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Armbanduhren
sind in diversesten Form- und Funktionsausführungen, wie
Weltzeituhren, Chronometer, Mondphasenuhren, Taucheruhren usw. mit
mechanischen oder Quarz Uhrwerken bekannt.
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Standart
bei mechanischen Weltzeit-Armbanduhren ist die Veränderung
der Zeitangaben durch das Drehen einer entsprechenden Drehlünette oder
verschiedener im Uhrgehäuse angebrachter Drehringe entsprechend
beschriftet, mit zeitzonenbezogenen Informationen. Die Drehlünette
und die Ziffernblattringe verschieben nur die Zeitskala bei gleichbleibender
Zeigerstellung, was eine ungewohnte Zeitinformation, in Bezug auf
die neue Zeitzone, darstellt. Will man die gewohnte Zeitskala nutzen (12
Uhr oben), entsteht der Nachteil, insbesondere bei verschraubten
Kronen, dass die Zeigereinstellung beim wechseln der Zeitzone über
die Krone neu eingestellt werden muss. Eine von der Grundidee (Drehuhr)
für diese Armbanduhrgruppe vorteilhafte Ausführung
zeigt das Patent
US 4347594 .
Hier weist die Weltzeituhr einen elastisch verformbaren Haltering
mit Bandanschlussvorrichtung auf, welcher ein kreisförmiges
Uhrgehäuse, ohne Armbandanschlüsse drehbar, hält
und den Drehwinkel über Zeitzonen zugeordneter Verzahnungen
steuert. Der elastische Haltkörper als Feder- und Halterungsvorrichtung stellt
ein Problem bei Steifigkeit des Tragesystems dar und schränkt
die Materialauswahl sehr ein. Ausführungen in steifen Werkstoffen
in entsprechender Stärke ausgeführt, z. B., Metallen,
behindern die Drehung. Ein weiterer Konstruktionsnachteil ist die
Anordnung der außenseitig verschlossenen Uhrenkrone, welche
nur umständlich von der Unterseite zu bedienen ist. Ferner
sind keine weiteren Bedienelemente, wie Druckknöpfe vorgesehen
und in dieser Ausführung schlecht möglich. Durch
die Anordnung einer gesonderten Federkomponente, wird das Problem des
elastischen Haltekörpers gelöst. Weiterhin werden
die Bedienelemente der Uhr so ausgeführt, dass sie durch
ein im Bandanschlussbereich des Haltekörpers entsprechend
gebildeten Tunnels hindurchpassen. Ein weiterer Vorteil für
die ungehinderte Drehung ist die eine Anordnung der Bedienelemente
innerhalb des Gehäuseumfangs. Vorteilhaft sind auch Bedienvorrichtungen,
die z. B. die Einstellwelle/Aufzugswelle über die drehbare
Lünette antreiben, u. a. die Harwood Lösung,
DE000001814395 ,
DE000069701136 ,
DE000069725984 ,
DE000002853911 ,
WO2004015501 bzw. für
elektr. Funktionsschaltung
CH690513 .
Ein weiterer Vorteil ist, dass das rotierende Uhrgehäuse
in 3 und 9 Uhr Stellung gedreht werden kann und somit die Bedienung
von Links- und Rechtshänder ermöglicht.
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Eine
historisch bekannte Uhr ist die Sonnenuhr. Sie ist gebunden an einen
bestimmten Ort, orientiert entlang der Linie der astronomischen
Zeit. In der Antike wurde die Sonnenuhr bzw. der Gnomon auch zur
Bestimmung der geografischen Breite eines Ortes, der Nordrichtung,
der Tag- und Nachtgleichen (Äquinoktien) und der Sonnenwenden
(Solstitien) verwendet. Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind mobile
Taschensonnenuhren, die oft klappbar und mit Kompass ausgeführt
waren, bekannt. Der Gnomon ist ein Schattenzeiger, meist ein stabförmiger Körper,
aber auch dreieckige, bogenartige und kreisförmige Schattenzeiger
sind bekannt. Hierzu sind bei Wikipedia diverse Sonnenuhren zu sehen.
Zu Sonnenuhren sind z. B. beim Europaeischen Patentamt 74 Veröffentlichungen
(z. B.
DE 102006036313
B3 ) bekannt, 6 Ausführungen (
EP1033635 ,
SI20129 ,
US4945644 ,
US4835875 ,
GB700983 ,
US2137519 ) nehmen Bezug auf eine Armbandvorrichtung.
Keine Veröffentlichung integriert die Hauptbestandteile
der Sonnenuhr (Gnomon, Zeitskala mit/ohne Kompass) an eine zeitgemäße
Armbanduhr. Die Lösung ist ein Gnomon, angeordnet auf der
Armbanduhr, z. B. Umrahmung des Uhrenglases, drehbare Lünette,
Bodendeckel usw. Eine Sonnenzeit bzw. Schattenskala angeordnet,
z. B. auf dem Ziffernblatt, kann durch Verschieben oder Drehen der
Zeitlinienscheibe veränderbar ausgeführt werden.
Je nach Uhrenart und Größe ist eine Kompassvorrichtung
unter das Uhrenglas oder am Armband denkbar. Vorteil ist, dass bei einem
Ausfall der mechanischen oder elektronischen Uhr eine Zeitanzeige
erfolgen kann. Darüber hinaus wird ein ästhetischer
Bezug auf die Ursprünge der Zeitmessung hergestellt und
die Gestaltungsvielfalt vergrößert. Z. B. die Ziffernblattgestaltung
nach dem Design der Sonnenuhr des Gurker Doms oder mit geografischen
Schattenskalen, Diagrammen usw.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Armbanduhren durch Vorrichtungen
zu erweitern, die neue Zeitfunktionen und Formausführungen
ermöglichen, eventuelle Konstruktionsnachteile dieser Vorrichtungen
zu beseitigen und sie an die Armbanduhrform und Größe
anzupassen.
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Die
Aufgabe ist nach den Merkmalen des Schutzanspruches 1 bis 4. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen werden in nachfolgenden Schätzansprüchen
5 bis 15 dargestellt.
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Die
Erfindung betrifft eine Armbanduhr nach einem der Ansprüche
1 bis 15. Eine derartige Armbanduhr kann in allen bekannten Formen,
Größen, Materialkombinationen und Varianten, nach
allen bekannten Verfahren gefertigt und mit allen bereits bekannten
Funktionen und Lösungen kombiniert, gemeinsam oder einzeln
genutzt werden.
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Die
Erfindung wird im folgenden, anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele,
in Verbindung mit der Zeichnung, näher beschrieben. Hierin
aufgeführt:
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1 – Drehuhr mit mehrteiligem
Trägerkörper
- [a] Zusammensetzung,
[b] Längsschnitt
- [c] Draufsicht – Schnitt Kombination, [d]–[e]
Details
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2 – Drehuhr mit einteiligem Trägerkörper
- [a] Zusammensetzung, [b] Teilschnitt Drehradaufzug
- [c] Teilschnitt Lünette – Zahnradaufzug
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3 – Teildraufsicht Bedienelemente
- [a] Eingelassene Uhrkrone mit Tragekörperbrücke
- [b] Teilringtragekörper mit Kanalführung
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4 – Tragesystem aus Ober- und
Untergurt mit Verbindungskonsolen
- [a] Teillängsschnitt
Uhrkrone im Bereich der Verbindungshörner
- [b] Waagrechter Teilschnitt im Bereich der Verbindungshörner
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5 – Armbanduhr mit Sonnenuhrvorrichtungen
- [a] Stab-Gnomon, [b] Halbkreisbogen-Gnomon
- [c] Tunnelrahmen-Gnomon, [d] Bodendeckelsonnenuhr
- [e] Detailschnitt Ankerkrone mit Federkomponente
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1–5:
Gleiche Elemente bzw. gleiche Funktionen sind mit gleichen Bezugsnummern
in den 1 bis 5 bezeichnet.
Kennzeichnungen hinter der Bezugsnummer/"." weisen auf Ausführungsvarianten
hin.
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1 [1a] zeigt
schematisch eine mögliche Zusammensetzung einer drehbaren
Armbanduhr. Analog dazu zeigt [1b] einen
Längsschnitt und [1c] eine
Kombination aus Draufsicht und Teilschnitt. Das Uhrengehäuse
(1) kann alle bekannten Vorrichtungen (Uhrwerk, Ziffernblatt,
Lünette, Krone usw.) in allen bekannten Varianten und Ausführungen
aufweisen, jedoch weist es keine Armbandanschlussvorrichtungen (z.
B. Hörner) auf und wird nachfolgend als Uhrkörper
(1) bezeichnet. Der Uhrkörper (1) wird
in einem Trägerkörper (2) zwischen einem
Ober-(2.1) und einem Unterkörper (2.2) in
der Ziffernblattebene drehbar gehalten. Mindestens der Oberkörper
(2.1) oder wie hier beide Körper (2.1, 2.2)
weisen eine kreisförmige Öffnung (2.0)
auf. In Halteanschlüssen an den Tragekörper (2.1)
sind beide Körper (1, 2) kreisförmig,
wobei der Außenumfang des Uhrkörpers (1)
die Körperöffnung (2.0) überragt.
Beidseitig jeweils mind. ein Zwischenkörper (2.4)
(Plattenformen bis Schraubenhülsen denkbar) regelt den
Abstand der Trägerkörper (2.1, 2..2),
die verbunden über eine Verbindungsvorrichtung (2.3 z. B.
Schrauben) den Uhrkörper (1) in der Konstruktion frei
drehbar halten. Die Zwischenkörper (2.4) weisen Anschlussvorrichtungen
(2.8) für das Armband auf. Analog dazu ist auch
denkbar, dass einer der Trägerkörper (2.1,
oder 2.2) die beidseitigen Vorrichtungen (2.4 und 2.8)
aufweist. Natürlich sind alle hierzu bekannten Verbindungsvorrichtungen,
(2.3) auch in anderer Anordnung und Anzahl, einsetzbar.
Möglich ist auch ein einteiliger Trägerkörper
(2), der alle Vorrichtungen (2,1, 2,2, 2.4)
aufweist in dem das Uhrgehäuse (1) frei drehbar
eingepresst wird. Im Bereich der Armbandanschlussvorrichtung (2.8)
bildet die Konstruktion (2.1, 2.2, 2.4)
einen Kanal/Tunnel (2.9) so aus, dass die Bedienelemente
(5) (Krone 5.1, Druckknopf 5.2) entsprechend
dimensioniert bei der Drehung hindurchpassen. Die Bedienvorrichtungen
(5.1, 5.2) sind in 3 und/oder 9 Uhr Seitenposition
beidseitig zwischen den Tragekörper (2.1, 2.2)
herauskragend. Der Trägerkörper (2) kann
in diesem Bereich verengt sein bzw. so auf der Oberkante des Uhrkörpers
(1) eingreifen, dass dieser seitlich herausragt. Vorteil: gut
zugängliche Bedienelemente (5) und die Uhr kann
von Links- und Rechtshändern gut bedient werden. Eine Drehsteuerungsvorrichtung
(6) regelt den Drehwinkel des Uhrenkörpers (1).
Solche Vorrichtungen (6) werden bei Armbanduhren zur Drehwinkelbegrenzung
der drehbaren Lünette, meistens bestehend aus einem Zahnkranz
(9), üblicherweise mit 60 Einrastelementen und
einer Federvorrichtung (8), die in den Zahnkranz (9)
einrastet. Alle hierzu bekannten Konstruktionen können
verbaut werden und werden nachfolgend Drehsteuerungsvorrichtung
(6) genannt. Eine mögliche Anordnungsart und Position
zeigt die Drehsteuerungsvorrichtung (6.2), aufweisend einen kreisförmigen
Ring (8.3) mit Federauskragungen (8.2) sowie Ankervorrichtungen
(8.5) am Tragekörper (2.2), gegen das
Verdrehen und das Eingreifen in die Verzahnung (9.1). Hierzu
zeigen die Details [1d] und [1e] eine
Möglichkeit der Ausführung einer einseitig drehbaren
Drehsteuerungsvorrichtung (6). Zwölf Verzahnungen
(9.1) zugeordnet der 12 Stundeskala, ermöglichen
das Weiterdrehen um eine Stunde. Denkbar ist auch eine weitergehende
Verzahnungsanzahl, jedoch immer durch 12 teilbar und vorteilhafter
Weise bei jeder Stundenposition tiefer einrastend. Durch zusätzliche
180 Grad gedrehte Anordnung des Federringes (8.3, 8.2)
der Drehsteuerungsvorrichtung (6.2) zwischen Trageoberkörper (2.1)
und Uhrkörper (1) z. B. Pos. (6'2), wird
eine federgelagerte Stosssicherung erreicht. Dieses Federsystem
kann auch durch die Anordnung entsprechender Federn bei Verbindungsvorrichtungen
(2.3) ersetzt werden. Eine am Uhrkörper (1)
angeordnete einseitig drehende Drehlünette (3)
weist eine Drehsteuerungsvorrichtung (6.3), z. B. Stabfeder
mit 60-er Verzahnung und dreht gegensinnig der Uhrkörperdrehung.
Dadurch bleibt der Uhrkörper (1) über
die Drehlünette (1) drehbar. Natürlich
kann der Uhrkörper (1) eine feste oder keine Uhrenlünette
aufweisen. Denkbar sind auch Gleitlager oder Kugellageranordnungen
zwischen den Kontaktflächen Uhrkörper (1) und
Tragekörper (2).
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2 [2a] zeigt
die Zusammensetzung der Armbanduhr aus einem Uhrkörper,
(1) drehbar gehalten, in einem einteiligen Trägerkörper
(2), der den Uhrenkörper (1) mindestens
in einer Teilhöhe umrahmt. Der entsprechend befestigte
und im Umfang vergrößerte Bodendeckel (1.2)
bildet mit der Lünette (3) einen Zwischenraum/Kanal
(1.9). In dem Dreh- und Halterungskanal (1.9)
greift der Trägerkörper (2) ein. Denkbar
sind auch andere an den Körpern (1, 2)
ausgebildeten Verbindungsvorrichtungen, z. B. „Nut-Feder,
Nut-Zapfen usw." Die Drehsteuerungsvorrichtung (6.1) zeigt
eine mögliche Variante und Anordnungsposition. Eine Stabfeder
(8.6) oder Blattfeder (8.3, siehe 1a – Faltfeder,
etc.) wird im Trägerkörper (2) verankert,
begrenzt in der Länge und angeordnet (einseitig oder beidseitig)
im Armbandanschlussbereich. Bei einer seitlichen Krone muss entsprechend 1 oder 3 ein
umlaufender Kanal/Tunnel (2.9) vorgesehen werden. Eine
andere Lösung zeigt [2b]: Um
die Drehung des Uhrkörpers (1) nicht zu behindern,
wird die Krone (5.1) als Drehrad (5.4) am Bodendeckel
(1.2) ausgeführt. Bei Bedarf können Druckknöpfe
(5.2) flach in der Gehäusewand eingelassen werden. Über
zusätzliche Kupplungen (5.6) mit Federvorrichtung
an oder in Tragekörper (2) angebracht, können
die Druckvorrichtungen (5.2) besser bedient werden. Weitere
bekannte Einstellungsvorrichtungen (5., 5.6,)
werden bei Dreharmbanduhren RITMO (Persepolis), Jacques Lemans (Turnable
Dualtime Chronograph) usw. eingesetzt. Denkbar ist die Anbringung
der Druckknöpfe auch auf der Oberseite, z. B. auf einer
festen Lünette. Die Uhrkrone-Funktionsschaltung kann über das
Herausziehen des Drehrades (5.4) oder auch über
die Drückknöpfe (5.2) mit jeweils entsprechendem
Umsetzgetriebe erfolgen.
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Eine
weitere Ausführungsmöglichkeit der Bedienvorrichtungen
(5) ist die bekannte Harwood-Drehlünettenvorrichtung.
Ohne äußere Bedienelemente (5), wird
die Drehung des Uhrkörpers (1) in der Trägerkörperkonstruktion
nicht behindert. Analog dazu zeigt [2c] eine
Verzahnung der drehbaren Lünette (3) mit einer äußeren
Zahnradkrone (5.3) mit entsprechenden Antriebsvorrichtungen
zum Uhrwerk. Dadurch kann der umlaufende Kanal (2.9) flacher
ausgeführt werden. Die Schaltung der Funktionen könnte über
ein inneres Getriebe, bedient über einen Druckknopf (5.2),
erfolgen. Technische Vorrichtungen sind Stand der Technik und teilweise
in der Einleitung aufgeführt. Denkbar ist auch die Ausführung
des Tragekörpers (2) analog 1 als
Ober- oder Untergurt (2.1 oder 2.2), eingreifend
in einen Nut/Kanal (1.9) am Umfang des Uhrkörpers
(1), so dass die Uhrkrone (5.1) unterhalb oder
oberhalb des Tragekörpers (2) frei zugänglich
bleibt. Hierzu zeigt die [2d] eine
Ausführungsmöglichkeit. Im Bereich der Bandanschlussvorrichtungen/Hörner
(2.4) sind Abstützungsvorrichtungen (2')
zum Uhrgehäuse (1) denkbar.
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[3]: [3a] Ein
kreisförmiger Uhrkörper (1) weist eine
seitlich in die Gehäusewand eingelassene Vertiefung/Aussparung
(1.7) auf, passend umrahmt von dem Tragekörper
(2), der an der Vertiefungsstelle (1.7) eine in
der Höhe und Breite reduzierte Brücke (2.6)
aufweist. Die Uhrkrone (5.1) wird in die Wandvertiefung
(1.7) im 0-Zustand z. B. verschraubt, so dass sie nach
Möglichkeit nicht oder nur wenig aus dem Gehäuseumfang
herausragt. Der Tragekörper (2) weist einen entsprechend
angepassten umlaufenden Kanal (2.9) auf, als Halte-/Führungsvorrichtung
für den Uhrkörper (1) und als Durchgangstunnel
(2.9) für die Uhrkrone (5.1). Eine Drehsteuerungsvorrichtung
(6) unterhalb oder oberhalb der Aussparung (1.9)
angeordnet, regelt den Drehwinkel. [3b] Einen
besseren Zugang zu den Bedienelementen (5.2, 5.1, 5.2),
kann auch über einen entsprechend steifen Teilring (2')
(Tragekörper (2) mit entsprechender Ausschnittsöffnung
(2.5)) erreicht werden. Denkbar ist auch eine Verbindungsbrücke
(2.6) analog Fig. [3a] an
der Ober- oder/und Unterseite des Uhrkörpers (1).
Diese Systeme ([3a], [3b]) können
miteinander kombiniert, auch beidseitig (Pos. 3, 9 Uhr) ausgeführt
sowie bei den mehrteiligen Tragekörpern, z. B. 1 (2.1, 2.2), analog
eingesetzt werden.
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[
4]: zeigt alternativ zur
1 einen
zweiteiligen Tragekörper (
2.1,
2.2).
Der Obergurt (
2.1) und der Untergurt (
2.2) weisen
jeweils zum Verbindungspunkt geneigte Konsolen/Hörner (
2.4)
mit Verbindungsvorrichtungen (
2.3) aus. Der Federstift
(
2.8) ragt durch die Öffnung in die Verbindungsvorrichtung (
2.3),
riegelt beide Tragevorrichtungen (
2.1,
2.2) gegeneinander
ab und sichert den Uhrkörper (
1) in der Tragevorrichtung
(
2). Die Teilschnitte [
4a] und [
4b]
zeigen eine Ausführungsmöglichkeit. Eine weitere
Ausführungsmöglichkeit einer mehrteiligen Halterungsvorrichtung
eines Containers/Uhrkörpers (
1) zeigt
DE000010305305A1 .
Die Drehung des Uhrgehäuses (
1) kann hierbei durch
die Erweiterung mit bereits beschriebe Vorrichtungen, z. B. Kanalausbildung
(
2.9), seitliche Öffnungen (
2.5) und
Verbindungsbrücken (
2.6) usw. ermöglicht
werden. Eine zusätzliche Drehsteuerungsvorrichtung (
6)
regelt dann den Drehwinkel, z. B. zugeordnet zu den 12 Stundenmarkierungen.
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[5]: [5a] Ein
Uhrgehäuse (2') weist eine Lünette (3)
drehbar oder fest auf. Auf der Lünette (3) ist
ein Gnomon (7) angeordnet, mit der Lünette (3) über
eine drehbare Verbindung (7.2) kippbar verbunden. Bei einem
Kippwinkel (ß) = 90° rastet der Gnomonstab (7)
in die Position ein und wird so in der Verbindung (7.2)
gehalten. Der Kugelkörper (7.1) am Stabende (7)
konzentriert den Schatten auf einen Punkt und ist als Hebehilfe
von Vorteil. Der Gnomonstab (7) kann in der Lagerposition
in der Lünette (3) eingelassen oder aufliegend
ausgeführt sein. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit
zeigt der Gnomonstab (7') (auch als Nadel denkbar), der
im Uhr- bzw. Rahmenkörper (2'), Bandglied, Bandschließe
usw. in einer Bohrung über Reibungskräfte gehalten,
lagert. Zur Anzeige des Sonnenschattens auf dem Ziffernblatt (1.1)
wird der Stab (7') in eine entsprechend geneigte Bohrung
(7'2) oder kippbare Halterung gesteckt. [5b]
zeigt eine Uhrlünette (3) mit einem kippbar gelagerten
Gnomonbogen (7). Der Neigungswinkel [ß] kann frei
oder in Rasterschritten eingestellt werden. Funktionen sind von
alten Taschensonnenuhren mit zwei drehbaren Ringen bekannt, wobei
hier der Schattenring als Gnomonbogen (7) ausgeführt
ist. Der Bogen kann am Außenumfang auch eine Kugel (7.1)
aufweisen, die auch über den Bogenumfang an einer Gradskala
verschiebbar gehalten sein kann. Weiterhin kann der Gnomonbogen (7)
beidseitig verschiedene Beschriftungen aufweisen. Fig. [5c]
zeigt eine andere Ausführung der Armbanduhr nach dem Prinzip
der Taschensonnenuhren. Der äußere Ring ist als
Tragerohr (2) ausgeführt und weist einen nach
innen offenen Hohlraum/Tunnel/Kanal (2.9) auf, in dem ein
Uhrkörper (1) zweiachsig drehbar über
Ankerkronen (5.9) gehalten wird. Die Ankerkronen (5.9)
sind durch die innere Kanal-/Tunnelöffnung verbunden mit
Uhrkronenvorrichtungen oder fest mit dem Uhrgehäuse (1), können
eine zusätzliche Federkomponente (8) aufweisen
und sind durch die äußeren Tunnelöffnungen (2.5)
seitlich zur Einstellungsbedienung herausziehbar (siehe Detailschnitt 5e).
In dieser Position (z. B. 3, 9 Uhr) können die Ankerkugelkronen
(5.9) auch verschraubt werden. Denkbar ist auch, dass eine
der beiden Ankerelemente (5.9) als Uhrkrone mit Steuerwelle
und die andere nur als Klemmvorrichtung (z. B. Klemmhebel, Druck-/Ziehkrone,
Verschraubung usw.) ausgeführt wird. An der Innenseite
weist der Trageringtunnel (2.9) eine umlaufende Öffnung
zum Uhrgehäuse durch die Stellstangen (Krone) oder Ankerbolzen
für die Trageverbindung zum Uhrkörper (1) hindurchragen.
Durch kugelartige Ankerkronen (5.1) oder entsprechende
Verbindungsvorrichtungen im Tragetunnel (2.9) kann der
Uhrkörper (1) um die X und Z Achse gedreht werden.
Denkbar ist auch das Anbringen seitlicher Vorrichtungen zu der Begrenzung
des Drehwinkels um die X-Achse auf 180°. (Ähnliche
eindimensional drehbare Armbanduhrenausführungen sind z.
B. bei RITMO (Persepolis), Jacques Lemans (Turnable Dualtime Chronograph)
usw. bekannt). Natürlich kann die zweidimensional drehbare
Armbanduhr auch ohne Sonnenuhr ausgeführt werden. Eine
zusätzliche Drehsteuerungsvorrichtung (6) regelt
dann den Drehwinkel, z. B. über die Federkomponente (8)
und entsprechende Verzahnung (9) im Tunnel (2.9)
(z. B. 12 Stundenpos.). Zwei Drehsteuerungsvorrichtung (6)
bzw. andere hierzu bekannte Vorrichtungen ermöglichen die
Einstellung des Dreh- und Kippwinkels. Der Tragering (2) (Ring-Gnomon)
erzeugt den Schatten auf der Sonnenzeitskala. Bei [5a]
und [5b] wird auf dem Ziffernblatt eine entsprechende
Sonnenzeitskala angebracht. Bei [5c] besteht
die Möglichkeit, je nach Ausführung, auf der Vorder-
und Rückseite eine Sonnenskala vorzusehen. Eine andere
Ausführung zeigt [5d],
wo der Gnomon (7) hier klappbar und die Sonnenzeitskala
(4) an den Uhrbodendeckel (1.2) angebracht sind.
Denkbar ist auch eine im Bodendeckel (1.2) eingelassene
drehbare Platte, mit einer Drehvorrichtung (6) und entsprechenden
Himmelsrichtungsanzeigen (4'). Bekannte Drehuhren Vorder-Rückseite
können z. B. durch eine Sonnenuhr an der Rückseite
erweitert werden. Weiterhin ist auch eine entsprechende Anordnung
der Teile am Uhrenarmband oder Bandschließe denkbar. Jede
der bekannten Sonnenuhren kann auf eine Armbanduhr angepasst, mit
einer Sonnenzeitskala und/oder auch anderen bekannten Sonnenschattenskalen
(4), wie geografischen z. B. Nordrichtungsanzeige, ausgestattet
werden.
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Alle
bisher beschriebenen Vorrichtungen können miteinander und
mit allen bekannten Armbanduhrvorrichtungen in jedem bekannten Material, an
jeder denkbaren Position, in jeder Form und Größe
und in jeder Zusammensetzung ausgeführt und kombiniert
werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 4347594 [0002]
- - DE 000001814395 [0002]
- - DE 000069701136 [0002]
- - DE 000069725984 [0002]
- - DE 000002853911 [0002]
- - WO 2004015501 [0002]
- - CH 690513 [0002]
- - DE 102006036313 B3 [0003]
- - EP 1033635 [0003]
- - SI 20129 [0003]
- - US 4945644 [0003]
- - US 4835875 [0003]
- - GB 700983 [0003]
- - US 2137519 [0003]
- - DE 000010305305 A1 [0018]