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DE202008013908U1 - Abstützeinrichtung - Google Patents

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DE202008013908U1
DE202008013908U1 DE200820013908 DE202008013908U DE202008013908U1 DE 202008013908 U1 DE202008013908 U1 DE 202008013908U1 DE 200820013908 DE200820013908 DE 200820013908 DE 202008013908 U DE202008013908 U DE 202008013908U DE 202008013908 U1 DE202008013908 U1 DE 202008013908U1
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Abstützeinrichtung (1) zum Abstützen eines Fahrzeug-Aufbaus
– wobei die Abstützeinrichtung (1) horizontal verläuft und
– mindestens einen Zuggurt (2),
– einen Druckgurt (3) und
– zwei den mindestens einen Zuggurt (2) und den Druckgurt (3) verbindende Seitenwände (4) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– zwei Zuggurte (2) vorhanden sind und
– ein von den zwei Zuggurten (2), dem Druckgurt (3) und den zwei Seitenwänden (4) gebildetes Profil nach unten in Richtung einer Bodenfläche (5) zur zumindest abschnittsweisen Aufnahme von Fahrzeug-Laufrädern (6) geöffnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abstützeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung eine Abstützvorrichtung mit einer derartigen Abstützeinrichtung sowie einen Fahrzeug-Kran mit einer derartigen Abstützvorrichtung.
  • Derartige Abstützeinrichtungen werden zum Abstützen eines Fahrzeugaufbaus, insbesondere bei einem Fahrzugkran verwendet und sind aus der DE 33 36 638 C2 und aus EP 1 382 560 A1 bekannt. Dabei sind die Abstützeinrichtungen als Rechteck-Hohlprofile ausgeführt, an welchen Fahrzeug-Laufräder seitlich oder von unten angebracht sein können.
  • Aufgrund einer maximal zulässigen Fahrzeug-Höhe und einer maximal zulässigen Fahrzeug-Breite wird ein zur Verfügung stehender Bauraum für einen Unterwagen und einen darauf angeordneten Oberwagen in Folge der zusätzlich angebrachten Fahrzeug-Laufräder eingeschränkt, sodass die Abstützeinrichtungen in einer geringeren Baugröße ausgeführt sind und deshalb eine reduzierte Stabilität aufweisen. Weiterhin ist bekannt, dass durch die seitliche Anbringung der Fahrzeuglaufräder an die Abstützeinrichtung eine ungünstige Torsionsbelastung auf die Abstützeinrichtung resultiert.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abstützeinrichtung, an die Fahrzeug-Laufräder angebracht werden können, derart zu schaffen, dass eine ausreichende Stabilität der Abstützeinrichtung gewährleistet ist und gleichzeitig ein Bauraum für Ober- und Unterwagen nicht eingeschränkt ist sowie eine Torsionsbelastung auf die Abstützeinrichtung vermieden wird.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Abstützeinrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass mit einem geöffneten Profil für eine Abstützeinrichtung Fahrzeug-Laufräder in eine Abstützeinrichtung integriert werden können. Bei der erfindungsgemäßen Abstützeinrichtung ist ein Zuggurt, der üblicherweise eine Unterseite eines Rechteck-Hohlprofils bildet, auf zwei Seitenwände aufgeteilt. Das nach unten in Richtung einer Bodenfläche geöffnete Profil wird nach oben von einem Druckgurt abgeschlossen. Damit können Fahrzeug-Laufräder zumindest abschnittsweise von der Abstützeinrichtung aufgenommen werden. Durch die Nutzung eines Hohlraumes des geöffneten Profils bleibt ein zur Verfügung stehender Bauraum erhalten und ungünstige Belastungen des Profils werden vermieden. Die Stabilität des geöffneten Profils ist aufgrund der beiden an den Seitenwänden angebrachten Zuggurte garantiert. Das von den beiden Zuggurten, dem Druckgurt und den beiden Seitenwänden gebildete Profil kann zwei Stirnflächen aufweisen. Stirnseitig kann dieses Profil auch offen ausgeführt sein.
  • Eine Abstützeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3 ist als eine nach unten geöffnete Kastenform oder als eine nach unten geöffnete U-Form ausgeführt. Beide Profilarten sind einfache Geometrien und sind damit kostengünstig herstellbar.
  • Die Verbindung der beiden Seitenwände miteinander durch einen Zwischenträger nach Anspruch 4 dient einer weiteren Erhöhung der Stabilität der Abstützeinrichtung.
  • Ein Stützzylinder nach Anspruch 5 ermöglicht das Abstützen eines Fahrzeugs-Aufbaus durch die Abstützeinrichtung.
  • Ein Fahrzeug-Laufrad, das eine Radachse aufweist, ist nach Anspruch 6 mit der Radachse zwischen den beiden Seitenwänden der Abstützeinrichtung angeordnet. Dadurch wird die Integration des Fahrzeug-Laufrades in die Abstützeinrichtung ermöglicht.
  • Die Befestigung eines Fahrzeug-Laufrades mit der Radachse an einem von der Abstützeinrichtung unabhängigen Fahrwerk nach Anspruch 7 ermöglicht mehrere, voneinander unabhängige Antriebe und Lenkungen der Fahrzeuglaufräder innerhalb einer Abstützeinrichtung.
  • Eine Abstützvorrichtung nach Anspruch 8 umfasst mindestens eine Abstützeinrichtung sowie einen Zentralkasten, der mit der Abstützeinrichtung verbunden ist. Die Vorteile einer Abstützvorrichtung nach Anspruch 8 entsprechen denen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die Abstützeinrichtung bereits erläutert wurden. Die Abstützvorrichtung dient der Anbringung an einen Fahrzeug-Kran und ermöglicht ein Abstützen desselben.
  • Eine Abstützvorrichtung nach Anspruch 9 sieht eine um eine vertikale Achse drehbare Verbindung der Abstützeinrichtung mit dem Zentralkasten vor. Damit wird die Variabilität der Positionierung der Abstützeinrichtung zur Abstützung des Fahrzeug-Krans erweitert.
  • Durch die Verbindung der Abstützeinrichtung an der dem Stützzylinder gegenüber liegenden Seite mit dem Zentralkasten nach Anspruch 10 wird ein maximal möglicher Abstand der beiden Lastangriffsorte für die Ab stützvorrichtung eingestellt. Dies führt zu einer deutlich erhöhten Stabilität der Abstützvorrichtung gegen Kippen.
  • Ein Fahrzeug-Kran nach Anspruch 11 weist eine Abstützvorrichtung auf, die mindestens drei Abstützeinrichtungen erfasst, wobei mindestens zwei Abstützeinrichtungen mindestens ein Fahrzeug-Laufrad aufweist. Die Vorteile eines Fahrzeug-Kranes nach Anspruch 11 entsprechen denen, die vorstehend unter Bezugnahme auf die Abstützvorrichtung bereits erläutert wurden. Durch die Auflage des Fahrzeug-Kranes auf den Stützzylindern der mindestens drei Abstützeinrichtungen ist der Fahrzeug-Kran in einer definierten und gesicherten Position. Aufgrund der mindestens zwei Abstützeinrichtungen, die über mindestens ein Fahrzeuglaufrad verfügen, ist zudem die Mobilität des Fahrzeug-Krans gegeben.
  • Ein Fahrzeug-Kran nach Anspruch 12 weist mindestens ein Verbindungsstück zur Verbindung von mindestens zwei Abstützeinrichtungen auf. Dadurch ist die Stabilität des Fahrzeug-Krans, insbesondere während er über die Fahrzeug-Laufräder bewegt wird, gewährleistet.
  • Ein Fahrzeug-Kran nach Anspruch 13 weist mindestens zwei Hubzylinder auf, die eine Fahrzeug-Achse mit einem Fahrzeug-Rahmen verbinden. Damit ist es möglich, dass der Fahrzeugrahmen und die Abstützeinrichtungen von den Hubzylindern derart angehoben werden, dass die Abstützeinrichtungen über den Fahrzeuglaufrädern frei schwenkbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 einen Querschnitt einer Abstützeinrichtung;
  • 2 bis 4 Querschnitte verschiedener Ausführungsformen einer Abstützeinrichtung;
  • 5 und 6 Draufsichten verschiedener Ausführungsformen einer Abstützvorrichtung mit vier Abstützeinrichtungen;
  • 7 eine Schnittansicht senkrecht zu einer Fahrtrichtung durch ein Untergestell eines Fahrzeug-Krans mit einer Fahrzeug-Achse, einem Fahrzeug-Rahmen und zwei Hubzylindern;
  • 8 eine zur 7 ähnliche Schnittdarstellung eines Fahrzeug-Kranes, wobei die Hubzylinder den Fahrzeug-Rahmen und die über mindestens ein Verbindungsstück daran gekoppelten Abstützeinrichtungen angehoben hat.
  • 1 zeigt eine Abstützeinrichtung 1, die als Rechteck-Hohlprofil gemäß dem Stand der Technik ausgebildet ist. Das Rechteck-Hohlprofil wird von einem Zuggurt 2 und einem Druckgurt 3, die beide horizontal aufgerichtet sind, und zwei vertikal ausgerichteten Seitenwänden 4 gebildet. Die beiden Seitenwände 4 verbinden jeweils den Zuggurt 2 mit dem Druckgurt 3. Insgesamt zeigt die Abstützeinrichtung 1 einen horizontalen Verlauf.
  • Eine in 2 dargestellte erste Ausführungsform einer Abstützeinrichtung 1 weist zwei separate Zuggurte 2, die jeweils an einer Seitenwand 4 angebracht sind, auf. Somit ist ein von den beiden Zuggurten 2, dem Druckgurt 3 und den beiden Seitenwänden 4 gebildetes Profil nach unten in Richtung einer Bodenfläche 5 geöffnet. Ein Fahrzeug-Laufrad 6 weist eine Radachse 7 auf, die zwischen den beiden Seitenwänden 4 angeordnet ist.
  • Es ist aber auch denkbar, jedes Fahrzeug-Laufrad 6 mit einem eigenen Antrieb, einer eigenen Federung und einer eigenen Lenkung zu verbauen. Dies kann beispielsweise mittels eines von der Abstützeinrichtung 1 separaten Fahrwerks erfolgen.
  • Eine in der 3 dargestellte zweite Ausführungsform einer Abstützeinrichtung 1 umfasst ebenfalls zwei Zuggurte 2, zwei Seitenwände 4 sowie einen Druckgurt 3, jedoch ist in dieser Ausführungsform der Druckgurt 3 halbkreisförmig ausgeführt, sodass ein Querschnitt der Abstützeinrichtung 1 einem nach unten in Richtung einer Bodenfläche 5 geöffneten U-Profil entspricht.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Abstützeinrichtung 1, wobei ein Profil, das von zwei Zuggurten 2, einem Druckgurt 3 und zwei Seitenwänden 4 gebildet wird, eine nach unten geöffnete Kastenform ist. Weiterhin weist die Abstützeinrichtung 1 einen die beiden Seitenwände miteinander verbindenden Zwischenträger 8 auf. Der Zwischenträger 8 ist im Wesentlichen parallel zu dem Druckgurt 3 ausgerichtet und vertikal zwischen dem Druckgurt 3 und einem Fahrzeug-Laufrad 6 angeordnet.
  • 5 zeigt eine Abstützvorrichtung 9, die einen Zentralkasten 10 sowie vier damit verbundene Abstützeinrichtungen 1 aufweist. Die Verbindung einer Abstützeinrichtung 1 mit dem Zentralkasten 10 erfolgt über eine vertikal angeordnete Verbindungsachse 11, sodass die Abstützeinrichtung 1 drehbar um die Verbindungsachse 11 mit dem Zentralkasten 10 verbunden ist. Jede Abstützeinrichtung 1 weist zudem einen Stützzylinder 12 auf, wobei die Abstützeinrichtung 1 an der dem Stützzylinder 12 gegenüberliegenden Seite mit dem Zentralkasten 10 verbunden ist. Bei dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel einer Abstützeinrichtung 9 sind die vier Ab stützeinrichtungen 1 parallel zueinander an den Zentralkasten 10 angeordnet. Weiterhin sind die Abstützeinrichtungen 1 in eine gleiche Richtung orientiert, sodass die Stützzylinder 12 nebeneinander und ohne dass der Zentralkasten 10 dazwischen liegt angeordnet sind. Die in der beschriebenen Anordnung der Abstützvorrichtung 9 jeweils außen liegenden Abstützeinrichtungen 1 weisen Fahrzeug-Laufräder 6 auf.
  • Ein in der 6 dargestelltes weiteres Ausführungsbeispiel einer Abstützvorrichtung 9 weist ebenfalls vier Abstützeinrichtungen 1 auf. Jede Abstützeinrichtung 1 weist einen Stützzylinder 12 auf und ist an der dem Stützzylinder 12 gegenüber liegenden Seite über eine vertikal orientierte Verbindungsachse 11 mit einem Zentralkasten 10 drehbar verbunden. Der Zentralkasten 10 weist eine kreisrunde Grundfläche auf. Die Verbindungsachsen 11 sind auf der Zentralkasten-Umfangslinie 13 in gleich großen Abständen angeordnet. Die Abstützeinrichtungen 1 sind vom Zentralkasten 10 aus paarweise in entgegengesetzte Richtungen orientiert. Jeweils ein Paar der in gleicher Richtung orientierten Abstützeinrichtungen 1 ist durch ein Verbindungsstück 14 miteinander verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel der Abstützvorrichtung 9 weisen alle Abstützeinrichtungen 1 Fahrzeug-Laufräder 6 auf.
  • Ein in den 7 und 8 dargestellter Fahrzeug-Kran 15 weist zwei Fahrzeug-Laufräder 6 auf, die über eine Fahrzeug-Achse 16 miteinander verbunden sind. Ein Fahrzeug-Rahmen 17 ist über mindestens zwei Hubzylinder 18 an der Fahrzeug-Achse 16 angebracht. Die Hubzylinder 18 können als Federungszylinder ausgeführt sein. Weiterhin ist der Fahrzeug-Rahmen 17 durch zwei Verbindungsstücke 14 mit Abstützeinrichtungen 1 verbunden. Durch ein Ausfahren der Hubzylinder 18 kann der Fahrzeug-Rahmen 17 sowie die damit verbundenen Abstützeinrichtungen 1 relativ zu der Fahrzeugachse 16 und den daran befestigen Fahrzeug-Laufrädern 6 angehoben werden. Das Anheben kann insbesondere soweit erfolgen, dass die Abstützeinrichtungen 1 frei über den Fahrzeug-Laufrädern 6 schwenkbar sind.
  • Über eine Anwendung der Abstützeinrichtung 1 in einem Fahrzeug-Kran 15 hinaus ist die Abstützeinrichtung 1 auch zur Abstützung anderer verfahrbarer Geräte wie beispielsweise Arbeitsbühnen oder Betonpumpen nutzbar. Dabei können die Fahrzeug-Laufräder 6 in Abhängigkeit der Platzverhältnisse und der zu bewegenden Lasten unterschiedlich in der Abstützeinrichtung 1 angeordnet werden. Die Anordnung mehrerer Fahrzeug-Laufräder 6 hintereinander in einer Abstützeinrichtung 1 ermöglicht die Aufteilung großer Lasten auf mehrere Radachsen 7 bzw. Fahrzeug-Achsen 16. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Höchstwerte für zulässige Achslasten nicht überschritten werden dürfen. Weiterhin ist denkbar, zwischen den Seitenwänden 4 der Abstützeinrichtung 1 zwei Fahrzeug-Laufräder 6 nebeneinander anzuordnen. Diese Doppelbereifung erhöht die Stabilität der Abstützeinrichtung insgesamt und reduziert den Druck auf ein Fahrzeug-Laufrad 6 in Folge einer hohen Belastung. Als Fahrantrieb der Fahrzeug-Laufräder 6 können verschiedene Varianten wie Einzelrad-, Achsen- oder Kettenantrieb, welche auf einem elektrischen, mechanischen oder hydraulischen Antrieb basieren, verwendet werden.
  • Ein Fahrzeug-Kran 15 muss mindestens drei Abstützeinrichtungen 1 aufweisen, damit ein gesichertes Abstützen ermöglicht wird. Aus Symmetrie- und/oder Gleichgewichtsgründen können auch mehr, insbesondere eine gerade Anzahl an Abstützeinrichtungen 1 verwendet werden. Dies gilt in ähnlicher Weise für die Anzahl der mit Fahrzeug-Laufrädern 6 ausgestatteten Abstützeinrichtungen 1. Um eine sichere Fahreignung des Fahrzeug- Krans 15 zu gewährleisten, müssen mindestens zwei Abstützeinrichtungen 1, Fahrzeug-Laufräder 6 aufweisen, es können aber auch mehrere, insbesondere auch alle, Abstützeinrichtungen 1 des Fahrzeug-Krans 15 bereift sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3336638 C2 [0002]
    • - EP 1382560 A1 [0002]

Claims (13)

  1. Abstützeinrichtung (1) zum Abstützen eines Fahrzeug-Aufbaus – wobei die Abstützeinrichtung (1) horizontal verläuft und – mindestens einen Zuggurt (2), – einen Druckgurt (3) und – zwei den mindestens einen Zuggurt (2) und den Druckgurt (3) verbindende Seitenwände (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass – zwei Zuggurte (2) vorhanden sind und – ein von den zwei Zuggurten (2), dem Druckgurt (3) und den zwei Seitenwänden (4) gebildetes Profil nach unten in Richtung einer Bodenfläche (5) zur zumindest abschnittsweisen Aufnahme von Fahrzeug-Laufrädern (6) geöffnet ist.
  2. Abstützeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil eine nach unten geöffneten Kastenform ist.
  3. Abstützeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil eine nach unten geöffneten U-Form ist.
  4. Abstützeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenwände (4) durch einen parallel zum Druckgurt (3) zwischen den Seitenwänden (4) verlaufenden Zwischenträger (8) miteinander verbunden sind.
  5. Abstützeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (1) einen Stützzylinder (12), der an einer der beiden Stirnflächen des Profils befestigt ist, zum Abstützen des Fahrzeug-Aufbaus aufweist.
  6. Abstützeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Fahrzeug-Laufrad (6), das eine Radachse (7) aufweist, mit der Radachse (7) zwischen den beiden Seitenwänden (4) angeordnet ist.
  7. Abstützeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Fahrzeug-Laufrad (6) mit der Radachse (7) an einem von der Abstützeinrichtung (1) unabhängigen Fahrwerk, das zwischen den beiden Seitenwänden (4) angeordnet ist, befestigt ist.
  8. Abstützvorrichtung (9) zur Anbringung an einem Fahrzeug-Kran – mit mindestens einer Abstützeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und – mit einem mit der Abstützeinrichtung (1) verbundenen Zentralkasten (10).
  9. Abstützvorrichtung (9) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (1) drehbar um eine vertikal angeordnete Verbindungsachse (11) mit dem Zentralkasten (10) verbunden ist.
  10. Abstützvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (1) an der dem Stützzylinder (12) gegenüber liegenden Seite mit dem Zentralkasten (10) verbunden ist.
  11. Fahrzeug-Kran (15) mit einer Abstützvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, die mindestens drei Abstützeinrichtungen (1) umfasst, wobei mindestens zwei Abstützeinrichtungen (1) mindestens ein Fahrzeug-Laufrad (6) aufweisen.
  12. Fahrzeug-Kran (15) nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch mindestens ein Verbindungsstück (14) zur Verbindung von mindestens zwei Abstützeinrichtungen (1).
  13. Fahrzeug-Kran (15) nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch mindestens zwei Hubzylinder (18), die eine Fahrzeug-Achse (16) mit einem Fahrzeug-Rahmen (17) verbinden, wobei mindestens eine Abstützeinrichtung (1) über mindestens ein Verbindungsstück (14) an dem Fahrzeug-Rahmen (17) befestigt ist.
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