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DE202008008081U1 - Palettentransportsystem in Logistik für Druckereien - Google Patents

Palettentransportsystem in Logistik für Druckereien Download PDF

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DE202008008081U1 DE200820008081 DE202008008081U DE202008008081U1 DE 202008008081 U1 DE202008008081 U1 DE 202008008081U1 DE 200820008081 DE200820008081 DE 200820008081 DE 202008008081 U DE202008008081 U DE 202008008081U DE 202008008081 U1 DE202008008081 U1 DE 202008008081U1
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Abstract

Vorrichtung zum Transport von Bogenstapeln an oder in Verbindung mit Bogen verarbeitenden Maschinen, die mit einem Bogenanleger und einem Bogenausleger versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Transportieren leerer Paletten (5) von dem Bogenanleger (1) zu dem Bogenausleger (2) vorgesehen ist, wobei die Paletten (5) mittels eines Transportsystems (4) transportiert werden, und dass das Transportsystem (4) in einer Ebene unterhalb von Arbeitseinheiten der Bogen verarbeitenden Maschine zwischen einer Übergabeposition zu dem Bogenanleger (1) und einer Übergabeposition zu dem Bogenausleger (2) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
  • Zur Verarbeitung von bogenförmigen Bedruckstoffen in der grafischen Industrie ist es üblich, Logistiksysteme einzusetzen. Mittels derartiger Systeme ist dafür zu sorgen, dass in Stapelform vorliegende Bedruckstoffe von einer Anlieferstation über ein gegebenenfalls eingeschaltetes Zwischenlager und Transportsysteme bis zu beliebigen, Bogen verarbeitenden Maschinen gebracht und von dort nach der Bearbeitung weitertransportiert werden können. Hierbei kann es erforderlich sein, im Rohzustand angelieferte Bogenstapel für die Verarbeitung in einer Bogen verarbeitenden Maschine erneut umzusetzen. Dabei werden vielfach Stapelwechsler oder andere Hilfsmittel benutzt. Weiterhin ist die Versorgung des Logistiksystems mit entsprechenden Transporthilfsmitteln zu gewährleisten. Hierbei werden insbesondere an Bogen verarbeitenden Maschinen vielfach Einrichtungen zur automatischen Auswechselung von Bogenstapeln vorgesehen. Für derartige so genannte Non-Stop-Stapelwechselsysteme, die einem Bogenanleger und/oder einem Bogenausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine zugeordnet sein können, sind spezielle Transporteinrichtungen für die Bogenstapel notwendig. Hierzu werden in der Regel Stapelpaletten verwendet, die mit einem in die Tragseite eingelassenen Nutmuster ausgerüstet sind und als so genannte Systempaletten bezeichnet werden. In ein solches Nutmuster kann ein Non-Stop-Stapelwechsler mit einer Hilfstragvorrichtung in Form eines Stapelrechens zum Unterfangen eines Reststapels eingreifen. Die hierfür erforderlichen speziellen Systempaletten müssen in den Logistikablauf eingebracht werden. Hierbei ist der vorhandene Bogenstapel auf eine Systempalette umzusetzen. Beim Weiterverarbeiten kann es außerdem erforderlich sein, einen gewissen Kreislauf für die Systempaletten vorzusehen, der es erlaubt die Systempaletten erneut für einen neuen Bogenstapel oder auf diesen aufzustapelnde Bedruckstoffbogen zu verwenden, wenn ein Stapel abgearbeitet ist. Eine derartige Systempalette sowohl beim Verwenden eines Bogenstapels im Bogenanleger einer Bogen verarbeitenden Maschine als auch im Bogenausleger derselben Maschine eingesetzt werden. Daher ist eine Logistik auch in diesem Bereich sinnvoll, wobei die Paletten von und zu der Maschine, sowie auch vom Bogenanleger zum Bogenausleger der Maschine zu transportieren sind. Weiterhin ist es möglich eine Lagerhaltung im Bereich der Druckerei vorzusehen, derart dass die angelieferten Bogenstapel für eine Verarbeitung an den vorhandenen, Bogen verarbeitenden Maschinen bereitgehalten werden. Hierbei spielt unter anderem eine Rolle, dass die zur Stapelverarbeitung notwendigen Paletten innerhalb der Druckerei transportiert werden müssen.
  • Ziel der Erfindung ist es daher, die Verarbeitung von Bogenstapeln bezüglich der für den Transport notwendigen Paletten auf einfachste Weise zu lösen.
  • Die Aufgabe der Erfindung gestaltet sich daher in der Weiterentwicklung der Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dahingehend, dass eine erleichterte Bogenstapelhandhabung ermöglicht wird, wobei die zum Stapeltransport notwendigen Paletten schnell abtransportierbar und bereitstellbar sind.
  • Die Lösung der Aufgabe gestaltet sich nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
  • Beim Transport von Leerpaletten zwischen einem Bogenanleger und einem Bogenausleger der Bogen verarbeitenden Maschine ergibt sich eine einfache Ausführungsform dadurch, dass die Leerpaletten mittels einer Rollenbahn oder eines einfachen Seilzugsystem oder anders gearteten Transportsystems in einem Leerbereich unter der Maschine transportiert werden können. Hierbei sind weder Fahrbahnen noch spezielle Schienen notwendig. Vielmehr kann jede Leerpalette auf einfache Weise in einem für andere Nutzanwendungen nicht verwendeten Bodenbereich transportiert werden.
  • Eine Vorrichtung der genannten Art wird im Folgenden näher anhand von zeichnerischen Darstellungen beschrieben.
  • Darin zeigen
  • 1 ein System für Druckereilogistik,
  • 2 eine Schema einer logistisch eingebundenen Bogen verarbeitenden Maschine,
  • 3 ein System zum Transport von Leerpaletten im Bereich eines Bogenanlegers, und
  • 4 ein System zum Transport von Leerpaletten im Bereich eines Bogenauslegers.
  • Wie in 1 dargestellt, besteht die Logistik an Bogen verarbeitenden Maschinen in grafischen Betrieben in aller Regel aus einer Anlieferstation A, an der Bogenstapel auf Transportpaletten vom Papierhersteller angeliefert werden. Von dort aus können die Bogenstapel zunächst zu einer Lagerstation B verbracht werden. Diese kann beispielsweise aus einem Hochregallager bestehen, das eine platzsparende Lagerung des Papiervorrates ermöglicht.
  • Weiterhin kann jeder Bogenstapel von einem Bereich C zur Akklimatisierung direkt in den Bereich der Verarbeitung zu auf Bogen verarbeitenden Maschinen D1, D2, D3 angeliefert werden. Bevor der Bogenstapel an eine Bogen verarbeitende Maschine verbracht wird, kann er an einer Umstapelstation E von einer Transportpalette entnommen und auf eine Systempalette umgesetzt werden. Hierbei kann es erforderlich sein, die Umhüllung des Bogenstapels zu entfernen, die für den Transport vorgesehen war. Darüber hinaus kann der Bogenstapel an dieser Stelle oder bereits bei der Anlieferung mit einer Codierung versehen werden, die sowohl in seiner Herkunft seine Eigenschaften als auch seine Verarbeitungshinweise enthält.
  • Der Transport der Bogenstapel erfolgt mittels Rollenbahnen F zwischen den verschiedenen Stationen. Im Bereich der Rollenbahnen F können sowohl Dreh elemente F1 als auch Querschieber F2 zum Drehen oder querversetzen der Bogenstapel vorgesehen sein. Des Weiteren sind häufig parallele Parkbereiche F3 für bereitzustellende Bogenstapel vorhanden. Die Anbindung der Haupttransportstrecke an die Förderstrecken der Bogen verarbeitenden Maschinen erfolgt mittels Teilförderstrecken G.
  • In 2 ist eine Bogen verarbeitende Maschine D schematisch dargestellt. Sie weist eine erste Förderstrecke H im Bereich ihres Bogenanlegers 1 und eine zweite Förderstrecke J im Bereich ihres Bogenauslegers 2 auf. Zwischen dem Bogenanleger 1 und dem Bogenausleger 2 sind Druckwerke 3 angeordnet. Ein Bogenstapel kann hier mittels einer der Teilförderstrecken G zu einer Bereitstellposition K verbracht werden. Von dort aus wird er mittels der Förderstrecke H zum Bogenanleger 1 transportiert und in diesen eingesetzt. Dazu ist auf einer Stapeltragplatte des Stapelaufzuges im Bogenanleger 1 ein separates Rollbahnstück H1 vorgesehen, das zum Einfahren der vollen Palette in den Bogenanleger 1 und zum abtransportieren einer nach Abarbeitung des Bogenstapels mit einem Teilstapel besetzten oder auf Wunsch auch einer leeren Palette dient. Die Teilrollbahn H1 kann als Teil der Stapeltragplatte des Bogenanlegers 1 vorgesehen sein und wird dann beim Anheben des Bogenstapels mit verwendet. Der Teilstapel oder die leere Palette kann dann von der Teilrollbahn H1 auf das Ende H2 der Förderstrecke H geschoben und dort zum Abtransport bereitgestellt werden. In dem Bogenanleger 1 ist weiterhin eine Einrichtung für einen Non-Stop-Stapelwechsel integriert. Diese dient dazu eine leere Palette eines abgearbeiteten Stapels aus dem Bogenanleger 1 zu entnehmen und einen neuen Bogenstapel auf einer neuen Palette einzusetzen. Dazu untergreift eine Recheneinrichtung den noch auf der aktuellen Palette im Bogenanleger 1 verbliebenen Stapelrest und fördert diesen zur Zuführung zur Druckmaschine D weiter. Da die aktuelle Palette dann als Leerpalette 5 frei ist kann sie auf der Teilrollbahn H1 abgesenkt und von der Teilrollbahn H1 auf das Ende H2 der Rollenbahn H geschoben werden. Erfindungsgemäß wird aber die Leerpalette 5 mittels einer Schiebeeinrichtung 4.1 auf das Transportsystem 4 übergeben, wie zu 3 später näher erläutert wird.
  • Die Leerpalette 5 kann nun mittels eines Staplers oder eines speziellen Fördersystems 4 bis zur Förderstrecke J am Bogenausleger der Bogen verarbeitenden Maschine versetzt werden. Bei separatem Transport wird sie auf einem Rollenbahnanfang J1 bereitgestellt und kann auf einer Teilrollbahn J2 auf einer Stapeltragplatte eines Stapelaufzuges im Bogenausleger 2 zur Übernahme der auszulegenden Bogen bereitgestellt werden. Dazu kann im Bogenausleger 2 eine derjenigen des Bogenanlegers 1 vergleichbare Einrichtung zum Non-Stop-Stapelwechsel vorgesehen sein. Die aus den Teilrollbahnen J1 und J2 gebildete durchlaufende Rollenbahn J endet an einer Bereitstellungsposition L. Von dort kann der Bogenstapel wieder auf ein Fördersystem übergeben werden oder aber mittels weiterer Fördermittel einer Weiterverarbeitung zugeführt werden. Damit die Bereitstellung von Leerpaletten 5 im Bogenausleger 2 oder des Bogenstapels an der Bereitstellungsposition L bedarfsgerecht erfolgen kann, ist im Bogenausleger 2 im Bereich der Teilrollbahn J2 eine Schiebeeinrichtung 4.2 vorgesehen. Diese dient dazu, die Leerpalette 5 von dem Transportsystem 4 in eine verarbeitungsgerechte Position zu verbringen, so dass Bogen aller Formate wie gewünscht auf der Palette abgelegt werden können. Nach Fertigstellung des Stapels kann mittels der Schiebeeinrichtung 4.2 der Bogenstapel samt Palette wieder zentrisch zur Rollenbahn J verbracht werden, womit der Bogenstapel dann auch zentrisch an der Bereitstellungsposition L ankommt. Dies ist wichtig für eine ungestörte Weiterverarbeitung.
  • In 3 ist das Transportsystem 4 für Leerpaletten 5 im Bereich des Bogenanlegers 1 dargestellt. Eine Leerpalette 5 kann nach Verarbeitung des Bogenstapels im Bogenanleger 1 weiterhin für den Stapeltransport an der Bogen verarbeitenden Maschine verwendet werden, um in einem Bogenausleger 2 den verarbeiteten Bedruckstoff als fertig bearbeiteten Auslagestapel auf der Leerpalette 5 abzusetzen. Hierbei ist die Leerpalette 5 von dem Bogenanleger 1 zum Bogenausleger 2 zu transportieren.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, eine einfache Rollenbahn 9 als Transportsystem 4 unterhalb von Druckwerken 3 einer Druckmaschine D vorzusehen. Die Druckwerke 3 sind zum Zweck der Erhöhung des Stapelbereiches des Bogenan legers 1 mit Sockeln 8 unterbaut. Auch der Bogenanleger 1 ist durch entsprechende Elemente unterbaut, so dass er auf eine an die Druckwerke 3 angepasste Höhe gebracht wird. Auf diese Weise wird zwischen den Sockeln 8 unterhalb der Druckmaschine D in Längsrichtung ein Zwischenraum gebildet, der üblicherweise freigehalten wird. In dem Zwischenraum ist entsprechend 2 das Transportsystem 4 als Rollenbahn 9 eingefügt.
  • Der Zwischenraum hat eine auf die Breite der verwendeten Leerpaletten 5 abgestimmte Weite. Sollte die Breite geringer gewählt werden, kann unterhalb des Zuführtisches vom Bogenanleger 1 zur Druckmaschine D ein Drehmechanismus vorgesehen sein, um die Leerpalette 5 in Querrichtung zur Druckmaschine D auszurichten, da die Länge der Leerpaletten 5 geringer ist als deren Breite.
  • Zum Transportieren wird die Leerpalette 5 auf der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 durch Verschieben mittels der Schiebeinrichtung 4.1 abgesetzt. Hierzu ist in der dem Bogenstapel zugewandten Seite des Bogenanlegers 1 ein Durchlass vorgesehen, der durch eine schwenkbare untere Verlängerung von Stapelanschlägen 6 gebildet wird. Durch Schwenken in Pfeilrichtung entsprechend 2 (oder auch durch lineares Verschieben) werden die Stapelanschläge 6 angehoben und geben den Durchlass für die auf der Teilrollbahn H1 im Bogenanleger 1 stehende Leerpalette 5 in Richtung zum Transportsystem 4 frei. Nach dem Umsetzen der Leerpalette 5 mittels der Schiebeeinrichtung 4.1 von der Teilrollbahn H1 auf die Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 werden die Stapelanschläge 6 wieder abgesenkt und ein neuer Bogenstapel kann auf der Teilrollbahn H1 eingesetzt und gegen die Stapelanschläge 6 im Bogenanleger 1 ausgerichtet werden. Danach wird der neue Bogenstapel unter den Reststapel angehoben, der noch im Bogenanleger 1 verarbeitet wird.
  • Die Leerpalette 5 kann zu diesem Zeitpunkt bereits über die Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 in dem Zwischenraum zwischen den Sockeln 8 in Richtung des Bogenauslegers 2 abtransportiert werden. Dazu sind alle Transportrollen der Rollenbahn 9 oder einige in regelmäßigen Abständen angeordnete Transportrollen antreibbar vorgesehen.
  • In 4 ist das in 2 und 3 beschriebene Transportsystem 4 für Leerpaletten 5 im Bereich des Bogenauslegers 2 dargestellt. Auf der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 sind vor dem Bogenausleger 2 eine (4) oder mehrere (2) Leerpaletten 5 dargestellt.
  • Erfindungsgemäß werden die Leerpaletten 5 nach Verarbeitung des Bogenstapels im Bogenanleger 1 weiterhin im Bogenausleger 2 verwendet, um den verarbeiteten Bedruckstoff durch Auslage der Einzelbogen zur Bildung eines fertig bearbeiteten Auslagestapel auf der Leerpalette 5 abzusetzen. Dazu werden die Leerpaletten 5 von dem Bogenanleger 1 zum Bogenausleger 2 über die Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 transportiert.
  • Entsprechend der Erhöhung des Bogenanlegers 1 gemäß der Sockel 8 ist auch der Bogenausleger 2 ist durch auf eine entsprechende Höhe durch Elemente unterbaut, so dass er auf ein an die Druckwerke 3 angepasstes Niveau gebracht wird. Der unterhalb der Druckmaschine D in Längsrichtung angeordnete Zwischenraum nimmt entsprechend 2 das Transportsystem 4 als Rollenbahn 9 auf und erstreckt sich bis vor den Bogenausleger 2.
  • Sollte wegen der Breite des Zwischenraumes ein Quertransport der Leerpaletten 5 erfolgen, so kann unterhalb des Transportbereiches von dem letzten Druckwerk 3 zum Bogenausleger 1 ein Drehmechanismus vorgesehen sein, um die Leerpalette 5 wieder aus der Querrichtung in Laufrichtung zur Druckmaschine D auszurichten, damit die Bedruckstoffbogen im Bogenausleger 2 in richtiger Orientierung auf der Leerpalette 5 aufgestapelt werden können.
  • Der Antransport zum Bogenausleger 2 erfolgt über die antreibbaren Transportrollen der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4. Die Leerpaletten 5 werden im Zuführbereich vor dem Bogenausleger 2 bereitgehalten. Hierzu ist eine Steuerung mit entsprechenden Sensoren vorgesehen, die eine Positionierung der Leerpaletten 5 erlaub. Zum Weitertransport können die Leerpaletten 5 von der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 durch Verschieben mittels der Schiebeinrichtung 4.2 im Bogenausleger 2 auf der Teilrollbahn J2 abgesetzt werden. Hierzu ist in der dem Bogenstapel zugewandten Seite des Bogenauslegers 2 ein Durchlass vorgese hen, der durch eine schwenkbare untere Verlängerung von Stapelanschlägen 7 gebildet wird. Durch Schwenken in Pfeilrichtung entsprechend 2 entgegen der Transportrichtung der Leerpaletten 5 (oder auch durch lineares Verschieben) werden die Stapelanschläge 7 angehoben und geben den Durchlass für die auf der Rollenbahn 9 vor dem Bogenausleger 1 bereitstehenden Leerpalette 5 in Richtung zur Teilrollbahn J2 frei. Nach dem Umsetzen der Leerpalette 5 mittels der Schiebeeinrichtung 4.2 von der Rollenbahn 9 auf die Teilrollbahn J2 des Bogenauslegers 2 werden die Stapelanschläge 7 wieder abgesenkt, die leere Stapelpalette 5 kann unter den sich bildenden Bogenstapel im Bogenausleger 2 angehoben werden und eine neue Leerpalette 5 kann auf der Rollenbahn 9 herangeführt werden.
  • Die Leerpaletten 5 können zu diesem Zeitpunkt auf der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4 in dem Zwischenraum zwischen den Sockeln 8 beim Antransport in Richtung des Bogenauslegers 2 gepuffert werden. Dazu sind alle Transportrollen der Rollenbahn 9 oder einige in regelmäßigen Abständen angeordnete Transportrollen antreibbar vorgesehen. Die Antriebe der Transportrollen können einzeln, gruppenweise oder gemeinsam erfolgen. Dann ist die Pufferung der Leerpaletten 5 unter der Druckmaschine D so steuerbar, das möglichst viele Leerpaletten 5 gespeichert und diese bedarfsgerecht einzeln abgefördert werden können.
  • In dem Fall, dass der Pufferbereich des Transportsystems 4 auf der Rollenbahn 9 mit Leerpaletten 5 gefüllt ist, können Leerpaletten 5 über die Teilrollbahnen H2 am Bogenanleger 1 oder J1 am Bogenausleger 2 abgeführt werden. In gleicher Weise gilt im umgekehrten Sinn für einen Mangel an Leerpaletten 5 im Speicherbereich auf der Rollenbahn 9 des Transportsystems 4, dass Leerpaletten 5 über die Teilrollbahnen H2, J1 zugeführt werden können. Auf diese Weise ist der Speicherbereich des Transportsystems 4 über die Rollenbahn 9 hinaus erweiterbar und mittels einer entsprechenden Steuerung jederzeit ansteuerbar. Zur Durchführung dieser Abläufe kann eine Verbindung mit externen, an die Druckmaschine D angekoppelten Fördersystemen steuerbar vorgesehen sein.
  • A
    Anlieferstation
    B
    Lagerstation
    C
    Bereich zur Akklimatisierung
    D, D1, D2, D3
    Bogen verarbeitende Maschine
    E
    Umstapelstation
    F
    Rollenbahnen
    F1
    Drehelemente
    F2
    Querschieber
    F3
    Parkbereiche
    G
    Teilförderstrecken
    H
    Förderstrecke
    J
    zweite Förderstrecke
    K
    Bereitstellposition
    H1
    Teilrollbahn
    H2
    Teilrollbahn (Ende)
    J1
    Teilrollbahn (Anfang)
    J2
    Teilrollbahn
    L
    Bereitstellungsposition
    1
    Bogenanleger
    2
    Bogenausleger
    3
    Druckwerke
    4
    Fördersystem
    4.1
    Schiebeeinrichtung
    4.2
    Schiebeeinrichtung
    5
    Leerpalette
    6
    Schwenkbarer Stapelanschlag
    7
    Schwenkbarer Stapelanschlag
    8
    Sockel
    9
    Rollenbahn

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Transport von Bogenstapeln an oder in Verbindung mit Bogen verarbeitenden Maschinen, die mit einem Bogenanleger und einem Bogenausleger versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Transportieren leerer Paletten (5) von dem Bogenanleger (1) zu dem Bogenausleger (2) vorgesehen ist, wobei die Paletten (5) mittels eines Transportsystems (4) transportiert werden, und dass das Transportsystem (4) in einer Ebene unterhalb von Arbeitseinheiten der Bogen verarbeitenden Maschine zwischen einer Übergabeposition zu dem Bogenanleger (1) und einer Übergabeposition zu dem Bogenausleger (2) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogen verarbeitende Maschine eine Bogendruckmaschine (D) ist, dass die Bogendruckmaschine (D) auf zwei einen Zwischenbereich (9) freilassenden streifenförmigen Sockeln (8) aufgestellt ist, wobei der Zwischenbereich (9) sich unterhalb von Druckwerken (3) und/oder anderen Arbeitseinheiten der Bogendruckmaschine (D) von dem Bogenanleger (1) bis zu dem Bogenausleger (2) erstreckt, und dass das Transportsystem (4) in dem Zwischenbereich (9) angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem (4) ein seilgeführter Wagen ist, dessen Seilführung in einer Schiene erfolgt, die in den Boden eingelassen ist, wobei der Wagen in der Schiene geführt wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem (4) eine Rollenbahn (9) ist, deren durch drehbare Transportrollen gebildete Transportebene im Wesentlichen von dem Bogenanleger (1) bis zu dem Bogenausleger (2) reicht.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Transportrollen der Rollenbahn (9) antreibbar sind oder dass wenigstens mehrere der in der Rollenbahn (9) angeordneten Transportrollen unter Zwischenschaltung von nicht angetriebenen Transportrollen angeordnete Transportrollen der Rollenbahn (9) antreibbar sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bogenanleger (1) und dem Bogenausleger (2) jeweils eine Schiebeeinrichtung (4.1, 4.2) zum Versetzen von Leerpaletten (5) aus dem Bogenanleger (1) auf das Transportsystem (4) oder von dem Transportsystem (4) in den Bogenausleger (2) zugeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bogenanleger (1) im Bereich des Transportsystems (4) klappbare Stapelanschläge (6) zugeordnet sind und dass den Stapelanschlägen (6) ein Bewegungsantrieb zugeordnet ist, mittels dessen in einer ersten Position eine Freigabe des Transportweges für die Leerpaletten (5) vom Bogenanleger (5) auf das Transportsystem (4) und in einer zweiten Position ein Verschließen des Transportweges durchführbar ist, wobei die Stapelanschläge (6) in der zweiten Position in einer Flucht mit der Stapelausrichtung dienenden weiteren Stapelanschlägen des Bogenanlegers (1) ausgerichtet sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bogenausleger (2) im Bereich des Transportsystems (4) klappbare Stapelanschläge (7) zugeordnet sind und dass den Stapelanschlägen (7) ein Bewegungsantrieb zugeordnet ist, mittels dessen eine Freigabe des Transportweges für die Leerpaletten (5) vom Transportsystem (4) in den Bogenausleger (5) und ein Verschließen des Transportweges durchführbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Transportsystem (4) eine Steuerungseinrichtung zur Pufferung von Leerpaletten (5) vor deren Zuführung zum Bogenausleger (2) zugeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Bogenanleger (1) und dem Bogenausleger (2) jeweils eine Palettendrehstation zugeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014205674A1 (de) * 2014-03-26 2015-10-01 Koenig & Bauer Ag Verfahren zur Handhabung von Stapeln aus Materialabschnitten in einer Anlage zur Herstellung von Produkten aus bogen- oder plattenförmigen Materialabschnitten in mehreren Bearbeitungsschritten sowie eine derartige Anlage
CN114148685A (zh) * 2020-09-07 2022-03-08 上海旭恒精工机械制造有限公司 一种用于上料机空栈板和空垫板的快速排出装置

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