DE202008006612U1 - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung für Hochdruckleitungen - Google Patents
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Abstract
Anschluss-
und Verbindungsvorrichtung für Hochdruckleitungen zum Anschluss
einer Schlauchleitung an eine weitere Schlauchleitung oder an ein
Hochdruckarbeitsgerät, wobei das Ende der Schlauchleitung
mit einer Schlaucharmatur versehen ist, die aus einem in die Innenseele
eines Schlauchkörpers einschiebbaren Nippel und einer auf
die Außenseite des Schlauchkörpers aufgesetzten,
mit dem Nippel verbindbaren und auf den Schlauchkörper
aufpressbaren Hülse besteht, dadurch gekennzeichnet, dass
die mit dem Schlauchkörper verbundene Schlaucharmatur (10)
einen radial abstehenden Flanschring (20) aufweist und das aus dem
Schlauchkörper hervorstehende Ende des Nippels (11) eine
auf seinem äußeren Umfang aufgesetzte Dichtung
(18) aufweist und gemeinsam mit der Dichtung (18) in eine Aufnahmebuchse (19)
einsteckbar ist, und dass die Aufnahmebuchse (19) und der radial
abstehende Flanschring (20) von zwei Aufnahmebuchse (19) und Flanschring
(20) einschließlich eines anschließenden Hülsenabschnitts
außen umfassenden Halbschalen (22) als Anschluss- und Verbindungsvorrichtung
umfasst sind, wobei eine der Aufnahme des Flanschringes (20) dienende
Ausnehmung (23) in den Halbschalen (22) derart...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anschluss- und Verbindungsvorrichtung für Hochdruckleitungen zum Anschluss einer Schlauchleitung an eine weitere Schlauchleitung oder an ein Hochdruckarbeitsgerät, wobei das Ende der Schlauchleitung mit einer Schlaucharmatur versehen ist, die aus einem in die Innenseele eines Schlauchkörpers eingeschobenen Nippel und einer auf die Außenseite des Schlauchkörpers aufgesetzten, mit dem Nippel verbindbaren und auf den Schlauchkörper aufpressbaren Hülse besteht.
- Soweit bei Hochdruckanwendungen mehrere Schlauchleitungsabschnitte mittels geeigneter Verbindungsvorrichtungen miteinander gekoppelt werden müssen oder eine Schlauchleitung an ein Hochdruckarbeitsgerät anzuschließen ist, sind bekannte Anschluss- und Verbindungsvorrichtungen als Schraubverbindungen ausgebildet. Eine solche Schraubverbindung ist in der
DE 20 2006 007 315 U1 beschrieben. Soweit bei der bekannten Schraubverbindung ein Endstück fest mit der Schlauchleitung verbunden ist, macht die Schrift keine Angaben darüber, in welcher Weise die Befestigung des Endstücks an der Schlauchleitung verwirklicht sein soll. Nachteilig bei der bekannten Schraubverbindung ist aber deren aufwendiger Aufbau mit mehreren Einzelteilen und die Herstellung der Schraubverbindung teilweise unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges. Kompliziert ist auch die Abdichtung einer solchen Schraubverbindung, wozu bei der bekannten Schraubverbindung ein gesondertes Verbindungsteil vorgesehen ist. - Soweit Schlauchleitungen miteinander oder mit einem Arbeitsgerät verbunden werden sollen, sind dazu weiterhin sogenannte Schlaucharmaturen bekannt, die aus einem in die Innenseele eines Schlauchkörpers einschiebbaren Nippel und einer auf die Außenseite des Schlauchkörpers aufgesetzten, mit dem Nippel verbindbaren und auf den Schlauchkörper aufpressbaren Hülse bestehen. Der von dem Schlauchende hervorstehende Nippel ist dann geeignet, zur Verbindung mit Armaturen anderer Schläuche oder Arbeitsgeräte herangezogen zu werden. Eine solche Schlaucharmatur gemäß den gattungsgemäßen Merkmalen ist beispielsweise in der
DE 20 2006 015 598 beschrieben. - Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anschluss- und Verbindungsvorrichtung für Hochdruckleitungen anzugeben, die im wesentlichen auf die an den Enden der zu verbindenden Schlauchleitungen in an sich bekannter Weise angebrachte Schlaucharmaturen zugreift sowie einfach aufgebaut und handzuhaben ist.
- Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Schutzansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
- Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass die mit dem Schlauchkörper verbundene Schlaucharmatur einen radial abstehenden Flanschring aufweist und das aus dem Schlauchkörper hervorstehende Ende des Nippels eine auf seinem äußeren Umfang aufgesetzte Dichtung aufweist und gemeinsam mit der Dichtung in eine Aufnahmebuchse einsteckbar ist, und dass die Aufnahmebuchse und der radial abstehende Flanschring von zwei Aufnahmebuchse und Flanschring einschließlich eines anschließenden Hülsenabschnitts außen umfassenden Halbschalen als Anschluss- und Verbindungsvorrichtung umfasst sind, wobei eine der Aufnahme des Flanschringes dienende Ausnehmung in den Halbschalen derart bemessen ist, dass eine axiale Bewegung des Schlauchendes mit daran angebrachter Schlaucharmatur zwischen einer Freigabestellung und einer durch formschlüssigen Eingriff des Flanschringes mit einer stirnseitig an den Halbschalen ausgebildeten Aufnahmegestaltung gebildeten Verriegelungsstellung für die Halbschalen ermöglicht ist.
- Mit der Erfindung ist zunächst der Vorteil eines einfachen Aufbaus der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung verbunden. Für die Anwendung der erfindungsgemäßen Anschluss- und Verbindungsvorrichtung sind lediglich Nippel oder Hülse der Schlaucharmatur abzuändern, um den erforderlichen Flanschring auszubilden. An zusätzlichen Bauteilen sind die Aufnahmebuchse und die beiden Halbschalen vorgesehen, die sämtlich einen einfachen Aufbau haben. Soweit bei montierter Verbindung die vorderen Enden der Nippel mit einer darauf sitzenden Dichtung in die Aufnahmebuchse eingesteckt sind, ist damit eine einfache Abdichtung ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen verbunden. Eine sichere Verriegelung der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung wird durch die Beaufschlagung der Schlauchleitung mit dem entsprechenden Hochdruck bewirkt, indem der entsprechende Flanschring der Schlauchgarnitur in dem von den Halbschalen umschlossenen Raum axial in einen formschlüssigen Eingriff mit den Halbschalen verschoben wird derart, dass die Halbschalen nicht mehr von der unter Druck stehenden Schlaucharmatur abgenommen werden können. Eine Demontage der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung dagegen ist in einfacher Weise in drucklosem Zustand möglich, weil dann die betreffende Schlaucharmatur soweit im Inneren der Halbschalen zu verschieben ist, bis der Flanschring außer Eingriff mit den Halbschalen kommt und diese nach außen abgenommen werden können. In vorteilhafter Weise haben die Halbschalen somit eine Doppelfunktion, nämlich sowohl die Haltefunktion für die Schlaucharmatur als auch eine Schutzfunktion, soweit die Halbschalen an den Schlaucharmaturen fixiert sind und im Falle des Brechens eines Nippels das Peitschen des Schlauches verhindert wird.
- Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass der Flanschring mit einem axial in Richtung des Schlauchkörpers vorstehenden Vorsprung in eine stirnseitig in den Halbschalen ausgebildete Nut als Aufnahmegestaltung eingreift. Durch die so ausgebildete Nut/Feder-Verbindung wird ein Auseinanderklappen der Halbschalen bei in der Nut befindlichen Vorsprung des Flanschringes verhindert.
- Nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Flanschring an dem stirnseitigen Ende der Hülse angebracht ist, wobei der Flanschring einstückiger Bestandteil der Hülse sein kann.
- In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Flanschring an einem aus dem Schlauchkörper hervorstehenden Bereich des Nippels zwischen der Hülse und der Aufnahmebuchse angebracht ist. Hierbei kann der Flanschring beispielsweise an dem Nippel angeschweißt oder in sonstiger Weise befestigt sein.
- Soweit nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist, dass die Aufnahmebuchse eine solche Länge aufweist, dass das die Dichtung aufweisende vordere Ende des Nippels sowohl in der Freigabestellung als auch in der Verriegelungsstellung im Inneren der Aufnahmebuchse gelegen ist, ist damit gewährleistet, dass in jeder Stellung der Schlaucharmatur innerhalb des von den Halbschalen umschlossenen Aufnahmeraumes eine sichere Abdichtung des Nippels gegen die Aufnahmebuchse gegeben ist.
- In einer ersten Ausführungsform der Erfindung reicht es aus, wenn nach dem Schließen der Halbschalen durch axiales Verschieben des Schlauchendes mit Schlaucharmatur der in der Aufnahmeausnehmung liegende Flanschring in formschlüssigen Eingriff mit den Halbschalen gebracht wird. Wird danach die Anschluss- und Verbindungsvorrichtung unter Druck gesetzt, wird dieser Verriegelungszustand sicher aufrechterhalten.
- Zusätzlich können aber weitere Mittel zur Fixierung der Halbschalen in ihrer geschlossenen Stellung aneinander vorgesehen sein.
- So kann nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die beiden Aufnahmebuchse und Flanschring umgreifenden Halbschalen mittels einer auf ihrem äußeren Umfang aufgesetzten Federklammer in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind, wobei vorgesehen sein kann, dass die Halbschalen jeweils eine Einziehung zur bündigen Aufnahme der Federklammer aufweisen. Hiermit ist sichergestellt, dass die Federklammern nicht über den äußeren Umfang der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung vorstehen.
- In einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Halbschalen mittels an ihren äußeren Enden radial durchgesteckter U-förmiger Federstecker in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind.
- In einer wiederum alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Halbschalen mittels eines außenliegenden Scharniers in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind. Hierbei kann in einer Weiterbildung vorgesehen sein, dass an der Scharnierachse des Scharniers die Halbschalen jeweils in ihre geschlossene Stellung vorspannende und mit den Halbschalen verbundene Federblätter gehaltert sind.
- Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass die Aufnahmebuchse formschlüssig von den Halbschalen umgriffen und darin axial unverschieblich festgelegt ist.
- Soweit die erfindungsgemäße Anschluss- und Verbindungsvorrichtung zur Verbindung zweier Schlauchleitungen vorgesehen ist, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass die Halbschalen die Flanschringe der beiden Schlaucharmaturen der zu verbindenden Schlauchleitungen einschließlich der dazwischen angeordneten Aufnahmebuchse mit den darin eingeschobenen Nippeln umgreifen und aneinander halten.
- Soweit die entsprechende Vorrichtung zum Anschluss einer Schlauchleitung an einem Hochdruckarbeitsgerät vorgesehen ist, ist die entsprechende Verbindung dadurch verwirklicht, dass die Aufnahmebuchse mit dem Arbeitsgerät verbunden und die Halbschalen in ihrer geschlossenen Stellung axial unverschieblich an der Aufnahmebuchse oder an dem Arbeitsgerät festgelegt sind.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:
-
1 eine Verbindung für zwei Schlauchleitungsenden im Schnitt vor Druckeinwirkung in der Freigabestellung der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung, -
2 den Gegenstand der1 in der Verriegelungsstellung der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung unter Druckeinwirkung, -
3 die Einzelheit III aus2 , -
4 die Anschluss- und Verbindungsvorrichtung gemäß1 in einer Ansicht mit in ihrer geschlossenen Stellung befindlichen Halbschalen, -
5 den Gegenstand der4 in einer anderen Ausführungsform, -
6 den Gegenstand der4 beziehungsweise5 in einer weiteren Ausführungsform, -
7 den Gegenstand der6 im Schnitt, -
8 eine Anschlussvorrichtung für eine Schlauchleitung an einem Arbeitsgerät im Schnitt, -
9 den Gegenstand der8 in einer anderen Ausführungsform. - Wie sich zunächst aus
1 ergibt, sind zwei Schlaucharmaturen10 von nicht weiter dargestellten Hochdruckschlauchleitungen miteinander zu verbinden. Jede Schlaucharmatur10 besteht aus einem in die Innenseele eines nicht dargestellten Schlauchkörpers einzuschiebenden Nippel11 und einer äußeren Hülse12 . Zwischen Nippel11 und Hülse12 befindet sich ein Ringraum13 zur Aufnahme des Schlauchkörpers, wobei auf der Außenseite des Nippels11 wie auch an der Innenseite der Hülse12 Verzahnungen14 ausgebildet sind, die bei einer Verpressung der Hülse12 mit dem Schlauchkörper sich jeweils in den Schlauchkörper eingraben und dadurch eine feste Verbindung zwischen der Schlaucharmatur10 und dem Schlauchkörper herstellen. - In dem über den Ringraum
13 zur Aufnahme des Schlauchkörpers vorstehenden Bereich ist die Hülse12 mit einem in eine am Nippel11 ausgebildete Nut16 einpressbaren Vorsprung15 versehen, so dass auch hierdurch die feste Verbindung zwischen dem Nippel11 und der Hülse12 unterstützt wird. An seinem äußersten vorderen Ende weist der Nippel11 eine weitere Nut17 zur Aufnahme eines darin eingelegten Dichtungsringes18 auf. Mit diesem vorderen Ende und dem darauf sitzenden Dichtungsring18 sind die beiden Nippel11 der beiden zu verbindenden Schlaucharmaturen10 von beiden Seiten her in eine zentral angeordnete Aufnahmebuchse19 eingeschoben, bis die beiden Nippel11 stirnseitig aneinander stoßen. - An ihrem stirnseitigen Ende weisen die beiden Hülsen
12 jeweils als einstückigen Bestandteil einen radial davon abstehenden Flanschring20 auf, der an seinem äußeren Umfang einen in Richtung der Schlaucharmatur10 ausgerichteten Vorsprung21 hat. - Die beiden Flanschringe
20 nebst dazwischen liegender Aufnahmebuchse19 sind von zwei außen aufgesetzten Halbschalen22 umschlossen, wobei sich die Halbschalen22 noch über einen Teilbereich der jeweiligen Hülse12 der Schlaucharmatur10 erstrecken. In ihrem Inneren bilden die beiden zusammengesetzten Halbschalen22 eine Aufnahmeausnehmung23 aus, die zur passenden Aufnahme des Flanschringes20 mit Vorsprung21 der Schlaucharmatur10 eingerichtet ist. Die Aufnahmeausnehmung23 hat dabei eine solche axiale Erstreckung, dass die beiden Flanschringe20 darin um ein gewisses Maß axial verschiebbar sind, wie noch erläutert wird. An ihrer dem Vorsprung21 des Flanschringes20 zugewandten Stirnseite24 weisen die beiden Halbschalen22 jeweils eine Nut25 zur Aufnahme des Vorsprunges21 auf. - Die
1 zeigt dabei die Ausgangs- beziehungsweise Montagestellung der Anschluss- und Verbindungsvorrichtung, in welcher die Halbschalen22 außen um die beiden miteinander zu verbindenden Schlaucharmaturen10 und die dazwischen liegende Aufnahmebuchse19 gestülpt sind, davon in der in1 dargestellten Stellung aber auch wieder abgenommen werden können, so dass die Verbindung der beiden Schlaucharmaturen lösbar ist. -
2 zeigt nun einen weiteren Montageschritt, indem die beiden Schlaucharmaturen10 jeweils nach außen verschoben sind, bis ihre an den Flanschringen20 befindlichen Vorsprünge21 in die zugeordneten Nuten25 der Halbschalen22 eingreifen. Hierdurch bewegen sich auch die Nippel11 auseinander, und es entsteht ein Zwischenraum26 im Inneren der Aufnahmebuchse19 . Wird nun die so montierte Anschluss- und Verbindungsvorrichtung unter Druck gesetzt, so führt der jeweils axial in dem Zwischenraum26 einwirkende Druck zum Einpressen des jeweiligen Vorsprungs21 in die zugeordnete Nut25 der Halbschale22 , wie dies im einzelnen in3 dargestellt ist. Aufgrund der Gestaltung ergibt sich an der zugeordneten Stirnseite24 der Halbschalen22 ein Vorsprung27 , der in einen durch die Ausbildung des Vorsprungs21 an dem Flanschring20 gebildeten Rücksprung28 eingreift. Vorsprung27 und Rücksprung28 bilden somit gemeinsam eine Verriegelung für die äußeren Halbschalen22 mit der Hülse12 beziehungsweise deren Flanschring20 derart, dass in der unter Druck stehenden eingepressten Stellung die Halbschalen22 nicht nach außen öffenbar sind. Damit ist eine sichere Verbindung der beiden Schlaucharmaturen10 miteinander hergestellt, die in drucklosem Zustand einfach zu lösen ist, indem die beiden Schlaucharmaturen10 in die in1 dargestellte Stellung axial zurück verschoben werden. - Obwohl es ausreichend ist, wenn die beiden Halbschalen
22 allein durch den Anpressdruck in Position gehalten sind, kann es zweckmäßig sein, für eine zusätzliche Festlegung der Halbschalen22 aneinander zu sorgen. - Hierzu zeigt
4 in einem ersten Ausführungsbeispiel die Anordnung von U-förmigen Federsteckern29 , die jeweils so durch die beiden Halbschalen22 geführt sind, dass die Halbschalen22 aneinander festgelegt sind. - Eine alternative Möglichkeit ist in
5 dargestellt. Hierzu weisen die beiden Halbschalen eine Einziehung30 auf, in der eine die Halbschalen außen umgreifende Federklammer31 angeordnet ist, die jedenfalls für eine Fixierung der Halbschalen23 aneinander sorgt. - Eine wiederum andere Ausführungsform ist in
6 und7 dargestellt, indem die beiden Halbschalen22 mittels einer außenliegenden Scharnierachse32 aneinander gehaltert sind. An der Scharnierachse32 können Federblätter33 schwenkbar gelagert sein, die ihrerseits mit Vorspannung auf die Halbschalen22 drücken und diese in der geschlossenen Stellung festlegen. - Wie sich aus den
8 und9 ergibt, kann die erfindungsgemäße Anschluss- und Verbindungsvorrichtung auch zur Festlegung einer an dem Ende eines anzuschließenden Hochdruckschlauches angebrachten Schlaucharmatur10 an einem nicht weiter dargestellten Hochdruckarbeitsgerät ausgelegt sein. In diesem Fall bildet die Aufnahmebuchse19 einen Bestandteil eines Anschlusses34 des nicht weiter dargestellten Arbeitsgeräts, wobei die Halbschalen22 mit einem an ihrem axialen Ende ausgebildeten Haken36 in eine auf dem äußeren Umfang der Aufnahmebuchse19 ausgebildete Nut35 eingreifen. Damit sind die Halbschalen22 wiederum axial unverrückbar festgelegt, so dass sie als Widerlager für den Eingriff des Flanschringes20 mit Vorsprung21 dienen können, wie insbesondere zu1 bis3 beschrieben. - Das in
9 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in8 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass der Flanschring20 mit Vorsprung21 sich nicht mehr an der Hülse12 befindet, sondern unmittelbar auf den Nippel11 aufgebracht und mit diesem fest verbunden, beispielsweise daran angeschweißt ist. Diese andere Befestigung des Flanschringes20 hat aber keine Auswirkungen auf die beschriebene Funktion der erfindungsgemäßen Anschluss- und Verbindungsvorrichtung. - Die in der vorstehenden Beschreibung, den Schutzansprüchen und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202006007315 U1 [0002]
- - DE 202006015598 [0003]
Claims (14)
- Anschluss- und Verbindungsvorrichtung für Hochdruckleitungen zum Anschluss einer Schlauchleitung an eine weitere Schlauchleitung oder an ein Hochdruckarbeitsgerät, wobei das Ende der Schlauchleitung mit einer Schlaucharmatur versehen ist, die aus einem in die Innenseele eines Schlauchkörpers einschiebbaren Nippel und einer auf die Außenseite des Schlauchkörpers aufgesetzten, mit dem Nippel verbindbaren und auf den Schlauchkörper aufpressbaren Hülse besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Schlauchkörper verbundene Schlaucharmatur (
10 ) einen radial abstehenden Flanschring (20 ) aufweist und das aus dem Schlauchkörper hervorstehende Ende des Nippels (11 ) eine auf seinem äußeren Umfang aufgesetzte Dichtung (18 ) aufweist und gemeinsam mit der Dichtung (18 ) in eine Aufnahmebuchse (19 ) einsteckbar ist, und dass die Aufnahmebuchse (19 ) und der radial abstehende Flanschring (20 ) von zwei Aufnahmebuchse (19 ) und Flanschring (20 ) einschließlich eines anschließenden Hülsenabschnitts außen umfassenden Halbschalen (22 ) als Anschluss- und Verbindungsvorrichtung umfasst sind, wobei eine der Aufnahme des Flanschringes (20 ) dienende Ausnehmung (23 ) in den Halbschalen (22 ) derart bemessen ist, dass eine axiale Bewegung des Schlauchendes mit daran angebrachter Schlaucharmatur (10 ) zwischen einer Freigabestellung und einer durch formschlüssigen Eingriff des Flanschringes (20 ) mit einer stirnseitig an den Halbschalen (22 ) ausgebildeten Aufnahmegestaltung (25 ) gebildeten Verriegelungsstellung für die Halbschalen (22 ) ermöglicht ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschring (
20 ) mit einem axial in Richtung des Schlauchkörpers vorstehenden Vorsprung (21 ) in eine stirnseitig in den Halbschalen (22 ) ausgebildete Nut (25 ) als Aufnahmegestaltung eingreift. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschring (
20 ) an dem stirnseitigen Ende der Hülse (12 ) angebracht ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschring (
20 ) einstückiger Bestandteil der Hülse (12 ) ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschring (
20 ) an einem aus dem Schlauchkörper hervorstehenden Bereich des Nippels (11 ) zwischen der Hülse (12 ) und der Aufnahmebuchse (19 ) angebracht ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebuchse (
19 ) eine solche Länge aufweist, dass das die Dichtung (18 ) aufweisende vordere Ende des Nippels (11 ) sowohl in der Freigabestellung als auch in der Verriegelungsstellung im Inneren der Aufnahmebuchse (19 ) gelegen ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Aufnahmebuchse (
19 ) und Flanschring (20 ) umgreifenden Halbschalen (22 ) mittels einer auf ihrem äußeren Umfang aufgesetzten Federklammer (31 ) in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (
22 ) jeweils eine Einziehung (30 ) zur bündigen Aufnahme der Federklammer (31 ) aufweisen. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (
22 ) mittels an ihren äußeren Enden radial durchgesteckter U-förmiger Federstecker (29 ) in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (
22 ) mittels eines außenliegenden Scharniers (32 ) in ihrer geschlossenen Stellung zusammengehalten sind. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Scharnierachse (
32 ) des Scharniers die Halbschalen (22 ) jeweils in ihre geschlossene Stellung vorspannende und mit den Halbschalen (22 ) verbundene Federblätter (33 ) gehaltert sind. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebuchse (
19 ) formschlüssig von den Halbschalen (22 ) umgriffen und darin axial unverschieblich festgelegt ist. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Verbindung zweier Schlauchleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (
22 ) die Flanschringe (20 ) der beiden Schlaucharmaturen (10 ) der zu verbindenden Schlauchleitungen einschließlich der dazwischen angeordneten Aufnahmebuchse (19 ) mit den darin eingeschobenen Nippeln (11 ) umgreifen und aneinander halten. - Anschluss- und Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Verbindung einer Schlauchleitung mit einem Hochdruckarbeitsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebuchse (
19 ) mit dem Arbeitsgerät verbunden und die Halbschalen (22 ) in ihrer geschlossenen Stellung axial unverschieblich an der Aufnahmebuchse (19 ) oder an dem Arbeitsgerät festgelegt sind.
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
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