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DE202008000605U1 - Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline - Google Patents

Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline Download PDF

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DE202008000605U1
DE202008000605U1 DE202008000605U DE202008000605U DE202008000605U1 DE 202008000605 U1 DE202008000605 U1 DE 202008000605U1 DE 202008000605 U DE202008000605 U DE 202008000605U DE 202008000605 U DE202008000605 U DE 202008000605U DE 202008000605 U1 DE202008000605 U1 DE 202008000605U1
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band
slackline
fixed point
round sling
bridge
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B7/00Freely-suspended gymnastic apparatus
    • A63B7/08Apparatus for rope-dancing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J7/00Auxiliary apparatus for artistes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B7/00Freely-suspended gymnastic apparatus
    • A63B7/08Apparatus for rope-dancing
    • A63B7/085Balancing on a band tensioned between two anchor points, e.g. Slackline type

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Abstract

Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnallenelement (8) verwendet wird, das vier Stege (18, 19, 20, 21) aufweist, die von dem Band (7) umgeben sind, derart, dass freie Enden (22, 25) entstehen, die schlaufenartig sind, wobei das Band (7) auf der Innenseite des Steges (20) zur Aussenseite des Steges (21) und von hier aus zwischen den Stegen (20, 21) zurückgeführt wird und so ein freies Ende (22) gebildet wird und das weitere freie Ende (25) derart gebildet wird, dass das Band (7) auf der Innenseite des Steges (19) zur Aussenseite des Steges (18) und an der Innenseite des Steges (19) vorbeigeführt wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auch eine Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline.
  • Definitionen
  • Slackline
  • Unter den Begriff Slackline ist eine Vorrichtung zu verstehen, die im wesentlichen ein Band umfasst, das zwischen zwei Fixpunkten gespannt ist. Hierbei ist man bestrebt, auf dem relativ niedrig über dem Boden gespannten Band, ungefähr Knie- oder Hüfthöhe, zu balancieren oder entsprechende Tricks auszuführen.
  • Öse
  • Eine Öse ist ein in sich geschlossenes Element, welches ringartig ausgebildet ist. Die Öse kann auch Auge genannt werden. Sie dient dazu, ein Element, wie beispielsweise einen Schäkel, aufzunehmen.
  • Schäkel
  • Unter einem Schäkel versteht man einen U-förmigen mit einem Schraub- oder Steckbolzen verschliessbaren Bügel. Dieser ist zum Verbinden eines Gegenstands mit einem Auge oder einer Öse geeignet. Gefertigt wird ein Schäkel zumeist aus Stahl oder Edelstahl. Fertigungsverfahren, wie Giessen oder Schmieden sind auch vorgesehen und üblich.
  • Linelocker
  • Linelocker ist ein Funktionselement, das die Ausbildung eines in sich geschlossenen aus dem Stan dder Technik bekannten Kettenglieds aufweist. Es besteht in der Regel aus Stahl, Edestahl oder einem Gussmaterial. Es dient dazu, mit einem flach ausgestalteten Band eine Schlaufe bereitszustellen, ohne eine Verknotung vornehmen zu müssen.
  • Band
  • Unter dem Begriff Band ist ein eine definierte Länge umfassendes Line zu verstehen, deren Breite wesentlich grösser ist, als die Dicke. Für die vorgesehene Erfindung werden Bänder eingesetzt, die auf Zug belastet werden können. Solche Bänder sind beispielsweise aus dem Transportwesen bekannt. Hier werden sie zum Verzurren von Gegenständen verwendet.
  • Flaschenzug
  • Ein Flaschenzug ist eine Einrichtung, die den Betrag der aufzubringenden Kraft verringert. Insbesondere im Bergsport ist der sogenannte Bauernflaschenzug bekannt.
  • Installationsvorrichtung
  • Unter dem Begriff Installationsvorrichtung sind alle Hilfsmittel zu verstehen, die notwendig sind, um eine Line zwischen zwei Fixpunkten zu spannen. Hierzu zählen Rundschlingen, Spannmittel und Sicherungsmittel.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Eine Slackline besteht im Wesentlichen aus drei Elementen, nämlich einem ersten Fixpunkt, einem zweiten Fixpunkt und ein zwischen den beiden Fixpunkten gespannten Band. Dieses Band wird auch in Fachkreisen „Line" (ausgesprochen: lain) genannt.
  • Der erste Fixpunkt ist in der Regel als Rundschlinge ausgebildet und wird beispielsweise an einem Baum befestigt, in dem das freie Ende eines Seiles, das die Rundschlinge bildet, durch eine Öse gezogen wird. Dadurch wird durch den Zug an dem freien Ende die Öse weiter in Richtung des Fixpunktes (Baum) bewegt, so dass je nach Umfang des Fixpunktes die Rundschlinge mehr oder weniger an dem Baum anliegt.
  • Eine Alternative hierzu kann derart gebildet werden, dass ein Band, das an seinem freien Ende jeweils eine Öse aufweist, um den Fixpunkt gelegt wird, wobei von den Ösen ein Schäkel/Karabinerhaken aufgenommen wird, der die Rundschlinge zusammenfügt. Voraussetzung bei dieser Ausführung ist es, dass die Rundschlinge in Bezug auf den Fixpunkt ausreichend lang ist, so dass ein Überspannen der Rundschlinge vermieden wird. Auch nur auf diese Weise ist es möglich, den Karabinerhaken beziehungsweise den Schäkel in die Ösen einzuführen.
  • Um nun die Line zwischen den beiden Fixpunkten zu spannen, ist zusätzlich eine aus dem Stand der Technik bekannte Ratsche vorgesehen. Die Line wird zwischen den Fixpunkten auf den Boden gelegt, wobei ein freies Ende in die Schlitzwelle der Ratsche eingelegt wird. Das andere freie Ende, was der Ratsche gegenüber liegt, wird unmittelbar über eine Öse in dem Schäkel befestigt. Zum Spannen der Line wird die Ratsche hin und her bewegt, bis die Line gespannt ist. Ein Nachspannen der Line ist möglich.
  • Alternativ hierzu wird gemäss dem Stand der Technik vorgeschlagen, ein Flaschenzug zwischen dem Fixpunkt und dem einen Ende der Line anzuordnen. Sogenannte Linelocker dienen dazu, Ösen beziehungsweise Augen in der bandartigen Line zu bilden.
  • Anstelle der Linelockers können auch genähte Augen oder Knoten verwendet werden.
  • Alternativ zu den bereits beschriebenen Rundschlingen an den Fixpunkten, sind auch solche Systeme vorgesehen, die es erlauben, das als Rundschlinge ausgebildete Band durch ein Schnallenelement zu fädeln, so dass die Länge der Rundschlinge an den Baum angepasst werden kann. Zur Anpassung der Rundschlinge und des Fixpunktes ist es dann aber erforderlich, das Band wieder durch das Schnallenelement zurückzufädeln. Insbesondere im Bereich des Klettersports und der Seilsicherungstechnik sind solche Ausbildungen bekannt.
  • Nachteile des Standes der Technik
  • Insbesondere die standardisiert ausgebildeten Rundschlingen weisen den Nachteil auf, dass sie eine hohe Scheuerwirkung in Bezug auf den Fixpunkt haben. Insbesondere dann, wenn der Fixpunkt ein Baum ist, bewirken solche Rundschlingen ein Ablösen der Baumrinde, da aufgrund der Bewegung der Line eine grosse Auf- und Abbewegung der Rundschlinge ermöglicht wird.
  • Ein weiterer wesentlicher Nachteil ergibt sich dadurch, dass die Rundschlinge, insbesondere beim Aufbau der Slackline, nicht auf der gewünschten Höhe am Baum bleibt, da die Länge der Schlinge nicht auf den Durchmesser des Fixpunktes abgebildet ist und so in der Höhe sehr variabel ist. Bewegt man sich zum weiteren Fixpunkt, so fällt die Rundschlinge herunter und es ist sehr mühsam, wieder in iterativen Schritten die Höhe zu erreichen. in der Regel muss dann mit zwei Personen gearbeitet werden oder eben ein ständiges hin- und herlaufen ist notwendig.
  • Die aus dem Stand der Technik bekannten verstellbaren Rundschlingen weisen einen wesentlichen Nachteil auf, nämlich dass sie eine sehr geringe Auflagefläche an den Fixpunkten haben. Dadurch wirken sie, insbesondere beim Fixieren an Bäumen, messerartig und lösen so die Rinde.
  • Aufgrund dessen, dass die verstellbaren Rundschlingen in der Regel aus einem sehr schmalen Band bestehen, das einfach um den Baum gelegt ist, ist die Auflagefläche an dem Fixpunkt nicht sehr gross. Dadurch wirken punktuelle Kräfte, die zu entsprechenden Beschädigungen führen.
  • Das vorgesehene Rundschlingensystem ist vor der Anbringung einmal an den entsprechenden Durchmesser des Fixpunktes angepasst. Soll dieses wieder entnommen werden beziehungsweise entfernt werden oder an den entsprechenden Durchmesser wieder angepasst werden (weil es sich beispielsweise gelöst hat), ist es notwendig, zuerst das Band zurückzufädeln und dann neu zu justieren.
  • Die zuvor vorgestellten Elemente, wie Linelockerprinzip und das genähte Auge, aber auch Knoten, zur Befestigung der Line an den Fixpunkten, haben ebenfalls immense Nachteile. In Anwendung des Linelockerprinzips kann die Line nicht nachträglich in der Länge verstellt werden. Dies bedeutet, dass die gespannte Länge zum anderen Fixpunkt im vorhinein sehr gut abgeschätzt werden muss. Dies bedeutet wiederum zum Aufbau einen höheren Zeitaufwand. Zudem muss mehr Material hinzugegeben werden, was sich in den Kosten niederschlägt. Das Linelockerprinzip führt ebenfalls dazu, dass die Bruchlast der Line um circa ein Drittel verringert wird.
  • Im Gegenzug bietet das genähte Auge keine Möglichkeit, die entsprechende Längenverstellung durchzuführen. Das heisst, das Rastband muss mit dem anderen Fixpunkt komplett durch die Ratsche oder den Flaschenzug aufgenommen werden. Dies bedeutet ebenfalls einen hohen Zeitaufwand. Knoten in diesem Bereich führen dazu, dass die Bruchlast der Line um die Hälfte reduziert wird. Zudem bedeutet dies, dass die Line nicht mehr flach aus dem Knoten herausgeht, was sich wiederum beim Gehen auf der Line negativ auswirkt.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rundschlinge derart weiterzubilden, dass zumindest ein Nachteil des Standes der Technik vermieden beziehungsweise verbessert wird.
  • Lösung der Aufgabe
  • Die Lösung der erfindungsgemässen Aufgabe ergibt sich bezüglich der Vorrichtung aus dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruch 1 oder Anspruch 5, in Zusammenwirkung mit dem Merkmal des zugehörigen Oberbegriffs.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemässe Rundschlinge weist einen der wesentlichen Vorteile auf, nämlich, dass ein Schnallenelement zur Aufnahme eines flachen Bandes verwendet wird, mit dem eine Rundschlinge gebildet wird, wobei die Rundschlinge sich in unbelasteten Zustand stufenlos verstellen lässt. Sie ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass sich in nicht belasteter Richtung stufenlos verstellen lässt und in belasteter Richtung blockiert. Damit ist eine universelle, schnelle, stufenlose, präzise und leichtgängige Längenverstellung der Rundschlinge möglich, ohne dass das Band, wie es an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist, über das Schnallenelement zurückgefädelt werden muss. Die Rundschlinge ist anpassbar an den Durchmesser des entsprechenden Fixpunktes und kann aufgrund der präzisen Anpassung an dessen Durchmesser, auch insbesondere an Bäumen, das Verletzungsrisiko minimieren. Durch diese präzise Anpassung wird das Kambium eines Baumes vor zu hoher Druckbelastung geschützt. Die Bewegung der Rundschlinge, die durch die angebundene Line an sich hervorgerufen werden, werden minimiert, da der Aufnahmepunkt unmittelbar in Nähe des Fixpunktes liegt.
  • Beim Aufbau der Slackline bleibt die Rundschlinge auch unbelastet in gewünschter Höhe, da sie wie vorher bereits beschrieben, stufenlos angepasst werden kann.
  • Aufgrund dessen, dass mit dem Schnallenelement ausschliesslich ein Fädelprinzip verwendet wird, wird die Bruchlast des Bandes, das für die Rundschlinge verwendet wird, nicht reduziert. Damit ist es sehr sicher und aufgrund dessen, dass die Rundschlinge bereits vorbereitet werden kann, besteht nur eine minimale Gefahr der Fehlbedienung. Auch der Materialaufwand, der für die Erstellung der erfindungsgemässen Rundschlinge notwendig ist, ist gering. Es besteht im Wesentlichen aus einem Bauteil, nämlich dem Schnallenelement sowie dem dazugehörigen Band. Aufgrund dessen, weist die Rundschlinge ein geringes Gewicht auf, so dass die natürlichen Schwingungen, die durch das Anbinden der Line entstehen, weiter minimiert werden.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Rundschlinge ist darin zu sehen, dass der Anlenkpunkt, dass heisst der Punkt, der zur Aufnahme der Line verwendet wird, unmittelbar an dem Fixpunkt anliegt. Dadurch kann zum einen die Laufstrecke auf der Line optimal ausgenutzt werden und zum anderen wird der Anlenkpunkt, der in der Regel durch einen Schäkel oder Karabinerhaken herbeigeführt wird, sehr nah an den Fixpunkt gelegt werden, so dass die an sich schwingenden Massen beziehungsweise deren zurücklegbaren Wege, verringert werden. Diese Massnahme wirkt sich auch positiv auf das Gangverhalten aus.
  • Im Allgemeinen werden materialschonende Verbindungsformen gewählt, so dass bruchlastbindende Verbindungen, wie Knoten oder Führungen Band über Band oder ähnliches vermieden werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, die Line mit einem Flaschenzug zu spannen. Als eine Ausführungsform ist ein Flaschenzug vorgesehen, der die Line entsprechend aufnimmt. Als eine Möglichkeit ist der aus dem Stand der Technik bekannte Bauernflaschenzug in einer für Band modifizierten Weise untereinander gefädelt wird uns sich damit selbst abklemmt (Selbsthemmung). Als weitere Alternative kann eine Ratsche vorgesehen sein, mittels der die Line über einen Hebelmechanismus gespannt werden kann. Ein solcher Spannmechanismus ist insbesondere dann von Vorteil, wenn entweder mehrere Personen die Line begehen oder wenn die Line eine Laufweite annimmt, die mit normaler Spannkraft (1:1) nicht mehr vorzuspannen ist.
  • Eine weitere Möglichkeit ist das Zugband des oben beschriebenen Flaschenzuges (5:1) mit einer Ratsche zu spannen. Statt dieser kann das Zugband auch alternativ mit einem aus dem Bergsport bekannten Expressflaschenzug gespannt werden (zusätzlich 3:1). Zudem bieten die vorgeschlagenen Einrichtungen die Möglichkeit, während der Nutzung der Slackline ohne jegliches Ausfädeln die Line nachzuspannen.
  • Die erfindungsgemässe Rundschlinge wird vorzugsweise in Kombination mit der Line sowie Hilfsmitteln, wie Linelocker und Schäkel verwendet, um auf diese Weise ein tragbares Set für eine Slackline bereitzustellen, die an beliebigen Orten einsetzbar ist.
  • Insbesondere um das Kambium von Bäumen zu schützen, wenn eines solche Rundschlinge angebracht ist, weist der erfindungsgemässe Bausatz auch Schutzeinrichtungen auf. Diese Schutzeinrichtung, auch „Treefriends" genannt, dient dazu, die von den Rundschlingen auf das Kambium des Baumes wirkenden Kräfte flächenmässig zu verteilen und ein Beschädigen, insbesondere ein Einschneiden zu vermeiden.
  • Die erfindungsgemässe Installationsvorrichtung, bestehend aus den vorteilhaft ausgebildeten Rundschlingen sowie Sicherungs- und Befestigungsmitteln bringt den Vorteil mit sich, dass mit einem einzigen Set die Slackline an beliebigen Orten auf sehr einfache und sichere Weise aufgebaut werden kann. Es ist möglich, dass eine einzige Person in der Lage ist, diese Slackline aufzubauen und zu benutzen.
  • Ferner bringt die Installationsvorrichtung den Vorteil mit sich, dass in einem Set eine professionell zusammengestelltes Sportgerät angeboten wird, das von Jedermann benutzbar ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den nachfolgenden Beschreibungen, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor.
  • Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht der erfindungsgemässen Slackline, bestehend aus der Line sowie den als Fixpunkt ausgebildeten Rundschlingen, angeordnet an einem schematisch dargestellten Baum;
  • 2 eine schematische Seitenansicht auf ein erfindungsgemässes Schnallenelement für die Rundschlinge;
  • 3 eine Vorderansicht auf das Schnallenelement gemäss 2;
  • 4 einen Schnitt durch das Schnallenelement gemäss 2, entlang einer Schnittlinie IV-IV, jedoch gegenüber den 2 und 3 mit einem eingefädeltem Band;
  • 5 eine schematische Darstellung -in Draufsicht- auf eine Anwendung der erfindungsgemässen Rundschlinge zur Fixierung an einem Fixpunkt;
  • 6 eine Seitenansicht auf die in 5 dargestellte Ansicht der erfindungsgemässen Rundschlinge in Anwendung;
  • 7 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines bevorzugten Spannelements in der Ausbildung eines Flaschenzugs mit aus dem Stand der Technik bekannten Schäkeln.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Slackline 1 dargestellt. Die Slackline 1 umfasst vorzugsweise zwei Rundschlingen 2, 3 sowie eine mit den Rundschlingen gekoppelte Line 4. Die Rundschlingen 2, 3 werden an einem ersten Fixpunkt 5 sowie an einem weiteren Fixpunkt 6 befestigt. Die Fixpunkte 5, 6 können beispielsweise Masten sein, aber auch natürliche Fixpunkte, wie beispielsweise Bäume, können ausgewählt werden. Die Rundschlingen 2, 3 bestehen aus einem Band 7, das aus einem verstärkten Gewebematerial besteht, um die entsprechenden Kräfte aufnehmen zu können. In das Band 7 der jeweiligen Rundschlingen 2, 3 ist erfindungsgemäss ein Schnallenelement 8 eingeflochten. Mit diesem Schnallelement 8 wird bewirkt, die Länge der Rundschlinge 2, 3 und damit die Anpassung an den entsprechenden Fixpunkt 5, 6 zu variieren beziehungsweise zu ermöglichen.
  • Um die Rundschlinge 2, 3 mit der Line 4 zu koppeln, ist an dem jeweiligen Ende ein Schäkel 9 vorgesehen, die durch die schlaufenartigen Ausbildungen 10, 11 der jeweiligen Rundschlingen 2, 3 eingefädelt werden.
  • Die Line 4 selbst ist ebenfalls ein Band aus gewerbeverstärkten Material. Vorzugsweise können entsprechende Transportgurte, die aus dem Güterbereich bekannt sind, verwendet werden.
  • Um zu vermeiden, dass die freien Enden mit entsprechenden Knoten oder genähten Augen versehen sind, die wie zuvor bereits beschrieben zu erhöhten Bruchlast führen, werden Linelockers 12, 13 verwendet, die es ermöglichen, ein schlaufenartiges Ende 14, 15 der Line 4 zu bilden. Dieses schlaufenartige Ende 14, 15 wird durch den Schäkel 9 aufgenommen. Ein in der Line 4 eingebundenes Spannelement 16 dient dazu, die Line 4 zwischen den ortsfesten Fixpunkten 5, 6 sachgerecht zu spannen.
  • Als Spannelement 16 können flaschenzugartige Ausbildungen, aber auch die aus dem Stand der Technik bekannte Ratsche, vorgesehen sein.
  • In 2 und 3 ist das Schnallenelement 8 ohne das Band 7 dargestellt. Das Schnallenelement 8 besteht aus einem Grundkörper 17, der vorzugsweise entweder aus Kunststoff, aus Stahl oder aus Guss besteht. Der Grundkörper 17 selbst weist vier Stege 18, 19, 20 und 21 auf, die parallel zueinander ausgebildet sind. Der Grundkörper 17 ist flach ausgebildet, so wie auch in 3 dargestellt.
  • Das Schnallenelement 8 übernimmt die Funktion, das Band 7 der Rundschlinge 2, 3 in seiner Länge, die vorzugsweise für den Umfang des Fixpunktes 5, 6 benötigt wird, anzupassen. Dadurch ist es möglich, die Rundschlinge 2, 3 zunächst an den Fixpunkt 5, 6 zu fixieren und auch lagegerecht zu halten, bevor dann die entsprechende Line 4 angelenkt wird.
  • In 4 ist die Funktionsweise des Schnallenelements 8 erläutert. L1 bis L4 zeigen dabei die Wege des Fädelns des Bandes 7.
  • Das Band 7 wird zunächst von der einen Seite I um den Steg 20 (L1) geführt und weiter auf der Aussenseite II von Steg 21 über diesen hinweg (L2) und zwischen den beiden Stegen 21, 20 (L3) zurück am Steg 20. Das eine freie Ende 22 des Bandes 7 kann nun in Pfeilrichtung 23 gezogen werden, so dass sich der freie Umfang 24 des Bandes 7 verringert. Erfolgt der Zug entgegen der Pfeilrichtung 23, so tritt aufgrund der Einfädelung zwischen den Stegen 20, 21 Selbsthemmung ein. Dies bedeutet, dass in Zugrichtung der Line 4 Selbsthemmung innerhalb des Schnallenelements 8 auftritt und damit der freie Umfang 24 des Bandes 7 der Rundschlinge 2, 3 konstant bleibt. Das bereits Vorgetragene gilt auch für die weitere Seite II des Schnallenelements 8. Das Band 7 wird auf der Innenseite des Steges 19 (L1) des Schnallenelements 8 vorbeigeführt, weiter auf der Aussenseite des Stegs 18 (L2) und zwischen den Stegen 18, 19 (L3) wieder auf der Innenseite des Stegs 19 entlanggeführt, so dass ebenfalls ein freies Ende 25 des Bandes 7 entsteht. Wird in Pfeilrichtung 26 gezogen, so verringert sich der freie Umfang 24 des Bandes 7. Wird entgegen der Pfeilrichtung 26 entlastet, so tritt keine Selbsthemmung mehr zwischen dem Schnallenelement 8 und dem Band 7 ein, so dass der freie Umfang 24 entsprechend neu angepasst werden kann.
  • Die Befestigung der Rundschlingen 2, 3 erfolgt derart, wie sie in 5 und 6 dargestellt ist. Die stammartige Ausbildung bildet den Fixpunkt 5, 6. Die fertig vorkonfektionierte Rundschlinge 2, 3, mit dem Schnallenelement 8 als integrativer Bestandteil, wird um den Fixpunkt 5, 6 derart geführt, dass das Band 7 mehrfach um den Fixpunkt 5, 6 geführt ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der freie Umfang 24, wie er in 4 dargestellt ist, mittig in Richtung des Schnallenelements 8 gedrückt wird, so dass die schlaufenartigen Enden 14, 15 zur Aufnahme des Schäkels 9, 10 gebildet werden können. Die freien Enden 22, 25 des Bandes 7 werden dann, wie in 4 dargestellt, in zwei Pfeilrichtungen 23, 26 gezogen, so dass der freie Umfang 24, wie er in 5 und 6 dargestellt ist, verringert wird. Der Schäkel 9 wird näher an den Fixpunkt herangezogen und die Fixierung der Rundschlinge 2, 3 an dem ausgewählten Fixpunkt 5, 6 ist erfolgt. Zusätzlich ist vorgesehen, zwischen den Fixpunkten 5, 6 und der Rundschlinge 2, 3 Schutzeinrichtungen 27 (6) vorzusehen. Insbesondere dienen die Schutzeinrichtungen 27 dazu, das Kambium eines Baumes, an dem die Rundschlinge 2, 3 befestigt ist, zu schützen.
  • In 7 ist ein Flaschenzug, gebildet aus einfachen Mitteln, im Kraft- beziehungsweise Zugverhältnis von 5:1 dargestellt. Um ein solches Spannelement 16 aufzubauen, wird das freie Ende 24 der Line 4 zunächst durch den Schäkel 9, der dem Fixpunkt 5, 6 am nächsten ist und die Rundschlingen 2, 3 durchgeführt (L1). Von hier aus wird das freie Ende durch einen weiteren Schäkel 9, der im Abstand zum ersten Schäkel 9 angeordnet ist, weiter- und hindurchgeführt (L2). Dieser Vorgang wiederholt sich (L3 und L4) um das Kraftverhältnis 5:1 zu erreichen. Auf der dem Fixpunkt 5, 6 abgewandten Seite des Spannelements 16 wird mittels eines Linelockers 12 ein schlaufenartiges Ende 14 gebildet. An dem nun gebildeten freien Ende kann in Pfeilrichtung mit einem Fünftel der Kraft eine entsprechende Vorspannung erzielt werden.
  • Durch die einfach ausgebildete und vorkonfektionierte Rundschlinge 2, 3 ist ein Element für eine Slackline 1 geschaffen worden, mit der auf sehr einfache Art und Weise und jeder Zeit, ohne höheren Kraftaufwand, eine Line 4 an Fixpunkten 5, 6 anbringbar ist.
  • Die Installationsvorrichtung für ein Slackline-Set umfasst alle notwendigen Mittel, die benötigt werden, um eine Line an zwei fixen Punkten aufzubauen und problemlos spannen zu können.
  • 1
    Slackline
    2
    Rundschlinge
    3
    Rundschlinge
    4
    Line
    5
    Fixpunkt
    6
    Fixpunkt
    7
    Band
    8
    Schnallenelement
    9
    Schäkel
    10
    schlaufenartige Ausbildung
    11
    schlaufenartige Ausbildung
    12
    Linelocker
    13
    Linelocker
    14
    schlaufenartiges Ende
    15
    schlaufenartiges Ende
    16
    Spannelement
    17
    Grundkörper
    18
    Steg
    19
    Steg
    20
    Steg
    21
    Steg
    22
    freies Ende
    23
    Pfeilrichtung
    24
    freier Umfang
    25
    freies Ende
    26
    Pfeilrichtung
    27
    Schutzeinrichtung
    L1
    Reihenfolge des Fädelvorgangs
    L2
    Reihenfolge des Fädelvorgangs
    L3
    Reihenfolge des Fädelvorgangs
    L4
    Reihenfolge des Fädelvorgangs

Claims (8)

  1. Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnallenelement (8) verwendet wird, das vier Stege (18, 19, 20, 21) aufweist, die von dem Band (7) umgeben sind, derart, dass freie Enden (22, 25) entstehen, die schlaufenartig sind, wobei das Band (7) auf der Innenseite des Steges (20) zur Aussenseite des Steges (21) und von hier aus zwischen den Stegen (20, 21) zurückgeführt wird und so ein freies Ende (22) gebildet wird und das weitere freie Ende (25) derart gebildet wird, dass das Band (7) auf der Innenseite des Steges (19) zur Aussenseite des Steges (18) und an der Innenseite des Steges (19) vorbeigeführt wird.
  2. Rundschlinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schlaufenartigen Enden (14, 15) durch Aufteilung des freien Umfangs (24) des Bandes (7) gebildet werden.
  3. Rundschlinge nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnallenelement (8) ein einteiliges Bauteil ist.
  4. Rundschlinge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnallenelement (8) ein Gussteil ist.
  5. Schnallenelement zur Aufnahme eines als Rundschlinge ausgebildeten Bandes zum Befestigen einer Slackline an einem Fixpunkt, dadurch gekennezeichnet, dass das Schnallenelement (8) vier Stege (18, 19, 20, 21) aufweist, die von dem Band (7) umgeben sind, derart, dass freie Enden (22, 25) entstehen, die schlaufenartig sind, wobei das Band (7) auf der Innenseite des Steges (20) zur Aussenseite des Steges (21) und von hier aus zwischen den Stegen (20, 21) zurückgeführt wird und so ein freies Ende (22) gebildet wird und das weitere freie Ende (25) derart gebildet wird, dass das Band (7) auf der Innenseite des Steges (19) zur Aussenseite des Steges (18) und an der Innenseite des Steges (19) vorbeigeführt wird.
  6. Installationsvorrichtung für das Anbringen und Spannen einer Line, bestehend aus – mindestens einer Rundschlinge (2, 3) gemäss Anspruch 1 oder Anspruch 1 und wahlweise einer der Ansprüche 2 bis 4, – mindestens einer Line (4), – mindestens einem Linelocker (12, 13) sowie – mindestens einem oder mehrerer Schäkel (9).
  7. Installationsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Schutzeinrichtungen (24) in der Ausbildung von Kraftverteilungsplatten vorgesehen sind.
  8. Installationsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannelement (16) zum Spannen der Line (4) vorgesehen ist.
DE202008000605U 2007-11-16 2008-01-15 Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline Expired - Lifetime DE202008000605U1 (de)

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DE202008000605U DE202008000605U1 (de) 2007-11-16 2008-01-15 Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline

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DE202007016157.3 2007-11-16
DE202008000605U DE202008000605U1 (de) 2007-11-16 2008-01-15 Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline

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DE202008000605U Expired - Lifetime DE202008000605U1 (de) 2007-11-16 2008-01-15 Rundschlinge zum Lösen, Anpassen, Fixieren und Spannen eines Bandes an einem Fixpunkt zur Aufnahme einer Slackline sowie eine Installationsvorrichtung für eine Slackline

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