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DE202008007744U1 - Armbanduhr - Google Patents

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DE202008007744U1
DE202008007744U1 DE202008007744U DE202008007744U DE202008007744U1 DE 202008007744 U1 DE202008007744 U1 DE 202008007744U1 DE 202008007744 U DE202008007744 U DE 202008007744U DE 202008007744 U DE202008007744 U DE 202008007744U DE 202008007744 U1 DE202008007744 U1 DE 202008007744U1
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Dugi Zelimir Dipl-Ing
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DUGI ZELIMIR
Dugi Zelimir Dipl-Ing
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/04Mounting the clockwork in the case; Shock absorbing mountings
    • G04B37/0427Mountings relative to pocket and wrist watches allowing a rocking movement about a hinge or any other movement
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
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    • G04B19/283Adjustable guide marks or pointers for indicating determined points of time on rotatable rings, i.e. bezel
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Abstract

Armbanduhr, aufweisend einen Uhrenkörper (1) drehbar gehalten in der Zifferblattebene einer Trägervorrichtung (2) mit Armbandanschlusselementen (2.4, 2.8) dadurch gekennzeichnet, dass die Armbanduhr wenigstens eine Drehsteuerungsvorrichtung (6) mit mindestens einer Federvorrichtung (8) an der Trägervorrichtung (2) oder Uhrgehäuse (1) gegen das Verdrehen gehalten angeordnet und in einen Zahnkranz (9) eingreifend, aufweist.

Description

  • Armbanduhren sind in diversesten Form- und Funktionsausführungen, wie Weltzeituhren, Chronometer, Mondphasenuhren, Taucheruhren usw. mit mechanischen oder Quarz Uhrwerken bekannt.
  • Standart bei mechanischen Weltzeit-Armbanduhren ist die Veränderung der Zeitangaben durch das Drehen einer entsprechenden Drehlünette oder verschiedener im Uhrgehäuse angebrachter Drehringe entsprechend beschriftet, mit zeitzonenbezogenen Informationen. Die Drehlünette und die Ziffernblattringe verschieben nur die Zeitskala bei gleichbleibender Zeigerstellung, was eine ungewohnte Zeitinformation, in Bezug auf die neue Zeitzone, darstellt. Will man die gewohnte Zeitskala nutzen (12 Uhr oben), entsteht der Nachteil, insbesondere bei verschraubten Kronen, dass die Zeigereinstellung beim wechseln der Zeitzone über die Krone neu eingestellt werden muss. Eine von der Grundidee (Drehuhr) für diese Armbanduhrgruppe vorteilhafte Ausführung zeigt das Patent US 4347594 . Hier weist die Weltzeituhr einen elastisch verformbaren Haltering mit Bandanschlussvorrichtung auf, welcher ein kreisförmiges Uhrgehäuse, ohne Armbandanschlüsse drehbar, hält und den Drehwinkel über Zeitzonen zugeordneter Verzahnungen steuert. Der elastische Haltkörper als Feder- und Halterungsvorrichtung stellt ein Problem bei Steifigkeit des Tragesystems dar und schränkt die Materialauswahl sehr ein. Ausführungen in steifen Werkstoffen in entsprechender Stärke ausgeführt, z. B., Metallen, behindern die Drehung. Ein weiterer Konstruktionsnachteil ist die Anordnung der außenseitig verschlossenen Uhrenkrone, welche nur umständlich von der Unterseite zu bedienen ist. Ferner sind keine weiteren Bedienelemente, wie Druckknöpfe vorgesehen und in dieser Ausführung schlecht möglich. Durch die Anordnung einer gesonderten Federkomponente, wird das Problem des elastischen Haltekörpers gelöst. Weiterhin werden die Bedienelemente der Uhr so ausgeführt, dass sie durch ein im Bandanschlussbereich des Haltekörpers entsprechend gebildeten Tunnels hindurchpassen. Ein weiterer Vorteil für die ungehinderte Drehung ist die eine Anordnung der Bedienelemente innerhalb des Gehäuseumfangs. Vorteilhaft sind auch Bedienvorrichtungen, die z. B. die Einstellwelle/Aufzugswelle über die drehbare Lünette antreiben, u. a. die Harwood Lösung, DE000001814395 , DE000069701136 , DE000069725984 , DE000002853911 , WO2004015501 bzw. für elektr. Funktionsschaltung CH690513 . Ein weiterer Vorteil ist, dass das rotierende Uhrgehäuse in 3 und 9 Uhr Stellung gedreht werden kann und somit die Bedienung von Links- und Rechtshänder ermöglicht.
  • Eine historisch bekannte Uhr ist die Sonnenuhr. Sie ist gebunden an einen bestimmten Ort, orientiert entlang der Linie der astronomischen Zeit. In der Antike wurde die Sonnenuhr bzw. der Gnomon auch zur Bestimmung der geografischen Breite eines Ortes, der Nordrichtung, der Tag- und Nachtgleichen (Äquinoktien) und der Sonnenwenden (Solstitien) verwendet. Aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind mobile Taschensonnenuhren, die oft klappbar und mit Kompass ausgeführt waren, bekannt. Der Gnomon ist ein Schattenzeiger, meist ein stabförmiger Körper, aber auch dreieckige, bogenartige und kreisförmige Schattenzeiger sind bekannt. Hierzu sind bei Wikipedia diverse Sonnenuhren zu sehen. Zu Sonnenuhren sind z. B. beim Europaeischen Patentamt 74 Veröffentlichungen (z. B. DE 102006036313 B3 ) bekannt, 6 Ausführungen ( EP1033635 , SI20129 , US4945644 , US4835875 , GB700983 , US2137519 ) nehmen Bezug auf eine Armbandvorrichtung. Keine Veröffentlichung integriert die Hauptbestandteile der Sonnenuhr (Gnomon, Zeitskala mit/ohne Kompass) an eine zeitgemäße Armbanduhr. Die Lösung ist ein Gnomon, angeordnet auf der Armbanduhr, z. B. Umrahmung des Uhrenglases, drehbare Lünette, Bodendeckel usw. Eine Sonnenzeit bzw. Schattenskala angeordnet, z. B. auf dem Ziffernblatt, kann durch Verschieben oder Drehen der Zeitlinienscheibe veränderbar ausgeführt werden. Je nach Uhrenart und Größe ist eine Kompassvorrichtung unter das Uhrenglas oder am Armband denkbar. Vorteil ist, dass bei einem Ausfall der mechanischen oder elektronischen Uhr eine Zeitanzeige erfolgen kann. Darüber hinaus wird ein ästhetischer Bezug auf die Ursprünge der Zeitmessung hergestellt und die Gestaltungsvielfalt vergrößert. Z. B. die Ziffernblattgestaltung nach dem Design der Sonnenuhr des Gurker Doms oder mit geografischen Schattenskalen, Diagrammen usw.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Armbanduhren durch Vorrichtungen zu erweitern, die neue Zeitfunktionen und Formausführungen ermöglichen, eventuelle Konstruktionsnachteile dieser Vorrichtungen zu beseitigen und sie an die Armbanduhrform und Größe anzupassen.
  • Die Aufgabe ist nach den Merkmalen des Schutzanspruches 1 bis 4. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden in nachfolgenden Schätzansprüchen 5 bis 15 dargestellt.
  • Die Erfindung betrifft eine Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 15. Eine derartige Armbanduhr kann in allen bekannten Formen, Größen, Materialkombinationen und Varianten, nach allen bekannten Verfahren gefertigt und mit allen bereits bekannten Funktionen und Lösungen kombiniert, gemeinsam oder einzeln genutzt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden, anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele, in Verbindung mit der Zeichnung, näher beschrieben. Hierin aufgeführt:
  • 1 – Drehuhr mit mehrteiligem Trägerkörper
    • [a] Zusammensetzung, [b] Längsschnitt
    • [c] Draufsicht – Schnitt Kombination, [d]–[e] Details
  • 2 – Drehuhr mit einteiligem Trägerkörper
    • [a] Zusammensetzung, [b] Teilschnitt Drehradaufzug
    • [c] Teilschnitt Lünette – Zahnradaufzug
  • 3 – Teildraufsicht Bedienelemente
    • [a] Eingelassene Uhrkrone mit Tragekörperbrücke
    • [b] Teilringtragekörper mit Kanalführung
  • 4 – Tragesystem aus Ober- und Untergurt mit Verbindungskonsolen
    • [a] Teillängsschnitt Uhrkrone im Bereich der Verbindungshörner
    • [b] Waagrechter Teilschnitt im Bereich der Verbindungshörner
  • 5 – Armbanduhr mit Sonnenuhrvorrichtungen
    • [a] Stab-Gnomon, [b] Halbkreisbogen-Gnomon
    • [c] Tunnelrahmen-Gnomon, [d] Bodendeckelsonnenuhr
    • [e] Detailschnitt Ankerkrone mit Federkomponente
  • 15: Gleiche Elemente bzw. gleiche Funktionen sind mit gleichen Bezugsnummern in den 1 bis 5 bezeichnet. Kennzeichnungen hinter der Bezugsnummer/"." weisen auf Ausführungsvarianten hin.
  • 1 [1a] zeigt schematisch eine mögliche Zusammensetzung einer drehbaren Armbanduhr. Analog dazu zeigt [1b] einen Längsschnitt und [1c] eine Kombination aus Draufsicht und Teilschnitt. Das Uhrengehäuse (1) kann alle bekannten Vorrichtungen (Uhrwerk, Ziffernblatt, Lünette, Krone usw.) in allen bekannten Varianten und Ausführungen aufweisen, jedoch weist es keine Armbandanschlussvorrichtungen (z. B. Hörner) auf und wird nachfolgend als Uhrkörper (1) bezeichnet. Der Uhrkörper (1) wird in einem Trägerkörper (2) zwischen einem Ober-(2.1) und einem Unterkörper (2.2) in der Ziffernblattebene drehbar gehalten. Mindestens der Oberkörper (2.1) oder wie hier beide Körper (2.1, 2.2) weisen eine kreisförmige Öffnung (2.0) auf. In Halteanschlüssen an den Tragekörper (2.1) sind beide Körper (1, 2) kreisförmig, wobei der Außenumfang des Uhrkörpers (1) die Körperöffnung (2.0) überragt. Beidseitig jeweils mind. ein Zwischenkörper (2.4) (Plattenformen bis Schraubenhülsen denkbar) regelt den Abstand der Trägerkörper (2.1, 2..2), die verbunden über eine Verbindungsvorrichtung (2.3 z. B. Schrauben) den Uhrkörper (1) in der Konstruktion frei drehbar halten. Die Zwischenkörper (2.4) weisen Anschlussvorrichtungen (2.8) für das Armband auf. Analog dazu ist auch denkbar, dass einer der Trägerkörper (2.1, oder 2.2) die beidseitigen Vorrichtungen (2.4 und 2.8) aufweist. Natürlich sind alle hierzu bekannten Verbindungsvorrichtungen, (2.3) auch in anderer Anordnung und Anzahl, einsetzbar. Möglich ist auch ein einteiliger Trägerkörper (2), der alle Vorrichtungen (2,1, 2,2, 2.4) aufweist in dem das Uhrgehäuse (1) frei drehbar eingepresst wird. Im Bereich der Armbandanschlussvorrichtung (2.8) bildet die Konstruktion (2.1, 2.2, 2.4) einen Kanal/Tunnel (2.9) so aus, dass die Bedienelemente (5) (Krone 5.1, Druckknopf 5.2) entsprechend dimensioniert bei der Drehung hindurchpassen. Die Bedienvorrichtungen (5.1, 5.2) sind in 3 und/oder 9 Uhr Seitenposition beidseitig zwischen den Tragekörper (2.1, 2.2) herauskragend. Der Trägerkörper (2) kann in diesem Bereich verengt sein bzw. so auf der Oberkante des Uhrkörpers (1) eingreifen, dass dieser seitlich herausragt. Vorteil: gut zugängliche Bedienelemente (5) und die Uhr kann von Links- und Rechtshändern gut bedient werden. Eine Drehsteuerungsvorrichtung (6) regelt den Drehwinkel des Uhrenkörpers (1). Solche Vorrichtungen (6) werden bei Armbanduhren zur Drehwinkelbegrenzung der drehbaren Lünette, meistens bestehend aus einem Zahnkranz (9), üblicherweise mit 60 Einrastelementen und einer Federvorrichtung (8), die in den Zahnkranz (9) einrastet. Alle hierzu bekannten Konstruktionen können verbaut werden und werden nachfolgend Drehsteuerungsvorrichtung (6) genannt. Eine mögliche Anordnungsart und Position zeigt die Drehsteuerungsvorrichtung (6.2), aufweisend einen kreisförmigen Ring (8.3) mit Federauskragungen (8.2) sowie Ankervorrichtungen (8.5) am Tragekörper (2.2), gegen das Verdrehen und das Eingreifen in die Verzahnung (9.1). Hierzu zeigen die Details [1d] und [1e] eine Möglichkeit der Ausführung einer einseitig drehbaren Drehsteuerungsvorrichtung (6). Zwölf Verzahnungen (9.1) zugeordnet der 12 Stundeskala, ermöglichen das Weiterdrehen um eine Stunde. Denkbar ist auch eine weitergehende Verzahnungsanzahl, jedoch immer durch 12 teilbar und vorteilhafter Weise bei jeder Stundenposition tiefer einrastend. Durch zusätzliche 180 Grad gedrehte Anordnung des Federringes (8.3, 8.2) der Drehsteuerungsvorrichtung (6.2) zwischen Trageoberkörper (2.1) und Uhrkörper (1) z. B. Pos. (6'2), wird eine federgelagerte Stosssicherung erreicht. Dieses Federsystem kann auch durch die Anordnung entsprechender Federn bei Verbindungsvorrichtungen (2.3) ersetzt werden. Eine am Uhrkörper (1) angeordnete einseitig drehende Drehlünette (3) weist eine Drehsteuerungsvorrichtung (6.3), z. B. Stabfeder mit 60-er Verzahnung und dreht gegensinnig der Uhrkörperdrehung. Dadurch bleibt der Uhrkörper (1) über die Drehlünette (1) drehbar. Natürlich kann der Uhrkörper (1) eine feste oder keine Uhrenlünette aufweisen. Denkbar sind auch Gleitlager oder Kugellageranordnungen zwischen den Kontaktflächen Uhrkörper (1) und Tragekörper (2).
  • 2 [2a] zeigt die Zusammensetzung der Armbanduhr aus einem Uhrkörper, (1) drehbar gehalten, in einem einteiligen Trägerkörper (2), der den Uhrenkörper (1) mindestens in einer Teilhöhe umrahmt. Der entsprechend befestigte und im Umfang vergrößerte Bodendeckel (1.2) bildet mit der Lünette (3) einen Zwischenraum/Kanal (1.9). In dem Dreh- und Halterungskanal (1.9) greift der Trägerkörper (2) ein. Denkbar sind auch andere an den Körpern (1, 2) ausgebildeten Verbindungsvorrichtungen, z. B. „Nut-Feder, Nut-Zapfen usw." Die Drehsteuerungsvorrichtung (6.1) zeigt eine mögliche Variante und Anordnungsposition. Eine Stabfeder (8.6) oder Blattfeder (8.3, siehe 1a – Faltfeder, etc.) wird im Trägerkörper (2) verankert, begrenzt in der Länge und angeordnet (einseitig oder beidseitig) im Armbandanschlussbereich. Bei einer seitlichen Krone muss entsprechend 1 oder 3 ein umlaufender Kanal/Tunnel (2.9) vorgesehen werden. Eine andere Lösung zeigt [2b]: Um die Drehung des Uhrkörpers (1) nicht zu behindern, wird die Krone (5.1) als Drehrad (5.4) am Bodendeckel (1.2) ausgeführt. Bei Bedarf können Druckknöpfe (5.2) flach in der Gehäusewand eingelassen werden. Über zusätzliche Kupplungen (5.6) mit Federvorrichtung an oder in Tragekörper (2) angebracht, können die Druckvorrichtungen (5.2) besser bedient werden. Weitere bekannte Einstellungsvorrichtungen (5., 5.6,) werden bei Dreharmbanduhren RITMO (Persepolis), Jacques Lemans (Turnable Dualtime Chronograph) usw. eingesetzt. Denkbar ist die Anbringung der Druckknöpfe auch auf der Oberseite, z. B. auf einer festen Lünette. Die Uhrkrone-Funktionsschaltung kann über das Herausziehen des Drehrades (5.4) oder auch über die Drückknöpfe (5.2) mit jeweils entsprechendem Umsetzgetriebe erfolgen.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Bedienvorrichtungen (5) ist die bekannte Harwood-Drehlünettenvorrichtung. Ohne äußere Bedienelemente (5), wird die Drehung des Uhrkörpers (1) in der Trägerkörperkonstruktion nicht behindert. Analog dazu zeigt [2c] eine Verzahnung der drehbaren Lünette (3) mit einer äußeren Zahnradkrone (5.3) mit entsprechenden Antriebsvorrichtungen zum Uhrwerk. Dadurch kann der umlaufende Kanal (2.9) flacher ausgeführt werden. Die Schaltung der Funktionen könnte über ein inneres Getriebe, bedient über einen Druckknopf (5.2), erfolgen. Technische Vorrichtungen sind Stand der Technik und teilweise in der Einleitung aufgeführt. Denkbar ist auch die Ausführung des Tragekörpers (2) analog 1 als Ober- oder Untergurt (2.1 oder 2.2), eingreifend in einen Nut/Kanal (1.9) am Umfang des Uhrkörpers (1), so dass die Uhrkrone (5.1) unterhalb oder oberhalb des Tragekörpers (2) frei zugänglich bleibt. Hierzu zeigt die [2d] eine Ausführungsmöglichkeit. Im Bereich der Bandanschlussvorrichtungen/Hörner (2.4) sind Abstützungsvorrichtungen (2') zum Uhrgehäuse (1) denkbar.
  • [3]: [3a] Ein kreisförmiger Uhrkörper (1) weist eine seitlich in die Gehäusewand eingelassene Vertiefung/Aussparung (1.7) auf, passend umrahmt von dem Tragekörper (2), der an der Vertiefungsstelle (1.7) eine in der Höhe und Breite reduzierte Brücke (2.6) aufweist. Die Uhrkrone (5.1) wird in die Wandvertiefung (1.7) im 0-Zustand z. B. verschraubt, so dass sie nach Möglichkeit nicht oder nur wenig aus dem Gehäuseumfang herausragt. Der Tragekörper (2) weist einen entsprechend angepassten umlaufenden Kanal (2.9) auf, als Halte-/Führungsvorrichtung für den Uhrkörper (1) und als Durchgangstunnel (2.9) für die Uhrkrone (5.1). Eine Drehsteuerungsvorrichtung (6) unterhalb oder oberhalb der Aussparung (1.9) angeordnet, regelt den Drehwinkel. [3b] Einen besseren Zugang zu den Bedienelementen (5.2, 5.1, 5.2), kann auch über einen entsprechend steifen Teilring (2') (Tragekörper (2) mit entsprechender Ausschnittsöffnung (2.5)) erreicht werden. Denkbar ist auch eine Verbindungsbrücke (2.6) analog Fig. [3a] an der Ober- oder/und Unterseite des Uhrkörpers (1). Diese Systeme ([3a], [3b]) können miteinander kombiniert, auch beidseitig (Pos. 3, 9 Uhr) ausgeführt sowie bei den mehrteiligen Tragekörpern, z. B. 1 (2.1, 2.2), analog eingesetzt werden.
  • [4]: zeigt alternativ zur 1 einen zweiteiligen Tragekörper (2.1, 2.2). Der Obergurt (2.1) und der Untergurt (2.2) weisen jeweils zum Verbindungspunkt geneigte Konsolen/Hörner (2.4) mit Verbindungsvorrichtungen (2.3) aus. Der Federstift (2.8) ragt durch die Öffnung in die Verbindungsvorrichtung (2.3), riegelt beide Tragevorrichtungen (2.1, 2.2) gegeneinander ab und sichert den Uhrkörper (1) in der Tragevorrichtung (2). Die Teilschnitte [4a] und [4b] zeigen eine Ausführungsmöglichkeit. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit einer mehrteiligen Halterungsvorrichtung eines Containers/Uhrkörpers (1) zeigt DE000010305305A1 . Die Drehung des Uhrgehäuses (1) kann hierbei durch die Erweiterung mit bereits beschriebe Vorrichtungen, z. B. Kanalausbildung (2.9), seitliche Öffnungen (2.5) und Verbindungsbrücken (2.6) usw. ermöglicht werden. Eine zusätzliche Drehsteuerungsvorrichtung (6) regelt dann den Drehwinkel, z. B. zugeordnet zu den 12 Stundenmarkierungen.
  • [5]: [5a] Ein Uhrgehäuse (2') weist eine Lünette (3) drehbar oder fest auf. Auf der Lünette (3) ist ein Gnomon (7) angeordnet, mit der Lünette (3) über eine drehbare Verbindung (7.2) kippbar verbunden. Bei einem Kippwinkel (ß) = 90° rastet der Gnomonstab (7) in die Position ein und wird so in der Verbindung (7.2) gehalten. Der Kugelkörper (7.1) am Stabende (7) konzentriert den Schatten auf einen Punkt und ist als Hebehilfe von Vorteil. Der Gnomonstab (7) kann in der Lagerposition in der Lünette (3) eingelassen oder aufliegend ausgeführt sein. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit zeigt der Gnomonstab (7') (auch als Nadel denkbar), der im Uhr- bzw. Rahmenkörper (2'), Bandglied, Bandschließe usw. in einer Bohrung über Reibungskräfte gehalten, lagert. Zur Anzeige des Sonnenschattens auf dem Ziffernblatt (1.1) wird der Stab (7') in eine entsprechend geneigte Bohrung (7'2) oder kippbare Halterung gesteckt. [5b] zeigt eine Uhrlünette (3) mit einem kippbar gelagerten Gnomonbogen (7). Der Neigungswinkel [ß] kann frei oder in Rasterschritten eingestellt werden. Funktionen sind von alten Taschensonnenuhren mit zwei drehbaren Ringen bekannt, wobei hier der Schattenring als Gnomonbogen (7) ausgeführt ist. Der Bogen kann am Außenumfang auch eine Kugel (7.1) aufweisen, die auch über den Bogenumfang an einer Gradskala verschiebbar gehalten sein kann. Weiterhin kann der Gnomonbogen (7) beidseitig verschiedene Beschriftungen aufweisen. Fig. [5c] zeigt eine andere Ausführung der Armbanduhr nach dem Prinzip der Taschensonnenuhren. Der äußere Ring ist als Tragerohr (2) ausgeführt und weist einen nach innen offenen Hohlraum/Tunnel/Kanal (2.9) auf, in dem ein Uhrkörper (1) zweiachsig drehbar über Ankerkronen (5.9) gehalten wird. Die Ankerkronen (5.9) sind durch die innere Kanal-/Tunnelöffnung verbunden mit Uhrkronenvorrichtungen oder fest mit dem Uhrgehäuse (1), können eine zusätzliche Federkomponente (8) aufweisen und sind durch die äußeren Tunnelöffnungen (2.5) seitlich zur Einstellungsbedienung herausziehbar (siehe Detailschnitt 5e). In dieser Position (z. B. 3, 9 Uhr) können die Ankerkugelkronen (5.9) auch verschraubt werden. Denkbar ist auch, dass eine der beiden Ankerelemente (5.9) als Uhrkrone mit Steuerwelle und die andere nur als Klemmvorrichtung (z. B. Klemmhebel, Druck-/Ziehkrone, Verschraubung usw.) ausgeführt wird. An der Innenseite weist der Trageringtunnel (2.9) eine umlaufende Öffnung zum Uhrgehäuse durch die Stellstangen (Krone) oder Ankerbolzen für die Trageverbindung zum Uhrkörper (1) hindurchragen. Durch kugelartige Ankerkronen (5.1) oder entsprechende Verbindungsvorrichtungen im Tragetunnel (2.9) kann der Uhrkörper (1) um die X und Z Achse gedreht werden. Denkbar ist auch das Anbringen seitlicher Vorrichtungen zu der Begrenzung des Drehwinkels um die X-Achse auf 180°. (Ähnliche eindimensional drehbare Armbanduhrenausführungen sind z. B. bei RITMO (Persepolis), Jacques Lemans (Turnable Dualtime Chronograph) usw. bekannt). Natürlich kann die zweidimensional drehbare Armbanduhr auch ohne Sonnenuhr ausgeführt werden. Eine zusätzliche Drehsteuerungsvorrichtung (6) regelt dann den Drehwinkel, z. B. über die Federkomponente (8) und entsprechende Verzahnung (9) im Tunnel (2.9) (z. B. 12 Stundenpos.). Zwei Drehsteuerungsvorrichtung (6) bzw. andere hierzu bekannte Vorrichtungen ermöglichen die Einstellung des Dreh- und Kippwinkels. Der Tragering (2) (Ring-Gnomon) erzeugt den Schatten auf der Sonnenzeitskala. Bei [5a] und [5b] wird auf dem Ziffernblatt eine entsprechende Sonnenzeitskala angebracht. Bei [5c] besteht die Möglichkeit, je nach Ausführung, auf der Vorder- und Rückseite eine Sonnenskala vorzusehen. Eine andere Ausführung zeigt [5d], wo der Gnomon (7) hier klappbar und die Sonnenzeitskala (4) an den Uhrbodendeckel (1.2) angebracht sind. Denkbar ist auch eine im Bodendeckel (1.2) eingelassene drehbare Platte, mit einer Drehvorrichtung (6) und entsprechenden Himmelsrichtungsanzeigen (4'). Bekannte Drehuhren Vorder-Rückseite können z. B. durch eine Sonnenuhr an der Rückseite erweitert werden. Weiterhin ist auch eine entsprechende Anordnung der Teile am Uhrenarmband oder Bandschließe denkbar. Jede der bekannten Sonnenuhren kann auf eine Armbanduhr angepasst, mit einer Sonnenzeitskala und/oder auch anderen bekannten Sonnenschattenskalen (4), wie geografischen z. B. Nordrichtungsanzeige, ausgestattet werden.
  • Alle bisher beschriebenen Vorrichtungen können miteinander und mit allen bekannten Armbanduhrvorrichtungen in jedem bekannten Material, an jeder denkbaren Position, in jeder Form und Größe und in jeder Zusammensetzung ausgeführt und kombiniert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 4347594 [0002]
    • - DE 000001814395 [0002]
    • - DE 000069701136 [0002]
    • - DE 000069725984 [0002]
    • - DE 000002853911 [0002]
    • - WO 2004015501 [0002]
    • - CH 690513 [0002]
    • - DE 102006036313 B3 [0003]
    • - EP 1033635 [0003]
    • - SI 20129 [0003]
    • - US 4945644 [0003]
    • - US 4835875 [0003]
    • - GB 700983 [0003]
    • - US 2137519 [0003]
    • - DE 000010305305 A1 [0018]

Claims (15)

  1. Armbanduhr, aufweisend einen Uhrenkörper (1) drehbar gehalten in der Zifferblattebene einer Trägervorrichtung (2) mit Armbandanschlusselementen (2.4, 2.8) dadurch gekennzeichnet, dass die Armbanduhr wenigstens eine Drehsteuerungsvorrichtung (6) mit mindestens einer Federvorrichtung (8) an der Trägervorrichtung (2) oder Uhrgehäuse (1) gegen das Verdrehen gehalten angeordnet und in einen Zahnkranz (9) eingreifend, aufweist.
  2. Armbanduhr, aufweisend einen Uhrenkörper (1) drehbar gehalten in einer Trägervorrichtung (2) mit Armbandanschlusselementen (2.4, 2.8) dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (2) ein zur Innenseite umlaufend offenes Ringrohr mit einem Tunnel (2.9) aufweist, in dem kugelartige Ankervorrichtungen (5.9) verbunden mit dem Uhrenkörper (1) so eingreifen, dass eine zweiachsige Drehung (X und Z-Achse) des Uhrenkörpers (1) in der Tragevorrichtung (2) möglich ist.
  3. Armbanduhr, aufweisend einen Uhrenkörper (1) gehalten in einer Trägervorrichtung (2) mit Armbandanschlusselementen (2.4, 2.8) dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (2) einen Oberkörper (2.1) und einen Unterkörper (2.2) mit jeweils Verbindungshörnern/Konsolen (2.4) aufweist, die jeweils vom Obergurt (2.1) und Untergurt (2.2) zu einem Verbindungspunkt zulaufen, in dem sie seitlich parallel anliegende Flächen mit einer Öffnung (2.3) ausbilden, durch die ein Absperrstiftteil eines Armbandanschlusselementes (2.8) durchragt und dadurch beide Körper (2.1, 2.2) lösbar verbindet.
  4. Armbanduhr dadurch gekennzeichnet, dass die Armbanduhr mindestens einen verstellbaren Schattenzeiger/Gnomon (7) und wenigstens eine Sonnenschattenskala (4) aufweist.
  5. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (2) mindestens im Bereich der Armbandanschlusselemente (2.4, 2.8) an der Innenseite zum Uhrkörper (1) einen Tunel/Kanal (2.9) aufweist, der in Querschnittsform die Ausdehnungsform der Bedienelemente (5) überragt.
  6. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (2) mindestens zwei Längskörper (2.1, 2.2) mit mindestens einer Körperöffnung (2.0), verbunden über eine Anzahl an Verbindungsvorrichtungen (2.3) und zwischen den Längskörpern (2.1, 2.2) eine Anzahl an Abstandsvorrichtungen (2.4) aufweist, die den Uhrkörper (1) zwischen den Längskörpern (2.1, 2.2) drehbar halten.
  7. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Uhrkörper (1) wenigstens einen umlaufenden Riegelkanal (1.9) aufweist, in die der Trägerkörper (2) mindestens mit Körperteilen eingreift.
  8. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Uhrenkörper (1) in dem Uhrboden (1.2) oder/und Oberseite (1.1) einen in dieser Ebene liegenden Drehknopf (5.4) als Uhrenkronevorrichtung aufweist.
  9. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Lünette (3) eine Verzahnung mit einem Zahnkranz (5.3), verbunden mit Uhrenstellvorrichtungen, aufweist.
  10. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (2) mindestens einen umlaufenden Kanal/Tunnel (2.9) aufweist, in die der Uhrkörper (1) wenigstens mit Körperteilen eingreift.
  11. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (2) auf der Außenseite mindestens eine Kanal-/Rahmenöffnung (2.5) aufweist.
  12. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenöffnung (2.5) mindestens eine Brücke (2.6) aufweist, welche die beiden Öffnungsenden fest verbindet.
  13. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Uhrlünette (3) ein Gnomon (7) aufweist, der in eine bestimmte Position gestellt einen Sonnenschatten auf das Ziffernblatt projiziert.
  14. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrziffernblatt (1.1) wenigstens eine Sonnenschattenskala (4) aufweist.
  15. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, dass der Bodendeckel (1.2) eine Sonnenuhr (7, 4) aufweist.
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