DE2442945C3 - Installationseinrichtung für eine Versorgung mit Schwach- und Starkstrom aus einer Zwischendecke - Google Patents
Installationseinrichtung für eine Versorgung mit Schwach- und Starkstrom aus einer ZwischendeckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Installationseinrichtung für eine Versorgung mit Schwach- und Starkstrom aus
einer Zwischendecke gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist eine Installationseinrichtung für eine Versorgung mit Starkstrom au«- einer Zwischendecke über
hohle, nicht unterteilte Zuführungseinrichtungen bekannt, die von der Zwischendecke nach unten
vorstehen. Hierbei ist in der Verlängerung der Zuführungseinrichtungen ein Versorgungselement angebracht,
das mit mindestens einer auswechselbaren Versorgungseinrichtung versehen ist. Ferner ist am
deckenseitigen Ende der Zuführungseinrichtung ein flexibles bzw. biegsames Verbindungsteil vorgesehen.
Die bekannte Versorgungseinrichtung ist jedoch nur für Starkstrom und nicht für Schwachstrom ausgelegt und
obendrein kann in der Verlängerung der Zuführungseinrichtungen jeweils nur ein Versorgungselement mit
einer oder mehreren Versorgungseinrichtungen angebracht werden (US-PS 35 34 319).
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Versorgungseinrichtung für eine Versorgung sowohl mit
Schwach- als auch mit Starkstrom zu schaffen, deren Zuführungseinrichtungen in besonders einfacher Weise
in zwei Teile unterteilt sind und bei welcher ohne Schwierigkeit, d. h. beispielsweise ohne Einziehen neuer
Leitungen, weitere Versorgungselemente vorgesehen werden können.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einer Installationseinrichtung für eine Versorgung mit
Schwach- und Starkstrom durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Installationseinrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch die Einführung eines Rohrs in Form eines elastischen und biegsamen Metallrohrs können beim
Anmeldungsgegenstand in einfacher Weise neben den Starkstromversorgungsleitungen auch noch beispielsweise
die Fernmelde- und Schwachstromleitungen untergebracht werden. Ferner können bei der erfindungsgemäßen
Installationseinrichtung, ohne daß neue Verdrahtungen oder das Einziehen neuer Leitungen
erforderlich ist, eine Anzahl Versorgungselemente in Richtung der Zuführungseinrichtung additiv lösbar und
auch wieder auswechselbar zugefügt werden, so daß dadurch eine Säule aus den Anforderungen und
Wünschen entsprechend aufgebauten Versorgungselementen zusammenstellbar ist, wobei jedes der Versorgungselemente
ohne Schwierigkeit herausgenommen und beispielsweise gegen ein anderes Versorgungselement
mit anderen Versorgungseinrichtungen ersetzt werden kann. Hierdurch ist die Flexibilität und die
Anpassungsfähigkeit des Installationssystems erheblich verbessert und dieses insgesamt vielseitiger einsetzbar.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der erfindungsgemäßen Installa'innseinr'jhtung weist der lösbare
Deckel eines Versorgungselements eine einfach
angebrachten VersüfgüiiyScicnicnic (6) eine Ein- iüsbare Verbindung, vorzugsweise
Bajonettverschlusses auf, so daß das Versorgungselement ohne weiteres am oberen oder unteren Ende einer
Zuführungseinrichtung in Verlängerung ier Achse untergebracht werden kann oder ohne weiteres eine
beliebige Anzahl von Versorgungselu/ienten additiv
übereinander bzw. untereinander ebenfalls in Verlängerung der Längsachse der Zuführeinrich'ungen angebracht
werden kann.
Ferner kann zum Schutz der einzelnen Versorgungselemente und um einen einwandfreien Halt der ■ &
einzelnen Elemente aneinander bzw. des obersten oder untersten Elements an der jeweiligen Zuführungseinrichtung
an ihrer Deckeloberseite und/oder der Bodenunterseite ein dünner Zwischenring aus Kunststoff,
Gummi oder einem anderen Material vorgesehen '5 sein.
Vorzugsweise kann ein Versorgungselement wahlweise und austauschbar mit mindestens eine', vorzugsweise
zwei verschiedenen oder auch gleichen der im folgenden aufgeführten Versorgungseinrichtungen bestückt
werden, nämlich einer Schutzkontaktsteckdose, einer Telefondose, einer Antennendose, einem Fernschreibanschluß,
einem Lichtschalter, einem Türschalter, einem Bodenrufschalter, einem Ruflautsprecher
oder einem Terminuljnschluß, wobei die Schalter oder *5
Taster auch als Flächenschalter mit oder ohne Funktionssymbol ausgebildet sein können. Darüber
hinaus können die einander gegenüberliegenden oder auch alle zur Längsachse parallel verlaufenden Seitenwände
des Versorgungselements aus einem durchscheinendem Material, vorzugsweise Opalglas, hergestellt
sein, wobei das Versorgungselement dann von innen beleuchtbar ist, so daß es als Not- und/oder Orientierungsbeleuchtung
beispielsweise in einem Großraumbüro verwendet werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. la eine an einer Zwischendecke gehalterte und
von dieser nach unten vorstehende Zuführungseinrichtung mit einem Dämpfungsteil, wobei am unteren Ende
der Zuführungseinrichtung zwei Versorgungselemente angebracht sind;
Fig. Ib eine an einer tragenden Decke befestigte, nach unten von einer Zwischendecke vorstehende
Zufüliiungseinrichtung mit einem Dämpfungsteil, wobei
ebenfalls am unteren Ende der Zuführungseinrichtung zwei Versorgungselemente angebracht sind;
Fig. 2 eine über eine Deckendurchführung von der Zwischendecke und der tragenden Decke nach oben 5"
vorstehende Zuführungseinrichtung, an deren oberem Ende zwei Versorgungselemente angebracht sind;
F i g. 3a eine Seitenansicht eines einzelnen, am oberen Ende einer Zuführungseinrichtung angebrachten Versorgungselementes;
und
Fig.3b und 3c perspektivische Ansichten von zwei
bzw. drei am unteren Ende einer Zuführungseinrichtung angebrachten Versorgungselementen.
Bezüglich der Offenbarung wird wegen ihrer großen Übersichtlichkeit und Klarheit ausdrücklich auf die
Zeichnungen Bezug genommen. Ferner sind in den Figuren dieselben bzw. die einander entsprechenden
Teile mit denselben Ekzugszeichen bezeichnet
In F i g. 1 ist an einer tragenden Decke 1, beispielsweise
einer Betondecke, eine Zwischendecke 2 über h5
entsprechend einstellbare Einrichtungen 2a abgehängt. Ferner sind in dem Raum über der Zwischendecke an
der Unterseite der tragenden Decke i im Querschnitt etwa L-förmige Versorgungskanäle 12 angebracht, in
welchen in gesonderten Abteilen die Starkstrom- bzw. die Schwachstromversorgungsleitungen 3 untergebracht
sind. Wenn die Zwischendecke 2 eine gewisse Tragfähigkeit und Stabilität aufweist, d. h. wenn die
zwischen die Tragschienen eingelegten Zwischendekkenplatten beispielsweise aus einem Metall bestehen,
kann eine von der Zwischendecke 2 nach unten vorstehende Zuführungseinrichtung 4 mittels einer
herkömmlichen Befestigungseinrichtung 9, beispielsweise einer Klemme oder Schelle, unmittelbar an der
Zwischendecke 2 selbst gehaltert und angebracht werden.
Am unteren Ende der Zuführungseinrichtung 4, welche vorzugsweise ein Metallrohr beispielsweise aus
farblos eloxiertem Aluminium ist, sind in Fig. la zwei
Versorgungselemente 6 angebracht, weiche einen etwa quadratischen Querschnitt aufweisen und deren Ecken
abgerundet sind. In die vordere, parallel zu der Achse der Zuführungseinrichtung verlaufende Seitenfläche 6c
der Versorgungselemente 6 ist jeweils eine Versor gungseinrichtung 7, in F i g. 1 a eine Schutzkontaktsteckdose
eingesetzt. Die Zuführungseinrichiung kann an einer beliebigen Platte der Zwischendecke 2 angebracht
werden und ;hre Länge ist einschließlich der Versor gungseinrichtungen so gewählt, daß sie in dem richtigen
Abstand von beispielsweise einem in Fig. la nar angedeuteten Schreibtisch angeordnet ist und von
diesem aus bequem erreicht werden kann. Anstelle der dargestellte): zwei Versorgungselemente kann auch nur
ein Element am unteren Ende der Zuführungseinrichtung
4 vorgesehen sein, oder es können noch weitere. zusätzliche Versorgungselemente zusätzlich zu den
dargestellten zwei Versorgungselementen 6 hinzugeführt werden, welche dann jeweils a'lc in der
Verlängerung der Längsachse der Zuführeinrichtung 4 an deren unterem Ende angebracht sind. Zusätzlich zu
den dargestellten Versorgungseinrichtungen 7, in Fig. 2a sind es zwei Schutzkontaktdosen, können
beispielsweise auf der diesen Versorgungseinrichtungen gegenüberliegenden Seite der Versorgungselemente
weitere der vorstehend aufgeführten Versorgungseinrichtungen eingesetzt sein bzw. werden, welche dann
gegebenenfalls später wieder gegeneinander oder gegen eine andere der aufgeführten Versorgungseinrichtungen
ausgetauscht oder ausgewechselt werden können.
Die Zuführungseinrichtung 4 in F i g. 2a ist beispielsweise aus zwei Teilen zusammengesetzt, zwischen
denen ein Dämpfungsteil 5 angebracht ist. Durch dieses Dämpfungsteil können starke Erschütterungen, Schläge
oder Stöße, welche auf die Zuführungseinrichtung selbst oder auf die an ihrem unteren Ende angebrachten
Versorgungselemente 6 ausgeübt werden, unterdrückt bzw. zumindest so stark gedämpft werden, daß
hierdurch die jeweilige Zwischendeckenplatte, an welcher die Zuführungseinrichtung 4 befestigt ist, nicht
beschädigt wird und auch eine Lockerung der Zuführungseinrichtung in der Halterung 9 vermieden ist.
Hierbei kann das Dämpfungsteil eine der bekannten, für solche Zwecke verwendeten Dämpfungseinrichtungen
sein, beispielsweise eine starke Schraubenfeder, ein zylinderförmiges Teil mit einer senkrecht zu seiner
Längsachse wellenförmig ausgebildeten Oberfläche, eine hydraulische oder pneumatische Dämpfungseinrichtung
u. ä. Die von außen sichtbare Oberfläche des Dämpfungsteils kann dann in etwa der Einfärbung der
Zufuhrungseinrichtung 4 angepaßt sein.
Die in F i g. Ib gezeichnete entspricht weitgehend der
in Fig. la dargestellten Ausführungsform; in der Fig. Ib ist im Unterschied zu Fig. la die Ziiführungseinrichtung
4 nicht an der Zwischendecke 2, sondern mittels einer etwa U-förmigen Halterungseinrichtung <
10 und einer an dieser vorgesehenen Klemm- oder Einspanneinrichtung unmittelbar an der tragenden
Decke 1, beispielsweise einer Betondecke, befestigt. Zum Schulz der Zwischendecke 2 und zum Abfangen
und Dämpfen von Erschütterungen, Schlägen oder Stößen ist auch in der Ausführungsform der Fig. Ib in
die Zuführungseinrichtung wieder ein Dämpfungsteil 5 eingesetzt. Ferner sind in Fig. Ib die in einem
elastischen und biegsamen Metallrohr 3a untergebrachten Fernmelde- und Schwachstromleitungen sowie die
Starkstromversorgungsleitungen 36 erkennbar, welche von einer Verzweigungsdose abgezweigt und in das
Zuführungsrohr 4 eingeführt sind.
In F i g. 2 steht die Zuführungseinrichtung 4 über eine in der tragenden Decke 1 untergebrachte, beispielsweise
eingegossene Deckendurchführung 11 senkrecht nach oben vor. Am oberen Ende sind in Verlängerung
der Längsachse der Zuführungseinrichtung 4 wieder zwei Versorgungselemente 6 angebracht, in deren in
Fig. 2 erkennbaren Vorderseite zwei Versorgungseinrichtungen, in F i g. 2 beispielsweise eine Schutzkontaktsteckdose
und ein Ruftaster bzw. ein Tastschalter eingesetzt sind. Hierbei ist die Länge der Zuführungseinrichtung 4 einschließlich der an ihrem oberen Ende
angebrachten Versorgungselemente so gewählt, daß das oberste Element etwas unterhalb der Oberkante eines
angedeuteten Schreibtisches 8 liegt.
In die Deckendurchführung 11 ist eine verschiebbare,
in F i g. 2 nicht näher dargestellte Einrichtung beispielsweise in Form einer Hülse oder Buchse eingepaßt, mit
deren Hilfe die Deckenzuführungseinrichtung an die jeweilige Deckenstärke und den auf diese aufgelegten
Bodenbelag la angepaßt werden kann. Ferner können in der Deckendurchführung 11 Einrichtungen, beispielsweise
in Form von gegeneinander verschiebbaren Ringen vorgesehen sein, durch welche die Zuführungseinrichiung
senkrecht zu der Deckenoberfläche ausgerichtet werden kann, falls die Deckendurchführung
selbst nicht genau senkrecht in die Decke 1 eingesetzt ist.
Die Versorgungsleitungen 3a und 36 sind auch in der Ausführungsform der F i g. 2 wieder vor dem Raum über
der Zwischendecke 2 über die Deckendurchführung 11 in die Zuführungseinrichtung 4 eingeführt. Hierbei kann
die Zwischendecke 2 beispielsweise der in F i g. 1 a dargestellten Zwischendecke 2 entsprechen, so daß von
dieser Zwischendecke aus sowohl ein unter ihr liegendes Großraumbüro (Fig. la) sowie ein über der ober ihr
angeordneten tragenden Decke 1 liegendes Großraumbüro (Fig.2) versorgt werden kann. Obwohl bei der
Ausführungsform gemäß F i g. 2 ein Raum von unten versorgt wird, erübrigen sich bei dem Installationssystem gemäß der Erfindung irgendwelche auf dem Boden
der Decke 1 angeordneten Kanäle oder Schächte, in welchen die Versorgungsleitungen sonst untergebracht
sind. Da bei dem Installationssystem gemäß der Erfindung irgendwelche auf dem Boden des zu
versorgenden Raums vorgesehene Kanäle nicht vorgesehen sein müssen und daher entfallen, ergibt sich
hierdurch eine enorme Kosteneinsparung, da beispielsweise kein Estrich aufgetragen werden muß, dessen
Stärke der Höhe der auf dem Deckenboden vorgesehenen Kanäle entspricht. Obendrein kann bei der
Ausführungsform gemäß der F i g. 2 eine der Zwischendecke entsprechende Zwischendecke in dem oberen
Raum entfallen, falls sie nicht aus anderen Gründen, beispielsweise wegen der Beleuchtung, trotzdem vorgesehen
sein muß.
In den Fig. 3a bis 3c sind verschiedene am oberen
Ende (F i g. 3a) oder am unteren Ende (3b und 3c) einer Zuführeinrichtung 4 angebrachte Versorgungselemente
6 wiedergegeben. Hierbei ist in Fig. 3a beispielsweise eine Seitenansicht, in Fig. 3b eine Rückansicht und in
Fig.3c eine Vorderansicht der Ve;sorgungselemente
wiedergegeben. Die einzelnen Versorgungselemente 6 können einen etwa rechteckigen Querschnitt und
abgerundete Ecken aufweisen und ihre Seitenflächen 6c bestehen beispielsweise aus farblos eloxiertem Aluminium.
An Elementen Elementer kann jeweils ein lösbarer, beispielsweise abschraubbarer Deckel 6a und ein Boden
66 vorgesehen sein. Ferner kann nur an dem Boden 66 (F i g. 3a), oder nur an dem Deckel 6a (F i g. 3b und 3c)
oder sowohl an dem Deckel 6a als auch an dem Boden 66 (s. beispielsweise Fig. 3c) ein Verbindungsstück 6c
vorgesehen und einstückig mit dem Deckel 6a und/oder dem Boden 66 ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der
Verbindungsteil 6c und das entsprechende obere (Fig. 3a) bzw. untere Ende (Fig. 3b oder 3c) in Form
eines Bajonettverschlusses ausgebildet, so daß ein Versorgungselement ohne weiteres durch einfaches
Verdrehen an einer Zuführungseinrichtung 4 oder einem anderen Versorgungselement 6 angebracht und
von diesem auch wieder abgenommen werden kann. Zum Schutz der einzelnen Versorgungselemente 6 kann
zwischen ihnen jeweils ein in den Figuren nicht näher dargestellter Zwischenring beispielsweise aus Gummi,
Kunststoff oder einem ähnlichen Material vorgesehen sein.
Ferner sind die in die Versorgungselemente 6 eingesetzten Versorgungseinrichtungen 7 soweit vorverdrahtet
und ihre Zuführungsleitungen beispielsweise mit Schellen oder Klemmen versehen, welche in nicht
montiertem Zustand etwas über die Ober- oder Unterseite vorstehen können, damit sie ohne großen
Aufwand und ohne daß dadurch Schmutz verursacht wird, an die Versorgungsleitungen angeschlossen und
angeklemmt werden, wobei bereits alle übrigen Arbeiten abgeschlossen sein können und sogar bereits
die Möbilierung beispielsweise in einem Großraumbüro vorhanden sein kann. In Fig.3a ist beispielsweise links
ein Taster oder Schalter und rechts eine Schukosteckdose in Seitenansicht zu erkennen. In F i g. 3b ist das obere
Versorgungselement 6 eine Schukosteckdose und in das darunter angeordnete Versorgungselement ein Fernsprech-
bzw. Fernschreibanschluß eingesetzt. In F i g. 3c sind neben zwei in die unteren Versorgungselemente t
eingesetzten Schukosteckdosen in das obere Versorgungselement ein Schalter oder Taster in Form eines
Flächenschalters eingesetzt. Die entsprechenden odei
eine in der Beschreibungsemleitung aufgeführter Versorgungseinrichtungen können dann beispielsweise
auf der gegenüberliegenden, in den F i g. 3b und 3c nichi erkennbaren Seite der Versorgungselemente 6 eingesetzt sein. Wenn die Versorgungselemente entsprechend größer ausgeführt sind, könnte beispielsweise
auch in alle vier Seitenflächen eine der Versorgungseinrichtung eingesetzt werden. Die einzelnen Versorgungs
elemente müssen dann so ausgelegt sein, daß in ihrei
Mitte immer ausreichend Platz für die Zuführung dei Versorgungsleitungen verbleibt.
Handel erhältliche Einrichtungen verwendet werden,
die vorzugsweise weiß oder schwarz ausgeführt sind. Dementsprechend kann dann auch beispielsweise für
die Zuführungsrohre 4 sowie für den Körper 6c eines jeden Versorgungselementes farblos oder schwarz
eloxiertes Aluminium oder auch ein entsprechend eingefärbter Kunststoff verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist bei dem Installationssystem gemäß der Erfindung, daß ein Versorgungselement als
eine Einheit mit mindestens einer Versorgungseinrichtung bestückt ist, wobei das Versorgungselement jeweils
bereits vorverdrahtet und mit herausführbaren Verlängerungen zum Anschluß an weitere Versorgungselemente
oder an die Versorgungsleitungen vorgesehen ist; hierdurch können zu jedem Versorgungselement
additiv weitere entsprechend aufgebaute Versorgungselemente, welche ebenfalls wieder mindestens eine
Versorgungseinrichtung aufweisen, lösbar und auswechselbar derart hinzugefügt werden, daß eine Säule aus
entsprechend ausgebildeten Versorgungselementen zusammengestellt werden kann, welche dann gegebenenfalls
auch wieder auseinander genommen bzw. demontiert werden kann oder bei der auch einzelne
Versorgungselemente ausgewechselt und durch andere ersetzt werden können.
Ferner ist es aufgrund der Ausbildung des erfindungsgemäßen Versorgungselementes, insbesondere dadurch,
daß die bereits verdrahteten Versorgungseinrichtungen mit herausführbaren Verlängerungen versehen sind,
möglich, die verschiedenen Versorgungseinrichtungen an die entsprechenden Versorgungsleitungen bzw. an
entsprechende Herausführungen anderer, bereits angebrachter Versorgungselemente anzuschließen, ohne daß
die Einrichtungen ausgebaut werden müssen, da sie von hinten über die öffnungen in dem Boden oder Deckel
zugänglich sind. Dies ist beispielsweise besonders vorteilhaft bei einer Telefondosc, bei welcher, wie aus
I·"ig. 3b zu entnehmen ist, nur die in der Mitte
vorgesehene Schraube gelöst werden muß; hierdurch wird dann die hinler der Abdeckung liegende Klemmleiste
zugänglich, an welcher dann die entsprechenden, bereits in die Zuführungen eingeführten Fernmeldeleitungen
anschlicßbar sind.
Fin weiterer Vorteil des Instal'ationssystcms auf
ίο welchen hiermit besonders hingewiesen werden soll, ist
darin zu sehen, daß ein Teil einer Zuführungseinrichtung entweder an einer Zwischendecke 2 oder einer
tragenden Decke 1 befestigt werden kann, so daß es dann nach unten über die Zwischendecke vorsteht.
Ebenso können bereits die jeweils erforderlichen und vorgesehenen Versorgungsleitungen in den befestigten
Teil der Zuführungseinrichtung eingeführt werden und unten aus dieser vorstehen. Aufgrund dieser mehrteiligen
Ausbildung der Zuführungseinrichtung gemäß der
ίο Erfindung kann daher die Zwischendecke verschlossen
bleiben und der zweite Teil der Zuführungseinrichtung sowie die jeweils vorgesehenen Versorgungselemente
können an dem aus der Zwischendecke vorstehenden Teil der Zuführungseinrichtung mit den bereits eingeführten
Versorgungsleitungen angeschlossen werden.
Damit auch zu einer Ausrichtung der am unterer Ende der Zuführeinrichtung angebrachten Versorgungselemente
die Zwischendecke nicht mehr geöffnel zu werden braucht, sind an dem aus der Decke
vorstehenden Teil der Zuführungseinrichtung oder auch an dem hieran angebrachten Dämpfungsteil senkreehl
zu der Längsachse verlaufende Längsschlitze ausgebildet, welche sich über 180° erstrecken, so daß eine
Ausrichtung der Versorgungselemente, beispielsweise bezüglich einer Schreibtischkante möglich ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. installationseinrichtung für eine Versorgung mit
Schwach- und Starkstrom aus einer Zwischendecke, insbesondere für Großraumbüros, über hohle, nicht *>
unterteilte Zuführungseinrichtungen, die von der Zwischendecke nach unten oder über eine Deckendurchführung
in der darüber angeordneten Decke nach oben vorstehen, wobei in der Verlängerung der
Zuführeinrichtungen ein Versorgungselement angebracht ist, das mit mindestens einer auswechselbaren
Versorgungseinrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den hohlen, nicht
unterteilten Zuführungseinrichtungen (4) jeweils ein Rohr (3a) zur Durchführung von Schwachstrom- 's
und/oder Fernmeldeleitungen vorgesehen ist, und daß zu dem Versorgungselement (6) in Richtung der
Zuführungseinrichtung (4) additiv weitere entsprechend aufgebaute Versorgungselemente (6) lösbar
und auswechselbar derart hinzufügbar sind, daß eine x>
Säule aus entsprechend aufgebauten Versorgungselementen (6) zusarnmenstellbar und gegebenenfalls
wieder demontierbar ist.
2. Installationseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Versorgungselement (6) bereits vorverdrahtet und mit herausführbaren
Verlängerungen zum Anschluß an andere Versorgungselemente (6) oder an andere Versorgungsleitungen
(3; 3a. 3b)versehen ist.
3. Installationseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Versorgungselement
(6) senkrecht zur Längsachse der Zuführungseinrichtung (4) im Querschnitt achssymmetrisch,
beispielsweise quadratisch, ausgebildet ist, daß es einen lösbaren Deckel (6a) und einen lösbaren
Boden (6£>jaufweist, und daß nur sein Deckel (6a)m\i
einer einfach lösbaren Verbindung (6d) versehen ist.
4. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche
I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt quadratische Körper (6c) des Versorgungselements
(6) aus Metall und sein Deckel (6a) und/oder sein Boden (6b) aus Kunststoff hergestellt
sind.
5. Installationseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Körper (6c) des Versorgungselements (6) aus farblos oder schwarz
eloxiertem Aluminium hergestellt ist.
6. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der
Körper (6c) als auch der Deckel (6a) und der Boden (6b) des Versorgungselements (6) aus Kunststoff
hergestellt sind.
7. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Deckeloberseite und/oder der Deckelunterseite ein dünnes Arretierteil aus Kunststoff, Gummi u. ä. zum
Arretieren der Versorgungselemente (6) vorgesehen ist.
8. Installationseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die (*>
Seitenwände des Versorgungselements (6) aus durchscheinendem Material, wie Opalglas, gebildet
sind, und daß das Versorgungselement (6) von innen beleuchtbar ist.
9. Installationseinrichtung nach einem der Ansprü- 6S
ehe 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem untersten der an einer Zuführungseinrichtung (4)
richtung, beispielsweise eine teleskopartige Verlängerung, eine Saugeinrichtung u. S. angebracht ist,
mittels welcher die Zuführeinrichtung (4) zusammen mit dem oder den an ihr angebrachten Versorgungselementen (4) beispielsweise an einer Schreibtischplatte
fixierbar ist.
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| DE2442945A1 DE2442945A1 (de) | 1976-03-25 |
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| DE2442945A1 (de) | 1976-03-25 |
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