[go: up one dir, main page]

DE202008008555U1 - Rettungszeichenleuchte - Google Patents

Rettungszeichenleuchte Download PDF

Info

Publication number
DE202008008555U1
DE202008008555U1 DE202008008555U DE202008008555U DE202008008555U1 DE 202008008555 U1 DE202008008555 U1 DE 202008008555U1 DE 202008008555 U DE202008008555 U DE 202008008555U DE 202008008555 U DE202008008555 U DE 202008008555U DE 202008008555 U1 DE202008008555 U1 DE 202008008555U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support frame
cover
interchangeable
escape
escape sign
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202008008555U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE202008008555U priority Critical patent/DE202008008555U1/de
Publication of DE202008008555U1 publication Critical patent/DE202008008555U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Abstract

Montierbares Set (1) einer Rettungszeichenleuchte (3), die die folgenden Bauteile umfasst:
– einen Tragrahmen (19), der einen mittleren Teil (11) der Rettungszeichenleuchte (3) bildet,
– wenigstens eine Abdeckung (43, 45, 47), die ein äußeres Teil (13) der Rettungszeichenleuchte (3) bildet,
– wenigstens ein Wechselpiktogramm (63, 65, 67), das in eine Halterung (21, 73) des Tragrahmens (19) einschiebbar ist und von dem Tragrahmen (19) gehalten wird,
wobei das Wechselpiktogramm (63, 65, 67) auf einem Wechselträger (55, 57, 59) angeordnet ist, dessen Größe so abgestimmt ist, dass eine von dem unterliegenden Tragrahmen (19) umschließend begrenzte Seite (23, 25, 27, 29) der Rettungszeichenleuchte (3), die durch den Wechselträger (55, 57, 59) gebildet eine waagerechte Ebene (69, 71) darstellt, vorzugsweise werkzeugfrei, austauschbar ist und
durch die Abdeckung (43, 45, 47) randseitig abgedeckt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rettungszeichenleuchte, die als montierbares Set gestaltet ist.
  • Stand der Technik
  • Die DE 20 2006 014 352 U1 (Inhaberin: Zumtobel Lightning GmbH; Anmeldetag: 19.09.2006), die auch unter der EP-Veröffentlichungsnummer EP 1 845 396 A1 veröffentlicht ist, beschreibt zwei zueinander ähnliche Ausführungsformen einer Rettungszeichenleuchte, die zur leichteren Handhabbarkeit ggf. mit einer zweiten Lichtquelle ausgestattet einen Steck-Schwenkrahmen zu einer Verbindung zwischen einem Basisträger und einer Abdeckung aufweist. Die Druckschrift beschreibt sehr bildlich viele interessante Aspekte zu Rettungszeichenleuchten. Die Beschreibung dient zur allgemeinen Begriffsbildung von Rettungszeichenleuchten. Eine flach ausgestreckte Rettungszeichenleuchte kann mit einer zweiten, spiegelbildlich zur ersten anzuordnenden Rettungszeichenleuchte zusammengesteckt werden, um eine von zwei Seiten beschilderte Leuchte zu bilden. Eine Lichtaustrittsscheibe mit einem entsprechenden Piktogramm wird durch einen nutartigen Rahmen gehalten.
  • Anforderungen an die Beleuchtungsanlage in der planerischen Phase lassen sich unter anderem dem Standardwerk „Not-Beleuchtung” von Bruno Weis (ISBN 3-7905-0434-3) entnehmen. An Hand solcher Vorgaben kann dertheoretische Entwurf eines Gebäudes abgeschlossen werden.
  • Der reguläre Ablauf bei der Gestaltung von öffentlich zugänglichen Gebäuden bzw. Gebäuden mit Publikumsverkehr, die gemäß einschlägiger Normen, wie der VDE 0108 bzw. der DIN 4844, Rettungsweg- und Fluchtwegbeschilderungen und -ausleuchtungen aufweisen sollen, zeigt immer wieder erhebliche Abweichungen zwischen der planerischen Gestaltung und den tatsächlichen Umsetzungsmöglichkeiten für die ausführenden Elektroinstallateure. So werden gelegentlich tatsächlich vorhandene Beleuchtungsverhältnisse nicht richtig eingeschätzt, Fluchtwegeanzeigen und Rettungswegeleuchten sollen gemäß planerischen Vorgaben an Stellen angebracht werden, die schon anderweitig belegt sind, an denen nicht im geplanten Maße die Versorgungsleitungen herangeführt sind oder die durch äußere Umstände nicht so einsehbar sind, wie nach Studium des Architektenplanes anzunehmen ist. Häufig erscheinen die montierenden Elektroinstallateure auf der Baustelle mit einem für das Bauprojekt zusammengestellten Satz Rettungszeichenleuchten, die nicht vollständig zu montieren sind, sondern teilweise wieder umgetauscht werden müssen, denn einzelne eingeplante Montageplätze sind mit den vorhandenen Leuchten nicht zu erreichen bzw. die Leuchten sind an den angedachten Stellen nicht zu installieren.
  • Erschwerend kommt hinzu, dass zahlreiche Leuchten angeboten werden, die tatsächlich aufgrund von detailreichen Ausführungen erst nach einer Bestellung gefertigt werden. Diese Leuchten werden dann häufig von einem Umtausch ausgeschlossen, so dass der Elektroinstallateur zahlreiche Leuchten in seinen Bestand nehmen muss, ohne sie kurzfristig wieder installieren zu können.
  • In Rahmen einlegbare Hinweisschilder für die Angabe, wo sich der Ausgang eines Gebäudes befindet, sind zum Beispiel aus der US 6 240 665 B1 (Anmelderin: JJI Lighting Group; Anmeldetag: 05.01.1999) bekannt. Um Leuchten anzubieten, die ästhetisch ansprechender sein sollen, werden zwei flache Rahmen beschreibungsgemäß durch Schrauben und Klammern gegeneinander verspannt, zwischen denen das entsprechende Hinweisschild angeordnet wird.
  • Eine besonders ästhetisch ansprechende Sicherheitslichtleuchte, die zudem sich durch eine einzige Lichtmittelreihe, z. B. mit LEDs, auszeichnet, ist von dem Erfinder der vorliegenden Erfindung als hausinterne Entwicklung mit der Bezeichnung „Leuchte KM” zuvor schon geschaffen worden. Die Leuchte hat einen hinteren bzw. obersten Träger, der zum Beispiel als Decken- oder Wandbefestiger zu nutzen ist und gleichzeitig die Beleuchtungsmittel inklusive entsprechender Elektronik umfasst. Leicht konvex zulaufend auf die tiefste, waagerechte Kante weist die Leuchte zwei Wechselträger aufnehmende Seitenschenkel auf, die spiegelbildlich zueinander geformt sind. Die Seitenschenkel können seitlich an dem obersten Träger angeschlossen werden. Durch ein seitliches Herauswinkeln lässt sich die Leuchte öffnen, damit die Wechselträger wunschgemäß ausgetauscht werden. Die Leuchte bietet somit die Möglichkeit, die Piktogramme, die an gegenüberliegenden Seiten zwischen den Schenkeln einschiebbar sind, den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Der Träger, der länglich, achteckig und deutlich kürzer als die Piktogramme ist, stellt das Verbindungselement für die Decken- oder Wandbefestigung dar. Die Leuchte KM zeichnet sich durch eine gewisse Installationsflexibilität aus. Ihre ästhetische Gestaltung beeinflusst die Einsatzbreite und Anzahl der Installationsmöglichkeiten.
  • Erfindungsbeschreibung
  • Elektroinstallationsbetriebe haben den Wunsch, möglichst gleich geartete Rettungszeichenleuchten für ihre Materialwirtschaft vorhalten zu können und trotzdem möglichst allen Montageanforderungen mit den vorhandenen Leuchten gerecht werden zu können. Hierbei dominiert insbesondere bei Industriebauten und Zweckgebäuden wie schlecht beleuchteten Diskotheken der Wunsch, die normungsgerechte Rettungszeichenleuchte mit einem überschaubaren Aufwand zu installieren, die nicht unbedingt den letzten ästhetischen Strömungen und Moden entsprechen muss, die jedoch idealerweise ein hohes Maß an Montage- und Betriebssicherheit hat. Der wirtschaftliche Aufwand sollte sich in akzeptablen Grenzen halten, genauso die Produktions- und die Montagezeiten.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch eine Rettungszeichenleuchte nach Hauptanspruch gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen lassen sich den abhängigen Ansprüchen entnehmen.
  • Die Rettungszeichenleuchte wird als montierbares Set zur Verfügung gestellt. Dem Elektroinstallateur kann ein eigenständiges Paket ausgehändigt werden, das ausreichend Einzelbauteile umfasst, um eine komplette Rettungszeichenleuchte vor Ort installieren zu können. Die Rettungszeichenleuchte lässt sich je nach Anforderungen an die vorgefundenen Gegebenheiten anpassen. Hierzu hat die Rettungszeichenleuchte verschiedene Bauteile. Zu dem Set gehört ein Tragrahmen. Der Tragrahmen ist das mittlere Teil der Rettungszeichenleuchte. Um den Tragrahmen herum werden die übrigen Bauteile angeordnet. Einige Bauteile werden in den Tragrahmen eingelegt. Der Tragrahmen ist das größte Bauteil. Der Tragrahmen stellt die äußeren Abmessungen der Rettungszeichenleuchte – bis auf den Ausleger – dar. Der Tragrahmen setzt sich aus vier Bauteilen zusammen. Der Tragrahmen bietet Befestigungsmöglichkeiten für die übrigen Bauteile. Einige Bauteile lassen sich untereinander austauschend an dem Tragrahmen befestigen. Somit stellt der Tragrahmen das zentrale Bauteil dar. Der Tragrahmen kann durch eine Abdeckung auf einer Seite seitlich bedeckt werden. Abdeckung und Tragrahmen bilden zusammen ein wannenartiges Teil. In das wannenartige Teil können Beleuchtungsmittel eingebracht werden. Das wannenartige Teil ist dazu bestimmt, elektrische, elektronische oder sonstige Beleuchtungskörper aufzunehmen. Die Abdeckung ist ein äußeres Teil der Rettungszeichenleuchte. Die Abdeckung wird auf dem Tragrahmen aufgebracht. Das Set umfasst ein Wechselpiktogramm. Tatsächlich sind somit wenigstens zwei Piktogramme Bestandteil des Sets. Ein Piktogramm kann seitlich des Tragrahmens angeordnet werden. Der Tragrahmen bietet eine Halterung. Die Halterung ist so gestaltet, dass wenigstens ein Wechselpiktogramm in die Halterung einschiebbar ist. Das Wechselpiktorgramm wird durch den Tragrahmen gehalten. Das auf einem dünnen, folienartigen Material vorhandene Wechselpiktogramm ist durchbiegegefährdet. Die Durchbiegung wird durch einen Wechselträger unterbunden. Die Verbindungen der einzelnen Bauteile sind in Steckausführungen gestaltet. Die Steckverbindungen sperren sich teilweise selbst. Die Steckverbindungen haben Nasen und Laschen. Durch Zurückbiegen entsprechender Nasen oder Laschen können die Steckverbindungen wieder gelöst werden. Die Verbindung der einzelnen Bauteile zueinander wird wenigstens teilweise über die Steckverbindungen hergestellt. Somit kann die aufgebaute Rettungszeichenleuchte in ihre Einzelteile zerlegt werden. Die Rettungszeichenleuchte kann werkzeugfrei aufgeteilt bzw. aufgetrennt werden. Die Piktogramme können durch Abnahme der Abdeckung zugänglich gemacht werden. Wird die Abdeckung vom Tragrahmen heruntergebrochen, so kann das Wechselpiktogramm zusammen mit dem Wechselträger aus der Tragrahmenschiene herausgezogen werden. Der Tragrahmen stellt die äußere Begrenzung für die Längs- und Quererstreckung des Wechselpiktogramms bzw. des Wechselträgers dar. Die Abdeckung deckt den Tragrahmen randseitig ab. Eines der austauschbaren Bauteile umfasst eine undurchsichtige Wand, die z. B. als Rückwand dienen kann. Die Abdeckung fixiert die undurchsichtige Wand. Die Abdeckung kann als Teil der undurchsichtigen Wand gestaltet sein.
  • Es gehören genügend Bauteile zum montierbaren Set, damit mehr als zwei Varianten durch Austausch weniger Bauteile realisiert werden können. Deswegen können einzelne Seitenteile der Rettungszeichenleuchte als undurchsichtige Wand oder als Wechselpiktogramm aufgebaut werden. Anstelle der undurchsichtigen Wand kann das Wechselpiktogramm platziert werden. Das Wechselpiktogramm ist lichtdurchlässig. Somit kann das Wechselpiktogramm als beleuchtetes Wechselpiktogramm benutzt werden. Das Wechselpiktogramm ist durchleuchtbar. Soll die Rettungszeichenleuchte an einer Wand montiert werden, so wird eine Seitenwand der Rettungszeichenleuchte durch die undurchsichtige Wand gebildet. An der undurchsichtigen Wand kann die Rettungszeichenleuchte befestigt werden. Die undurchsichtige Wand ist in diesem Fall eine Rückwand der Rettungszeichenleuchte. Ist jedoch eine Decken- oder Seitenmontage gewünscht, so kann die Rettungszeichenleuchte als beidseitig mit Wechselpiktogrammen belegte Rettungszeichenleuchte gestaltet werden. Von beiden Seiten der Sichtflächen lässt sich ein Wechselpiktogramm zusammen mit seinem Wechselträger – das Set umfasst somit wenigstens zwei Wechselträger – an dem Tragrahmen befestigt werden. Das Wechselpiktogramm, der Wechselträger und die undurchsichtige Wand sind als rechtwinklig anzuordnende Bauteile gestaltet. Die Bauteile haben überwiegend eine waagerechte Erstreckung. Die Bauteile sind viereckig gestaltet. Die Bauteile sind in ihrer Größe aufeinander abgestimmt. Der Wechselträger ist etwas kleiner als die undurchsichtige Wand. Die undurchsichtige Wand hat die gleichen Längs- und Quererstreckungen wie die Abdeckung. Anstelle der Abdeckung kann die undurchsichtige Wand verwendet werden.
  • In einer besonders materialsparrenden Gestaltungsart kann eine bestimmte Zusammenbauvariante gewählt werden. In einer solchen Montageanordnung wird die Wand durch die Abdeckung in ihrer Relativposition zum Tragrahmen fixiert. Die Abdeckung wird als zusätzlich überstülpende Abdeckung genutzt bzw. verwendet. Die Wand bzw. die Rückwand ist kürzer als die von dem Tragrahmen aufgespannte Fläche. Die Wand ist eine undurchsichtige Scheibe, die durch eine rahmenartige Abdeckung eingefasst wird. Der äußere Tragrahmen, alternativ eine hierfür besonders gestaltete Abdeckung hat wenigstens eine Einschubschiene. Besonders vorteilhaft ist eine zweifache Einschubschiene, die die rückwärtige Abdeckung beidseitig führt. Die Schiene umfasst die Abdeckung randlings. Die Schiene ist eine überspannende und unterspannende Begrenzung. Das Teil des Sets, das die Rückwand ausmacht, ist verkürzter als die durch den Tragrahmen aufgespannte Fläche. Die Rückwand wird seitlich eingespannt. Die Rückwand wird seitlich umfasst.
  • Die undurchsichtige Wand kann Teil der Abdeckung sein. In dem Falle umfasst das Set eine Abdeckung, die sich vollflächig über eine Seite der Rettungszeichenleuchte erstreckt. Eine weitere Abdeckung ist mit einer inneren Öffnung gestaltet. Eine Abdeckung ist als Wand zu bezeichnen. Eine Abdeckung ist als Sichtabdeckung über dem Wechselpiktogramm gestaltet. Der Tragrahmen weist einzelne Nuten auf. Die Nuten werden durch Haltenasen am Rande des Tragrahmens gebildet. In die Haltenasen können das Wechselpiktogramm oder der Wechselträger eingeschoben werden. Durch Einschieben wird das die Seitenwand bildende Bauteil mit dem Tragrahmen befestigt. Die als vollflächig gestaltete, Rückwand ähnliche Abdeckung hat ein Querloch und ein Längsloch. Querloch und Längsloch sind für eine Wandbefestigung der Rettungszeichenleuchte bestimmt. Durch die Löcher können entsprechende Befestigungsmittel wie Schrauben durchgesteckt werden. Querloch und Längsloch liegen auf der gleichen Höhenlinie entlang einer Seite der Abdeckung. Die Höhenlinie verläuft parallel zu einer Seite der Abdeckung. Querloch und Längsloch sind durchgehend von der Ober- zu der Unterseite der Wand. Querloch und Längsloch weichen voneinander im 90°-Winkel in ihrer Orientierung ab. Durch die Anordnung des Quer- und des Längslochs können geringfügige Verschiebungen bzw. Verzüge bei den Bohrarbeiten zur Wandmontage noch nachträglich ausgeglichen werden.
  • Weiterhin hat das Set einen Ausleger. Der Ausleger ist für die Befestigung der Rettungszeichenleuchte an einer ebenen Wand bestimmt. Der Tragrahmen ist an seiner Oberfläche leicht gebogen gestaltet. Durch äußeres Anbringen des Auslegers lässt sich eine ebene Befestigungsfläche schaffen. Der Ausleger ist so gestaltet, dass er mehrfach einklickbar mit dem Tragrahmen verbunden werden kann. Ausleger und Tragrahmen werden über Klickverbindungen miteinander formschlüssig verbunden. Dazu hat der Ausleger formschlüssige Verbindungsmittel wie Nasen oder Haken. Die Seite des Auslegers, die sich an den Tragrahmen anschmiegen soll, ist auf die Oberflächenform des Tragrahmens abgestimmt. Der Tragrahmen hat eine äußere konvexe Form. Die formschlüssigen Befestigungsmittel sind als durchgreifende Haken gestaltet. Die Haken können durch den Tragrahmen an speziellen Öffnungen durchgreifen. Die speziellen Öffnungen können als Kabeldurchlässe gestaltet sein. Die Befestigungsmittel sind auf die Größe der ausbrechbaren Kabeldurchlässe als Befestigungsöffnungen abgestimmt. Auf der Innenseite des Tragrahmens sind Führungsschienen vorhanden. In den Führungsschienen können Schienenklammern laufen. Mittels Schiebeklammern können die formschlüssigen Befestigungsmittel fixiert werden. Der Ausleger ist so verliersicher an dem Tragrahmen über die Schiebeklammern fixiert. Eine Demontage ist nur durch Öffnen der Rettungszeichenleuchte und Eingriff in das Innere möglich. Ein Abnehmen der Rettungszeichenleuchte von dem Ausleger ist andernfalls nur gewalttätig möglich; ein gewisser Diebstahlschutz. An unterschiedlichen Stellen des Tragrahmens sind Kabeldurchlässe vorgesehen. Der Monteur muss nur die Kabeldurchlässe ausbrechen, an denen er den Ausleger anbringen möchte. Somit kann durch ein und das gleiche montierbare Set sowohl eine deckenmontierbare Rettungszeichenleuchte als auch eine seitenwandmontierbare Rettungszeichenleuchte als auch weiterhin eine seitlich zu befestigende Rettungszeichenleuchte gestaltet werden. Für die Durchführung einer Elektroversorgung mittels Kabel können weitere Kabeldurchlässe ausgebrochen werden. Somit gibt es mehrere Kabeldurchlässe, die für die Aufnahme der formschlüssigen Befestigungsmittel des Auslegers bestimmt sind und wenigstens einen weiteren Kabeldurchlass, ggf. an einer anderen Stelle des Tragrahmens, der für die Durchführung des Kabels bestimmt ist. Im Übrigen bleibt die Außenhaut der Rettungszeichenleuchte unbeschädigt erhalten.
  • Das montierbare Set hat unterschiedliche Wechselpiktogramme in seinem Pappkarton. Durch die Piktogramme werden Fluchtwege und Fluchtrichtungen angegeben. Die Richtungsangaben der verschiedenen Piktogramme weichen voneinander ab. Jedes Piktogramm ist mit jedem anderen Piktogramm austauschbar. Die Piktogramme sind vorzugsweise in einem Siebdruckverfahren auf dem Piktogrammträger, einem folienartigen Material, aufgebracht. Durch das Siebdruckverfahren kann sichergestellt werden, dass der Resorptionsfaktor – normungsbedingt – eingehalten werden kann. Je nach normungsbedingtem Resorptionsfaktor, z. B. wird in Zentraleuropa häufig mit einem Resorptionsfaktor von 1:15 gearbeitet, scheint entsprechend viel Licht, möglichst gleichmäßig verteilt, durch das Piktogramm und erhellt das Piktogramm. Zum leichteren Umgang, im Sinne einer Reduktion der Teileanzahl, wird das Wechselpiktogramm zusammenhängend mit übrigen Piktogrammen dem montierbaren Set beigefügt. Die Piktogramme weisen untereinander Sollbruchkanten auf. An perforierten Sollbruchkanten kann das Piktogramm herausgerissen werden, das in der Rettungszeichenleuchte verwendet werden soll. Der Elektroinstallateur muss nicht auf eine große Anzahl einzelner Piktogramme während der Montagephase aufpassen, insbesondere auf dreckigen oder unübersichtlichen Baustellen.
  • Im Sinne von Gleichteilen bzw. der Steigerung der Gleichteilanzahl ist das montierbare Set so gestaltet, dass jeweils zwei gleich lange Seitenteile existieren. Zur Bildung des Tragrahmens wird jeweils ein Seitenteil abweichender Länge an das jeweils andere Seitenteil der anderen Länge angesteckt oder angeklammert. Die Klammern sind so ausgeformt, dass die Seitenteile nur in einer Anordnung zusammenhalten. In der gedrehten bzw. gespiegelten oder vertauschten Anordnung können die Seitenteile nicht zusammengesteckt werden. Die Klammern sind spiegelbildlich arrangiert. Somit können Gleichteile verwendet werden und trotzdem unterläuft beim Aufbauen des Tragrahmens dem Elektroinstallateur kein Fehler. Es werden somit alternierend die Seitenteile angeordnet. Die Seitenteile sind bezüglich ihrer äußeren Oberfläche gerundet. Die Rundung erstreckt sich entlang der Längsachse der Seitenteile. Die Rundung sorgt sowohl für eine ästhetisch bessere Form als auch für eine bessere Griffigkeit bei der Montage. Die Haltekante am Rand des Tragrahmens ist zurückgesetzt. Durch die zurückgesetzte Haltekante kann die Abdeckung die Haltekante verdecken. Es entsteht ein optisch vorteilhafte kastenartige Rettungszeichenleuchte.
  • Die Kabeldurchlässe können vorbereitet sein. Die Kabeldurchlässe sind im Ursprungszustand noch verschlossen. Es sind einzelne Perforationsbereiche vorgesehen. In den Perforationsbereichen lässt sich jeweils ein einzelner Kabeldurchlass einfach ausbrechen. Die verschiedenen Kabeldurchlässe sind mit unterschiedlichen Durchmessern gestaltet, wobei der gleiche Durchmesser mehrfach vorhanden ist. Vorteilhaft ist ein solcher Perforationsbereich, bei dem das Ausbrechen ebenfalls werkzeugfrei, nur durch Fingerdruck, erfolgen kann. Ist ein Kabeldurchlass ausgebrochen, so können formschlüssige Befestigungselemente, wie zum Beispiel Klammern, des Auslegers durch das Seitenteil des Tragrahmens durchgreifen. Auf der Innenwand des Tragrahmens befinden sich einzelne Deckfolien. Die Deckfolien werden durch Laschen des Tragrahmens gehalten. Die Deckfolien können innwandig Kabeldurchlässe und Perforationsbereiche verdecken. Die Deckfolien stellen einen gewissen Staubschutz dar. Die Deckfolien bieten gleichzeitig Schutz gegen Spritzwasser.
  • Zum montierbaren Set gehört eine Elektrobauteilwanne. Die Elektrobauteilwanne ist zur Aufnahme von Beleuchtungsmitteln bestimmt. Zu den Beleuchtungsmitteln gehören auch Vorschaltgeräte, Ansteuergeräte und Steuerelektroniken, wie Sequenzer. Einige LEDs sind Niedervolt-LEDs. Um aus der Versorgungsspannung, 220 V Wechselspannung, eine LED-verwendbare Spannung zu machen, muss eine elektronische Spannungsanpassung stattfinden. Die Spannungswandler können in den Elektrobauteilwannen angeordnet werden. Energetisch vorteilhaft ist die Verwendung von möglichst wenigen LEDs. Durch die Anordnung der LEDs im oberen Drittel mittels Elektrobauteilwanne, die Elektrobauteilwanne bietet den Aufnahmeraum im Nahbereich einer Seitenwand, wird eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des Piktogramms sichergestellt. Durch den milchigen, hellen Wechselträger wird das LED-Licht gestreut. Die Ausleuchtung wird verbessert. Die Elektrobauteilwanne ist in den Rahmen einsteckbar gestaltet. Die Wanne hat einen Aufnahmeraum. Einzelne elektronische Bauteile und elektronische Komponenten können in die Bauteilwanne eingelegt werden. Mittels Elektrobauteilwanne kann die Rettungszeichenleuchte für unterschiedliche Beleuchtungsmittel wie LEDs oder Leuchtstoffröhren genutzt werden.
  • Alle Bauteile der Rettungszeichenleuchte, die das montierbare Set bilden, befinden sich in einem Staupackkarton in raumsparender Weise in Einzelteilen. In einer alternativen Ausführung werden einige der Teile vorkonfektioniert in dem Staupackkarton arrangiert. Der Staupackkarton hat eine tiefere Seite und eine flachere Seite. Auf der flacheren Seite sind Kartonlaschen angeordnet. In den Kartonlaschen können die flachen Bauteile des montierbaren Sets angeordnet werden. In den Kartonlaschen können die Ersatz- und Austauschbauteile angeordnet werden. In dem tieferen Teil des Staupackkartons können die größeren Bauteile und die auf jeden Fall zu verwendenden Bauteile angeordnet werden. In dem tieferen Teil des Staupackkartons können z. B. die Tragrahmenbauteile, schon zusammengesteckt, vorhanden sein. Durch die Gestaltung des Staupackkartons wird der Elektroinstallateur intuitiv bei dem Zusammenstecken bzw. dem werkzeugfreien Aufbau geleitet. Er greift in den tieferen Teil, um die wichtigeren Teile herauszunehmen, und er sucht auf der flacheren Seite die Teile heraus, die er zur individuellen Gestaltung der Rettungszeichenleuchte zusätzlich benötigt. Die Handhabung gestaltet sich einfacher.
  • Die durch den Tragrahmen begrenzte Seite der Rettungszeichenleuchte ist eine geschlossen eingefasste Seite. Der Tragrahmen wird seitlich abgedeckt. Durch die Abdeckungen bleiben nur mittlere Abschnitte des Tragrahmens sichtbar. Der Tragrahmen und die übrigen Bauteile können aus einem Kunststoff gefertigt sein. Die Bauteile können in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden. Es sind Spritzgussteile. Durch die optische Gestaltung müssen nur die Kunststoffflächen optisch vorteilhaft geformt sein, die sichtbar bleiben. Zum Spritzgussherstellen werden somit zahlreiche Anspritz- und Einspritzbereiche eröffnet. Die Spritzgusswerkzeuge lassen sich einfacher gestalten. Es können mehrere Einspritzkanäle im Spritzgusswerkzeug vorgesehen werden. Erfindungsgemäße Rettungszeichenleuchten lassen sich aus durch Spritzguss hergestellten Bauteilen zusammenstellen, die in einer hohen Taktung herstellbar sind.
  • Der Elektroinstallateur muss nur einen kleinen, kompakten Karton mit der Rettungszeichenleuchte bis an den Montageort transportieren. Erst vor Ort muss er sich Gedanken machen, wie er die Rettungszeichenleuchte konkret gestalten möchte. Hierzu umfasst das montierbare Set ausreichend unterschiedliche Bauteile, so dass sehr viele Montagestandardsituationen durch die fakultative Verwendung eines Auslegers, einer vollflächigen Rückwand, unterschiedlicher Abdeckungen und unterschiedlicher Wechselpiktogramme mit unterschiedlichen Wechselträgern bedient werden können.
  • Die Verpackung in einem Staupackkarton der leicht herzustellenden Einzelteile kann zügig automatisiert bzw. alternativ per Hand erfolgen. Auch angelernte Verpackungskräfte können innerhalb kürzester Zeit einen entsprechenden Satz einer frei gestaltbaren Rettungszeichenleuchte zusammenstellen. Die Herstellung der Spritzgussteile kann mit einer schnellen und zuverlässigen Taktung erfolgen.
  • Die vorliegende Erfindung kann noch besser verstanden werden, wenn Bezug auf die beiden Figuren genommen wird, wobei
  • 1 einige Komponenten eines Sets im zusammengebauten Zustand zeigt,
  • 2 das tragende Element einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte zeigt,
  • 3 das tragende Element einer Rettungszeichenleuchte aus einem anderen Blickwinkel zusammen mit einem Ausleger zeigt,
  • 4 vereinzelt eine Wanne zeigt,
  • 5 eine Abdeckung einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte zeigt,
  • 6 eine weitere Abdeckung einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte zeigt,
  • 7 einen zusammenhängenden Wechselträger zeigt,
  • 8 eine Schiebeklammer zeigt,
  • 9 einen zentralen Rahmen einer Rettungszeichenleuchte zusammen mit einem Ausleger zeigt,
  • 10 eine erste Streuplatte aus Frontalsicht zeigt,
  • 11 eine zweite Streuplatte aus perspektivischer Ansicht zeigt,
  • 12 eine erste Deckfolie aus Draufsicht zeigt,
  • 13 eine zweite Deckfolie aus Draufsicht zeigt,
  • 14 einen Staubpackkarton zeigt,
  • 15 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Abdeckung zusammen mit einem Tragrahmen einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte zeigt,
  • 16 die Darstellung aus 15 einer vollflächigen Abdeckung aus einem anderen Blickwinkel zeigt und
  • 17 eine alternative Gestaltung einer Rettungszeichenleuchte durch ihre Umrisse in dreidimensionaler Darstellung zeigt.
  • 1 zeigt viele verschiedene Teile 11, 13, 19, 47, 95, die zusammen ein Set 1 für eine Rettungszeichenleuchte 3 bilden, und die sich im zusammengebauten Zustand zu der Rettungszeichenleuchte 3 zusammenfügen lassen. Die einzelnen Bauteile einer Rettungszeichenleuchte 3 können in einem Staubpackkarton 5, der beispielhaft in 14 dargestellt ist, stoß-, schlag- und erschütterungsfest verstaut und transportiert werden. Hierzu hat der Staubpackkarton 5 verschiedene Kartonlaschen 7, 9, die dazu bestimmt sind, unterschiedliche Bauteile der Rettungszeichenleuchte 3 nach 1 entweder im Deckel oder in seiner tieferen Hälfte aufnehmen zu können und festzuklemmen. Der Staubpackkarton 5 ist so gestaltet, dass die Bauteile, wie zum Beispiel die verschiedenen Wechselträger 55, 57, 59 nach 7 mit ihren unterschiedlichen Wechselpiktogrammen 63, 65, 67 im Deckel durch die Kartonlaschen 7, 9 festgehalten sind, damit der Nutzer intuitiv die immer wieder zu verwendenden Bauteile, die auch als wesentliche Bauteile bezeichnet werden können, aus dem tieferen Teil des Staubpackkartons 5 entnimmt, während er die untereinander austauschbaren Bauteile wie Wechselträger 55, 57, 59 als austauschbare Teile auf Grund ihrer Staulage erkennt. Zu den wesentlichen Bauteilen gehören der Tragrahmen 19. Die einzelnen Wechselträger 55, 57, 59 sind zusammenhängend dargeboten. Durch ein Abknicken oder durch einen Bruch entlang der Sollbruchkanten 61 kann dann der Wechselträger mit dem Wechselpiktogramm herausgelöst werden, der für die konkrete Rettungszeichenleuchtengestaltung der Rettungszeichenleuchte 3 nach 1 tatsächlich benötigt wird.
  • Zur Förderung des Verständnisses ist in 1 das Set 1 ohne Wechselträger 55, 57, 59 nach 7 dargestellt. Ohne Wechselträger 55, 57, 59 bzw. die zusätzlich zu verwendende Streuplatte 89 nach 10 bzw. die Streuplatte 91 nach 11 ergibt sich eine geöffnete Rettungszeichenleuchte 3, die immer noch viele Teile des Sets 1 umfasst. Die Rettungszeichenleuchte 3 hat einen mittleren Teil 11 und wenigstens ein äußeres Teil 13, vorzugsweise zwei äußere Teile 13. Die äußeren Teile 13 sind wenigstens teilweise bilderrahmenähnlich gestaltet. Das mittlere Teil 11 schafft einen Tragrahmen 19, der sich aus verschiedenen Seitenteilen 23, 25, 27, 29 zusammensetzt. Zwei Seitenteile, die Seitenteile 23, 27, haben die gleiche Länge. Die beiden anderen Seitenteile 25, 29 haben wiederum zueinander die gleiche Länge. Durch die Seitenteile 23, 25, 27, 29 und den dazugehörigen äußeren Teilen 13 spannen sich zwei Seiten 15, 17 der Rettungszeichenleuchte 3 auf. Die aufgespannten Seiten 15, 17 sind viereckige, flache, längsgestreckte Seiten. Ein äußeres Teil 13 kann als Rahmen 43 bzw. als Abdeckung gestaltet sein. Ein Seitenteil 23 kann mit weiteren Lichtauslässen 97 ausgestattet sein. In einer bevorzugten Montageweise sind die Lichtauslässe 97 so angeordnet, dass die Rettungszeichenleuchte 3 mit einem geeigneten Beleuchtungsmittel nicht nur das gewählte Wechselpiktogramm 64, 65, 67 (nach 7) ausleuchtet, sondern zur Fluchtwegbeleuchtung Licht senkrecht nach unten auf den Boden ausstrahlen kann. Zur gleichmäßigen breiten Bestrahlung sind die Lichtauslässe 97 mehrfach entlang des Tragrahmens 19 angeordnet. Die Wanne 95 mit einer speziellen Beleuchtungsmittelleiste 93, durch die z. B. LEDs durchscheinen können, befindet sich hinter den Abdeckungen 43, 47. In der dargestellten Konfigurationsweise ist eine Abdeckung 47 eine undurchsichtige Wand. Die andere Abdeckung 43 ist zur Aufnahme der Wechselträger 55, 57, 59 (nach 7) gestaltet. In den Tragrahmen 19 sind verschiedene Kabeldurchlässe 35, 37 vorgesehen, dargestellt sind obere und rechte Kabeldurchlässe 35, 37, die einen Perforationsbereich 99 haben, damit die Kabeldurchlässe 35, 37 an den gewünschten Stellen leicht herausgedrückt werden können. Die Perforationsbereiche 99 sind so gestaltet, dass unter leichter Kraft- oder Impulseinwirkung ein nahezu kreisrundes Kabeldurchlassloch eines Kabeldurchlasses 35, 37 herausgebrochen werden kann. Der Tragrahmen 19 weist Kabeldurchlässe 35, 37 unterschiedlicher Durchmesser auf. Vorteilhafterweise werden Kabeldurchlässe mit größeren Durchmessern 35 möglichst zentral entlang des Tragrahmens 19 angeordnet, während kleinere Kabeldurchlässe 37 mehr zu den Randbereichen des Tragrahmens 19 hin angeordnet sind. Die kleineren Kabeldurchlässe 37 befinden sich näher zu den Ecken der achteckigen Rettungszeichenleuchte 3. Das gerichtete Licht von LEDs kann durch die lichtdurchlässige Beleuchtungsmittelleiste 93 in den zentralen Raum des Tragrahmens 19 durchscheinen. Die Wanne 95 ist brückenartig mit seitlichen Streben gestaltet.
  • 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Tragrahmen 19 aus einer Perspektive, die seitlich, von unten auf den Tragrahmen 19 blickt. Die untere Seite des Tragrahmens 19 wird durch die Lichtauslässe 97 identifiziert. Auf den übrigen Seiten des Tragrahmens 19 sind Kabeldurchlässe 35, 37 vorgesehen. Auch die kleineren Kabeldurchlässe 37 sind mit Perforationsbereichen 99 durch kreisrunde Scheiben, die Bestandteil des Tragrahmens 19 sind, verbunden. Rechtwinklig auf dem ersten Seitenteil 23 folgen die beiden kürzeren Seitenteile 25, 29. Parallel zum ersten Seitenteil 23 folgt beabstandet über die Seitenteile 25, 29 das dritte Seitenteil 27. Über orientierte Eckklammern 31, 33 lassen sich die Seitenteile 23, 25, 27, 29 nur in einer Reihenfolge zusammenstecken. Die Seitenteile 23, 25, 27, 29 sind montagesicher aufgrund ihrer Eckklammern 31, 33. Das mittlere Teil 11 ist so mit Halterungen 21 und Schienen 101 ausgestattet, dass weitere Anbauteile wie Schiebeklammern 83 nach 8 oder Deckfolien 85 nach 12 und Deckfolie 87 nach 13 an den Tragrahmen 19 befestigt werden können. Einige der Halterungen 21 können als Haltenasen 73, alternativ als Halteschienen, gestaltet sein. Die Nut 39 ist an dem Seitenteil 27 seitlich vorhanden. Die Nut 41 ist an dem anderen Seitenteil 19 vorhanden.
  • 3 zeigt den Tragrahmen 19 in einer weiteren Perspektive. An den Tragrahmen 19 ist ein Ausleger 75 über Clips 77, 79 verbunden. Die Clips 77, 79 sind in ihrer Breite, die nachgiebig zusammengepresst werden kann, so gestaltet, dass sie durch Kabeldurchlässe 35 durchgesteckt werden können. Hierzu werden die Clips 77, 79 seitlich zusammengedrückt. Sobald die Clips 77, 79 bis zur Innenseite des Tragrahmens 19 reichen, federn sie wieder auseinander. Zur Verlustsicherung können Schiebeklammern 81 in Schienen 101 geführt über die Clips 77, 79 geschoben werden. Erst durch ein Entlasten über die Schiebeklammern 81 werden die Enden der Clips 77, 79 wieder freigegeben. In der Nähe der Schienen 101 befinden sich die Eckklammern 31, die zur Weiterführung des Tragrahmens 19 bestimmt sind. An weiteren Stellen des Tragrahmens 19 sind weitere Schienen 101 vorgesehen, um hierin die Deckfolien 85, 87 (nach den 12 oder 13) einzuschieben und zu halten. Weitere Schienen 101 können für Elektrobauteilwannen 95 nach 4 bestimmt sein.
  • 4 zeigt eine Wanne 95, die zur Aufnahme von Ansteuerungselektronik, Elektrovorschaltgeräte, Beleuchtungsmittel und dergleichen bestimmt ist. Als Beleuchtungsmittel können LEDs, Glühlampen, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und dergleichen verwendet werden. Hierzu hat die Wanne 95 einen größeren Ausnehmungsbereich. Die Ausnehmung 107 ist so gestaltet, dass ein seitliches Eingreifen in die Wanne 95 möglich ist. Auf der Innenseite der Wanne 95 verläuft zwischen den beiden Seitenlaschen 103, 105 die Beleuchtungsmittelleiste 93. Die Wanne 95 hat weiterhin eine Klammerfalz 109. Die Klammerfalz 109 ist auf die Schiene 101 nach 3 abgestimmt. Die Ausnehmung 107 liegt auf der Oberseite der Wanne 95. An den Seitenlaschen 103, 105 können weitere Bauteile befestigt werden. Die Seitenlaschen 103, 105 haben hierzu übereinander angeordnete bzw. übereinander aufgereihte Durchgriffslöcher.
  • 5 zeigt eine Abdeckung 45, die sich fast ausschließlich nur entlang des Rands 53 der Abdeckung 45 erstreckt. Hierdurch gestaltet sich die Abdeckung 45 rahmenartig.
  • Eine weitere Abdeckung 47 mit ihrem hervorstehenden Rand 53 ist in 6 gezeigt. Die Abdeckung 47 ist durch den Rand 53, der erhoben ist, begrenzt. In die Abdeckung 47 sind Löcher, wie zum Beispiel ein Querloch 49 oder ein Längsloch 51, eingearbeitet. Weiterhin sind Perforationsbereiche in die Abdeckung 47 eingearbeitet. Die Abdeckung kann durch die Perforationsbereiche Kabeldurchlässe 35 anbieten. Die Kabeldurchlässe 35 sind an den geeigneten Stellen herauszubrechen. Weiterhin können Abstandserhöhungen 111 in der Abdeckung 47 vorhanden sein. Bei einer Wandmontage wird durch eine Dreipunktanordnung der Befestigungsbereiche, wie Löcher 49, 51 und Abstandserhöhung 111, eine gute Anlage sichergestellt.
  • Der zusammenhängende Wechselträger nach 7 besteht tatsächlich aus einer Anzahl einzelner Wechselträger 55, 57, 59. Die Wechselträger 55, 57, 59 sind untereinander über Sollbruchkanten 61 verbunden. Jeder Wechselträger 55, 57, 59 hat ein eigenes Wechselpiktogramm 63, 65, 67. Die Wechselpiktogramme können in ihrer Darstellung voneinander abweichen. Durch geschickte Wahl geeigneter Piktogramme können sämtliche mögliche Fluchtwege und Fluchtrichtungen angeboten werden. Der Nutzer bricht das Wechselpiktogramm aus dem zusammenhängenden Wechselträger heraus, das er für die konkrete Montageposition benötigt.
  • 8 zeigt eine Schiebeklammer 83. Die Schiebeklammer 83 hat eine T-förmige Ausnehmung. Die T-förmige Ausnehmung hat einen breiteren Bereich und einen daran anschließenden schmäleren Bereich. Der breitere Bereich erleichtert das Überschieben der Schiebeklammer auf Clips 77, 79, dargestellt in 3.
  • Wenn die Clips des Auslegers 75 (siehe 9) durch Schiebeklammern an den Tragrahmen 19 befestigt sind, bildet der Tragrahmen 19 zusammen mit dem Ausleger 75 eine mechanisch stabile Einheit. Zuvor kann der Ausleger 75 über Schraubenlöcher 113 an einer Wand oder an einer Decke befestigt werden. Der Ausleger 75 weist weiterhin auf seiner Rückseite Abstandserhöhungen 111 auf. Die Abstandserhöhungen 111 des Auslegers können länglich und stabförmig sein. Alternativ, so wie in 6 dargestellt, können die Abstandserhöhungen 111 auch scheibenartig oder rund sein. An ausgewählten Stellen des Tragrahmens 19 sind Kabeldurchlässe 35, 37 vorgesehen. Die Kabeldurchlässe 35, 37 können sowohl für den Ausleger 75 und seine Befestigung als auch für die Durchführung von elektrischen Kabeln, Schaltern oder sonstigen Verbindungsbauteilen genutzt werden. Je nach Kabeldicke kann der jeweils auf die Größe optimal angepasste Kabeldurchlass gewählt werden. In einem Seitenteil 23 sind Lichtauslässe 97 eingeklammert. An dem gleichen Seitenteil können Haltenasen 73 vorgesehen sein. Zwischen den Seitenteilen 23, 27 spannt sich eine erste Ebene 69 und eine zweite Ebene 71 auf. Die Ebenen 69, 71 werden durch die Piktogramme ausgebildet. Der kastenförmige Tragrahmen 19 verlängert sich seitlich in eine Richtung durch wenigstens einen Ausleger 75. Wahlweise können auch mehrere Ausleger 75 an unterschiedlichen Seiten des Tragrahmens 19 angebracht werden.
  • Zu dem Set 1 nach 1 können auch Streuplatten 89, 91 nach den 10 und 11 gehören. Die Streuplatte 89 ist glasartig aus einem Kunststoff gefertigt. Die Streuplatte 89 hat eine milchige Erscheinungsform. Das Licht, z. B. aus LEDs, wird durch die Streuplatte 89 diffus gestreut. Eine normungsgemäße gleichmäßige Ausleuchtung der Piktogramme 63, 65, 67 (nach 7) kann so sichergestellt werden. Hierzu hat z. B. die Streuplatte 91 nach 11 eine Einfärbung. Es wird eine helle Einfärbung gewählt. Durch die Einfärbung lassen sich die einzelnen Lichtquellpunkte nicht mehr für den Betrachter exakt positionieren, gleichzeitig schluckt die helle Einfärbung nur minimale Lichtanteile.
  • Um die herausgebrochenen Kabeldurchlässe 35, 37, z. B. nach 1, wieder verschließen zu können, sind Deckfolien 85 (nach 12) und 87 (nach 13) Teil des Sets 1 nach 1. Die Deckfolie 85 hat seitlich, am Ende Ausnehmungen. Die Enden können in geeignete Schienen 101 (nach 2) eingeschoben werden. Eine ähnliche Befestigungstechnik wird durch die Einschnitte am Rande der Deckfolie 87 angeboten. Die flachen, länglichen, länger als breiter gestalteten Deckfolien 87 können parallel zur Seite des Tragrahmens 19 innwandig eines Seitenteils 23, 25, 27, 29 eingeschoben werden.
  • Die zuvor aufgeführten einzelnen Bauteile können in einem Staubpackkarton 5 nach 14 verpackt sein. Die Teile, die erfahrungsgemäß immer verwendet werden müssen, befinden sich in der einen Hälfte des Staubpackkartons 5. Die austauschbaren, fakultativen Teile werden durch Kartonlaschen 7, 9 von den übrigen Bauteilen separiert.
  • Eine weitere Vereinheitlichung der einzelnen Abdeckungen 43, 45, 47 nach den zuvor dargelegten Figuren lässt sich der 15 entnehmen. Die wandartige Abdeckung 47 nach 1 kann durch eine wandartige Abdeckung 48 ersetzt werden, wenn die Abdeckung 48 so gestaltet ist, dass sie in eine Halteschiene 74 einschiebbar ist. Die Halteschiene 74 ist an weiteren Bauteilen der Rettungszeichenleuchte ausgeformt. Die Abdeckung 48 bildet ein äußeres Teil 13. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckung 48 auf die anderen Abdeckungen, wie zum Beispiel die Abdeckung 43 oder 45 (nach 1), abgestimmt ist. In der Abdeckung 48 sind einzelne Erhöhungen eingeformt. Eine solche Erhöhung kann eine Abstandserhöhung 111 sein. Auch können Schraubenlöcher 113 in der Abdeckung 48 vorgesehen sein. Die beiden Schraubenlöcher 113 befinden sich in den Eckbereichen der Abdeckung 48. Ein Schraubenloch 113 ist als Querloch 49 gestaltet. Ein weiteres Schraubenloch 113 ist als Längsloch 51 gestaltet. Mittig auf der gegenüberliegenden Seite der Abdeckung 48 ist die Abstandserhöhung 111 platziert.
  • Die in 15 dargestellte Abdeckung 48 ist zusammen mit einem Tragrahmen 19 in 16, sozusagen im verbauten Zustand, ausschnittsweise dargestellt. Die Abdeckung 48 bildet einen Teil eines äußeren Teils 13. Die Abdeckung 48 liegt in einer Halteschiene 74. Die Abdeckung 48 kann seitlich eingeschoben werden. Die Abdeckung 48 wird in die Halteschiene 74 entlang der Halteschiene 74 eingeschoben. Es gibt vorteilhafterweise wenigstens zwei Halteschienen 74. Vorteilhafterweise sind die zwei Halteschienen 74 an zwei gegenüberliegenden Seiten des Tragrahmens 19 vorgesehen. Der Tragrahmen 19 setzt sich aus einzelnen Seitenteilen 23, 25 zusammen. Der Tragrahmen 19 stellt das mittlere Teil 11 dar. Beidseitig zum mittleren Teil 11 erstreckt sich wenigstens ein äußeres Teil 13. Die äußeren Teile 13 können zueinander unterschiedlich gewählt werden. Wird eine Abdeckung 48 gewählt, so bietet die Abdeckung 48 einzelne Löcher wie ein Längsloch 51 und Abstandserhöhungen 111, jedoch ist die Abdeckung überwiegend lichtundurchlässig. Demgegenüber können andere Abdeckungen, wie die Abdeckung 43 oder 45 nach 1 bzw. 5 gewählt werden, um lichtdurchlässige Flucht- und Evakuierungswege hinterleuchtet anzuzeigen. In 16 ist weiterhin eine von wenigstens zwei Nuten 39 zu sehen. Die Nut 39 ist in das Seitenteil 25 eingeformt. Die Nut 39 dient zur Aufnahme der Rückwand. Die Nut 39 ist eine längliche, im Querschnitt gleichmäßig verteilte Längsnut. Die Längsnut 39 reicht nahezu über die gesamte Länge des Seitenteils 25.
  • Werden die zahlreichen Ausführungsformen der 1 bis 16 mit der ästhetisch ansprechenderen Rettungszeichenleuchte 200 verglichen, so ist zu sehen, dass die Rettungszeichenleuchte 200 – zwar optisch interessanter – leicht gewölbte Sichtflächen 201 anbietet, jedoch die Gestaltungsfreiheit mit Hilfe von Wechselpiktogrammen 63 eingeschränkter ist als bei einer Rettungszeichenleuchte 3 nach 1. Es können unterschiedliche Piktogramme 63 zwischen den beiden Schenkeln 203, 205 eingeschoben werden, die sich von einem Ausleger 76 wegweisend erstrecken.
  • Der Tragrahmen 19 ist so gestaltet, dass weitere Anbauteile und Piktogramme an dem Tragrahmen 19 befestigt werden können. Der Tragrahmen 19 mit seinen korrespondierenden Bauteilen ist durch Klammern, Nuten und Steckverbindungen zusammensteckbar und zusammenschiebbar. Viele Tätigkeiten können werkzeugfrei ausgeführt werden. Durch die klare Formgebung, z. B. sind die Oberflächen der Seitenteile 23, 25, 27, 29 leicht gerundet, lassen sich die Bauteile leicht bedienen und verwenden. Es können durch erfindungsgemäße Rettungszeichenleuchten drei zahlreiche sehr unterschiedliche Montageorte und Montageweisen bedient werden. Ist der Untergrund nicht ganz waagerecht, so können über Ausleger 75 Ausgleiche geschaffen werden. Der Ausleger 75, im Gegensatz zum Ausleger 76, ist kürzer gestaltet. Dadurch muss nur eine kleinere Anlagefläche gesucht werden. Die Abstandserhöhungen 111 tragen zu einem Ausgleich des Untergrunds bei. Durch die Verwendung von Seitenteilen mit Lichtauslässen 97 können die Beleuchtungsmittel in unterschiedliche Richtungen abstrahlen. Sowohl durch die Lichtauslässe 97 als auch hinter den Wechselpiktogrammen 63, 65, 67 können Streuelemente wie Streuplatten 89, 91 angebracht werden, damit das Licht diffuser verteilt wird. Dem Handwerker ist mit einer erfindungsgemäßen Rettungszeichenleuchte 3 ein universell einsetzbares Gehäuse mit unterschiedlichen Piktogrammen an die Hand gegeben. Bezugszeichenliste
    Bezugszeichen Bedeutung
    1 Set
    3 Rettungszeichenleuchte
    5 Staupackkarton
    7 erste Kartonlasche
    9 zweite Kartonlasche
    11 mittleres Teil
    13 äußeres Teil
    15 erste Seite der Rettungszeichenleuchte
    17 zweite Seite der Rettungszeichenleuchte
    19 Tragrahmen
    21 Halterung des Tragrahmens
    23 erstes Seitenteil, insbesondere des Tragrahmens
    25 zweites Seitenteil, insbesondere des Tragrahmens
    27 drittes Seitenteil, insbesondere des Tragrahmens
    29 viertes Seitenteil, insbesondere des Tragrahmens
    31 Eckklammer, insbesondere eines Seitenteils
    33 Eckklammer, insbesondere eines Seitenteils
    35 Kabeldurchlass, insbesondere mit einem größeren Durchmesser
    37 Kabeldurchlass, insbesondere mit einem kleineren Durchmesser
    39 erste Nut, insbesondere des Tragrahmens
    41 zweite Nut, insbesondere des Tragrahmens
    43 erste Abdeckung, insbesondere als Rahmen gestaltete Abdeckung
    45 zweite Abdeckung, insbesondere als Rahmen gestaltete Abdeckung
    47 dritte Abdeckung, insbesondere als undurchsichtige Wand
    48 zweite Ausgestaltung der dritten Abdeckung, insbesondere als undurchsichtige Wand
    49 Querloch
    51 Längsloch
    53 Rand der Abdeckung
    55 erster Wechselträger
    57 zweiter Wechselträger
    59 dritter Wechselträger
    61 Sollbruchkante des Wechselträgers
    63 erstes Wechselpiktogramm
    65 zweites Wechselpiktogramm
    67 drittes Wechselpiktogramm
    69 erste Ebene
    71 zweite Ebene
    73 Haltenase
    74 Halteschiene
    75 Ausleger
    76 Ausleger, der zweiten Art
    77 erster Klipp des Auslegers
    79 zweiter Klipp des Auslegers
    81 erste Schiebeklammer
    83 zweite Schiebeklammer
    85 erste Deckfolie
    87 zweite Deckfolie
    89 erste Streuplatte, insbesondere zur Lichtverteilungsstreuung
    91 zweite Streuplatte, insbesondere zur Lichtverteilungsstreuung
    93 Beleuchtungsmittelleiste, insbesondere mit einer LED-Beleuchtungsreihe
    95 Wanne, insbesondere Elektrobauteilwanne
    97 Lichtauslass
    99 Perforationsbereich
    101 Schiene, insbesondere zur Aufnahme der Schiebeklammer
    103 erste Seitenlasche
    105 zweite Seitenlasche
    107 Ausnehmung
    109 Klammerfalz
    111 Abstandserhöhung
    113 Schraubenloch
    200 Rettungszeichenleuchte, insbesondere ästhetisch geformte Rettungszeichenleuchte
    201 erste Sichtfläche
    203 erster Schenkel, insbesondere linker Wechselträgerhalter
    205 zweiter Schenkel, insbesondere rechter Wechselträgerhalter
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202006014352 U1 [0002]
    • - EP 1845396 A1 [0002]
    • - US 6240665 B1 [0006]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - VDE 0108 [0004]
    • - DIN 4844 [0004]

Claims (10)

  1. Montierbares Set (1) einer Rettungszeichenleuchte (3), die die folgenden Bauteile umfasst: – einen Tragrahmen (19), der einen mittleren Teil (11) der Rettungszeichenleuchte (3) bildet, – wenigstens eine Abdeckung (43, 45, 47), die ein äußeres Teil (13) der Rettungszeichenleuchte (3) bildet, – wenigstens ein Wechselpiktogramm (63, 65, 67), das in eine Halterung (21, 73) des Tragrahmens (19) einschiebbar ist und von dem Tragrahmen (19) gehalten wird, wobei das Wechselpiktogramm (63, 65, 67) auf einem Wechselträger (55, 57, 59) angeordnet ist, dessen Größe so abgestimmt ist, dass eine von dem unterliegenden Tragrahmen (19) umschließend begrenzte Seite (23, 25, 27, 29) der Rettungszeichenleuchte (3), die durch den Wechselträger (55, 57, 59) gebildet eine waagerechte Ebene (69, 71) darstellt, vorzugsweise werkzeugfrei, austauschbar ist und durch die Abdeckung (43, 45, 47) randseitig abgedeckt wird.
  2. Montierbares Set (1) nach Anspruch 1, wobei wenigstens eine Seite (15, 17) der Rettungszeichenleuchte (3) wahlweise durch eine undurchsichtige Wand (47) oder ein Wechselpiktogramm (63, 65, 67), das insbesondere durchleuchtbar ist, austauschbar ist, die beide je ein Bauteil des montierbaren Sets (1) darstellen, wobei vorzugsweise beide Bauteile jeweils eine austauschbare Seite (15, 17) der zum Tragrahmen (19) rechtwinklig anzuordnenden, waagerechten, insbesondere viereckigen, Ebene (69, 71) darstellt, wobei weiterhin vorzugsweise in einer Montageanordnung die Wand (47) durch die Abdeckung (43, 45) in ihrer Relativposition zum Tragrahmen (19) fixiert wird.
  3. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die undurchsichtige Wand (47) Teil der Abdeckung ist, die sich insbesondere vollflächig über die Seite (15, 17) der Rettungszeichenleuchte (3) erstreckt, die vorzugsweise durch in Nuten (39, 41) einzuschiebende Haltenasen (73) am Tragrahmen (19) anbringbar ist und mit Querloch (49) und Längsloch (51) für eine Wandbefestigung ausgestattet ist.
  4. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem das Set (1) wenigstens einen Ausleger (75) umfasst, der insbesondere als mehrfach einklippbare, formschlüssig an den Tragrahmen (19) anschmiegbare Längsschiene gestaltet ist, die auf eine Innenseite des Tragrahmens (19) durchgreifend mittels in Führungsschienen gehaltenen Schiebeklammern (81, 83) fixierbar ist und der ausbrechbare Kabeldurchlässe (35, 37) aufweist.
  5. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das einen Satz üblicher, in ihrer Richtungsangabe voneinander abweichender Piktogramme (63, 65, 67) umfasst, die sämtlich untereinander austauschbar sind und vorzugsweise mittels Siebdruckverfahren einseitig auf einem jeweiligen Wechselträger (55, 57, 59) in opaquer Weise mit einem maximalen Resorptionsfaktor von 1:15 aufgebracht sind, wobei die Piktogramme (63, 65, 67) insbesondere zusammenhängend auf dem mit Sollbruchkanten perforierten einstückigen Wechselträger (55, 57, 59) abgebildet sind.
  6. Montierbares Set (1) nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dessen Tragrahmen jeweils zwei gleich lange Seitenteile (23, 27 oder 25, 29) hat, wobei die Seitenteile (23, 27 oder 25, 29) je einer Länge alternierend mit den Seitenteilen (25, 29 oder 23, 27) der anderen Länge in den Ecken miteinander geklammert (31, 33) sind, und wobei die äußeren Oberflächen der Seitenteile (23, 27, 25, 29) über ihre Längsachsen gerundet sind und am Rand eine zurückgesetzte Haltekante haben, sodass sich ein spiegelbildlich arrangierter Tragrahmen (19) ergibt.
  7. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Tragrahmen (19) an wenigstens einer Stelle (99) einseitig verschlossene Perforationsbereiche für das Ausbrechen von vorzugsweise kreisrunden Kabeldurchlässen (35, 37) aufweist, in die insbesondere der Ausleger (75) mit seinen Klammern (81, 83) eingreifen kann und die durch eine in Klammern zu haltende Deckfolie (85) innwandig verschließbar sind.
  8. Montierbares Set (1) nach einem dervorhergehenden Ansprüche, bei dem als Leuchtmittel LEDs, vorzugsweise maximal drei Niedervolt-LEDs, an einer Seite des Tragrahmens (19) anzubringen sind, insbesondere in einer durchsichtigen Elektrobauteilwanne (95) einlegbar sind.
  9. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das in einem Staupackkarton (5) erschütterungsfest liegt, und dessen Ersatz- und Austauschbauteile im Deckel des Staupackkartons (5) durch Kartonlaschen (7, 9) gehalten werden.
  10. Montierbares Set (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die von dem unterliegenden Tragrahmen (19) umschließend begrenzte Seite (15, 17) der Rettungszeichenleuchte (3) eine zumindest teilweise durch den Tragrahmen (19) umschließend eingefasste Seite ist, die von dem Tragrahmen (19) zumindest teilweise randseitig (53) abgedeckt wird.
DE202008008555U 2008-06-30 2008-06-30 Rettungszeichenleuchte Expired - Lifetime DE202008008555U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008008555U DE202008008555U1 (de) 2008-06-30 2008-06-30 Rettungszeichenleuchte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008008555U DE202008008555U1 (de) 2008-06-30 2008-06-30 Rettungszeichenleuchte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202008008555U1 true DE202008008555U1 (de) 2009-11-26

Family

ID=41360975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202008008555U Expired - Lifetime DE202008008555U1 (de) 2008-06-30 2008-06-30 Rettungszeichenleuchte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202008008555U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060607A1 (de) 2009-12-23 2011-06-30 RP-Technik e.K., 63110 Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute
DE102010014614A1 (de) 2010-04-10 2011-10-13 Ropag High-Tech Scheibenleuchte
DE202012100714U1 (de) 2011-04-03 2012-09-10 Ropag High Tech E.K. Sicherheitsleuchte mit Lichtleitkomponente
DE102012101950A1 (de) 2012-03-08 2013-09-12 Rp-Technik E.K. Rettungszeichenleuchte, insbesondere für die Installation in elektrifizierten Bahntunneln
DE102009061739B3 (de) * 2009-12-23 2019-11-14 Rp-Technik Gmbh Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute

Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB316705A (en) * 1928-11-21 1929-08-08 Richard Stuart Woods Improvements in or relating to advertising display and like signs
DE8220984U1 (de) * 1982-10-21 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Hinweis- und Werbeschilder
EP0341817A1 (de) * 1988-03-31 1989-11-15 Frederick Dimmick Schild mit elektrischer Beleuchtung aus einer Niederspannungsquelle
US5729925A (en) * 1995-03-16 1998-03-24 Cooper Industries, Inc. Illuminated emergency sign utilizing LED units
DE20009216U1 (de) * 1999-08-02 2000-08-31 Autrosafe Oy Vantaa Vorrichtung zur Beleuchtung von Hinweisschildern sowie beleuchtetes Hinweisschild
US6240665B1 (en) 1999-01-05 2001-06-05 Jji Lighting Group, Inc. Illuminated sign
US6457270B1 (en) * 2000-10-27 2002-10-01 Frederick W. Stark, III Universal emergency sign
DE202005005862U1 (de) * 2005-04-12 2005-06-30 Hsu, Yu-Ching Leuchtdioden-Anzeigetafel
US20060056170A1 (en) * 2004-09-14 2006-03-16 Thomas & Betts International, Inc. Sign-type lighting fixture assembly
DE202006014352U1 (de) 2006-04-13 2007-01-11 Zumtobel Lighting Gmbh Leuchte mit wenigstens einer lichtdurchlässigen Abdeckung

Patent Citations (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8220984U1 (de) * 1982-10-21 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Hinweis- und Werbeschilder
GB316705A (en) * 1928-11-21 1929-08-08 Richard Stuart Woods Improvements in or relating to advertising display and like signs
EP0341817A1 (de) * 1988-03-31 1989-11-15 Frederick Dimmick Schild mit elektrischer Beleuchtung aus einer Niederspannungsquelle
US5729925A (en) * 1995-03-16 1998-03-24 Cooper Industries, Inc. Illuminated emergency sign utilizing LED units
US6240665B1 (en) 1999-01-05 2001-06-05 Jji Lighting Group, Inc. Illuminated sign
DE20009216U1 (de) * 1999-08-02 2000-08-31 Autrosafe Oy Vantaa Vorrichtung zur Beleuchtung von Hinweisschildern sowie beleuchtetes Hinweisschild
US6457270B1 (en) * 2000-10-27 2002-10-01 Frederick W. Stark, III Universal emergency sign
US20060056170A1 (en) * 2004-09-14 2006-03-16 Thomas & Betts International, Inc. Sign-type lighting fixture assembly
DE202005005862U1 (de) * 2005-04-12 2005-06-30 Hsu, Yu-Ching Leuchtdioden-Anzeigetafel
DE202006014352U1 (de) 2006-04-13 2007-01-11 Zumtobel Lighting Gmbh Leuchte mit wenigstens einer lichtdurchlässigen Abdeckung
EP1845396A1 (de) 2006-04-13 2007-10-17 Zumbotel Lighting GmbH Leuchte mit wenigstens einer lichtdurchlässigen Abdeckung

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DIN 4844
VDE 0108

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060607A1 (de) 2009-12-23 2011-06-30 RP-Technik e.K., 63110 Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute
DE202010013206U1 (de) 2009-12-23 2011-11-29 Rp-Technik E.K. Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute
DE102009060607B4 (de) * 2009-12-23 2015-10-29 Rp-Technik Gmbh Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute
DE102009061739B3 (de) * 2009-12-23 2019-11-14 Rp-Technik Gmbh Rettungszeichenleuchte mit erhöhter Lichtausbeute
DE102010014614A1 (de) 2010-04-10 2011-10-13 Ropag High-Tech Scheibenleuchte
DE202012100714U1 (de) 2011-04-03 2012-09-10 Ropag High Tech E.K. Sicherheitsleuchte mit Lichtleitkomponente
DE102012101950A1 (de) 2012-03-08 2013-09-12 Rp-Technik E.K. Rettungszeichenleuchte, insbesondere für die Installation in elektrifizierten Bahntunneln

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202008008977U1 (de) Beleuchtungskörper, insbesondere in der Form einer Rettungszeichenleuchte
DE19641835A1 (de) Energiespar-Beleuchtungssystem
DE202008008555U1 (de) Rettungszeichenleuchte
EP3366991A1 (de) Geräteträger für leuchte
EP2365242B1 (de) Beleuchtungsanordnung
DE10113240A1 (de) Multifunktionsleuchte
EP1789724B1 (de) Leuchte mit verschlussmitteln zum lösbaren befestigen einer abdeckung an einer gehäusewanne
EP2175188B1 (de) Leuchte
DE102016104426A1 (de) Modul für modulare Außenleuchte
EP3366986A1 (de) Leuchtenabdeckung und leuchte
EP0582945A2 (de) Multifunktionales Wandelment für Büro- und sonstige Arbeitsplatzeinrichtungen
EP3366981A1 (de) Leuchtenwanne zum bilden eines leuchtengehäuses
AT519169B1 (de) Leuchte mit rastfedersystem zur befestigung einer abdeckung
DE3224709C2 (de) Regal
DE102012216342B4 (de) Arbeitsmöbel
DE102024111743A1 (de) Paneelwand
DE102019001668A1 (de) Theater-Kabelkanalanordnung zur Elektrizitäts- und Kommunikationsverteilung
DE29801998U1 (de) Spiegel
DE20305796U1 (de) Beleuchtungsanordnung
DE60212746T2 (de) Modulelement zum Tragen von Licht-, Ton- und Bildgeräten und aus solchen Elementen bestehendes, zerlegbares System
DE1534566A1 (de) Beleuchtungseinrichtung fuer Strassen
DE102007050181A1 (de) Wagenkasten mit Funktionskedern
DE2442945C3 (de) Installationseinrichtung für eine Versorgung mit Schwach- und Starkstrom aus einer Zwischendecke
EP1535536A1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Befestigen einer Steckdosenleiste an einem Möbelstück
DE202024102570U1 (de) Mobile Veranstaltungstheke

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20091231

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20111117

R151 Term of protection extended to 8 years
R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20140630

R152 Term of protection extended to 10 years
R071 Expiry of right