmteile sich nicht an nicht beweglichen
Teilen des Presselementes oder aneinander festklammern können.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
das Presselement mit einem Anschlag zur Begrenzung der Bewegungstiefe
des Presselementes in der Zufuhröffnung versehen ist. Dies
vermeidet, dass das Presselement zu weit in die Zufuhröffnung
eingeführt wird, was verursachen würde, dass die
Frucht oder das Gemüse, die bzw. das nicht verarbeitet
werden soll, dennoch verarbeitet wird. In einer praktischen Ausführungsform
ist die Bewegungstiefe vorzugsweise derart eingestellt, dass der
minimale Abstand zwischen dem Presselement und dem Entsafter 3 mm
beträgt.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass
das Presselement mit einem Ansatzstück versehen ist, das
entfernbar befestigt sein kann, zum Abschalten des Betriebs des
Klemmmechanismus und das mit einer Druckfläche versehen
ist. Die Druckfläche in einer praktischen Ausführungsform
ist derart geformt, dass diese mit der Form des Entsafters übereinstimmt,
der beispielsweise kegelförmig ist. Wenn dieses Ansatzstück
verwendet wird, wird die Frucht oder das Gemüse nicht eingeklemmt
und kann dann völlig verarbeitet werden. Dies ist praktisch,
wenn die komplette Frucht oder das ganze Gemüse zu Saft
verarbeitet werden soll. Die Kombination des Presselementes mit
dem Klemmmechanismus und dem Ansatzstück bietet die Möglichkeit,
eine Frucht oder Gemüse, die bzw. das teilweise nicht zu
Saft verarbeitet werden soll, sowie eine Frucht oder Gemüse,
die bzw. das völlig zu Saft verarbeitet werden soll, auf
eine einfache Art und Weise zu verarbeiten. Eine Modifikation analog
zu dieser bevorzugten Ausführungsform schafft eine entfernbare
Befestigung des Klemmmechanismus in einer der bevorzugten Ausführungsformen
auf einem Presselement, die derart entworfen ist, dass eine zu verarbeitende
Frucht oder Gemüse völlig zu Saft verarbeitet
wird. Da der Klemmmechanismus entfernbar an einem derartigen Presselement
befestigt ist, ist er auch zum Verarbeiten einer Frucht oder von
Gemüse mit einem nicht verwendbaren Teil, insbesondere
einer Schale, geeignet, und zwar auf eine einfache Art und Weise,
wie oben beschrieben.
-
Die
vorliegende Neuerung bezieht sich ebenfalls auf ein Presselement
mit einem Klemmmechanismus zum Festklemmen einer Frucht oder von Gemüse
zur Verwendung in einer Vorrichtung nach der vorliegenden Neuerung.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform des Presselementes nach der
vorliegenden Neuerung weist das Kennzeichen auf, dass der Klemmmechanismus eine
Befestigungslage hat zum Befestigen der Frucht oder des Gemüses
und eine Klemmlage zum Festklemmen der Frucht oder des Gemüses.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
Die
vorliegende Neuerung wird anhand einiger in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsformen näher erläutert. Es
zeigen:
-
1 eine
schematische schaubildliche, teilweise weggeschnittene Darstellung
einer Ausführungsform der Vorrichtung nach der vorliegenden Neuerung,
-
2 einen
schematischen Schnitt durch die Vorrichtung nach 1,
-
3 eine
schematische Darstellung eines Presselementes und eines Ansatzstücks,
wie in 1 dargestellt,
-
4 einen
schematischen Schnitt durch eine Ausführungsform eines
Presselementes nach der vorliegenden Neuerung mit einem Klemmmechanismus
in der Befestigungslage,
-
5 das
Presselement nach 4, wobei aber der Klemmmechanismus
sich in der Klemmlage befindet, und
-
6 das
Presselement nach 4, wobei sich der Klemmmechanismus
in der Freilage befindet.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Identische
Teile sind in den Figuren mit denselben Ausführungsformen
durch entsprechende Bezugszeichen angegeben.
-
1 zeigt
ein Presselement 11, das mit einem Ansatzstück 12 versehen
ist. Das Presselement 11 ist in eine Zufuhröffnung 13 eines
Gehäuses 16 eingeführt. Das Presselement 11 ist
mit einem Anschlag 14 versehen, in dem vorliegenden Fall
als vorspringender Rand konstruiert. 1 zeigt
weiterhin einen Entsafter 15, der sich innerhalb des Gehäuses 16 befindet.
Ein Klemmmechanismus 17 in dem Presselement ist in 1 nur
teilweise dargestellt. Der Klemmmechanismus ist in den 2 und 3 detaillierter
dargestellt.
-
Das
Presselement 11 kann zum Auspressen von Früchten
oder Gemüse verwendet werden, die in dem Entsafter 15 völlig
verarbeiten werden sollen und zum Auspressen von Früchten
oder Gemüse, die in dem Entsafter 15 nicht völlig
verarbeiten werden sollen. Diese funktionelle Differenz wird dadurch
erreicht, dass das Presselement mit einem Ansatzstück 12 versehen
wird. Die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse wird
völlig verarbeitet, wenn das Presselement mit einem Ansatzstück 12 versehen ist.
Wenn das Presselement nicht mit dem Ansatzstück 12 versehen
ist, wird die Frucht oder das Gemüse in dem Klemmmechanismus 17 festgeklemmt, und
ein Teil der zu verarbeitenden Frucht oder des Gemüses
wird nicht verarbeitet. Der Klemmmechanismus 17 des Presselementes 11 ist
durch das vorhandene Ansatzstück 12 in der in 1 dargestellten Situation
abgeschaltet. Das Ansatzstück 12 wird an der Unterseite
des Presselementes fest geklickt, wenn das Presselement nicht verwendet
wird und sich nicht in der Zufuhröffnung 13 befindet.
Das Ansatzstück kann mit Hilfe eines Knopfes 18 dem
Presselement 11 wieder entnommen werden. Das Befestigungssystem
des Ansatzstücks 12 ist in 3 detailliert
dargestellt. Nachdem das Ansatzstück 12 entfernt
worden ist, kann eine zu verarbeitende Frucht oder Gemüse
in dem Klemmmechanismus 17 festgeklemmt werden.
-
In
der in 1 dargestellten Situation, in der das Presselement 11 mit
dem Ansatzstück 12 versehen ist, wird die (in
dieser Figur nicht dargestellte) völlig zu verarbeitende
Frucht oder das Gemüse in die Zufuhröffnung 13 eingegeben.
Wenn die Frucht oder das Gemüse nicht in die Zufuhröffnung 13 passt,
soll sie bzw. es derart zerstückelt werden, dass diese
Stücke zur Verarbeitung in die Zuführöffnung 13 passen.
Danach wird der Entsafter 15 gestartet. Ein Antriebsmechanismus
(siehe auch 2) schafft eine Drehbewegung
des Entsafters 15. Der Entsafter 15 kann vor sowie
nach der Eingabe der zu verarbeitenden Frucht oder des Gemüses
in die Zufuhröffnung 13 gestartet werden. Das
Presselement 11 samt dem Ansatzstück 12 wird
in die Zufuhröffnung 13 eingegeben und auf das
Presselement 11 wird Druck ausgeübt. Dieser Druck
wird die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse gegen
den Entsafter 15 pressen und in Saft verwandeln. In dieser
Ausführungsform hat der Anschlag 14 keine begrenzende Funktion,
sondern dient lediglich als Halt. Die Kombination des Presselementes 11 und
des Ansatzstücks 12 kann dadurch gegen den Entsafter 15 gedrückt werden,
so dass die Frucht oder das Gemüse völlig verarbeitet
werden kann.
-
Nachdem
die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse in Saft verwandelt
worden ist, kann der Antriebsmechanismus des Entsafters 15 abgeschaltet
werden und das Presselement 11 kann der Zufuhröffnung 13 entnommen
werden. Wenn eine Anzahl Früchte oder eine Anzahl Gemüsestücke
völlig verarbeitet werden soll, können sie gemeinsam
in die Zufuhröffnung 13 eingegeben werden, vorausgesetzt,
dass das Volumen der Zufuhröffnung dies erlaubt, und gemeinsam
in Saft verwandelt werden, und zwar auf die oben beschriebene Art
und Weise. Wenn das Volumen der Zufuhröffnung 13 nicht
ausreicht, soll die Verarbeitung in eine Anzahl Schritte aufgeteilt
werden. Es ist ebenfalls möglich, die zu verarbeitenden
Frucht- oder Gemüsestücke nacheinander zu verarbeiten.
-
Das
Presselement 11 und das Ansatzstück 12 können
aus einem massiven Kunststoff oder aus Metall hergestellt werden.
Das Presselement 11 und das Ansatzstück 12 kann
auf alternative Weise aus einem keramischen Material oder aus Glas
hergestellt werden. Kombinationen der verschiedenen Werkstoffe sind
durchaus denkbar.
-
2 ist
ein schematischer Schnitt durch die Vorrichtung nach 1.
Das Presselement 11 in dieser Figur ist ohne das Ansatzstück 12 dargestellt.
In dieser Konfiguration kann der Klemmmechanismus 17 zum
Behalten der zu verarbeitenden Frucht oder des Gemüses
in den Klemmteilen. Die dargestellte bevorzugte Ausführungsform
umfasst insgesamt sechs Klemmteile. Vier Klemmteile 19, 20, 21, 2 sind in
dieser Figur sichtbar. Die weiteren zwei Klemmteile sind in 2 nicht
sichtbar, sie befinden sich an Stellen, die gegenüber der
Schnittebene gegenüber den Klemmteilen 19 und 21 gespiegelt
liegen. Die genannten Klemmteile sind in 3 durch 39 bzw. 40 bezeichnet.
Alle Klemmteile sind auf dieselbe Art und Weise aufgehängt
und sind in der dargestellten Ausführungsform beweglich.
Die Klemmteile sind je um eine Achse gelenkig oder sind mit einem
Gelenk versehen. Die Gelenke und Drehachsen der Klemmteile 20 und 22,
die mit den Bezugszeichen 59 und 60 und den Drehachsen 23 bzw. 24 versehen
sind, sind in 2 sichtbar. Die Klemmteile 20 und 22 sind
in der Schnittebene um diese Drehachsen schwenkbar. Der Winkel, über
den die Klemmteile drehbar sind, ist begrenzt. Dies ist für
den Klemmteil 20 in der Figur sichtbar. Der Klemmteil 20 ist
mit einer Klemmteilausnehmung 25 versehen. Ein Drehanschlag 26 erstreckt
sich in der Klemmteilausnehmung 25. In der hier dargestellten
Situation befindet sich der Klemmteil 20 in einer Drehlage,
in der sein Schwerpunkt unter dem Einfluss der Schwerkraft so niedrig
wie möglich ist, d. h. in einer Richtung zu dem Entsafter 15. Die
Drehung ist dadurch begrenzt, dass der Drehanschlag 26 gegen
einen oberen Rand 48 der Klemmteilausnehmung 25 stößt.
Die Drehachsen und die Drehanschläge zusammen bilden einen
Tragteil 27 des Klemmmechanismus 17.
-
Jeder
Klemmteil ist mit einem Klemmrand versehen. Die Klemmränder 28, 29, 30 und 31 sind
in 2 sichtbar, während die anderen Klemmränder 49 und 50 in 3 dargestellt
sind. In der dargestellten Ausführungsform sind die Klemmränder
mit Zähnen versehen, wobei diese Zähne in dieser
Figur, insofern sie darin sichtbar sind, durch 32, 50, 51 und 52 bezeichnet
sind. Die genannten Zähne fördern die Fixierung
der zu verarbeitenden Frucht oder des Gemüses in dem Klemmmechanismus.
Es ist wichtig, die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse
auf sichere Weise zu fixieren, damit vermieden wird, dass die Frucht
oder das Gemüsestück sich zusammen mit dem sich
drehenden Entsafter 15 beim drehen desselben dreht. Der
Rand des Klemmteils ist über einen Klemmteilarm mit einer
Drehachse verbunden. 2 zeigt Klemmteilarme 57 und 58,
die einen Teil der Klemmteile 20 bzw. 22 bilden.
-
Der
Entsafter 15 kann von einem Antriebsmechanismus 37 angetrieben
werden, der über zwei Antriebsspindeln 33 und 35,
die in dazu passende Büchsen 34 und 36 eintreten,
mit dem Entsafter 15 verbunden.
-
Die
Klemmteile 19, 20, 21, 22, 39 und 40 sind aus
einem massiven Material, beispielsweise Metall, Keramik, Glas oder
Kunststoff hergestellt, das die auf die Klemmteile 19, 20, 21, 22, 39 und 40 ausgeübten Kräfte
bestehen kann, wenn die Frucht oder das Gemüse gegen den
Entsafter 15 gepresst wird. Im Allgemeinen werden die Klemmteile
und die Zähne aus einem einzigen Materialteil gefertigt.
-
2 zeigt
nicht die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse. Da das
Ansatzstück 12 fehlt, wird die Einstecktiefe des
Presselementes 11 in die Zufuhröffnung 13 durch
den Anschlag 14 begrenzt. Diese Begrenzung bedeutet, dass
die Klemmteile 19, 20, 21, 22, 39, 40 den
Entsafter 15 nicht berühren und dass es zwischen
den Klemmteilen 19, 20, 21, 22, 39, 40 und
dem Entsafter 15 nach wie vor einen freien Raum gibt. Beim
Verarbeiten einer Frucht oder von Gemüse, die bzw. das
nicht völlig verarbeitet werden soll, beispielsweise einer
halben Orange mit Schale, wird sich der Teil, der nicht verarbeitet
werden soll in dem freien Raum 38 befinden, wenn das Presselement
bis an den Anschlag völlig in die Zufuhröffnung
gesteckt wird. Das Ergebnis ist, dass derjenige Teil, der nicht
verarbeitet werden soll, nicht mit dem Entsafter in Berührung
gerät und nicht zu Saft verarbeitet wird.
-
3 ist
eine schematische Ansicht des Presselementes 11 und des
Ansatzstücks 12, dargestellt auf dieselbe Art
und Weise wie in 1. Im Gegensatz zu 1 aber
sind das Presselement 11 und das Ansatzstück 12 in 3 nicht
miteinander verbunden. Alle sechs Klemmteile 19, 20, 21, 22, 39, 40 des
Klemmmechanismus 17 sind in dieser Figur sichtbar. Die
Klemmteile 19, 20, 21, 22, 39 und 40 in dieser
bevorzugten Ausführungsform umschließen eine runde
Klemmöffnung 41. Es sind Distanzstifte vorgesehen,
damit vermieden wird, dass Klemmteile den nicht beweglichen Teil
des Presselementes über ein großes Oberflächengebiet
berühren. Die in 3 sichtbaren
Distanzstifte 42 und 43 vermeiden, dass der Klemmteil 19 die
angrenzenden nicht beweglichen Teile 54 und 55 des
Presselementes über ein großes Oberflächengebiet
berührt. Ähnliche Distanzstifte sind für
die anderen Klemmteile vorgesehen.
-
Das
Ansatzstück 12 ist entfernbar an dem Presselement 11 befestigt,
indem es an das Presselement 11 angeklickt wird. Das Ansatzstück 12 ist dazu
mit einem Stift 44 versehen (hier gestrichelt dargestellt:
der Stift befindet sich an derjenigen Seite des Ansatzstücks 12,
die nicht sichtbar ist) und mit einem Stift 46, die in
Aussparungen 45 bzw. 47 eingeführt werden
können. Der Stift 46 ist beweglich und mit dem
Knopf 18 verbunden. Das Ansatzstück 12 wird
zu dem Presselement 11 verlagert, so dass die Stifte 44 und 46 in
die Aussparungen 45 bzw. 47 gelangen, wodurch
das Ansatzstück an dem Presselement 11 festgeklickt
wird. Der Stift 46 wird durch Betätigung des Knopfes 10 einwärts
gedrückt, so dass das Ansatzstück 12 dem
Presselement 11 entnommen werden kann. Die Pressoberfläche 56 ist
derart geformt, dass diese sich über den Entsafter 15 erstreckt,
wie dies der 1 entnommen werden kann. Die
Pressoberfläche hat ein konkaves Profil, vorgesehen zum
Zusammenarbeiten mit der Form des Entsafters.
-
4 ist
ein schematischer Schnitt durch eine Ausführungsform des
Presselementes nach der vorliegenden Neuerung, versehen mit einem
Klemmmechanismus 102. Das Presselement ist durch 101 bezeichnet.
Der Klemmmechanismus 102 umfasst sechs Klemmteile. Vier
Klemmteile 103, 104, 105 und 106 sind
in 4 sichtbar. Die anderen zwei Klemmteile sind nicht
sichtbar und befinden sich gegenüber der Schnittebene in
gespiegelter Lage gegenüber den Klemmteilen 105 und 106.
Die Klemmteile sind auf gleiche Weise aufgehängt. Die Klemmteile
sind um eine Schwenkachse gelenkig. Die Schwenkachsen der Klemmteile 103 und 104 sich
durch 107 bzw. 108 bezeichnet. Die Klemmteile 103 und 104 drehen sich
um diese Schwenkachsen in der Ebene des Schnittes. Der Winkel, über
den die Klemmteile drehen können, ist begrenzt. Dies ist
für den Klemmteil 103 in 4 sichtbar.
Die Drehung der anderen Klemmteile ist auf entsprechende Art und
Weise begrenzt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Schwenkbewegungen.
Der Klemmteil 103 ist mit einer Klemmteilaussparung 109 versehen.
Ein Drehstop 110 erstreckt sich in der Klemmteilaussparung 109.
Die Klemmteile sind mit je einem Klemmrad versehen. Die betreffenden
Klemmränder 114 und 115 der Klemmteile 103 bzw. 104 sind
in 4 sichtbar. Die Klemmränder 114 und 115 sind
mit Zähnen 116 bzw. 117 versehen.
-
In
der hier dargestellten Situation wird eine zu verarbeitende Frucht
oder Gemüse 111 von einer Eingangsseite 112 gegen
die Klemmteile 103, 104, 105 und 106 gedrückt,
bis die Klemmteile maximal ausgeschwenkt sind. Dies ist für
den Klemmteil 103 sichtbar, wo ein Unterrand 113 der
Klemmteilaussparung 109 gegen den Drehstop 110 drückt.
Da die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse 111 gegen den
Klemmmechanismus gedrückt wird, werden die Zähne 116 und 117 in
die zu verarbeitende Frucht oder in das Gemüse 111 eindringen.
-
Wenn
die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse 111 freigegeben
wird, wird der Klemmmechanismus 102 in die Klemmlage gelangen.
Die Klemmlage ist in 5 dargestellt. Die freigegebene zu
verarbeitende Frucht oder das Gemüse 111 verlagert
sich unter dem Einfluss der Schwerkraft abwärts, d. h.
in der Richtung des Pfeils F. Die schafft einen Raum, so dass die
Klemmteile um ihre Schwenkachsen drehen können. Der Abstand
zwischen den Klemmrändern einander gegenüber liegender Klemmteile,
beispielsweise den Klemmrändern 114 und 115,
wird dadurch reduziert. Die Klemmränder drücken
auf entsprechende Weise gegen die zu verarbeitende Frucht oder das
Gemüse 111. Die Zähne 116 und 117 der
Klemmränder 114 und 115 dringen dadurch
tiefer in die zu verarbeitende Frucht oder in das Gemüse 111 ein,
so dass die zu verarbeitende Frucht oder das Gemüse 111 auf
sichere Weise in dem Klemmmechanismus eingeklemmt gehalten wird.
-
6 zeigt
das Presselement 101, wie in 4 dargestellt,
wobei sich der Klemmmechanismus in der Freilage befindet. In dieser
Freilage befindet sich keine zu verarbeitende Frucht oder kein zu verarbeitendes
Gemüse 111 in dem Klemmmechanismus 102.
Alle Klemmteile sind maximal um ihre Schwenkachsen geschwenkt. Die
Schwenkachsen 107 und 108 der Klemmteile 103 und 104 sind
in der Figur sichtbar. Unter dem Einfluss der Schwerkraft, die in
der Richtung des Pfeils FZ wirkt, wird der Schwerpunkt der
Klemmteile dazu neigen, so weit wie nur möglich in der
Richtung des genannten Pfeils zu bewegen. Diese Bewegung wird durch
einen oberen Rand 118 der Aussparung begrenzt, der gegen den
Drehstop 110 stößt.
-
- 11
- Presselement
- 12
- Ansatzstück
- 13
- Zufuhröffnung
- 15
- Entsafter
- 16
- Gehäuse
- 17
- Klemmmechanismus
- 18
- Knopf
- 19
- Klemmteil
- 20
- Klemmteil
- 21
- Klemmteil
- 22
- Klemmteil
- 23
- Schwenkachse
- 24
- Schwenkachse
- 25
- Klemmteilaussparung
- 26
- Drehstop
- 27
- Tragteil
des Klemmmechanismus
- 28
- Klemmrand
- 29
- Klemmrand
- 30
- Klemmrand
- 31
- Klemmrand
- 32
- Zähne
- 33
- Verbindungsstift
- 34
- Verbindungsstift
- 35
- Verbindungsstift
- 36
- Verbindungsbüchse
- 37
- Antriebsmechanismus
- 38
- freier
Raum
- 39
- Klemmteil
- 40
- Klemmteil
- 41
- Klemmöffnung
- 42
- Distanzstift
- 43
- Distanzstift
- 44
- Stift
- 45
- Aussparung
- 46
- Stift
- 47
- Aussparung
- 48
- oberer
Rand der Aussparung
- 49
- Klemmrand
- 50
- Klemmrand
- 51
- Zähne
- 52
- Zähne
- 53
- Zähne
- 54
- nicht
beweglicher Teil des Klemmmechanismus
- 55
- nicht
beweglicher Teil des Klemmmechanismus
- 56
- Pressoberfläche
- 57
- Klemmteilarm
- 58
- Klemmteilarm
- 59
- Gelenk
- 60
- Gelenk
- 101
- Presselement
- 102
- Klemmmechanismus
- 103
- Klemmteil
- 104
- Klemmteil
- 105
- Klemmteil
- 106
- Klemmteil
- 107
- Schwenkachse
- 108
- Schwenkachse
- 109
- Klemmteilaussparung
- 110
- Drehstop
- 111
- Frucht-
oder Gemüsestück
- 112
- Eingangsseite
- 113
- Unterer
Rand der Aussparung
- 114
- Klemmrand
- 115
- Klemmrand
- 116
- Zähne
- 117
- Zähne
- 118
- Oberer
Rand der Aussparung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-