DE202008014032U1 - Druck-Zug-Element - Google Patents
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Abstract
Druck-Zug-Element
zur Dämpfung von Schwingungen insbesondere von Werkzeugmaschinen,
– mit einem Gehäuseunterteil (10) mit einem Mantel (12), dessen Innenraum (18) von der Seite der Bodenplatte (14) aus offen ist und von einer scheibenförmigen Trennplatte (20) nach oben begrenzt ist, die einen axialen Durchbruch (22) aufweist,
– mit einem deckelförmigen Gehäuseoberteil (30) mit einer axialen Öffnung (32) und einem zum Gehäuseunterteil (10) ragenden Deckelrand (34), der zum Kragen (24) einen Spalt (36) freilässt,
– mit einem Druckelement (40) als erstem Dämpfer, das zwischen dem Gehäuseoberteil (30) und dem Gehäuseunterteil (10) angeordnet ist und ebenfalls einen axialen Durchbruch (42) aufweist,
– mit einem Zugelement (50) als zweitem Dämpfer mit einem axialen Durchbruch (52), das im Gehäuseunterteil (10) angeordnet ist, und
– mit einem axialen Stempel (60) mit einem plattenförmigen Kopf (62) und einem Stiel (64), der sowohl das Zugelement (50) als auch das Druckelement (40) durchsetzt, am...
– mit einem Gehäuseunterteil (10) mit einem Mantel (12), dessen Innenraum (18) von der Seite der Bodenplatte (14) aus offen ist und von einer scheibenförmigen Trennplatte (20) nach oben begrenzt ist, die einen axialen Durchbruch (22) aufweist,
– mit einem deckelförmigen Gehäuseoberteil (30) mit einer axialen Öffnung (32) und einem zum Gehäuseunterteil (10) ragenden Deckelrand (34), der zum Kragen (24) einen Spalt (36) freilässt,
– mit einem Druckelement (40) als erstem Dämpfer, das zwischen dem Gehäuseoberteil (30) und dem Gehäuseunterteil (10) angeordnet ist und ebenfalls einen axialen Durchbruch (42) aufweist,
– mit einem Zugelement (50) als zweitem Dämpfer mit einem axialen Durchbruch (52), das im Gehäuseunterteil (10) angeordnet ist, und
– mit einem axialen Stempel (60) mit einem plattenförmigen Kopf (62) und einem Stiel (64), der sowohl das Zugelement (50) als auch das Druckelement (40) durchsetzt, am...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Druck-Zug-Element zur Dämpfung von Schwingungen, insbesondere von Werkzeugmaschinen, mit einem zylindrischen Gehäuseunterteil, mit einem deckelförmigen Gehäuseoberteil und darin angeordneten und von einander separierten zylindrischen Druck- bzw. Zugelementen. Das Gehäuseoberteil bildet gegenüber dem Gehäuseunterteil einen Spalt, durch den das Druckelement erkennbar ist.
- Einen derartigen Schwingungsdämpfer beschreibt die
. Es enthält in einem hohlen zylindrischen Fußteil ein unteres Dämpferelement, das mit einem oberen Dämpferelement zwischen einer unteren Platte und einem Deckel mit einer zentralen Schraube zusammengespannt ist. Zwischen den Dämpferelementen ist eine Scheibe eingespannt, die mit dem Fußteil verbunden ist. Wird der Schwingungsdämpfer mit Druck beaufschlagt, wird das obere Dämpferelement komprimiert. Bei einer Zugbelastung dagegen wird das untere Dämpferelement von unten gegen die Scheibe gedrückt, also ebenfalls auf Druck beansprucht.CH 345 507 - Es existieren zahlreiche Schwingungsdämpfer dieser prinzipiellen Bauart auf dem Markt. Sie sind durch Aufdrucke, Etiketten oder sonstige Kennzeichnungen in der Regel auf dem Gehäuse voneinander zu unterscheiden.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Schwingungsdämpfer insbesondere hinsichtlich ihrer Dämpfungseigenschaften besser unterscheiden zu können.
- Bei einem Schwingungsdämpfer der eingangs genannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Druck-Zug-Element entsprechend seiner Dämpfungseigenschaften farblich gekennzeichnet ist. Die farbliche Kennzeichnung erleichtert die Unterscheidung von Schwingungsdämpfern unterschiedlichen Typs, weil nicht mehr auf Zahlen oder Buchstaben als Bezeichnung zurückgegriffen werden muss. Diese sind in aller Regel schwer zu erkennen und vollständig aufzunehmen, bei schlechten Lichtverhältnissen schwer lesbar, und ihre Bestandteile können auch versehentlich vertauscht werden. Ein deutlicher Farbschlüssel hilft dagegen zuverlässig, Dämpfer unterschiedlichen Typs zu erkennen bzw. technisch zu lesen und voneinander zu unterscheiden. Dabei ist jeder Farbe eine konkrete Dämpfungseigenschaft des Druck-Zug-Elements zugeordnet.
- Die Ablesung der Dämpfungseigenschaft kann vom Menschen vorgenommen werden, indem er die erkannte Farbe mit einem Farbschlüssel vergleicht und die der Farbe zugeordnete Eigenschaft oder den entsprechenden Dämpfertyp identifiziert. Dieser Schritt kann auch vorteilhaft maschinell durch ein Lesegerät erfolgen, das die Farbe abliest und die Identifikation des Dämpfertyps anhand eines gespeicherten Farbschlüssels vornimmt. Es kann diese Information optisch ausgeben und/oder weiterverarbeiten. Mit einer maschinellen Erkennung und Überprüfung können ggf. bereits die Lagerhaltung des Dämpfermaterials und die Montage der Druck-Zug-Elemente, jedenfalls aber deren Lagerhaltung im fertig montierten Zustand und deren Einsatz deutlich erleichtert werden.
- Die Schwingungsdämpfer weichen insbesondere hinsichtlich der Federhärte ihrer Druck- bzw. Zugelemente voneinander ab. Die Farbkennzeichnung zur Unterscheidung der unterschiedlichen Typen von Schwingungsdämpfern kann auf dessen Gehäuse aufgebracht sein. Dazu können Teile des Gehäuses oder das vollständige Gehäuse entsprechend der Federhärte unterschiedlich eingefärbt sein. Zum Beispiel kann das deckelförmige Gehäuseoberteil eine vom übrigen Gehäuse abweichende Farbe tragen. Die Farbkennzeichnung kann jedoch auch darin bestehen, dass nur kleinflächige Farbmarkierungen auf dem Gehäuse angebracht werden, also Teilflächen des Gehäuses farblich gekennzeichnet werden. Beispielsweise kann ein umlaufender Farbring am Gehäuseober- und/oder -unterteil angebracht sein, so dass die Farbe von jeder Ansichtsseite auch eines eingebauten Schwingungsdämpfers aus erkennbar ist.
- Alternativ dazu kann die Farbkennzeichnung auf dem Druckelement selbst angebracht sein. Es ist durch einen Spalt zwischen dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil erkennbar, so dass eine Farbkennzeichnung auf einer Mantelfläche des Druckelements auch im eingebauten Zustand des Dämpfers gesehen und gelesen werden kann. Die Farbkennzeichnung auf dem Druckelement hat den Vorteil, dass bei der Herstellung des Schwingungsdämpfers die Gefahr einer Fehlkennzeichnung durch farbliche Markierung des Gehäuses abweichend vom tatsächlich darin eingebauten Dämpfer reduziert ist. Schon bei der Herstellung des Druckelements kann ihm die entsprechende Farbkennzeichnung gegeben werden, so dass beim späteren Zusammenbau des Schwingungsdämpfers das Gehäuse nicht entsprechend dem verbauten Druckelement markiert werden muss und so eine mögliche Fehlerquelle ausgeschlossen ist.
- Die Farbkennzeichnung des Druckelements kann teilflächig oder vollflächig erfolgen. Ist die gesamte Mantelfläche des Druckelements farblich markiert, so ist die Farbkennzeichnung im Einbauzustand des Druckelements am deutlichsten erkennbar. Denn zumindest ein Teil der Mantelfläche des Druckelements ist durch den Spalt zwischen dem Gehäuseober- und -unterteil sichtbar und damit lesbar. Die farbliche Markierung ist also von allen Ansichtseiten auch des eingebauten Schwingungsdämpfers zu sehen.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Druckelement vollständig eingefärbt. Die vollständige Einfärbung stellt eine besonders dauerhafte Kennzeichnung des Druckelements dar, die sich auch unter dauerhafter Belastung kaum abschwächt. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung muss das Druckelement nicht nachträglich eingefärbt werden, sondern besteht bereits aus einem in Abhängigkeit von seinen Federeigenschaften gewählten, farbigen Material. Damit kann jegliche Fehlkennzeichnung des Druckelements von vorn herein so gut wie vollkommen ausgeschlossen werden.
- So wie das Druckelement kann auch das Zugelement hinsichtlich seiner Eigenschaften variiert werden. Auch dessen Eigenschaften sollten also am Schwingungsdämpfer ablesbar sein. Grundsätzlich kann auch das Zugelement eine vergleichbare Farbkennzeichnung tragen. Da aber das Zugelement in aller Regel bei einem herkömmlichen Aufbau eines Schwingungsdämpfers nicht erkennbar ist, kann das Druck-Zug-Element gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung einen Durchbruch im Mantel des Gehäuseunterteils im Bereich des Zugelements aufweisen, durch die die Farbkennzeichnung des Zugelements erkennbar ist. Damit sind alle Eigenschaften des Schwingungsdämpfers, nämlich sowohl die Dämpfungseigenschaften des Druckelements als auch die des Zugelements von Außen durch einen einfachen Blick auf dem Schwingungsdämpfer ablesbar.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuseunterteil eine Mehrzahl von Durchbrüchen auf, so dass die Farbkennzeichnung des Zugelements nicht nur von einer, sondern von mehreren Seiten aus erkennbar ist. Vorteilhafterweise verteilen sich die Durchbrüche auf den Mantel des Gehäuseunterteils gleichmäßig, so dass die Farbkennzeichnung des Zugelements genauso von allen Seiten erkennbar ist wie die des Druckelements.
- Druck- und Zugelement können einsatzabhängig unterschiedliche Federhärten aufweisen. Die unterschiedlichen Federungseigenschaften können durch unterschiedliche Werkstoffe der Elemente hervorgerufen werden. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können die Dämpferelemente diese unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften bei weitgehend gleicher chemischer Zusammensetzung aufweisen. Sowohl das Druck- als auch das Zugelement können also aus prinzipiell demselben Material bestehen, sich jedoch hinsichtlich beispielsweise ihrer Dichte und dadurch hinsichtlich ihrer Elastizität unterscheiden. Dadurch vereinfacht sich der Herstellungsprozess der Dämpferelemente, weil ihre Herstellung auf demselben Ausgangsmaterial beruht.
- Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zumindest eines der Dämpferelemente aus einem geschäumten Polyurethan bestehen. Dieses Material stellt sich als besonders vorteilhaft heraus, weil es schon bei der Herstellung eingefärbt werden kann. Außerdem weist es besonders präzise einstellbare Dämpfungseigenschaften auf. Es kann in hoher Genauigkeit mit einer vorgegebenen Dichte produziert werden, so dass seine Dämpfungseigenschaften und seine Elastizität genau vorhersehbar sind. Zudem weist dieses Material eine Federkennlinie mit einem linearen Abschnitt auf, so dass der Schwingungsdämpfer bei korrekter Auslegung des Lastbereichs des Schwingungsdämpfers in den linearen Abschnitt der Federkennlinie auch unter Belastung nicht versteift.
- Schließlich können die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der Dämpferelemente durch eine unterschiedliche chemische Rezeptur des geschäumten Polyurethans erzielt werden. So kann ein Dämpferelement beispielsweise aus Sylomer® und das andere aus Sylodyn® bestehen. Dadurch lassen sich die physikalischen Eigenschaften der Dämpferelemente in einem weiten Bereich variieren und zu erwartenden Belastungen gezielter anpassen.
- Das Prinzip der Erfindung wird beispielshalber anhand einer Zeichnung noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine perspektivische Ansicht eines Schwingungsdämpfers, -
2 eine Schnittansicht durch den Schwingungsdämpfer, -
3 eine Ansicht und -
4 eine Draufsicht auf den Schwingungsdämpfer. - Der Schwingungsdämpfer bzw. das Druck-Zug-Element gemäß
1 umfasst ein zylindrisches Gehäuseunterteil10 mit einem leicht konischen Mantel12 . In einem unteren Abschnitt kragt der Mantel12 in eine quadratische Bodenplatte14 aus. Sie weist an ihren Ecken Löcher16 zur Befestigung des Schwingungsdämpfers auf. Der Innenraum18 des Gehäuseunterteils10 (s.2 ) ist von der Seite der Bodenplatte14 aus offen und von einer scheibenförmigen Trennplatte20 nach obenhin begrenzt. Die Trennplatte20 weist einen axialen kreisförmigen Durchbruch22 auf. Oberhalb der Trennplatte20 trägt das Gehäuseunterteil10 einen Kragen24 , der den Mantel12 nach oben hin fortsetzt. - Der Dämpfer umfasst außerdem ein deckelförmiges Gehäuseoberteil
30 mit einer ebenfalls axialen Öffnung32 und einem zum Gehäuseunterteil10 abstehenden Deckelrand34 . Dessen Innendurchmesser Io entspricht dem Innendurchmesser Iu des Kragens24 . Der Deckelrand34 und der Kragen24 lassen im fertig montierten Zustand des Schwingungsdämpfers einen Spalt36 frei. - Zwischen dem Gehäuseoberteil
30 und dem Gehäuseunterteil10 ist ein zylindrisches Druckelement40 angeordnet. Es liegt auf der Oberseite der Trennplatte20 auf und wird in einem unteren Drittel vom Kragen24 eingefasst. Ein mittleres Drittel ist im entspannten Zustand des Schwingungsdämpfers durch den Spalt36 hindurch von einer Außenansicht des Schwingungsdämpfers aus zu sehen (vgl.3 ). Das obere Drittel des Druckelements40 wird vom Deckelrand34 eingefasst, so dass das Druckelement40 auf der Innenseite38 des Gehäuseoberteils30 und auf der Trennplatte20 vollflächig anliegt. - Im Innenraum
18 des Gehäuseunterteils10 ist ein zylindrisches Zugelement50 ebenfalls mit einem axialen Durchbruch52 angeordnet. Es liegt auf der Unterseite der Trennplatte20 flächig an. Ein Durchbruch70 im Mantel12 bildet quasi ein Fenster, durch das hindurch das Zugelement50 von Außen zu erkennen ist (vgl.3 ). - Der Schwingungsdämpfer wird axial von einem T-förmigen Stempel
60 durchzogen, der einen plattenförmigen Kopf62 und einen hohlzylindrischen Stiel64 umfasst. Der Kopf62 liegt im Gehäuseunterteil10 am Zugelement50 auf dessen der Trennplatte20 gegenüberliegenden Seite flächig an. Der Stiel64 durchsetzt sowohl das Zugelement50 , die Trennplatte20 und das Druckelement40 als auch das obere Gehäuseteil30 an ihren jeweiligen axialen Durchbrüchen und ist am Gehäuseoberteil30 befestigt. Er enthält ein Innengewinde66 , das von der Gehäuseoberseite30 aus durch dessen axiale Öffnung32 hindurch zugänglich ist. Das Innengewinde66 dient der Befestigung des Schwingungsdämpfers an dem zu dämpfenden Gerät, beispielsweise am Fuß einer Werkzeugmaschine. - Der Schwingungsdämpfer wird im Betrieb von seiner Oberseite aus über das Gehäuseoberteil
30 und über eine Befestigungsschraube, die in das Innengewinde66 eingeschraubt wird, mit Schwingungen beaufschlagt. Bei einer Druckbelastung auf das Gehäuseoberteil30 wird es gegen das Gehäuseunterteil10 gedrückt. Das dazwischen befindliche Druckelement40 wird komprimiert. Diese Belastung drückt zugleich den Stempel60 abwärts, der mit seinem plattenförmigen Kopf62 am Zugelement50 anliegt. Weil das Zugelement50 weder an ihm noch an der Trennplatte20 befestigt ist, bleibt es in diesem Fall unbelastet. Nur das Druckelement40 ist also der Belastung ausgesetzt. - Da der Schwingungsdämpfer Schwingbelastungen unterworfen ist, kann auch eine Zugbelastung auf das Gehäuseoberteil
30 einwirken. Dann werden die beiden Dämpferelemente40 ,50 in genau umgekehrter Weise beansprucht. Eine Zugkraft auf dem Stempel60 komprimiert das Zugelement50 zwischen der Trennplatte20 und dem Kopf62 . Es wird also gleichfalls auf Druck belastet. Das Druckelement40 dagegen bleibt bei der Zugbelastung unbeaufschlagt. - Die Dämpferelemente
40 ,50 bestehen aus einem geschäumten Polyurethan, das sich bei Belastung unter Widerstand komprimieren lässt. Die Größe seines Widerstands bzw. seine Elastizität sind vor allem dichteabhängig und definieren seine Dämpfungseigenschaften. Bei abmessungsgleichem Gehäuseoberteil30 und Gehäuseunterteil10 können so physikalisch bzw. mechanisch unterschiedlich wirkende Dämpferelemente40 ,50 eingebaut werden. - Äußerlich identische Schwingungsdämpfer können daher unterschiedliche Schwingungseigenschaften aufweisen. Sie sind also außen am Schwingungsdämpfer kenntlich zu machen. Das Druckelement
40 wird durch den Spalt36 hindurch von allen Seiten gut erkennbar. Es ist daher in Abhängigkeit von seiner Dichte und damit seiner Dämpfungseigenschaften einem Farbschlüssel entsprechend vollständig eingefärbt. Der Werkstoff Polyurethan kann von vornherein farbig verarbeitet werden, so dass ein nachträgliches Einfärben des Druckelements40 entfallen kann. Auch eine Fehlkennzeichnung des Druckelements40 ist damit weitgehend ausgeschlossen. - Das Gehäuseunterteil
10 muss die auf den Schwingungsdämpfer wirkende Druckbelastung an den Untergrund abtragen. Dies geschieht im Wesentlichen über seinen Mantel12 . Er ist daher allseits geschlossen ausgeführt. Nur der fensterförmige Durchbruch70 ermöglicht einen Blick in den Innenraum18 des Gehäuseunterteils10 und damit auf das Zugelement50 . Damit ist auch dessen Farbkennzeichnung von Außen zu erkennen und damit anhand des Farbschlüssels seine Dämpfungseigenschaften abzulesen. Zum Ablesen aus verschiedenen Richtungen können entsprechend mehrere Durchbrüche vorgesehen sein. - Die Ablesung der Farben der durch diese gekennzeichneten Druckelemente
40 und Zugelemente50 im Spalt36 bzw. im Durchbruch70 sowie die Identifizierung der Eigenschaften der Elemente anhand eines vorgegebenen Farbschlüssels können vom Menschen oder von einem Lesegerät mit Auswertung und Anzeige vorgenommen werden. -
- 10
- Gehäuseunterteil
- 12
- Mantel
- 14
- Bodenplatte
- 16
- Löcher
- 18
- Innenraum
- 20
- Trennplatte
- 22
- Durchbruch
- 24
- Kragen
- 30
- Gehäuseoberteil
- 32
- Öffnung
- 34
- Deckelrand
- 36
- Spalt
- 40
- Druckelement
- 50
- Zugelement
- 52
- Durchbruch
- 60
- Stempel
- 62
- Kopf
- 64
- Stiel
- 66
- Innengewinde
- 70
- Durchbruch
- Io
- Innendurchmesser
des Gehäuseoberteil
30 - Iu
- Innendurchmesser
des Gehäuseunterteils
10 - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - CH 345507 [0002]
Claims (11)
- Druck-Zug-Element zur Dämpfung von Schwingungen insbesondere von Werkzeugmaschinen, – mit einem Gehäuseunterteil (
10 ) mit einem Mantel (12 ), dessen Innenraum (18 ) von der Seite der Bodenplatte (14 ) aus offen ist und von einer scheibenförmigen Trennplatte (20 ) nach oben begrenzt ist, die einen axialen Durchbruch (22 ) aufweist, – mit einem deckelförmigen Gehäuseoberteil (30 ) mit einer axialen Öffnung (32 ) und einem zum Gehäuseunterteil (10 ) ragenden Deckelrand (34 ), der zum Kragen (24 ) einen Spalt (36 ) freilässt, – mit einem Druckelement (40 ) als erstem Dämpfer, das zwischen dem Gehäuseoberteil (30 ) und dem Gehäuseunterteil (10 ) angeordnet ist und ebenfalls einen axialen Durchbruch (42 ) aufweist, – mit einem Zugelement (50 ) als zweitem Dämpfer mit einem axialen Durchbruch (52 ), das im Gehäuseunterteil (10 ) angeordnet ist, und – mit einem axialen Stempel (60 ) mit einem plattenförmigen Kopf (62 ) und einem Stiel (64 ), der sowohl das Zugelement (50 ) als auch das Druckelement (40 ) durchsetzt, am Gehäuseoberteil (30 ) befestigt ist, gekennzeichnet durch eine lesbare Farbkennzeichnung des Druck-Zug-Elements entsprechend seiner Dämpfungseigenschaften. - Druck-Zug-Element gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbkennzeichnung durch den Menschen oder maschinell ablesbar ist.
- Druck-Zug-Element gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine ringförmige Farbkennzeichnung des Druck-Zug-Elements auf dem Gehäuseoberteil (
30 ) und/oder auf dem Gehäuseunterteil (10 ). - Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Farbkennzeichnung des Druckelements (
40 ). - Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Farbkennzeichnung der Mantelfläche des Druckelements (
40 ). - Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine vollständige Einfärbung des Druckelements (
40 ). - Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Durchbruch (
70 ) im Mantel (12 ) des Gehäuseunterteils (10 ) im Bereich des Zugelements (50 ), durch die die Farbkennzeichnung des Zugelements (50 ) erkennbar ist. - Druck-Zug-Element gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Durchbrüchen im Gehäuseunterteil.
- Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferelemente bei weitgehend gleicher chemischer Zusammensetzung unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweisen.
- Druck-Zug-Element gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Dämpferelemente aus einem geschäumten farbigen Polyurethan besteht.
- Druck-Zug-Element gemäß Anspruch 10, soweit nicht auf Anspruch 9 bezogen, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferelemente unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweisen, die auf einer unterschiedlichen chemischen Rezeptur des geschäumten Polyurethans beruhen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820014032 DE202008014032U1 (de) | 2008-10-21 | 2008-10-21 | Druck-Zug-Element |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820014032 DE202008014032U1 (de) | 2008-10-21 | 2008-10-21 | Druck-Zug-Element |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008014032U1 true DE202008014032U1 (de) | 2009-02-12 |
Family
ID=40349056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820014032 Expired - Lifetime DE202008014032U1 (de) | 2008-10-21 | 2008-10-21 | Druck-Zug-Element |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202008014032U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016059119A1 (de) * | 2014-10-14 | 2016-04-21 | Lautsprecher Teufel Gmbh | Lautsprecherbox mit resonanzschalldämpfern und kit aus resonanzschalldämpfer |
| EP3959450A4 (de) * | 2020-01-08 | 2022-07-20 | Wilson Audio Specialties, Inc. | Schwingungsdämpfer |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH345507A (fr) | 1956-09-27 | 1960-03-31 | Vibrachoc Sa | Procédé de fabrication d'éléments élastiques amortisseurs de vibrations, élément élastique et utilisation dudit élément |
-
2008
- 2008-10-21 DE DE200820014032 patent/DE202008014032U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH345507A (fr) | 1956-09-27 | 1960-03-31 | Vibrachoc Sa | Procédé de fabrication d'éléments élastiques amortisseurs de vibrations, élément élastique et utilisation dudit élément |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20090319 |
|
| R150 | Term of protection extended to 6 years | ||
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20111107 |
|
| R151 | Term of protection extended to 8 years | ||
| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20141107 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: GETZNER SPRING SOLUTIONS GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: REINICKE GMBH, 71640 LUDWIGSBURG, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: KONZETT, MICHAEL, DR., AT |
|
| R152 | Term of protection extended to 10 years | ||
| R071 | Expiry of right |